Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

18.03.2015 | comdirect bank AG: Undurchsichtige Gebühren
Auf den ersten Blick erscheint das Angebot, insbesondere die ETF-Offensive betreffend, sehr attraktiv. Solange man nur kauft, und comdirect nicht mal wieder (rein versehentlich natürlich) Gebühren für die Sparplanausführung berechnet, ist auch alles gut. Aber wehe, man will verkaufen. Klammheimlich wurden die Bedingungen der ETF-Offensive verändert, die Sonderpreise von 3,90 je Trade gelten nicht mehr für Orders ab 1.000 Euro, sondern nur noch für Käufe ab dieser Höhe. Die 9,90 Euro Mindestgebühr für einen Verkauf sind reine Makulatur. Die gelten anscheinend nur im Livetrading, da sind nur ganze Stücke handelbar, wer einen Sparplan hatte, hat Pech gehabt und muss den Börsenhandel wählen. In der Ordermaske gibt es keinerlei Information über die entstehenden Gebühren, da muss man seitenweise Preisverzeichnisse wälzen, wo es nun 1,50 und wo es 2,50 Euro sind, und ob und welche fremden Spesen anfallen, verrät comdirect einem erst in der Abrechnung. Selbst bei Verkäufen von normalen Investmentfondsanteilen, die als comdirect-Festpreisgeschäft über die KAG laufen, wird eine Börsenplatzgebühr von mindestens 2,50 Euro berechnet, ohne dass man vorher darauf hingewiesen wird. Wenn ich eine Order aufgebe, möchte ich vorher bei Wahl des Handelspartners wissen, was es mich kostet, und daher werden comdirect und ich zukünftig getrennte Wege gehen.
Klaus H.

17.03.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Etwas suspekt, aber attraktive Konditionen
An sich kann man das Preismodell als transparent und sehr fair bezeichnen. Man bezahlt für eine Order deutlich weniger als bei den meisten Mitbewerbern, teilweise sind die Orders gebührenfrei, dazu sollte man die Angebote und Konditionen genau lesen, man erfährt dann auch, dass Dividendenzahlungen ausländischer Unternehmen mit Kosten verbunden sind. Zinsen oder Empfehlungen gibt es nicht, Marktinformationen holt man sich besser an anderer Stelle - für Selbstentscheider kein Problem. Allerdings werden für den Übertrag von Wertpapieren innerhalb Clearstream Deutschland angebliche fremde Spesen berechnet, wofür keine Nachweise erbracht werden. Die App ist eine Katastrophe - eine Verkaufsorder wurde als Kauforder ausgeführt, auch noch andere Funktionsmängel bestehen. Entweder ist sie falsch programmiert oder es liegt an meinem Smartphone, das sonst fehlerfrei funktioniert, kein Problem bei allen anderen Apps. Die Aktionärsbank sagt, die App funktioniere, aber wer gesteht schon gerne Fehler ein. Der Browserzugang hat sich aber bewährt.
M. S.

16.03.2015 | Volkswagen Bank GmbH: Online-Brokerage schwach und Order teuer
Ich habe mich irgendwann mal überreden lassen, zu meinem Girokonto und Tagesgeldkonto bei der Volkswagen Bank auch noch ein Depot anzulegen. Es gab wohl irgendeine Prämie, was genau weiß ich nicht mehr, es ist viele Jahre her. Da die Wolfsburger keine eigenen Depots führen, bedienen sie sich der DAB Bank, was zu zweimaligem Anmelden führt. Das ist lästig, trainiert aber das Gedächtnis. Weder der Volkswagen- noch der DAB Bank-Teil des Online-Bankings ist gelungen. Dazu ist eine Order ziemlich teuer, da kommen schon bei 5.000 Euro Volumen mal schnell 30 Euro zusammen. Dasselbe geht auch für etwa ein Viertel bei Flatex oder der Aktionärsbank. Ohne Girokonto werden unter Umständen sogar noch Depotgebühren fällig. Ganz klar, Daumen runter!
J. Fr.

06.03.2015 | OnVista Bank: Jetzt wird umgebaut
Ich halte das OnVista Online-Brokerage für nicht gelungen. Der interessantere Teil des Pakets liegt vor der Kontoeröffnung. Kundenwerbung und Fondsüberträge werden seit einiger Zeit gut prämiert und sind nach Wartezeit von 12 Monaten wieder möglich. 150 Euro für einen Fondsübertrag im Gegenwert von 8.000 Euro bei einer Haltefrist von einem Jahr sind ein Wort für Leute, die die oftmals schmale Rendite ihrer Fonds aufpeppen wollen. Zusätzlich kann der Werber einen Gutschein in Wert von 80 Euro bekommen, wenn der Neukunde in den ersten drei Monaten drei Trades macht. Die Kundenwerbung ist meiner Erfahrung nach mehrfach möglich, also nicht nur bei Kunden, die noch nie ein Depot bei OnVista hatten. Die Handelsgebühren selbst sind eher hoch, trotzdem bleibt ein deutlicher Vorteil. Aushalten muss man ein chaotisches Online-Brokerage, unübersichtlich, nicht funktional, oft viele Klicks mehr als der beim Wettbewerb. Onvista hat aber Besserung gelobt bzw. angekündigt, endlich sollen z. B. Anschaffungsdaten im Depot besser sichtbar sein, die lästige Suche im Postfach würde entfallen. Schauen wir mal. Eine Drei bis Vier vergebe ich, somit ein neutrales Urteil.
T. D.

05.03.2015 | DAB Bank: Wieder mal ein Angebot, was nur für Neukunden interessant ist
Ich habe ein kleines Wertpapierdepot, nicht mehr als 30.000 Euro, nicht mehr als 5 bis 7 Positionen. Im Depot selbst habe ich wenig Bewegung, vielleicht drei Transaktionen pro Jahr im Schnitt. Das Depot der DAB bank ist kostenfrei wie bei ganz vielen Anbietern, was differenziert sind die Handelsgebühren. Die sind bei der DAB Bank nicht eben günstig, was aber bei der Handvoll Transaktionen und meinen Ordervolumina kaum ins Gewicht fällt. Interessanter war für mich das zugehörige Tagesgeldkonto, was mir für 20.000 Euro und sechs Monate einen Spitzenzins von 3,5% p. a. garantierte, fasst dreimal so viel wie aktuell die besten Tagesgeldanbieter. Mit dem Online-Brokerage kam ich gut zurecht, es gibt einige Tools zur Visualisierung und Risikoanalyse des Depots, ganz nett. Aber ohne die Neukundenvorteile ist die DAB bank nur mäßig interessant.
A. K.

04.03.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Mehr Licht als Schatten, also empfehlenswert
Ich sehe bei dem Depotangebot der Aktionärsbank Kulmbach GmbH mehr Licht als Schatten und gebe deshalb ein insgesamt positives Urteil ab. Eindeutig gut sind die schnelle Depoteröffnung, die Flatfee, die Kostenlosigkeit von Depot und Limits sowie die telefonische Hotline. So mittelprächtig sind die Reaktionszeit auf E-Mails und die Kursangebote. Eher schlecht, wie auch schon von anderen bemerkt, der Web-Auftritt insgesamt. Nickelig wird es, wenn es um kleine Gebühren bei Depotüberträgen geht, die andere Banken nicht kennen bzw. nicht nehmen. Mein Rat ist, nachfragen nach Belegen für durchgereichte Gebühren und schwups - da gibt es sie auf einmal nicht mehr. Bei IPOs wird man wohl kein Glück haben. Trotzdem für jemand der viele größere Wertpapiergeschäfte macht eine gute Adresse.
U. B.

26.02.2015 | flatex GmbH: Gebühren okay, aber schlechtes Online-Brokerage
Seit ca. vier Jahren bin ich bei dem Online-Broker flatex. Ich handele relativ viel Aktien und häufiger auch große Volumina, weswegen ich damals auch von meiner Bank zu einem Online-Broker wechselte um Transaktionsentgelte zu minimieren. Bei flatex sind die Gebühren okay, aber man bezahlt mit einem schlechten Online-Brokerage. Insbesondere die Postbox ist eine mittlere Katastrophe, wie oft habe ich dort schon Dokumente gesucht von Wertpapierabrechnungen bis hin zu Anschaffungsdaten. Diese Daten würde ich gerne im Depot selbst bei den einzelnen Wertpapieren sehen, wie bei anderen Banken möglich. Auch die Generierung der TAN ist zu umständlich. Gut, dass man leicht ein Zweit- oder Drittdepot anlegen kann, ich trenne damit steuerliche Altbestände von Nachkäufen des gleichen Wertpapiers, um so bei Verkauf die FiFo-Regelung diesbzüglich zu umgehen. Ich bleibe erstmal bei flatex, es sei denn ich finde bei vergleichbaren Kosten einen Anbieter mit besserem Online-Brokerage.
H. P. S.

20.02.2015 | 1822direkt: Bisher gut gefahren mit dem Depot
Ich bin bisher gut mit meinem 1822direkt-Depot gefahren. Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich Kunde - getrieben durch eine Werbeaktion - aber auch weil ich das 1822direkt-Girokonto auch als Gehaltskonto nutze. Mit der problemlosen Kontoeröffnung hat die 1822direkt die Konto- und Depotauflösung bei meiner alten Bank für mich gemacht. Nach einiger Zeit war alles da inklusive Anschaffungsdaten. Ich habe die Aktion der halben Ordergebühren fleißig genutzt und so ein paar kleine Restpositionen preiswert glattgestellt. Bisher sind mir keine ominösen Gebühren untergekommen. Einzig bei Wertpapierüberträgen von der 1822direkt wird regelmäßig telefonisch und per E-Mail nachgefragt, ob ich den Übertrag den wirklich wolle. Umständlich aber besser, als wenn man sich gar nicht kümmert. Alles in allem eine seriöse Bank, die ich auch weiterempfehlen kann.
N. N.

15.02.2015 | NIBC Direct: Depot nicht empfehlenswert
Tagesgeldkonto und Festgeldkonto sind ok, manchmal schwierig zu bedienen, vor allem wenn man noch Jugendkonten verwaltet. Wo hebe ich das Geld ab und wo wird es nach Fälligkeit übertragen? Ich denke in 90% der Fälle ist das gleich, und sollte auch so im Menü voreingestellt angeboten werden. Hauptkritikpunkt ist aber das Depot. Wer Schweizer Aktien im Depot hat und die Schweizer Steuer in Höhe von 35% zurückhaben möchte (Doppelbesteuerungsabkommen) bekommt von der NIBC Bank kein Tax-Voucher (Steuerbescheinigung) ausgestellt. Dies wird aus geschäftspolitischen Gründen nicht gemacht. Deswegen lohnt sich hier ein kostenloser Depotübertrag zu einer professionelleren Bank.
T. G.

06.02.2015 | S Broker AG & Co. KG: Versteckte Gebühren bei Dividenden-Auszahlungen
Bisher war ich mit dem sbroker zufrieden und hatte keinen Grund zur Klage. Wenn man sein Konto bei einer Sparkasse hat, ist er eine ideale Ergänzung. Die rundweg positive Einstellung hat sich jedoch Anfang dieses Jahres geändert: Ich erhielt korrigierte Dividendenabrechnungen für die Auszahlungen von Realty Income und Omega Health Care - beides US-Reits. Dabei wurde die Dividendenzahlung in zwei Bereiche gesplittet: Ein Teilbetrag entfiel auf die Gewinnausschüttung, der andere Teilbetrag auf eine Kapitalrückzahlung (10% bei Omega Health Care, fast 25% bei Realty Income). Die Aufteilung entsprach den Angaben auf der Homepage der Gesellschaften zur steuerlichen Behandlung in den USA. Nun wäre mir eine Aufteilung im Grunde egal gewesen, ein eventuelles Mehr an Abgeltungssteuer wäre durch eine niedrigere Quellensteuer kompensiert worden. Der sbroker erhob jedoch für den Teil der Ausschüttung, der als Kapitalrückzahlung (nach US-Steuerrecht) deklariert wurde, Gebühren. Dadurch verblieb nur ein Betrag von 0 Euro, gleichzeitig wurden jedoch Abgeltungssteuer und Soli einbehalten und belastet. Meine diesbezügliche Beschwerde wurde mit Hinweisen auf die deutschen Steuergesetze und die Gebührenordnung abgebügelt. Wer plant in US-Reits zu investieren und ein Depot beim sbroker zu eröffnen, sollte sich mit der US-Besteuerung vertraut machen. Ansonsten wird ein Teil der Dividende von den verdeckten Brokergebühren aufgefressen. Auch für die Änderung der ISIN eines ETFs war man sich beim sbroker nicht zu schade, Gebühren einzustreichen. Auch für die Erstellung eines Tax-Vouchers, der für die Quellensteuer-Erstattung bei Dividenden aus der Schweiz notwendig ist, werden Gebühren erhoben (10 Euro/WKN/Jahr). Der sbroker ist nicht schlecht, erhebt aber diese Gebühren und das ist ärgerlich. Aus diesem Grunde bin ich auf der Suche nach einer Alternative.
Hubert D.

04.02.2015 | NIBC Direct: Mitnehmen was vorbeikommt
Ich war in der Vergangenheit schon zweimal mit Tages- und Festgeld bei der NIBC Direct. An der vorletzten Depotaktion habe ich dann im Dezember 2013 teilgenommen. Hier meine Erfahrungen: Die Kontoeröffnung geht wie üblich über Postident. Als TAN-Verfahren wird auch mTAN angeboten. Das Online-Brokerage ist spartanisch im klassischen Sinne. Da gibt es nur das Nötigste. Die Ordergebühren sind ordentlich, es gibt sicherlich günstigere Discount-Anbieter, aber auch teurere Anbieter wie Consorsbank, DAB Bank oder comdirect. Zumindest was mein Anlageverhalten betrifft passte das. Die Prämie wurde anstandslos ausgezahlt. Damals gab es auch bei den Ordergebühren Rabatte. Die Hotline habe ich nie gebraucht, da kann ich nichts sagen. Jetzt ist wieder eine Depotaktion aufgelegt, im Wesentlichen gleich wie damals. Ich würde sagen, kann man machen, wenn man sowieso einen Depotumzug ins Auge gefasst hat.
L. St.

02.02.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Depot ganz okay
Wir haben seit einiger Zeit ein Depot bei der Aktionärsbank. Als eher konservative Anleger handeln wir nur Wertpapiere, keine Derivate. Und hier eher größere Transaktionen (im Schnitt ca. 10.000 Euro). Deshalb haben wir nach einem Anbieter mit einer Flatfee gesucht und in der Aktionärsbank gefunden. Kostenfreiheit für Depot und Limits kamen dazu. Man hat auch mehr als 100 kostenfreie Realtimekurse, was für uns absolut ausreicht. Die Kontoeröffnung war einfach und schnell gemacht. Bis hierhin gut. Fairerweise sollte man auch von den Macken erzählen. Das Internet-Banking ist nicht sehr schön und der Kontakt zur Hotline bei Fragen und Reklamationen ist manchmal zäh. Auch die Methode zur TAN-Erzeugung mutet etwas umständlich an. Lästig kleine Gebühren bei Depotüberträgen, die wir so bei anderen Banken nicht erlebt hatten. Es gibt sicherlich Alternativen zur Aktionärsbank. Wir geben ein neutrales Urteil ab.
Eheleute Kl.

31.01.2015 | ING-DiBa AG: Zusammenlegung Depot
Wir (meine Frau und ich) sind nun schon einige Jahre mit Extrakonto und Depot zufriedene Kunden bei der ING-DiBa. Um unsere Konten übersichtlicher zu halten, haben wir uns entschlossen, die Konten und Depots zusammenzulegen. Mir kam es aber für einen unkomplizierten Umgang mit den Verrechnungstöpfen darauf an, diese auf das neue Depot zu übertragen. Am Servicetelefon wurden wir informiert, dass das alles kein Problem wäre, weil es ja im eigenen Institut geschieht, der Service erschien mir sehr kompetent. Auch die Frage nach den Verrechnungstöpfen wurde als ganz unkompliziert für uns, weil es ja innerhalb der Bank geschieht, beantwortet. Nachdem wir die Unterlagen ausgefüllt und abgeschickt hatten, passierte erst mal nichts. Nach einigen Telefonaten mit immer freundlichem Service bekamen wir dann ein neues Depot aber behielten die alten Extrakontonummern. Etwa 4 Tage war kein Aktienhandel möglich. Die Verrechnungstöpfe wurden nicht umgeschrieben. Nach weiteren Telefonaten mit dem immer noch freundlichen Service und immer mit dem Hinweis, dass es ein ganz einfacher unkomplizierter Vorgang ist, bekamen wir nach einem Monat einen Brief, in dem uns mitgeteilt wurde, dass man die Verrechnungstöpfe wegen Gläubigerwechsel nicht übertragen kann. Ich rate jedem der Ähnliches vorhat, ein neues Depot zu eröffnen und dann nach und nach umzuschichten.
B. F.

30.01.2015 | flatex GmbH: Nicht empfehlenswert
Leider immer wieder fehlerhafte Steuerbuchungen, die dazu führten, dass unbemerkt zu viel Steuern an das Finanzamt abgeführt wurden. Diese wurden zwar teilweise korrigiert, allerdings ohne auf meine Mails zu antworten, trotz Aufforderung. Insbesondere, wenn solche Fehler häufiger auftreten, ist dies für den Kunden echt ärgerlich ... Da die Fehlerhäufigkeit in letzter Zeit steigend war und die Servicequalität stark abgenommen hat, würde ich mein Depot definitiv nicht noch mal bei Flatex einrichten und schaue mich aktuell nach Alternativen um. Insbesondere Leute, die häufiger traden, kann ich aufgrund dessen ein Flatex-Depot, trotz der verlockend niedrigen Trading-Gebühren, nicht empfehlen.
Tom K.

24.01.2015 | ING-DiBa AG: Quellensteuer bei portugiesischen Aktien
Ich habe portugiesische Aktien im Depot, deren Quellensteuer bei der Dividendenzahlung direkt von der Ing-Diba abgeführt wurde. Bei Antrag auf Rückerstattung beim Finanzamt in Portugal wurde mir vom portugiesischen Finanzamt mitgeteilt, dass eine Person in Portugal notwendig ist, welche den Antrag stellen muss. Daraufhin habe ich einen portugiesischen Rechtsanwalt beauftragt, die Rückerstattung zu beantragen. Hierzu wurde benötigt, wer die Quellensteuer an das portugiesische Finanzamt abgeführt hat. Nach mehrmaligem Abwimmeln beim Telefonservice und Hilflosigkeit, wurde dann endlich recherchiert, dass diese Transaktion von der Banco Santander durchgeführt worden sein soll. Rückfragen und Gespräche bei dieser Bank führten nicht zu Ergebnissen, da die Auskunft der Ing-Diba nicht präziser erfolgte, Name mit Abteilung oder Transaktions-Nummer wurden nicht genannt. Ing-Diba will nicht liefern oder weiß nicht, wo sie suchen soll. Es existiert eigentlich kein Nachweis, dass die Quellensteuer überhaupt an Portugal abgeführt wurde, bis auf einen Ausdruck auf dem Papier, wo der Abzug der Quellensteuer von der Dividende erfolgte. Die fehlende Info führt bei mir dazu, dass die Quellensteuer nicht rückerstattet werden kann.
Ulrich Wabnitz

11.01.2015 | netbank: Früher mal ein günstiges Depot
Ich habe ein recht großes Aktiendepot, das ich bis vor Kurzem einige Jahre bei der netbank führte. Hauptsächlich, weil ich dort auch mein Girokonto hatte und das Depot so lange kostenlos war. Allerdings war mir das Online-Banking bei der netbank schon länger ein Gräuel. Durch die Überarbeitung vor 1 oder 2 Jahren ist es eher schlimmer geworden, aber auch schon vorher war die gesamte Menü-Führung sehr umständlich. Ich habe zum Beispiel mal versehentlich den SMS-Service aktiviert, den ich gar nicht brauche. Nach einigem Hin und Her mit der Hotline wurde dies kostenfrei rückgängig gemacht. Auch die Transaktionskosten wurden von einem für mich günstigen Flatfee-Modell auf ein teures Stufenmodell umgestellt. Eine Reisegutscheinprämie, die ich zur Eröffnung bekam, erwies sich de facto als wertlos. Ich bin jetzt im Rahmen einer Aktion zur NIBC direkt gewechselt, auch weil ich dadurch ein besser verzinstes Gegenkonto zum Depot habe. Ich würde die netbank nach meinen Erfahrungen jetzt nicht unbedingt empfehlen.
N. N.

08.01.2015 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Interessante Aktion für Neukunden
Zurzeit läuft eine befristete Aktion, die sich an Kunden ohne Depot und Neukunden richtet. Als ehemaliger Depotkunde bekam ich Ende des Jahres Post von der Targobank mit diesem Angebot. Ein Depotübertrag ab 7.000 Euro wird honoriert mit der Möglichkeit, ein Festgeld im jeweiligen Gegenwert zu 2,5% p. a. auf 12 Monate anzulegen. Allerdings darf man nicht mehr als 40.000 Euro als Festgeld anlegen, selbst wenn man einen größeren Gegenwert übertragen hat. Trotzdem ist dies aus meiner Sicht ein gutes Angebot. Zu dem kostenfreien Depot gibt es noch zehn echte Free Trades als Zugabe, was die Sache für mich so interessant machte, dass ich das Angebot angenommen habe. Die weiteren Details findet man ja leicht im Internet. Ich befürchte wirklich nicht, dass die Zinsen binnen Jahresfrist so stark steigen, dass das Festgeld uninteressant werden könnte. Zum anderen mache ich pro Jahr auch ungefähr 10 Trades, sodass ich hier einen dreistelligen Betrag bei den Transaktionen spare. Das Online-Banking und die Hotline bei der Targobank wird nicht jeder mögen, aber das Angebot in der Summe bleibt interessant, gerade für die, die ein etwas größeres Depot haben.
Georg H.

08.01.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB Broker zu empfehlen
Ich habe mein Depot nach einigen Wechseln bei der Deutschen Kreditbank. Insgesamt handele ich eher viel und auch schon mal bis 10.000 Euro pro Order und habe auch einiges an Aktien und Fonds. Für mich sind ein kostenfreies Depot und günstige Transaktionskosten vorrangig. Das Verrechnungskonto ist minimal verzinst, was eigentlich egal ist. Viel wichtiger sind keine Teilausführungs- oder Limitgebühren. Die Kontoeröffnung ist wirklich nicht schwer und ging auch sehr schnell. Auch Depotüberträge zu und von der DKB sind jeweils in einer Woche erledigt. Zur Hotline kann ich leider nichts sagen, ich brauchte sie noch nicht, was auch daran liegt, dass ich mit den Webseiten gut zu Recht komme. Mittlerweile habe ich auch mein Girokonto bei der DKB. Es ist angenehm, verschiedene Bankdienstleitungen an einer Stelle gebündelt zu haben. Da bietet die DKB eindeutig mehr als benk, Onvista oder flatex und dafür zahle ich dann auch gerne etwas höhere Transaktionskosten.
P.-D. Mai

07.01.2015 | DAB Bank: Toleranzgrenze bei Sparplänen
Ich führe ein Depot bei der DAB Bank aufgrund der guten Kostenstruktur sowie dem großen Sparplanangebot. Speziell für einige ETF-Sparpläne werden keine Ordergebühren erhoben. Auch branchenübliche Tagesgeldangebote mit begrenzter Laufzeit und Anlagehöhe werden angeboten, wenn man sein Depot zur DAB überträgt. Die Online-Eröffnung dauerte 2013 nebst PostIdent 10 Tage. Die Anmeldung im Online-Banking erfolgt via Zugangsnummer und festlegbarem "Identifier". Einige Transaktionen erfordern eine PIN. Die Webseite ist unstrukturiert, Fonds- und Sparplan-Suche sowie die Darstellung der Wertpapiere nicht ganz zeitgemäß: teilweise öffnen sich Popup-Windows (Stichwort Adblocker), Sparpläne und deren Kosten sind nicht über die Suche ermittelbar/vergleichbar, nur umständlich über eine Seite mit aufklappbaren Seitenelementen. Die Vermögensübersicht mit Tortendiagramm ist gut umgesetzt. Die Menüs/Tabs sind verschachtelt.
Ich besitze unter anderem einen ETF-Sparplan, der monatlich 150 Euro von meinem Girokonto einzieht: Sparplan bucht zum Monatsanfang den Anlagebetrag ab und es werden Anteile gekauft. Steht der Kurs hoch, bekommt man weniger Anteile, steht er niedrig, mehr. Beispiel: Kurs 35,617 Anlagebetrag 150 Anteile: 150 / 35,617 = 4,2114 ... Letztens wurden Anteile im Wert von 154,50 Euro gekauft (4,3378). Offensichtlich klappt das mit den Grundrechenarten und dem Runden nicht mehr? Auf Anfrage bestätigte mir die DAB, dass eine "Toleranzgrenze" (?) vorgesehen ist: "Für die Ausführung der Sparpläne ist eine Toleranzgrenze festgelegt, falls sich der Kurswert des Wertpapiers verändert? Für Investmentfonds liegt die Toleranz bei einem Betrag von maximal 5,00 Euro. D. h. bei einem Sparplan-Betrag von 150,00 Euro greift die Ausführung bis zu einem Betrag von 155,00 Euro." Problem: Der Sparplan bucht weiter monatlich 150 Euro ab. Kauft die DAB mehr Anteile führt es dazu, dass der Kunde unfreiwillig das Konto überzieht, der Sparplan-Betrag monatlich variiert und die Höhe der Order-Erteilung durch die Bank ignoriert wird. Der Herr der DAB-Telefonhotline wollte mich belehren, dass aufgrund der günstigen Konditionen nicht für jeden Kunden individuelle Toleranzgrenzen festgelegt werden könnten. Auf meine Frage, warum plötzlich mehr Anteile als gewünscht gekauft werden, wollte er nicht antworten. Er leite meinen Einwand an die zuständige Fachabteilung weiter, die sich melden wolle. Die meisten Kunden seien glücklich über diese (neue?) Option. Ich weiß, dass Produktmanager und andere Consor(s)ten neue fatal gute Ideen produzieren müssen, um ihre individuellen Ziele zu erreichen. Aber das ist Murks! Schön wäre es, wenn die DAB dann den Differenzbetrag automatisiert einziehen würde, damit es zu keiner Kontoüberziehung kommt oder so was vorher erfragt (schaltbare Option).
Thorsten Giesecke

07.01.2015 | ING-DiBa AG: Alles in einem und trotzdem nicht zu viel zahlen
Für mich ist es wichtig, dass ich die wichtigsten Bankgeschäfte über (nur) einen Partner abwickeln kann. Kostenfreiheit für Girokonto-Karte und Kreditkarte sowie für das Depot setze ich voraus. Genauso wie kostenfreies Geldabheben im Euroraum. Auch ein Tagesgeldkonto mit einigermaßen vernünftigen Konditionen sollte angeboten werden und als Gegenkonto zum Depot dienen können. Ich würde mich selbst als mittleren Anleger nach dem Modell von modern-banking.de einschätzen. Deshalb habe ich mich vor einigen Jahren für ein Depot bei der ING-DiBa entschieden und bin bisher nicht schlecht damit gefahren. Gut, die Transaktionsgebühren sind für meine Ordergrößen natürlich teurer wie bei reinen Online-Brokern wie flatex. Aber wenn ich mir die Gebühren im Vergleich zu eventuellen Gewinnen oder Verlusten anschaue, fällt dies kaum ins Gewicht. Keine Limitgebühr und keine Teilausführungsgebühren hat auch nicht jedes Depot. Das Online-Banking/-Brokerage und die Hotline sind wirklich gut. Ein kleiner Tipp noch: Ab und an hat die Ing-DiBa Prämienaktionen, an den denen auch Depot-Bestandskunden teilnehmen können.
A.-V. D.

26.12.2014 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Schwäbisch bieder
Ich bin von einem Arbeitskollegen für die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank geworben worden. Die Prämie dafür hat er mit mir geteilt. Das konnte man schon während der Werbung gleich mitangeben. Ich habe mein altes Depot übertragen und aufgelöst. Auch das wurde gut prämiert. Das Depot ist kostenfrei wie mein altes Depot, hat ein verzinstes Verrechnungskonto im Gegensatz zu meiner alten Bank und etwas bessere Konditionen im Order-Bereich bis 5.000 Euro. Größere Geschäfte tätige ich eigentlich fast nie. Das Online-Banking wirkt nicht sehr intuitiv. Mit einiger Mühe bekommt man aber eine Order platziert und ich handele ja nur ab und an. Hier habe ich mich früher wohler gefühlt. Bei limitierten Orders muss man aufpassen, da bin ich schon das ein oder andere Mal mit einer Lösch- bzw. Änderungsgebühr belegt worden. Anfangs hatte ich auch noch ein relativ gut verzinstes Tagesgeldkonto, das aber jetzt (bei Standardkonditionen) uninteressant ist. Alles in allem ein durchschnittliches Urteil, ohne Neukundenvorteile lohnt ein Wechsel wohl nicht.
Mehmed S.

24.12.2014 | 1822direkt: Wieder einmal interessant für Neukunden
Die 1822direkt aus Frankfurt ist eine solide Online-Bank. Sie ist Tochter der Frankfurter Sparkasse und als solche selbstverständlich der Einlagensicherung im deutschen Sparkassenverbund zugehörig. Sie bietet viele Bankdienstleistungen an, heute will ich von meinen Erfahrungen als Depotkunde erzählen. Ich kam vor einem Jahr im Zusammenhang mit einer Neukundenaktion zu der 1822direkt, die Konditionen waren nahezu identisch zu der jetzt laufenden. Der Depotantrag war leicht zu bearbeiten und auch die Eröffnung hielt sich im üblichen Zeitrahmen von weniger als zwei Wochen. Ich habe ein kleines Aktiendepot und meist auch kleine Transaktionen. Deswegen kamen mir die für ein halbes Jahr halbierten Ordergebühren sehr zupass. Die Bedingungen für die 100 Euro Prämie, das waren zu der Zeit zwei oder drei kleinere Transaktionen, hatte ich schnell erfüllt und die Prämie wurde auch nach ein paar Wochen anstandslos ausgezahlt. Das Depot an sich ist kostenlos, Gegenkonto ist ein einigermaßen verzinstes Tagesgeldkonto. Sogar bei Neuemissionen habe ich Zuteilungen bekommen, die Chancen über die Landesbanken sind relativ gut. Die Hotline möchte ich ausdrücklich loben. Ein kleiner Kritikpunkt: Das Online-Banking ist mir ein wenig zu unübersichtlich. Trotzdem, Daumen hoch!
C.-A. B.

23.12.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Flatex und Aktionärsbank - ein anderes Design, die gleiche Leistung
Flatex oder Aktionärsbank? Eigentlich egal, ich habe bei beiden Banken ein Depot, bei Flatex schon seit etlichen Jahren, bei der Aktionärsbank seit einer Kundenaktion im Frühsommer. Fazit: ein anderes Design, die gleichen Preise, in etwa die gleichen Leistungen. In beiden Fällen steht ja auch der gleiche Investor dahinter, die FinTech Group AG. Also ein großer Wurf ist weder der Flatex- noch der Aktionärsbank-Webauftritt. Die Erzeugung der TANs ist bei beiden Anbietern gleich umständlich, anhand der Felder auf einer Code-Karte wird sie zusammengestellt. A2 C8 B3, wer denkt da nicht an Schiffe versenken. Naja, einen rechten Sicherheitsgewinn kann ich da nicht wirklich sehen. Die Kontoeröffnung bei der Aktionärsbank war zügig. Ich habe ein großes Depot, Aktien und Immobilienfonds und handele relativ wenig, wenn dann eher große Orders. Dafür sind beide Depots empfehlenswert. Ab und an wurde ich von kleinen Beträgen bei Depotüberträgen genervt, aber insgesamt eine gute Note, auch für die Aktionärsbank.
St. Müller

20.12.2014 | flatex GmbH: Mein favorisierter Broker für inländische Aktien und derivative Produkte
Diese Beurteilung bezieht sich auf Geschäfte mit Aktien, Zertifikaten und eventuell Unternehmensanleihen, da ich andere Gattungen nicht handele. Bei flatex bin ich schon seit über 2 Jahren und trade bevorzugt über diesen Broker, da die Ordergebühren im OTC-Bereich bei flat EUR 5,90 liegen und ich börslich selten Orders platziere. Keine versteckten Kosten. Man sollte nur nicht den Fehler begehen, ausländische Aktien zu kaufen, da hier im Falle einer Ausschüttung ärgerlicherweise Gebühren anfallen würden - eine Besonderheit von Brokern, die unter dem Dach der biw bank laufen (gemeint sind dabei Aktien, deren ISIN nicht mit DE beginnt). Bemerkenswert ist, dass bis auf Weiteres Produkte auserwählter Emittenten, wie Bonus- oder Faktorzertifikate der Commerzbank, außerbörslich ab einem Volumen von EUR 1.000 provisionsfrei handelbar sind, man hat dann eben nur den Spread als (indirekte) Kosten. Die Menüführung ist einfach, die Ordermaske schnell ausgefüllt und alles geht übersichtlich und zügig. Dazu trägt auch das spezielle TAN-Verfahren bei, wobei man hier nicht für jede Order erst mal eine Nummer eingeben oder SMS abwarten muss, einmal angemeldet und los gehts. Leider gibt es nicht die Möglichkeit von Unterdepots zur steuerlichen Trennung. Der Service ist gut, auf E-Mails wird schnell geantwortet, und wenn doch mal ein Problemchen auftreten sollte, wird es rasch behoben. Früher gab es bei flatex schlimme Serverausfälle. So kam es, dass regelmäßig vor allem an Crash-Tagen das System vermutlich durch die verstärkte Systemnutzung über Stunden komplett ausgefallen war, für so manchen Kunden wohl ein worst case. Das kam aber schon sehr lange nicht mehr vor, anscheinend hat man die Kapazitäten erhöht. Fazit: Durchdacht und günstig, für Intraday- oder Gelegenheitstrading.
Marcel S.

17.12.2014 | flatex GmbH: Gut, wenn alles läuft
Bin mit meinem Depot schon einige Jahre bei Flatex. Die Webseite ist übersichtlich, funktionell und von der Bedienung einfach. Kosten super bis auf die hohen Gebühren für Dividendenzahlungen bei ausländischen Aktien. Es gibt kein Tagesgeldkonto oder Cash-Konto mit Verzinsung zum Parken. Leider hat man immer mehr Freetradeaktionen abgeschafft. Probleme gibt es mit der Steuerabrechnung. Teilweise nicht nachvollziehbar. Richtig schlecht ist der Kundenservice am Telefon. Dort sind eigentlich nur Mitarbeiter, die kein Interesse haben einem zu helfen, sondern einen nur schnell wieder loswerden wollen. Dieses Problem besteht schon seit 5 Jahren, beim Management scheint das niemand zu kümmern.
Gerd

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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