Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

28.11.2016 | brokerport: Die hübschere Tochter der biw Bank
Die biw Bank ist auf mehreren Vertriebswegen am Markt, über flatex und brokerport (vormals benk) am Markt. Mit beiden Online-Brokern habe ich einige Erfahrungen. Letztendlich bin ich zurzeit bei brokerport. Wenn ich den Internetauftritt vergleiche, fühle ich mich bei brokerport wohler. Auch flatex hat das ein oder andere Update des Online-Brokerage in den letzten Jahren gemacht und die Mitarbeiter von flatex sind ohne Frage kompetent. Trotzdem bleibt bis heute eine gewisse Unordnung. Die Gebührenunterschiede sind gering und fallen auch beim Vieltrader (wie bei mir) kaum ins Gewicht. Für mein Geschäft, und das sind hauptsächlich europäische Aktien mit Schwerpunkt Deutschland, zur Diversifikation noch Immobilienfonds, sind die Informations- und Handelsmöglichkeiten bei brokerport voll ausreichend. Ärger oder Unstimmigkeiten (zuerst noch als benk) gab es in den letzten zwei Jahren nicht. Es gibt sicherlich gute All-Bank-Anbieter darüber hinaus. Aber in Summe liegen dort die Handelsgebühren um den Faktor 2 bis 3 höher, was kleine Deals schon in der Rentabilität beeinflusst. Zwei weitere Punkte, die für Interessenten relevant sein könnten: Die Kontoeröffnung erfolgte einfach und zügig. Und letztlich, die Karte zur TAN-Generierung ist immer noch lästig in der Anwendung, man kann ja eine Session-TAN setzen, so ist der Ärger nur einmal pro Anmeldung. Man kann - glaube ich - nachvollziehen, dass ich brokerport mit kleinen Einschränkungen empfehle.
Marc-Philipp

28.11.2016 | Consorsbank: Nach Ex-DAB-Kunde nun Ex-Consorsbank-Kunde
Mit dem Ende der DAB Bank wurde ich zwangsweise zur Consorsbank umgezogen. Ich war dort vor einigen Jahren Kunde (was leider ein Problem ist), nahm den Umzug eher neutral hin, da ich Consorsbank schon kannte. Der Umzug nahte, nur keine Zugangsdaten da. Anfrage beim DAB-Kundenservice. Antwort: Ich war bereits Kunde bei Consorsbank, bekomme keine, die alten von früher verwenden. Wenn ich die nicht mehr hätte, müsse ich neue per Post oder Fax anfordern. Tatsächlich hatte ich die alten noch, gehen aber nicht. Wieder an den DAB-Kundenservice gewendet, der erklärt sich für nicht zuständig. An den Kundenservice von Consorsbank gewendet, gesagt, wenn ich keine Zugangsdaten kriege, kündige ich. Antwort: Sie möchten gerne kündigen, das bedauern wir, schicken Sie uns bitte dieses Formular. Also habe ich das beigelegte Kündigungsformular geschickt und bin nun nicht nur Ex-Kunde bei DAB Bank, sondern auch Ex-Kunde bei Consorsbank.
Klaus H.

28.11.2016 | ING-DiBa AG: Nicht das günstigste Depot, aber ein gutes Angebot
Bei der ING-DiBa überzeugen mich vor allem der durchdachte Webauftritt sowie einige Features, die für Kunden mit verschiedenen Anlagenformen interessant sind. Im Rahmen der laufenden Aktion für Depot-Neukunden bin ich auch noch mit dem Depot zur ING-DiBa, nicht ohne einem Freund auch noch eine kleine Werbeprämie zukommen zu lassen. Freistellungsauftrag online, Depotübertrag papierfrei und ein verzinstes Tagesgeldkonto als Gegenkonto sind gute Zusatzargumente zu dem kostenfreien Depot. Limit- und Teilausführungsmodalitäten sind kundenfreundlich. Die Ordergebühren sind nichts für Vieltrader, aber mit meinen fünf bis sechs Trades pro Jahr kann ich wirklich gut damit leben, auch wenn sie etwas über dem Durchschnitt liegen, gerade bei kleinen bis mittleren Transaktionen (1.000 bis 5.000 Euro). Insgesamt macht die Hotline einen guten Eindruck in Sachen Erreichbarkeit, Qualität und Freundlichkeit. Ich kann mich nicht an größere Probleme erinnern. Auch schriftliche Anfragen werden zügig beantwortet, da habe ich auch schon ganz anderes erlebt. Ich kann hier durchaus eine Empfehlung aussprechen.
Carsten St.

23.11.2016 | flatex GmbH: Sehr viele Baustellen
Ich bin schon seit Längerem Kunde bei flatex. Um es kurz zu machen, werde ich aufführen, was mir bisher gut und gar nicht gefällt. Was mir gefällt: Kundenhotline ist zufriedenstellend. Was mir nicht gefällt: Wertpapiere werden nicht zeitnah (nach Übernahme) umgestellt. Während andere Broker längst umgestellt haben, braucht flatex noch ewig. Abrechnungen sind nicht übersichtlich, kann ich öfters nicht nachvollziehen. Obwohl ich diesen Kredit, den flatex gewähren wollte (ohne eigene Anfrage), mehrfach als nicht erwünscht an flatex kommuniziert habe, sehe ich ihn immer noch im Online-Banking. Das ist verwirrend. Alles in allem, werde ich meine Aktien übertragen, da das Vertrauensverhältnis durch flatex gestört worden ist.
Alisen Tekeli

11.10.2016 | flatex GmbH: Schon besser, aber noch nicht gut
Ich handele alle paar Wochen hauptsächlich mit Aktien, Optionsscheine sehr selten. Im Schnitt sind meine Deals so um die 8.000 Euro. Und die Renditen einstellig. Bei den richtungslosen Börsen ist die Gebührensituation extrem wichtig. Da ist Flatex seit Jahren mit an der Spitze. Ca. 0,20% in Summe für Kauf und Verkauf - damit kann ich gut leben. Realtimekurse habe ich kostenlos, keine Limitgebühren, keine Teilausführungskosten, keine Depotkosten. Alles, was die Rendite verwässert, fehlt. Was allerdings stört - auch nach dem Update auf das neue Online-Brokerage - ist das Fehlen einer vernünftigen Suche im Postfach. Unterlagen, wie Einstandskurse, zu finden, ist ein Abenteuer. Auch die iTAN-Karte ist umständlich, den Sicherheitsgewinn durch das Verfahren erschließt sich mir nicht. Die Hotline wiederum kein Grund zur Klage. Man sieht, ein sehr durchwachsenes Bild. Folglich keine allgemeine Empfehlung, für mich allerdings meine Wahl.
Ramon

04.10.2016 | Consorsbank: Als Nachfolger der DAB-Bank in technischen Belangen schlechter
Die DAB-Bank hat ihren Kunden mitgeteilt, dass Privatkundendepots im November zur Consorsbank überführt werden. Im Gegensatz zur DAB-Bank bietet Consorsbank - ohne jede Alternative - nur das unsichere (und schon deswegen anachronistische) mTAN-Verfahren oder einen umständlichen und technisch potenziell anfälligen Generator an, während andere Banken z. B. auf die praktische und sichere iTAN-Card setzen oder ganz auf TANs verzichten. Aus den teilweise Textblock-gefertigten Antworten des überfordert wirkenden Kundenservice ist keinerlei Bereitschaft zu erkennen, etwas zu ändern. Wer sich die Mühe macht und sich auf der Homepage von Consorsbank unter "Community" die zahlreichen User-Kommentare anschaut, wird feststellen, dass noch weit mehr Punkte kritisiert werden. Ich werde deswegen den Umzug zu Consorsbank nicht mitmachen, sondern vorher mein Depot von der DAB-Bank abziehen.
Fred Schmitz

03.10.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Auf zwei Beinen steht man gut
Ich habe ein interessantes Kombi-Angebot der Targobank für Neukunden angenommen. Zwei Aspekte stechen hervor: 1. Das unter kleinen Bedingungen kostenlose Depot mit 10 Freetrades und 2. Die Möglichkeit bis zu 40.000 Euro als Tagesgeld anzulegen mit 2% Zinsgarantie auf 12 Monate. Vor den Zins haben die Götter den Fleiß gesetzt. Die Kontoeröffnung dauerte in der Filiale mindestens eine Stunde und ich ging mit viel Papier nach Hause. Auch dann wartete ich noch mindestens zwei Wochen bevor alle Zugangsdaten da waren und ich von einem "Ich-weiss-nicht-Recht"-Onlinebanking begrüßt wurde. Das Zusammenspiel Telefon-Hotline/Filiale klappt nicht immer, zweimal kam ich zu Terminen vergeblich. Das ist es dann aber auch mit dem Negativen. Ich kann sowohl Tagesgeld als auch Freetrades gut einsetzen, habe erst mal Ruhe und ein paar Hundert Euro Neukundensubvention abgegriffen. Klare Empfehlung, was denn sonst?
J. E.

28.09.2016 | netbank: Änderung Transaktionsverfahren
Ich muss mir jetzt ein Handy kaufen, weil man ohne Handy bei der netbank keine Transaktionen mehr machen kann ... oder vielleicht doch besser kündigen. Das ist kein Kundenservice. Es gibt genügend andere Banken, die nicht schlechter sind als die netbank. Man sollte es sich gut überlegen, ob man bei den netbank bleibt. Handy kein Strom, geklaut, kein Empfang, Prepaid nicht aufgeladen oder Störung Funknetz ==> kein Geld. Ich brauche kein Handy und ich will keines. Die netbank unterstützt den Handy-Wahn. Es war gut, so wie es vorher war - warum ändern? Ich bin nicht technologiefeindlich (arbeite 99,9% mit PC/Internet), verweigere mich nur diesem Handschmarn-Volksverblödung.
K. Bauriedel

12.09.2016 | flatex GmbH: Handeln über das iPad
Seit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild der Masken bei flatex ist es oft nicht möglich, die eigenen Depotpositionen der Derivate zu erkennen, weil beim Aufruf des Depotbestandes nur die Emittenten und die Nummer des Derivates angezeigt werden. Um zu erfahren, hinter welcher Nummer welches Unternehmen steckt, muss man auf ein anderes Internetportal wechseln, dies ist sehr umständlich, da ich viel unterwegs bin, bin ich auf das iPad angewiesen und trage nicht ständig meinen Computer mit herum. Denn dieses Problem ergibt sich nur auf dem iPad, nicht auf dem Computer. Leider scheint dies bei flatex niemanden zu interessieren, weil man trotz mehrfachem Hinweis auf dieses Problem nicht einmal eine Antwort bekommt. Des Weiteren ist das neue Programm, finde ich, nicht benutzerfreundlich, viel zu unübersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Programm jemand entworfen hat, der selbst am Aktienmarkt handelt.
R. Reichl

11.09.2016 | netbank: Bilanz ein Jahr nach der Ausgliederung des Wertpapiergeschäfts negativ
In 2015 gliederte die netbank ihr Wertpapiergeschäft an die Augsburger Aktienbank (AAB) aus. Insgesamt ist meine Bilanz eher negativ, auch wenn sich an den Rahmenbedingungen wenig geändert hat. Hauptärgernis ist das Führen der zwei Bankverbindungen, der Überweisungen hin und her zwischen netbank und dem Gegenkonto zum Depot bei der AAB. Hier habe ich mir mit einem Lombardkredit bei der AAB geholfen. Nur wenn limitierte Orders wirklich liefen, brauchte ich Liquidität bereitzustellen und nicht schon vorab. Weiterhin gibt es keine Depotgebührenbefreiung unter Bedingungen mehr bei einem Depot mit Bestand - nur zu den Stichtagen bestandslose Depots sind gebührenfrei. Aber auch die Regelung zu Limits und Teilausführungen sind nicht kundenfreundlich. Offene Investmentfonds konnte ich nicht über die Börse kaufen. Die Teilnahme an IPOs war auch nicht möglich. Deswegen und weil ich auch nicht mehr mit meinem Girokonto bei der netbank zufrieden war, habe ich auf die nächste attraktive Neukundenaktion des Wettbewerbs gewartet und bin mit Gehaltskonto und Depot kürzlich zur 1822direkt gewechselt.
V. D.

07.09.2016 | S Broker AG & Co. KG: Vieltrader, dann zuschlagen
Vieltrader sollten jetzt - falls möglich - die Neukundenaktion von S Broker nutzen. Ich handele so 20 bis 25 mal im Jahr, meist Positionen von ein paar Tausend Euro. Da bot es sich an, die Orderguthabenaktion von S Broker mitzunehmen. Immerhin 300 Euro geldwerter Vorteil. Die Bedingungen für ein kostenloses Depot erfülle ich locker (Details bitte bei S Broker schauen). Ohne die Sonderaktion wären die Orderkonditionen nur mittelmäßig. Allerdings ist das Online-Brokerage gut und verständlich, dementsprechend habe ich die Hotline bisher nicht gebraucht. Nicht alle Bedingungen sind kundenfreundlich, z. B. Mehrfachgebühren für Teilausführungen. Also, aufpassen ist angesagt. Nach Aufbrauchen des Guthabens werde ich wahrscheinlich weiter ziehen, um die Kosten niedrig zu halten. Mit all diesen Einschränkungen bleibt trotzdem ein Daumen hoch für S Broker.
H.-P. L.

19.08.2016 | Commerzbank AG: Späteinsteiger
Lange habe ich das Thema Wertpapiere vor mir hergeschoben. Nach der Lehman-Krise waren Aktien oder Fonds gar kein Thema. Allerdings haben die über die Jahre immer weiter gefallenen Zinsen bei mir zu einem Umdenken geführt. Während der Bankenkrise haben wir unseren Hauskredit zurückbezahlt. Es sammelte sich in den nächsten fünf Jahren eine erkleckliche Summe an, die immer schwerer als Tages- oder Festgeld anzulegen war. So sind wir über Immobilienfonds letztlich auch zu Aktien gekommen. Bei unserer Hausbank - der Commerzbank - haben wir ein Depot eröffnet, sind auch immer mal wieder beraten worden, aber nie drängend. Die Gebühren sind bei kleinen und mittleren Gebühren im Online-Handel ganz in Ordnung. Fonds kaufe ich nur über die Börse. Bei Aktien achte ich auf Titel, die auch regelmäßig Dividenden gezahlt haben. Ca. 5 bis 6 Mal pro Jahr handele ich, jedes Quartal ist Pflicht wegen der sonst anfallenden Depotgebühren. Mit der Zeit komme ich auch mit dem Online-Handel gut zurecht. Beruhigend, dass ich in der Filiale einen guten Berater habe, falls ich mal etwas nicht schaffe oder weiß. Mittlerweile nehme ich schon viel mehr Dividenden und Ausschüttungen als klassische Zinsen ein.
M. R.

08.08.2016 | 1822direkt: Doppelt zugeschlagen
Vor ein paar Wochen bin ich mit Depot und Gehaltskonto zur 1822direkt gewechselt. Das Depot ist gebührenfrei, nach zwei kleinen Wertpapierkäufen bekomme ich bald eine Prämie von 100 Euro. Für einige Monate hat man die halben Kosten bei Wertpapiertransaktionen als weiteren Vorteil. Das nutze ich, um einige kleine Positionen glattzustellen. Bei meiner alten Bank würde das ziemlich genau das Doppelte kosten. Etwas ungewohnt ist das Online-Banking noch, aber die Telefon-Hotline ist gut erreichbar und informiert. Ich bin auch mit dem kostenlosen Gehaltskonto zu 1822direkt gegangen, zum einen wegen der 120 Euro Prämie, zum anderen konnte mein Vater mich werben und bekam auch noch eine Empfehlungsprämie. Geldautomaten sind im Sparkassennetz kein Problem. Mein Gesamturteil ist: Girokonto gut, Depot zu Standardkonditionen durchschnitt. Trotzdem aufgrund der hohen Werbeprämien, eine klare Empfehlung für Neukunden.
D. R.

22.07.2016 | flatex GmbH: Für Rolling Discount konkurrenzlos
Jetzt im Rentenalter angekommen haben wir ca. 20 Jahresnettogehälter bei Flatex in Discountzertifikaten (DAX) stecken, die alle 1 bis 3 Monate gerollt werden müssen. Über mehrere Jahre betrachtet, erzielen wir damit ca. 7% Jahresrendite und können alleine davon gut leben (ohne Kapitalverzehr). Wir würden gerne das Geldvermögen auf mehrere Banken verteilen, aber es gibt zu Flatex keine einzige Alternative bzw. würden die Kosten die Rendite zu sehr belasten. Zugegeben ist unsere Situation und Inanspruchnahme der Dienstleistungen gleichbleibend. Demzufolge hatten wir auch noch nie irgendein Problem, welches kommuniziert werden müsste. Einmal war wegen dreimaliger Falscheingabe des Passworts eine neue Freigabe notwendig, das kostete nur ein Telefonat, ein Fax und voila ging es wieder. Bei den Umsätzen und Transaktionsdokumentationen blicke ich nicht durch, ich kann gut verstehen, dass man mit mehreren verschiedenen Anlageklassen bei Flatex verzweifelt und woanders hin umzieht. Aber mit unseren Discountzertifikaten läuft eine ganz primitive Buchhaltung parallel, und solange es keine Bar-Differenz gibt, stimmen die Abrechnungen von Flatex. Abweichungen lagen bisher ausschließlich an meinen eigenen Irrtümern, die Abrechnungen von Flatex waren ausnahmslos in Ordnung, auch wenn man sie nicht sofort versteht ... Von mir aus kann bei Flatex alles so bleiben, wie es ist, bis man uns mit den Füßen voraus aus dem Haus trägt. Die Kritik an der automatischen Kreditmöglichkeit verstehe ich nicht. Bei beiden Konten (meiner Frau und ich) haben wir Anschreiben per Briefpost bekommen. Ich hatte schon einen Kreditrahmen, meine Frau noch nicht. Bei unserer Anlagestrategie auf reiner Guthabenbasis gibt es keinen Cent Unterschied zwischen dem einen und anderen Konto. Probleme könnten nur Leute haben, welche die Funktionen eines Taschenrechners erlernen sollten.
Willi

21.07.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Gerade noch die Kurve gekriegt vor Konditionsverschlechterung
Depot gegen Zins heißt das Kind und wurde bis vor ein paar Tagen mit 2,5% Tagesgeldzins auf ein Jahr garantiert und begrenzt auf maximal 40.000 Euro Tagesgeldanlage angeboten. Bei einem Depotübertrag zwischen 7.000 Euro und 40.000 Euro durfte man jeweils den Gegenwert als Tagesgeld anlegen. Die Haltefrist beträgt 12 Monate, aber natürlich darf man einzelne Werte verkaufen, nur halt nicht an eine andere Bank weiterübertragen. Die neue Kondition ist jetzt 2,0% Tagesgeld, der Rest bleibt gleich, immer noch gut. Interessant sind auch die 10 Free-Trades, die jeder Depot-Neuling bekommt. Häufiger handele ich pro Jahr sowieso nicht. Ca. 100 Euro Transaktionskosten werde ich damit wohl über das Jahr sparen. Konto-/Depot-Eröffner dürfen nicht schreibfaul sein. Eine Stunde in der Filiale verbringt man schon. Eventuell kann man sich werben lassen und einem Freund etwas Gutes tun. Die Targobank ist bekannt für die ein oder andere kleine Gebührenfalle (Restschuldversicherung, nicht bedingungslos kostenfreie Girokonten etc.). Gut informiert kann aber nichts passieren.
V. Sch.

02.07.2016 | Commerzbank AG: Direkt Depot mit Fußangel
Da auch mein Gehaltskonto bei der Commerzbank ist, habe ich dort letztes Jahr auch ein Depot eröffnet. Wie bei Filialbanken üblich, war auch diese Erweiterung meiner Bankverbindung mit einigem Papierkram verbunden. Das Kind heißt Commerzbank Direkt Depot und liegt so im Mittelfeld bei den Gebühren. Mit einer kleinen unangenehmen Tatsache: Ist man im Quartal mal an der Börse untätig, dann wird es teuer. Da kommen dann schon mal ein paar zehn Euro Depotgebühren zusammen. Erfreulich ist, dass ich auch als Bestandskunde an Depotübertragsaktionen mit Prämie teilnehmen durfte. Dieses Feld obliegt bei vielen Anbietern nur Neukunden. Das Online-Banking der Commerzbank im Allgemeinen ist mir zu unübersichtlich, wenn ich es zum Beispiel mit der ING-DiBa vergleiche, wo ich meine Zweitbankverbindung habe. Alles zusammen ist eine neutrale Bewertung - glaube ich - fair.
C. D.

27.06.2016 | DAB Bank: Nach Brexit leider Systemversagen
Prinzipiell sonst stabile Bank mit anständigem Service. Mittlerweile ja unter dem Dach von BNP. Ich bin schon lange Kunde dort mit größerem Depot, meist ETFs, Fonds und ein paar Aktien. Der Ausfall am Freitag nach dem Brexit, dem 24.06.2016, hat mein Vertrauen aber massiv erschüttert und mich einiges an Kohle gekostet. Wenn ein vorhersehbares Börsenereignis nicht bedient werden kann bei einem Online-Broker, dann ist das Urteil schon gesprochen. Die DAB ist kein Billigheimer und daher darf man schon höhere Erwartungen an deren Stabilität und Performance stellen. Einen Schönwetter-Broker finde ich auch woanders zu billigeren Konditionen.
Uwe Meier

27.06.2016 | DAB Bank: Am 24.06.2016 Traderplattform außer Funktion
Die DAB Bank war bei hoher Marktvolatilität am Freitag, den 24.06.2016 (Brexit), nicht erreichbar. Man wurde nach dem Login bzw. spätestens, wenn man Aufträge aufgeben wollte, einfach ausgeloggt. Weiterhin war die DAB Bank auch per Telefon nicht erreichbar, ich habe es dann nach einer halben Stunde aufgegeben. Zu meiner anschließenden Reklamation erhielt ich nur eine vorgefertigte Standard-Mail als Entschuldigung bzw. die Info, dass man keine Haftung für entgangene Gewinne bzw. Verluste übernehme. Deshalb als Handelsplattform nicht empfehlenswert. Von einer Bank mit solch hohen Gebühren habe ich mir mehr versprochen.
Frank E.

24.06.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Aktienhandel - Depotabfrage gestört
Es kann doch nicht sein, dass am wichtigsten Börsentag des Jahrzehnts bei der DKB kein Handel möglich ist. Hier verlieren die Kunden der DKB gerade Millionen Euro. Ich bin mal gespannt wie die Entschuldigung aussieht. Das Krisenmanagement DKB? Eine lapidare Meldung, wenn man das Depot aufruft: "Aufgrund technischer Probleme ist der Verkauf von Wertpapieren aktuell nicht möglich. Bitte verzichten Sie auch auf telefonischen Nachfragen zu Ihrem Depotstatus. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fehlerbehebung und bitten Sie, diese temporären Einschränkungen zu entschuldigen." Entschuldigen kann sich die DKB, indem sie den Schaden ausgleicht! Ich werde mein Depot endgültig verlagern.
anonym

24.06.2016 | DAB Bank: Nein Danke
Bei der DAB Bank gilt leider das alte Sprichwort, dass man von einem Anbieter das bekommt, was man bezahlt. Billig ist nicht günstig. Das Onlinebanking ist antiquiert. Schlicht ist ja noch ok, aber funktionieren sollte es. Da ist die DAB Bank schon unter normalen Umständen sehr kompliziert und gemächlich unterwegs. Schlimm wird es bei besonderen Umständen. Ganz überraschend kam es z. B. nach dem Brexit-Beschluss bei der DAB Bank zu erhöhten Zugriffszahlen beim Online-Banking, die zu einem weitgehenden Erliegen des Bankings führen (in Form dessen, dass bei dem komplexen Orderprozess die nächste Formularseite minutenlang nicht geliefert und man zum Dank komplett ausgeloggt wird). Versteckte Gebühren (ich kenne keine andere Bank, die Portogebühren für die Jahressteuerbescheinigung nimmt) sind da nur noch ein kleiner weiterer Minuspunkt.
Klaus H.

16.06.2016 | NIBC Direct: An der Fondaktion teilgenommen
Ich habe bei der NIBC Direct bisher ein Tagesgeldkonto und zwei verschieden lang laufende Festgelder. Wirklich hausbacken kommt das Online-Banking daher. Für Tages- und Festgelder spielt das - glaube ich - nur eine untergeordnete Rolle. Für Depotkunden würde man sich mehr Komfort und das ein oder andere Analyse-Tool wünschen. Und ehrlich - ohne die Depotaktion wäre ich mit dem Depot nicht zur NIBC Direct gegangen. Aber die Aktion passte gut zu meinem Portfolio und ich mache auch keine große Gymnastik außer deutschen Aktien und Fonds. Und dabei weichen die ohnehin oft überbewerteten Gebühren nicht so stark vom guten Mittelfeld ab. Sehr nett geholfen hat mir die Hotline, als ich nach der Eröffnung des Depots aus dem Online-Banking die Aktivierung des Depots vergaß, aber schon Überträge unterwegs waren. Schnell wurde mir geholfen und auch aktiv zurückgerufen. Vorbildlich. Deswegen sogar ein "Gut" von mir.
Harald K.

06.06.2016 | comdirect bank AG: Sonderaktionen interessant, Kundenumgang da üben wir noch
Ich halte die derzeitige Depotübertragsaktion für Neukunden der comdirect für recht interessant. Neukunde ist man aber nicht, wenn man zu einer bestehenden Kontoverbindung ein Depot eröffnet, wie ich erfuhr. Andernfalls - wie bei mir - reichte ein Depotübertrag von knapp über 1.000 Euro für 100 Euro Prämie. Das ist stattlich. Da das Depot kostenfrei ist und sich die Ordergebühren bei kleinen Transaktionen innerhalb der Wettbewerber nicht so stark unterscheiden, ist die Aktion, die eigentlich periodisch seit einiger Zeit wiederkommt, empfehlenswert für Kunden in ähnlicher Lage. Das Online-Banking und -Brokerage ist sicherlich gut und einigermaßen übersichtlich. Auch wenn es gerade ein Re-Design nach langer Zeit gab, fand ich mich schnell wieder zurecht. Gut sind die Charttools und die Musterdepots. Bis hierhin gut, nun die Kritik. Die Hotline ist nicht immer sattelfest, teilweise sind die eigenen laufenden Aktionen unbekannt gewesen. Aus dem Bekanntenkreis weiß ich von überraschenden bankseitigen Kontokündigungen, teilweise auch mit unfreundlichem Umgangston bei Nachfragen. Auch gelesen und persönlich erfahren das Lancieren von Aktienanleihen in der Postbox bei älteren Kunden, wo offensichtlich kein vernünftiger Zusammenhang zu den Anlagezielen bestand. In meiner Mailbox fand ich die entsprechenden Angebote nicht. Man muss wirklich genau hinschauen.
G. G.

13.05.2016 | Deutsche Postbank AG: Günstig für hohe Ordervolumen, Service durchwachsen
Das Postbank-Wertpapierdepot kann nur in einem Fall punkten, und das ist die Deckelung der Ordergebühren für Ordervolumen größer 5.200 Euro bei 19,95 Euro, das ist der mit Abstand günstigste Preis aller großen Filialbanken. Das Online-Brokerage selbst ist von der Benutzerführung, dem Aussehen und dem Grundaufbau aus der Zeit gefallen, es wirkt umständlich und veraltet, erfüllt aber seinen Zweck, wenn man sich daran gewöhnt hat. Es wurde wahrscheinlich zu Win2000 entwickelt und bis heute nicht aufgefrischt. Orderlimitänderungen und -löschungen kosten 2,50 Euro Gebühr, was verschmerzbar ist, wenn man ausschließlich gut überlegte Käufe tätigt. Das Depot selbst kostet pro Quartal eine Gebühr von 2,25 Euro, welche bei einem Depotvolumen von 50.000 Euro oder mehr erlassen wird. Es gibt keine iOS- oder Android-Apps für das Brokerage, im Gegensatz zu der sehr guten Finanzassistent-App für das Girokonto. Alle Geschäfte müssen somit über die Website durchgeführt werden. Den Telefonsupport der Postbank braucht man nicht in Anspruch zu nehmen, die sind leider durch die Bank ahnungslos. Fazit: Das Depot lohnt sich für langfristige und sehr große Positionen, punktet dabei mit niedrigen Ordergebühren und dem Komfort einer Hausbank.
Tom Wender

12.05.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Für Anfänger und Einsteiger
Wer wie ich ein kleines Depot und auch nur eine Handvoll kleinere Geschäfte macht, ist bei der DKB meiner Meinung nach ganz gut aufgehoben. Meine Hausbank taugte für diesen Zweck nicht. Da ich schon eine Kreditkarte bei der DKB hatte war die Depoteröffnung relativ einfach und schnell. Das Online-Brokerage ist vielleicht nicht so übersichtlich, aber oft habe ich ja nicht damit zu tun. Die Gebühren sind fair, beim Fondskauf auch, bei 2.500 Euro Geschäft sind es ein Prozent (pauschal 25 Euro). Dividenden, Ausschüttungen, Abrechnungen, Einstandskurse, alles ging bisher problemlos, weswegen ich noch nicht in die Verlegenheit kam, die Hotline schriftlich oder mündlich zu kontaktieren. Dazu kann ich also nicht sagen. Ich denke, es gibt vergleichbare Angebote, wohl manchmal auch mit Prämien versüßte. Insgesamt bin ich schon zufrieden.
T. W.

03.05.2016 | flatex GmbH: Günstig, aber nicht immer gut
Ich habe seit mehreren Jahren ein Depot bei flatex. Über dieses wickele ich vor allem kleiner Xetra-Orders ab, bei denen die Mindestgebühr zum Tragen kommt. Die Transaktionskosten sind in Ordnung. Was nervt ist das Online-Brokerage, an dem seit Jahren wenig geändert wurde. Schlecht ist die Dokumentensuche im Archiv: kaum vernünftige Filter, aber mit den Jahren viele Dokumente, lassen die Suche nach Einstandskursen zur Schatzsuche geraten. Die Qualität der Kundenbetreuung hat auch nachgelassen. Lange Antwortzeiten, versprochene Bearbeitung und trotzdem immer wieder Warten auf einen simplen Depotübertrag in einer Zeit, wo man dies anderswo mit PIN und TAN in zwei, drei Tagen erledigen kann, das passt nicht. Urteil: mäßig, also neutral.
Karl S.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

12345678910