Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

19.02.2017 | Commerzbank AG: Nachgang zum vorherigen Kommentar
Der Fairness halber möchte ich ergänzen, dass, wie ich jetzt von der Commerzbank erfahren habe, sie ihre Kunden im August/September 2016 brieflich von der bevorstehenden Änderung beim WertpapierGeld-Konto zum 1.1.2017 informiert hat und das somit nicht "klammheimlich" geschehen ist. Ich bin mir zwar sicher, dass ich diesen Brief nie bekommen habe (soweit man sich je sicher sein kann, dass etwas nicht der Fall ist), aber der Brief kann natürlich verloren gegangen sein. Wie gesagt, ansonsten bin ich mit dem Brokerage dort ganz zufrieden. Insbesondere die Anzeige des Kursverlaufs in der Depotübersicht (mit einfach einstellbarem Wunsch-Zeitraum) habe ich sonst noch bei keinem anderen Institut gesehen.
Mark B.

15.02.2017 | Deutsche Postbank AG: Depotbewertung im Finanzstatus nicht korrekt
Der Finanzstatus wird sowohl im Online-Banking als auch im Online-Brokerage der Postbank angezeigt. Wie sich die Bewertung nach den einzelnen Werten zusammensetzt, teilt die Postbank nicht mit. Bei Anleihen dürfte es sich um die Bewertung nach dem Stand am Schluss des vorletzten Börsentages der Frankfurter Börse handeln. Legt man die Börsenwerte des Vortags der Börse Frankfurt zugrunde, ergeben sich Differenzen sowohl zum Gesamt-Depotwert als auch zu den Einzelwerten im Postbank-Brokerage. So wird z. B. die Anleihe der Bundesrepublik Deutschland (WKN 113540) noch mit dem Uraltkurs von Xetra in Höhe von 113,44% bewertet. Bei den von mir gehaltenen 4 Börsenwerten wird seit ein paar Tagen derselbe Gesamt-Depotwert angegeben, obwohl laut Börse Frankfurt sich Einzelwerte und Gesamtwerte sehr wohl verändert haben. Ich habe die Postbank schon vor Jahren auf diesen Fehler hingewiesen und es wäre schön, wenn "die beste Online-Bank" von Deutschland diesen Fehler endlich berichtigen würde.
Peter Kloßek

13.02.2017 | ING-DiBa AG: Kostenfreies Depot mit interessantem Rahmenprogramm
Im Januar habe ich mein Postbank-Depot aufgelöst und bin zur ING-DiBa gewechselt. Bei der Postbank waren sowohl Depot als auch das Anlagekonto (für mich) kostenpflichtig, quartalsweise war ich mit knapp fünf Euro dabei. Zuletzt wurde mein Rentenkonto auch noch kostenpflichtig. Da ich mittlerweile fast alles selbst im Online-Banking erledige, meinte mein Sohn, ich könne dann doch auch zu einer reinen Online-Bank wie ING-DiBa gehen, wo er schon länger selbst ist. Einzig bei den Kontoauszügen muss ich mich umstellen, aber papierlos auf dem PC hat auch seinen Reiz. Zuerst bin ich auf Werbung meines Sohnes mit meinem Rentenkonto zur ING-DiBa gewechselt. 50 Euro gab es dafür als Willkommensprämie von der ING-DiBa. Im Online-Banking habe ich direkt gut zurechtgefunden. Ich muss sagen, da kann die Postbank nicht mithalten. Für den Umzug des Depots musste ich zuerst ein Tagesgeldkonto (Extra-Konto) eröffnen, welches als Verrechnungskonto zum Depot gebraucht wird. Auch für dieses Konto konnte mein Sohn mich werben. Mein Vorteil als Neukunde beim Extrakonto ist vier Monate 1% p. a. garantiert und das sogar bis 100.000 Euro. Hier werde ich einige Euro Zinsvorteil einstreichen. Das Extrakonto wie auch einige Tage später das Depot konnte man aus dem Online-Banking mit Hilfe von TANs eröffnen. Zwei Tage später war jeweils die Eröffnungsbestätigung in meiner Post, einfacher geht es nicht. Und zum 3. Mal durfte sich mein Sohn über eine Werbeprämie freuen und auch ich werde demnächst weitere 75 Euro Willkommensprämie bekommen, da ich die Übertragung von 25.000 Euro Wertpapiere von der Postbank nebst Altdepot-Schließung beauftragt habe. Die Transaktionsgebühren bei der ING-DiBa sind allerdings etwas schlechter als bei der Postbank, aber ich handele eigentlich maximal ein- zweimal pro Jahr, meist kleine Zukäufe und da reden wir maximal über ein paar Euro.
H. L.

12.02.2017 | Commerzbank AG: Verärgerung über unangekündigte Einführung der Monatspauschale
Ich bin ebenfalls sehr verärgert, dass für das reine Depot-Verrechnungskonto (WertpapierGeld-Konto) seit dem 1.1.2017 eine monatliche Gebühr erhoben wird - vor allem darüber, dass ich (im Gegensatz zum Verfasser des vorherigen Kommentars) vorab keinerlei Information dazu erhalten habe. Ich kann mich nicht einmal erinnern, irgendwo in meinem Persönlichen Bereich auf der Website einen allgemeinen Hinweis auf eine Änderung des PLV gesehen zu haben - geschweige denn irgendetwas Spezifisches -, aber ich kann nicht ausschließen, dass es ihn gab (vielleicht auf der Hauptseite). Es geht zwar um einen relativ kleinen Betrag von 1,90 Euro im Monat, aber so etwas den Kunden klammheimlich unterzujubeln, ist einfach ein miserabler Stil. Ich war eigentlich ganz zufrieden mit meinem Commerzbank-Depot (bin im vergangenen Sommer hauptsächlich wegen der sehr schönen Wechselprämie, bei akzeptablen Kosten, dorthin umgezogen), aber so etwas vermiest einem doch die Laune.
Mark B.

05.02.2017 | onvista bank: Bisher noch gut, aber Achtung!
Derzeit bespare ich ETFs bei der Onvista Bank und Flatex. Da die comdirect die Onvista Bank übernommen hat, werden sicherlich Änderungen preislicher Natur Kunden der Onvista Bank zukommen. Ich bin überzeugt, dass die Onvista Bank nach erfolgter Übernahme bis im Jahr 2018 das Depot bzw. ETF-Sparplanausführungen nicht mehr weiter kostenlos anbieten wird, selbst wenn der Broker Onvista Bank in der jetzigen Form bestehen bleibt. 100.000 (aktive) Kundendepots bieten dafür einfach eine zu lukrative Geldquelle für comdirect. Aktuell wissen jedoch nicht einmal die Mitarbeiter der Onvista Bank genau, wie es weitergeht.
M. S.

24.01.2017 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: An der Depotaktion sollte man nicht vorbeigehen
Ich habe Erfahrungen bezüglich Konto/Depot mit der Targobank und ihren Vorgängern bzw. Vorbesitzern zurück bis Ende der 90er Jahre. Im Kontobereich gab es eigentlich immer 0-Euro-Girokontoangebote. Man konnte geworben werden, manchmal gab es Neukundenangebote, die man auch nach einer gewissen Karenzzeit als ehemaliger Kunde nutzen konnte. Im Depotbereich gab und gibt es eigentlich keine super-interessanten Angebote außerhalb von Neukunden- und Depotübertragsaktionen. Das zeigt der Gebührenvergleich und die gebotenen Handelsoptionen relativ schnell und klar. Aber gerade an den sehr attraktiven Depotübertragsaktionen bin ich in den letzten Jahren nie vorbeigegangen. Zurzeit sind bis zu 40.000 Euro zu 2% als Tagesgeld aufs Jahr erlaubt, falls man einen äquivalenten Wertpapierübertrag macht. Es geht in 5.000-Euro-Schritten und freundlicherweise werden auch schon mal 37.600 Euro Depotwert auf 40.000 Euro aufgerundet. Die 10 Freetrades nimmt man gerne mit. Rechnet man einen Umsatz von 50.000 Euro bei diesen Trades spart man noch mal ca. 125 Euro an Gebühren im Vergleich zum Standardpreis. Die Nachteile: komplizierte Kontoeröffnung in der Filiale, also geduldig sein, altbackenes iTAN-Verfahren, also Smartphone weg, Gebührenfallen, also aufpassen. Die Einstandskurse kontrollieren, da wird gerne mal geschludert, also nochmal aufpassen. Umsonst ist nur der Tod.
J. Reger

07.01.2017 | maxblue: Relativ interessantes Paket
Im Rahmen der Depotwechselaktion von maxblue und der Deutschen Bank bin ich zu der Ersteren gewechselt. Die Kontoeröffnung per Videoident ist eine komfortable Variante. Das maxblue Depot bietet Für und Wider. Positiv die Kostenlosigkeit des Depots, die fehlenden Limitgebühren, das große Fonds- und Handelsangebot sowie die Chancen bei Neuemissionen. Nachteilig die eher hohen Transaktionsgebühren und die Regelung für Order-Teilausführungen, aber auch die Kosten für mTANs. Über das Online-Brokerage kann man streiten, ich habe da schon einiges gesehen, sicherlich gibt es in diesem Punkt sehr gute Anbieter wie die ING-DiBa oder comdirect, aber auch eher schlechte wie OnVista oder flatex. maxblue sehe ich irgendwo im Mittelfeld. Zur Hotline kann ich mangels Notwendigkeit noch nichts sagen. Ohne die Übertragungsprämie hätte ich wahrscheinlich anders entschieden. Ich gebe ein neutrales Urteil ab.
C.-P. L.

15.12.2016 | Consorsbank: Umzug DAB Bank zu Consorsbank
Ich war 25 Jahre Depotkunde bei der DAB Bank. Consorsbank hat die DAB-Kunden übernommen, aber leider nicht die perfekt optimierte DAB-Handelsplattform. Wenn ich mein Depot jetzt betrachte, kommen mir die Tränen. Einfacher und billiger kann man den Wertpapierbestand kaum darstellen. Es fehlen wichtige Informationen wie die Tagesperformance in Euro und Prozent, die Addition gezahlter Ausschüttungen wie Dividenden oder Zinsen, die Fälligkeit einer Anleihe und anderes mehr. Hatte ich bei der DAB Bank eine Aktie in New York gekauft, wurde mir in der Depotübersicht der Kaufkurs und der aktuelle Kurs in Dollar und zusätzlich der Wert in Euro angezeigt. Eine für mich nicht nachvollziehbare Abzocke ist die Gebühr für den Tausch von USD in EUR, wenn die Dollardividenden auf ein Dollarkonto gebucht werden. Für den Tausch werden unglaubliche 20,00 Euro verlangt. Für mich bedeutet die Consorsbank zurück in die Steinzeit. Ich schaue mich bereits nach einer anderen Depotbank um.
Elke K.

14.12.2016 | Commerzbank AG: Seit 13 Jahren Kunde, laut Commerzbank wohl die längste Zeit gewesen
Ich bin seit nunmehr über 13 Jahren Kunde der Commerzbank (ehemaliger Dresdner-Bank-Kunde). In diesen 13 Jahren, seit Azubi-Zeiten, über Studium und nun als leitender Angestellter in einem festen Beschäftigungsverhältnis bin ich dieser Bank treu geblieben. Die Kontoführung meinerseits darf ich als tadellos bezeichnen. Nun führt die Commerzbank ein neues Gebührenmodell für die sogenannten Geldmarktkonten ein. Einseitig hat man mir mitgeteilt, dass für die ehemals kostenfreien Depot-Verrechnungskonten nun eine monatliche Gebühr fällig wird. Dem habe ich frist- und formgerecht widersprochen. Soeben habe ich einen Anruf von der Commerzbank erhalten. Als ich zurückrief, hatte ich eine Beraterin am Apparat, die mir bis dato völlig unbekannt war. Sie informierte mich, dass eine interne Stelle ihr mitgeteilt habe, man könnte trotz Widerspruch nicht an der bisherigen Kondition festhalten. Soweit so gut, das ist das gute Recht der Bank. Als Alternative bot sie mir das kostenlose Tagesgeldkonto an, auf dem ich mein Geld, welches ich kurzfristig verfügbar haben möchte, parken kann. Erst auf Nachfrage teilte sie mir mit, dass dieses Konto nicht als Verrechnungskonto für ein Depot infrage komme, und ich hierfür in Zukunft mein Girokonto nutzen müsse. Dies wünschte ich nicht, da hierdurch die Buchungen auf dem Girokonto unnötig unübersichtlich würden. Daraufhin teilte sie mir mit, wenn ich mit den aufgezeigten Alternativen nicht einverstanden sei, und ich es auf die Kündigung des Geldmarktkontos durch die Bank "ankommen lasse", würde dies die gesamte Geschäftsbeziehung zu mir infrage stellen, und die Bank wohl eine Kündigung aller Konten in Betracht ziehen, da keine Basis mehr für eine weitere Geschäftsbeziehung bestehe. Kurz und gut: Die Commerzbank ändert einseitig den bestehenden Vertrag über das Geldmarktkonto. Ich bin damit nicht einverstanden. Statt das Geldmarktkonto nun mit der vorgeschriebenen Frist zu kündigen - was ja völlig in Ordnung gewesen wäre, da absolut rechtens - teilt man mir mit, wenn ich nicht kooperieren würde, sähe man sich gezwungen, die gesamte Geschäftsbeziehung zu beenden. So behandelt man bei der Commerzbank langjährige Kunden, die der Bank nie einen Cent geschuldet haben.
anonym

13.12.2016 | ING-DiBa AG: Direkt-Depot mit gut verzinstem Gegenkonto
Ich bin seit Kurzem Depotkunde bei der ING-DiBa. Ohne die Neukundenprämie und den Bonuszins auf das Gegenkonto/Extrakonto und die Werbeprämie für meine Frau bezüglich Depot und Tagesgeldkonto hätte ich nicht gewechselt, weil ich pro Jahr ca. 60.000 Euro Transaktionsumsatz habe und da schlagen die Gebühren mit 0,25% vom Volumen (+ Handelsplatzgebühr) schon dreistellig zu. In diesem Bereich ist die ING-DiBa nur im biederen Mittelfeld, Discount Broker sind um gut die Hälfte günstiger, wenn man nicht nur Mini-Deals hat. Jeder muss hier also genau hinschauen, wenn er die ING-DiBa wählt. Unbestritten erwartet den Kunden ein gutes Online-Banking/-Brokerage, viel besser als z. B. bei flatex oder bei OnVista. Sehr komfortabel und superschnell ist der Depotübertrag von der ING-DiBa zu anderen Banken per TAN. Für Freistellungsaufträge gilt Ähnliches. Aufgrund der zuvor genannten Gebührensituation ist das Konto eher ungeeignet für Vieltrader, aber gut als kostenlose Lagerstelle und unkomplizierter Verteiler auf andere Depots.
K. St.

05.12.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Neben Girokonto auch ein ansprechendes Depot
Die DKB hat auch ein relativ gutes Angebot für den Wertpapierhandel. Für Girokunden der DKB - wie mich - ist der Aufwand zur Depoteröffnung sehr überschaubar. Im Wesentlichen werden zusätzlich die Wertpapierkenntnisse abgefragt. Der Umgang mit dem Online-Brokerage ist relativ einfach. Ich habe keinen Beratungsbedarf. Bei dem, was ich handele, kommt es mir eher auf die Transaktionskosten an, als z. B. auf Analyse-Tools. Ich beschränke mich hauptsächlich auf den deutschen Markt, benutze sowohl Xetra als auch den Direkthandel. Gerade bei der Handvoll großer Transaktionen pro Jahr, spart man schon mal einen dreistelligen Betrag übers Jahr gesehen. Ärger hatte ich bisher weder bei meinem Girokonto noch beim Wertpapierhandel. Ich mache allerdings auch nichts Exotisches. Meine Erfahrungen mit der Hotline sind sowohl telefonisch als auch bei E-Mail-Anfragen durchaus in Ordnung, sei es Freundlichkeit, Sachkunde oder Antwortzeit. Ich finde, die DKB ist bei Depot und Konto eine gute Alternative.
K. Diehl

01.12.2016 | flatex GmbH: In gewissen Fällen sogar teuer - Steuerunterlagen unbefriedigend
Im Falle des Besitzes von ausländischen Dividendenaktien scheint mir dieses Institut teuer und ungeeignet. Die Dividendenauszahlung der entsprechenden Firmen erfolgt vierteljährlich. Flatex teilt diese jedoch auf monatliche Eingänge auf und erhebt monatlich für jede Dividendenzahlung eine Gebühr von 5 Euro. Anscheinend will man damit den Eindruck erwecken, dass eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro angemessen erscheint, in Wirklichkeit beträgt diese Gebühr für die vierteljährliche Zahlung 15 Euro. Dieser Betrag scheint mir unangemessen hoch, funktioniert doch alles nur elektronisch. Mein Steuerberater hat die Jahresabschluss-Dokumente als unübersichtlich, kaum lesbar und kaum zusammengefasst beurteilt. Ich vermute, dass die Gründe solche sind, um das oben erwähnte zu verschleiern. Speziell aus dem ersten Grund wechsele ich die Bank.
E. R.

28.11.2016 | brokerport: Die hübschere Tochter der biw Bank
Die biw Bank ist auf mehreren Vertriebswegen am Markt, über flatex und brokerport (vormals benk) am Markt. Mit beiden Online-Brokern habe ich einige Erfahrungen. Letztendlich bin ich zurzeit bei brokerport. Wenn ich den Internetauftritt vergleiche, fühle ich mich bei brokerport wohler. Auch flatex hat das ein oder andere Update des Online-Brokerage in den letzten Jahren gemacht und die Mitarbeiter von flatex sind ohne Frage kompetent. Trotzdem bleibt bis heute eine gewisse Unordnung. Die Gebührenunterschiede sind gering und fallen auch beim Vieltrader (wie bei mir) kaum ins Gewicht. Für mein Geschäft, und das sind hauptsächlich europäische Aktien mit Schwerpunkt Deutschland, zur Diversifikation noch Immobilienfonds, sind die Informations- und Handelsmöglichkeiten bei brokerport voll ausreichend. Ärger oder Unstimmigkeiten (zuerst noch als benk) gab es in den letzten zwei Jahren nicht. Es gibt sicherlich gute All-Bank-Anbieter darüber hinaus. Aber in Summe liegen dort die Handelsgebühren um den Faktor 2 bis 3 höher, was kleine Deals schon in der Rentabilität beeinflusst. Zwei weitere Punkte, die für Interessenten relevant sein könnten: Die Kontoeröffnung erfolgte einfach und zügig. Und letztlich, die Karte zur TAN-Generierung ist immer noch lästig in der Anwendung, man kann ja eine Session-TAN setzen, so ist der Ärger nur einmal pro Anmeldung. Man kann - glaube ich - nachvollziehen, dass ich brokerport mit kleinen Einschränkungen empfehle.
Marc-Philipp

28.11.2016 | Consorsbank: Nach Ex-DAB-Kunde nun Ex-Consorsbank-Kunde
Mit dem Ende der DAB Bank wurde ich zwangsweise zur Consorsbank umgezogen. Ich war dort vor einigen Jahren Kunde (was leider ein Problem ist), nahm den Umzug eher neutral hin, da ich Consorsbank schon kannte. Der Umzug nahte, nur keine Zugangsdaten da. Anfrage beim DAB-Kundenservice. Antwort: Ich war bereits Kunde bei Consorsbank, bekomme keine, die alten von früher verwenden. Wenn ich die nicht mehr hätte, müsse ich neue per Post oder Fax anfordern. Tatsächlich hatte ich die alten noch, gehen aber nicht. Wieder an den DAB-Kundenservice gewendet, der erklärt sich für nicht zuständig. An den Kundenservice von Consorsbank gewendet, gesagt, wenn ich keine Zugangsdaten kriege, kündige ich. Antwort: Sie möchten gerne kündigen, das bedauern wir, schicken Sie uns bitte dieses Formular. Also habe ich das beigelegte Kündigungsformular geschickt und bin nun nicht nur Ex-Kunde bei DAB Bank, sondern auch Ex-Kunde bei Consorsbank.
Klaus H.

28.11.2016 | ING-DiBa AG: Nicht das günstigste Depot, aber ein gutes Angebot
Bei der ING-DiBa überzeugen mich vor allem der durchdachte Webauftritt sowie einige Features, die für Kunden mit verschiedenen Anlagenformen interessant sind. Im Rahmen der laufenden Aktion für Depot-Neukunden bin ich auch noch mit dem Depot zur ING-DiBa, nicht ohne einem Freund auch noch eine kleine Werbeprämie zukommen zu lassen. Freistellungsauftrag online, Depotübertrag papierfrei und ein verzinstes Tagesgeldkonto als Gegenkonto sind gute Zusatzargumente zu dem kostenfreien Depot. Limit- und Teilausführungsmodalitäten sind kundenfreundlich. Die Ordergebühren sind nichts für Vieltrader, aber mit meinen fünf bis sechs Trades pro Jahr kann ich wirklich gut damit leben, auch wenn sie etwas über dem Durchschnitt liegen, gerade bei kleinen bis mittleren Transaktionen (1.000 bis 5.000 Euro). Insgesamt macht die Hotline einen guten Eindruck in Sachen Erreichbarkeit, Qualität und Freundlichkeit. Ich kann mich nicht an größere Probleme erinnern. Auch schriftliche Anfragen werden zügig beantwortet, da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Ich kann hier durchaus eine Empfehlung aussprechen.
Carsten St.

23.11.2016 | flatex GmbH: Sehr viele Baustellen
Ich bin schon seit Längerem Kunde bei flatex. Um es kurz zu machen, werde ich aufführen, was mir bisher gut und gar nicht gefällt. Was mir gefällt: Kundenhotline ist zufriedenstellend. Was mir nicht gefällt: Wertpapiere werden nicht zeitnah (nach Übernahme) umgestellt. Während andere Broker längst umgestellt haben, braucht flatex noch ewig. Abrechnungen sind nicht übersichtlich, kann ich öfters nicht nachvollziehen. Obwohl ich diesen Kredit, den flatex gewähren wollte (ohne eigene Anfrage), mehrfach als nicht erwünscht an flatex kommuniziert habe, sehe ich ihn immer noch im Online-Banking. Das ist verwirrend. Alles in allem, werde ich meine Aktien übertragen, da das Vertrauensverhältnis durch flatex gestört worden ist.
Alisen Tekeli

11.10.2016 | flatex GmbH: Schon besser, aber noch nicht gut
Ich handele alle paar Wochen hauptsächlich mit Aktien, Optionsscheine sehr selten. Im Schnitt sind meine Deals so um die 8.000 Euro. Und die Renditen einstellig. Bei den richtungslosen Börsen ist die Gebührensituation extrem wichtig. Da ist Flatex seit Jahren mit an der Spitze. Ca. 0,20% in Summe für Kauf und Verkauf - damit kann ich gut leben. Realtimekurse habe ich kostenlos, keine Limitgebühren, keine Teilausführungskosten, keine Depotkosten. Alles, was die Rendite verwässert, fehlt. Was allerdings stört - auch nach dem Update auf das neue Online-Brokerage - ist das Fehlen einer vernünftigen Suche im Postfach. Unterlagen, wie Einstandskurse, zu finden, ist ein Abenteuer. Auch die iTAN-Karte ist umständlich, den Sicherheitsgewinn durch das Verfahren erschließt sich mir nicht. Die Hotline wiederum kein Grund zur Klage. Man sieht, ein sehr durchwachsenes Bild. Folglich keine allgemeine Empfehlung, für mich allerdings meine Wahl.
Ramon

04.10.2016 | Consorsbank: Als Nachfolger der DAB-Bank in technischen Belangen schlechter
Die DAB-Bank hat ihren Kunden mitgeteilt, dass Privatkundendepots im November zur Consorsbank überführt werden. Im Gegensatz zur DAB-Bank bietet Consorsbank - ohne jede Alternative - nur das unsichere (und schon deswegen anachronistische) mTAN-Verfahren oder einen umständlichen und technisch potenziell anfälligen Generator an, während andere Banken z. B. auf die praktische und sichere iTAN-Card setzen oder ganz auf TANs verzichten. Aus den teilweise Textblock-gefertigten Antworten des überfordert wirkenden Kundenservice ist keinerlei Bereitschaft zu erkennen, etwas zu ändern. Wer sich die Mühe macht und sich auf der Homepage von Consorsbank unter "Community" die zahlreichen User-Kommentare anschaut, wird feststellen, dass noch weit mehr Punkte kritisiert werden. Ich werde deswegen den Umzug zu Consorsbank nicht mitmachen, sondern vorher mein Depot von der DAB-Bank abziehen.
Fred Schmitz

03.10.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Auf zwei Beinen steht man gut
Ich habe ein interessantes Kombi-Angebot der Targobank für Neukunden angenommen. Zwei Aspekte stechen hervor: 1. Das unter kleinen Bedingungen kostenlose Depot mit 10 Freetrades und 2. Die Möglichkeit bis zu 40.000 Euro als Tagesgeld anzulegen mit 2% Zinsgarantie auf 12 Monate. Vor den Zins haben die Götter den Fleiß gesetzt. Die Kontoeröffnung dauerte in der Filiale mindestens eine Stunde und ich ging mit viel Papier nach Hause. Auch dann wartete ich noch mindestens zwei Wochen bevor alle Zugangsdaten da waren und ich von einem "Ich-weiss-nicht-Recht"-Onlinebanking begrüßt wurde. Das Zusammenspiel Telefon-Hotline/Filiale klappt nicht immer, zweimal kam ich zu Terminen vergeblich. Das ist es dann aber auch mit dem Negativen. Ich kann sowohl Tagesgeld als auch Freetrades gut einsetzen, habe erst mal Ruhe und ein paar Hundert Euro Neukundensubvention abgegriffen. Klare Empfehlung, was denn sonst?
J. E.

28.09.2016 | netbank: Änderung Transaktionsverfahren
Ich muss mir jetzt ein Handy kaufen, weil man ohne Handy bei der netbank keine Transaktionen mehr machen kann ... oder vielleicht doch besser kündigen. Das ist kein Kundenservice. Es gibt genügend andere Banken, die nicht schlechter sind als die netbank. Man sollte es sich gut überlegen, ob man bei den netbank bleibt. Handy kein Strom, geklaut, kein Empfang, Prepaid nicht aufgeladen oder Störung Funknetz ==> kein Geld. Ich brauche kein Handy und ich will keines. Die netbank unterstützt den Handy-Wahn. Es war gut, so wie es vorher war - warum ändern? Ich bin nicht technologiefeindlich (arbeite 99,9% mit PC/Internet), verweigere mich nur diesem Handschmarn-Volksverblödung.
K. Bauriedel

12.09.2016 | flatex GmbH: Handeln über das iPad
Seit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild der Masken bei flatex ist es oft nicht möglich, die eigenen Depotpositionen der Derivate zu erkennen, weil beim Aufruf des Depotbestandes nur die Emittenten und die Nummer des Derivates angezeigt werden. Um zu erfahren, hinter welcher Nummer welches Unternehmen steckt, muss man auf ein anderes Internetportal wechseln, dies ist sehr umständlich, da ich viel unterwegs bin, bin ich auf das iPad angewiesen und trage nicht ständig meinen Computer mit herum. Denn dieses Problem ergibt sich nur auf dem iPad, nicht auf dem Computer. Leider scheint dies bei flatex niemanden zu interessieren, weil man trotz mehrfachem Hinweis auf dieses Problem nicht einmal eine Antwort bekommt. Des Weiteren ist das neue Programm, finde ich, nicht benutzerfreundlich, viel zu unübersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Programm jemand entworfen hat, der selbst am Aktienmarkt handelt.
R. Reichl

11.09.2016 | netbank: Bilanz ein Jahr nach der Ausgliederung des Wertpapiergeschäfts negativ
In 2015 gliederte die netbank ihr Wertpapiergeschäft an die Augsburger Aktienbank (AAB) aus. Insgesamt ist meine Bilanz eher negativ, auch wenn sich an den Rahmenbedingungen wenig geändert hat. Hauptärgernis ist das Führen der zwei Bankverbindungen, der Überweisungen hin und her zwischen netbank und dem Gegenkonto zum Depot bei der AAB. Hier habe ich mir mit einem Lombardkredit bei der AAB geholfen. Nur wenn limitierte Orders wirklich liefen, brauchte ich Liquidität bereitzustellen und nicht schon vorab. Weiterhin gibt es keine Depotgebührenbefreiung unter Bedingungen mehr bei einem Depot mit Bestand - nur zu den Stichtagen bestandslose Depots sind gebührenfrei. Aber auch die Regelung zu Limits und Teilausführungen sind nicht kundenfreundlich. Offene Investmentfonds konnte ich nicht über die Börse kaufen. Die Teilnahme an IPOs war auch nicht möglich. Deswegen und weil ich auch nicht mehr mit meinem Girokonto bei der netbank zufrieden war, habe ich auf die nächste attraktive Neukundenaktion des Wettbewerbs gewartet und bin mit Gehaltskonto und Depot kürzlich zur 1822direkt gewechselt.
V. D.

07.09.2016 | S Broker AG & Co. KG: Vieltrader, dann zuschlagen
Vieltrader sollten jetzt - falls möglich - die Neukundenaktion von S Broker nutzen. Ich handele so 20 bis 25 mal im Jahr, meist Positionen von ein paar Tausend Euro. Da bot es sich an, die Orderguthabenaktion von S Broker mitzunehmen. Immerhin 300 Euro geldwerter Vorteil. Die Bedingungen für ein kostenloses Depot erfülle ich locker (Details bitte bei S Broker schauen). Ohne die Sonderaktion wären die Orderkonditionen nur mittelmäßig. Allerdings ist das Online-Brokerage gut und verständlich, dementsprechend habe ich die Hotline bisher nicht gebraucht. Nicht alle Bedingungen sind kundenfreundlich, z. B. Mehrfachgebühren für Teilausführungen. Also, aufpassen ist angesagt. Nach Aufbrauchen des Guthabens werde ich wahrscheinlich weiter ziehen, um die Kosten niedrig zu halten. Mit all diesen Einschränkungen bleibt trotzdem ein Daumen hoch für S Broker.
H.-P. L.

19.08.2016 | Commerzbank AG: Späteinsteiger
Lange habe ich das Thema Wertpapiere vor mir hergeschoben. Nach der Lehman-Krise waren Aktien oder Fonds gar kein Thema. Allerdings haben die über die Jahre immer weiter gefallenen Zinsen bei mir zu einem Umdenken geführt. Während der Bankenkrise haben wir unseren Hauskredit zurückbezahlt. Es sammelte sich in den nächsten fünf Jahren eine erkleckliche Summe an, die immer schwerer als Tages- oder Festgeld anzulegen war. So sind wir über Immobilienfonds letztlich auch zu Aktien gekommen. Bei unserer Hausbank - der Commerzbank - haben wir ein Depot eröffnet, sind auch immer mal wieder beraten worden, aber nie drängend. Die Gebühren sind bei kleinen und mittleren Gebühren im Online-Handel ganz in Ordnung. Fonds kaufe ich nur über die Börse. Bei Aktien achte ich auf Titel, die auch regelmäßig Dividenden gezahlt haben. Ca. 5 bis 6 Mal pro Jahr handele ich, jedes Quartal ist Pflicht wegen der sonst anfallenden Depotgebühren. Mit der Zeit komme ich auch mit dem Online-Handel gut zurecht. Beruhigend, dass ich in der Filiale einen guten Berater habe, falls ich mal etwas nicht schaffe oder weiß. Mittlerweile nehme ich schon viel mehr Dividenden und Ausschüttungen als klassische Zinsen ein.
M. R.

08.08.2016 | 1822direkt: Doppelt zugeschlagen
Vor ein paar Wochen bin ich mit Depot und Gehaltskonto zur 1822direkt gewechselt. Das Depot ist gebührenfrei, nach zwei kleinen Wertpapierkäufen bekomme ich bald eine Prämie von 100 Euro. Für einige Monate hat man die halben Kosten bei Wertpapiertransaktionen als weiteren Vorteil. Das nutze ich, um einige kleine Positionen glattzustellen. Bei meiner alten Bank würde das ziemlich genau das Doppelte kosten. Etwas ungewohnt ist das Online-Banking noch, aber die Telefon-Hotline ist gut erreichbar und informiert. Ich bin auch mit dem kostenlosen Gehaltskonto zu 1822direkt gegangen, zum einen wegen der 120 Euro Prämie, zum anderen konnte mein Vater mich werben und bekam auch noch eine Empfehlungsprämie. Geldautomaten sind im Sparkassennetz kein Problem. Mein Gesamturteil ist: Girokonto gut, Depot zu Standardkonditionen durchschnitt. Trotzdem aufgrund der hohen Werbeprämien, eine klare Empfehlung für Neukunden.
D. R.

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