Fragen und Antworten zu Direktbanken

Wir helfen Ihnen weiter. Unsere FAQs gibt es zu den Themen Direktbank, Girokonto, Tagesgeld, Festzinsanlage, Sparplan, Brokerage, Kreditkarte, Rahmenkredit, Ratenkredit und Baudarlehen. Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Direktbanken. Falls Ihre Frage nicht beantwortet wurde, schreiben Sie uns bitte an info@modern-banking.de.

Welche Vorteile haben Direktbanken für den Kunden?
Kunden profitieren aufgrund der schlanken und zentralen Strukturen der Direktbanken in erster Linie von günstigen Produktkonditionen. Das Produktangebot ist übersichtlich, die Konditionen sind transparent. Daneben ist Banking für Direkt-Kunden bequem und flexibel: Per Internet und Telefon haben Kunden rund um die Uhr Zugriff auf ihre Konten und können dabei größtenteils auf modernste Technik in den Bereichen Mobile Banking und Online-Banking zurückgreifen. Die Bankprodukte von Direktbanken können bundesweit genutzt werden.

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen?
Einzahlungen erfolgen i. d. R. bargeldlos per Überweisung. Auszahlungen können bargeldlos über das vom Kunden bei der Kontoeröffnung angegebene Referenzkonto erfolgen. Rücküberweisungen können online, telefonisch und schriftlich angewiesen werden. Zu Girokonten werden natürlich auch Maestro- und Kreditkarten herausgegeben, die das Geldabheben an Geldautomaten ermöglichen.

Warum brauche ich ein Referenzkonto?
Häufig werden sämtliche Transferleistungen im Einlagenbereich über ein festes Referenzkonto abgewickelt, welches der Kunde selbst bestimmt. Dadurch wird das Missbrauchsrisiko bei Geldtransaktionen minimiert.

Wie funktioniert Banking per Internet?
Die Banken arbeiten mit unterschiedlichen Methoden beim Online-Banking. Das PIN/TAN-Verfahren besteht aus einem Geheimcode (PIN) und einer Liste mit Transaktionsnummern (TAN-Liste). PIN und TAN-Liste werden von der Bank aus Sicherheitsgründen mit getrennter Post versendet. Zugriff auf das Girokonto erhält man durch Kontonummer und PIN über die Banking-Anwendung des Anbieters. Jeder Auftrag an die Bank (z. B. Überweisung, Dauerauftrag usw.) wird mit einer Transaktionsnummer freigegeben. Die einzelne TAN ist sozusagen die digitale Unterschrift für jeden Online-Auftrag. Jede TAN ist nur einmal verwendbar.
Viele Geldinstitute haben das gewöhnliche PIN/TAN-System durch indizierte TANs (iTAN) ersetzt. Der Kunde autorisiert sich dabei nicht mehr mit einer frei wählbaren Nummer aus seiner TAN-Liste. Nach dem Zufallsprinzip wird der Einsatz einer bestimmten TAN vorgegeben. Daneben gibt es weitere Sicherheitsstandards, die TANs nutzen (wie mTAN, eTAN und eTAN plus).
Beim HBCI-Banking handelt es sich in der sichersten Variante um eine Hardware-Lösung. Der Kunde meldet sich per Chipkarte über ein externes Lesegerät an. Transaktionen werden mittels der Chipkarte signiert und verschlüsselt, der Zugriff auf die Chipkarte ist durch eine Geheimzahl geschützt. Es wird zusätzlich eine HBCI-fähige Finanzsoftware benötigt. Mitunter wird die Ausstattung über die Banken vergünstigt angeboten.
Weitere Informationen zu den verwendeten Sicherheitsstandards und welches Kundenverhalten zur persönlichen Sicherheit beiträgt lesen Sie hier.

Wie kann man sich vor Phishing schützen?
Zunächst sollte ein PC mit einer Virensoftware, einer Firewall und einem Spamblocker geschützt sein. Außerdem müssen die genutzten Passwörter, um dauerhaft sicher zu sein, regelmäßig geändert werden. Beim Einloggen ins Online-Banking ist darauf zu achten, ob die Internetseite tatsächlich die offizielle Seite der gewünschten Bank ist und die URL der Seite mit "https://" beginnt. Bei Online-Bankgeschäften sollte zudem immer nur das Banking-Fenster geöffnet sein, so kann im Hintergrund kein Skript ausgeführt werden. Vorsicht ist auch vor falschen E-Mails geboten. Banken versenden keine E-Mails, die eine Eingabe einer PIN oder TAN fordern. Ebenso fordern Banken niemals auf, Zugangsdaten zum Online-Banking telefonisch zu bestätigen. Weitere Informationen über Sicherheitsaspekte beim Online-Banking finden Sie hier.

Wie funktioniert Mobile Banking?
Beim Mobile Banking nutzt der Kunde ein mobiles Endgerät wie Smartphone, PDA oder Tablet-PC, um Kontostandsabfragen, Überweisungen oder Wertpapierorders durchzuführen. Ergänzende Funktionalitäten sind beispielsweise mobile Infodienste per SMS (z. B. Kontobewegungen, Kontostand, Zinsänderungen).
Die Anwendungen können meist über den Webbrowser von mobilen Endgeräten genutzt werden. Dabei unterscheidet sich Mobile Banking kaum noch von Banking über den PC. Die Darstellung passt sich automatisch der Größe des Displays an und die möglichen Funktionen reichen fast an die des Online-Bankings heran. Um sich beim Mobile Banking über den Webbrowser einzuloggen, muss man lediglich über die zum Online-Banking notwendigen Zugangsdaten verfügen. Wegen der starken Marktstellung von Apple haben mehrere Banken zunächst Applikationen (Apps) speziell für iPhone und iPad entwickelt. Für Geräte mit anderen Betriebssystemen wie Android stehen mittlerweile aber ebenso zahlreiche Apps zur Verfügung. Die Apps sind meist nicht webbasierend, sondern eine Software zum Download, bei der als Sicherheits-Verfahren HBCI zum Einsatz kommt.

Wie funktioniert Telefon-Banking?
Beim Telefon-Banking erledigt der Kunde Bankgeschäfte in Kommunikation mit einem Service-Mitarbeiter oder über einen Sprachcomputer. Der Zugriff auf die Konten erfolgt per Telefon-PIN, die von der Bank zugesendet wird oder über zusätzliche Sicherheitsabfragen. Bei einigen Instituten werden für telefonisch veranlasste Aufträge zusätzliche Gebühren berechnet.

Wie sicher sind Einlagen bei einer Direktbank?
Zu diesem Thema finden Sie hier einen ausführlichen Artikel.
Informationen zur jeweils zuständigen Einlagensicherung können der Anbieterinformation entnommen werden. Diese ist in den Vergleichen jeweils über die Anbietergrafik verlinkt. Im Tagesgeld-, Festzinsanlage- und Sparplan-Vergleich nennen wir zusätzlich direkt im Vergleich, welche gesetzliche Einlagensicherung zuständig ist und ob gegebenenfalls eine freiwillige Sicherungseinrichtung darüber hinaus besteht. Begrenzen Sie Ihre Anlage möglichst auf den gesetzlich garantierten Betrag, damit Ihr Geld ausreichend abgesichert ist.

Wo erfährt man, welcher Sicherungseinrichtung ein Kreditinstitut angehört?
Kreditinstitute sind durch das Kreditwesengesetz verpflichtet, ihre Kunden darüber zu informieren, welcher Sicherungseinrichtung sie angeschlossen sind. Die Angaben findet man im Preisverzeichnis oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Neukunden müssen zudem bei Aufnahme der Geschäftsbeziehung schriftlich über den Einlagenschutz informiert werden, und bestehende Kunden einmal jährlich. Zudem müssen Kunden über ein Ausscheiden aus einer Sicherungseinrichtung benachrichtigt werden.

Wie hoch ist die Einlagensicherung bei Gemeinschaftskonten?
Die Einlagensicherung gilt je Kunde, nicht je Konto. Bei einem gemeinschaftlich geführten Konto hat somit jeder der Kontoinhaber Anspruch auf Entschädigung. Dies führt bei dem klassischen Fall, dass ein Ehepaar gemeinsam ein Konto bei einem deutschen Bankinstitut führt, zu einer Verdoppelung der gesetzlichen Entschädigung. In diesem Fall sind EUR 200.000 über die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt.
Unter besonderen Umständen gilt ein erhöhter Schutzumfang von EUR 500.000 je Kunde (statt EUR 100.000), für eine Dauer von sechs Monaten ab Eingang des entsprechenden Geldbetrags. Unter den erhöhten Schutzumfang der gesetzlich geregelten deutschen Einlagensicherung werden Kontoguthaben aus dem Verkauf einer privat genutzten Wohnimmobilie gestellt und Kontoguthaben in Zusammenhang mit Heirat, Scheidung, Renteneintritt, Ruhestand, Entlassung, Geburt, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität, Behinderung oder Tod.

Wie erhält man im Entschädigungsfall sein Geld?
Das Entschädigungsverfahren der gesetzlichen Einlagensicherung wird automatisch durchgeführt, ohne dass der Einleger einen Antrag auf Entschädigung stellen muss. Wenn zum Beispiel ein Einlagenkreditinstitut in privater Rechtsform für den Kundenverkehr geschlossen wird, informiert die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB), die gesetzliche Entschädigungseinrichtung der Privatbanken, die Kunden über den Eintritt des Entschädigungsfalles und überweist parallel dazu den Entschädigungsbetrag.
Ebenso einfach ist der Ablauf, wenn ein Kunde bei einer inländischen Zweigstelle einer Bank angelegt hat, die ihren Hauptsitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums hat (EU plus Norwegen, Island, Liechtenstein) und die Zweigstelle der Einlagensicherung des Heimatlandes zugeordnet ist. Die Entschädigung wird dann mittels der deutschen Entschädigungseinrichtung abgewickelt - im Auftrag der ausländischen. So bleibt es den Anlegern erspart, im Ernstfall mit der ausländischen Einrichtung in fremder Sprache zu korrespondieren. Die Abwicklung wird jedoch nicht übernommen, wenn die geschlossene Bank keine Zweigniederlassung in Deutschland unterhält, der Anleger grenzüberschreitend angelegt hat.
Die freiwilligen Sicherungseinrichtungen, die im bestimmten Umfang für Beträge haften, welche von der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung nicht erstattet werden, haben eigene Vorgehensweisen, die dort erfragt werden können.

Wie kann ich ein Konto oder ein Depot bei einer Direktbank eröffnen?
Die Eröffnungsunterlagen findet man auf der Internetseite des Anbieters. Die persönlichen Daten werden online erfasst, der ausgefüllte Antrag automatisch in einem PDF-Format generiert und anschließend ausgedruckt. Alternativ kann der Kontoantrag mit den Informationsunterlagen in vielen Fällen alternativ auch per Post zugeschickt werden.

Was ist ein PostIdent-Verfahren?
Jede Bank muss bei einer Kontoeröffnung die Identität des Kontoinhabers überprüfen. Die Identitätsprüfung dient der Sicherheit und ist nur einmalig bei neuen Bankverbindungen notwendig. Direktbanken nutzen hierzu das sogenannte PostIdent-Verfahren der Deutschen Post AG.
Bei den Kontoeröffnungsunterlagen findet sich der PostIdent-Coupon. Den Coupon, den gültigen Personalausweis und die unterschriebenen Vertragsunterlagen in einem verschlossenen Briefumschlag legen Sie in einer Filiale der Deutschen Post vor, wo ein Mitarbeiter die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung vornimmt. Die Identitätsfeststellung wird zusammen mit den Vertragsunterlagen an die Bank weitergeleitet. Für den Kunden entstehen keine Kosten, auch nicht für das Porto (Ausnahmen bilden hier einige Kreditangebote, die die Kosten für das PostIdent in Rechnung stellen). Die nächstgelegene Post-Filiale finden Sie über den Postfinder.
Soll der Antrag abweichend von der beschriebenen Vorgehensweise direkt an die Bank gesendet werden, erhalten Sie daraufhin ein eigenhändiges Einschreiben mit einem Begrüßungsschreiben. In diesem Fall erfolgt die Legitimationsprüfung durch den ausliefernden Postboten.

Welche Besonderheiten gelten bei Konten für Minderjährige?
Minderjährige im Alter von 7 bis 17 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig und können ein Bankkonto nur mit Zustimmung beider Erziehungsberechtigter eröffnen. Sind die Eltern geschieden, richtet sich die Vertretungsbefugnis nach der Regelung des Scheidungsurteils. Kinder unter 7 Jahren können selbst überhaupt keine Verträge wirksam abschließen, die Erziehungsberechtigten handeln für sie.
Minderjährige sollen so vor Nachteilen geschützt werden, die sie aufgrund mangelnder Erfahrung oder Verständigkeit erleiden können. Damit Eltern nicht jedes einzelne Bankgeschäft ihrer minderjährigen Kinder absegnen müssen, wird in den Verträgen zur Kontoeröffnung in gewissen Grenzen eine generelle Einwilligung im Voraus erteilt. Die gilt dann aber nicht automatisch für sich anschließende Verträge. Ein Jugendlicher darf sein Girokonto nicht überziehen, bloß weil die Eltern mit der Beantragung einer Bankkarte einverstanden waren. Ohnehin darf die Bank keine Überziehung des Kontos gestatten oder sonstige Darlehen gewähren. Ausnahmen davon sind nur mit Einwilligung eines Vormundschaftsgerichts möglich, ein Darlehensvertrag wäre sonst unwirksam, der Kreditbetrag müsste ohne ausdrückliche Haftungserklärung nicht zurückgezahlt werden.

Wo kann man sich bei Beschwerden hinwenden?
Wenn man sich von seiner Bank ungerecht behandelt fühlt, zu hohe Gebühren belastet oder Zinsen falsch berechnet wurden, kann man sich an die Beschwerdestelle des zuständigen Bankenverbands wenden. Die meisten privaten Banken sind Mitglied im Bundesverband deutscher Banken e. V. Dieser hat ein sogenanntes Ombudsmann-Verfahren eingerichtet. Die Beschwerde ist hierbei in Textform (z. B. mittels Brief oder E-Mail) einzureichen, Belege und Kopien des Schriftwechsels mit der Bank sollten beigefügt werden. Wenn das Anliegen zulässig ist, holt die Schlichtungsstelle eine Stellungnahme der Bank ein. Der Ombudsmann kann Kundenbeschwerden mit einem Streitwert bis zu EUR 10.000 verbindlich zu Lasten der Bank entscheiden. Hat der Kunde nicht Recht bekommen, kann er immer noch vor Gericht ziehen. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verband. Weitere Infos unter www.bdb.de.
Auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. und der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e. V. haben entsprechende Beschwerdestellen. Für deren Mitgliedsinstitute ist das Ombudsmann-Verfahren jedoch nicht verbindlich.

Wo finde ich Informationen zur Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen?
Häufig genutzte Anlageformen für vermögenswirksame Leistungen sind Bausparen oder das Fondssparen in Aktienfonds. Beide Varianten werden staatlich gefördert. Die Informationen zum Bausparen finden Sie bitte hier, die Informationen zum VL-Fondssparplan finden Sie hier. Sofern das zu versteuernde Jahreseinkommen unter EUR 17.900 (Verheiratete: unter EUR 35.800) liegt, kann die maximale staatliche Förderung ausschöpft werden: Bei Abschluss von Bausparvertrag und Fondssparplan werden beide Verträge bezuschusst.
In den Fällen, in denen Arbeitnehmer keine staatlichen Zuschüsse in Form der Arbeitnehmersparzulage oder der Wohnungsbauprämie erhalten können, ist auch Banksparen für die Anlage der Arbeitgeber-Leistungen geeignet (ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von EUR 25.600 bzw. EUR 51.200 bei Verheirateten werden keinerlei Zuschüsse gezahlt). Das Produkt ist nicht förderfähig, aber eine solide und gebührenfreie Sparform. Eine Übersicht zu VL-Banksparplänen von Direktbanken finden Sie hier.

Können bei einer Direktbank auch Mietkautionskonten eröffnet werden?
Um die vom Vermieter als Sicherheit geforderte Mietkaution rentabel anzulegen, bieten Direktbanken folgende Möglichkeiten: Die UmweltBank hält für Kautionen ab EUR 500,00 das "UmweltSparbuch Mietkaution" bereit, ein kostenfreies Sparkonto mit 3-monatiger Kündigungsfrist. Es ist derzeit nur als Zusatzprodukt für Bestandskunden verfügbar. Das "DKB-Mietkautionskonto" kann über die Online-Banking-Anwendung von bestehenden Girokunden der DKB angelegt werden. Die aktuelle Guthabenverzinsung beträgt 0,20%. Die Kontoführung und die Erstellung der Verpfändungserklärung sind gebührenfrei. Bei der Volkswagen Bank kann das Tagesgeldguthaben als Mietkaution dienen, indem es gegen eine einmalige Gebühr von EUR 15,00 zugunsten des Vermieters verpfändet wird. Allerdings ist auch dies nur für diejenigen möglich, die bei der Volkswagen Bank auch ein Girokonto unterhalten. Wie bei oben genannten Angeboten werden Mietkautionskonten gewöhnlich auf den Namen des Mieters eröffnet, sodass auch ein Freistellungsauftrag für die Zinserträge gestellt werden kann. Auf der den Eröffnungsunterlagen beiliegenden Verpfändungserklärung muss neben dem Mieter auch der Vermieter unterschreiben. Nach erfolgter Eröffnung und Eingang der Kaution wird das Konto gesperrt, Mieter und Vermieter erhalten eine entsprechende Bestätigung der Bank. Bei Beendigung des Mietverhältnisses muss der Vermieter die Kaution wieder freigeben. Will er die Kaution teilweise oder vollständig einbehalten, informiert die Bank den Mieter hierüber und zahlt den Betrag erst nach Ablauf der Informationsfrist aus.
Die Postbank hält den Ablauf bei ihrem "Mietkaution-Sparkonto" einfacher: Die Kaution wird wiederum auf den Namen des Mieters angelegt. Der Vermieter ist jedoch an der Kontoeröffnung nicht beteiligt und muss auch keine Unterschrift leisten, er wird der Bank lediglich auf freiwilliger Basis genannt. Der Mieter übergibt sein Sparbuch an den Vermieter. Bei Beendigung des Mietverhältnisses erhält er es zurück und kann das Konto auflösen. Bei Verfügungen prüft die Postbank nicht, ob der Vorleger des Sparbuchs zur Verwertung der Mietsicherheit berechtigt ist. Nach Auszahlung informiert die Bank den Kontoinhaber schriftlich über den Zeitpunkt und die Höhe der vorgenommenen Verfügung. Das Mietkautions-Sparbuch wird kostenlos ausgestellt, durch die fehlende Verpfändungserklärung ist die Lösung jedoch für beide Mietparteien unsicher.