Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

09.05.2013 | flatex GmbH: Alles in allem eine gute Wahl
Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr bei der flatex GmbH. Für mich war der Wechsel alles in allem eine gute Wahl. Konto und Depot wurden zügig nach dem üblichen Postident eingerichtet. Der eigentliche Antrag war schnell zu bearbeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war am Anfang die Tatsache, dass man sich die TAN mit Hilfe einer Code-Karte selbst erzeugen muss. Dies kostet etwas mehr Zeit als eine reine TAN- oder iTAN-Liste zu benutzen, aber wenn es der Sicherheit dient, wieso nicht, man kann doch eh eine Session-TAN setzen, die weitere Eingaben erspart. Ich wollte aus Übersichtsgründen mehrere Depots/Cashkonten, alles ging schnell und online. Der Online-Auftritt ist OK, die Navigation meist selbsterklärend. Nur einmal - als ich die Einstandskurse meiner Fonds und Aktien nachsehen wollte - brauchte ich die Hilfe der Hotline. Diese war schnell zu erreichen und in meinem Fall äußerst kompetent in der Behebung meiner Probleme. Verzinst werden die Cashkonten nicht - ein Nachteil, aber da die Zinsen generell so niedrig sind, fällt dies kaum ins Gewicht. Da sind fehlende Depot- und Limit-Gebühren schon wichtiger und ebenso die Flatfee, da ich häufig Orders von 10.000 Euro und mehr habe. Ich würde wieder zu Flatex wechseln.
P. D.

22.04.2013 | flatex GmbH: Dividendengutschriften
Der angeblich so preiswerte Broker flatex greift bei der Gutschrift von Dividenden zu und nimmt bis zu 5,00 Euro je Gutschrift bei ausländischen Aktien. Wer bei flatex ausländische Aktien/ETF im Depot hat (selbst wenn diese im Inland gelagert werden) wird bei jeder Dividende zur Kasse gebeten. Bei Dividendenzahlungen bis 15,00 Euro wird eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro erhoben. Bei höheren Dividendenzahlungen werden stets 5,00 Euro abgebucht. Da einige ausländische Unternehmen halbjährlich oder sogar quartalsweise Dividenden ausschütten, wird das Entgelt sogar mehrfach im Jahr erhoben. Wer z .B. 5 US-Unternehmen in seinem Depot hat (die quartalsweise Dividenden zahlen) zahlt also 100,00 Euro p. a. für nichts. Ich kenne keinen anderen Broker, der so dreist ist, für Dividendengutschriften eine Gebühr zu berechnen! Eine elektronische Gutschrift verursacht keine Kosten. Eine Beschwerde bei flatex läuft.
anonym

10.04.2013 | onvista bank: Schlitzohrig
Die Leistungen beim Depot sind nur mittelmäßig. Bei Anfragen und Reklamationen erhält man allenfalls auf mehrfaches Nachhaken brauchbare Antworten; zunächst gibt es nur wolkenreiche Antworten aus Standard-Textblöcken. Die Handelsplattform ist unübersichtlich und stark gewöhnungsbedürftig; gemeldete Fehler werden nur zögerlich abgestellt. Entscheidend aber: Man fühlt sich als Kunde nicht ernst genommen, wenn man mit dem Angebot DAUERHAFT günstiger Ordergebühren geworben wird und kurz darauf eine neue "Abwicklungsgebühr" bei zur Rückzahlung fälligen Wertpapieren eingeführt wird (zum 01.04.2013), die die Vorteile wieder zunichte macht. Zudem klingt das nach Gutsherrenart, denn die schwammige Formulierung im Preisverzeichnis lässt gar nicht genau erkennen, für welche Produkte die neue Gebühr gilt und für welche nicht. Man wird das Gefühl nicht los, hier will man rasch neue Kunden durch Lockvogelangebote anwerben, die dann peu à peu abgebaut werden.
K. Michler

03.04.2013 | flatex GmbH: Unübersichtliches Archiv
Das Abrechnungssystem und Online-Archiv ist völlig unübersichtlich und schon bei mittlerer Anzahl von Trades (20-30/Monat) kaum oder nur noch mit ungeheurem Aufwand nachzuvollziehen. Kaum Klartext, dafür aber endlos Transaktionsnummern. Im Online-Archiv gibt es bis heute keinen Sammeldownload. Alle Transaktionsbelege müssen einzeln, Stück für Stück, heruntergeladen werden. Ein Zugriff auf das Online-Archiv ist nur maximal 2 Jahre möglich! Steuerabrechnungen werden nur grob aufgeschlüsselt, sind unzureichend dokumentiert und häufig (!) falsch. Selbst einfachste gesetzliche Vorgaben werden nicht richtig umgesetzt. Wenn Flatex diese Fehler selbst bemerkt, wird oft Monate später wild im Depot "rumkorrigiert" bis der Kunde endgültig jeglichen Überblick verloren hat. E-Mail-Anfragen werden häufig schleppend beantwortet oder es gibt Antworten auf Fragen, die keiner gestellt hat. Bei schwierigeren Sachverhalten laufen alle Anfragen erst zur BIW Bank und dann über Flatex zurück zum Kunden. Das dauert ... Fazit nach (leider) einigen Jahren bei Flatex: Einen Broker mit ordentlichem Abrechnungssystem suchen. Günstige Gebühren sind nicht alles!
Alexander

05.03.2013 | comdirect bank AG: Online-Banking dauert 2 Tage
Die comdirect wirbt mit tollen Konditionen für Aktienhandel in Depotkonten und kostenloser Kontenführung. So weit so gut. Leider entspricht die Realität nicht der Werbung! Kauft man Aktien, dann dauert es wenige Sekunden bis der Kaufbetrag vom Girokonto abgebucht wird. Anders jedoch der Rückweg: Wenn man die Aktien verkauft, zum Beispiel vormittags, dann dauert es noch 2 Tage bis der Erlös von verkauften Aktien aus einem comdirect Depotkonto auf dem Girokonto bei der comdirect gutgeschrieben wird. Die comdirect findet das aber vollkommen in Ordnung, weil die Börsenordnung dieses Geschäftsgebaren so hergibt, wie die Bank auf Nachfrage mitteilt. Die comdirect empfiehlt Kunden auf Nachfrage sogar, solange zu warten mit etwaigen Überweisungen, bis die Verkäufe "valutiert", also gutgeschrieben wurden. Ein Schelm, wer in Zeiten des Online-Handels durch Computer hier Böses denkt!? Ich bin allerdings davon überzeugt, dass die comdirect die 2 Geschäftstage -natürlich vollkommen legal- nutzt, um mit dem Kundengeld selbst zu wirtschaften. Statt com direct ... com 2 Tage später.
Voss Torge

12.02.2013 | netbank: Wen das Webdesign nicht vertreibt, den vergraulen die neuen Konditionen
Ich bin über einige Jahre hinweg Kunde bei der netbank. Anfangs nutzte ich Tagesgeldkonto, Zahlungskonto (ohne EC - Karte oder Kreditkarte) und Depot. Irgendwann waren für mich die Tagesgeldkonditionen uninteressant, so blieb Online-Banking und Online-Brokerage. Über die ganzen Jahre gab es bei der netbank eine Flatfee von 10 Euro für inländische Wertpapiergeschäfte. Für mich war das sehr vorteilhaft, da meine mittlere Ordergröße doch häufig fünfstellig ist und ich gegenüber den Anbietern mit 0,20% oder 0,25% Provision - und das ist die große Masse - etliche hundert Euro pro Jahr einsparte. Da fiel die Depotgebühr von ca. 18 Euro nicht ins Gewicht. netbank Depot heißt aber auch eingeschränkte Anzahl an Handelsplätzen, Handelsarten und Limits - z. B. keine gedeckten Optionen, eingeschränkter Kassahandel. Das Webdesign der netbank war nie wirklich gut, nicht vor fünf Jahren und schon gar nicht nach dem letzten Update. Mir ist ein Rätsel, wie man so am Markt auftreten kann. Vielleicht schauen die netbank-Verantwortlichen einfach mal beim Wettbewerb rein, wie man Online-Brokerage vorteilhaft gestaltet. Müsste ich eine Schulnote für die netbank verteilen, ich könnte nicht mehr als eine 4 vergeben. Mit der jüngsten Verschlechterung der Konditionen werde ich auf jeden Fall wechseln. Handelsoptionen, Konditionen und Handhabung sind für mich auch in dieser Reihenfolge Maßstab, da werde ich wohl nicht um einen der drei großen Online-Broker herumkommen.
U, B.

29.01.2013 | flatex GmbH: Sehr zufrieden
Ich habe vor ca. einem Jahr mein Depot von der Targobank zu flatex GmbH verlagert. Grund war die Umstellung der Transaktionsgebühren im Wertpapier-Bereich durch die Targobank. Hatte ich vorher eine günstige FlatFee von 9,99 Euro, so wurde dann auf ein Modell mit 0,25% Provision und börsenabhängigen Fixkosten umgestellt. Da ich ein relativ großes Depot habe und auch ab und an handele (nur Aktien und Bonds), hatte ich bei einer durchschnittlichen Ordergröße zwischen 5.000 und 10.000 Euro zwischen 0,6 und 0,8% Ordergebühren pro Kauf und Verkauf. Das geht günstiger, dachte ich mir, und wechselte nach einigem Studium des Brokerage-Vergleichs auf modern-banking zu flatex. Nach etwas mehr als einem Jahr kann ich ein positives Fazit ziehen. Die Konto- bzw. Depot-Eröffnung erfolgte zügig und unkompliziert. Die Übertragung der Wertpapiere war problemlos und transparent. Meine Ordergebühren haben sich fast gedrittelt, die Abwicklung war jeweils zuverlässig und transparent. Der Web-Auftritt von flatex ist alles in allem OK. Die Hotline war gut erreichbar und kompetent. Versprochene Rückrufe kamen zuverlässig zustande. Die Bearbeitungszeit war OK. Was fehlt ist eine Verzinsung des Gegenkontos zum Depot oder zumindest eine interne verzinste Anlegemöglichkeit, weil bei mir halt oft fünfstellige Beträge auch mal zwei Wochen stehen bleiben.
F. H.

20.01.2013 | comdirect bank AG: Für kleine und mittlere Anleger sehr empfehlenswert
Ich habe vor einigen Jahren ein Depot bei der comdirect eröffnet und bin sehr zufrieden. Punkt 1 - Übersichtlichkeit: Wie das ganze Onlinebanking wirkt auch die Depotübersicht sehr aufgeräumt und ist überdies noch nach eigenen Wünschen modifizierbar (z. B. Eingabe von individuellen Notizen oder sogar Buttons zum Ansteuern von speziellen Orderfunktionen). Punkt 2 - Livetrading (LT): Die "normale" Ordermaske ist Standard (also schlicht und funktional), das LT ist jedoch bemerkenswert. Orders können in Sekunden erstellt und durchgeführt werden. Einfach mobile Tan anfordern, Kauf oder Verkauf anklicken, Stückzahl und WKN eingeben. Hinter dem Button PREISINFO verbirgt sich eine Aufstellung aller Handelspartner, die das gewünschte Wertpapier im Augenblick handeln inklusive Preis. Hat man einen passenden Preis und Partner gefunden, einfach aus der Klappleiste (in der LT-Maske) auswählen und los geht’s. Im nächsten Fenster hat man noch mal einige Sekunden Zeit, den angebotenen Preis zu bestätigen oder neu anzufordern - Order fertig. Auch zu erwähnen ist die Vielfalt an Ordermöglichkeiten (viele Banken führen einiges jetzt erst ein, was comdirect schon lange hat. Punkt 3 - Verrechnungskonto: Dieses wird entweder sehr gering oder bei niedrigem Zinsniveau gar nicht verzinst. Man muss also vom Tagesgeld Plus bei Bedarf umbuchen. Das kann mitunter nervig sein. Positiv ist allerdings, dass das Verrechnungskonto auch in ein Wertpapierkreditkonto (also dispoähnlicher Kreditrahmen) umgewandelt werden kann, und dies zu einem recht günstigen Zinssatz und schon ab 3.000 Euro Depotvolumen. Punkt 4 - Konditionen: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung, liegt jedoch oft nur im Mittelfeld der Onlinebroker. Für Leute, die nur ab und zu Wertpapiere handeln, ist es absolut in Ordnung. Wer Fonds mag, sollte sich die FondsDiamanten ansehen - dort gibt es 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Fazit: Die comdirect ist aus meiner Sicht ein sehr empfehlenswerter Broker mit einem hohen Leistungsumfang und Produktspektrum. Dass der Preis gelegentlich ein paar Euro höher oder das Verrechnungskonto nicht/ gering verzinst wird, kann man da sicher verschmerzen.
S. S.

19.01.2013 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Nicht alles Gold, was glänzt
Bei der Targobank ist nicht alles Gold was glänzt. Ich habe seit ca. einem Jahr wieder mal ein Depot bei der Targobank. Ich kannte die Targobank noch aus der Zeit, als sie als Citibank firmierte. Gegenkonto zum Depot ist ein kostenfreies Girokonto, für das man auch einen kleinen Dispo bekommt. Beim Web-Auftritt fiel mir auf, dass sich nicht sehr viel seit den Citibank-Zeiten getan hat. Das kann man gut oder schlecht finden, die notwendigen Funktionen sind natürlich vorhanden. Dass Postfach und Kontoauszüge in zwei verschiedenen Menü-Punkten sind, ist ungeschickt. Ebenso kann man seine Einstandskurse nicht ohne Weiteres einsehen und das finde ich nicht gut. Ich hatte schon Steuer-Ärger wegen fehlenden oder falschen Einstandskursen. Deswegen ist dieser Punkt sehr wichtig für mich. Bei den Kosten für den Wertpapier-Handel legt die Targobank im Mittelfeld. Zu den Vorteilen: Die Targobank hat in größeren Städten auch Filialen und man hat dann einen persönlichen Ansprechpartner, was bei Reklamation hilfreich ist. Zurzeit kann man bei Depot-Übertrag den Gegenwert der übertragenden Wertpapiere als Festgeld für 6 oder 12 Monate zu 3% p. a. bzw. 4% p. a. anlegen.
Steve S.

27.12.2012 | ING-DiBa AG: Für Kleinanleger ein guter Onlinebroker
Anfang 2009 bin ich mit meinem Wertpapierdepot von der örtlichen Raiffeisenbank zur ING-Diba gewechselt. Die dafür anfallenden Kosten wurden anstandslos und in voller Höhe von der ING-Diba übernommen. Ein wichtiges Argument für den Wechsel war die kostenlose Depotführung, die jährlichen Kosten waren bei meiner alten Bank doch nicht ganz unerheblich. Auch das verzinste Extra-Konto als Verrechnungskonto ist ein großer Vorteil gegenüber der Raiffeisenbank. Der Onlineauftritt des Direkt-Depots wirkt sehr übersichtlich und ist leicht verständlich. Die Gebühr in Höhe von 0,25% des Kurswertes bzw. min. 9,90 Euro und max. 49,90 Euro finde ich für Kleinanleger akzeptabel. Es gibt zwar etwas günstigere Anbieter, ich halte es aber für kurzsichtig, sich sein Depot nur nach diesem Gesichtspunkt auszusuchen. Besonders positiv finde ich beim Direkt-Depot, dass man nur selten mit Werbung konfrontiert wird. Auch langfristig orientierte Anleger, die mal einige Zeit nicht handeln, werden nicht mit "Ratschlägen" genervt. Insgesamt bereue ich den Wechsel mit meinem Wertpapierdepot zur ING-Diba nicht und würde auch das Direkt-Depot weiterempfehlen.
Gregor G.

21.12.2012 | DAB Bank: Gute Kombination aus kostenfreiem Depot und Tagesgeldkonto
Eine gute Kombination aus kostenfreiem Depot und Tagesgeldkonto bietet zurzeit die DAB Bank für Neukunden. Wer Neukunde sein kann, lest bitte auf der DAB-Webseite nach! Schon ab einem Depotübertrag von 5.000 Euro (Aktien, Bonds oder börsennotierte Fonds usw.) können 75.000 Euro als Tagesgeld für 6 Monate zu 3,5 Prozent per anno garantiert angelegt werden, wenn man sein Altdepot auflöst. Ohne Auflösung sind es immerhin 3 Prozent per anno, garantiert für 6 Monate. Nimmt man 2 Prozent per anno als Referenz - was fair ist, siehe die Tagesgeld-Zinssenkungsrunde zum Jahresende - so ist der maximale Zinsvorteil bei 75.000 Euro immerhin 562,50 Euro brutto. Da kann man schon die ein oder andere Order für absetzen. Die Ordergebühren und Bedingungen sind im guten Mittelfeld im Vergleich zum Wettbewerb. Die Handelsmöglichkeiten sind breit, die Tools vielfältig. Mir persönlich gefällt der Web-Auftritt der DAB Bank. Die Einrichtung des Depots und des Kontos war zügig, nach dem Übertrag konnte man leicht sehen, dass Anschaffungsdaten und Verlusttöpfe sauber übertragen wurden. Der Telefon-Support war gut erreichbar und kompetent. Leider ist das nicht immer so, die DAB Bank hat sich ein "sehr gut" verdient.
Veronika D.

09.12.2012 | S Broker AG & Co. KG: Das Startguthaben hat gelockt und ich werde bleiben
Zu sBroker hat mich eigentlich primär eine Aktion geführt, bei der ich einen Betrag von 300 Euro für Ordergebühren erhalte. Da mich die Gebühren bei den Trades doch immer recht stark ärgern, war das für mich ein guter Ansatz, einmal einen neuen Broker auszuprobieren. Zudem funktioniert der Wertpapierübertrag mittlerweile sehr einfach oder man kauft einfach nur noch im neuen Depot zu. Die Abrechnung der ersten Handlungen verlief problemlos, auch das versprochene Startguthaben stand direkt zur Verfügung. Kontoeröffnung einfach über den Postweg, vorher war ich zur Legitimation in einer Sparkasse-Filiale, die Erfassung geht jedoch über das Internet. Auch ansonsten liegen die Gebühren etwa im Mittelfeld, es gibt oft einen oder zwei Anbieter, die günstiger sind, aber ich setze primär auf Verlässlichkeit. Wenige Euro Preisunterschied machen für mich nicht den Unterschied. Der Service stimmt bei sBroker, freundlich wurde ich bedient, und wenn dann auch noch das Banking wie in diesem Fall sehr intuitiv zu bedienen ist, konnte ich gelassen in die Handelsaktivitäten einsteigen. Nun lasse ich mein Startguthaben schmelzen, danach bleibe ich jedoch, denn die Anlage eines Fondssparplans war auch schnell erledigt. Bin sehr zufrieden.
Hubert Pfaff

07.12.2012 | Consorsbank: Auch für Einsteiger und Fortgeschrittene ideal
Für mich als Wertpapieranleger mit nicht allzu vielen Trades und entsprechender Erfahrung konnte sich mein Konto bei Cortal Consors behaupten. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, da die Aufträge zügig verarbeitet wurden und vor allem auf einem einfachen Wege veranlasst werden können. Kontoeröffnung absolut reibungslos und von zügiger Geschwindigkeit. Nach dem Absenden sämtlicher Unterlagen trafen die Unterlagen auf dem Postweg ein und ich konnte sowohl Depotübernahme als auch Überweisung auf das Verrechnungskonto für Neukäufe veranlassen. Auch diese Abwicklung störungsfrei und verlässlich. Nachdem sich mein Wertpapier kurzfristig verteuerte, schichtete ich fürs Erste auf das enthaltene Tagesgeldkonto um, später griff ich nach Umbuchung auf das Verrechnungskonto darauf zurück. Ordergebühren absolut im Rahmen, die Unterscheidungen sind meiner Erfahrung nach ohnehin nicht allzu groß, was die verschiedenen Anbieter anbelangt. Die Kontoführung ist kostenfrei und auch Limits werden kostenfrei erteilt. Auch die Wahl des jeweiligen Börsenplatzes ist absolut transparent und gut erkenntlich. Für Neukunden werden Sonderkonditionen auf begrenzte Zeit angeboten. Eine gute Möglichkeit zum Ausprobieren. Ich bleibe bei Cortal Consors, weil meine Bedürfnisse in Bezug auf den Wertpapierbereich optimal abgedeckt werden.
Jürgen Schons

20.10.2012 | comdirect bank AG: Insgesamt leider nur Mittelmaß
Gelandet bin ich bei der comdirect erst auf Umwegen. Andere Broker sind günstiger, aber nur wenige bieten ein vergleichbares Leistungsspektrum. Auslandsbörsen, Fremdwährungskonten, Zertifikate, Optionsscheine, Daytrading, Realtime-Kurse, verzinstes Tagesgeld - bei comdirect alles kein Problem. Abrechnungen kommen meist noch am selben Tag des Trades ins elektronische Postfach; wer will, wird dabei per E-Mail benachrichtigt. Leider wird das Postfach mehrmals wöchentlich auch mit Werbung gefüllt. Der Kundenservice reagiert schnell und freundlich. Bei Problemen ist man kulant. Aber Probleme gibt es leider ziemlich oft. Am Telefon erhält man falsche Informationen (z. B. scheinen nur wenige der Mitarbeiter zu wissen, dass man taggleiche Teilausführungen nicht nur auf Xetra nicht mehr mehrfach bezahlen muss). Die korrekten (sehr teuren) Gebührenstrukturen für Auslandsbörsen weiß fast keiner, obwohl im Preisverzeichnis extra steht, man solle sich telefonisch erkundigen. Den Freistellungsauftrag kann man online ändern, die schriftliche Bestätigung kam aber zwei Mal mit falschen Daten. Durch die unsinnige Schikane, das Guthaben auf dem Verrechnungskonto nicht zu verzinsen, ist man zu dauerndem Hin und Her zwischen Tagesgeld und Verrechnungskonto gezwungen, wenn man nicht auf die Zinsen verzichten will. Das Ärgerlichste aber ist die Limitgebühr. Wer drei Monate ohne Ausführung mit einem Limit auf der Lauer liegt, zahlt alleine schon 7,50 Euro für das Limit und verliert 3 Monate Zinsen auf den Anlagebetrag. Das erhöht die Ordergebühren beträchtlich. Für Ottonormalinvestor ohne Bedarf nach einem so umfassenden Angebot wie bei der comdirect gibt es günstigere und effizientere Alternativen (z. B. ING-DiBa).
Siri P.

16.10.2012 | onvista bank: Wer hat denn da das Online-Banking verunstaltet?
Design ist Geschmackssache. Aber bei Onvista ist die Frage "Wer hat denn da das Online - Banking verunstaltet?" voll berechtigt. Ich habe wirklich eine Menge Erfahrung mit Online-Banking, seit 1998 und bei vielen Anbietern von C wie comdirect bis V wie Volkswagen Bank. Also habe ich mich auch schon durch unzählige Menüs gequält. Doch bei O wie Onvista geriet selbst ich ins Stocken. Wie schon von anderen an anderer Stelle im Forum bemerkt ist die Navigation durch die Menüs eine Herausforderung, Problem sollte man ja nicht mehr sagen. Ich möchte geführt werden, nicht raten. Auch Farben und Formen der Web-Darstellung sind gewöhnungsbedürftig. Das Schriftbild ist gerade für Ältere wie mich nicht gut. Nun zu den Gebühren: Für eine kleine Online-Bank finde ich die Gebühren zu hoch im Vergleich zu der mageren Kost, die man bekommt. Hier ist man bei Flatex deutlich besser bedient. Positiv sind aber trotzdem die lukrativen Neukundenaktionen und die interessanten Freundschaftswerbungs-Angebote, aber dies reicht nicht für mehr als ein durchwachsenes Urteil.
Jürgen Friese

09.10.2012 | Brokerjet: Billiger Anbieter mit einigen (gröberen) Schwächen
Ich bin zu Brokerjet gegangen, weil es eine der billigsten Möglichkeiten für mich ist, Aktien zu kaufen und zu verkaufen. Man hat zum einen keinen Betreuer an seiner Seite, wird dadurch aber auch nicht zu Käufen gedrängt, die man eigentlich nicht abschließen will. Nachteilig bei Brokerjet ist die Firmenpolitik, das Homepagedesign von heute auf morgen ohne jegliche Ankündigung zu ändern. Die meisten "Hack"-Attacken auf Online-Banking erfolgen durch Pishing, da erwarte ich mir eine Sensibilität, auch gegenüber den Dienstleistern. Die Bedienung der Homepage ist mit ihren Pop-ups steinzeitlich und viel öfter hinderlich als effizient. Abrechnungen: Brokerjet verfügt über drei unterschiedliche Arten den Gewinn/Verlust aus Wertpapiergeschäften in einer Fremdwährung zu berechnen: 1) was auf den offiziellen Abrechnungen steht 2) was auf der Gewinn/Verlust-Übersichtsseite angezeigt wird 3) der Gewinn/Verlust, welcher für die KGSt (Kursgewinnsteuer in Österreich) herangezogen wird. Ich denke mir, eine Bank bzw. ein Broker sollte in der Lage sein, eine konsistente Abrechnung und Buchhaltung zu führen. Brokerjet ist bei Fremdwährungsgeschäften dazu leider weder in der Lage noch gewillt! Zum Schluss noch, die Service-Hotline ist ein großes Plus, denn die Leute sind immer bemüht, hilfsbereit um die ganzen oben angesprochenen Probleme wenigstens ausführlich zu erklären (aber schade, dass die Probleme nicht behoben werden konnten).
Guntheri O.

18.09.2012 | NIBC Direct: Holländische Hausmannskost
Ich möchte den interessierten Usern das Depot der NIBC Direct vorstellen. Ein etwas exotischer Kandidat. Die NIBC Direct ist eine niederländische Bank, dementsprechend der niederländischen Einlagensicherung (100.000 Euro) angeschlossen, nicht aber der deutschen Einlagensicherung. Seit kurzer Zeit bietet die NIBC Direct neben den bekannten Tagesgeld- und Festgeld-Konten auch ein Depot an, Gegenkonto kann das Tagesgeldkonto sein. Da ich schon länger ein Tagesgeld-Konto bei der NIBC Direct hatte, habe ich dazu noch ein Depot eröffnet. So weit, so gut. Die Ordergebühren liegen meiner Einschätzung nach im vorderen Mittelfeld, das Depot ist kostenfrei. Allerdings ist die Anzahl der Börsenplätze eingeschränkt, außerbörslich geht gar nichts. Für normalen Aktienhandel in Standard-Werten (DAX, MDAX, SDAX, TecDax) reicht das aus, allerdings mehr nicht. Der Internetauftritt ist auch im Bereich Depot - wie nicht anders zu erwarten/wie gewohnt - biedere Hausmannskost. Da ist reichlich Luft nach oben. Die "Großen" im Online-Banking, sei es comdirect, sei es ING-DiBa, sei es Cortal Consors, spielen da in einer anderen Liga, wobei man zugegebener Maßen nicht immer alle Funktionen braucht.
F. H.

14.09.2012 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Zwiespältig
Ich bin abgesehen von kurzen Unterbrechungen seit Ende der 90er Jahre Depotkunde bei der Targobank. Meine anfängliche Motivation war ein kostenfreies Girokonto, ein kostenfrei geführtes Depot und günstige Order-Konditionen. Das erfüllte die Targobank bis Ende 2010. Dann wurde die Provision von günstiger Flatrate auf ein prozentuales Provisions-Modell umgestellt. Damit war neben dem Internet-Auftritt auch das Depot nur noch allenfalls Durchschnitt. Allerdings bietet die Targobank seit etwa einem Jahr immer mal wieder Kombi-Angebote aus Festgeld (sechs oder zwölf Monate zu 4% p. a. bzw. 3% p. a.) bei entsprechendem Depotübertrag zur Targobank. Angelegt werden kann der den übertragenen Wertpapieren entsprechende Wert als 6- oder 12-Monats-Festgeld. Angesichts der niedrigen Tagesgeld- und Festgeldzinsen sowie der generell schlechten Anlagemöglichkeiten im fest verzinslichen Bereich ist dies eine gute Alternative für Kunden mit größeren Depots. Bei deutscher Einlagensicherung ist der Zinsvorteil zurzeit ca. 2% bei der 6-Monats-Perspektive. Ein ähnliches Angebot gibt es auch von der DAB-Bank. Mein Urteil: Das Depot der Targobank ist nur in Kombination mit den Festgeld-Angeboten interessant.
Peter D.

13.08.2012 | Deutsche Postbank AG: Enttäuschend
Als langjährig zufriedene Kundin des Girokontos der Postbank, brachte ich nun auch mein Depot dorthin. Ca. 6 Seiten Antrag müssen ausgefüllt werden und als Referenz gab ich mein Girokonto an. Nach etwa 2 Wochen wurde mir aber schriftlich (ohne Nennung von Gründen) mitgeteilt, dass ich mich dennoch per PostIdent legitimieren müsse. Erst später erfuhr ich, dass die Depotführung in Köln völlig abgetrennt vom Bankgeschäft agiert. So verärgert man bereits zu Anfang den Kunden, da davon nichts im Antrag steht und die Prozedur etwa 3-4 Wochen bis zur Depoteröffnung dauert. So weit - so schlecht. Sieht man dann die Online-Maske des Depots, so ist dieses aber wieder schön in all den anderen Postbank-Produkten einsortiert, nur leider so spartanisch in der Nutzung, dass keine Freude aufkommt. So einige Dax-Werte habe ich schlichtweg mit der Suchfunktion nicht gefunden. Auch Analyse- und Info-Tools, wie sie andere Broker standardmäßig anbieten, fehlen oder sind praktisch unbrauchbar. Noch nicht einmal ein Musterdepot kann man sich einrichten. Die Funktion wird zwar angeboten - funktioniert aber leider nicht. Meine Nachfrage hierzu blieb bis dato unbeantwortet - wobei wir beim Service wären. Offenbar läuft man grundsätzlich bei "Servicedamen" auf, die etwa 3 bis 4 Tage zum Antworten benötigen - ob dies dann hilfreich ist, möge jeder selbst beurteilen. Erst Beschwerden werden wohl von Bank-Sachbearbeitern bearbeitet, hier braucht man viel Geduld. Hat man es dann irgendwie geschafft, z. B. einen Wertpapierverkauf abzuschließen, musste ich leider merken, dass die Postbank offenbar mit dem Erlös noch einige Tage weiter arbeitet - die Erlös-Wertstellung erfolgt nämlich erst einige Tage später - ein absolutes "No-Go". Und für diesen Service werden auch noch Depot-Gebühren fällig, sofern man Werte unter 50.000 Euro hat.
Silvia Lindinger

09.08.2012 | Consorsbank: Wie schnell ist ein Konto eröffnet?
Ich habe mich bei Cortal Consors für das Trader-Konto entschieden. Am Montagabend habe ich die Datenmaske zur Kontoeröffnung ausgefüllt. Am Mittwoch kam dann schon der Kontoeröffnungsantrag. Das PostIdent-Verfahren habe ich noch am selben Tag gegen Mittag in einer Postfiliale durchgeführt. Hier ist zu beachten, dass man die Unterschrift exakt so schreibt wie im Personalausweis - da sonst die Postmitarbeiterin einem das Ding sonst um die Ohren haut - und hoffentlich auch wie im Kontoeröffnungsantrag, da sonst der Personalausweis angefordert wird. Den Tan-Generator habe ich sodann am Mittwoch der darauf folgenden Woche erhalten und sofort die Empfangsbestätigung per Fax an Cortal Consors geschickt. Jetzt warte ich noch auf die PIN-Nummer, welche - wie der Tan-Generator - offenbar auch noch durch Empfangsbestätigung freigeschaltet werden muss. Tan-Nummer bzw. Tan-Generator und die PIN-Nummer werden generell von allen Banken zeitversetzt verschickt, um ein Diebstahl-Risiko zu minimieren. Die Zeiten wollte ich einfach mal niederschreiben, da ich selbst diese vergeblich gesucht habe.
Ich selbst war bereits früher Kunde von Cortal Consors, aber damals war ich zu jung, um an der Börse zu "zocken". Jetzt habe ich aber neue Ideen. Damals war eigentlich alles ok, Active Trader hatte ich damals nicht genutzt, weil keine Ahnung, keine Zeit, keine Lust. Aber da man wohl jetzt aus dem Chart heraus direkt ordern kann, macht mich das sehr neugierig. Und auch Trial-Stopp-Loss ist möglich - geile Sache! Blöd finde ich, dass man nur 100 Realtimekurse hat. Cool ist, dass, wenn man mehr als 100 Trades pro Jahr macht, man dann "Star-Trader" wird und man starke Vergünstigungen bekommt und sogar ein eigenes Team, welches per E-Mail und Telefon erreichbar ist. Später hat man dann wohl noch die Möglichkeit Premium-Trader zu werden und erhält noch mehr Rabatte und Services (wahrscheinlich eine Standleitung zu seinem Berater mit Webcam ;-). Also bis jetzt kann ich nur Positives über Cortal Consors berichten, da bis jetzt alles reibungslos geklappt hat. Fazit: schnell, einfach, unkompliziert.
Kan Am

30.06.2012 | onvista bank: Schnelle Server und Transaktionen fürs Traderglück
Die OnVista Bank hat mich durch eine Prämie gelockt und da ich ohnehin nicht allzu viel kaufe, sondern die erworbenen Anteile dann auch eher liegen lasse, also von der Aktivität her nicht so intensiv agiere, spielen geringste Gebührenunterschiede beim Trading für mich keine Rolle. Die Prämie hingegen, als auch das Startangebot kostenfreier Käufe, haben mir die Entscheidung für OnVista erleichtert. Nach der Kontoeröffnung und Identifizierung bei der Deutschen Post ging es alsbald los und mein erster Login wurde mit Spannung erwartet. Schließlich möchte ich mich gut in der Kontoverwaltung zurechtfinden und meine Geldanlage steuern. Dort wurde ich von einem recht modernen Interface überrascht, die schnellen Server tun ihr übriges. Abrechnungen finden sich schnell in der Box und werden über das Referenzkonto erfasst. Leider ist dieses unverzinst, wird jedoch durch die Möglichkeit ausgeglichen, darüber kostenfreie Käufe, sogenannte FreeBuys, zu generieren. Ich habe mich von der Dauerhaftigkeit jedoch eher dafür entschieden, Geld bei einer anderen Bank zwischenzuparken. Da seit einigen Monaten Buchungen zwischen Banken nur einen Tag dauern, ist das kein Problem. Nachdem ich erste Verkäufe erfasst habe, konnte ich auch dort von angemessener Schnelligkeit sprechen. Das Guthaben wurde anschließend als Buying-Power aufgebucht und ich konnte die nächsten Anteile im Rahmen einer Umschichtung erwerben. Abrechnungen folgten entsprechend. Die Prämie hat mir den Start sicherlich versüßt, für dauerhafte Zufriedenheit hat jedoch das komfortable Online-Trading gesorgt.
Mirko Berger

28.06.2012 | comdirect bank AG: Gute Plattform für Kleinanleger
Mein Depot bei der Comdirect Bank besitze ich seit 5 Jahren. Das Thema Brokerage hat mich in den letzten Jahren verstärkt interessiert, denn sein Geld nur auf einem Girokonto verweilen zu lassen, ist langfristig keine gewinnbringende Geldanlage. Die paar Prozent Zinsen decken bestenfalls die Inflationsrate ab. Die Ausführung von Ordern geht bei der Comdirect schnell und unkompliziert vonstatten. Für den einzelnen Kurs lassen sich selbstverständlich auch die Echtzeit-Werte abrufen und die Order-Gebühren sind im Vergleich zu einer Vielzahl anderer Brokerage-Anbieter preislich angemessen. Darüber hinaus stehen verschiedene Analyseverfahren (gerade die Risikoanalyse weiß ich sehr zu schätzen) zur Verfügung, um die Entwicklung eines Kurses näher zu analysieren. Auch einzelne kursrelevante Nachrichten werden mir zugespielt - diese sind individuell anpassbar. So kann ich aktuelle Unternehmensentwicklungen besser abschätzen. Gerade bei einigen Hightech-Unternehmen aus Silicon Valley hat zum Beispiel die Markteinführung eines neuen Produkts bzw. Gadgets oftmals einen erheblichen Einfluss auf den Kurs. Zur Übersicht erhalte ich alle Abrechnungen der Wertpapiere immer in meine Postbox (als .pdf) und kann diese beliebig oft abrufen. Ich kann entsprechende Notizen einfügen, die ich später wieder ohne Probleme aufrufen kann. So habe ich alle Daten aus einer Hand zur Verfügung. Die übersichtliche Online-Oberfläche ladet schnell und konzentriert sich auf das Wesentliche. Auch die Standardwerte der Finanzbranche wie Währungskurse, DAX, Dow Jones, Nasdaq und so weiter stehen direkt und ohne Umwege zur Verfügung. Denn wer mit Wertpapieren handelt, sollte immer auch das allgemeine Marktgeschehen im Auge behalten. Das gewährleistet die Comdirect Bank.
Markus Strauß

11.05.2012 | flatex GmbH: Für Zertifikate-Kurzläufer-Strategie gibt es gar keine Alternative
Obwohl ich bei weitem kein Millionär bin, kommt es durch die risikoarme Kurzläufer-Strategie mit Discount- und Bonus- Zertifikaten zu mehreren Millionen Euro Umsatz im Jahr und das würde bei anderen Brokern "mindestens" 15.000 Euro an Gebühren kosten. Flatex ist nach meinem Wissen der einzige Broker EU-weit, bei dem ich Zertifikate bei einer breiten Palette von Emittenten OTC handeln kann, zu lediglich 5,90 Euro und Wave XXL der Deutschen Bank in ausreichendem Umfang sogar kostenlos. Wenn es Flatex nicht gäbe, dann müsste ich mehr Risiko eingehen, weil die Kosten die Zehntelprozent Rendite pro Haltedauer sonst komplett auffressen. Ich bin seit ca. 3 Jahren bei Flatex und sehr zufrieden. EDV-Engpässe gibt es immer wieder mal, wenn es an den Börsen rundgeht, aber da kann ich mich mit meiner Strategie locker fernhalten. Ja richtig: Für Sekundenhandel in volatilen Phasen wäre mir Flatex zu gefährlich, ob es mit CFD besser ist, weiß ich nicht. Kontakte per Telefon oder E-Mail hatte ich bisher nicht, bisher gab es keinen Anlass.
Willi Schröder

08.05.2012 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Ein Broker für Kompromissbereite
Negativ: Feste Handelsgebühren hat das Depot nur auf den ersten Blick, denn die Fremdgebühren werden an den Kunden weitergegeben. Die DKB stellt nicht, wie andere Broker, dazu die wesentlichen Informationen als Liste bereit. Nur bei Tradegate fallen keine Fremdgebühren an. Am Handelstag eines Kaufs muss genügend Liquidität auf dem Girokonto vorhanden sein; sie bleibt bis zur Abbuchung (einige Tage später) gesperrt. Gerade bei höheren Handelsbeträgen ab 10.000 Euro verliert man so schnell 1 bis 2 Euro an Zinserträgen. Die Depotanzeige ist spartanisch; Stückzinsen werden nicht angezeigt. Die Positionsinfo hat ein Feld "Datum letzte Order", das aber immer leer bleibt. Einbuchungen aus Depotüberträgen stehen nur extrem kurz im Orderbuch und auch die Suche findet sie danach nicht mehr. Keine Echtzeitkurse. ETFs oder andere Fonds, die keine Kickbacks zahlen, sind zwar nicht gesperrt, andererseits aber auch merkwürdigerweise nicht alle in der Fondssuche vorhanden (man muss also die ISIN solcher Wertpapiere gegebenenfalls selbst eingeben und kann sie nicht über das Lupensymbol finden, Beispiel: ISIN IE0031786142). Apropos Kickbacks: Informationen darüber (Höhe) zeigt der DKB-Broker bei Fonds nicht an.
Positiv: Seit 2011 werden endlich detaillierte Ertragseinzelabrechnungen mit Ausweis der genauen steuerlichen Daten ausgestellt. Die Limitverwaltung ist kostenlos und bei gesplitteten Orders werden die 10 Euro nur einmal berechnet. Die DKB ist eine der ganz wenigen verbleibenden deutschen Banken, die auch US-Kunden (Austauschstudenten sowie Wissenschaftler mit vorübergehendem Wohnsitz in den USA und Auswanderer) ein Depot führen lässt.
Sinnvoll ist das Depot meines Erachtens für eine eng umgrenzte Personengruppe, die möglichst viele der folgenden Merkmale erfüllt: Kunden mit DKB-Cash, die die Bequemlichkeit einer Ein-Bank-Lösung schätzen; die langfristig orientiert sind (kein Daytrading möglich); die genügend Orders haben, um die Jahresgebühr zu rechtfertigen, die übrigens im ersten Jahr immer voll berechnet wird, auch wenn man unterjährig abgeschlossen hat (im Extremfall zahlt man so die volle Jahresgebühr für ein paar Tage); die, um die Fremdgebühren zu umgehen, über Tradegate kaufen wollen; die nichts mit effektiven Stücken (Tafelpapiere) am Hut haben (dafür fallen Sondergebühren an) und die einen hohen Dispo haben (denn seine Höhe wird der Liquidität zugeschlagen, die für Kauforders verfügbar ist, sodass der Abbuchungsbetrag erst an seinem tatsächlichen Wertstellungstag auf dem Girokonto sein muss). Insgesamt noch befriedigend.
Peter B.

05.04.2012 | onvista bank: Durchschnittlich
Ich kam, wie wahrscheinlich viele, durch eine Neukundenaktion zur OnVista. Sehr gute Erfahrungen hatte ich bereits bei Flatex gemacht und kannte mich innerhalb kürzester Zeit in der Onlinemaske von Flatex sehr gut aus. Bei der Onvista fand ich mich leider auch nach 4 Monaten nicht gut zurecht. Häufig weiß man überhaupt nicht, wo man sich befindet. Die 4-5 Untermenüs sind für meinen Geschmack zu viel des Guten. Grün wurde ich nie. Es ist noch heute zu überladen, es gibt zu viele Informationen und die Hilfsfunktion/FAQs sind mehr als ungenügend. Zudem war es immer wieder zu umständlich einen Stop Loss zu setzen (man wird schneller und leichter Kunde beim Anbieter, als einen Stop Loss zu setzen!). Andere Broker-Anbieter machen es da einem doch leichter. Die Gebühren sind zudem alles andere als günstig. Im Vergleich zum Flatex-Direkthandel waren die Gebühren bei mir immer deutlich teurer, was sich letztlich auch in der Rendite deutlich bemerkbar machte. Die FreeBuys sind bei der OnVista eine Augenwischerei und "nutzen" recht wenig. Probleme gab es zu den Handelsöffnungszeiten auch immer wieder beim Einloggen. Gut fand ich die Überweisungsdauer zur und von der OnVista. Auch sehr gut und innovativ fand ich das Loginsystem. Wer sich mit der Onlinemaske und den Gebühren anfreunden kann, wird sicherlich Freude mit dem Anbieter haben. Ich hatte es leider nicht.
Johann H.

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