Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

09.01.2012 | Consorsbank: Konditionen sind top
Seit einigen Monaten besitze ich ein Depot bei Cortal Consors. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Depot. Die Tradekosten pro Trade liegen bei 4,95 Euro für das erste Jahr! Nach dem ersten Jahr sind es 9,95 Euro, also genauso viel wie bei den meisten anderen Direktbanken wie ING-DiBa oder comdirect. Hat man sich erst an die Übersicht der Seite von Cortal Consors gewöhnt, findet man alles sehr schnell. Zudem bekommt man noch einen TAN-Generator umsonst, den man noch aktivieren lassen muss. Was ich persönlich noch sehr nett finde ist, dass die Kurse noch am Abend aktualisiert werden. So weiß man immer schon am Abend, wo man ungefähr steht. Die Kontoeröffnung geht auch recht fix über die Bühne. Man gibt auf der Internetseite seine Daten ein und bekommt am nächsten Tag schon die Unterlagen zugeschickt, die man dann per PostIdent-Verfahren zurückschickt. Nach ein bis zwei Tagen ist das Depot auch schon eröffnet und man kann Geld auf sein Verrechnungskonto überweisen. Besser geht es nicht.
Matthias K.

06.01.2012 | OnVista Bank: Weit weg von den ersten Plätzen
Als typischer mittlerer Anleger kann ich mich dem Brokerage-Vergleich von modern-banking nur anschließen. In Summe geben die bisherigen Erfahrungsberichte meiner Meinung nach ein zu positives Bild für das FreeBuy-Depot der Onvista Bank ab. Ich kam über eine lukrative Neukunden-Aktion zur Onvista Bank. Eine Prämie von weit über 100 Euro für einen Depotübertrag, ein kostenfreies Depot, eine große kostenfreie Anzahl von Realtime-Kursen, keine Limitgebühr, ein paar Freetrades, das alles klang sehr gut. Allerdings sind die Order-Gebühren bei Orders von circa 5.000 Euro - wie ich sie häufig habe - nicht wirklich günstig. Zumal bei Teilausführungen die Gebühr immer wieder berechnet wird. Wer sich für Fonds interessiert, hat hier nur ein eingeschränktes Angebot. Der Internetauftritt ist mehr als mäßig. Oft weiß der Nutzer nicht, wo er den gerade im Menü steht. Eine Rücküberweisung auf das Referenzkonto zum Beispiel war immer eher eine Suche als eine Menü-Führung. Konto, Depot, Postfach und Tools erscheinen unstrukturiert. Die einzelnen Seiten sind oft textbeladen und damit unübersichtlich. Ich werde wohl den Broker demnächst wechseln, weil es attraktivere Pakete für Brokerage-Kunden gibt.
Steve S.

03.01.2012 | 1822direkt: Schlechte Erfahrungen bei Zeichnung
Ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Brokerage der 1822direkt der Frankfurter Sparkasse gemacht, und zwar unter anderem bei dem Thema IPO/Neuemission. So habe ich zum Beispiel bei drei verschiedenen Banken eine Neuemission gezeichnet, eine Bank war dabei die 1822direkt. Während ich im Online-Banking/Depot der beiden anderen Banken am Tag der Erstnotiz schon vor dem ersten Kurs sehen konnte, dass ich in dem einen Falle keine Zuteilung bekommen hatte, im zweiten Fall eine teilweise Zuteilung bekommen hatte, war die 1822direkt auch noch am Mittag des ersten Börsentags nicht in der Lage, mir zu sagen, wie der Status meiner Zeichnung war. Da dann auch der für die Zeichnung reservierte/gesperrte Betrag wieder freigegeben wurde, transferierte ich den Betrag für weitere Transaktionen zu einer anderen Bank. Lange hörte ich nichts von der 1822direkt, dann kam eine Mahnung mit Verzugszinsen. Der Kurs der Neuemission war inzwischen nach einem schönen Anfangsgewinn deutlich ins Minus gerutscht, ohne dass ich von meinem Glück wusste, die Aktie zu besitzen. Es hat mich einige Mails und Telefonate gekostet, bis mir die 1822direkt die Kosten erstattete und rückabwickelte, auch wenn es um vergleichbar geringe Beträge ging. Ich habe oft Neuemissionen bei vielen Online- und Filialbanken gezeichnet, Ähnliches widerfuhr mir anderswo nie.
F. H.

01.01.2012 | S Broker AG & Co. KG: Umfassendes Angebot mit etlichen Tücken
Der s-broker bietet ein umfassendes Angebot an Inlands-/Auslandsbörsen, Fremdwährungskonten, Tagesgeldverzinsung, und das alles zu annehmbaren Konditionen. Allerdings nicht ohne Mängel bzw. Tücken: Das Tagesgeldkonto (KontoPlus) ist ein gesondertes Konto neben dem Trade-Verrechnungskonto. Das bedeutet einerseits umständliches Hin-und-her-Buchen vor und nach dem Traden und andererseits entgehen einem Zinseinnahmen, wenn man sich z. B. einige Wochen mit einer Limitorder auf die Lauer legen will. Dann liegt das Geld einstweilen unverzinst auf dem Verrechnungskonto. Der Kundenservice ist unzuverlässig. Eine Bitte um eine Bescheinigung über ausländische Quellensteuerabzüge wurde drei Mal (!) ignoriert, und das sowohl, wenn ich sie als legitimierte Mitteilung mit TAN-Eingabe abschickte, als auch bei Versand über das allgemeine Kontaktformular. Die Handelsmaske ist nicht gerade kundenfreundlich: Es gibt keine Realtime-Börsenkurse für Aktien, nur bei Direkthandelspartnern. Der Abruf dieser Kurse gestaltet sich aber extrem unkomfortabel: Bevor man einen Kurs bekommt, muss eine TAN eingegeben werden, die dann für 10 Abfragen gilt. Je mehr Direkthandelspartner man aus der vorhandenen Liste für die Abfrage auswählt, desto weniger Zeit steht einem für die Kaufentscheidung zur Verfügung (kein Witz - je mehr man lesen und vergleichen muss, desto weniger Zeit hat man!). Außerdem werden in der Liste auch Partner angezeigt, bei denen das Wertpapier gar nicht gehandelt wird, was Fehlermeldungen und Zeitverlust zur Folge hat. Überhaupt muss man sich vorab entscheiden, ob man über die Börse oder über den Direkthandel traden möchte, sodass man die aktuellen Kurse aller verfügbaren Handelsplätze nicht miteinander vergleichen kann.
In den Abrechnungen tauchen unvorhersehbare Gebührenbeträge auf. So kommt es z. B. bei einem Aktienkauf für 4.000 Euro über die Börse Frankfurt zu folgenden Kosten zusätzlich zur normalen Orderprovision: Orderentgelt EUR 0,95, Fremde Spesen EUR 2,08, Börsenentgelt EUR 3,71. Die "fremden Spesen" sind immer wieder für Überraschungen gut: mal gibt es keine, mal doch wieder ein paar Euro. Übrigens auch beim Kauf über den Direkthandel. Hier wäre eine kundenfreundliche Überarbeitung des Gebührenmodells wünschenswert. Bei Depotüberträgen zum s-broker werden auch noch so geringe Fremdgebühren berechnet. Einmal wurden mir ganze 0,15 Euro berechnet! Eine gewisse Kulanz würde hier bei geringen Kosten einen besseren Eindruck machen. Insgesamt würde ich den s-broker als einen Broker bezeichnen, der zwar ein umfassendes Dienstleistungsspektrum bieten möchte, dabei aber am falschen Ende spart.
Tobias S.

31.12.2011 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Durchwachsenes Urteil
Ein insgesamt durchwachsenes Urteil über das Depot bei der Targobank hat sich bei mir gebildet. Früher war die Targobank bzw. ihr Vorgängerinstitut - die Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA - für Großanleger aufgrund der Flatfee von 10 Euro, aufgrund fehlender Depotkosten und nicht vorhandener Limitgebühr sehr interessant. Man bekommt auch relativ einfach einen Lombardkredit. Bei den Kosten für Kauf und Verkauf von Wertpapieren liegt die Targobank jetzt nur noch im Mittelfeld. Die Zahl der Handelsplätze, über die Transaktionen getätigt werden können, ist eher klein. Leider kann man keine Fonds an der Börse handeln, sondern nur über die Fondsgesellschaften beziehen und/oder einlösen. Die mehrfache Berechnung der Gebühren bei Teilausführungen mit unterschiedlichen Kursen ist kundenunfreundlich. Auch kann man zum Beispiel keine gedeckten Optionen (auf eigene Aktienbestände) verkaufen. Das Gegenkonto zum Depot ist zwingend ein Girokonto, zum Beispiel das Best - Konto, ein gut verzinstes Tagesgeldkonto ist als Gegenkonto nicht möglich.
C. Bovain

09.12.2011 | netbank: Webdesign immer noch nicht gut, aber gute Konditionen beim Depot
Auch das neue Webdesign ist immer noch nicht gut, das Redesign war beileibe kein großer Wurf. Intuitiv ist da wenig, gut wäre ein Einstieg, bei dem man Girokonto, Tagesgeldkonto, Depot und Posteingang in einem Menü sieht. Ein Unding ist, dass man Mitteilungen und Kontoauszüge per Klick erzeugen muss, diese sollten automatisch bzw. periodisch im Posteingang stehen wie zum Beispiel bei der comdirect. Interessant ist die netbank aber für Depot-Kunden, die eher große Orders via Xetra tätigen, keine Infos und keinen großen Analyse-Schnickschnack wollen. Hier ist die Flatfee von zehn Euro sehr niedrig. Das Gros der anderen Anbieter liegt hier bei 0,25 Prozent plus einer Pauschale, sodass schon bei einer Order von 20.000 Euro die netbank-Gebühren um einen Faktor fünf günstiger sind. Die jährliche Gebühr für das Depot liegt bei etwas über 10 Euro, was schon mit der ersten Order locker wieder eingespart ist.
V. Dreesbach

30.11.2011 | ING-DiBa AG: Solides Depot
Seit geraumer Zeit nutze ich bereits das Girokonto bei der ING-DiBa. Da mich hier die fairen Konditionen und das durchdachte Online-Banking überzeugt haben, lag die Idee nahe, auch das Brokerage bei meiner "Hausbank" zu nutzen. Die Eröffnung des Depots kann man ohne erneutes PostIdent einfach aus dem Online-Banking heraus durchführen. Als Verrechnungskonto dient praktischerweise das Tagesgeldkonto der DiBa, genannt Extra-Konto. Im Gegensatz zum Girokonto gibt es hier Zinsen. Durch wiederholte Aktionszinsen für "neues Geld" kommt über das Jahr oft doch ein erstaunlicher Betrag zusammen, wenn man bedenkt, dass das Geld i .d .R. nur kurze Zeit auf dem Verrechnungskonto bleibt. Gut finde ich auch das optionale Session-TAN-Verfahren, so muss man bei mehreren Trades pro Sitzung nur einmal eine TAN eingeben. Überzeugt hat mich auch die Hotline, die über eine normale Festnetznummer zu erreichen ist. Bei Fragen konnte man mir als "Aktien-Einsteiger" stets schnell weiterhelfen. Die Konditionen könnten für meinen Geschmack sicher noch günstiger sein. Aufgrund des unkomplizierten und komfortablen Handlings von Girokonto, Tagesgeldkonto und Depot aus einer Hand ist es aber für mich dennoch ein stimmiges Angebot. Gerade für Kunden, die schon ein Produkt der DiBa nutzen, ist es eine ideale Möglichkeit als Kleinanleger in den Bereich Wertpapiere hineinzuschnuppern.
Bernhard M.

13.11.2011 | Consorsbank: Seit 1999 stetig besser geworden
Ich bin nun schon seit 12 Jahren Kunde bei Cortal Consors (ehemals nur "Consors" - are you ready for transaction?). Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Möglichkeiten im Brokerage stark verbessert und vermehrt haben, die Konditionen für den Kunden dabei stetig besser (man muss leider sagen: dank der zunehmenden Konkurrenz!) oder aber zumindest nicht schlechter geworden sind. Zudem gehört Cortal Consors zu den Brokern, die in Sachen Sicherheit führend sind: Den (kostenlosen!) TAN-Generator gab es bei Cortal Consors schon, als die meisten Online-Bankkunden nicht einmal mal wussten, dass so etwas existiert und immer noch nicht indexierte TAN-Listen verwendeten. Cortal Consors bietet für Orderaufträge an den Börsen Spaniens, Frankreichs und Luxemburgs die gleichen Konditionen (Grundgebühr, etc.) an, wie für Aufträge an deutschen Börsen, das ist ein Bonus, den kaum ein anderer hierzulande bieten kann. Wer also gern französische oder spanische Werte handelt, wird an Cortal Consors nicht vorbei können. Limitänderungen/-streichungen sind seit mittlerweile zwei Jahren kostenlos, das ist aber eher ein Verdienst der starken Konkurrenz (flatex, ING-Diba, DAB bank, etc.), Consors gehörte zuvor eher zu den teureren Anbietern (1,95 EUR/Monat Depotführungskosten waren vor 2009 eine Zumutung, meiner Meinung nach). Die Erreichbarkeit der Online-Anwendung ist im Vergleich zur kleineren Konkurrenz top! Im turbulenten Monat August 2011 hatte ich zum Beispiel ein paar Tage Probleme, bei flatex Orderaufträge aufzugeben, nicht jedoch bei Cortal Consors. Was mir an dem Anbieter weniger gefällt: Cortal Consors versucht, die Konkurrenz zu kannibalisieren, es gibt kaum einen anderen Broker, der schon so früh mit kurzfristigen Lockangeboten (hohe Tagesgeldzinsen für 6 Monate) der Konkurrenz die Depots "klaute". Ich fände es schöner, wenn sich Cortal Consors hier ein Beispiel an ING-Diba oder flatex nehmen würde und einfach durch dauerhaft super Konditionen überzeugen würde.
José L.

28.10.2011 | comdirect bank AG: Hochprofessioneller Service, jedoch ohne Flat-Tarif
Leichter ist mir die Eröffnung eines Depots bisher noch nicht gefallen. Die comdirect bietet hierbei die Möglichkeit, das lästige Postident-Verfahren durch die DHL nach Feierabend bei sich zu Hause erledigen zu können. Das kenne ich von keinem anderen Broker und hierfür gebührt der comdirect ein Extralob. Es gibt zwar allerlei Vergünstigungen der comdirect hinsichtlich der Order- und den Depotgebühren und auch das Fondsangebot mit derzeit beispielsweise einer "ETF free buy-Aktion" ist sehr attraktiv, jedoch kann dies über zwei wesentliche Kritikpunkte nicht hinwegtäuschen: Zum einen gibt es abseits der diversen Ordervergünstigungen keinen Flat-Tarif bei den Ordergebühren, wie man ihn von anderen Anbietern kennt, was sich insbesondere bei großen Volumina negativ auswirkt. Ein Maximalbetrag von 59,90 Euro für eine größere Order ist für mich einfach nicht konkurrenzfähig! Zum anderen werden weder Girokonto noch Verrechnungskonto für das Depot nennenswert verzinst. Dennoch ist das Angebot der comdirect an ETFs mit entsprechenden Sparplänen hierzu für mich sehr reizvoll, sodass ich der comdirect als Fondsanleger erhalten bleibe.
Frederik S.

13.10.2011 | Consorsbank: Zufrieden, mit kleinen Einschränkungen
Wie mein Vorredner habe auch ich im Rahmen einer Prämienaktion, ein Depot bei Cortal Consors eröffnet und diverse Wertpapiere übertragen. Der Übertrag verlief beim ersten Mal problemlos. Als ich ca. ein halbes Jahr später, erneut Wertpapiere übertrug, gab es eine Unstimmigkeit bezüglich der Prämienberechnung. Dies konnte allerdings schnell und unbürokratisch mit einem Anruf bei der Kundenbetreuung geregelt werden. Zudem zeigte sich Cortal Consors bei der erfolgten, manuellen Gutschrift sehr kulant. Die Kundenbetreuung ist gut erreichbar und macht auf mich einen kompetenten Eindruck. Etwas negativ möchte ich anmerken, dass es viele Angebote mit Sternchentext gibt bzw. man erst einmal überprüfen muss, ob das entsprechende Angebot nur für Neukunden oder auch Bestandskunden gilt. Die Menüführung im Onlinemenü ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig und überladen. Mit der Zeit findet man sich dann aber problemlos zurecht. Wertpapier-Transaktionen verliefen bei mir problemlos, schnell und vertrauenerweckend. Teilweise gibt es Angebote für Trades, ansonsten liegen die Kosten im Mittelfeld. Zusätzlich habe ich mir ein Musterdepot angelegt, was im Prinzip sehr einfach geht. Ich benutze kein SMS-TAN-Verfahren, sondern einen elektronischen TAN-Generator, dessen Funktionsweise ich für sehr sicher und zuverlässig erachte. Ich nutze Cortal Consors als Zweitbank, nicht zuletzt auch, weil kein kostenloses Girokonto angeboten wird. Zudem sind die Angebote für Tagesgeld nur für Neukunden interessant - für Bestandskunden eher im unteren Drittel eines Bankenvergleichs.
Luise L.

10.10.2011 | Consorsbank: Erfolgreicher und zufriedenstellender Depotübertrag
Auf das Haus Cortal Consors bin ich durch sehr gute Angebote im Rahmen eines Depotübertrags aufmerksam geworden und habe mich alsbald auch entschlossen, es einmal dort zu probieren. Eröffnung von Depot als auch Übertrag meiner bestehenden Wertpapiere funktionierten problemlos. Auch die Sondervorteile, die mich zum Abschluss bewogen haben, etwa die deutlich über dem Marktniveau liegende Tagesgeldverzinsung, werden ohne Murren gewährt. Orders können einfach und schnell platziert werden, die Bestätigung erfolgt mittels TAN per SMS. Das Interface zur Verwaltung ist grafisch ansprechend gestaltet und einfach zu bedienen. Ein nützliches Feature aus meiner Sicht ist etwa die dort dargestellte Rechnung wie die Summe aus Gewinnen und Verlusten, die mir einfacher anzeigt, welche Wertpapiere mein Depot stärken und welche eher schwache Werte sind und meine Rendite gefährden. So kann ich häufiger auf eventuell notwendige Umschichtungen aufmerksam werden. Da das Depot grundsätzlich kostenfrei bereitgestellt wird, geht man als Anleger bei Cortal Consors auch kein Risiko ein und kann dieses im Falle der Nichtzufriedenheit einfach wieder auflösen. Ich werde jedoch vermutlich auch über die Aktionsverzinsung hinaus mein Depot dort unterhalten, da mich die Konditionen als auch die Funktionen schlichtweg überzeugt haben.
Helmut Nieberger

09.10.2011 | ING-DiBa AG: Seit Jahren konsequent zufrieden
Vor ca. 5 bis 6 Jahren, habe ich an einer DiBa-Aktion teilgenommen, die einen prozentualen Bonus versprach, wenn man dort ein Depot eröffnete und seine Wertpapiere übertrug. Die Eröffnung ging schon damals schnell und einfach und vermittelte insgesamt ein positives Vertrauensgefühl, welches sich bis heute erhalten hat. Natürlich habe ich in dieser Zeit schon einige Trades (online) ausgeführt. Die Maske ist übersichtlich und verständlich und wirkt nicht überladen mit Charts und Kurshistorien etc. Diese sind aber natürlich dennoch verfügbar, aber eben in einem separaten Menü. Die Kosten für Trades liegen im guten Mittelfeld. In der Depotübersicht kann die Wertentwicklung der gelagerten Wertpapiere übersichtlich und Real-Time beobachtet werden. Bei Problemen und Rückfragen ist die Hotline schnell und kostengünstig erreichbar. Zusätzlich habe ich bei der DiBa auch ein (kostenloses) Girokonto inklusive VISA-Karte und ein Tagesgeldkonto. Mit beiden Produkten bin ich ebenfalls zufrieden. Der Tagesgeldzins liegt allerdings eher im unteren Drittel und Neukunden werden bevorzugt behandelt (was ich nicht okay finde). Bei größeren Beträgen lohnt sich ein Blick zur Konkurrenz. Insgesamt ist die DiBa aber eine sehr solide Allroundbank, bei der man sich langfristig gut aufgehoben fühlt.
Jochen L.

08.09.2011 | flatex GmbH: Plattform-Ausfälle, wenn es wichtig ist
Am 9.8. um ca. 9:19 Uhr ging mal wieder nichts bei Flatex. Ich gehe meist über meine Depotanzeige zu der jeweiligen Position und klicke "sell" an. Am Abend zuvor hatte ich mir den WaveXXL ausgesucht, der mich auf eine DAX-Erholung hebeln sollte. Dieser Schein ist bis kurz vor 22 Uhr handelbar. Am Morgen wollte ich ihn nun mit sattem Gewinn verkaufen und natürlich bricht die Plattform zusammen. Kurze Zeit später unterschritt der Wave seinen Knock-Out und wurde gestoppt. Glücklicherweise habe ich direkt als Beweis eine E-Mail mit Screenshot an Flatex geschickt. Summasummarum ist der Stand von Flatex, dass sie entgangene Gewinne nicht entschädigen. Ich hatte glücklicherweise den WaveXXL unter dem Knock-Out-Preis am Abend gekauft. Wahrscheinlich wird der Knock-Out nur zu einer bestimmten Zeit festgestellt. Am nächsten Morgen war dieser zumindest auf Flatex handelbar, was für mich wie vorsätzliche Täuschung aussieht, falls dieser Schein dann schon seinen Knock-Out erfahren haben soll, aber noch auf Flatex handelbar ist. Ich kann mich mit Flatex nicht einigen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Ombudsmann anzurufen. Die angeschlossene BIW Bank nimmt an diesem Verfahren teil - Flatex aber nicht. Mal sehen, was sich ergibt. Ich muss aber sagen, dass sich wegen diesem Stress, den es bei mir auch bei den CFDs gab, Flatex für Daytrading definitiv nicht zu empfehlen ist. Man muss auch aufpassen, dass Limite wegen seltsamen Kursstellungen abgefischt werden. Das war auch bei mir bei einer Position der Fall, die nach meiner Beschwerde zurückabgewickelt worden ist. Da sollte man lieber Stopps nur an den Börsenplätzen und nicht bei Flatex setzen, auch wenn es etwas billiger ist. Ich freue mich, wenn weitere Leute Erfahrungen mit Ombudsmann-Schlichtungen und Flatex bzw. BIW schildern.
anonym

04.08.2011 | ING-DiBa AG: Mit der Wahl der ING DiBa bis heute zufrieden
Da mir berichtet wurde, dass ich mit dem Depot bei der ING DiBa nichts falsch machen kann und gleichermaßen dafür sorgen sollte, Wertpapiere zu besitzen, damit ich ein wenig unabhängiger von der Leitzinsentwicklung werde, habe ich vor einiger Zeit bereits den Einstieg in das Thema Brokerage gewagt. Bislang habe ich es nicht bereut, dafür die ING DiBa als Partner ausgewählt zu haben. Mir werden keinerlei Gebühren für das Depot berechnet, was ich schon einmal sehr günstig finde, da ich keine Zeit habe, mich lange dort zu kümmern. Die Benutzeroberfläche ist für mich leicht zu verstehen und ich finde mich gut zurecht. Das ist wichtig, da ich ansonsten eher weniger mit Computern zu tun habe und mich durchaus Webseiten überfordern können. Ein Tagesgeldkonto habe ich direkt mit dabei, als Verrechnungskonto kann ich dort auch kurzfristige Beträge parken, die ich von meinem Gehalt einbehalte, ehe ich sie für die Lebensführung aufwende. Zudem kann ich mich schnell über meinen aktuellen Depotwert informieren, was für mich wichtig ist, da ich einen Überblick über die Wertentwicklung meines Depots auf dem Laufenden bleiben wollte. Kürzlich übrigens habe ich den Eindruck gehabt, dass eine Wertpapierorder von der Bank falsch umgesetzt wurde. Direkt reichte ich eine Reklamation ein, in deren Bearbeitung leider festgestellt wurde, dass der Fehler bei mir lag. Die schnelle Aufklärung meiner Beschwerde hat mich beeindruckt und bestärkt, mit der ING DiBa die richtige Bank für meine Wertpapieranlage gefunden zu haben.
Yasmina Tonk

28.07.2011 | comdirect bank AG: Große Zufriedenheit
Ich habe im November letzten Jahres im Rahmen der comdirect Zinsaktion (3,5% Tagesgeldzinsen für die ersten 6 Monate) gleich ein Depot miteröffnet, da dieses für die ersten 3 Jahre garantiert kostenlos ist, also ohne die üblichen Sternchentexte. Als Bonus erhielt ich noch Fondsanteile in Höhe von 25 Euro. Üblicherweise zahlt man eine Monatspauschale von 1,95 Euro für das Depot wenn man a.) nicht gleichzeitig ein Girokonto bei comdirect hat, b.) unter 2 Trades im Quartal bleibt, oder c.) keinen Wertpapiersparplan abgeschlossen hat. Diese Pauschale kommt also nur bei einem sehr passiven Gebrauch des Depots zum Tragen. Probleme sind bei mir seit der Eröffnung keine aufgetreten. Die Kundenbetreuung habe ich bisher nur einmal in Anspruch genommen, da ich eine Frage zum Verkauf von Anteilsbruchstücken (also kleiner als 1) eines Fonds hatte. Der Verkauf wurde zwar angenommen, jedoch war dieser auch nach 2 Tagen noch nicht ausgeführt. Auf meine Mail wurde innerhalb von 24 Stunden ausführlich und vor allem verständlich geantwortet. Bemerkenswert vielleicht auch, dass die E-Mail mitten in der Nacht kam! Insgesamt bin ich mit dem Depot bei der comdirect sehr zufrieden, was zum einen an der guten Übersichtlichkeit liegt und zum anderen an dem für mich wichtigen Aspekt des großen Angebots an Fonds.
Martin B.

29.06.2011 | Volkswagen Bank GmbH: Kein Wucher, aber es gibt bessere Anbieter
Die Volkswagen Bank bietet als Finanzdienstleister höherer Bekanntheit ebenfalls ein Depot an, von dem ich aber zügig wieder Abstand nehmen musste. Wer das rustikale Online-Banking der Bank kennt, der dürfte mir zustimmen, dass es sich schon aus Gründen der Ästhetik lohnen würde, an dieser Stelle ein wenig Geld für Programmierungsdienstleistungen zu investieren. Das sei aber nur als Randnotiz angemerkt. Die Depotführung wird bei der Bank als kostenlos angepriesen, was aber nicht zwingend den Tatsachen entspricht. Diese Kostenfreiheit wird nur eingeräumt, sofern ein Girokonto besteht, zwei Trades gemacht wurden oder aber ein Depotbestand von mindestens 10.000 Euro besteht, es reicht also nicht aus, ein paar Aktien im Depot schlummern zu haben. Ansonsten wird für die Depotverwaltung 1,95 Euro pro Monat erhoben, jährlich berechnet. An dieser Stelle sei sicherlich gesagt, dass es Anbieter gibt, die hier noch deutlicher zulangen, aber bedingungslos kostenfrei ist das Depot der Volkswagen Bank leider nicht. Auch hochinteressant aus Kunden- wie Interessentensicht ist die Staffelung der Transaktionsgebühr für Wertpapierorders. Der Einstieg mit mindestens 9,95 Euro bereits kein Schnäppchen mehr, steigt die "Grundgebühr für die Order" mit dem Betrag. Wer einen größeren Betrag anlegen möchte, etwa weil er die Umschichtung in einen Rentenfonds beabsichtigt, darf ab einem Volumen von 50.000 Euro schon mit einer Transaktionsgebühr von 59,95 Euro rechnen. Hier zeigen andere Banken ein alternatives Vorgehen auf. Eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zur Volkswagen Bank kommt für meine Börsengeschäfte nicht infrage, auch wenn das Angebot gegenüber klassischen Filialbanken auch durchaus Vorteile besitzt.
Nico Pawlak

27.06.2011 | flatex GmbH: Faire Konditionen mit annehmbaren Service
Ich bin im Februar dieses Jahres von der Sparkasse mit meinem Depot zu Flatex gegangen, da mir die stetigen steigenden Gebühren bei der Sparkasse zu teuer wurden. Die Eröffnung des Depots ging schnell und problemlos über die Bühne, das Depot sowie auch das zugehörige Unterkonto werden von der BIW Bank geführt. Ich habe direkt bei der Eröffnung einen Antrag auf Depotübertrag eingereicht und Flatex hat sich dann darum gekümmert, dass mein Depot von der Sparkasse zur Flatex übertragen wurde. Der Übertrag fand ca. 2 Wochen nach Eröffnung des Depots statt. Seitdem handele ich munter bei Flatex und bin von den Konditionen überzeugt. Diese sind transparent und fair, zumindest kenne ich keinen vergleichbaren Anbieter, wo man günstiger handeln kann. Die Probleme die andere mit dem Service haben, kann ich so nicht nachvollziehen. Wenn ich eine Frage hatte, bekam ich auch immer eine freundliche Antwort. Leider sind die Wartezeiten zwar manchmal etwas länger aber ich finde das macht flatex durch die guten Preise wieder weg. Alles in allem sicherlich kein Anbieter für Profi-Broker, aber für Privatleute meiner Meinung nach absolut empfehlenswert.
Patty Mende

26.06.2011 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Wunderbare Konditionen
Wüstenrot direct als Produkt der Wüstenrot Bank hat schon vor einiger Zeit mein Erstaunen geerntet und mich dazu gebracht, mich mit den Produkten der Bank zu befassen. Gelockt wurde ich durch ein Tagesgeldkonto mit Bonus und habe mittlerweile auch meine Wertpapiere in einem Top Depot direct von wüstenrot. Ganz besonders klasse bereits die kostenlose Depotführung, egal ob man sich betätigt oder aber auch nicht. Ich habe es selten verstanden, warum die Banken dafür abkassieren mögen und habe mit wüstenrot einen Partner gefunden, der davon absieht. Das bereits ein großes Plus. Die Ordergebühren werden mit dem klassischen Schema (0,25%) vom Kurswert berechnet, aber bei wüstenrot gibt es eine passable Mindestgebühr von 9,90 Euro, spannender ist aber die Deckelung der Gebühr auf maximal 29,90 Euro. Das macht sich insbesondere bei wirklich großen Orders stark bemerkbar. Meiden sollte man hingegen die Order per Telefon abzugeben, an dieser Stelle werden zusätzliche 9,90 Euro fällig, die man sich per Online-Banking sparen kann. Die Konditionen sind sehr gut, Eröffnung ebenfalls kostenfrei. Da mir eine Filiale ohnehin nicht wichtig ist, war wüstenrot mit ihrem Preismodell der beste Partner und wird es vorerst auch sicherlich bleiben, auch wenn ich in Nachkrisenzeiten ein wenig vorsichtiger bei der Geldanlage geworden bin. Zumindest aber über überzogene Gebührenabrechnungen brauche ich mir keine Gedanken zu machen.
Benedikt B.

20.06.2011 | S Broker AG & Co. KG: Verwahre hier gerne meine Wertpapiere
Da ich bei der Sparkasse auch mein Girokonto führe, war ich für die Beratung zu einem Wertpapierkauf dankbar, dessen Konzept mir schlüssig erschien. Auch heute besitze ich nach einigen Jahren diese Wertpapiere noch und lasse diese über den Sparkassen-Anbieter S-Broker verwalten. Da ich über einen gewissen Grundstock verfüge, der im Depot verwaltet wird, werden mir auch dauerhaft keine Depotgebühren in Rechnung gestellt, was ich als sehr angenehm empfinde. Alternativ kann man jedoch auch durch eine Wertpapiertransaktion im Quartal dafür sorgen, dass die quartalsweise Berechnung der Depotgebühren ausbleibt. Ebenfalls bietet es sich an, zusätzlich noch ein Tagesgeldkonto einzurichten, welches zum kurzfristigen Parken zwischen Wertpapierkäufen und Wertpapierverkäufen genutzt werden sollte. Die Ordergebühren sind aus meiner Sicht üblich bis günstig, Kosten fallen für die Eröffnung des Depots keine an. Nach der Eröffnung folgt ein Begrüßungspaket, was sich zu Studieren lohnt, um über die Bedingungen des Depots im Klaren zu sein, Fallstricke drohen hierbei jedoch keine. Das Online-Banking ist klassischerweise von den Farben Weiß und Rot der Sparkassen umrandet und angenehm in der Übersichtlichkeit. Kleine Details wie eine grafische Übersicht über den Depotinhalt werten die Funktionalität der digitalen Depoteinsicht auf. Keine Kosten, viele Funktionen und ein auf Abruf nutzbares Tagesgeldkonto geben für mich den Ausschlag, das Depot von S-Broker mit positiv zu bewerten.
Tim Kiesewetter

16.06.2011 | OnVista Bank: Durch Guthaben Ordergebühren einsparen
Vor einigen Monaten bereits habe ich über eine Aktion, bei der man durch 20 Trades ein Netbook erhalten konnte, ein Depot bei der OnVista Bank eröffnet. Die Kontoeröffnung hat dabei sehr schnell und auch einfach funktioniert, binnen einer Woche war ich startklar und konnte die ersten Gelder auf mein Verrechnungskonto anweisen. Durch sogenannte FreeBuys, also die Möglichkeit kostenfrei Wertpapiere zu kaufen, erhält man die Option bei Wertpapierkäufen Gebühren zu sparen. Die Kehrseite dessen ist, dass diese FreeBuys auf das Durchschnittsguthaben berechnet werden und dieses Konto wiederum zinslos ist. Man bietet der Bank also Geld zum Arbeiten an und erhält dafür kostenfreie Transaktionen. Die Tatsache, dass Zinseinnahmen versteuert werden und gesparte Depotgebühren steuerfrei sind, kann die Enttäuschung über das zinslose Konto jedoch ordentlich abschwächen. Die Abwicklung von Wertpapierkäufen hat reibungslos funktioniert und zu meiner Zufriedenheit beigetragen. Die Papiere waren zeitnah in meinem Depot eingebucht, Abrechnungen folgten wenig später und wurden dem Depot bereits zuvor belastet. So kann ich in Echtzeit meinen Depotbestand sehen, auch wenn noch keine Abrechnungen erfolgt sind. Den Bestand auf meinem Verrechnungskonto erhöhe ich kurzfristig, mindestens jedoch 4 Wochen vor dem gewünschten Kauf, denn der monatliche Durchschnittsbestand ist maßgebend. Auch Verkäufe werden zeitnah abgerechnet, Preisniveau durchaus akzeptabel. Als Anbieter ist OnVista daher aus meiner Sicht durchaus weiterzuempfehlen.
Sascha Niedung

28.05.2011 | ING-DiBa AG: Gutes Angebot mit einigen Schwächen
Zunächst einmal das Gute: Der Kundenservice bei der DiBa ist erstklassig! E-Mails werden manchmal in wenigen Minuten beantwortet, maximal innerhalb von 24 Stunden. Einmal rief ich gegen Mittag des einen Tages an und hatte am nächsten Morgen den Antwortbrief in der Post. Die Ordermaske gehört zu den besten überhaupt: Man erhält auf einen Blick alle Echtzeitkurse aller verfügbaren Börsen mit angebotener bzw. gewünschter Stückzahl. Teilausführungen können dadurch vermieden werden (die übrigens nur selten und wenn, dann nur in geringem Maße zu Mehrkosten führen). Die Gebührenstruktur ist übersichtlich und im Vergleich recht günstig. Schließlich bekommt man ja auch ganz ordentliche Zinsen auf das Verrechnungskonto.
Was bei der DiBa fehlt, sind Auslandsbörsen und Fremdwährungskonten. Meine größte Enttäuschung aber war, dass man keine Stockdividenden wählen kann, sondern immer automatisch die Bardividende bekommt. Stockdividenden können bei einigen ausländischen Aktiengesellschaften anstatt der Barausschüttung gewählt werden, wenn man die ausländische Quellensteuer vermeiden möchte. Der Barwert der Dividende wird dann zu einem bestimmten Kurs, der oft sogar günstiger ist als der aktuelle Börsenkurs, in neue Aktien getauscht und der Gegenwert nur in Deutschland besteuert. Diese Steuern kann man sich je nach persönlicher Lage aber oft erstatten lassen - die ausländische Quellensteuer nicht! In meinem konkreten Fall hätte ich durch die Stockdividende ca. 30% mehr Geld bekommen. "Aus Kostengründen" wird diese Wahlmöglichkeit grundsätzlich nicht angeboten, woraus ein hoher Verlust entstehen kann! Ich verstehe durchaus, dass es unter den Banken keine eierlegenden Wollmilchsäue gibt: Günstige Gebühren, Guthabenverzinsung und guter Service müssen sich trotzdem rechnen; da fallen irgendwo halt Abstriche an. Etwas fragwürdig finde ich allerdings, dass einem dieser Zwang zur Bardividende vorab nirgendwo mitgeteilt wird.
Tobias S.

28.05.2011 | Consorsbank: Im Chaos
Auf der Suche nach einer Alternative für mein aktuelles Depot rief ich bei Cortal Consors an und stellte einige knifflige Fragen zur Handhabung ausländischer Quellenbesteuerung, Cross-Border-Handel, Fremdwährungskonten usw. Die Antworten kamen dabei überraschend zügig und wirkten überzeugend. Besonders wichtig war mir die Wahlmöglichkeit zwischen Stockdividende und Bardividende, falls eine Aktiengesellschaft diese anbietet (Stockdividenden gestatten die Vermeidung ausländischer nicht rückforderbarer Quellensteuer und in einigen Fällen auch umgehende Kursgewinne, falls der Umtauschkurs niedriger ist als der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Einbuchung). Mir wurde bestätigt: Ja, ich würde immer wählen können. Zufrieden forderte ich die Eröffnungsunterlagen für das Depot mit Fremdwährungskonto per Post an. Am übernächsten Tag kam ein kleiner Umschlag mit den Eröffnungsunterlagen für ein Fremdwährungskonto, sonst nichts. Am folgenden Tag ein dicker Umschlag mit Werbematerial für Sparbriefe, Zertifikatehandel und eine allgemeine Infomappe zum Börsenhandel. Die einzigen Eröffnungsformulare, die dabei waren, betrafen einen Sparbrief. Also forderte ich erneut die Unterlagen für das Wertpapierdepot an. Etwas misstrauisch geworden, fragte ich auch nochmals schriftlich zu der Wahlmöglichkeit bezüglich Stockdividende an. Die Antwort diesmal: "Nein, Cortal Consors bietet diese Wahlmöglichkeit grundsätzlich NICHT an." Ob das nun die letzte Wahrheit ist, weiß ich nicht. Nach dem ganzen Chaos interessiert es mich aber auch nicht mehr. Außerdem hätte ich, selbst wenn ich wollte, sowieso noch keine Eröffnungsunterlagen.
Tobias S.

18.05.2011 | maxblue: Empfehlenswerter Allrounder mit einigen Extras
Durch die Deutsche Bank bin ich schon seit mehreren Jahren bei maxblue Kunde. Das kostenlose Depot hat eine hervorragende Web-Oberfläche die wunderbar funktioniert. In Bezug auf Preis/Leistung ist maxblue unter den Top Anbietern! Für viele bekannte Fonds gibt es Rabatte und Aktionen. Es gibt schöne Statistiken zu den Umsätzen, Performance, Depotübersicht und einen Portfolio Manager. Den monatlichen Depotauszug kann man als PDF speichern, wobei man sieht, wie viel Umsatz und Gewinn man erreicht hat. Dank der "Direct-Trade"-Option zum Direkthandel mit verschiedenen Partnern bekommt man stets einen aktuellen und guten Preis, auch vor und nach Börsenschluss. So kann man ohne Probleme mit Limits zum bestmöglichen Kurs traden. In der Order-Übersicht wird auch sofort gelistet, zu welchem Kurs ausgeführt wurde, oder ob der Order noch offen ist. Eine Änderung des Limits ist hier möglich, jedoch leider nicht kostenlos. Es gab bei mir bis jetzt nur einmal ein Problem mit der Erreichbarkeit. In so einem Notfall kann man auf das Telefonbanking zurückgreifen, dies hat bei mir auch problemlos geklappt. Im Vergleich zu comdirect oder flatex hat mir persönlich der Orderprozess mehr zugesagt. Es gibt ausreichend Optionen (kann man im Persönlichen Bereich unter Einstellungen aktivieren) und die Konditionen sind relativ günstig. Zusammengefasst kann ich das maxblue Depot nur empfehlen!
Andreas Gross

05.05.2011 | OnVista Bank: Kompliziertes Preismodell, das sich für gelegentliche Kleinanleger rechnen kann
Derzeit ist die Onvista Bank für Neukunden ihres FreeBuyDepots mit einem auf 6 Monate befristeten Aktionspreis von 2,95 EUR zzgl. Fremdspesen je Trade zweifellos konkurrenzlos günstig. Spätestens nach Ablauf der 6 Monate wird es aber kompliziert. Die OnVista Bank bietet FreeBuys an, deren Anzahl sich nach der Höhe des durchschnittlichen Guthabens des Vormonats auf dem Verrechnungskonto richtet (beispielsweise 2 FreeBuys bei 2.000 Euro Guthaben pro Monat). Nicht genutzte FreeBuys eines Monates verfallen. Während die Käufe also gegebenenfalls kostenfrei sind, zahlt man für die Verkäufe standardmäßig 5,99 Euro zzgl. 0,23% des Ordervolumens (max.39 Euro). Der Nachteil für den Kunden an dem Preismodell ist, dass das Guthaben auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt; d. h. die FreeBuys werden durch die fehlende Verzinsung auf dem Verrechnungskonto quasi gegenfinanziert. Da es sich kein Anleger leisten sollte, größere Beträge auf einem unverzinsten Konto zu parken und Börsengeschäfte auch immer eine Frage des Timings sind, lohnt sich dieses Modell wohl nur für Anleger, die bei passenden Gelegenheiten eher kleinere Beträge an der Börse investieren wollen. Interessant könnte der Einsatz von Freebuys auch für die Anlage in Discount-Zertifikaten sein, bei denen ein Halten bis zur Endfälligkeit zweckmäßig ist und somit ein kostenpflichtiger Verkauf ja ohnehin entfällt. Auch hier ist das Timing jedoch von durchaus großer Bedeutung (hohe Volatilitäten!) und man läuft Gefahr, dass das Kapital auf dem Verrechnungskonto unverzinst bleibt, wenn sich keine passende Einstiegsgelegenheit ergibt. Dieses Risiko sollte man nur bei kleineren Anlagebeträgen eingehen, da der drohende Zinsverlust hier überschaubar bleibt. Positiv hervorzuheben bei der OnVista Bank ist neben den fehlenden Limit- und Depotgebühren (nach Ablauf des 1. Jahres jedoch nur bei mind. einer Transaktion im Monat) vor allem die Abwicklungsgeschwindigkeit der Aufträge, die ich so noch bei keinem anderen Broker erlebt habe. Bei meinen bisherigen Aufträgen wurde die Ausführung jeweils binnen einer Minute durch ein separates Infofenster angezeigt!
Karl-Heinz S.

28.04.2011 | Brokerjet: Der Online-Broker der Erste Bank-Gruppe
Brokerjet bietet sehr regelmäßig Aktionen für Neukunden an. Momentan läuft die "50Euro- bzw. Rabatt-Aktion". Bei meiner Eröffnung lief etwa eine Aktion mit 10g Gold. Der Kontakt zum Broker ist sehr angenehm, sowohl telefonisch als auch elektronisch. Bei offenen Angelegenheit am Telefon wird man von der Bank in der Regel binnen einem Arbeitstag zurückgerufen. Mails werden auch fast immer am selben Tag beantwortet. Das Post-Ident-Verfahren wird für deutsche Interessenten angeboten. Die Einrichtung des Depots erfolgt innerhalb wenigen Tagen im Anschluss. Man wird dann per Mail informiert. Fürs Traden muss man aber ein bisschen länger warten, da der Trading Key mit ein wenig Verspätung eintrifft. Ein online Konto muss man sich dann selber einrichten (zugegebenermaßen ein wenig ungewöhnlich). Generell sollte man folgende Punkte beachten: (1) Pro Quartal fällen Gebühren in Höhe von 1,80 Euro für den sicheren RSA Trading Key. (2) Kunden, die nicht mindestens einen Trade pro Quartal durchführen, werden mit einer pauschalen Gebühr von 15 Euro pro Quartal und Depot belastet. Rücküberweisungen nach Deutschland kommen sehr schnell an, per Expressüberweisung via Sammelkonto bei der BBk Zentrale in Frankfurt am Main. Man kann alle getätigten Transaktionen sehr lang im Blick behalten. In der Online-Auswahl erscheint die Möglichkeit eines Rückblickes über die letzten 10 Jahre. Fazit: Das Angebot von Brokerjet ist mehr als in Ordnung. Bis auf die Kosten für den Trading Key, lässt sich das Depot dauerhaft entgeltfrei führen, wenn man immer wieder tradet. Für Interessenten, die hingegen mit dem Gedanke spielen, für längere nicht zu traden, ist das Angebot hingegen weniger geeignet, da höhere Gebühren fällig werden.
Karl Gross

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