Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

07.10.2015 | netbank: Unverschämte Depotverschiebung ohne Vorankündigung
Gestern erhielt ich ein Schreiben einer Bank aus Augsburg, dass die mein Depot von der netbank übertragen bekommen hätten. Ich hatte dazu nie eine Order gegeben, ich hatte nie eine Mitteilung dazu erhalten. Das ist unverschämt. Jetzt ist mein Depot bei einer anderen Bank, ich soll ein PostIdent-Verfahren machen, ich komme nicht an meine Aktien ran. Absolut keinerlei Antwort oder Hilfe bei Kommunikation mit der netbank. Es ist nicht zu verstehen, warum das gemacht wird. Damit mein Girokonto nicht auch abgeräumt wird, habe ich den größten Teil auf anderes Bankkonto transferiert.
And. Le

06.10.2015 | Augsburger Aktienbank AG: Vom Regen in die Traufe (netbank > Augsburger Aktienbank)
Wie war das noch? Schlimmer geht immer. Wortlaut der netbank: "Für Sie als Kunden ändert sich erst einmal nichts." Von wegen. Heute am 6.10.2015 - Depotübertragung. Ich ging eigentlich davon aus, dass die netbank komplett in die neue Bank übergeht. Aber nein. Habe nun das alte Konto, was soll ich damit? Guthaben, und ein neues Konto bei der Augsburger und das Depot dort. Toll. Ich bekam Post mit den Infos der Zugangsdaten und auch gleich den Hinweis, die TAN-Liste kommt später. Für die Erstanmeldung dort braucht man aber die erste TAN, das fängt ja gut an. Dann habe ich mich stattdessen mal auf deren Homepage herumgetrieben und was muss ich lesen? Depotgebühr unabhängig vom Wert 39,90 Euro p. a., Order ab 9,90 Euro und Streichung oder Limitänderung 2,50 Euro. Telefonische Orderannahme 10 Euro. Diese Infos waren gut versteckt unter den Formularen im Bereich Service. Da wurden wir als Kunden genauso behandelt wie die Mieter der großen Wohnungsgesellschaften. Einfach über den Tisch gezogen. Habe mich leider erst jetzt mal schlaugemacht und mein Favorit ist bislang die DAB. Keine Depotgebühr, keine Orderänderungs- oder Streichungsgebühr. Ach ja, die Hotline bei der Augsburger Aktienbank war heute natürlich hoffnungslos überlastet. Es gab nur ein Besetztzeichen.
Brekoff

02.10.2015 | ING-DiBa AG: Zuverlässig und fair
Seit vielen Jahren bin ich nun mit meinem Depot bei der ING-DiBa. Zwar bin ich kein hochprofessioneller Trader, aber auch für meine quartalsweisen Aktienkäufe sowie zwei Sparpläne erwarte ich zuverlässige Abwicklung. Dabei kann ich mich seit einiger Zeit schon sehr auf die ING-DiBa verlassen. Die Sparpläne werden vom Girokonto eingezogen, Aktienkäufe schnell umgesetzt und die Kauf- als auch Dividendenabrechnungen erhalte ich zeitnah in meine Postbox eingestellt. Dort kann ich sie drucken und auch archivieren. Bislang gab es kaum Schwierigkeiten und auf Nachfragen reagierte die Bank prompt. Die Gebührenstruktur empfinde ich auch als gerecht und bin daher auch zu wenig angespornt, mich nach Wettbewerbern umzusehen. Die vor einigen Jahren bereits erfolgte Depoteröffnung der ING-DiBa habe ich bislang nicht bereut und hoffe, dass die Konditionen als auch das übersichtliche Online-Interface mir und allen weiteren Kunden nach lange erhalten bleiben.
Heiner Niedung

24.09.2015 | flatex GmbH: Formularsammelwut
Zusätzlich zu den bereits genannten Problemen mit Flatex ist zu nennen, dass Formulare bei jeder Kleinigkeit auf dem Postweg eingereicht werden müssen. Das fängt schon mit einer Adressänderung an. Andere Institute erledigen das per TAN oder akzeptieren zumindest gefaxte oder gescannte Formulare. Mir geht es hierbei nicht um die Portokosten, sondern die Zeit, die ich aufwenden muss, um Briefe zur Post zu bringen (was mir nur am Wochenende möglich ist). Dazu kommen noch die Laufzeit der Briefe und die Bearbeitungszeit von Flatex (ich lebe im Ausland). In meinem Fall musste ich verschiedene Formulare einreichen, habe diese zusammen verschickt und Flatex teilte mir mit, eines dieser Formulare wäre nie eingegangen ... Zusammengefasst: Flatex bietet Onlinebrokerage kombiniert mit Formularen für alles abgesehen der Orders. Semi-Onlinebrokerage wäre hier treffender.
C. B.

27.07.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nicht zu empfehlen
Als langjähriger Kunde dieser Bank dachte ich mir, dass es sehr bequem sein kann, wenn man dort auch sein Depot eröffnet. Bevor ich dieses tat, habe ich mir hier natürlich die Kommentare durchgelesen. Einige waren sehr hilfreich, andere gingen am Thema vorbei. Einen Kommentar hatte ich jedoch immer im Kopf. Darin wird beschrieben, dass das Einbuchen von gekauften Aktien mindestens zwei Banktage braucht. Im IT-Zeitalter wollte ich das nicht glauben. Aber es ist so. Dadurch verlor ich viel Geld. Nun scheint es nicht nur mir so gegangen zu sein. Denn auf telefonische Anfragen kann man lange warten. Die Hotline ist immer wieder besetzt. Wählt man die Funktion "Rückruf", ist man ganz abgemeldet. Die einzige Chance, die man hat, man meldet sich per Mail. Die Antwort sind dann die üblichen Textbausteine.
Johannes Igel

21.07.2015 | netbank: Verlagerung des Netbank-Depots zur AAB - negative Bewertung verfrüht
Dies ist zwar nicht direkt ein Erfahrungsbericht, aber zu der vorangegangenen Bewertung der Netbank möchte ich hier noch eine Ergänzung einbringen: Die negative Bewertung der Verlagerung der Netbank-Depots zur AAB halte ich für verfrüht, denn diese Verlagerung bedeutet nicht, dass dann für die Netbank-Kunden auch automatisch die Konditionen der bisherigen AAB-Kunden gelten. In ihrer Kundeninformation (unter www.netbank.de/nb/downloads/wertpapiergeschaeft.pdf) schreibt die Netbank dazu: "Unsere Ordergebühren werden dabei natürlich wie gewohnt günstig und transparent bleiben." Welche Änderungen diese Verlagerung im Einzelnen noch mit sich bringen wird, bleibt abzuwarten, die betroffenen Kunden sollen im September entsprechende Informationen bekommen.
Rolf S.

20.07.2015 | flatex GmbH: Inlandsaktien ok, Auslandsaktien nicht
Ich bin seit ca. 2 Jahren bei flatex. Gewechselt bin ich damals von der ING-Diba weil 5,90 Euro weniger als 9,90 Euro Gebühren sind. Ich bin zeitlich sehr eingespannt und hatte erst jetzt Zeit, mir auch mal die Kontoauszüge anzusehen. Und als ich sah, dass bei allen Erträgen aus dem Ausland 5 Euro Bearbeitungsgebühr angefallen sind habe ich die Aktien/Fonds jetzt wieder zurückübertragen lassen. Die deutschen Aktien lasse ich erst mal hier. Und was dann noch nervt ist, dass die Gebühren immer separat abgebucht werden. Dies muss jetzt wirklich nicht sein. Es ist nämlich nicht einfach, die Gebühr dem Kauf/Verkauf zuzuordnen. Vor allem weil bei den Verkäufen auch noch steuerliche Belange berücksichtigt werden, sodass die Gebühr auf der Abrechnung nicht mit der Gebühr bei der Belastung übereinstimmt. Gut finde ich, dass man die TAN über die Matrix ermitteln kann. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man viel handelt und ständig unterwegs ist. Ich finde, dass es sich bei dem 5,90-Euro-Angebot um ein Lockvogelangebot handelt.
Bernhard Schmidt

16.07.2015 | netbank: netbank-Depot wird im Herbst auf Augsburger Aktienbank übertragen
Mit dem Aufkauf durch die Augsburger Aktienbank AG werden alle Depotkonten demnächst zur AAB übertragen. Leider sind die Depotkonditionen dort nochmals deutlich schlechter als schon zuletzt bei der netbank AG für mich als Viel- und Intraday-Trader: Depotgebühren von 39,90 Euro (AAB) gegenüber 0 Euro (nb) bei mehr als 10 Trades/Jahr, Odergebühren max. 75 Euro (AAB) gegenüber max. 24 Euro (nb), Limitauftrag/Änderung/Löschen jeweils 2,50 Euro gegenüber 0 Euro (nb), Telefonaufträge 10 Euro (AAB) gegenüber 0 Euro (nb), usw. ... Dazu kommt, das Online-Banking der AAB unterstützt keine Stop-Aufträge, nicht alle Handelsplätze, keine mTAN, keine Änderung von noch nicht ausgeführten Teilaufträgen - das geht alles bei der netbank. Nebenbei ist das Online-Banking der AAB noch schlechter als bei der netbank (Übersichtlichkeit, Flexibilität). Auch ein Verrechnungskonto wird mit dem Depot bei der AAB eingerichtet - das Girokonto bei der netbank bleibt, so wie ich das verstanden habe. Die einzelnen Konditionen für Giro-, Tagesgeld- bzw. Verrechnungskonto habe ich noch nicht verglichen, da ich eigentlich außer Wertpapiergeschäfte sonst nichts bei der netbank mache. Genauso habe ich noch verglichen, wie die Konditionen für Bank- und Kreditkarte aussehen. Unterm Strich werde ich wohl zu benk oder DAB wechseln, wenn ich für mich nicht noch etwas Besseres finde.
anonym

09.07.2015 | maxblue: Wertpapiersparplan umständlich, Kauf von Aktien/Fonds super
Ich benutze Maxblue um Aktien/Fonds direkt zu kaufen. Hier funktioniert die Abwicklung ganz gut und wird primär über die Deutsche-Bank-Plattform abgewickelt. Über Direct Trade kann man Aktien, Anleihen, Optionsscheine, Zertifikate, Fonds, ETFs, und ETCs schnell und direkt außerbörslich handeln und das Ganze ist auch online sehr gut gelöst. Nur zu den Wertpapiersparplänen. Die Auswahl ist ganz okay, aber die Eingabe etwas unbequem und die einzige Bestätigung, die man online erhält, ist am Ende ein PDF, das man sofort abspeichern sollte. Danach ist online nicht ersichtlich, ob ein Sparplan aktiv, geschweige wie die Aufteilung gestaltet ist. Zwar gibt es ein Onlineformular für die Änderung, doch dieses zieht nicht die Daten des aktuellen Sparplans, sodass man eher das Gefühl hat noch einen einzugeben. Hier muss man wohl komplett über den Kundenservice gehen, der einem sagen kann, wie der Wertpapiersparplan gestaltet ist und diesen auf Wunsch auch ändert. Leider online schwach gelöst, ich mache mit comdirect weiter, wenn auch hier die Gebühren zum Teil teurer sind. Vielleicht tut sich hier was im Rahmen der "Digitalisierung".
C. K.

08.07.2015 | DAB Bank: Was ist besser? Depotübertragsprämie versus Bonuszins
Ich war bei comdirect, hatte dort vor einem Jahr eine Prämie (damals 1% des übertragenen Volumens) für den Übertrag von Fonds bekommen. Jetzt las ich wieder von einer ähnlichen Aktion der NIBC direct. Oder sollte ich zur DAB Bank wechseln? Hier gibt es 3,5% bis 20.000 Euro für Tagesgeld, garantiert für sechs Monate. Das sind 350 Euro Zinsen, anstatt ca. 100 Euro für die Summe bei den besten sonstigen Tagesgeldanbietern. 250 Euro sind 180 Euro nach KeSt und Soli. Bei der NIBC direct hätte ich bei einem Depotübertrag für dasselbe Übertragungsvolumen von 5.000 Euro 1% des Übertragungsvolumens bekommen, also 50 Euro, die eventuell zu versteuern sind. Viel handeln will ich nicht, die Gebühren sind auch nicht weit auseinander, der Eröffnungsaufwand dürfte auch ähnlich sein. In meiner Situation, ganz klar, die DAB Bank ist meine Wahl.
F. Blum

06.07.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Was nichts kostet, taugt nichts
Was nichts kostet, taugt nichts ... sagt der Schwabe, in dem Fall ich. Ich hatte ein kostenfreies Depot bei der Postbank, und zwar aufgrund der Depotgröße. Da ich mein erstes Girokonto bei der Postbank führe, lag das nahe. Ich handele bisher nicht viel, nur Wertpapiere, keine Optionen, wenn Fonds nur solche, die man auch an deutschen Börsenplätzen erwerben bzw. verkaufen kann. Ein Bekannter sagte mir, ich solle doch zu einem Flat-Fee Online-Broker wechseln. Da gibt es einige: flatex, benk und wie sie alle heißen. Ich habe schließlich die Aktionärsbank gewählt. Bei der Kontoeröffnung ging erstmal der Freistellungsauftrag verloren, gemerkt habe ich dies erst nach der zweiten eingelaufenen Dividende. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass andere Banken, dies für den Kunden zum Jahresende auf Anfrage wieder korrigieren. Hier mitnichten. Dann tauchten bei Umbuchungen von Wertpapieren kleine Gebühren (Dritter!) auf. Auf Rückfrage war die Bank aber nicht in der Lage, die Kosten aufzuschlüsseln. Auch das Online-Banking ist zu abgespeckt, wenn man mal mit der Bank per E-Mail kommunizieren will. Da habe ich "Nein, danke" gesagt.
Hannes Kr.

17.06.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB-Broker nicht zu empfehlen
Ich habe nun als langjähriger DKB-Kunde mein Glück im Depot-Bereich versucht. Leider steht sich die DKB mit der Risikoklasseneinwertung komplett selbst im Weg. Eine Änderung der Risikoklasseneinwertung ist online zum Teil gar nicht möglich und so vergibt man doch Chancen. DKB zeigt sich unflexibel und man muss es so sagen; ist nach meinen Erfahrungen nicht kompetent in der Depotverwaltung. Die DKB ist aber ein sehr guter Anbieter im Bereich Zahlungsverkehr, Kreditkarten und Geldanlage (vielleicht auch Finanzierung). Fazit: günstig aber bürokratisch, unflexibel und langsam - lieber auf einen spezialisierten Online-Broker ausweichen. Eventuell holt die DKB hier ja doch noch auf.
H. W.

10.06.2015 | ViTrade GmbH: Ein weiterer Spross der biw Bank
Ich handle zwei- maximal dreimal im Monat und habe ein großes Depot mit weit überwiegend Aktienanteil, als Beimischung offene Immobilienfonds und ganz wenig Derivate, eigentlich nur als Absicherungsposition für Aktienbestände. Ich bin schon lange bei ViTrade und war auch schon beim Vorgängerunternehmen E-Trade. Mit den Handelsgebühren kann ich leben, es geht noch günstiger, zum Beispiel bei der Schwester flatex. Verifiziert werden die Deals per iTan. Das Depot ist ansonsten kostenfrei. Aber das Online-Brokerage reißt niemand vom Hocker, für das Fondsangebot gilt Ähnliches. IPO, da sieht es düster aus, ich bin bei ca. sieben Versuchen noch nie zum Zuge gekommen. Die Regelungen bei Limits und Teilausführungen sind kundenfreundlich. Mit der Telefonhotline habe ich gute Erfahrungen gemacht, sie war gut erreichbar und fachlich in Ordnung. Ich überlege allerdings trotzdem, ob ich nicht wirklich zu flatex gehe. Das Handling ist ja nicht sehr verschieden, und die Basisgeschäfte kann ich auch mit denen machen. Mal sehen, ob die Faulheit siegt.
Marco P.

01.06.2015 | OnVista Bank: Mein Versicherungsagent warb mich
Das hätte ich mir auch sparen können. Wohl nicht uneigennützig warb mich mein Versicherungsmakler für ein Depot bei der OnVista Bank. Hätte ich nicht selbst auch eine stattliche Prämie von 150 Euro bekommen, es wäre ein kompletter Reinfall. Schon die Depoteröffnung war nicht einfach, es gibt mehrere Depotmodelle. Ich wollte wegen der oben erwähnten Prämie ein sogenanntes Fonds-Depot eröffnen. Der Antrag war an der Stelle nicht eindeutig, ich rief also bei der Hotline an und bekam einen falschen Hinweis. Das führte etliche Wochen später zu einigen Telefonaten und E-Mails. Man muss Onvista zugute halten, dass sie den Fehler merkten. Erst nach siebeneinhalb Wochen konnte ich loslegen. Dadurch musste ich für mein Altdepot noch ein Quartal länger Gebühren zahlen. Das Online-Banking verwirrt mich, muss ich zugeben. Es ist nicht gut gemacht und weicht in der Menüführung weit von dem ab, was ich gewohnt war. Zu den Gebühren: zu teuer für Geschäfte von ein paar tausend Euro und nicht übersichtlich. Nach anderthalb Jahren bin ich wieder weg. Fazit: Für Prämienjäger interessant, für das breite Publikum eher nicht.
G. E.

29.05.2015 | comdirect bank AG: Depot eher teuer
Ich habe keine so guten Erfahrungen mit der comdirect gemacht und mein Depot nach knapp zwei Jahren wieder aufgelöst. Kurz zu meinem Anlegerprofil, mehr Aktien als Optionsscheine, Fonds eher selten, Rentenpapiere in den letzten zwei, drei Jahren so gut wie keine. Und die Ordergröße, da kommt alles vor, von knapp 1.000 Euro bei Optionsscheinen bis zu auch schon mal 25.000 Euro beim Aktienhandel. Bei Letzterem stießen mir die hohen Gebühren öfters auf, manchmal 50 bis zu fast 60 Euro sind ganz schön happig dafür, dass der Kunde (fast) alles macht. Unter Umständen können auch Depotgebühren anfallen, mir durch Inaktivität mal passiert, allerdings kann man das vermeiden, wenn man gleichzeitig ein Girokonto bei der comdirect hat. Bei dem Call-Center habe ich auch schon ab und an eher unfreundliche, genervte, teilweise auch nicht sattelfeste Mitarbeiter an der Leitung gehabt. Ich meine dort eine Verschlechterung zu beobachten. Am Online-Banking auf den comdirect-Seiten ist nichts auszusetzen. Es gibt auch einige Tools, die einem bei der Depotverwaltung und -analyse helfen können. Ich sage mal, anderswo ist es in Summe auch nicht schlechter, keine direkte Empfehlung für die comdirect.
Sarah H.

24.05.2015 | OnVista Bank: Sehr gute Bank
Ich nutze das Freebuy-Depot der Onvista Bank. Ich kaufe monatlich mehrere Aktien/Fonds zur Altersvorsorge, daher verkaufe ich zurzeit nichts. Das Depot ist kostenlos, und da ich monatlich immer mindestens 3.000 Euro auf dem Verrechnungskonto stehen habe, bekomme ich im nächsten Monat 5 Freebuys gutgeschrieben. Diese 5 Freebuys nutze ich dann und muss nur 2,25 Euro an Börsen/Maklergebühren zahlen, da ich immer über XETRA kaufe. Wer über Tradegate ordert, zahlt nur 1,50 Euro beim Kauf von Wertpapieren. Für Leute, die dieses Depot nur zum Kaufen von Wertpapieren nutzen, ist es sehr günstig. Der Verkauf kostet bis zu 39 Euro, was sehr teuer ist, aber bei Consors, DAB Bank und comdirect zahlt man ähnliche Summen beim Verkauf und beim Kauf von Wertpapieren. Wenn ich 5x monatlich ein Jahr lang Wertpapiere über XETRA kaufe und meine Freebuys nutze, zahle ich genau 135 Euro, plus Zinsverlust für die 3.000 Euro auf dem Verrechnungskonto um die 30 Euro. 60x Wertpapiere kaufen kostet also um die 165 Euro. Bei der DAB Bank zahlt man mindestens 7,95 Euro pro Order, bei comdirect um die 10 Euro und sogar flatex ist mit ca. 6 Euro mehr als doppelt so teuer. Auch werden die Dividenden kostenlos ausgezahlt, andere Anbieter nehmen bis zu 5 Euro pro Dividendenzahlung, was bei amerikanischen Aktien, die teilweise 4x jährlich eine Dividende zahlen, dann 20 Euro zusätzlich kostet. Was zusätzlich positiv zu bewerten ist, dass Onvista Bank zahlreiche kostenlose ETF-Sparpläne anbietet. Für den aktiven Trader bietet die Onvista Bank auch ein Festpreis-Depot an - um die 7 Euro pro Order, egal ob gekauft oder verkauft wird.
M. W.

20.05.2015 | flatex GmbH: Ordergebühren werden erst nach Tagesschluss abgerechnet
FLatex ist billig, keine Frage, im Direkthandel kann man für 5,90 Euro ordern. Jedoch ein großes Manko ist, dass die Ordergebühren im Direkthandel erst nach Tagesschluss abgerechnet werden. Das heißt, um als Trader den Überblick zu behalten, welcher Betrag am Ende des Tages noch abgezogen wird, muss man die Orderanzahl in seinem Orderbuch nachzählen. Bei 30 Trades (15x mal Kauf und Verkauf) kommen da schnell mal 200 Euro pro Tag an Gebühren zusammen. Dass man das nicht hinbekommt in Realtime abzurechnen wie andere Broker, verstehe ich nicht. Der Support antwortet schnell, was ich wiederum als positiven Punkt zusammen mit den niedrigen Ordergebühren sehen würde. Trotzdem, die Abrechnung der Spesen im Direkthandel muss in Echtzeit erfolgen.
A. L.

01.05.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Ein Online Broker light
Ich bin bei der Aktionärsbank in Kulmbach, einem kleinen Online Broker, oder besser gesagt Online Broker light. Sicherlich nicht für jeden - schon gar nicht für die spezialisierten Trader - aber für den normalen Wertpapierhandel eignet sich das Angebot der Aktionärsbank aufgrund der Kostenfreiheit des Depots und der niedrigen Transaktionsgebühren. Erstaunlich schnell für so einen kleinen Online-Broker waren Depot und das zugehörige Konto eröffnet. Spezielle Neukundenangebote oder Kundenwerbung gibt es nicht, gut so für die Bestandskunden. Telefonisch und per E-Mail ist die Kommunikation mit dem Online-Broker problemlos, die Antwortzeiten und Erreichbarkeiten liegen im üblichen Bereich. Der Web-Auftritt ist wirklich spartanisch und trotzdem ist die Menüführung nicht gelungen. Mit einigem Suchen findet man aber alle benötigten Informationen. Es gibt Sparpläne und auch Rabatte beim Erwerb diverser Fonds, insgesamt im Vergleich zum Wettbewerb aber eher wenig. Lästig, bei Überträgen von Wertpapieren werden ab und an geringe Gebühren fällig, auf Anfrage wird das mit Fremdkosten begründet, Details konnte mir aber keiner nennen. Für den ein oder anderen trotz allem eine Alternative.
K. D. B.

20.04.2015 | Deutsche Postbank AG: Lauter Für und Wider
Postbankkunde bin ich schon sehr lange, ich habe in meiner Jugend sogar noch eines dieser unsäglichen blauen Sparbücher gehabt. Andere Zeiten, nun ist Online-Banking und auch da bin ich fast zehn Jahre dabei. Vor zehn Jahren dachte ich auch nicht, dass ich mal Aktionär werde. Wer hätte mal geahnt, dass eine 10-Jahres-Anleihe des Bundes mal mit 0,07% rentiert. Da ich nicht viel Ahnung hatte, habe ich vor fast vier Jahren mit Sparplänen bei der Postbank Easy Trade angefangen, später habe ich dann das Fondsangebot von Easy Trade genutzt, hier gibt es sehr viele im Aufgabeaufschlag rabattierte Fonds. Mittlerweile handele ich auch schon mit DAX- oder MDAX-Werten, wobei ich schaue, wie zuverlässig in der Vergangenheit eine Dividende ausgezahlt wurde. Startete ich vor vier Jahren mit einer Erstanlage von knapp 20.000 Euro, so ist durch Zukäufe, Dividenden und Wertentwicklung daraus weit mehr als das Doppelte geworden. Ich habe immer relativ kleine Orders, da sind die Preise von Easy Trade ok. Nicht gut ist die Politik bei Teilausführungen und Limits. Seit diesem Quartal ist mein Depot kostenlos, das geht wegen des Depotvolumens oder wenn man ein bestimmtes Girokonto dazu hat. Online-Brokerage war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig, eventuell auch nicht gut für Kunden umgesetzt, aber mir fehlt da der Vergleich, da ich bisher nur bei der Postbank bin/war.
Erwin F.

19.04.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB-Broker eine Alternative für Einsteiger
Mein Depot liegt zurzeit bei der DKB, Deutsche Kreditbank AG. Als Anlegertyp handele ich mit Aktien und Fonds, mein Depot ist wohl das, was man hier mittelgroß nennt. Ich habe noch nie einen Wertpapierkauf von mehr als 8.000 Euro gemacht, habe also immer die für mich günstige Flatfee von 10 Euro bezahlt. Fonds kaufe ich auch über die Börse, z. B. offene Immobilienfonds, die wegen der Halte- und Kündigungsfristen börslich sogar unter dem Rücknahmepreis beim Emittenten gehandelt werden. Bei Neuemissionen bin ich schon zum Zuge gekommen, was mich wunderte, bis ich erfuhr, dass die DKB über den Sparkassenverbund Zugang zu den IPOs hat. Das Verrechnungskonto ist ganz geringfügig verzinst, das Depot ist kostenlos (ohne Tricks). Kostenlos ist das iTAN-Verfahren, andere, vielleicht sichere Verfahren, müssen extra bezahlt werden. Es gibt auch ab und an Neukundenaktionen, wo man irgendwelche DKB-Punkte sammeln kann, die später in Prämien gewandelt werden können. Ich lass mich überraschen. Die Hotline habe ich auch schon gebraucht und die haben Ahnung. Die DKB ist ganz OK.
Erich B.

16.04.2015 | brokerport: Gute Flatfee, aber mageres Design
Ich habe fast jedes Jahr einen relativ großen Transaktionsumsatz und habe mich immer über die Preismodelle meiner Hausbank geärgert. Ich habe im Internet recherchiert und einfach mal die Nebenkosten meiner letzten 20 Trades nach den Preismodellen einiger Anbieter durchgerechnet. Mit Excel ging das ganz leicht. Ich hätte nicht gedacht, dass die Transaktionskosten so stark differieren. Am Schluss hatte ich noch vier Anbieter in der Auswahl, zuerst dachte ich flatex wäre die beste Wahl, allerdings gab es bei dem etwas teureren Online-Broker benk Transaktionspakete zu kaufen, die sich gerade für mich lohnten, bei durchschnittlich etwas über 100 Trades pro Jahr. Damit liege ich etwa bei 50% des Preises, den flatex bietet, die anderen Anbieter waren noch teurer. Aufpassen muss man aber schon, die Pakete verfallen nach 12 Monaten und man muss sie kündigen, wenn man sie nicht mehr will, sonst "Pech gehabt". Überrascht stellte ich dann später fest, dass benk dieselbe Eigentümerstruktur hat wie flatex. Ein Wort zum Internetbanking, nicht schön, schlicht, aber trotzdem sucht man oft. Hier sieht man, wo die Euros nicht hingingen. Aber traden kann man schon damit.
J. Br.

09.04.2015 | OnVista Bank: Gewöhnungsbedürftiges Design und Schwächen in der Zuverlässigkeit
Aufgrund von Werbung und positiven Bewertungen bin ich bei der Onvista Bank gelandet. Die Bekanntheit der Marke spielte ebenso eine Rolle, verfolge ich doch die Börsenkurse meist über Onvista.de. Die Konditionen und die Werbeversprechen sollte man kritisch prüfen. Grundsätzlich geht es billiger. Ich persönlich bin dazu übergegangen, die Sparpläne der Onvista Bank zu nutzen. Die Ausführung ist kostenlos und man ist jederzeit flexibel bei Änderungen. Dafür ist die Auswahl der Produkte beschränkt. Als gewöhnungsbedürftig wird den meisten wohl das Design aufstoßen. Mir persönlich wirkt es zu verspielt und mitunter unseriös. Man gewöhnt sich allerdings an die teils ungewöhnliche Menüführung. Trotzdem will ich das als Minuspunkt werten. Von einer Bank erwarte ich einen nüchternen, sachlichen Auftritt und ich will die Fakten klar und übersichtlich im Blick haben. Meiner Meinung nach liegt die ungewöhnliche Handhabung an der Anbindung zur Börsenseite des Unternehmens. Man kann Orders gleich über die Informationsseiten ausführen. Mir persönlich ist dieser Weg zu unübersichtlich. Negativ muss ich bewerten, dass die Onvista Bank häufig mit Performance-Problemen zu kämpfen hat. Das Login funktioniert oft nicht zuverlässig. Das reicht von längeren Wartezeiten, bis man endlich im Account ist, bis zu Abbrüchen und Hinweisen, dass man es später noch einmal probieren solle. Generell ist die Passworteingabe über ein Sicherheitstool begrüßenswert. Allerdings gibt es hier häufig Bugs, die zum erneuten Laden der Seite zwingen oder zu Fehleingaben führen. Gerade bei einem Bank-Account ist das negativ, weil man zuverlässig an seine Daten kommen möchte. Fehler in der Häufung habe ich bei all meinen anderen Bank-Accounts zusammen noch nicht gehabt. Ebenfalls negativ ist die nicht aktuelle Darstellung des Depots zu bewerten. Auch hier hatte ich schon einen gravierenden Anzeigefehler, der mir plötzlich das Zehnfache des Depotwerts ausgewiesen hat. Insgesamt reicht das bei mir noch nicht zur Kündigung aus, da ich nicht passgenau in den Account schauen und handeln muss. Dennoch würde ich mit dieser Erfahrung bei der Suche nach einem Broker andere Anbieter noch mal genauer unter die Lupe nehmen.
Lars B.

04.04.2015 | DAB Bank: Mein Rat für konservative Wertpapieranleger
Ja, die gibt es tatsächlich, die konservativen Wertpapieranleger wie mich. Mein Schwerpunkt sind Fonds, immer schon offene Immobilienfonds, da dies für mich auch steuerlich relevant ist, seit der Lehman-Krise aber auch Rentenfonds und Mischfonds. Ich habe fast nur ausschüttende Fonds um die Freibeträge optimal ausnutzen zu können. Reine Aktienfonds habe ich nicht. Meine Erträge sind natürlich nicht mit der DAX-Entwicklung zu vergleichen, aber stetig und eigentlich noch nie negativ. Nach einigen Irrungen und Wirrungen bin ich bei der DAB Bank gelandet und dort ganz zufrieden. Es gibt eine große Anzahl an Fondsangeboten mit reduzierten Ausgabeaufschlägen. Bei börslichem Handel sind die Ordergebühren nur Durchschnitt. Das Depot ist kostenlos. Ein Blick auf die Kombiangebote (Depot + Tagesgeld, Girokonto) lohnt sich vor allem für Neukunden. Das Online-Banking ist unübersichtlich, da könnte mal man etwas machen. Die DAB Bank gehört wie auch die Consorsbank zu BNP Paribas, bei Neuemission sitzt man eher in der zweiten Reihe. Es gibt hier und da noch ein paar kleinere Ärgernisse. Eine gute 3 für die DAB Bank.
U. K.

23.03.2015 | OnVista Bank: Depot falsche Performance
Ich bin einigermaßen frustriert, dass die Depot-Aufstellung von Onvista systematisch eine falsche Performance anzeigt. Offenbar funktioniert die Schnittstelle des Software-Anbieters, der die aktuellen Marktdaten bietet, und des Anbieters, der die Performance errechnet, nicht. Es ist ein heilloses Durcheinander. Ich kann nie erkennen, wie mein Depot eigentlich steht, muss alles manuell nachrechnen. Anrufe bei Onvista erbrachten nur die kühle Antwort: "Das ist halt so, wir haben Software-Probleme und arbeiten daran. Das wird sich hinziehen und noch lange dauern. Es wird nicht nur einige Tage dauern." Das geht seit Wochen so. Ich finde dies einen Skandal, der aber offenbar niemanden interessiert. Ich bin zudem enttäuscht, dass es auf der Website keinen Hinweis gibt. Ich finde, es müsste einen Hinweis für jeden Depotkunden geben, dass die Performance und damit Angabe des Anlagekapitals nicht stimmt.
B. S.

19.03.2015 | Deutsche Postbank AG: Günstige Transaktionspreise, null Service und KnowHow-Mängel
Habe mir dieses Depot für Standardwerte zugelegt, um mein FullService-Depot bei einer deutschen Großbank kostenmäßig etwas zu entlasten. In der Tat sind die Transaktionskosten sehr günstig. Beim Service fehlt es leider an der Kompetenz der Mitarbeiter, Abrechnungen werden wiederholt falsch gemacht, die Abrechnung von Fremdwährungsanleihen und Doppelwährungsanleihen gehen grundsätzlich in die Hose, die korrekte Berechnung von Stückzinsen zum Orderzeitpunkt ist regelmäßig falsch. Bei der Korrektur dieser Fehler kommt man dann mit dem nicht vorhandenen Service in Kontakt, man hat das Gefühl mit allem anderen als mit ausgebildeten Bankern zu kommunizieren, in der Regel hilft nur eine schriftlich eingereichte Beschwerde, und das dauert dann ... Das alles kostet nur mein Geld, meine Nerven, meine Zeit. Teilweise halte ich die gleichen Papiere in verschiedenen Depots bei der Postbank und woanders, die andere Abrechnung und Wertstellung ist in Regel doppelt so schnell wie bei der Postbank, bei der Postbank erfolgt das immer auf dem niedrigsten gesetzlich zugelassenem Level. Alles in allem: Wer viel, auch mit nicht alltäglichen Wertpapieren handelt, ist hier fehl am Platze trotz der geringen Kosten. Sobald es sich anbietet, werde ich mir einen anderen Broker suchen, habe jetzt mal wieder gelernt, dass der Preis nicht alles ist.
Frank Nefen

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