Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

01.05.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Ein Online Broker light
Ich bin bei der Aktionärsbank in Kulmbach, einem kleinen Online Broker, oder besser gesagt Online Broker light. Sicherlich nicht für jeden - schon gar nicht für die spezialisierten Trader - aber für den normalen Wertpapierhandel eignet sich das Angebot der Aktionärsbank aufgrund der Kostenfreiheit des Depots und der niedrigen Transaktionsgebühren. Erstaunlich schnell für so einen kleinen Online-Broker waren Depot und das zugehörige Konto eröffnet. Spezielle Neukundenangebote oder Kundenwerbung gibt es nicht, gut so für die Bestandskunden. Telefonisch und per E-Mail ist die Kommunikation mit dem Online-Broker problemlos, die Antwortzeiten und Erreichbarkeiten liegen im üblichen Bereich. Der Web-Auftritt ist wirklich spartanisch und trotzdem ist die Menüführung nicht gelungen. Mit einigem Suchen findet man aber alle benötigten Informationen. Es gibt Sparpläne und auch Rabatte beim Erwerb diverser Fonds, insgesamt im Vergleich zum Wettbewerb aber eher wenig. Lästig, bei Überträgen von Wertpapieren werden ab und an geringe Gebühren fällig, auf Anfrage wird das mit Fremdkosten begründet, Details konnte mir aber keiner nennen. Für den ein oder anderen trotz allem eine Alternative.
K. D. B.

20.04.2015 | Deutsche Postbank AG: Lauter Für und Wider
Postbankkunde bin ich schon sehr lange, ich habe in meiner Jugend sogar noch eines dieser unsäglichen blauen Sparbücher gehabt. Andere Zeiten, nun ist Online-Banking und auch da bin ich fast zehn Jahre dabei. Vor zehn Jahren dachte ich auch nicht, dass ich mal Aktionär werde. Wer hätte mal geahnt, dass eine 10-Jahres-Anleihe des Bundes mal mit 0,07% rentiert. Da ich nicht viel Ahnung hatte, habe ich vor fast vier Jahren mit Sparplänen bei der Postbank Easy Trade angefangen, später habe ich dann das Fondsangebot von Easy Trade genutzt, hier gibt es sehr viele im Aufgabeaufschlag rabattierte Fonds. Mittlerweile handele ich auch schon mit DAX- oder MDAX-Werten, wobei ich schaue, wie zuverlässig in der Vergangenheit eine Dividende ausgezahlt wurde. Startete ich vor vier Jahren mit einer Erstanlage von knapp 20.000 Euro, so ist durch Zukäufe, Dividenden und Wertentwicklung daraus weit mehr als das Doppelte geworden. Ich habe immer relativ kleine Orders, da sind die Preise von Easy Trade ok. Nicht gut ist die Politik bei Teilausführungen und Limits. Seit diesem Quartal ist mein Depot kostenlos, das geht wegen des Depotvolumens oder wenn man ein bestimmtes Girokonto dazu hat. Online-Brokerage war anfangs für mich gewöhnungsbedürftig, eventuell auch nicht gut für Kunden umgesetzt, aber mir fehlt da der Vergleich, da ich bisher nur bei der Postbank bin/war.
Erwin F.

19.04.2015 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: DKB-Broker eine Alternative für Einsteiger
Mein Depot liegt zurzeit bei der DKB, Deutsche Kreditbank AG. Als Anlegertyp handele ich mit Aktien und Fonds, mein Depot ist wohl das, was man hier mittelgroß nennt. Ich habe noch nie einen Wertpapierkauf von mehr als 8.000 Euro gemacht, habe also immer die für mich günstige Flatfee von 10 Euro bezahlt. Fonds kaufe ich auch über die Börse, z. B. offene Immobilienfonds, die wegen der Halte- und Kündigungsfristen börslich sogar unter dem Rücknahmepreis beim Emittenten gehandelt werden. Bei Neuemissionen bin ich schon zum Zuge gekommen, was mich wunderte, bis ich erfuhr, dass die DKB über den Sparkassenverbund Zugang zu den IPOs hat. Das Verrechnungskonto ist ganz geringfügig verzinst, das Depot ist kostenlos (ohne Tricks). Kostenlos ist das iTAN-Verfahren, andere, vielleicht sichere Verfahren, müssen extra bezahlt werden. Es gibt auch ab und an Neukundenaktionen, wo man irgendwelche DKB-Punkte sammeln kann, die später in Prämien gewandelt werden können. Ich lass mich überraschen. Die Hotline habe ich auch schon gebraucht und die haben Ahnung. Die DKB ist ganz OK.
Erich B.

16.04.2015 | brokerport: Gute Flatfee, aber mageres Design
Ich habe fast jedes Jahr einen relativ großen Transaktionsumsatz und habe mich immer über die Preismodelle meiner Hausbank geärgert. Ich habe im Internet recherchiert und einfach mal die Nebenkosten meiner letzten 20 Trades nach den Preismodellen einiger Anbieter durchgerechnet. Mit Excel ging das ganz leicht. Ich hätte nicht gedacht, dass die Transaktionskosten so stark differieren. Am Schluss hatte ich noch vier Anbieter in der Auswahl, zuerst dachte ich flatex wäre die beste Wahl, allerdings gab es bei dem etwas teureren Online-Broker benk Transaktionspakete zu kaufen, die sich gerade für mich lohnten, bei durchschnittlich etwas über 100 Trades pro Jahr. Damit liege ich etwa bei 50% des Preises, den flatex bietet, die anderen Anbieter waren noch teurer. Aufpassen muss man aber schon, die Pakete verfallen nach 12 Monaten und man muss sie kündigen, wenn man sie nicht mehr will, sonst "Pech gehabt". Überrascht stellte ich dann später fest, dass benk dieselbe Eigentümerstruktur hat wie flatex. Ein Wort zum Internetbanking, nicht schön, schlicht, aber trotzdem sucht man oft. Hier sieht man, wo die Euros nicht hingingen. Aber traden kann man schon damit.
J. Br.

09.04.2015 | OnVista Bank: Gewöhnungsbedürftiges Design und Schwächen in der Zuverlässigkeit
Aufgrund von Werbung und positiven Bewertungen bin ich bei der Onvista Bank gelandet. Die Bekanntheit der Marke spielte ebenso eine Rolle, verfolge ich doch die Börsenkurse meist über Onvista.de. Die Konditionen und die Werbeversprechen sollte man kritisch prüfen. Grundsätzlich geht es billiger. Ich persönlich bin dazu übergegangen, die Sparpläne der Onvista Bank zu nutzen. Die Ausführung ist kostenlos und man ist jederzeit flexibel bei Änderungen. Dafür ist die Auswahl der Produkte beschränkt. Als gewöhnungsbedürftig wird den meisten wohl das Design aufstoßen. Mir persönlich wirkt es zu verspielt und mitunter unseriös. Man gewöhnt sich allerdings an die teils ungewöhnliche Menüführung. Trotzdem will ich das als Minuspunkt werten. Von einer Bank erwarte ich einen nüchternen, sachlichen Auftritt und ich will die Fakten klar und übersichtlich im Blick haben. Meiner Meinung nach liegt die ungewöhnliche Handhabung an der Anbindung zur Börsenseite des Unternehmens. Man kann Orders gleich über die Informationsseiten ausführen. Mir persönlich ist dieser Weg zu unübersichtlich. Negativ muss ich bewerten, dass die Onvista Bank häufig mit Performance-Problemen zu kämpfen hat. Das Login funktioniert oft nicht zuverlässig. Das reicht von längeren Wartezeiten, bis man endlich im Account ist, bis zu Abbrüchen und Hinweisen, dass man es später noch einmal probieren solle. Generell ist die Passworteingabe über ein Sicherheitstool begrüßenswert. Allerdings gibt es hier häufig Bugs, die zum erneuten Laden der Seite zwingen oder zu Fehleingaben führen. Gerade bei einem Bank-Account ist das negativ, weil man zuverlässig an seine Daten kommen möchte. Fehler in der Häufung habe ich bei all meinen anderen Bank-Accounts zusammen noch nicht gehabt. Ebenfalls negativ ist die nicht aktuelle Darstellung des Depots zu bewerten. Auch hier hatte ich schon einen gravierenden Anzeigefehler, der mir plötzlich das Zehnfache des Depotwerts ausgewiesen hat. Insgesamt reicht das bei mir noch nicht zur Kündigung aus, da ich nicht passgenau in den Account schauen und handeln muss. Dennoch würde ich mit dieser Erfahrung bei der Suche nach einem Broker andere Anbieter noch mal genauer unter die Lupe nehmen.
Lars B.

04.04.2015 | DAB Bank: Mein Rat für konservative Wertpapieranleger
Ja, die gibt es tatsächlich, die konservativen Wertpapieranleger wie mich. Mein Schwerpunkt sind Fonds, immer schon offene Immobilienfonds, da dies für mich auch steuerlich relevant ist, seit der Lehman-Krise aber auch Rentenfonds und Mischfonds. Ich habe fast nur ausschüttende Fonds um die Freibeträge optimal ausnutzen zu können. Reine Aktienfonds habe ich nicht. Meine Erträge sind natürlich nicht mit der DAX-Entwicklung zu vergleichen, aber stetig und eigentlich noch nie negativ. Nach einigen Irrungen und Wirrungen bin ich bei der DAB Bank gelandet und dort ganz zufrieden. Es gibt eine große Anzahl an Fondsangeboten mit reduzierten Ausgabeaufschlägen. Bei börslichem Handel sind die Ordergebühren nur Durchschnitt. Das Depot ist kostenlos. Ein Blick auf die Kombiangebote (Depot + Tagesgeld, Girokonto) lohnt sich vor allem für Neukunden. Das Online-Banking ist unübersichtlich, da könnte mal man etwas machen. Die DAB Bank gehört wie auch die Consorsbank zu BNP Paribas, bei Neuemission sitzt man eher in der zweiten Reihe. Es gibt hier und da noch ein paar kleinere Ärgernisse. Eine gute 3 für die DAB Bank.
U. K.

23.03.2015 | OnVista Bank: Depot falsche Performance
Ich bin einigermaßen frustriert, dass die Depot-Aufstellung von Onvista systematisch eine falsche Performance anzeigt. Offenbar funktioniert die Schnittstelle des Software-Anbieters, der die aktuellen Marktdaten bietet, und des Anbieters, der die Performance errechnet, nicht. Es ist ein heilloses Durcheinander. Ich kann nie erkennen, wie mein Depot eigentlich steht, muss alles manuell nachrechnen. Anrufe bei Onvista erbrachten nur die kühle Antwort: "Das ist halt so, wir haben Software-Probleme und arbeiten daran. Das wird sich hinziehen und noch lange dauern. Es wird nicht nur einige Tage dauern." Das geht seit Wochen so. Ich finde dies einen Skandal, der aber offenbar niemanden interessiert. Ich bin zudem enttäuscht, dass es auf der Website keinen Hinweis gibt. Ich finde, es müsste einen Hinweis für jeden Depotkunden geben, dass die Performance und damit Angabe des Anlagekapitals nicht stimmt.
B. S.

19.03.2015 | Deutsche Postbank AG: Günstige Transaktionspreise, null Service und KnowHow-Mängel
Habe mir dieses Depot für Standardwerte zugelegt, um mein FullService-Depot bei einer deutschen Großbank kostenmäßig etwas zu entlasten. In der Tat sind die Transaktionskosten sehr günstig. Beim Service fehlt es leider an der Kompetenz der Mitarbeiter, Abrechnungen werden wiederholt falsch gemacht, die Abrechnung von Fremdwährungsanleihen und Doppelwährungsanleihen gehen grundsätzlich in die Hose, die korrekte Berechnung von Stückzinsen zum Orderzeitpunkt ist regelmäßig falsch. Bei der Korrektur dieser Fehler kommt man dann mit dem nicht vorhandenen Service in Kontakt, man hat das Gefühl mit allem anderen als mit ausgebildeten Bankern zu kommunizieren, in der Regel hilft nur eine schriftlich eingereichte Beschwerde, und das dauert dann ... Das alles kostet nur mein Geld, meine Nerven, meine Zeit. Teilweise halte ich die gleichen Papiere in verschiedenen Depots bei der Postbank und woanders, die andere Abrechnung und Wertstellung ist in Regel doppelt so schnell wie bei der Postbank, bei der Postbank erfolgt das immer auf dem niedrigsten gesetzlich zugelassenem Level. Alles in allem: Wer viel, auch mit nicht alltäglichen Wertpapieren handelt, ist hier fehl am Platze trotz der geringen Kosten. Sobald es sich anbietet, werde ich mir einen anderen Broker suchen, habe jetzt mal wieder gelernt, dass der Preis nicht alles ist.
Frank Nefen

18.03.2015 | comdirect bank AG: Undurchsichtige Gebühren
Auf den ersten Blick erscheint das Angebot, insbesondere die ETF-Offensive betreffend, sehr attraktiv. Solange man nur kauft, und comdirect nicht mal wieder (rein versehentlich natürlich) Gebühren für die Sparplanausführung berechnet, ist auch alles gut. Aber wehe, man will verkaufen. Klammheimlich wurden die Bedingungen der ETF-Offensive verändert, die Sonderpreise von 3,90 je Trade gelten nicht mehr für Orders ab 1.000 Euro, sondern nur noch für Käufe ab dieser Höhe. Die 9,90 Euro Mindestgebühr für einen Verkauf sind reine Makulatur. Die gelten anscheinend nur im Livetrading, da sind nur ganze Stücke handelbar, wer einen Sparplan hatte, hat Pech gehabt und muss den Börsenhandel wählen. In der Ordermaske gibt es keinerlei Information über die entstehenden Gebühren, da muss man seitenweise Preisverzeichnisse wälzen, wo es nun 1,50 und wo es 2,50 Euro sind, und ob und welche fremden Spesen anfallen, verrät comdirect einem erst in der Abrechnung. Selbst bei Verkäufen von normalen Investmentfondsanteilen, die als comdirect-Festpreisgeschäft über die KAG laufen, wird eine Börsenplatzgebühr von mindestens 2,50 Euro berechnet, ohne dass man vorher darauf hingewiesen wird. Wenn ich eine Order aufgebe, möchte ich vorher bei Wahl des Handelspartners wissen, was es mich kostet, und daher werden comdirect und ich zukünftig getrennte Wege gehen.
Klaus H.

17.03.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Etwas suspekt, aber attraktive Konditionen
An sich kann man das Preismodell als transparent und sehr fair bezeichnen. Man bezahlt für eine Order deutlich weniger als bei den meisten Mitbewerbern, teilweise sind die Orders gebührenfrei, dazu sollte man die Angebote und Konditionen genau lesen, man erfährt dann auch, dass Dividendenzahlungen ausländischer Unternehmen mit Kosten verbunden sind. Zinsen oder Empfehlungen gibt es nicht, Marktinformationen holt man sich besser an anderer Stelle - für Selbstentscheider kein Problem. Allerdings werden für den Übertrag von Wertpapieren innerhalb Clearstream Deutschland angebliche fremde Spesen berechnet, wofür keine Nachweise erbracht werden. Die App ist eine Katastrophe - eine Verkaufsorder wurde als Kauforder ausgeführt, auch noch andere Funktionsmängel bestehen. Entweder ist sie falsch programmiert oder es liegt an meinem Smartphone, das sonst fehlerfrei funktioniert, kein Problem bei allen anderen Apps. Die Aktionärsbank sagt, die App funktioniere, aber wer gesteht schon gerne Fehler ein. Der Browserzugang hat sich aber bewährt.
M. S.

16.03.2015 | Volkswagen Bank GmbH: Online-Brokerage schwach und Order teuer
Ich habe mich irgendwann mal überreden lassen, zu meinem Girokonto und Tagesgeldkonto bei der Volkswagen Bank auch noch ein Depot anzulegen. Es gab wohl irgendeine Prämie, was genau weiß ich nicht mehr, es ist viele Jahre her. Da die Wolfsburger keine eigenen Depots führen, bedienen sie sich der DAB Bank, was zu zweimaligem Anmelden führt. Das ist lästig, trainiert aber das Gedächtnis. Weder der Volkswagen- noch der DAB Bank-Teil des Online-Bankings ist gelungen. Dazu ist eine Order ziemlich teuer, da kommen schon bei 5.000 Euro Volumen mal schnell 30 Euro zusammen. Dasselbe geht auch für etwa ein Viertel bei Flatex oder der Aktionärsbank. Ohne Girokonto werden unter Umständen sogar noch Depotgebühren fällig. Ganz klar, Daumen runter!
J. Fr.

06.03.2015 | OnVista Bank: Jetzt wird umgebaut
Ich halte das OnVista Online-Brokerage für nicht gelungen. Der interessantere Teil des Pakets liegt vor der Kontoeröffnung. Kundenwerbung und Fondsüberträge werden seit einiger Zeit gut prämiert und sind nach Wartezeit von 12 Monaten wieder möglich. 150 Euro für einen Fondsübertrag im Gegenwert von 8.000 Euro bei einer Haltefrist von einem Jahr sind ein Wort für Leute, die die oftmals schmale Rendite ihrer Fonds aufpeppen wollen. Zusätzlich kann der Werber einen Gutschein in Wert von 80 Euro bekommen, wenn der Neukunde in den ersten drei Monaten drei Trades macht. Die Kundenwerbung ist meiner Erfahrung nach mehrfach möglich, also nicht nur bei Kunden, die noch nie ein Depot bei OnVista hatten. Die Handelsgebühren selbst sind eher hoch, trotzdem bleibt ein deutlicher Vorteil. Aushalten muss man ein chaotisches Online-Brokerage, unübersichtlich, nicht funktional, oft viele Klicks mehr als der beim Wettbewerb. Onvista hat aber Besserung gelobt bzw. angekündigt, endlich sollen z. B. Anschaffungsdaten im Depot besser sichtbar sein, die lästige Suche im Postfach würde entfallen. Schauen wir mal. Eine Drei bis Vier vergebe ich, somit ein neutrales Urteil.
T. D.

05.03.2015 | DAB Bank: Wieder mal ein Angebot, was nur für Neukunden interessant ist
Ich habe ein kleines Wertpapierdepot, nicht mehr als 30.000 Euro, nicht mehr als 5 bis 7 Positionen. Im Depot selbst habe ich wenig Bewegung, vielleicht drei Transaktionen pro Jahr im Schnitt. Das Depot der DAB bank ist kostenfrei wie bei ganz vielen Anbietern, was differenziert sind die Handelsgebühren. Die sind bei der DAB Bank nicht eben günstig, was aber bei der Handvoll Transaktionen und meinen Ordervolumina kaum ins Gewicht fällt. Interessanter war für mich das zugehörige Tagesgeldkonto, was mir für 20.000 Euro und sechs Monate einen Spitzenzins von 3,5% p. a. garantierte, fasst dreimal so viel wie aktuell die besten Tagesgeldanbieter. Mit dem Online-Brokerage kam ich gut zurecht, es gibt einige Tools zur Visualisierung und Risikoanalyse des Depots, ganz nett. Aber ohne die Neukundenvorteile ist die DAB bank nur mäßig interessant.
A. K.

04.03.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Mehr Licht als Schatten, also empfehlenswert
Ich sehe bei dem Depotangebot der Aktionärsbank Kulmbach GmbH mehr Licht als Schatten und gebe deshalb ein insgesamt positives Urteil ab. Eindeutig gut sind die schnelle Depoteröffnung, die Flatfee, die Kostenlosigkeit von Depot und Limits sowie die telefonische Hotline. So mittelprächtig sind die Reaktionszeit auf E-Mails und die Kursangebote. Eher schlecht, wie auch schon von anderen bemerkt, der Web-Auftritt insgesamt. Nickelig wird es, wenn es um kleine Gebühren bei Depotüberträgen geht, die andere Banken nicht kennen bzw. nicht nehmen. Mein Rat ist, nachfragen nach Belegen für durchgereichte Gebühren und schwups - da gibt es sie auf einmal nicht mehr. Bei IPOs wird man wohl kein Glück haben. Trotzdem für jemand der viele größere Wertpapiergeschäfte macht eine gute Adresse.
U. B.

26.02.2015 | flatex GmbH: Gebühren okay, aber schlechtes Online-Brokerage
Seit ca. vier Jahren bin ich bei dem Online-Broker flatex. Ich handele relativ viel Aktien und häufiger auch große Volumina, weswegen ich damals auch von meiner Bank zu einem Online-Broker wechselte um Transaktionsentgelte zu minimieren. Bei flatex sind die Gebühren okay, aber man bezahlt mit einem schlechten Online-Brokerage. Insbesondere die Postbox ist eine mittlere Katastrophe, wie oft habe ich dort schon Dokumente gesucht von Wertpapierabrechnungen bis hin zu Anschaffungsdaten. Diese Daten würde ich gerne im Depot selbst bei den einzelnen Wertpapieren sehen, wie bei anderen Banken möglich. Auch die Generierung der TAN ist zu umständlich. Gut, dass man leicht ein Zweit- oder Drittdepot anlegen kann, ich trenne damit steuerliche Altbestände von Nachkäufen des gleichen Wertpapiers, um so bei Verkauf die FiFo-Regelung diesbzüglich zu umgehen. Ich bleibe erstmal bei flatex, es sei denn ich finde bei vergleichbaren Kosten einen Anbieter mit besserem Online-Brokerage.
H. P. S.

20.02.2015 | 1822direkt: Bisher gut gefahren mit dem Depot
Ich bin bisher gut mit meinem 1822direkt-Depot gefahren. Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich Kunde - getrieben durch eine Werbeaktion - aber auch weil ich das 1822direkt-Girokonto auch als Gehaltskonto nutze. Mit der problemlosen Kontoeröffnung hat die 1822direkt die Konto- und Depotauflösung bei meiner alten Bank für mich gemacht. Nach einiger Zeit war alles da inklusive Anschaffungsdaten. Ich habe die Aktion der halben Ordergebühren fleißig genutzt und so ein paar kleine Restpositionen preiswert glattgestellt. Bisher sind mir keine ominösen Gebühren untergekommen. Einzig bei Wertpapierüberträgen von der 1822direkt wird regelmäßig telefonisch und per E-Mail nachgefragt, ob ich den Übertrag den wirklich wolle. Umständlich aber besser, als wenn man sich gar nicht kümmert. Alles in allem eine seriöse Bank, die ich auch weiterempfehlen kann.
N. N.

15.02.2015 | NIBC Direct: Depot nicht empfehlenswert
Tagesgeldkonto und Festgeldkonto sind ok, manchmal schwierig zu bedienen, vor allem wenn man noch Jugendkonten verwaltet. Wo hebe ich das Geld ab und wo wird es nach Fälligkeit übertragen? Ich denke in 90% der Fälle ist das gleich, und sollte auch so im Menü voreingestellt angeboten werden. Hauptkritikpunkt ist aber das Depot. Wer Schweizer Aktien im Depot hat und die Schweizer Steuer in Höhe von 35% zurückhaben möchte (Doppelbesteuerungsabkommen) bekommt von der NIBC Bank kein Tax-Voucher (Steuerbescheinigung) ausgestellt. Dies wird aus geschäftspolitischen Gründen nicht gemacht. Deswegen lohnt sich hier ein kostenloser Depotübertrag zu einer professionelleren Bank.
T. G.

06.02.2015 | S Broker AG & Co. KG: Versteckte Gebühren bei Dividenden-Auszahlungen
Bisher war ich mit dem sbroker zufrieden und hatte keinen Grund zur Klage. Wenn man sein Konto bei einer Sparkasse hat, ist er eine ideale Ergänzung. Die rundweg positive Einstellung hat sich jedoch Anfang dieses Jahres geändert: Ich erhielt korrigierte Dividendenabrechnungen für die Auszahlungen von Realty Income und Omega Health Care - beides US-Reits. Dabei wurde die Dividendenzahlung in zwei Bereiche gesplittet: Ein Teilbetrag entfiel auf die Gewinnausschüttung, der andere Teilbetrag auf eine Kapitalrückzahlung (10% bei Omega Health Care, fast 25% bei Realty Income). Die Aufteilung entsprach den Angaben auf der Homepage der Gesellschaften zur steuerlichen Behandlung in den USA. Nun wäre mir eine Aufteilung im Grunde egal gewesen, ein eventuelles Mehr an Abgeltungssteuer wäre durch eine niedrigere Quellensteuer kompensiert worden. Der sbroker erhob jedoch für den Teil der Ausschüttung, der als Kapitalrückzahlung (nach US-Steuerrecht) deklariert wurde, Gebühren. Dadurch verblieb nur ein Betrag von 0 Euro, gleichzeitig wurden jedoch Abgeltungssteuer und Soli einbehalten und belastet. Meine diesbezügliche Beschwerde wurde mit Hinweisen auf die deutschen Steuergesetze und die Gebührenordnung abgebügelt. Wer plant in US-Reits zu investieren und ein Depot beim sbroker zu eröffnen, sollte sich mit der US-Besteuerung vertraut machen. Ansonsten wird ein Teil der Dividende von den verdeckten Brokergebühren aufgefressen. Auch für die Änderung der ISIN eines ETFs war man sich beim sbroker nicht zu schade, Gebühren einzustreichen. Auch für die Erstellung eines Tax-Vouchers, der für die Quellensteuer-Erstattung bei Dividenden aus der Schweiz notwendig ist, werden Gebühren erhoben (10 Euro/WKN/Jahr). Der sbroker ist nicht schlecht, erhebt aber diese Gebühren und das ist ärgerlich. Aus diesem Grunde bin ich auf der Suche nach einer Alternative.
Hubert D.

04.02.2015 | NIBC Direct: Mitnehmen was vorbeikommt
Ich war in der Vergangenheit schon zweimal mit Tages- und Festgeld bei der NIBC Direct. An der vorletzten Depotaktion habe ich dann im Dezember 2013 teilgenommen. Hier meine Erfahrungen: Die Kontoeröffnung geht wie üblich über Postident. Als TAN-Verfahren wird auch mTAN angeboten. Das Online-Brokerage ist spartanisch im klassischen Sinne. Da gibt es nur das Nötigste. Die Ordergebühren sind ordentlich, es gibt sicherlich günstigere Discount-Anbieter, aber auch teurere Anbieter wie Consorsbank, DAB Bank oder comdirect. Zumindest was mein Anlageverhalten betrifft passte das. Die Prämie wurde anstandslos ausgezahlt. Damals gab es auch bei den Ordergebühren Rabatte. Die Hotline habe ich nie gebraucht, da kann ich nichts sagen. Jetzt ist wieder eine Depotaktion aufgelegt, im Wesentlichen gleich wie damals. Ich würde sagen, kann man machen, wenn man sowieso einen Depotumzug ins Auge gefasst hat.
L. St.

02.02.2015 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Depot ganz okay
Wir haben seit einiger Zeit ein Depot bei der Aktionärsbank. Als eher konservative Anleger handeln wir nur Wertpapiere, keine Derivate. Und hier eher größere Transaktionen (im Schnitt ca. 10.000 Euro). Deshalb haben wir nach einem Anbieter mit einer Flatfee gesucht und in der Aktionärsbank gefunden. Kostenfreiheit für Depot und Limits kamen dazu. Man hat auch mehr als 100 kostenfreie Realtimekurse, was für uns absolut ausreicht. Die Kontoeröffnung war einfach und schnell gemacht. Bis hierhin gut. Fairerweise sollte man auch von den Macken erzählen. Das Internet-Banking ist nicht sehr schön und der Kontakt zur Hotline bei Fragen und Reklamationen ist manchmal zäh. Auch die Methode zur TAN-Erzeugung mutet etwas umständlich an. Lästig kleine Gebühren bei Depotüberträgen, die wir so bei anderen Banken nicht erlebt hatten. Es gibt sicherlich Alternativen zur Aktionärsbank. Wir geben ein neutrales Urteil ab.
Eheleute Kl.

31.01.2015 | ING-DiBa AG: Zusammenlegung Depot
Wir (meine Frau und ich) sind nun schon einige Jahre mit Extrakonto und Depot zufriedene Kunden bei der ING-DiBa. Um unsere Konten übersichtlicher zu halten, haben wir uns entschlossen, die Konten und Depots zusammenzulegen. Mir kam es aber für einen unkomplizierten Umgang mit den Verrechnungstöpfen darauf an, diese auf das neue Depot zu übertragen. Am Servicetelefon wurden wir informiert, dass das alles kein Problem wäre, weil es ja im eigenen Institut geschieht, der Service erschien mir sehr kompetent. Auch die Frage nach den Verrechnungstöpfen wurde als ganz unkompliziert für uns, weil es ja innerhalb der Bank geschieht, beantwortet. Nachdem wir die Unterlagen ausgefüllt und abgeschickt hatten, passierte erst mal nichts. Nach einigen Telefonaten mit immer freundlichem Service bekamen wir dann ein neues Depot aber behielten die alten Extrakontonummern. Etwa 4 Tage war kein Aktienhandel möglich. Die Verrechnungstöpfe wurden nicht umgeschrieben. Nach weiteren Telefonaten mit dem immer noch freundlichen Service und immer mit dem Hinweis, dass es ein ganz einfacher unkomplizierter Vorgang ist, bekamen wir nach einem Monat einen Brief, in dem uns mitgeteilt wurde, dass man die Verrechnungstöpfe wegen Gläubigerwechsel nicht übertragen kann. Ich rate jedem der Ähnliches vorhat, ein neues Depot zu eröffnen und dann nach und nach umzuschichten.
B. F.

30.01.2015 | flatex GmbH: Nicht empfehlenswert
Leider immer wieder fehlerhafte Steuerbuchungen, die dazu führten, dass unbemerkt zu viel Steuern an das Finanzamt abgeführt wurden. Diese wurden zwar teilweise korrigiert, allerdings ohne auf meine Mails zu antworten, trotz Aufforderung. Insbesondere, wenn solche Fehler häufiger auftreten, ist dies für den Kunden echt ärgerlich ... Da die Fehlerhäufigkeit in letzter Zeit steigend war und die Servicequalität stark abgenommen hat, würde ich mein Depot definitiv nicht noch mal bei Flatex einrichten und schaue mich aktuell nach Alternativen um. Insbesondere Leute, die häufiger traden, kann ich aufgrund dessen ein Flatex-Depot, trotz der verlockend niedrigen Trading-Gebühren, nicht empfehlen.
Tom K.

24.01.2015 | ING-DiBa AG: Quellensteuer bei portugiesischen Aktien
Ich habe portugiesische Aktien im Depot, deren Quellensteuer bei der Dividendenzahlung direkt von der Ing-Diba abgeführt wurde. Bei Antrag auf Rückerstattung beim Finanzamt in Portugal wurde mir vom portugiesischen Finanzamt mitgeteilt, dass eine Person in Portugal notwendig ist, welche den Antrag stellen muss. Daraufhin habe ich einen portugiesischen Rechtsanwalt beauftragt, die Rückerstattung zu beantragen. Hierzu wurde benötigt, wer die Quellensteuer an das portugiesische Finanzamt abgeführt hat. Nach mehrmaligem Abwimmeln beim Telefonservice und Hilflosigkeit, wurde dann endlich recherchiert, dass diese Transaktion von der Banco Santander durchgeführt worden sein soll. Rückfragen und Gespräche bei dieser Bank führten nicht zu Ergebnissen, da die Auskunft der Ing-Diba nicht präziser erfolgte, Name mit Abteilung oder Transaktions-Nummer wurden nicht genannt. Ing-Diba will nicht liefern oder weiß nicht, wo sie suchen soll. Es existiert eigentlich kein Nachweis, dass die Quellensteuer überhaupt an Portugal abgeführt wurde, bis auf einen Ausdruck auf dem Papier, wo der Abzug der Quellensteuer von der Dividende erfolgte. Die fehlende Info führt bei mir dazu, dass die Quellensteuer nicht rückerstattet werden kann.
Ulrich Wabnitz

11.01.2015 | netbank: Früher mal ein günstiges Depot
Ich habe ein recht großes Aktiendepot, das ich bis vor Kurzem einige Jahre bei der netbank führte. Hauptsächlich, weil ich dort auch mein Girokonto hatte und das Depot so lange kostenlos war. Allerdings war mir das Online-Banking bei der netbank schon länger ein Gräuel. Durch die Überarbeitung vor 1 oder 2 Jahren ist es eher schlimmer geworden, aber auch schon vorher war die gesamte Menü-Führung sehr umständlich. Ich habe zum Beispiel mal versehentlich den SMS-Service aktiviert, den ich gar nicht brauche. Nach einigem Hin und Her mit der Hotline wurde dies kostenfrei rückgängig gemacht. Auch die Transaktionskosten wurden von einem für mich günstigen Flatfee-Modell auf ein teures Stufenmodell umgestellt. Eine Reisegutscheinprämie, die ich zur Eröffnung bekam, erwies sich de facto als wertlos. Ich bin jetzt im Rahmen einer Aktion zur NIBC direkt gewechselt, auch weil ich dadurch ein besser verzinstes Gegenkonto zum Depot habe. Ich würde die netbank nach meinen Erfahrungen jetzt nicht unbedingt empfehlen.
N. N.

08.01.2015 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Interessante Aktion für Neukunden
Zurzeit läuft eine befristete Aktion, die sich an Kunden ohne Depot und Neukunden richtet. Als ehemaliger Depotkunde bekam ich Ende des Jahres Post von der Targobank mit diesem Angebot. Ein Depotübertrag ab 7.000 Euro wird honoriert mit der Möglichkeit, ein Festgeld im jeweiligen Gegenwert zu 2,5% p. a. auf 12 Monate anzulegen. Allerdings darf man nicht mehr als 40.000 Euro als Festgeld anlegen, selbst wenn man einen größeren Gegenwert übertragen hat. Trotzdem ist dies aus meiner Sicht ein gutes Angebot. Zu dem kostenfreien Depot gibt es noch zehn echte Free Trades als Zugabe, was die Sache für mich so interessant machte, dass ich das Angebot angenommen habe. Die weiteren Details findet man ja leicht im Internet. Ich befürchte wirklich nicht, dass die Zinsen binnen Jahresfrist so stark steigen, dass das Festgeld uninteressant werden könnte. Zum anderen mache ich pro Jahr auch ungefähr 10 Trades, sodass ich hier einen dreistelligen Betrag bei den Transaktionen spare. Das Online-Banking und die Hotline bei der Targobank wird nicht jeder mögen, aber das Angebot in der Summe bleibt interessant, gerade für die, die ein etwas größeres Depot haben.
Georg H.

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