Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC DirectOnVista BankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

11.03.2014 | comdirect bank AG: Gutes Geamtpaket
Inzwischen bin ich ca. 3 Jahre bei der comdirect. In dieser Zeit habe ich mal mehr mal weniger mit Wertpapieren gehandelt. Die Standardkosten im Bereich Trading sind durchschnittlich und mit denen der Konkurrenz vergleichbar. Positiv ist hervorzuheben, dass beispielsweise ETFs der Comstage für nur 3,90 Euro pro Transaktion gekauft/verkauft werden können. Im Bereich Investmentfonds bietet die comdirect mit Ihren "Fondsdiamanten" ca. 20 Fonds aus den verschiedenen Bereichen ohne Ausgabeaufschlag an. Ansonsten sind die Ausgabeaufschläge meistens 50% rabattiert. Die Kundenhotline ist 24 Stunden erreichbar, 7 Tage die Woche. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch wenn man nach 18:00 Uhr anruft, eine kompetente Auskunft bekommt und nicht nur Anfragen entgegen genommen werden und dann an die Fachabteilung weitergeleitet werden. Parallel habe ich mir auch ein Zweit-Giro dort eingerichtet, welches bedingungslos (!) kostenlos ist. Die comdirect bietet regelmäßig verschiedene Werbeaktionen an, um beispielsweise Wertpapiere zu übertragen und zahlt dann einen entsprechenden Bonus. Daran habe ich schon zweimal teilgenommen und die versprochene Prämie wurde auch gezahlt. Für mich alles in allem ein rundes Gesamtpaket, das mich überzeugt.
Luise L.

10.03.2014 | DAB Bank: Durchweg zufrieden
Seit ca. vier Wochen bin ich Kunde der DAB Bank. Die Konto- /Depoteröffnung ging schnell - innerhalb einer guten Woche vonstatten. Der Sicherheitsstandard der Zugangsdaten ist meiner Meinung nach gut und ausreichend. Als TAN-Verfahren wird das Mobile-TAN-Verfahren angeboten und die TAN per SMS aufs Handy geschickt - auch das betrachte ich als sicher. Die DAB bietet alle Brokerage-Produkte eines modernen Online-Brokers an und vor allem eine große Auswahl an Investmentfonds, vor allem auch den ein oder anderen etwas selteneren Fonds - was unter anderem ein Grund für meine Entscheidung war. Die Tradingkosten sind Standard und unterscheiden sich nicht merklich zu denen der Mitbewerber. Positiv möchte ich noch den außerbörslichen Sekundenhandel anmerken, bei dem der Kunde quasi zu jeder Tages-/Nachtzeit, sein Wertpapier verkaufen kann. Unter Umständen ist natürlich der Kurs etwas schlechter. Die Hotline habe ich inzwischen 1x angerufen und wurde freundlich und kompetent beraten. Die Wartezeit war minimal. Insgesamt kann ich gemäß meinen Erfahrungen die DAB guten Gewissens empfehlen. Da die Depotführungen kostenfrei ist, könnte man dort auch problemlos ein Zweit- oder Drittdepot anlegen.
Jochen L.

05.03.2014 | DAB Bank: Kaufdaten nicht korrekt dargestellt
Seit 2008 bin ich Kunde der Bank und war bisher mit ihr zufrieden. Der Kundenservice ist gut erreichbar und freundlich, aber leider nur wenig effektiv. Die Ordergebühren bewegen sich auf einem für Online-Broker durchschnittlichen Niveau. Die Bedienung der Webseite (Order etc.) ist übersichtlich und entspricht den gängigen Standards von Online-Brokern. Bei einer Wertpapierübertragung zu einer anderen Bank ist der DAB-Bank ein Fehler unterlaufen, der aber nach einigem Hin und Her wieder rückgängig gemacht wurde (das falsche Papier wurde zurückübertragen, das richtige dann ausgebucht). Soweit so verständlich, Fehler können schließlich immer einmal passieren, und man hat sich auch entschuldigt. Für das, was dann passierte, fehlt mir aber jegliches Verständnis. In der Depotübersicht wird nun ein falsches Kaufdatum angezeigt (nämlich das der erneuten Einbuchung des falsch übertragenen Wertpapiers, nicht das des Kaufs - das ist für mich aus steuerlichen Gründen wichtig) und auch die Erträge werden nicht mehr korrekt dargestellt. Hanebüchen ist die Argumentation der Bank, warum das auch gar nicht wichtig und darüber hinaus die korrekte Darstellung "aus technischen Gründen" nicht möglich sei. Es gab standardisierte Antworten des Kundenservices mittels Textbausteinen, die aber das Problem weder angemessen darstellten noch irgendwie zur Lösung beitrugen. Auch die Innenrevision konnte nicht weiterhelfen. Auch wenn die Daten in der Datenbank der Bank möglicherweise richtig hinterlegt sind (was ich so nicht prüfen kann), ist eine unrichtige Darstellung in der Depotübersicht für eine Bank ein absolutes No-go! Nach vier Schreiben (per Mail und Brief) sieht sich die DAB-Bank noch immer nicht zu einer Korrektur in der Lage und ist auch nicht bereit, einen Termin für die Korrektur zu nennen oder überhaupt eine Berichtigung zeitnah in Aussicht zu stellen.
W. H.

05.03.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Super zufrieden vor allem im internen Bereich
Ich bin seit Kurzem bei der oben genannten Bank Kunde und kann ausschließlich gutes Berichten. Da die Bank recht neu ist, weise ich leider keine längerfristigen Erfahrungen vor, dennoch würde ich gerne einen ersten Einblick schaffen, damit man nicht ganz ins Blaue geht. Fange ich am besten mit der Homepage an. Diese ist sehr schlicht gehalten und beinhaltet die wichtigsten Infos inklusive eines Videos über den internen Bereich. Höchst wahrscheinlich ist die Startseite aber noch im Aufbau. Nach dem Einloggen findet man einen sehr aufgeräumten und vor allem sehr übersichtlichen Bereich vor. Man sieht die neuesten News, Tops&Flops vom DAX, den Posteingang und noch ein paar weitere Infos. Das Beste ist, dass man sich einen oder mehrere eigene Tabs erstellen kann. Diese kann man dann nach seinen Bedürfnissen einrichten. Auch der Schnellzugriff ist gut gelungen. So kann man ohne viel Klicken schnell z. B. eine Order aufgeben. Die Ordermaske ist sehr übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht. Die Kosten pro Order sind im Vergleich sehr günstig. Um vor dem Handeln die aktuellen Kurse abzurufen, stehen einem Gratiskontingente von Realtimekursabfragen zur Verfügung. Man bekommt pro Monat 25 zusätzliche gutgeschrieben. Sind diese aufgebraucht, muss man die nächsten Abfragen bezahlen. Zum Schluss also ein paar kleine Schönheitsfehler: Man muss für Dividenden von ausländischen Unternehmen eine Gebühr bezahlen, unabhängig von welchem Börsenplatz man die Aktien gekauft hat. Außerdem ist das Cashkonto nicht verzinst. Diese Punkte sollte man auf jeden Fall mit einplanen. Da ich aber äußerst zufrieden mit der Bank bin, ändert es nichts an meiner Grundstimmung und komme zu der positiven Bewertung.
T. Jack

01.03.2014 | ING-DiBa AG: Wertpapiere sind nur an wenigen Börsen handelbar und schnell im Depot gefangen
Ich habe bei der ING-DiBa ein Depot eröffnet und meinen Wertpapierbestand aus einem anderen Depot dorthin übertragen. Kürzlich wollte ich ein spanisches Wertpapier loswerden, bei dem ich 40% Gewinn in drei Jahren gemacht hatte - und musste feststellen, dass mir das DiBa-Depot dabei zum Verhängnis wurde. Während es im Normalfall selbstverständlich ist, dass man Wertpapiere über internationale Börsen handeln kann, stehen einem bei der DiBa nur die deutschen Börsen sowie ein paar US-amerikanische und kanadische Handelsplätze zur Verfügung. Das besagte Wertpapier wird nur über die Börse Madrid aktiv gehandelt. Diese Börse ist bei der DiBa leider nicht nutzbar. Das Wertpapier ist zwar prinzipiell auch über die Börse Berlin handelbar, doch hier passiert es nur ein paar Mal im Jahr, dass dort auch ein Handel stattfindet. An der Börse Berlin zum Verkauf angeboten - stieg das Wertpapier noch einmal um knapp 10% über das eingerichtete Verkaufslimit, ohne dass es zu einem Verkauf gekommen ist. So ist dieses Wertpapier scheinbar im DiBa-Depot gefangen, bis ich es in ein anderes Depot übertrage, von dem ich es dann über die Börse Madrid verkaufen kann.
Paul Buhr

12.02.2014 | flatex GmbH: Solider Service, hohe Gebühren für Sonderleistungen
Die Eröffnung eines Depots verläuft reibungslos, der Depotübertrag von einer Genossenschaftsbank ging schnell und korrekt. Mittlerweile habe ich mich jedoch von flatex wieder verabschiedet, mehr aus persönlichen Gründen als aus Unzufriedenheit. Die Gebühren für spezielle Bescheinigungen (z .B. Finanzamt, BAFÖG, Kindergeld, usw.) sind hoch, wer diese nicht benötigt spart bei flatex tatsächlich Ordergebühren. Mich störte hauptsächlich, dass man Geld unverzinst und ohne schnellen Zugriff parken muss, wenn man kurzfristige Anlageentscheidungen treffen will. Der Telefon-Service ist schlecht erreichbar und kann auch kaum weiterhelfen, aber freundlich und hilfsbereit. Der Grundtenor ist: "Wenden Sie sich an die BIW Bank", sozusagen die depotführende Bank, flatex ist das Vermarktungsvehikel. Der Service funktioniert per Mail dagegen sehr gut(BIW und flatex). Selbst nach der Kündigung antwortete der Kundenservice schnell und konnte mir weiterhelfen, beim Depotübertrag machte meine neue Bank einen Fehler - ich hatte BIW/flatex zu Unrecht unter Verdacht. Fazit: Solider Broker, es fehlen klassische Bankleistungen.
Stephan Ertl

04.02.2014 | maxblue: Teuer, unübersichtlich und langsam
Habe jetzt meine ETF verkauft und musste eine Woche warten, bis das Geld gutgeschrieben wurde. Wenn ich woanders im außerbörslichen Direkthandel etwas verkaufe, wird das Geld sofort, spätestens am nächsten Tag gutgeschrieben. Nachdem ich die ETFs verkauft hatte, wurden sie noch mehrere Tage als Bestand im Depot angezeigt. Ich dachte schon der Verkauf wäre nicht erfolgt. Also alles sehr unübersichtlich. Dann die Gebühren. Provision 39,90 Euro, Börsenplatzentgelt 3,50 Euro, fremde Spesen und Auslagen noch mal 12,18 Euro. Ich kenne andere Discountbroker, da hätte ich nicht mehr als 10 Euro bezahlt, hier waren es 55,58 Euro. Hatte mich locken lassen von der Aktion, ETFs von Ishares kostenlos kaufen zu können. Wenn man aber dann die teuren Gebühren beim Verkauf betrachtet, war es ein schlechtes Geschäft. Also insgesamt beurteile ich maxblue als teuer und langsam. Werde mein Depot dort auflösen.
Frank Schiemann

21.01.2014 | flatex GmbH: Günstiger und guter Broker für inländische Aktien
Ich bin jetzt schon mehr als 3 Jahre bei Flatex Kunde und kann trotz kleinerer Schönheitsfehler eben diesen auch empfehlen. Der Preis pro Trade ist einfach unschlagbar. Allerdings kann ich nur über meine Erfahrungen mit Aktien berichten. Handelt man außerbörslich, wird dies über Tradegate ausgeführt und kostet fix 5,90 Euro. Handelt man bspw. über Xetra kommen noch Börsengebühren hinzu. Man handelt ab 7 Euro aufwärts. Die Ausführung der Order geht schnell und wird nach mehrmaligen Klicken des Aktualisieren-Buttons korrekt angezeigt. Die zu zahlende Gebühr an Flatex wird allerdings erst über Nacht erfasst. Dies ist nicht weiter schlimm, man muss nur dran denken. Die Ordermaske finde ich übersichtlich und wird auch gut auf der Homepage beschrieben, falls man Hilfestellung benötigt. Bei Investitionen in ausländischen Aktien muss man aufpassen. Flatex erhebt eine Gebühr fürs Ausschütten der Dividende. Dies kann schon mal zur Folge haben, dass man mehr zahlt als man ausgeschüttet bekommt. Ansonsten ist der Support sehr freundlich und hilft mit präzisen Antworten weiter.
Florian D.

26.12.2013 | NIBC Direct: Depot und Festgeld
Bisher habe ich mit der NIBC Direct nur positive Erfahrung gemacht. Die Kontoeröffnung und die Festgeldanlage gingen ohne Probleme, selbst der höhere Zinssatz bei Kontoeröffnung wurde übernommen, obwohl er zwei Tage später gesenkt wurde. Einzig dass nur Zinsansammlung bei der Festgeldanlage möglich ist, finde ich nicht in Ordnung! Würde mich freuen, wenn das mal mit jährlicher Zinsauszahlung möglich ist. Auch die spätere Depoteröffnung war sehr einfach, genauso wie der Aktienkauf mit kostenlosem Orderlimit sehr günstig war. Das Angebot der Depotübertragung mit 100 Euro Gutschrift habe ich nach dieser Erfahrung auch gleich online in Anspruch genommen, wenn noch ein Antwortbrief möglich wäre, ist alles perfekt. Die Depotübertragung lief reibungslos, was aus den versprochenen 100 Euro wird? Bin nach diesen positiven Erfahrungen sicher, dass ich die bekomme. Werde das Depot im Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Bernhard Gesing

19.12.2013 | flatex GmbH: Preiswert aber individuell gestrickt
Wer einen reinen Online-Broker sucht (welcher Orders besonders kostengünstig abwickelt unter Verzicht auf Guthabenverzinsung), und wer den bürokratischen Aufwand auslandsgeführter Depots (z. B. Lynx, IB) vermeiden möchte, der landet unweigerlich bei Flatex. Denn eine ähnlich günstige Orderflatrate wie hier gibt es anderswo höchstens befristet für Neukunden (z. B. bei Cortal Consors, DAB, und anderen), bzw. dauerhaft nur für Heavy-Trader (z. B. Sino), oder ansonsten höchstens noch bei Onvista, dort allerdings mit dem manchmal teuren Nachteil, dass jede untertägige Teilausführung als eigenständige Order berechnet wird, was dort eine vorherige Gebührenabschätzung unmöglich macht. Somit bleibt nur Flatex, wo man allerdings einige Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, die ich so von anderen (teureren) Anbietern nicht kannte: Beim Web-Trading sieht man zeitnah nach Orderausführung weder seinen neuen Kontostand, noch den aktuell verfügbaren Betrag, noch die aktuellen Änderungen der Verlusttöpfe. Dies dauert meist Stunden, sodass man untertags gezwungen ist, eine eigene laufende Buchführung zu erstellen, wenn man z. B. wissen will, in welcher genauen Höhe man nach einem Aktienverkauf neu ordern kann. Und ist dann nach einigen Stunden endlich was zu sehen, muss man wissen, dass die Provisionen und Orderspesen noch nicht in den abgerechneten Kontobuchungen enthalten sind, sondern jeweils erst einen Tag später separat gebucht werden. Ferner sind die im Depot angezeigten Einstandskurse steuerlich etwas zu niedrig, weil sie die Kaufspesen nicht enthalten. Beim späteren Verkauf werden die Kaufspesen zwar trotzdem steuerlich berücksichtigt, aber bis dahin hilft wieder nur eine eigene Buchführung. Lässt man hingegen Depotbestände zu Flatex umbuchen von anderen Banken, so werden die von dort mitgelieferten Einstandskurse auch bei Flatex korrekt angezeigt, also mit Kaufspesen. Das kann verwirren. Und ein Unterdepot zur gleichen Kontonummer anzulegen (zwecks steuerlicher Bestandstrennung) ist leider auch nicht möglich. Man braucht dann ein komplett neues zweites Konto mit Depot. Wer mit diesen Flatex-spezifischen Unzulänglichkeiten leben mag, der kann hier durchaus glücklich werden und einiges an Kosten sparen. Auch wenn hier, wiederum Flatex-spezifisch, auf Dividenden von ausländischen Aktien Gebühren berechnet werden.
M. Rose

24.11.2013 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Nicht teuer, aber ein Abenteuer
Zugegeben, das Top Depot direct der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ist nicht teuer, aber so gut wie in einigen Bewertungen sehe ich das Produkt der Bank nicht. Okay, das Depot ist kostenlos, das sind aber viele, das Gegenkonto wird mit 0,5% geringfügig verzinst, auch das gibt es anderswo und besser (z. B. ING-Diba mit 1% bzw. 1,5% für Bestands-/Neukunden). Gegen das Gebührenmodell kann man fairerweise nichts sagen, es ist wirklich gut bis guter Durchschnitt, vor allem die Deckelung bei großen Orders. Bei den Börsenplätzen muss man Abstriche machen, bei Fonds ist man gut bedient. Bei Neuemissionen - die ja gerade wieder interessanter werden - ist man bestimmt falsch aufgehoben. Das normale PIN/TAN-Verfahren, welches Standard ist, wäre mir zu unsicher. Und der Internetauftritt: Da präsentiert sich alles im Charme und Design einer Volksbank, gerade hier wünsche ich mir Übersichtlichkeit und Klarheit und kein Abenteuer. Was bleibt? Ein gerade noch durchschnittliches Urteil.
C.-C. Neuner

24.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Keine Realtime-Kurse, DKB-Broker sehr einfach gestrickt
Es ist eine reine Internetbank, sogar Tochter von der BayernLB. Mit einer Visa Karte fing alles an. Da war und ist für mich die DKB führend. Warum ich mich für DKB entschieden habe: Die Gebühren an Fremdautomaten im Ausland erstattet die DKB als einzige Bank in Deutschland zurück. Mit einem Dauerauftrag vom Konto auf das Visa-Kartenkonto kann dies bei 1,05% Tagesgeldzinsen als ein besseres Sparbuch verwendet werden. Der Kredit auf der Visakarte erhöht sich um das Angesparte. Neu in Anspruch genommen habe ich den DKB-Broker. Nur für Aktien, was da sonst noch möglich ist, weiß ich nicht. Bei 10 Euro Ordergebühr nicht gerade die billigsten. Lehrgeld habe ich auch schon bezahlt - nie nach "Best Execution" handeln, kann ganz schön teuer werden. Immer ein Limit setzen, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf, sonst gibt es fürchterliche Überraschungen, da die angezeigten Kurse keine Realtime-Kurse sind! Erst das Internet auf den Kopfstellen und aktuellen Kurs ermitteln, dann ein Limit setzen. Im Musterdepot, das wiederum muss ich loben, gibt es unter Tools, auch das Börsenlexikon ist sehr hilfreich. Ein Kauf kann durchaus in Realtime erfolgen. Bis das dann aber im Depot ersichtlich ist, sind mindestens 2 Tage vergangen. Im Orderbuch steht es gleich drin. DKB und Tradegate sind gemeinsam ein sehr gutes Team. Wenn man weiß, was man möchte und es über Tradegate handelbar ist, dann kommen nur noch die 10 Euro Ordergebühren dazu sonst nichts. Bei allen anderen Börsenplätzen kommen noch die Maklercourtage und die Börsengebühren dazu. Ein Fondsdepot habe ich woanders absolut zum Nulltarif, das wird es für mich woanders auch nicht geben, auch nicht bei der DKB.
Stefan H.

16.11.2013 | BMW Bank GmbH: Nicht von Prämienaktionen locken lassen
Ich bin der Meinung man soll sich nicht von Prämienaktionen locken lassen bei irgendwelchen exotischen Banken Depots anzulegen. Das musste auch ich zuletzt mal wieder lernen. In aller Regel wird die Prämie durch irgendwelche anderen Nachteile aufgefressen. Ich halte die Depots der BMW Bank bei der Augsburger Aktienbank für so ein Beispiel. Hier wurde versucht, ein Depot mit für Online-Banken relativ hohen Transaktionskosten durch eine Prämie im Gegenwert von 50 Euro aufzuhübschen. Die in anderen Kritiken positiv angesprochenen Merkmale, wie relativ einfache Kontoeröffnung, kostenloses Depot und Prämie werden nun wirklich schnell kompensiert durch die erst bei jenseits der 80 Euro gedeckelten Online-Ordergebühren, doch auch bei kleinen Orders so bei ca. 2.000 Euro ist die Provision größer als 1,25%. Das geht eigentlich gar nicht und erinnert mich stark an meine ersten Aktienkäufe in den 80ern bei meinem Wertpapierberater. Aber da musste man nicht alles selbst machen. Weil auch die Handelsmöglichkeiten mager sind und der Internetauftritt absolut nicht up-to-date ist, bleibt am Ende ein Danke, nicht wieder. Bei den großen Etablierten ist man viel besser aufgehoben.
W. R.

14.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nichts für Day-/Weektrader
Da ich seit einigen Jahren ein Giro- und ein Visakonto bei der DKB besitze, lag es nah für mich, auch mein Depot dort einzurichten. Nach nun über 6 Monaten kann ich folgendes Resümee ziehen: Geringe Orderkosten (10 Euro bis 10.000 Euro Tradevolumen), kostenlose Limits und keine Depot-Grundgebühr können die vielen technischen Unzulänglichkeiten nicht aufwiegen. Eine Ausführung wird manchmal erst nach Tagen in der Depotübersicht sichtbar. Das Orderbuch ist häufig für mehrere Stunden nicht erreichbar, man hat dann keinerlei Übersicht über offene Limits und bereits ausgeführte Trades. Das KO-Argument kam diese Woche: Seit 2 Tagen ist das Orderbuch nicht editierbar, es können keine Limits geändert werden oder neu platziert werden. Es ist daher zurzeit nicht möglich, irgendwelche Order zu tätigen. Wer dieser Tage auf den DAX schaut, weiß, wie viel Geld das kosten kann. Wer regelmäßig (mehrmals die Woche) sich über sein Depot umfassend informieren möchte und Limits/Käufe/Verkäufe tätigen will, der ist bei der DKB ganz sicher falsch aufgehoben. Ich ziehe jetzt die Konsequenzen und wechsle zu einem anderen Anbieter. Die hohen Tagesgeldzinsen, mit denen ein Depotwechsel häufig belohnt wird, lassen mich die gegebenenfalls etwas teureren Tradekosten erst einmal verschmerzen.
Hans H.

12.11.2013 | NIBC Direct: Das Depot ist gar nicht so schlecht
Das NIBC Direct Depot ist meiner Meinung gar nicht so schlecht, wie zuletzt im Leser-Forum dargestellt. Ich habe nun wirklich die ein oder andere Erfahrung mit Online-Brokern, kleinen Billiganbietern (Onvista) wie auch den sogenannten Platzhirschen (Postbank). Keine Frage, es ist nicht alles Gold was glänzt bei NIBC Direct. Fangen wir mal an. 1. Der Neukundenantrag für Cash-Konto und Depot umfasst ca. 15 Seiten, das könnte weniger sein, wie andere Anbieter zeigen. 2. Kostenfreies mTAN-Verfahren wird angeboten und ist komfortabel. 3. Der Internetauftritt ist in allen Bereichen (sprich von der Geld- und Depotseite) dürftig, aber es ist alles da, was man eigentlich braucht, außer man versteht sich als Day-Trader. 4. Kostenfreiheit für Depot ist gegeben. 5. Die Ordergebühren liegen im guten Mittelfeld. 6. Das Cash-Konto, ist zurzeit mit 1,35% p.a. verzinst und war eigentlich immer unter den TOP TEN in den letzten vier Jahren, und das nicht nur für Neukunden. 7. Unfreundlichkeit oder Kurzangebundenheit im Umgang mit mir habe ich bei der NIBC Direct nicht feststellen können. In der letzten Zeit hat die NIBC Direct auch Neukundenaktionen im Brokerage-Bereich lanciert, die letzte mit Prämie gegen Depotübertrag halte ich für sehr interessant.
Jürgen Friese

06.11.2013 | flatex GmbH: Sechs Monate Erfahrung
Bislang habe ich keine der manchmal hier zu lesenden negativen Erfahrungen mit Flatex gemacht. Alles wurde eigentlich zu meiner Zufriedenheit ausgeführt. Günstige Kosten, Früh- und Späthandel sowie gute Übersichtlichkeit sprechen ebenfalls für dieses Depot. Ich führe schon seit Jahren ein weiteres Depot bei einer bekannten Filialbank und muss sagen, dass die Kosten bei Flatex wirklich nur Bruchteile der bei der Filialbank anfallenden Kosten betragen. Außerdem ist alles wesentlich unkomplizierter. Mit dem Flatex-Depot handele ich wirklich inzwischen viel öfter als früher, und nie gab es Probleme. Der An- und Verkauf (auch von ausländischen Aktien) kann problemlos an verschiedenen in- und ausländischen Börsen vorgenommen werden. Der Status ist quasi live verfolgbar. Stop-loss, oco und sonstige limitierte Trades können problemlos eingestellt werden, wenn der ausgewählte Handelsplatz das zulässt. Die Hotline habe ich bislang zwei Mal benötigt, sofort erreicht und live Hilfe erhalten (kostenlos). Ich habe bei den Preisen wirklich nichts auszusetzen.
R. H.

01.11.2013 | maxblue: Überzeugendes Angebot
Das Online-Brokerage Angebot der Deutschen Bank firmiert unter dem Namen maxblue mit Sitz in Leipzig. Seinerzeit habe ich mich nicht bewusst für maxblue entschieden, sondern hatte schon als Studentin ein Konto bei der damaligen Deutschen Bank 24. Über die Jahre ist das Angebot ständig verbessert worden, sodass ich keinen Grund gesehen habe, mein Depot zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der erste Vorteil gegenüber einer Filialbank ist, dass keine Depotgebühr berechnet wird - mein Vater hat noch ein Depot bei einer Volksbank, dort muss er quartalsweise Gebühren für seine Wertpapiere berappen. Die Tradinggebühren halten sich im Rahmen. Zwar wirbt maxblue damit, dass ein Trade schon ab 7,90 Euro kostet, verschweigt aber die zusätzliche 2,00 Euro Börsenplatzgebühr, sodass eine Order mindestens 9,90 Euro kostet. Sehr löblich finde ich das Tool "Watchlist". In dieser Liste kann man Wertpapiere eintragen, die man interessant findet und über bestimmte Zeit beobachten will. Zeitgleich kann man ein virtuelles Depot führen und fiktiv eine Stückzahl diverser Wertpapiere eintragen. Auch die Wertpapiersuche ist komfortabel, man kann zwischen exakter oder toleranter Suche auswählen, findet die Papiere damit schnell. Gut finde ich auch, dass ich jederzeit maxblue über eine normale Festnetznummer (also keine teure 0180-Nummer) erreichen kann. Insgesamt ist maxblue für mich sehr überzeugend.
Kora L.

28.10.2013 | comdirect bank AG: Komfortables und übersichtliches Brokerage-Angebot
Als Girokontokunde habe ich mein Aktiendepot ebenfalls bei der comdirect Bank. Die Darstellung des Depots mit dem dazugehörigen Tagesgeldkonto, welches als Abrechnungskonto dient, finde ich gelungen. So kann man etwa im Kuchendiagramm die Zusammensetzung des Depots anzeigen lassen oder die Wertentwicklung des Depots über die Zeit. Bei der Aufgabe einer Order werden die Real-Time-Kurse, also in Echtzeit, in der Regel automatisch angezeigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einfach auf "Aktualisieren" klicken. Der Handel mit Aktien lässt sich einfach über ein Menü bedienen. Hierzu wählt man den Reiter "Standard-Order" aus. Die genaue Wertpapierkennnummer (WKN) eines Papiers muss man nicht parat haben. Die Eingabe des Namens reicht völlig aus und das System ermittelt automatisch die WKN. Anschließend gibt man die Stückzahl ein, taxiert ein zeitliches sowie ein preisliches Limit. Der Handelswert wird unten rechts angezeigt und ein Klicken auf "Order absenden" schließt den Handel ab. Erfreulicherweise zahlt man für das Depot keine Jahresgebühr. Eine Order kostet mindestens 9,95 Euro, dabei berechnet die comdirect eine Grundgebühr von knapp 5 Euro plus ein viertel Prozent des Umsatzes. Damit bewegt sich die comdirect im üblichen Rahmen eines Online-Brokers. Wegen der Einfachheit und Übersichtlichkeit ein empfehlenswertes Angebot.
Tony Wang

24.10.2013 | Consorsbank: Eher etwas für Neukunden
Meiner Meinung nach ist das Cortal-Consors-Depot eher etwas für Neukunden. Da gibt es interessante Pakete mit Depotübertrag und Tagesgeldkonto mit zurzeit 3% p. a. (für ein Jahr garantiert unter der Nebenbedingung, dass das alte Depot aufgelöst wird) und für bis zu 20.000 Euro Anlagesumme. Für den Bestandskunden spielen eher feste Entgelte und Transaktionsgebühren eine Rolle. Und gerade bei den Transaktionsgebühren ist das Depot definitiv nur Mittelmaß. Schon bei einer Online-Order von 20.000 Euro ist man fast 60 Euro los, das geht bei Discount Brokern auch für unter 10 Euro. Ich persönlich finde den Webauftritt eher unübersichtlich, was hilft ist die Gewöhnung, alles ist halt seit vielen Jahren so. Trotzdem muss ich mich nach längeren Pausen immer wieder neu an die bestimmt nicht intuitive Menüführung gewöhnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich eher zu den älteren Online-Bankern gehöre, aber auch an die sollte die Branche denken. Aber es gibt auch Gutes zu vermelden: Die Telefon-Hotline ist gut erreichbar, höflich, fast immer kompetent und verlässlich. Mein Urteil: Ich vergebe ein Befriedigend.
Dr. D.

09.10.2013 | NIBC Direct: Kein Intradayhandel
Mein MehrZins-Konto lief problemlos :-). Das ist keine Kunst. Als NIBC auch ein Depot anbot, habe ich auch ein Aktiendepot eröffnet. Der Kauf und Verkauf von Aktien oder Optionsscheinen am gleichen Tag war nicht möglich, das beschränkte die Handelsmöglichkeiten und stellte ein erhebliches Risiko da. Das war für mich nicht akzeptabel. Die Depotführung war äußerst unübersichtlich und langsam. Ich kündigte Depot und Sparkonto. Mein Internetzugang ist inzwischen eine Woche gesperrt, mein Sparkonto ist noch nicht zu der Referenzbank überwiesen. Der Schriftverkehr bestand grundsätzlich aus Einzeilern, ohne Ausdruck von Bedauern oder Ähnlichem. Eine seriöse Bank handelt anders.
Paul T.

04.10.2013 | BMW Bank GmbH: BMW Premiumdepot bei der Augsburger Aktienbank
Ich habe mich als Oberbayer für ein Produkt der BMW Bank entschieden. Die BMW Bank bot im Sommer ein sogenanntes BMW Premiumdepot bei der Augsburger Aktienbank an, als Dreingabe erhielt man zu dieser Zeit unter bestimmten Bedingungen noch einen 50-Euro-Tankgutschein. Das Ausfüllen des Antrags war etwas mehr Arbeit als z. B. bei einer comdirect, aber noch akzeptabel. Wichtiger ist, die Bearbeitung erfolgte zügig, das Depot war binnen Wochenfrist eröffnet. Für meinen minderjährigen Sohn habe ich parallel ein Depot eröffnet. Auch hier war der Aufwand in Ordnung, war ich doch schon von anderen Banken erschreckt, die Originale von Geburtsurkunden oder beglaubigte Kopien haben wollten. Die Darstellung des Online Bankings ist in Ordnung, nicht übertrieben durchdacht, aber man findet leicht seine Wertpapiere, Einstandskurse, Wertentwicklung etc., auch das Depot des Sohnes in derselben Maske. Die Gebühren sind nur Durchschnitt, da ich nicht sehr viel handele ist dieser Punkt aber nachrangig. Gerade bei der Einrichtung des Depots für mein Kind hat mich die telefonische Auskunft gut und freundlich informiert. Wenn man alles zusammennimmt, kann ich das Paket durchaus empfehlen.
G. H.

28.09.2013 | OnVista Bank: Viele absolut kostenlose Sparpläne verfügbar
Ich bin seit einem Jahr Kundin der OnVista Bank, nachdem ich zuvor viele Jahre einen Fondssparplan bei einer anderen Direktbank hatte. Ich hatte bei meiner alten Bank seit Jahren 100 Euro in einem Fonds angespart und mich ehrlich gesagt nie weiter damit beschäftigt, da ich mich früher nicht wirklich für Geldanlagen interessiert habe. Vor einem Jahr kam dann der Schock: Ich habe mich erstmals richtig mit meinem Fonds beschäftigt und festgestellt, dass ich pro Kauforder ordentlich Gebühren gezahlt hatte! Ich habe dann von einem Freund den Tipp erhalten, zur OnVista Bank zu wechseln, da dort keine Gebühren anfallen und ich aus vielen verschiedenen Fonds und ETFs wählen kann. Die Orderausführung und Depotführung sind völlig kostenlos und man kann auch den Sparbetrag jederzeit kostenfrei ändern oder den Sparplan aussetzen. Der Depotwechsel hat ebenfalls ohne Probleme innerhalb von wenigen Tagen geklappt. Das hat mich überzeugt und mein Interesse an der Geldanlage ist dadurch im vergangenen Jahr auch gestiegen. Mittlerweile habe ich auch schon Aktien über die OnVista Bank gekauft und von den kostenlosen FreeBuys profitiert, welche die Bank den Kunden monatlich ab 2.000 Euro Mindestguthaben gewährt. Ich kann die OnVista Bank also sehr empfehlen, gerade auch für Kunden, die nur Sparpläne für sich oder Ihre Kinder anlegen wollen.
Silke R.

27.08.2013 | netbank: Kontinuierliche Verschlechterung
Dem vorigen Kommentator kann nur zugestimmt werden. In meinem bisherigen Leben habe ich selten die Erfahrung gemacht, dass ein bis Ende 2012 zwar nicht herausragender, aber doch ordentlicher Service im Laufe der Zeit nur schlechter geworden ist. Ich führe das auf die Übernahme durch die Landesbank Berlin zurück. Hier greift ein Moloch in ein kleines Institut ein und drückt ihm wahrscheinlich seine völlig irrigen Vorstellungen auf. Landesbanken sind bekannt dafür, dass sie davon ausgehen, dass Kunden nach ihren Vorstellungen zu funktionieren haben. Trotz mehrfacher Hinweise auf diese Situation wird schlicht nicht reagiert. Aber bei 36 Mitarbeitern und 9 (!) Aufsichtsratsmitgliedern (Quelle: Jahresabschluss 2012, einige Landesbankbürokraten müssen wahrscheinlich mit Pöstchen versorgt werden) bleibt natürlich keine Zeit für Kunden, die eigentlich nur stören. Man kann inzwischen nur noch abraten, die Dienste der netbank in Betracht zu ziehen.
John Leontop

07.08.2013 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Neu erfundene Gebühr
Targobank führte im Februar 2013, ohne die Kunden zu informieren, recht happige (19,90 Euro) Gebühren für Kapitalherabsetzungen (Aktiensplits) ein. Wer Pennystocks im Depot hat dem kann es passieren, dass er höhere Gebühren zahlen soll, als der gesamte Posten noch an Wert hat. Und das für eine Leistung, die rein formell ist und bisher stets kostenneutral für den Aktionär ablief. Die Gebühren können sich bei mehreren Posten im Depot recht schnell multiplizieren. Targobank vergrault mit dieser Gebühr ältere Depotinhaber, die schon zu Citibank-Zeiten Kunden waren. Neukunden sollten sich ebenfalls dieser in meinen Augen versteckten Gebühr bewusst sein, bevor sie zu dieser Bank wechseln möchten. Für mich ist diese klammheimliche Art und Weise, die Gebühr einzuführen, der Grund, dieser Bank nach langer Zeit mit meinem Depot den Rücken zuzukehren.
Alfred I.

15.07.2013 | maxblue: Direct-Trade mit geringen Ordergebühren
Maxblue gehört zwar nicht zu den super-günstigen Online Brokern, aber dafür geht das Leistungsspektrum weit über die sonst üblichen Leistungen hinaus. Die Depotführung ist natürlich kostenfrei. Zu allen Aktien, Anleihen, Derivaten und Fonds gibt es umfangreiche Informationen, die exklusiv für die Kunden der Deutschen Bank, der "Mutter" von Maxblue, zur Verfügung gestellt werden. Die Depoteröffnung war einfach und wurde schnell abgewickelt. Dividenden aus dem Ausland werden kostenfrei gutgeschrieben, was leider nicht bei allen Online-Brokern der Fall ist. Das wohl beste Feature ist die Direct-Trade-Funktion. Darüber können Kunden von Maxblue mit vielen Banken oder Börsen "direkt" handeln und sparen so die Börsen- und Ordergebühren größtenteils ein. Die Kosten betragen 7,90 Euro flat und das ohne irgendwelche Sternchentexte. Ich habe Maxblue bereits einigen meiner Freunde empfohlen und ich denke, es ist der richtige Broker für alle, die etwas mehr an Leistung wollen, auch wenn es etwas mehr kostet.
Monika R.

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