Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

18.08.2014 | netbank: Da gibt es sicher Besseres
Seit einigen Jahren habe ich ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto bei der netbank. Nach einiger Zeit habe ich dann im Rahmen einer Werbeaktion auch noch ein Depot eröffnet. Das war verbunden mit einem Freetrade und einem Reisegutschein, der sich allerdings wegen der Nebenbedingungen als wertlos erwies. Die Konditionen waren zum damaligen Zeitpunkt mit einer Flatfee von 10 Euro nicht schlecht, da störte auch nicht die Depotgebühr von etwas über 10 Euro p. a., weil ich immer relativ große Orders hatte und da hat man die Depotgebühr schon mit einer Order bei den Transaktionsgebühren wieder eingespart. Das ist aber schon alles Gute. Auch im Depotbereich ist der netbank-Internetauftritt (wie auch von anderen geäußert) eine Zumutung. Unübersichtlich und nicht intuitiv - man sucht ständig. Das iTan-Verfahren ist weder sicher noch komfortabel. Vor ca. zwei Jahren wurde dann das Gebührenmodell zulasten der Trader auf ein Vier-Stufen-Flatfee-Modell umgestellt, was zumindest in den ersten drei Stufen nicht wirklich günstig ist. Ich habe vor Kurzem mein Depot geschlossen. Es gibt bessere Alternativen wie Flatex, wenn man keine Voll-Bank braucht.
Ute B.

17.08.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Warum nur so ein langer Kontoeröffnungsantrag?
Warum nur so ein langer Kontoeröffnungsantrag, fragte ich mich, als ich Anfang Juli mein Konto und Depot bei der Aktionärsbank eröffnet hatte. War der Antrag im Internet noch relativ schnell ausgefüllt, kam dann mit der Post ein Antrag von ca. 20 Seiten auf mich zu, den ich eine halbe Stunde und sechs Unterschriften später zum Postident bringen durfte. Binnen einer Woche hatte ich dann alle Zugangsdaten. Die TAN-Karte, bei der man sich die TANs zusammenbauen muss, finde ich umständlich. Ein paar Wochen und einige Deals später kann ich sagen, dass die Gebühren (zurzeit Sonderaktion mit 2,95 Euro Flatfee!) und der Internetauftritt in Ordnung sind. Positiv, Konto und Depot haben dieselbe Nummer. Bei einer comdirect musste ich da schon mal die Hotline anrufen, weil ich nirgendwo eine Depotnummer fand. Proaktiv rief mich die Aktionärsbank an und fragte, ob denn alles gut angekommen wäre und ich Fragen hätte. Fragen hatte ich nicht, sodass ich auch noch nichts zur Qualität der Hotline sagen kann. In der Summe ist die Aktionärsbank ganz OK und auch für Trader geeignet.
P. D.

27.07.2014 | NIBC Direct: Solide Bank
Ich habe bei der NIBC Direct ein Tagesgeldkonto und seit einigen Monaten auch ein Depot. Das Tagesgeldkonto darf als Referenzkonto zu dem Depot benutzt werden. Nach einem überschaubaren Aufwand für die Kontoerweiterung um das Depot sah ich nach wenigen Tagen auch alles im sicherlich bescheidenen Online-Banking der NIBC. Da ich an der Neukundenaktion teilnehmen wollte, übertrug ich noch Wertpapiere aus einem anderen Depot. Diese Papiere waren zwei Wochen nach Depoteröffnung im neuen Depot. Die Auszahlung der Prämie dauerte dann aber noch ein paar Monate, geschah aber zuverlässig und ohne Nachfrage. Auch bei den Transaktionskosten gab es eine Sonderaktion, die ich nutze, aber die Transaktionsgebühren sind auch so absolut im Rahmen. Für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien Anleihen und Fonds eignet sich das Depot sicherlich, für Viel- oder gar Day-Trader wohl eher nicht. Die Hotline war gut erreichbar, machte aber nicht immer den kompetentesten Eindruck. Insgesamt ist die NIBC direct bezüglich Depot und Tagesgeld ganz OK.
anonym

19.07.2014 | OnVista Bank: Neue Gebühren im Festpreismodell
Nachdem meine bisherige Bank für Stockdividenden Gebühren eingeführt hatte, habe ich bei Onvista angefragt, ob diese bei ihrem Jubiläumspreismodell auch anfallen. Im Preis- & Leistungsverzeichnis waren Gebühren nicht ausdrücklich vorgesehen. Der Mitarbeiter bestätigte mir, dass hierfür Gebühren nicht in Rechnung gestellt wurden. Daraufhin richtete ein Depot bei Onvista ein und übertrug die entsprechenden Aktien. Bis Juni 2014 wurde auch wie angekündigt verfahren. Doch jetzt, im Juli 2014, wurden mir 10 Euro für die Stockdividenden abgezogen. Auf meine Frage, warum, erhielt ich die Antwort, dass es sich hierbei jetzt um sonstige Leistungen handelt, für die nach Aufwand Gebühren berechnet würden, obwohl im Preis-/Leistungsverzeichnis Dividendenzahlungen allgemein als kostenfreie Serviceleistungen verzeichnet sind. Die Gebühr wurde mir zwar erstattet, weil sie nicht angekündigt war, sondern einfach ohne Kommentar vom Konto abgebucht wurde, aber künftig fällt sich an. Mit der Begründung, es handele sich um sonstige Leistungen, kann man ja noch einiges an weiteren Überraschungen erwarten. So kann man keine langfristige Kundenbeziehung aufbauen.
N. E.

17.07.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Giro gut, Depot miserabel
Bisher war ich immer sehr mit DKB zufrieden. Da sehr spartanisch eingerichtet, kann man auch nicht viel falsch machen. Dies kommt dem Depot jedoch nicht zugute. Meiner Meinung nach wird hier leider an allen Ecken und Enden gespart. Sowohl das Online-Interface als auch die telefonische Beratung sind wenig nützlich. So ist dieses Depot keinem Anfänger zu empfehlen. Ebenso wenig Vieltradern, da eine getätigte Order erst nach ca. zwei Tagen ersichtlich wird und auch erst dann geändert werden kann. Für welche Nutzergruppe dieses Angebot interessant ist, ist mir unersichtlich. Die Konkurrenz ist hier deutlich besser aufgestellt.
Marc Lenning

10.07.2014 | ING-DiBa AG: Relativ zufrieden
Ich bin mit einigen Bankprodukten Kunde bei der Ing-Diba. Ich habe ein Giro- und ein Extra-Konto sowie ein kleineres Depot bei der deutschen Zweigniederlassung der Niederländer. Über die Beantragung und Einrichtung meiner Konten und Depots kann ich wirklich nichts Nachteiliges sagen. Die Anträge sind nicht zu umfangreich und einfach auszufüllen. Die Bearbeitungszeit war sehr schnell, in jeweils ganz wenigen Tagen waren die Konten und Depots eröffnet und die Zugangsdaten lagen vor. Nun zu den Vor- und Nachteilen aus meiner Sicht: Gut sind Internetauftritt, Kostenfreiheit des Depots, Handelsmöglichkeiten, das relativ gut verzinste Verrechnungskonto und die Möglichkeit, Depotüberträge nach extern via TAN abzuwickeln. Mittelprächtig die Transaktionskosten und die Chancen bei Börsengängen. Nicht gut, dass z. B. die Depots meiner Kinder nicht unter meinem Konto/Depot sichtbar sind. Für die Depots und Konten von Minderjährigen werden nur TAN-Listen angeboten. Vom Sicherheitsstandard ist dies mittlerweile nicht mehr zeitgemäß. Die Telefon-Hotline hat mich überzeugt, Kontakt per E-Mail erscheint mir etwas zu kompliziert implementiert. Ich hätte gerne die Antworten in mein Postfach und nicht an meinen E-Mail-Account.
F. H.

27.06.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Prima!
Bin seit kurzer Zeit Neukunde bei der Aktionärsbank und mehr als zufrieden: Sehr günstige Gebühren (z. B. 5,90 Euro Pauschale pro Trade). Gut gestaltete, übersichtliche Website mit kurzen Ladezeiten. Superschneller E-Mail-Kundensupport (Antwort erfolgte meistens innerhalb 1 Stunde!). Freundlicher und kompetenter Telefonkontakt. Depotbestände werden immer mit aktuellen Kursen angezeigt, man kann auf den ersten Blick erkennen, wie sich die Vermögensstände entwickelt haben. Alle Transaktionen werden in Echtzeit verbucht, anfallende Transaktionskosten und Steuern sind so sofort ersichtlich. Überweisungen vom oder auf das Referenzkonto erfolgen innerhalb 24h. Viele Fonds können ohne Ausgabeaufschlag erworben werden. Und Sparpläne sind ab 50 Euro möglich. Was mir nicht so gut gefällt ist das TAN-Verfahren. Für Transaktionen ist die Eingabe eines alphanumerischen Codes anhand einer Schlüsselkarte notwendig. Ist man unterwegs muss man diese Schlüsselkarte also immer verfügbar halten. Ich würde mir eine Art SMS-TAN wünschen. Außerdem hoffe ich bald auf eine App fürs Smartphone/Tablet. Daumen hoch!
Mark B.

27.06.2014 | Volkswagen Bank GmbH: ... und dann war ich mit meinem Depot weg
Seit einigen Jahren habe ich ein Online-Konto bei der Volkswagen Bank. Wirklich nur online, das heißt, die Girocard habe ich nie benutzt bzw. immer vernichtet. Gut fand ich den kostenfreien TAN-Generator, damals war mobile TAN kaum verbreitet. Gut den Geldtransfer ohne TAN zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto, auch das einigermaßen verzinste Tagesgeldkonto. Irgendwann habe ich dann mal ein Depot eröffnet, bekam man doch eine VW-Aktie geschenkt. Das Depot führte die DAB Bank für die Volkswagen Bank, was bedeutete sich zweimal anzumelden, erst bei der Volkswagen Bank, dann bei der DAB Bank. Sehr umständlich. Weder das Volkswagen-Webdesign noch das der Schnittstelle zur DAB, welches übrigens nicht das normale DAB-Bank-Design ist, fand ich überzeugend. Das Depot ist (bis heute) nicht kostenfrei, über 20 Euro pro Jahr gehen so drauf. Wie auch an anderer Stelle erwähnt sind die Transaktionsgebühren deftig, sodass der Vorteil der anfänglichen Prämie schnell aufgebraucht war. Nach der dreijährigen Haltefrist für die VW-Aktie habe ich mein Depot geschlossen und benutze nur noch das Girokonto. Noch ein Wort zur Hotline: ungewöhnlich kompetent und mit breitem Wissen.
P. D. Mai

22.06.2014 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Genau hinschauen, da passieren gerne mal Pannen
Ich bin seit vielen Jahren Girokonto-Kunde bei der Targobank. Grund für mich ist neben der Kostenfreiheit, dass man Filial- und Online-Banking bündeln kann. Manchmal braucht man halt die Filiale, z. B. bei Scheckeinreichung, Devisenbeschaffung oder Kautions-Sparbuch, um nur einiges zu nennen, was ich in den letzten Jahren nutzte. Ende letzten Jahres gab es bei der Targobank eine Aktion für Depot-Neukunden, bei der man Wertpapiere übertragen und im Umfang (Wert!) des Depotübertrags ein halb- oder ganzjähriges Festgeld zu einer attraktiven Kondition anlegen konnte. Zusätzlich gab es für diesen Kundenkreis eine Flatfee von 4,90 Euro pro Trade - auch für ein Jahr. Bis hier hin alles gut. Man ahnt es, beim ersten Trade wurden natürlich die Standard-Konditionen abgerechnet. Mit Telefoniererei geht bei der Targobank viel. Alles wieder gut. Erste Monatsabrechnung: Portogebühren werden abgerechnet, obwohl das Konto nicht auf Postversand eingerichtet war und der Auszug schon lange online abgerufen war. Wieder Telefon. Einstandskurse vorhanden oder nicht? Wieder telefonieren. Früher wurde mir auch schon mal eine Kreditausfall-Versicherung für meinen Dispo (?) abgerechnet, natürlich ohne Ankündigung. Holzauge sei wachsam.
J. Friese

21.06.2014 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Ein Depot bei den Häuslebauern
Wüstenrot war in meiner Jugend vor allem durch den quartalsweise beworbenen Wüstenrot-Tag in aller Munde. Seit einigen Jahren ist die schwäbische Pfandbriefbank auch mit einer Online-Tochter am Markt unterwegs. Zurzeit bewirbt diese Tochter ihr Online-Depot mit einer Übertragungssprämie von 50 bis 100 Euro. Diese Aktion richtet sich an Neu- und Bestandskunden. Der Kontoeröffnungsantrag auf der Webseite von Wüstenrot direkt ist wirklich binnen weniger Minuten erzeugt. Neukunden wie ich müssen als Verrechnungskonto ein Tagesgeldkonto (auch da eine Aktion, ein paar Monate lang gibt es 1,1% p. a. auf bis zu 20.000 Euro) einrichten, dazu ein kostenfreies Depot. Eine Seite für das Tagesgeldkonto, drei Seiten für das Depot, drei Unterschriften, das war es. Ab zum Postident und dann begann das Warten. Die Bearbeitungszeit bis Konto und Depot eröffnet waren, betrug inklusive der Zugangsdaten ca. zwei Wochen, das kann der Wettbewerb schneller. Allerdings war die Hotline sehr hilfsbereit und gut erreichbar, sodass man leicht den Status abfragen konnte. Leider gibt es standardmäßig nur eine normale TAN-Liste, das ist nicht sehr sicher. Der Internetauftritt ist spartanisch und würde ein Redesign vertragen. Die Transaktionsgebühren bewegen sich im mittleren Bereich des Marktes. Für das Order-Handling ist das notwendigste da, mehr allerdings nicht. Depotansicht dito, dort ärgern mich die nicht sichtbaren Einstandskurse, aber auch da half die Hotline via E-Mail.
N. N.

18.05.2014 | OnVista Bank: Hier wird schön gerechnet
Ich meine, Vorsicht ist geboten. Ich habe mich für eine Neukundenaktion interessiert, in diesem Falle das FreeBuy Fonds-Depot. Prinzipiell interessant für Kunden die Investmentfonds halten, da man gegen den Übertrag eines Gegenwerts von 8.000 Euro oder mehr im besten Falle 150 Euro Prämie bekommt, wenn man die Papiere dort ein Jahr liegen lässt. Banken sind keine Gutmenschen, sie bekommen ebenfalls von den Fondsgesellschaften Prämien dafür, dass die Papiere der betreffenden Fonds dort gelagert sind. Und wir Kunden bekommen auch etwas von dem Kuchen. So weit, so gut. Ich wollte Details wissen, z. B. wie der Wert der Fondsanteile ermittelt wird. Am Telefon war keine definitive Auskunft zu bekommen, also dachte ich, wer schreibt, der bleibt. So blieb ich bis heute ohne Antwort trotz diverser Reminder, gelinde gesagt unverschämt. Daraufhin schaute ich mir mal den Gebührenvergleich der Onvista Bank an, mit dem sie werben. Hier wird sich schön gerechnet, Onvista ist nicht wirklich günstig, maximal unteres Mittelmaß. Ein Beispiel mit 1.000 Euro Kauf und Verkauf unter Einsatz eines FreeBuys, den man sich auch erst mal verdienen muss, soll suggerieren Onvista sei günstig. Im Regelfall sieht es wegen der 0,23% Provision bei höheren Orders schnell ganz anders aus.
N. N.

09.05.2014 | DAB Bank: Ein Lob
Zuerst möchte ich heute mal ein Lob verteilen für einen unbürokratischen Support durch die Hotline der DAB bank AG. Mir war etwas ganz Dummes passiert. Bei der Konto-/Depotauflösung für meine 12-jährige Tochter hatte ich aus Versehen das Zieldepot in dem Übertragsformular falsch angegeben. Nicht schlimm, wenn Name und Depotnummer nicht zueinanderpassen, geht die Lieferung wieder zurück. Unglücklicherweise war E.ON und das Wandelrecht für die diesjährige E.ON Dividende betroffen und alles zu der Zeit der Hauptversammlung. So war zu klären, wo denn jetzt die Dividende hingeht und die Wandelrechte. Hier wurde mir kompetent und schnell geholfen, noch am Telefon konnte ich den Übertrag auf das richtige Zieldepot anstoßen, auch per E-Mail kam immer prompt (max. binnen eines Arbeitstages) eine Antwort. Vorbildlich auch die Übermittlung der Anschaffungsdaten, was habe ich da schon bei anderen Banken gesucht, geschrieben und telefoniert. Und das alles bei einem Kunden, der zum Wettbewerb wechselt. Nun zu den Gründen, warum ich für meine Tochter gewechselt habe. Ohne Berücksichtigung der Vorteile für Neukunden, siehe dazu auch die Berichte der anderen Nutzer hier, sind die Konditionen der DAB bank leider nur Mittelmaß und der Internetauftritt auch nicht der übersichtlichste. In der Schule gäbe es da maximal eine 3!
C. B.

27.04.2014 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Telefonische Betreuung besteht in Abwimmeln
Ich bin seit Jahren Kunde der DKB und habe vor ca. einem Jahr noch ein Depot dort eröffnet, da damals der Kauf und Verkauf von Fonds ohne Aufgabeausschläge und ohne Gebühren erfolgte. Mittlerweile erhebt die DKB für jeden Fondskauf und/oder -verkauf eine Gebühr von mindestens 10 Euro. Eine Order setzt voraus, dass das Geld auf dem Girokonto vorhanden ist, es reicht nicht aus dass auf Visacard-Konto, welches besser verzinst ist, ein Guthaben vorhanden ist. Hier ist die DiBa besser. Die Eingabemaske ist unübersichtlich, selbst Papiere, die die DKB nicht anbietet, werden dort aufgeführt. So wollte ich die neueste Bundesanleihe über Tradegate kaufen. Am Schluss hieß es immer, dass mein Erfahrungsgrad nicht ausreicht diese Bundesanleihe zu erwerben, obwohl ich Grad "F" habe. Der Anruf bei der Kundenbetreuung ergab so wörtlich: "Ein solches undurchsichtiges Wertpapier" bietet die DKB nicht an und könnte auch nicht mit Erfahrungsgrad "F" gekauft werden. Die Finanzagentur Deutschland hätte eine wahre Freude, wenn sie wüsste, wie DKB-Mitarbeiter über Bundesanleihen urteilen. Der Erfolg ist, dass ich das Depot schließe und bei einer anderen Bank eröffne.
Hans-Hermann

13.04.2014 | 1822direkt: Seriös und gut
Ich bin am Anfang dieses Jahres Kunde bei der 1822direkt mit Tagesgeldkonto und Depot geworden. Anlass war eine Neukundenaktion im Brokerage-Bereich, bei der man unter gewissen (fairen) Bedingungen eine Geldprämie von 100 Euro mitnehmen konnte, weiterhin ein halbes Jahr sehr gute Order-Konditionen hat, danach normale - würde ich sagen. Bei meinem relativ kleinen Depot passt das Preismodell sehr gut, zumal sonst - wie ja inzwischen oft - alles kostenlos ist. Die Orderabwicklung war bisher immer korrekt und zügig, man hat ausreichende Informationen und Handelsplätze und eine ganz passable Weboberfläche. Weil sie Tochter der Stadtsparkasse Frankfurt ist, mache ich mir auch keine Sorge um die Einlagensicherung, sodass ich auch die günstigen Tagesgeldzinssätze wahrgenommen habe, die allerdings auch nur ein paar Monate gelten. Sehr positiv, man bekommt nicht laufend Angebote verkappter Optionsscheine oder Fonds in sein Postfach wie beim Quickborner Wettbewerber. Mehrfach hatte ich schon Anfragen an die Hotline, sowohl telefonisch, als auch per E-Mail. Immer kam die Antwort zügig und aus meiner Sicht kompetent. Ich fühle mich gut aufgehoben.
A. D.

02.04.2014 | comdirect bank AG: Schlechte Konditionen
Positiv hervorzuheben ist der Service, wenn man die Auswertungen/Berichte und Schnittstellen (HBCI) betrachtet, sowie die Verfügbarkeit des Brokers, die Möglichkeit Realtime-Kurse abzufragen bzw. das Realtime-Orderbuch einzusehen. Andererseits sind die Informationsangebote im Internet-Portal oder auf den Seminaren nicht besonders nützlich für Anleger, sondern dienen eher dem Werbezweck. Auf den großen Börsenportalen im Internet werden im Vergleich umfangreichere Informationen geliefert. Comdirect liegt von den Gebühren eher im oberen Bereich. Wer nicht unbedingt pro Transaktion im sechsstelligen Bereich handelt, muss einen erheblichen Teil seiner Rendite (ca. 0.5% oder maximal 59 Euro) als Provision zahlen. Der Viel-Trader Rabatt (-15%) fällt auch mager im Vergleich zur Konkurrenz aus. Im Moment gibt es eine Rabatt-Aktion auf den Kauf von ETFs, wobei diese nur bis zu einem bestimmten Betrag gültig ist, und beim Verkauf wieder die üblichen Gebühren anfallen. Fazit: Comdirect lohnt sich eher für Gelegenheits-Trader oder langfristige Anleger, aber ganz und gar nicht für Hochfrequenz-Trader.
Hans

11.03.2014 | comdirect bank AG: Gutes Geamtpaket
Inzwischen bin ich ca. 3 Jahre bei der comdirect. In dieser Zeit habe ich mal mehr mal weniger mit Wertpapieren gehandelt. Die Standardkosten im Bereich Trading sind durchschnittlich und mit denen der Konkurrenz vergleichbar. Positiv ist hervorzuheben, dass beispielsweise ETFs der Comstage für nur 3,90 Euro pro Transaktion gekauft/verkauft werden können. Im Bereich Investmentfonds bietet die comdirect mit Ihren "Fondsdiamanten" ca. 20 Fonds aus den verschiedenen Bereichen ohne Ausgabeaufschlag an. Ansonsten sind die Ausgabeaufschläge meistens 50% rabattiert. Die Kundenhotline ist 24 Stunden erreichbar, 7 Tage die Woche. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch wenn man nach 18:00 Uhr anruft, eine kompetente Auskunft bekommt und nicht nur Anfragen entgegen genommen werden und dann an die Fachabteilung weitergeleitet werden. Parallel habe ich mir auch ein Zweit-Giro dort eingerichtet, welches bedingungslos (!) kostenlos ist. Die comdirect bietet regelmäßig verschiedene Werbeaktionen an, um beispielsweise Wertpapiere zu übertragen und zahlt dann einen entsprechenden Bonus. Daran habe ich schon zweimal teilgenommen und die versprochene Prämie wurde auch gezahlt. Für mich alles in allem ein rundes Gesamtpaket, das mich überzeugt.
Luise L.

10.03.2014 | DAB Bank: Durchweg zufrieden
Seit ca. vier Wochen bin ich Kunde der DAB Bank. Die Konto- /Depoteröffnung ging schnell - innerhalb einer guten Woche vonstatten. Der Sicherheitsstandard der Zugangsdaten ist meiner Meinung nach gut und ausreichend. Als TAN-Verfahren wird das Mobile-TAN-Verfahren angeboten und die TAN per SMS aufs Handy geschickt - auch das betrachte ich als sicher. Die DAB bietet alle Brokerage-Produkte eines modernen Online-Brokers an und vor allem eine große Auswahl an Investmentfonds, vor allem auch den ein oder anderen etwas selteneren Fonds - was unter anderem ein Grund für meine Entscheidung war. Die Tradingkosten sind Standard und unterscheiden sich nicht merklich zu denen der Mitbewerber. Positiv möchte ich noch den außerbörslichen Sekundenhandel anmerken, bei dem der Kunde quasi zu jeder Tages-/Nachtzeit, sein Wertpapier verkaufen kann. Unter Umständen ist natürlich der Kurs etwas schlechter. Die Hotline habe ich inzwischen 1x angerufen und wurde freundlich und kompetent beraten. Die Wartezeit war minimal. Insgesamt kann ich gemäß meinen Erfahrungen die DAB guten Gewissens empfehlen. Da die Depotführungen kostenfrei ist, könnte man dort auch problemlos ein Zweit- oder Drittdepot anlegen.
Jochen L.

05.03.2014 | DAB Bank: Kaufdaten nicht korrekt dargestellt
Seit 2008 bin ich Kunde der Bank und war bisher mit ihr zufrieden. Der Kundenservice ist gut erreichbar und freundlich, aber leider nur wenig effektiv. Die Ordergebühren bewegen sich auf einem für Online-Broker durchschnittlichen Niveau. Die Bedienung der Webseite (Order etc.) ist übersichtlich und entspricht den gängigen Standards von Online-Brokern. Bei einer Wertpapierübertragung zu einer anderen Bank ist der DAB-Bank ein Fehler unterlaufen, der aber nach einigem Hin und Her wieder rückgängig gemacht wurde (das falsche Papier wurde zurückübertragen, das richtige dann ausgebucht). Soweit so verständlich, Fehler können schließlich immer einmal passieren, und man hat sich auch entschuldigt. Für das, was dann passierte, fehlt mir aber jegliches Verständnis. In der Depotübersicht wird nun ein falsches Kaufdatum angezeigt (nämlich das der erneuten Einbuchung des falsch übertragenen Wertpapiers, nicht das des Kaufs - das ist für mich aus steuerlichen Gründen wichtig) und auch die Erträge werden nicht mehr korrekt dargestellt. Hanebüchen ist die Argumentation der Bank, warum das auch gar nicht wichtig und darüber hinaus die korrekte Darstellung "aus technischen Gründen" nicht möglich sei. Es gab standardisierte Antworten des Kundenservices mittels Textbausteinen, die aber das Problem weder angemessen darstellten noch irgendwie zur Lösung beitrugen. Auch die Innenrevision konnte nicht weiterhelfen. Auch wenn die Daten in der Datenbank der Bank möglicherweise richtig hinterlegt sind (was ich so nicht prüfen kann), ist eine unrichtige Darstellung in der Depotübersicht für eine Bank ein absolutes No-go! Nach vier Schreiben (per Mail und Brief) sieht sich die DAB-Bank noch immer nicht zu einer Korrektur in der Lage und ist auch nicht bereit, einen Termin für die Korrektur zu nennen oder überhaupt eine Berichtigung zeitnah in Aussicht zu stellen.
W. H.

05.03.2014 | Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH: Super zufrieden vor allem im internen Bereich
Ich bin seit Kurzem bei der oben genannten Bank Kunde und kann ausschließlich gutes Berichten. Da die Bank recht neu ist, weise ich leider keine längerfristigen Erfahrungen vor, dennoch würde ich gerne einen ersten Einblick schaffen, damit man nicht ganz ins Blaue geht. Fange ich am besten mit der Homepage an. Diese ist sehr schlicht gehalten und beinhaltet die wichtigsten Infos inklusive eines Videos über den internen Bereich. Höchst wahrscheinlich ist die Startseite aber noch im Aufbau. Nach dem Einloggen findet man einen sehr aufgeräumten und vor allem sehr übersichtlichen Bereich vor. Man sieht die neuesten News, Tops&Flops vom DAX, den Posteingang und noch ein paar weitere Infos. Das Beste ist, dass man sich einen oder mehrere eigene Tabs erstellen kann. Diese kann man dann nach seinen Bedürfnissen einrichten. Auch der Schnellzugriff ist gut gelungen. So kann man ohne viel Klicken schnell z. B. eine Order aufgeben. Die Ordermaske ist sehr übersichtlich gehalten und man findet sich schnell zurecht. Die Kosten pro Order sind im Vergleich sehr günstig. Um vor dem Handeln die aktuellen Kurse abzurufen, stehen einem Gratiskontingente von Realtimekursabfragen zur Verfügung. Man bekommt pro Monat 25 zusätzliche gutgeschrieben. Sind diese aufgebraucht, muss man die nächsten Abfragen bezahlen. Zum Schluss also ein paar kleine Schönheitsfehler: Man muss für Dividenden von ausländischen Unternehmen eine Gebühr bezahlen, unabhängig von welchem Börsenplatz man die Aktien gekauft hat. Außerdem ist das Cashkonto nicht verzinst. Diese Punkte sollte man auf jeden Fall mit einplanen. Da ich aber äußerst zufrieden mit der Bank bin, ändert es nichts an meiner Grundstimmung und komme zu der positiven Bewertung.
T. Jack

01.03.2014 | ING-DiBa AG: Wertpapiere sind nur an wenigen Börsen handelbar und schnell im Depot gefangen
Ich habe bei der ING-DiBa ein Depot eröffnet und meinen Wertpapierbestand aus einem anderen Depot dorthin übertragen. Kürzlich wollte ich ein spanisches Wertpapier loswerden, bei dem ich 40% Gewinn in drei Jahren gemacht hatte - und musste feststellen, dass mir das DiBa-Depot dabei zum Verhängnis wurde. Während es im Normalfall selbstverständlich ist, dass man Wertpapiere über internationale Börsen handeln kann, stehen einem bei der DiBa nur die deutschen Börsen sowie ein paar US-amerikanische und kanadische Handelsplätze zur Verfügung. Das besagte Wertpapier wird nur über die Börse Madrid aktiv gehandelt. Diese Börse ist bei der DiBa leider nicht nutzbar. Das Wertpapier ist zwar prinzipiell auch über die Börse Berlin handelbar, doch hier passiert es nur ein paar Mal im Jahr, dass dort auch ein Handel stattfindet. An der Börse Berlin zum Verkauf angeboten - stieg das Wertpapier noch einmal um knapp 10% über das eingerichtete Verkaufslimit, ohne dass es zu einem Verkauf gekommen ist. So ist dieses Wertpapier scheinbar im DiBa-Depot gefangen, bis ich es in ein anderes Depot übertrage, von dem ich es dann über die Börse Madrid verkaufen kann.
Paul Buhr

12.02.2014 | flatex GmbH: Solider Service, hohe Gebühren für Sonderleistungen
Die Eröffnung eines Depots verläuft reibungslos, der Depotübertrag von einer Genossenschaftsbank ging schnell und korrekt. Mittlerweile habe ich mich jedoch von flatex wieder verabschiedet, mehr aus persönlichen Gründen als aus Unzufriedenheit. Die Gebühren für spezielle Bescheinigungen (z .B. Finanzamt, BAFÖG, Kindergeld, usw.) sind hoch, wer diese nicht benötigt spart bei flatex tatsächlich Ordergebühren. Mich störte hauptsächlich, dass man Geld unverzinst und ohne schnellen Zugriff parken muss, wenn man kurzfristige Anlageentscheidungen treffen will. Der Telefon-Service ist schlecht erreichbar und kann auch kaum weiterhelfen, aber freundlich und hilfsbereit. Der Grundtenor ist: "Wenden Sie sich an die BIW Bank", sozusagen die depotführende Bank, flatex ist das Vermarktungsvehikel. Der Service funktioniert per Mail dagegen sehr gut(BIW und flatex). Selbst nach der Kündigung antwortete der Kundenservice schnell und konnte mir weiterhelfen, beim Depotübertrag machte meine neue Bank einen Fehler - ich hatte BIW/flatex zu Unrecht unter Verdacht. Fazit: Solider Broker, es fehlen klassische Bankleistungen.
Stephan Ertl

04.02.2014 | maxblue: Teuer, unübersichtlich und langsam
Habe jetzt meine ETF verkauft und musste eine Woche warten, bis das Geld gutgeschrieben wurde. Wenn ich woanders im außerbörslichen Direkthandel etwas verkaufe, wird das Geld sofort, spätestens am nächsten Tag gutgeschrieben. Nachdem ich die ETFs verkauft hatte, wurden sie noch mehrere Tage als Bestand im Depot angezeigt. Ich dachte schon der Verkauf wäre nicht erfolgt. Also alles sehr unübersichtlich. Dann die Gebühren. Provision 39,90 Euro, Börsenplatzentgelt 3,50 Euro, fremde Spesen und Auslagen noch mal 12,18 Euro. Ich kenne andere Discountbroker, da hätte ich nicht mehr als 10 Euro bezahlt, hier waren es 55,58 Euro. Hatte mich locken lassen von der Aktion, ETFs von Ishares kostenlos kaufen zu können. Wenn man aber dann die teuren Gebühren beim Verkauf betrachtet, war es ein schlechtes Geschäft. Also insgesamt beurteile ich maxblue als teuer und langsam. Werde mein Depot dort auflösen.
Frank Schiemann

21.01.2014 | flatex GmbH: Günstiger und guter Broker für inländische Aktien
Ich bin jetzt schon mehr als 3 Jahre bei Flatex Kunde und kann trotz kleinerer Schönheitsfehler eben diesen auch empfehlen. Der Preis pro Trade ist einfach unschlagbar. Allerdings kann ich nur über meine Erfahrungen mit Aktien berichten. Handelt man außerbörslich, wird dies über Tradegate ausgeführt und kostet fix 5,90 Euro. Handelt man bspw. über Xetra kommen noch Börsengebühren hinzu. Man handelt ab 7 Euro aufwärts. Die Ausführung der Order geht schnell und wird nach mehrmaligen Klicken des Aktualisieren-Buttons korrekt angezeigt. Die zu zahlende Gebühr an Flatex wird allerdings erst über Nacht erfasst. Dies ist nicht weiter schlimm, man muss nur dran denken. Die Ordermaske finde ich übersichtlich und wird auch gut auf der Homepage beschrieben, falls man Hilfestellung benötigt. Bei Investitionen in ausländischen Aktien muss man aufpassen. Flatex erhebt eine Gebühr fürs Ausschütten der Dividende. Dies kann schon mal zur Folge haben, dass man mehr zahlt als man ausgeschüttet bekommt. Ansonsten ist der Support sehr freundlich und hilft mit präzisen Antworten weiter.
Florian D.

26.12.2013 | NIBC Direct: Depot und Festgeld
Bisher habe ich mit der NIBC Direct nur positive Erfahrung gemacht. Die Kontoeröffnung und die Festgeldanlage gingen ohne Probleme, selbst der höhere Zinssatz bei Kontoeröffnung wurde übernommen, obwohl er zwei Tage später gesenkt wurde. Einzig dass nur Zinsansammlung bei der Festgeldanlage möglich ist, finde ich nicht in Ordnung! Würde mich freuen, wenn das mal mit jährlicher Zinsauszahlung möglich ist. Auch die spätere Depoteröffnung war sehr einfach, genauso wie der Aktienkauf mit kostenlosem Orderlimit sehr günstig war. Das Angebot der Depotübertragung mit 100 Euro Gutschrift habe ich nach dieser Erfahrung auch gleich online in Anspruch genommen, wenn noch ein Antwortbrief möglich wäre, ist alles perfekt. Die Depotübertragung lief reibungslos, was aus den versprochenen 100 Euro wird? Bin nach diesen positiven Erfahrungen sicher, dass ich die bekomme. Werde das Depot im Bekanntenkreis weiterempfehlen.
Bernhard Gesing

19.12.2013 | flatex GmbH: Preiswert aber individuell gestrickt
Wer einen reinen Online-Broker sucht (welcher Orders besonders kostengünstig abwickelt unter Verzicht auf Guthabenverzinsung), und wer den bürokratischen Aufwand auslandsgeführter Depots (z. B. Lynx, IB) vermeiden möchte, der landet unweigerlich bei Flatex. Denn eine ähnlich günstige Orderflatrate wie hier gibt es anderswo höchstens befristet für Neukunden (z. B. bei Cortal Consors, DAB, und anderen), bzw. dauerhaft nur für Heavy-Trader (z. B. Sino), oder ansonsten höchstens noch bei Onvista, dort allerdings mit dem manchmal teuren Nachteil, dass jede untertägige Teilausführung als eigenständige Order berechnet wird, was dort eine vorherige Gebührenabschätzung unmöglich macht. Somit bleibt nur Flatex, wo man allerdings einige Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, die ich so von anderen (teureren) Anbietern nicht kannte: Beim Web-Trading sieht man zeitnah nach Orderausführung weder seinen neuen Kontostand, noch den aktuell verfügbaren Betrag, noch die aktuellen Änderungen der Verlusttöpfe. Dies dauert meist Stunden, sodass man untertags gezwungen ist, eine eigene laufende Buchführung zu erstellen, wenn man z. B. wissen will, in welcher genauen Höhe man nach einem Aktienverkauf neu ordern kann. Und ist dann nach einigen Stunden endlich was zu sehen, muss man wissen, dass die Provisionen und Orderspesen noch nicht in den abgerechneten Kontobuchungen enthalten sind, sondern jeweils erst einen Tag später separat gebucht werden. Ferner sind die im Depot angezeigten Einstandskurse steuerlich etwas zu niedrig, weil sie die Kaufspesen nicht enthalten. Beim späteren Verkauf werden die Kaufspesen zwar trotzdem steuerlich berücksichtigt, aber bis dahin hilft wieder nur eine eigene Buchführung. Lässt man hingegen Depotbestände zu Flatex umbuchen von anderen Banken, so werden die von dort mitgelieferten Einstandskurse auch bei Flatex korrekt angezeigt, also mit Kaufspesen. Das kann verwirren. Und ein Unterdepot zur gleichen Kontonummer anzulegen (zwecks steuerlicher Bestandstrennung) ist leider auch nicht möglich. Man braucht dann ein komplett neues zweites Konto mit Depot. Wer mit diesen Flatex-spezifischen Unzulänglichkeiten leben mag, der kann hier durchaus glücklich werden und einiges an Kosten sparen. Auch wenn hier, wiederum Flatex-spezifisch, auf Dividenden von ausländischen Aktien Gebühren berechnet werden.
M. Rose

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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