Neben Transakionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.

Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direkt, brokerjet, comdirect bank AG, Cortal Consors S. A., DAB bank AG, Deutsche Postbank AG, DKB, Deutsche Kreditbank AG, flatex AG, ING-DiBa AG, maxblue, netbank AG, OnVista Bank, S Broker AG & Co. KG, TARGOBANK AG & Co. KGaA, ViTrade AG, Volkswagen Bank direct, Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank, alle anzeigen
28.04.2011 brokerjet: Der Online-Broker der Erste Bank-Gruppe
Brokerjet bietet sehr regelmäßig Aktionen für Neukunden an. Momentan läuft die "50Euro- bzw. Rabatt-Aktion". Bei meiner Eröffnung lief etwa eine Aktion mit 10g Gold. Der Kontakt zum Broker ist sehr angenehm, sowohl telefonisch als auch elektronisch. Bei offenen Angelegenheit am Telefon wird man von der Bank in der Regel binnen einem Arbeitstag zurückgerufen. Mails werden auch fast immer am selben Tag beantwortet. Das Post-Ident-Verfahren wird für deutsche Interessenten angeboten. Die Einrichtung des Depots erfolgt innerhalb wenigen Tagen im Anschluss. Man wird dann per Mail informiert. Fürs Traden muss man aber ein bisschen länger warten, da der Trading Key mit ein wenig Verspätung eintrifft. Ein online Konto muss man sich dann selber einrichten (zugegebenermaßen ein wenig ungewöhnlich). Generell sollte man folgende Punkte beachten: (1) Pro Quartal fällen Gebühren in Höhe von 1,80 Euro für den sicheren RSA Trading Key. (2) Kunden, die nicht mindestens einen Trade pro Quartal durchführen, werden mit einer pauschalen Gebühr von 15 Euro pro Quartal und Depot belastet. Rücküberweisungen nach Deutschland kommen sehr schnell an, per Expressüberweisung via Sammelkonto bei der BBk Zentrale in Frankfurt am Main. Man kann alle getätigten Transaktionen sehr lang im Blick behalten. In der Online-Auswahl erscheint die Möglichkeit eines Rückblickes über die letzten 10 Jahre. Fazit: Das Angebot von Brokerjet ist mehr als in Ordnung. Bis auf die Kosten für den Trading Key, lässt sich das Depot dauerhaft entgeltfrei führen, wenn man immer wieder tradet. Für Interessenten, die hingegen mit dem Gedanke spielen, für längere nicht zu traden, ist das Angebot hingegen weniger geeignet, da höhere Gebühren fällig werden.
Karl Gross
15.03.2009 brokerjet: Sehr guter Service, aber zu hohe Kosten
Ich wurde aufgrund eines sehr guten Neukundenangebotes auf den österreichischen Onlinebroker brokerjet aufmerksam. Der Übertrag meines alten Depots zu brokerjet war problemlos und wurde rasch durchgeführt. Ich wurde über alles per E-Mail und per Nachricht in meine Postbox informiert. Nachdem ich dann meine Zugangsdaten sowie den Tradingkey erhalten habe, fing ich mit dem Traden an. Anfangs lief alles einwandfrei. Gelegentlich kam es allerdings vor, dass die Ordergebühren falsch berechnet wurden. So wurden bei einigen Fondsorders die Verkaufsgebühren vom Ausgabepreis (inkl. Ausgabeaufschlag) anstatt vom Rücknahmepreis berechnet. Nachdem ich dies schriftlich reklamiert hatte, wurden die Gebühren allerdings komplett erstattet. Der Service ist also nicht nur sehr gut und schnell, sondern auch durchaus kulant. Was mich allerdings an brokerjet stört, ist dass für den Tradingkey (TAN-Generator) eine Gebühr von 1,80 Euro pro Quartal fällig wird. Wenn man mal nicht handelt, wird ebenfalls eine Kontoführungsgebühr in Höhe von 15,00 Euro pro Quartal fällig. Da diese Kosten bei anderen Brokern nicht anfallen, überlege ich mir, mein Depot zu einem anderen Anbieter zu übertragen. Allerdings werden dafür pro Position 36,00 Euro fällig.
Thorsten K.
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