Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

26.03.2012 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Lohnt es sich abseits der großen Online-Broker nach günstigen Konditionen zu suchen?
Seit vielen Jahren mache ich Online-Banking, seit fast derselben Zeit auch Online-Brokerage. Über die Jahre habe ich mit vielen Anbietern zusammen gearbeitet. Das ging von den großen Adressen wie Comdirect oder Cortal Consors bis hin zu kleinen Anbietern wie zum Beispiel der Volkswagenbank. Zu meinen Konten und Depot bei der Wüstenrot direct kam ich über eine Werbeprämie für ein Girokonto. Das Depot habe ich dann dazueröffnet, weil die Online-Handelsgebühren ganz günstig waren. Da ich viel über XETRA handele, eigentlich nur Aktien, Anleihen und Fonds - Schwerpunkt ist Deutschland und da die größeren Werte bzw. Emittenten - fiel nicht ins Gewicht, dass der außerbörsliche Handel bei Wüstenrot direct keine Rolle spielt. Wer sich für Neuemissionen interessierte, saß auch auf den hinteren Bänken, aber insgesamt ist der Markt diesbezüglich in Deutschland ja ziemlich ausgetrocknet. Beim Internetauftritt gibt es schon gewaltige Qualitätsunterschiede zwischen einem Kleinem wie Wüstenrot direct und einem Platzhirsch wie comdirect. Gestaltung, Tools, Informationsmöglichkeiten, da merkt man schon das Wüstenrot direct noch Aufholbedarf hat. Nach einem kurzen Zwischenspiel kehrte ich dann doch wieder zu einem der genannten großen Anbieter zurück.
Carola T.

14.03.2012 | DAB Bank: Wer ein paar Wertpapiere übrig hat, aber eigentlich Geld anlegen will ...
Wer ein paar Wertpapiere übrig hat, aber eigentlich Geld anlegen will, ist zurzeit bei der DAB bank gut aufgehoben. Natürlich nur als Neukunde, aber so ist die (Bank-)Welt nun einmal. Bei Eröffnung eines Depots, Übertrag oder Kauf von Wertpapieren ab einem Wert von 10.000 Euro und bei gleichzeitiger Schließung des Altdepots, kann ein Kunde bis zu 100.000 Euro als Tagesgeld anlegen, und zwar für vier Quartale zu einem Garantiezins von 3,5% per anno. Die Pferdefüße wie gehabt: Die Depot-Einlage darf nicht unter 10.000 Euro sinken. Aber der Zins ist stattlich und die maximale Anlagesumme viel höher als bei vergleichbaren Angeboten wie zum Beispiel von Cortal Consors. Die Zinsgarantie kann viel Wert sein in Zeiten leicht sinkender Tagesgeldzinsen. Nun zum kostenlosen Depot: Internetauftritte habe ich schon gelungener gesehen, die Navigation ist etwas unübersichtlich wie auch die Seiten im Allgemeinen. Die benötigten Börsen-Informationen sind wie bei allen großen Online-Banken in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Guthabenverzinsung ist mau, die Ordergebühren Mittelmaß. Dass Limitänderungen oder -streichungen Gebühren kosten, ist unnötig. Die Hotline ist gut, Reaktion auf E-Mail zuverlässig, aber manchmal zu lang. Insgesamt gesehen können das, was die DAB bank kann, viele andere auch, aber Dank der Neukundenaktion kann ich die DAB bank dem passenden Kunden empfehlen.
Michael P.

07.03.2012 | ING-DiBa AG: Meiner Meinung nach überschätzt
Meiner Meinung nach wird die ING Diba überschätzt. Sicherlich ist der Internetauftritt ganz OK. Auch über die Erreichbarkeit und Art der Auskünfte im Web und am Telefon kann ich mich nicht beklagen. Gut ist, dass das verzinste Extra-Konto Gegenkonto zum Depot sein darf, genauso wie ein Depot ohne Gebühren. Auch fehlende Limitgebühren und die Regelungen bei Teilausführungen sind kundenfreundlich. Allerdings gibt es einige auf das Brokerage bezogene und einige allgemeine Nachteile: Bei den Ordergebühren liegt die ING Diba gerade bei den Kleinanlegern im braven Mittelfeld, mehr nicht. Auch kann man keinen Auktions- oder Kassa-Handel unter Xetra auswählen. Bei Neuemissionen gibt es bessere Adressen, genauso bei den Punkten Tools und Kursversorgung. Nun zu den allgemeinen Nachteilen. Gedeckte Optionen kann man - soweit ich weiß - nicht handeln. Mein Eindruck ist auch, dass z. B. die Tagesgeldkonditionen im Bestandskunden-Geschäft nicht berauschend sind, eigentlich noch nie waren. Unter Abwägung aller Fakten komme ich als langjähriger Kunde nur zu einem neutralen Urteil.
Peter D.

03.03.2012 | ING-DiBa AG: Absolut zu empfehlen
Ich habe jetzt seit ca. 1 Jahr ein Depot bei der ING-DiBa und bin wirklich sehr zufrieden. Die Abwicklung läuft ohne jegliche Probleme. Als Referenzkonto kann entweder, das Girokonto oder das kostenlose Extra Konto nehmen. Die Gebührenstruktur ist einfach und sehr günstig gestaltet. Aber nicht nur das ist gut bei der ING-DiBa, sondern auch der Service. Das Einzige was mich wirklich etwas stört an dem Depot ist, dass der Depotbestand in der Übersicht nur einmal am Tag aktualisiert wird. Dies war bei anderen Banken deutlich besser gelöst, z. B. bei der comdirect. Ich würde jedoch jederzeit wieder mein Depot bei der ING-DiBa eröffnen und kann es ohne Einschränkungen empfehlen.
Marc Linger

01.03.2012 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Bank mit Macken, aber sie geben sich Mühe
Ich bin seit vielen Jahren bei der Targobank und ihren Vorgängern. Online-Banking mache ich seit 1999. Seit dieser Zeit führe ich auch meine Wertpapier-Geschäfte online aus. Viele Jahre waren die Targobank und ihr Vorgänger sehr günstig bei Transaktionskosten (Flatfee von 9,99 Euro, keine Limit-Gebühren und keine Depotkosten). Abstriche musste und muss man beim Fondshandel und bei Neuemissionen machen. Das Gegenkonto zum Depot ist ein Girokonto, das zwar in der Regel kostenfrei, aber nicht jedermanns Sache ist. Letztes Jahr wurde bei den Transaktionskosten auf ein Prozent-Modell plus eine feste Gebühr umgestellt. In der Folge sind kleine Orders immer noch relativ günstig im Vergleich zum Wettbewerb, größere Orders kosten leicht das Doppelte und Dreifache im Vergleich zu der früheren Flatfee, sind aber im inzwischen üblichen Rahmen. Der Web-Auftritt hat sich relativ wenig in den letzten Jahren geändert, ist aber absolut ausreichend. Telefonisch (Hotline) ist die Targobank gut erreichbar und wenn man über die Filialen geht auch kostenfrei. Ich habe die Hotline fast immer als kompetent erlebt, allerdings dauert mir die Bearbeitung von E-Mail-Anfragen unnötig lange. In Abwägung aller Punkte vergebe ich ein positiv mit Einschränkung!
Paul-Dieter Mai

24.02.2012 | netbank: Günstiges Depot bei Gehaltseingang
Das Depot der netbank ist echt nicht schlecht. Allerdings gibt es einen Haken: Hat man keinen regelmäßigen Gehaltseingang oder führt man keine 10 Trades pro Jahr aus, werden 11,90 Euro Depotgebühren fällig. Als Pauschalpreis von 10 Euro je Trade in der Inlandsorder ist man ganz gut dabei. Will man Aktien im Ausland kaufen, bezahlt man 30 Euro pro Trade. Andere Direktbanken liegen nur um 10 Cent unter dem Preis von netbank. Selbst bei einem Ordervolumen von ca. 20.000 Euro bezahlt man noch 10 Euro. Bei taggleichen Teilausführungen fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Das Verrechnungskonto ist kostenlos, es ist ein Girokonto. Hat man dort auch noch regelmäßigen Geldeingang von mindestens 0,01 Euro, hat man ein sehr gut verzinstes Verrechnungskonto mit einem Zinssatz von 1,6%. Für einen Anfänger in Sachen Brokerage und Börse bin ich ganz zufrieden mit dem Depot bei der netbank.
Marina G.

23.02.2012 | Consorsbank: Einfach nur TOP
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Cortal Consors einfach nur TOP ist. Ich bin schon mehrere Jahre dabei und bin durch und durch zufrieden. Die Eröffnung ging damals schon sehr schnell und man konnte auf das Verrechnungskonto nach der Eröffnung sofort Geld einzahlen. Leider gibt es auf dem Verrechnungskonto nur magere 0,25% Zinsen. Allerdings ist das für mich egal, da ich da sowieso nicht die ganze Zeit mein Geld "parke". Der Support ist bei Cortal Consors super! Die Beantwortung von Fragen erfolgte sehr schnell. Man verlor also nicht viel Zeit, wenn es was Wichtiges war! Die Trade-Kosten sind auch so wie bei vielen anderen. Man zahlt 0,25% des Ordervolumens, mindestens 9,95 Euro und maximal 69,00 Euro. Im ersten Jahr sind es über eine Aktion sogar nur 4,95 Euro! Besser kann es also nicht sein. Und wer auf einer sicheren Seite sein möchte: Man bekommt einen TAN-Generator und keine TAN-Liste.
Marc H.

10.02.2012 | 1822direkt: Bei Kostenfreiheit zuverlässig und multifunktional
Mit einem Wertpapierdepot bei der 1822direkt habe ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen machen können. Nicht nur die günstigen Konditionen für das Depot, nämlich bestenfalls kostenfrei, haben mich überzeugt, sondern auch einige Besonderheiten. Verstehen kann ich aber grundsätzlich die Bank, wenn sie Leerdepots mit einem Depotentgelt belastet, da diese Karteileichen auch betriebswirtschaftlich zu Buche schlagen. Großartig ist jedoch etwa das kostenfreie Tagesgeldkonto zur Verrechnung, wo Beträge auch einmal ein paar Tage liegen bleiben können. Zum Reinvestieren bieten sich dabei auch Aktionen an, wie etwa der Fonds des Monats, in dem es einen Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen gibt. Einige interessante Offerten waren dort bereits dabei. Ansonsten schneller Service ohne Kompromisse, bei der es nichts zu bemängeln gibt. Ich kaufe ein Wertpapier, dieses wird eingebucht und später abgerechnet. Das ist auch meine Erwartungshaltung bei meinem Depot, das muss funktionieren, damit ich zufrieden bin. Die 1822direkt kann das gut leisten. Insbesondere Menschen mit teuren Wertpapierdepots werden über die Ersparnis an Grundgebühren überrascht sein. Noch immer gibt es Banken, die nicht nur Depotentgelte fordern, sondern auch Verwahrungsentgelt oder sogar Gebühren nach Depotwert. Da lohnt es sich, nach Alternativen umzusehen.
Sascha Niedung

31.01.2012 | Volkswagen Bank GmbH: Volkswagenbank und Wertpapierhandel, passt das?
Ich bin wie viele Kunden über einen anderen Kunden für die Volkswagenbank geworben worden, zuerst für ein Girokonto, für dass ich auch noch eine Prämie von 50 Euro bekam, später ein Tagesgeldkonto, das mit 2,5% p. a. (für vier Monate garantiert) verzinst wurde. Und schließlich ein Depot, das die Volkswagenbank in Wirklichkeit bei der DAB bank führen lässt. Das ist etwas umständlich, weil man sich einfach mehr Kennungen merken muss. Für viele ist ein kostenloses Depot wichtig, ich habe festgestellt, dass eher die Gebühren und deren Regelungen wichtig sind, wenn man die Gesamtkosten eines Depots betrachtet. Für mich als Trader mit etlichen 10.000 Euro Bestand war das Depot sowieso kostenlos, aber bei den Transaktionsentgelten und -gebühren langt die Volkswagenbank kräftig zu. Während die Kosten für kleine Orders akzeptabel sind, wird im mittleren und oberen Bereich bei 10.000 Euro bis 15.000 Euro kräftig hingelangt. Ein Beispiel: Zahlt man bei der netbank für eine Order vom 15.000 Euro 10 Euro Transaktionsgebühr, so sind es bei der Volkswagenbank fast 50 Euro. Auch wenn man gut verzinstes Verrechnungskonto, fehlende Limitgebühr und gut erreichbare und kompetente Hotline mit einbezieht, so bleibt auch aufgrund der mäßigen Versorgung mit Realtime-Kursen am Ende ein negatives Urteil.
Jürgen Friese

28.01.2012 | netbank: Genau hinschauen
Ich bin aufgrund einer Kundenwerbung über einen Bekannten Kunde der netbank geworden. Es fing gut an mit einer kleinen Werbeprämie für das Girokonto. Ein Tagesgeldkonto war auch dabei und weil auch ein kostengünstiges Depot angeboten wurde, zusammen mit einem Freetrade und einem Reisegutschein, eröffnete ich auch noch ein Depot. Die netbank hat wie bekannt bei XETRA-Orders eine Flatfee von 10 Euro. So weit so gut. Bald aber merkte ich schon die ersten Macken. Obwohl die Liquidität auf dem Gegenkonto des Depots da war - in diesem Fall auf dem Tagesgeldkonto - konnte ich erst ein, zwei Tage später handeln. Ich bin erfahren mit Online-Banken und kenne mich auch im Brokerage gut aus, anderswo habe ich das nicht erlebt. Online gibt es keine Wertpapierkurse, ob und wie die Order lief, sieht man erst nach langer Zeit. Man kann nicht zwischen Auktion und variablem Handel auswählen. Das Fondsangebot ist dürftig. Da die Tagesgeldkonditionen auch im Vergleich zur Spitze immer mehr abfielen und ein schwacher Internet-Auftritt nach dem Redesign noch unübersichtlicher wurde, habe ich mich nach etwas mehr als einem Jahr entschlossen zu wechseln. Eine formlose Kündigung von Konten und Depots wurde nicht akzeptiert, ein Depotübertragsformular musste nachgereicht werden. Auch dann klemmte immer noch etwas, die Verlusttöpfe wären noch nicht übertragen.
Mandy K.

21.01.2012 | onvista bank: Fondshandel über KAG
Ich bin Besitzer eines Wertpapierdepots bei Onvista. Seit nunmehr vier Monaten ist es nicht mehr möglich Fondsorders (Verkäufe) über die Fondsgesellschaft online zu platzieren. Es erfolgt eine Fehlermeldung. Mehrere E-Mails und Fax-Anfragen blieben unbeantwortet. Erst nach einer Order, die ich per Fax eingereicht hatte, kam eine Mitteilung, dass Orders per Fax nicht möglich seien und somit auch nicht ausgeführt würden; sowie keinerlei Hinweis ob und wann der Fehler behoben wird. Also bleibt nur noch die Ordermöglichkeit per Telefon, die normalerweise Zuschlag kostet. Abgesehen von der telefonischen Erreichbarkeit, die nicht immer gegeben ist, ist es sehr umständlich. Sollte Onvista interessiert sein, auch an den Verkäufen von Fondsanteilen zu verdienen? Der Handel der Fondsanteile über die Börse (Verkaufsgebühren) ist weiterhin problemlos möglich. Dies bezieht sich auf die beiden Auftragsmöglichkeiten über das Webtrading sowie über die spezielle Handelssoftware GTS-Trading. Am ärgerlichsten ist aber die Nichtbeachtung von Kundenanfragen.
Sabine Becker

17.01.2012 | ING-DiBa AG: Für Einsteiger ein gutes Depot
Vor einem Jahr habe ich bei der ING-Diba ein Depot für Fonds und Aktien eröffnet. Mittlerweile habe ich als Einsteiger einige Trades hinter mir und bin wirklich zufrieden. Man findet sich superschnell in der Menüführung zurecht. Sind einmal Fragen bei mir aufgetaucht, gab es an den meisten Punkten "Fragezeichen", die einem die nötigen Infos gegeben haben. Zuerst habe ich iTAN benutzt. Es war schon immer wieder lästig jedes Mal den Zettel hervorzukramen und die richtige iTAN herauszusuchen. Seit einigen Monaten benutze ich die hier kostenlose smsTAN. Damit bin ich vollkommen zufrieden, da ich endlich keine Zettel mehr brauche. Ein Punkt gibt es aber, der mich stört: die Tradekosten in Höhe von 9,90 Euro pro Trade. Aber die Bank muss ja auch irgendwie Umsatz machen. Zudem sind bei den meisten Direktbanken die Tradekosten auf diesem Niveau. Trotz der Tradekosten kann ich das Depot von der ING-Diba weiterempfehlen!
Thomas K.

09.01.2012 | Consorsbank: Konditionen sind top
Seit einigen Monaten besitze ich ein Depot bei Cortal Consors. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Depot. Die Tradekosten pro Trade liegen bei 4,95 Euro für das erste Jahr! Nach dem ersten Jahr sind es 9,95 Euro, also genauso viel wie bei den meisten anderen Direktbanken wie ING-DiBa oder comdirect. Hat man sich erst an die Übersicht der Seite von Cortal Consors gewöhnt, findet man alles sehr schnell. Zudem bekommt man noch einen TAN-Generator umsonst, den man noch aktivieren lassen muss. Was ich persönlich noch sehr nett finde ist, dass die Kurse noch am Abend aktualisiert werden. So weiß man immer schon am Abend, wo man ungefähr steht. Die Kontoeröffnung geht auch recht fix über die Bühne. Man gibt auf der Internetseite seine Daten ein und bekommt am nächsten Tag schon die Unterlagen zugeschickt, die man dann per PostIdent-Verfahren zurückschickt. Nach ein bis zwei Tagen ist das Depot auch schon eröffnet und man kann Geld auf sein Verrechnungskonto überweisen. Besser geht es nicht.
Matthias K.

06.01.2012 | onvista bank: Weit weg von den ersten Plätzen
Als typischer mittlerer Anleger kann ich mich dem Brokerage-Vergleich von modern-banking nur anschließen. In Summe geben die bisherigen Erfahrungsberichte meiner Meinung nach ein zu positives Bild für das FreeBuy-Depot der Onvista Bank ab. Ich kam über eine lukrative Neukunden-Aktion zur Onvista Bank. Eine Prämie von weit über 100 Euro für einen Depotübertrag, ein kostenfreies Depot, eine große kostenfreie Anzahl von Realtime-Kursen, keine Limitgebühr, ein paar Freetrades, das alles klang sehr gut. Allerdings sind die Order-Gebühren bei Orders von circa 5.000 Euro - wie ich sie häufig habe - nicht wirklich günstig. Zumal bei Teilausführungen die Gebühr immer wieder berechnet wird. Wer sich für Fonds interessiert, hat hier nur ein eingeschränktes Angebot. Der Internetauftritt ist mehr als mäßig. Oft weiß der Nutzer nicht, wo er den gerade im Menü steht. Eine Rücküberweisung auf das Referenzkonto zum Beispiel war immer eher eine Suche als eine Menü-Führung. Konto, Depot, Postfach und Tools erscheinen unstrukturiert. Die einzelnen Seiten sind oft textbeladen und damit unübersichtlich. Ich werde wohl den Broker demnächst wechseln, weil es attraktivere Pakete für Brokerage-Kunden gibt.
Steve S.

03.01.2012 | 1822direkt: Schlechte Erfahrungen bei Zeichnung
Ich habe schlechte Erfahrungen mit dem Brokerage der 1822direkt der Frankfurter Sparkasse gemacht, und zwar unter anderem bei dem Thema IPO/Neuemission. So habe ich zum Beispiel bei drei verschiedenen Banken eine Neuemission gezeichnet, eine Bank war dabei die 1822direkt. Während ich im Online-Banking/Depot der beiden anderen Banken am Tag der Erstnotiz schon vor dem ersten Kurs sehen konnte, dass ich in dem einen Falle keine Zuteilung bekommen hatte, im zweiten Fall eine teilweise Zuteilung bekommen hatte, war die 1822direkt auch noch am Mittag des ersten Börsentags nicht in der Lage, mir zu sagen, wie der Status meiner Zeichnung war. Da dann auch der für die Zeichnung reservierte/gesperrte Betrag wieder freigegeben wurde, transferierte ich den Betrag für weitere Transaktionen zu einer anderen Bank. Lange hörte ich nichts von der 1822direkt, dann kam eine Mahnung mit Verzugszinsen. Der Kurs der Neuemission war inzwischen nach einem schönen Anfangsgewinn deutlich ins Minus gerutscht, ohne dass ich von meinem Glück wusste, die Aktie zu besitzen. Es hat mich einige Mails und Telefonate gekostet, bis mir die 1822direkt die Kosten erstattete und rückabwickelte, auch wenn es um vergleichbar geringe Beträge ging. Ich habe oft Neuemissionen bei vielen Online- und Filialbanken gezeichnet, Ähnliches widerfuhr mir anderswo nie.
F. H.

01.01.2012 | S Broker AG & Co. KG: Umfassendes Angebot mit etlichen Tücken
Der s-broker bietet ein umfassendes Angebot an Inlands-/Auslandsbörsen, Fremdwährungskonten, Tagesgeldverzinsung, und das alles zu annehmbaren Konditionen. Allerdings nicht ohne Mängel bzw. Tücken: Das Tagesgeldkonto (KontoPlus) ist ein gesondertes Konto neben dem Trade-Verrechnungskonto. Das bedeutet einerseits umständliches Hin-und-her-Buchen vor und nach dem Traden und andererseits entgehen einem Zinseinnahmen, wenn man sich z. B. einige Wochen mit einer Limitorder auf die Lauer legen will. Dann liegt das Geld einstweilen unverzinst auf dem Verrechnungskonto. Der Kundenservice ist unzuverlässig. Eine Bitte um eine Bescheinigung über ausländische Quellensteuerabzüge wurde drei Mal (!) ignoriert, und das sowohl, wenn ich sie als legitimierte Mitteilung mit TAN-Eingabe abschickte, als auch bei Versand über das allgemeine Kontaktformular. Die Handelsmaske ist nicht gerade kundenfreundlich: Es gibt keine Realtime-Börsenkurse für Aktien, nur bei Direkthandelspartnern. Der Abruf dieser Kurse gestaltet sich aber extrem unkomfortabel: Bevor man einen Kurs bekommt, muss eine TAN eingegeben werden, die dann für 10 Abfragen gilt. Je mehr Direkthandelspartner man aus der vorhandenen Liste für die Abfrage auswählt, desto weniger Zeit steht einem für die Kaufentscheidung zur Verfügung (kein Witz - je mehr man lesen und vergleichen muss, desto weniger Zeit hat man!). Außerdem werden in der Liste auch Partner angezeigt, bei denen das Wertpapier gar nicht gehandelt wird, was Fehlermeldungen und Zeitverlust zur Folge hat. Überhaupt muss man sich vorab entscheiden, ob man über die Börse oder über den Direkthandel traden möchte, sodass man die aktuellen Kurse aller verfügbaren Handelsplätze nicht miteinander vergleichen kann.
In den Abrechnungen tauchen unvorhersehbare Gebührenbeträge auf. So kommt es z. B. bei einem Aktienkauf für 4.000 Euro über die Börse Frankfurt zu folgenden Kosten zusätzlich zur normalen Orderprovision: Orderentgelt EUR 0,95, Fremde Spesen EUR 2,08, Börsenentgelt EUR 3,71. Die "fremden Spesen" sind immer wieder für Überraschungen gut: mal gibt es keine, mal doch wieder ein paar Euro. Übrigens auch beim Kauf über den Direkthandel. Hier wäre eine kundenfreundliche Überarbeitung des Gebührenmodells wünschenswert. Bei Depotüberträgen zum s-broker werden auch noch so geringe Fremdgebühren berechnet. Einmal wurden mir ganze 0,15 Euro berechnet! Eine gewisse Kulanz würde hier bei geringen Kosten einen besseren Eindruck machen. Insgesamt würde ich den s-broker als einen Broker bezeichnen, der zwar ein umfassendes Dienstleistungsspektrum bieten möchte, dabei aber am falschen Ende spart.
Tobias S.

31.12.2011 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Durchwachsenes Urteil
Ein insgesamt durchwachsenes Urteil über das Depot bei der Targobank hat sich bei mir gebildet. Früher war die Targobank bzw. ihr Vorgängerinstitut - die Citibank Privatkunden AG & Co. KGaA - für Großanleger aufgrund der Flatfee von 10 Euro, aufgrund fehlender Depotkosten und nicht vorhandener Limitgebühr sehr interessant. Man bekommt auch relativ einfach einen Lombardkredit. Bei den Kosten für Kauf und Verkauf von Wertpapieren liegt die Targobank jetzt nur noch im Mittelfeld. Die Zahl der Handelsplätze, über die Transaktionen getätigt werden können, ist eher klein. Leider kann man keine Fonds an der Börse handeln, sondern nur über die Fondsgesellschaften beziehen und/oder einlösen. Die mehrfache Berechnung der Gebühren bei Teilausführungen mit unterschiedlichen Kursen ist kundenunfreundlich. Auch kann man zum Beispiel keine gedeckten Optionen (auf eigene Aktienbestände) verkaufen. Das Gegenkonto zum Depot ist zwingend ein Girokonto, zum Beispiel das Best - Konto, ein gut verzinstes Tagesgeldkonto ist als Gegenkonto nicht möglich.
C. Bovain

09.12.2011 | netbank: Webdesign immer noch nicht gut, aber gute Konditionen beim Depot
Auch das neue Webdesign ist immer noch nicht gut, das Redesign war beileibe kein großer Wurf. Intuitiv ist da wenig, gut wäre ein Einstieg, bei dem man Girokonto, Tagesgeldkonto, Depot und Posteingang in einem Menü sieht. Ein Unding ist, dass man Mitteilungen und Kontoauszüge per Klick erzeugen muss, diese sollten automatisch bzw. periodisch im Posteingang stehen wie zum Beispiel bei der comdirect. Interessant ist die netbank aber für Depot-Kunden, die eher große Orders via Xetra tätigen, keine Infos und keinen großen Analyse-Schnickschnack wollen. Hier ist die Flatfee von zehn Euro sehr niedrig. Das Gros der anderen Anbieter liegt hier bei 0,25 Prozent plus einer Pauschale, sodass schon bei einer Order von 20.000 Euro die netbank-Gebühren um einen Faktor fünf günstiger sind. Die jährliche Gebühr für das Depot liegt bei etwas über 10 Euro, was schon mit der ersten Order locker wieder eingespart ist.
V. Dreesbach

30.11.2011 | ING-DiBa AG: Solides Depot
Seit geraumer Zeit nutze ich bereits das Girokonto bei der ING-DiBa. Da mich hier die fairen Konditionen und das durchdachte Online-Banking überzeugt haben, lag die Idee nahe, auch das Brokerage bei meiner "Hausbank" zu nutzen. Die Eröffnung des Depots kann man ohne erneutes PostIdent einfach aus dem Online-Banking heraus durchführen. Als Verrechnungskonto dient praktischerweise das Tagesgeldkonto der DiBa, genannt Extra-Konto. Im Gegensatz zum Girokonto gibt es hier Zinsen. Durch wiederholte Aktionszinsen für "neues Geld" kommt über das Jahr oft doch ein erstaunlicher Betrag zusammen, wenn man bedenkt, dass das Geld i .d .R. nur kurze Zeit auf dem Verrechnungskonto bleibt. Gut finde ich auch das optionale Session-TAN-Verfahren, so muss man bei mehreren Trades pro Sitzung nur einmal eine TAN eingeben. Überzeugt hat mich auch die Hotline, die über eine normale Festnetznummer zu erreichen ist. Bei Fragen konnte man mir als "Aktien-Einsteiger" stets schnell weiterhelfen. Die Konditionen könnten für meinen Geschmack sicher noch günstiger sein. Aufgrund des unkomplizierten und komfortablen Handlings von Girokonto, Tagesgeldkonto und Depot aus einer Hand ist es aber für mich dennoch ein stimmiges Angebot. Gerade für Kunden, die schon ein Produkt der DiBa nutzen, ist es eine ideale Möglichkeit als Kleinanleger in den Bereich Wertpapiere hineinzuschnuppern.
Bernhard M.

13.11.2011 | Consorsbank: Seit 1999 stetig besser geworden
Ich bin nun schon seit 12 Jahren Kunde bei Cortal Consors (ehemals nur "Consors" - are you ready for transaction?). Insgesamt lässt sich feststellen, dass sich die Möglichkeiten im Brokerage stark verbessert und vermehrt haben, die Konditionen für den Kunden dabei stetig besser (man muss leider sagen: dank der zunehmenden Konkurrenz!) oder aber zumindest nicht schlechter geworden sind. Zudem gehört Cortal Consors zu den Brokern, die in Sachen Sicherheit führend sind: Den (kostenlosen!) TAN-Generator gab es bei Cortal Consors schon, als die meisten Online-Bankkunden nicht einmal mal wussten, dass so etwas existiert und immer noch nicht indexierte TAN-Listen verwendeten. Cortal Consors bietet für Orderaufträge an den Börsen Spaniens, Frankreichs und Luxemburgs die gleichen Konditionen (Grundgebühr, etc.) an, wie für Aufträge an deutschen Börsen, das ist ein Bonus, den kaum ein anderer hierzulande bieten kann. Wer also gern französische oder spanische Werte handelt, wird an Cortal Consors nicht vorbei können. Limitänderungen/-streichungen sind seit mittlerweile zwei Jahren kostenlos, das ist aber eher ein Verdienst der starken Konkurrenz (flatex, ING-Diba, DAB bank, etc.), Consors gehörte zuvor eher zu den teureren Anbietern (1,95 EUR/Monat Depotführungskosten waren vor 2009 eine Zumutung, meiner Meinung nach). Die Erreichbarkeit der Online-Anwendung ist im Vergleich zur kleineren Konkurrenz top! Im turbulenten Monat August 2011 hatte ich zum Beispiel ein paar Tage Probleme, bei flatex Orderaufträge aufzugeben, nicht jedoch bei Cortal Consors. Was mir an dem Anbieter weniger gefällt: Cortal Consors versucht, die Konkurrenz zu kannibalisieren, es gibt kaum einen anderen Broker, der schon so früh mit kurzfristigen Lockangeboten (hohe Tagesgeldzinsen für 6 Monate) der Konkurrenz die Depots "klaute". Ich fände es schöner, wenn sich Cortal Consors hier ein Beispiel an ING-Diba oder flatex nehmen würde und einfach durch dauerhaft super Konditionen überzeugen würde.
José L.

28.10.2011 | comdirect bank AG: Hochprofessioneller Service, jedoch ohne Flat-Tarif
Leichter ist mir die Eröffnung eines Depots bisher noch nicht gefallen. Die comdirect bietet hierbei die Möglichkeit, das lästige Postident-Verfahren durch die DHL nach Feierabend bei sich zu Hause erledigen zu können. Das kenne ich von keinem anderen Broker und hierfür gebührt der comdirect ein Extralob. Es gibt zwar allerlei Vergünstigungen der comdirect hinsichtlich der Order- und den Depotgebühren und auch das Fondsangebot mit derzeit beispielsweise einer "ETF free buy-Aktion" ist sehr attraktiv, jedoch kann dies über zwei wesentliche Kritikpunkte nicht hinwegtäuschen: Zum einen gibt es abseits der diversen Ordervergünstigungen keinen Flat-Tarif bei den Ordergebühren, wie man ihn von anderen Anbietern kennt, was sich insbesondere bei großen Volumina negativ auswirkt. Ein Maximalbetrag von 59,90 Euro für eine größere Order ist für mich einfach nicht konkurrenzfähig! Zum anderen werden weder Girokonto noch Verrechnungskonto für das Depot nennenswert verzinst. Dennoch ist das Angebot der comdirect an ETFs mit entsprechenden Sparplänen hierzu für mich sehr reizvoll, sodass ich der comdirect als Fondsanleger erhalten bleibe.
Frederik S.

13.10.2011 | Consorsbank: Zufrieden, mit kleinen Einschränkungen
Wie mein Vorredner habe auch ich im Rahmen einer Prämienaktion, ein Depot bei Cortal Consors eröffnet und diverse Wertpapiere übertragen. Der Übertrag verlief beim ersten Mal problemlos. Als ich ca. ein halbes Jahr später, erneut Wertpapiere übertrug, gab es eine Unstimmigkeit bezüglich der Prämienberechnung. Dies konnte allerdings schnell und unbürokratisch mit einem Anruf bei der Kundenbetreuung geregelt werden. Zudem zeigte sich Cortal Consors bei der erfolgten, manuellen Gutschrift sehr kulant. Die Kundenbetreuung ist gut erreichbar und macht auf mich einen kompetenten Eindruck. Etwas negativ möchte ich anmerken, dass es viele Angebote mit Sternchentext gibt bzw. man erst einmal überprüfen muss, ob das entsprechende Angebot nur für Neukunden oder auch Bestandskunden gilt. Die Menüführung im Onlinemenü ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig und überladen. Mit der Zeit findet man sich dann aber problemlos zurecht. Wertpapier-Transaktionen verliefen bei mir problemlos, schnell und vertrauenerweckend. Teilweise gibt es Angebote für Trades, ansonsten liegen die Kosten im Mittelfeld. Zusätzlich habe ich mir ein Musterdepot angelegt, was im Prinzip sehr einfach geht. Ich benutze kein SMS-TAN-Verfahren, sondern einen elektronischen TAN-Generator, dessen Funktionsweise ich für sehr sicher und zuverlässig erachte. Ich nutze Cortal Consors als Zweitbank, nicht zuletzt auch, weil kein kostenloses Girokonto angeboten wird. Zudem sind die Angebote für Tagesgeld nur für Neukunden interessant - für Bestandskunden eher im unteren Drittel eines Bankenvergleichs.
Luise L.

10.10.2011 | Consorsbank: Erfolgreicher und zufriedenstellender Depotübertrag
Auf das Haus Cortal Consors bin ich durch sehr gute Angebote im Rahmen eines Depotübertrags aufmerksam geworden und habe mich alsbald auch entschlossen, es einmal dort zu probieren. Eröffnung von Depot als auch Übertrag meiner bestehenden Wertpapiere funktionierten problemlos. Auch die Sondervorteile, die mich zum Abschluss bewogen haben, etwa die deutlich über dem Marktniveau liegende Tagesgeldverzinsung, werden ohne Murren gewährt. Orders können einfach und schnell platziert werden, die Bestätigung erfolgt mittels TAN per SMS. Das Interface zur Verwaltung ist grafisch ansprechend gestaltet und einfach zu bedienen. Ein nützliches Feature aus meiner Sicht ist etwa die dort dargestellte Rechnung wie die Summe aus Gewinnen und Verlusten, die mir einfacher anzeigt, welche Wertpapiere mein Depot stärken und welche eher schwache Werte sind und meine Rendite gefährden. So kann ich häufiger auf eventuell notwendige Umschichtungen aufmerksam werden. Da das Depot grundsätzlich kostenfrei bereitgestellt wird, geht man als Anleger bei Cortal Consors auch kein Risiko ein und kann dieses im Falle der Nichtzufriedenheit einfach wieder auflösen. Ich werde jedoch vermutlich auch über die Aktionsverzinsung hinaus mein Depot dort unterhalten, da mich die Konditionen als auch die Funktionen schlichtweg überzeugt haben.
Helmut Nieberger

09.10.2011 | ING-DiBa AG: Seit Jahren konsequent zufrieden
Vor ca. 5 bis 6 Jahren, habe ich an einer DiBa-Aktion teilgenommen, die einen prozentualen Bonus versprach, wenn man dort ein Depot eröffnete und seine Wertpapiere übertrug. Die Eröffnung ging schon damals schnell und einfach und vermittelte insgesamt ein positives Vertrauensgefühl, welches sich bis heute erhalten hat. Natürlich habe ich in dieser Zeit schon einige Trades (online) ausgeführt. Die Maske ist übersichtlich und verständlich und wirkt nicht überladen mit Charts und Kurshistorien etc. Diese sind aber natürlich dennoch verfügbar, aber eben in einem separaten Menü. Die Kosten für Trades liegen im guten Mittelfeld. In der Depotübersicht kann die Wertentwicklung der gelagerten Wertpapiere übersichtlich und Real-Time beobachtet werden. Bei Problemen und Rückfragen ist die Hotline schnell und kostengünstig erreichbar. Zusätzlich habe ich bei der DiBa auch ein (kostenloses) Girokonto inklusive VISA-Karte und ein Tagesgeldkonto. Mit beiden Produkten bin ich ebenfalls zufrieden. Der Tagesgeldzins liegt allerdings eher im unteren Drittel und Neukunden werden bevorzugt behandelt (was ich nicht okay finde). Bei größeren Beträgen lohnt sich ein Blick zur Konkurrenz. Insgesamt ist die DiBa aber eine sehr solide Allroundbank, bei der man sich langfristig gut aufgehoben fühlt.
Jochen L.

08.09.2011 | flatex GmbH: Plattform-Ausfälle, wenn es wichtig ist
Am 9.8. um ca. 9:19 Uhr ging mal wieder nichts bei Flatex. Ich gehe meist über meine Depotanzeige zu der jeweiligen Position und klicke "sell" an. Am Abend zuvor hatte ich mir den WaveXXL ausgesucht, der mich auf eine DAX-Erholung hebeln sollte. Dieser Schein ist bis kurz vor 22 Uhr handelbar. Am Morgen wollte ich ihn nun mit sattem Gewinn verkaufen und natürlich bricht die Plattform zusammen. Kurze Zeit später unterschritt der Wave seinen Knock-Out und wurde gestoppt. Glücklicherweise habe ich direkt als Beweis eine E-Mail mit Screenshot an Flatex geschickt. Summasummarum ist der Stand von Flatex, dass sie entgangene Gewinne nicht entschädigen. Ich hatte glücklicherweise den WaveXXL unter dem Knock-Out-Preis am Abend gekauft. Wahrscheinlich wird der Knock-Out nur zu einer bestimmten Zeit festgestellt. Am nächsten Morgen war dieser zumindest auf Flatex handelbar, was für mich wie vorsätzliche Täuschung aussieht, falls dieser Schein dann schon seinen Knock-Out erfahren haben soll, aber noch auf Flatex handelbar ist. Ich kann mich mit Flatex nicht einigen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Ombudsmann anzurufen. Die angeschlossene BIW Bank nimmt an diesem Verfahren teil - Flatex aber nicht. Mal sehen, was sich ergibt. Ich muss aber sagen, dass sich wegen diesem Stress, den es bei mir auch bei den CFDs gab, Flatex für Daytrading definitiv nicht zu empfehlen ist. Man muss auch aufpassen, dass Limite wegen seltsamen Kursstellungen abgefischt werden. Das war auch bei mir bei einer Position der Fall, die nach meiner Beschwerde zurückabgewickelt worden ist. Da sollte man lieber Stopps nur an den Börsenplätzen und nicht bei Flatex setzen, auch wenn es etwas billiger ist. Ich freue mich, wenn weitere Leute Erfahrungen mit Ombudsmann-Schlichtungen und Flatex bzw. BIW schildern.
anonym

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