Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

22.06.2014 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Genau hinschauen, da passieren gerne mal Pannen
Ich bin seit vielen Jahren Girokonto-Kunde bei der Targobank. Grund für mich ist neben der Kostenfreiheit, dass man Filial- und Online-Banking bündeln kann. Manchmal braucht man halt die Filiale, z. B. bei Scheckeinreichung, Devisenbeschaffung oder Kautions-Sparbuch, um nur einiges zu nennen, was ich in den letzten Jahren nutzte. Ende letzten Jahres gab es bei der Targobank eine Aktion für Depot-Neukunden, bei der man Wertpapiere übertragen und im Umfang (Wert!) des Depotübertrags ein halb- oder ganzjähriges Festgeld zu einer attraktiven Kondition anlegen konnte. Zusätzlich gab es für diesen Kundenkreis eine Flatfee von 4,90 Euro pro Trade - auch für ein Jahr. Bis hier hin alles gut. Man ahnt es, beim ersten Trade wurden natürlich die Standard-Konditionen abgerechnet. Mit Telefoniererei geht bei der Targobank viel. Alles wieder gut. Erste Monatsabrechnung: Portogebühren werden abgerechnet, obwohl das Konto nicht auf Postversand eingerichtet war und der Auszug schon lange online abgerufen war. Wieder Telefon. Einstandskurse vorhanden oder nicht? Wieder telefonieren. Früher wurde mir auch schon mal eine Kreditausfall-Versicherung für meinen Dispo (?) abgerechnet, natürlich ohne Ankündigung. Holzauge sei wachsam.
J. Friese

21.06.2014 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Ein Depot bei den Häuslebauern
Wüstenrot war in meiner Jugend vor allem durch den quartalsweise beworbenen Wüstenrot-Tag in aller Munde. Seit einigen Jahren ist die schwäbische Pfandbriefbank auch mit einer Online-Tochter am Markt unterwegs. Zurzeit bewirbt diese Tochter ihr Online-Depot mit einer Übertragungssprämie von 50 bis 100 Euro. Diese Aktion richtet sich an Neu- und Bestandskunden. Der Kontoeröffnungsantrag auf der Webseite von Wüstenrot direkt ist wirklich binnen weniger Minuten erzeugt. Neukunden wie ich müssen als Verrechnungskonto ein Tagesgeldkonto (auch da eine Aktion, ein paar Monate lang gibt es 1,1% p. a. auf bis zu 20.000 Euro) einrichten, dazu ein kostenfreies Depot. Eine Seite für das Tagesgeldkonto, drei Seiten für das Depot, drei Unterschriften, das war es. Ab zum Postident und dann begann das Warten. Die Bearbeitungszeit bis Konto und Depot eröffnet waren, betrug inklusive der Zugangsdaten ca. zwei Wochen, das kann der Wettbewerb schneller. Allerdings war die Hotline sehr hilfsbereit und gut erreichbar, sodass man leicht den Status abfragen konnte. Leider gibt es standardmäßig nur eine normale TAN-Liste, das ist nicht sehr sicher. Der Internetauftritt ist spartanisch und würde ein Redesign vertragen. Die Transaktionsgebühren bewegen sich im mittleren Bereich des Marktes. Für das Order-Handling ist das notwendigste da, mehr allerdings nicht. Depotansicht dito, dort ärgern mich die nicht sichtbaren Einstandskurse, aber auch da half die Hotline via E-Mail.
N. N.

18.05.2014 | OnVista Bank: Hier wird schön gerechnet
Ich meine, Vorsicht ist geboten. Ich habe mich für eine Neukundenaktion interessiert, in diesem Falle das FreeBuy Fonds-Depot. Prinzipiell interessant für Kunden die Investmentfonds halten, da man gegen den Übertrag eines Gegenwerts von 8.000 Euro oder mehr im besten Falle 150 Euro Prämie bekommt, wenn man die Papiere dort ein Jahr liegen lässt. Banken sind keine Gutmenschen, sie bekommen ebenfalls von den Fondsgesellschaften Prämien dafür, dass die Papiere der betreffenden Fonds dort gelagert sind. Und wir Kunden bekommen auch etwas von dem Kuchen. So weit, so gut. Ich wollte Details wissen, z. B. wie der Wert der Fondsanteile ermittelt wird. Am Telefon war keine definitive Auskunft zu bekommen, also dachte ich, wer schreibt, der bleibt. So blieb ich bis heute ohne Antwort trotz diverser Reminder, gelinde gesagt unverschämt. Daraufhin schaute ich mir mal den Gebührenvergleich der Onvista Bank an, mit dem sie werben. Hier wird sich schön gerechnet, Onvista ist nicht wirklich günstig, maximal unteres Mittelmaß. Ein Beispiel mit 1.000 Euro Kauf und Verkauf unter Einsatz eines FreeBuys, den man sich auch erst mal verdienen muss, soll suggerieren Onvista sei günstig. Im Regelfall sieht es wegen der 0,23% Provision bei höheren Orders schnell ganz anders aus.
N. N.

09.05.2014 | DAB Bank: Ein Lob
Zuerst möchte ich heute mal ein Lob verteilen für einen unbürokratischen Support durch die Hotline der DAB bank AG. Mir war etwas ganz Dummes passiert. Bei der Konto-/Depotauflösung für meine 12-jährige Tochter hatte ich aus Versehen das Zieldepot in dem Übertragsformular falsch angegeben. Nicht schlimm, wenn Name und Depotnummer nicht zueinanderpassen, geht die Lieferung wieder zurück. Unglücklicherweise war E.ON und das Wandelrecht für die diesjährige E.ON Dividende betroffen und alles zu der Zeit der Hauptversammlung. So war zu klären, wo denn jetzt die Dividende hingeht und die Wandelrechte. Hier wurde mir kompetent und schnell geholfen, noch am Telefon konnte ich den Übertrag auf das richtige Zieldepot anstoßen, auch per E-Mail kam immer prompt (max. binnen eines Arbeitstages) eine Antwort. Vorbildlich auch die Übermittlung der Anschaffungsdaten, was habe ich da schon bei anderen Banken gesucht, geschrieben und telefoniert. Und das alles bei einem Kunden, der zum Wettbewerb wechselt. Nun zu den Gründen, warum ich für meine Tochter gewechselt habe. Ohne Berücksichtigung der Vorteile für Neukunden, siehe dazu auch die Berichte der anderen Nutzer hier, sind die Konditionen der DAB bank leider nur Mittelmaß und der Internetauftritt auch nicht der übersichtlichste. In der Schule gäbe es da maximal eine 3!
C. B.

27.04.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Telefonische Betreuung besteht in Abwimmeln
Ich bin seit Jahren Kunde der DKB und habe vor ca. einem Jahr noch ein Depot dort eröffnet, da damals der Kauf und Verkauf von Fonds ohne Aufgabeausschläge und ohne Gebühren erfolgte. Mittlerweile erhebt die DKB für jeden Fondskauf und/oder -verkauf eine Gebühr von mindestens 10 Euro. Eine Order setzt voraus, dass das Geld auf dem Girokonto vorhanden ist, es reicht nicht aus dass auf Visacard-Konto, welches besser verzinst ist, ein Guthaben vorhanden ist. Hier ist die DiBa besser. Die Eingabemaske ist unübersichtlich, selbst Papiere, die die DKB nicht anbietet, werden dort aufgeführt. So wollte ich die neueste Bundesanleihe über Tradegate kaufen. Am Schluss hieß es immer, dass mein Erfahrungsgrad nicht ausreicht diese Bundesanleihe zu erwerben, obwohl ich Grad "F" habe. Der Anruf bei der Kundenbetreuung ergab so wörtlich: "Ein solches undurchsichtiges Wertpapier" bietet die DKB nicht an und könnte auch nicht mit Erfahrungsgrad "F" gekauft werden. Die Finanzagentur Deutschland hätte eine wahre Freude, wenn sie wüsste, wie DKB-Mitarbeiter über Bundesanleihen urteilen. Der Erfolg ist, dass ich das Depot schließe und bei einer anderen Bank eröffne.
Hans-Hermann

13.04.2014 | 1822direkt: Seriös und gut
Ich bin am Anfang dieses Jahres Kunde bei der 1822direkt mit Tagesgeldkonto und Depot geworden. Anlass war eine Neukundenaktion im Brokerage-Bereich, bei der man unter gewissen (fairen) Bedingungen eine Geldprämie von 100 Euro mitnehmen konnte, weiterhin ein halbes Jahr sehr gute Order-Konditionen hat, danach normale - würde ich sagen. Bei meinem relativ kleinen Depot passt das Preismodell sehr gut, zumal sonst - wie ja inzwischen oft - alles kostenlos ist. Die Orderabwicklung war bisher immer korrekt und zügig, man hat ausreichende Informationen und Handelsplätze und eine ganz passable Weboberfläche. Weil sie Tochter der Stadtsparkasse Frankfurt ist, mache ich mir auch keine Sorge um die Einlagensicherung, sodass ich auch die günstigen Tagesgeldzinssätze wahrgenommen habe, die allerdings auch nur ein paar Monate gelten. Sehr positiv, man bekommt nicht laufend Angebote verkappter Optionsscheine oder Fonds in sein Postfach wie beim Quickborner Wettbewerber. Mehrfach hatte ich schon Anfragen an die Hotline, sowohl telefonisch, als auch per E-Mail. Immer kam die Antwort zügig und aus meiner Sicht kompetent. Ich fühle mich gut aufgehoben.
A. D.

02.04.2014 | comdirect bank AG: Schlechte Konditionen
Positiv hervorzuheben ist der Service, wenn man die Auswertungen/Berichte und Schnittstellen (HBCI) betrachtet, sowie die Verfügbarkeit des Brokers, die Möglichkeit Realtime-Kurse abzufragen bzw. das Realtime-Orderbuch einzusehen. Andererseits sind die Informationsangebote im Internet-Portal oder auf den Seminaren nicht besonders nützlich für Anleger, sondern dienen eher dem Werbezweck. Auf den großen Börsenportalen im Internet werden im Vergleich umfangreichere Informationen geliefert. Comdirect liegt von den Gebühren eher im oberen Bereich. Wer nicht unbedingt pro Transaktion im sechsstelligen Bereich handelt, muss einen erheblichen Teil seiner Rendite (ca. 0.5% oder maximal 59 Euro) als Provision zahlen. Der Viel-Trader Rabatt (-15%) fällt auch mager im Vergleich zur Konkurrenz aus. Im Moment gibt es eine Rabatt-Aktion auf den Kauf von ETFs, wobei diese nur bis zu einem bestimmten Betrag gültig ist, und beim Verkauf wieder die üblichen Gebühren anfallen. Fazit: Comdirect lohnt sich eher für Gelegenheits-Trader oder langfristige Anleger, aber ganz und gar nicht für Hochfrequenz-Trader.
Hans

11.03.2014 | comdirect bank AG: Gutes Geamtpaket
Inzwischen bin ich ca. 3 Jahre bei der comdirect. In dieser Zeit habe ich mal mehr mal weniger mit Wertpapieren gehandelt. Die Standardkosten im Bereich Trading sind durchschnittlich und mit denen der Konkurrenz vergleichbar. Positiv ist hervorzuheben, dass beispielsweise ETFs der Comstage für nur 3,90 Euro pro Transaktion gekauft/verkauft werden können. Im Bereich Investmentfonds bietet die comdirect mit Ihren "Fondsdiamanten" ca. 20 Fonds aus den verschiedenen Bereichen ohne Ausgabeaufschlag an. Ansonsten sind die Ausgabeaufschläge meistens 50% rabattiert. Die Kundenhotline ist 24 Stunden erreichbar, 7 Tage die Woche. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch wenn man nach 18:00 Uhr anruft, eine kompetente Auskunft bekommt und nicht nur Anfragen entgegen genommen werden und dann an die Fachabteilung weitergeleitet werden. Parallel habe ich mir auch ein Zweit-Giro dort eingerichtet, welches bedingungslos (!) kostenlos ist. Die comdirect bietet regelmäßig verschiedene Werbeaktionen an, um beispielsweise Wertpapiere zu übertragen und zahlt dann einen entsprechenden Bonus. Daran habe ich schon zweimal teilgenommen und die versprochene Prämie wurde auch gezahlt. Für mich alles in allem ein rundes Gesamtpaket, das mich überzeugt.
Luise L.

10.03.2014 | DAB Bank: Durchweg zufrieden
Seit ca. vier Wochen bin ich Kunde der DAB Bank. Die Konto- /Depoteröffnung ging schnell - innerhalb einer guten Woche vonstatten. Der Sicherheitsstandard der Zugangsdaten ist meiner Meinung nach gut und ausreichend. Als TAN-Verfahren wird das Mobile-TAN-Verfahren angeboten und die TAN per SMS aufs Handy geschickt - auch das betrachte ich als sicher. Die DAB bietet alle Brokerage-Produkte eines modernen Online-Brokers an und vor allem eine große Auswahl an Investmentfonds, vor allem auch den ein oder anderen etwas selteneren Fonds - was unter anderem ein Grund für meine Entscheidung war. Die Tradingkosten sind Standard und unterscheiden sich nicht merklich zu denen der Mitbewerber. Positiv möchte ich noch den außerbörslichen Sekundenhandel anmerken, bei dem der Kunde quasi zu jeder Tages-/Nachtzeit, sein Wertpapier verkaufen kann. Unter Umständen ist natürlich der Kurs etwas schlechter. Die Hotline habe ich inzwischen 1x angerufen und wurde freundlich und kompetent beraten. Die Wartezeit war minimal. Insgesamt kann ich gemäß meinen Erfahrungen die DAB guten Gewissens empfehlen. Da die Depotführungen kostenfrei ist, könnte man dort auch problemlos ein Zweit- oder Drittdepot anlegen.
Jochen L.

05.03.2014 | DAB Bank: Kaufdaten nicht korrekt dargestellt
Seit 2008 bin ich Kunde der Bank und war bisher mit ihr zufrieden. Der Kundenservice ist gut erreichbar und freundlich, aber leider nur wenig effektiv. Die Ordergebühren bewegen sich auf einem für Online-Broker durchschnittlichen Niveau. Die Bedienung der Webseite (Order etc.) ist übersichtlich und entspricht den gängigen Standards von Online-Brokern. Bei einer Wertpapierübertragung zu einer anderen Bank ist der DAB-Bank ein Fehler unterlaufen, der aber nach einigem Hin und Her wieder rückgängig gemacht wurde (das falsche Papier wurde zurückübertragen, das richtige dann ausgebucht). Soweit so verständlich, Fehler können schließlich immer einmal passieren, und man hat sich auch entschuldigt. Für das, was dann passierte, fehlt mir aber jegliches Verständnis. In der Depotübersicht wird nun ein falsches Kaufdatum angezeigt (nämlich das der erneuten Einbuchung des falsch übertragenen Wertpapiers, nicht das des Kaufs - das ist für mich aus steuerlichen Gründen wichtig) und auch die Erträge werden nicht mehr korrekt dargestellt. Hanebüchen ist die Argumentation der Bank, warum das auch gar nicht wichtig und darüber hinaus die korrekte Darstellung "aus technischen Gründen" nicht möglich sei. Es gab standardisierte Antworten des Kundenservices mittels Textbausteinen, die aber das Problem weder angemessen darstellten noch irgendwie zur Lösung beitrugen. Auch die Innenrevision konnte nicht weiterhelfen. Auch wenn die Daten in der Datenbank der Bank möglicherweise richtig hinterlegt sind (was ich so nicht prüfen kann), ist eine unrichtige Darstellung in der Depotübersicht für eine Bank ein absolutes No-go! Nach vier Schreiben (per Mail und Brief) sieht sich die DAB-Bank noch immer nicht zu einer Korrektur in der Lage und ist auch nicht bereit, einen Termin für die Korrektur zu nennen oder überhaupt eine Berichtigung zeitnah in Aussicht zu stellen.
W. H.

05.03.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Super zufrieden vor allem im internen Bereich
Ich bin seit Kurzem bei der oben genannten Bank Kunde und kann ausschließlich gutes Berichten. Da die Bank recht neu ist, weise ich leider keine längerfristigen Erfahrungen vor, dennoch würde ich gerne einen ersten Einblick schaffen, damit man nicht ganz ins Blaue geht. Fange ich am besten mit der Homepage an. Diese ist sehr schlicht gehalten und beinhaltet die wichtigsten Infos inklusive eines Videos über den internen Bereich. Höchst wahrscheinlich ist die Startseite aber noch im Aufbau. Nach dem Einloggen findet man einen sehr aufgeräumten und vor allem sehr übersichtlichen Bereich vor. Man sieht die neuesten News, Tops&Flops vom DAX, den Posteingang und noch ein paar weitere Infos. Das Beste ist, dass man sich einen oder mehrere eigene Tabs erstellen kann. Diese kann man dann nach seinen Bedürfnissen einrichten. Auch der Schnellzugriff ist gut gelungen. So kann man ohne viel Klicken schnell z. B. eine Order aufgeben. Die Ordermaske ist sehr übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht. Die Kosten pro Order sind im Vergleich sehr günstig. Um vor dem Handeln die aktuellen Kurse abzurufen, stehen einem Gratiskontingente von Realtimekursabfragen zur Verfügung. Man bekommt pro Monat 25 zusätzliche gutgeschrieben. Sind diese aufgebraucht, muss man die nächsten Abfragen bezahlen. Zum Schluss also ein paar kleine Schönheitsfehler: Man muss für Dividenden von ausländischen Unternehmen eine Gebühr bezahlen, unabhängig von welchem Börsenplatz man die Aktien gekauft hat. Außerdem ist das Cashkonto nicht verzinst. Diese Punkte sollte man auf jeden Fall mit einplanen. Da ich aber äußerst zufrieden mit der Bank bin, ändert es nichts an meiner Grundstimmung und komme zu der positiven Bewertung.
T. Jack

01.03.2014 | ING-DiBa AG: Wertpapiere sind nur an wenigen Börsen handelbar und schnell im Depot gefangen
Ich habe bei der ING-DiBa ein Depot eröffnet und meinen Wertpapierbestand aus einem anderen Depot dorthin übertragen. Kürzlich wollte ich ein spanisches Wertpapier loswerden, bei dem ich 40% Gewinn in drei Jahren gemacht hatte - und musste feststellen, dass mir das DiBa-Depot dabei zum Verhängnis wurde. Während es im Normalfall selbstverständlich ist, dass man Wertpapiere über internationale Börsen handeln kann, stehen einem bei der DiBa nur die deutschen Börsen sowie ein paar US-amerikanische und kanadische Handelsplätze zur Verfügung. Das besagte Wertpapier wird nur über die Börse Madrid aktiv gehandelt. Diese Börse ist bei der DiBa leider nicht nutzbar. Das Wertpapier ist zwar prinzipiell auch über die Börse Berlin handelbar, doch hier passiert es nur ein paar Mal im Jahr, dass dort auch ein Handel stattfindet. An der Börse Berlin zum Verkauf angeboten - stieg das Wertpapier noch einmal um knapp 10% über das eingerichtete Verkaufslimit, ohne dass es zu einem Verkauf gekommen ist. So ist dieses Wertpapier scheinbar im DiBa-Depot gefangen, bis ich es in ein anderes Depot übertrage, von dem ich es dann über die Börse Madrid verkaufen kann.
Paul Buhr

12.02.2014 | flatex GmbH: Solider Service, hohe Gebühren für Sonderleistungen
Die Eröffnung eines Depots verläuft reibungslos, der Depotübertrag von einer Genossenschaftsbank ging schnell und korrekt. Mittlerweile habe ich mich jedoch von flatex wieder verabschiedet, mehr aus persönlichen Gründen als aus Unzufriedenheit. Die Gebühren für spezielle Bescheinigungen (z .B. Finanzamt, BAFÖG, Kindergeld, usw.) sind hoch, wer diese nicht benötigt spart bei flatex tatsächlich Ordergebühren. Mich störte hauptsächlich, dass man Geld unverzinst und ohne schnellen Zugriff parken muss, wenn man kurzfristige Anlageentscheidungen treffen will. Der Telefon-Service ist schlecht erreichbar und kann auch kaum weiterhelfen, aber freundlich und hilfsbereit. Der Grundtenor ist: "Wenden Sie sich an die BIW Bank", sozusagen die depotführende Bank, flatex ist das Vermarktungsvehikel. Der Service funktioniert per Mail dagegen sehr gut(BIW und flatex). Selbst nach der Kündigung antwortete der Kundenservice schnell und konnte mir weiterhelfen, beim Depotübertrag machte meine neue Bank einen Fehler - ich hatte BIW/flatex zu Unrecht unter Verdacht. Fazit: Solider Broker, es fehlen klassische Bankleistungen.
Stephan Ertl

04.02.2014 | maxblue: Teuer, unübersichtlich und langsam
Habe jetzt meine ETF verkauft und musste eine Woche warten, bis das Geld gutgeschrieben wurde. Wenn ich woanders im außerbörslichen Direkthandel etwas verkaufe, wird das Geld sofort, spätestens am nächsten Tag gutgeschrieben. Nachdem ich die ETFs verkauft hatte, wurden sie noch mehrere Tage als Bestand im Depot angezeigt. Ich dachte schon der Verkauf wäre nicht erfolgt. Also alles sehr unübersichtlich. Dann die Gebühren. Provision 39,90 Euro, Börsenplatzentgelt 3,50 Euro, fremde Spesen und Auslagen noch mal 12,18 Euro. Ich kenne andere Discountbroker, da hätte ich nicht mehr als 10 Euro bezahlt, hier waren es 55,58 Euro. Hatte mich locken lassen von der Aktion, ETFs von Ishares kostenlos kaufen zu können. Wenn man aber dann die teuren Gebühren beim Verkauf betrachtet, war es ein schlechtes Geschäft. Also insgesamt beurteile ich maxblue als teuer und langsam. Werde mein Depot dort auflösen.
Frank Schiemann

21.01.2014 | flatex GmbH: Günstiger und guter Broker für inländische Aktien
Ich bin jetzt schon mehr als 3 Jahre bei Flatex Kunde und kann trotz kleinerer Schönheitsfehler eben diesen auch empfehlen. Der Preis pro Trade ist einfach unschlagbar. Allerdings kann ich nur über meine Erfahrungen mit Aktien berichten. Handelt man außerbörslich, wird dies über Tradegate ausgeführt und kostet fix 5,90 Euro. Handelt man bspw. über Xetra kommen noch Börsengebühren hinzu. Man handelt ab 7 Euro aufwärts. Die Ausführung der Order geht schnell und wird nach mehrmaligen Klicken des Aktualisieren-Buttons korrekt angezeigt. Die zu zahlende Gebühr an Flatex wird allerdings erst über Nacht erfasst. Dies ist nicht weiter schlimm, man muss nur dran denken. Die Ordermaske finde ich übersichtlich und wird auch gut auf der Homepage beschrieben, falls man Hilfestellung benötigt. Bei Investitionen in ausländischen Aktien muss man aufpassen. Flatex erhebt eine Gebühr fürs Ausschütten der Dividende. Dies kann schon mal zur Folge haben, dass man mehr zahlt als man ausgeschüttet bekommt. Ansonsten ist der Support sehr freundlich und hilft mit präzisen Antworten weiter.
Florian D.

26.12.2013 | NIBC Direct: Depot und Festgeld
Bisher habe ich mit der NIBC Direct nur positive Erfahrung gemacht. Die Kontoeröffnung und die Festgeldanlage gingen ohne Probleme, selbst der höhere Zinssatz bei Kontoeröffnung wurde übernommen, obwohl er zwei Tage später gesenkt wurde. Einzig dass nur Zinsansammlung bei der Festgeldanlage möglich ist, finde ich nicht in Ordnung! Würde mich freuen, wenn das mal mit jährlicher Zinsauszahlung möglich ist. Auch die spätere Depoteröffnung war sehr einfach, genauso wie der Aktienkauf mit kostenlosem Orderlimit sehr günstig war. Das Angebot der Depotübertragung mit 100 Euro Gutschrift habe ich nach dieser Erfahrung auch gleich online in Anspruch genommen, wenn noch ein Antwortbrief möglich wäre, ist alles perfekt. Die Depotübertragung lief reibungslos, was aus den versprochenen 100 Euro wird? Bin nach diesen positiven Erfahrungen sicher, dass ich die bekomme. Werde das Depot im Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Bernhard Gesing

19.12.2013 | flatex GmbH: Preiswert aber individuell gestrickt
Wer einen reinen Online-Broker sucht (welcher Orders besonders kostengünstig abwickelt unter Verzicht auf Guthabenverzinsung), und wer den bürokratischen Aufwand auslandsgeführter Depots (z. B. Lynx, IB) vermeiden möchte, der landet unweigerlich bei Flatex. Denn eine ähnlich günstige Orderflatrate wie hier gibt es anderswo höchstens befristet für Neukunden (z. B. bei Cortal Consors, DAB, und anderen), bzw. dauerhaft nur für Heavy-Trader (z. B. Sino), oder ansonsten höchstens noch bei Onvista, dort allerdings mit dem manchmal teuren Nachteil, dass jede untertägige Teilausführung als eigenständige Order berechnet wird, was dort eine vorherige Gebührenabschätzung unmöglich macht. Somit bleibt nur Flatex, wo man allerdings einige Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, die ich so von anderen (teureren) Anbietern nicht kannte: Beim Web-Trading sieht man zeitnah nach Orderausführung weder seinen neuen Kontostand, noch den aktuell verfügbaren Betrag, noch die aktuellen Änderungen der Verlusttöpfe. Dies dauert meist Stunden, sodass man untertags gezwungen ist, eine eigene laufende Buchführung zu erstellen, wenn man z. B. wissen will, in welcher genauen Höhe man nach einem Aktienverkauf neu ordern kann. Und ist dann nach einigen Stunden endlich was zu sehen, muss man wissen, dass die Provisionen und Orderspesen noch nicht in den abgerechneten Kontobuchungen enthalten sind, sondern jeweils erst einen Tag später separat gebucht werden. Ferner sind die im Depot angezeigten Einstandskurse steuerlich etwas zu niedrig, weil sie die Kaufspesen nicht enthalten. Beim späteren Verkauf werden die Kaufspesen zwar trotzdem steuerlich berücksichtigt, aber bis dahin hilft wieder nur eine eigene Buchführung. Lässt man hingegen Depotbestände zu Flatex umbuchen von anderen Banken, so werden die von dort mitgelieferten Einstandskurse auch bei Flatex korrekt angezeigt, also mit Kaufspesen. Das kann verwirren. Und ein Unterdepot zur gleichen Kontonummer anzulegen (zwecks steuerlicher Bestandstrennung) ist leider auch nicht möglich. Man braucht dann ein komplett neues zweites Konto mit Depot. Wer mit diesen Flatex-spezifischen Unzulänglichkeiten leben mag, der kann hier durchaus glücklich werden und einiges an Kosten sparen. Auch wenn hier, wiederum Flatex-spezifisch, auf Dividenden von ausländischen Aktien Gebühren berechnet werden.
M. Rose

24.11.2013 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Nicht teuer, aber ein Abenteuer
Zugegeben, das Top Depot direct der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ist nicht teuer, aber so gut wie in einigen Bewertungen sehe ich das Produkt der Bank nicht. Okay, das Depot ist kostenlos, das sind aber viele, das Gegenkonto wird mit 0,5% geringfügig verzinst, auch das gibt es anderswo und besser (z. B. ING-Diba mit 1% bzw. 1,5% für Bestands-/Neukunden). Gegen das Gebührenmodell kann man fairerweise nichts sagen, es ist wirklich gut bis guter Durchschnitt, vor allem die Deckelung bei großen Orders. Bei den Börsenplätzen muss man Abstriche machen, bei Fonds ist man gut bedient. Bei Neuemissionen - die ja gerade wieder interessanter werden - ist man bestimmt falsch aufgehoben. Das normale PIN/TAN-Verfahren, welches Standard ist, wäre mir zu unsicher. Und der Internetauftritt: Da präsentiert sich alles im Charme und Design einer Volksbank, gerade hier wünsche ich mir Übersichtlichkeit und Klarheit und kein Abenteuer. Was bleibt? Ein gerade noch durchschnittliches Urteil.
C.-C. Neuner

24.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Keine Realtime-Kurse, DKB-Broker sehr einfach gestrickt
Es ist eine reine Internetbank, sogar Tochter von der BayernLB. Mit einer Visa Karte fing alles an. Da war und ist für mich die DKB führend. Warum ich mich für DKB entschieden habe: Die Gebühren an Fremdautomaten im Ausland erstattet die DKB als einzige Bank in Deutschland zurück. Mit einem Dauerauftrag vom Konto auf das Visa-Kartenkonto kann dies bei 1,05% Tagesgeldzinsen als ein besseres Sparbuch verwendet werden. Der Kredit auf der Visakarte erhöht sich um das Angesparte. Neu in Anspruch genommen habe ich den DKB-Broker. Nur für Aktien, was da sonst noch möglich ist, weiß ich nicht. Bei 10 Euro Ordergebühr nicht gerade die billigsten. Lehrgeld habe ich auch schon bezahlt - nie nach "Best Execution" handeln, kann ganz schön teuer werden. Immer ein Limit setzen, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf, sonst gibt es fürchterliche Überraschungen, da die angezeigten Kurse keine Realtime-Kurse sind! Erst das Internet auf den Kopfstellen und aktuellen Kurs ermitteln, dann ein Limit setzen. Im Musterdepot, das wiederum muss ich loben, gibt es unter Tools, auch das Börsenlexikon ist sehr hilfreich. Ein Kauf kann durchaus in Realtime erfolgen. Bis das dann aber im Depot ersichtlich ist, sind mindestens 2 Tage vergangen. Im Orderbuch steht es gleich drin. DKB und Tradegate sind gemeinsam ein sehr gutes Team. Wenn man weiß, was man möchte und es über Tradegate handelbar ist, dann kommen nur noch die 10 Euro Ordergebühren dazu sonst nichts. Bei allen anderen Börsenplätzen kommen noch die Maklercourtage und die Börsengebühren dazu. Ein Fondsdepot habe ich woanders absolut zum Nulltarif, das wird es für mich woanders auch nicht geben, auch nicht bei der DKB.
Stefan H.

16.11.2013 | BMW Bank GmbH: Nicht von Prämienaktionen locken lassen
Ich bin der Meinung man soll sich nicht von Prämienaktionen locken lassen bei irgendwelchen exotischen Banken Depots anzulegen. Das musste auch ich zuletzt mal wieder lernen. In aller Regel wird die Prämie durch irgendwelche anderen Nachteile aufgefressen. Ich halte die Depots der BMW Bank bei der Augsburger Aktienbank für so ein Beispiel. Hier wurde versucht, ein Depot mit für Online-Banken relativ hohen Transaktionskosten durch eine Prämie im Gegenwert von 50 Euro aufzuhübschen. Die in anderen Kritiken positiv angesprochenen Merkmale, wie relativ einfache Kontoeröffnung, kostenloses Depot und Prämie werden nun wirklich schnell kompensiert durch die erst bei jenseits der 80 Euro gedeckelten Online-Ordergebühren, doch auch bei kleinen Orders so bei ca. 2.000 Euro ist die Provision größer als 1,25%. Das geht eigentlich gar nicht und erinnert mich stark an meine ersten Aktienkäufe in den 80ern bei meinem Wertpapierberater. Aber da musste man nicht alles selbst machen. Weil auch die Handelsmöglichkeiten mager sind und der Internetauftritt absolut nicht up-to-date ist, bleibt am Ende ein Danke, nicht wieder. Bei den großen Etablierten ist man viel besser aufgehoben.
W. R.

14.11.2013 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Nichts für Day-/Weektrader
Da ich seit einigen Jahren ein Giro- und ein Visakonto bei der DKB besitze, lag es nah für mich, auch mein Depot dort einzurichten. Nach nun über 6 Monaten kann ich folgendes Resümee ziehen: Geringe Orderkosten (10 Euro bis 10.000 Euro Tradevolumen), kostenlose Limits und keine Depot-Grundgebühr können die vielen technischen Unzulänglichkeiten nicht aufwiegen. Eine Ausführung wird manchmal erst nach Tagen in der Depotübersicht sichtbar. Das Orderbuch ist häufig für mehrere Stunden nicht erreichbar, man hat dann keinerlei Übersicht über offene Limits und bereits ausgeführte Trades. Das KO-Argument kam diese Woche: Seit 2 Tagen ist das Orderbuch nicht editierbar, es können keine Limits geändert werden oder neu platziert werden. Es ist daher zurzeit nicht möglich, irgendwelche Order zu tätigen. Wer dieser Tage auf den DAX schaut, weiß, wie viel Geld das kosten kann. Wer regelmäßig (mehrmals die Woche) sich über sein Depot umfassend informieren möchte und Limits/Käufe/Verkäufe tätigen will, der ist bei der DKB ganz sicher falsch aufgehoben. Ich ziehe jetzt die Konsequenzen und wechsle zu einem anderen Anbieter. Die hohen Tagesgeldzinsen, mit denen ein Depotwechsel häufig belohnt wird, lassen mich die gegebenenfalls etwas teureren Tradekosten erst einmal verschmerzen.
Hans H.

12.11.2013 | NIBC Direct: Das Depot ist gar nicht so schlecht
Das NIBC Direct Depot ist meiner Meinung gar nicht so schlecht, wie zuletzt im Leser-Forum dargestellt. Ich habe nun wirklich die ein oder andere Erfahrung mit Online-Brokern, kleinen Billiganbietern (Onvista) wie auch den sogenannten Platzhirschen (Postbank). Keine Frage, es ist nicht alles Gold was glänzt bei NIBC Direct. Fangen wir mal an. 1. Der Neukundenantrag für Cash-Konto und Depot umfasst ca. 15 Seiten, das könnte weniger sein, wie andere Anbieter zeigen. 2. Kostenfreies mTAN-Verfahren wird angeboten und ist komfortabel. 3. Der Internetauftritt ist in allen Bereichen (sprich von der Geld- und Depotseite) dürftig, aber es ist alles da, was man eigentlich braucht, außer man versteht sich als Day-Trader. 4. Kostenfreiheit für Depot ist gegeben. 5. Die Ordergebühren liegen im guten Mittelfeld. 6. Das Cash-Konto, ist zurzeit mit 1,35% p.a. verzinst und war eigentlich immer unter den TOP TEN in den letzten vier Jahren, und das nicht nur für Neukunden. 7. Unfreundlichkeit oder Kurzangebundenheit im Umgang mit mir habe ich bei der NIBC Direct nicht feststellen können. In der letzten Zeit hat die NIBC Direct auch Neukundenaktionen im Brokerage-Bereich lanciert, die letzte mit Prämie gegen Depotübertrag halte ich für sehr interessant.
Jürgen Friese

06.11.2013 | flatex GmbH: Sechs Monate Erfahrung
Bislang habe ich keine der manchmal hier zu lesenden negativen Erfahrungen mit Flatex gemacht. Alles wurde eigentlich zu meiner Zufriedenheit ausgeführt. Günstige Kosten, Früh- und Späthandel sowie gute Übersichtlichkeit sprechen ebenfalls für dieses Depot. Ich führe schon seit Jahren ein weiteres Depot bei einer bekannten Filialbank und muss sagen, dass die Kosten bei Flatex wirklich nur Bruchteile der bei der Filialbank anfallenden Kosten betragen. Außerdem ist alles wesentlich unkomplizierter. Mit dem Flatex-Depot handele ich wirklich inzwischen viel öfter als früher, und nie gab es Probleme. Der An- und Verkauf (auch von ausländischen Aktien) kann problemlos an verschiedenen in- und ausländischen Börsen vorgenommen werden. Der Status ist quasi live verfolgbar. Stop-loss, oco und sonstige limitierte Trades können problemlos eingestellt werden, wenn der ausgewählte Handelsplatz das zulässt. Die Hotline habe ich bislang zwei Mal benötigt, sofort erreicht und live Hilfe erhalten (kostenlos). Ich habe bei den Preisen wirklich nichts auszusetzen.
R. H.

01.11.2013 | maxblue: Überzeugendes Angebot
Das Online-Brokerage Angebot der Deutschen Bank firmiert unter dem Namen maxblue mit Sitz in Leipzig. Seinerzeit habe ich mich nicht bewusst für maxblue entschieden, sondern hatte schon als Studentin ein Konto bei der damaligen Deutschen Bank 24. Über die Jahre ist das Angebot ständig verbessert worden, sodass ich keinen Grund gesehen habe, mein Depot zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der erste Vorteil gegenüber einer Filialbank ist, dass keine Depotgebühr berechnet wird - mein Vater hat noch ein Depot bei einer Volksbank, dort muss er quartalsweise Gebühren für seine Wertpapiere berappen. Die Tradinggebühren halten sich im Rahmen. Zwar wirbt maxblue damit, dass ein Trade schon ab 7,90 Euro kostet, verschweigt aber die zusätzliche 2,00 Euro Börsenplatzgebühr, sodass eine Order mindestens 9,90 Euro kostet. Sehr löblich finde ich das Tool "Watchlist". In dieser Liste kann man Wertpapiere eintragen, die man interessant findet und über bestimmte Zeit beobachten will. Zeitgleich kann man ein virtuelles Depot führen und fiktiv eine Stückzahl diverser Wertpapiere eintragen. Auch die Wertpapiersuche ist komfortabel, man kann zwischen exakter oder toleranter Suche auswählen, findet die Papiere damit schnell. Gut finde ich auch, dass ich jederzeit maxblue über eine normale Festnetznummer (also keine teure 0180-Nummer) erreichen kann. Insgesamt ist maxblue für mich sehr überzeugend.
Kora L.

28.10.2013 | comdirect bank AG: Komfortables und übersichtliches Brokerage-Angebot
Als Girokontokunde habe ich mein Aktiendepot ebenfalls bei der comdirect Bank. Die Darstellung des Depots mit dem dazugehörigen Tagesgeldkonto, welches als Abrechnungskonto dient, finde ich gelungen. So kann man etwa im Kuchendiagramm die Zusammensetzung des Depots anzeigen lassen oder die Wertentwicklung des Depots über die Zeit. Bei der Aufgabe einer Order werden die Real-Time-Kurse, also in Echtzeit, in der Regel automatisch angezeigt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann einfach auf "Aktualisieren" klicken. Der Handel mit Aktien lässt sich einfach über ein Menü bedienen. Hierzu wählt man den Reiter "Standard-Order" aus. Die genaue Wertpapierkennnummer (WKN) eines Papiers muss man nicht parat haben. Die Eingabe des Namens reicht völlig aus und das System ermittelt automatisch die WKN. Anschließend gibt man die Stückzahl ein, taxiert ein zeitliches sowie ein preisliches Limit. Der Handelswert wird unten rechts angezeigt und ein Klicken auf "Order absenden" schließt den Handel ab. Erfreulicherweise zahlt man für das Depot keine Jahresgebühr. Eine Order kostet mindestens 9,95 Euro, dabei berechnet die comdirect eine Grundgebühr von knapp 5 Euro plus ein viertel Prozent des Umsatzes. Damit bewegt sich die comdirect im üblichen Rahmen eines Online-Brokers. Wegen der Einfachheit und Übersichtlichkeit ein empfehlenswertes Angebot.
Tony Wang

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