Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

06.03.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Wechsel vom Papier-TAN-Verfahren zum SMS-TAN-Verfahren
Ich verlasse die Wüstenrot-Bank mit Trauer und Empörung: Mit der Wüstenrot-Bank war ich glücklich, weil die Internet-Bedienoberfläche für Überweisungen und ähnliche Dinge vorbildlich gut gemacht ist. Gestern erfuhr ich zufällig und deshalb völlig überraschend, dass die Wüstenrot-Bank in wenigen Tagen das Papier-TAN-Verfahren beenden will und danach nur noch das SMS-TAN-Verfahren möglich sein soll. Einfach mal eben so, knallhart und rücksichtslos! Ich besitze keinerlei SMS-Geräte! Was nun? Es gibt SMS-Internet-Dienste, mit denen man SMS empfangen kann (z. B. receive-sms-online.info), mit denen also das Konto der Wüstenrot-Bank auch ohne eigene SMS-Geräte noch nutzbar wäre. Der Nachteil des SMS-Verfahrens ist aber immer, dass man zusätzlich vom SMS abhängig wird. Anders gesagt: Für ein Problem musste vorher nur der Computer gestört sein; jetzt genügt schon ein gestörtes Telefon oder ein gestörter SMS-Internet-Dienst. Für meine Geldgeschäfte ist mir eine zusätzliche Abhängigkeit zu riskant. Ähnlichen Ärger gab es schon zuvor mit einer anderen Bank (der netbank), weshalb ich seitdem stets bei mindestens zwei Banken Konten habe. Dadurch können jetzt schnell alle Bankgeschäfte vom Wüstenrot-Konto auf das Konto der anderen Bank verschoben werden, bevor in ein paar Tagen bei der Wüstenrot-Bank vermutlich nichts mehr gehen wird. Ein Konto bei einer dritten Bank ist bereits beantragt, damit mir (nach Aufgabe der Wüstenrot-Bank) wieder mindestens zwei Banken zur Verfügung stehen werden.
anonym

05.03.2017 | ING-DiBa AG: Eines der besten Girokonten
Ich habe das Girokonto der ING-DiBa bereits vor mehreren Jahren eröffnet und dann lange nicht genutzt. Die Bank hat mich daraufhin angeschrieben und gefragt, warum ich es nicht mehr nutze und ob ich es weiterhin nutzen wolle. Das zeigt, dass sich die Bank aktiv um ihre Kunden bemüht. Daraufhin habe ich das Girokonto wieder in Betrieb genommen und nutze es jetzt seit einem Jahr wieder aktiv. Der Service der Bank ist sowohl telefonisch als auch per Mail super. Man bekommt fast immer passende Antworten auf seine Fragen und die Mitarbeiter sind immer freundlich und zuvorkommend. Das Onlinebanking ist auch eines der besten, sehr modern, übersichtlich, selbsterklärend und ohne überflüssige Schnörkel. Zwar gibt es keine Zinsen auf dem Girokonto, wo gibt es das noch, aber das dazugehörige Tagesgeldkonto, Extra-Konto genannt, ist, gemessen an dem niedrigen Zinsniveau, relativ gut verzinst. Vor allem lässt sich das Geld ohne Probleme vom Girokonto auf das Tagesgeldkonto und zurück verschieben und wird auch jeweils sofort angezeigt. Das ist nicht bei allen Banken so. Nach Reaktivierung meines Girokontos hat mir die Bank auch von sich aus den Sonderzins von 1% angeboten, einfach klasse! Der Dispo ist auch erfreulich günstig und gehört mit knapp unter 7% zu den besten Dispozinsen in der Bankenbranche. Mit der Kreditkarte kann man in der Eurozone gebührenfrei Bargeld abheben, leider nicht weltweit. Dafür habe ich eine Kreditkarte einer anderen Bank. Aber man kann auch mit der girocard an einigen Bankautomaten der ING-DiBa Geld abheben; diese stehen meistens bei Saturn, MediaMarkt, Aral und Kaufland. Auch das Angebot der TAN-Verfahren ist vielfältig: iTan, mTan, PushTan und HBCI sind möglich, also für jeden Typ etwas dabei! Zuletzt will ich anmerken, dass ich neben dem Onlinebanking auch das Telefonbanking der ING-DiBa nutze. Das ist wirklich hervorragend und vor allem es kostet nicht zusätzlich, wie bei vielen Mitbewerbern. Insgesamt ist das Girokonto der ING-DiBa ein gelungenes Produkt.
Dirk B.

02.03.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Zwangsumstellung auf mTAN-Verfahren zum 8.3.2017
Seit nun schon 14 Jahren bin ich Kunde bei Wüstenrot-Direkt und war bislang sehr zufrieden. Als ich für die VISA-Card plötzlich Gebühren zahlen sollte, habe ich diese zurückgegeben und mir eine andere bei einer anderen Bank geholt. Bis heute nutze ich die TAN-Liste und für mich ist diese optimal. Doch jetzt zwingt mich Wüstenrot-Direkt zum mTAN-Verfahren. Ich habe zwar ein Handy, aber hier zu Hause extrem schlechten Empfang - manchmal gar keinen. Bei einem Anruf bei Wüstenrot-Direkt antwortete man mir auf die Frage: Was macht man, wenn man kein Handy hat, bzw. wenn man in einem Funkloch wohnt? Antwort: Dann können Sie keine Überweisung mehr tätigen! Frage: Alternative? Antwort: Keine. Beides - die Zwangsumstellung, wie auch die Antworten von Wüstenrot-Direkt - finde ich eine Unverschämtheit.
Adrian S.

27.02.2017 | netbank: Nicht zu empfehlen
Wir sind seit fast 9 Jahren Kunde bei der netbank. Der Service ist nicht besonders gut, aber für ein kostenloses Konto angemessen. Es hat lange gedauert, bis wir auf eine Anfrage nicht nur eine Standardantwort aus dem Antwortengenerator bekommen haben, die mit der Frage nichts zu tun hatte. Ab dem 1.4. sollen wir 1,00 Euro Kontoführungsgebühren zahlen, was nicht besonders viel klingt, für die gebotene Leistung jedoch zu viel ist. Arbeitslose sollen sogar 3,50 Euro bezahlen, was sich mir nicht ganz erschließt. Außer dass die netbank anscheinend aus Prinzip keine Arbeitslosen und Geringverdiener haben will. Wir werden unsere Konten baldmöglichst kündigen.
Jack R.

25.02.2017 | netbank: Bye bye netbank
Anfangs war es toll, dann wurde es immer schlechter. Okay, die Bankautomaten sind spärlich, aber mit Cash Pool war es erträglich. Zuerst kam das Guthaben vom Tagesgeld automatisch zurück, dann musste ich es PIN-authoritisiert anfordern. Der Reisebank will auch Geld für die Abhebungen, was anfangs kostenlos war. Wenn ich an Fremdautomaten abhebe, zahle ich horrende Gebühren, die von der ausgebenden Bank vorgegeben werden. Jetzt werden Kontoführungsgebühren fällig, und das war es dann wirklich. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und ich werde mir mal die comdirect ansehen.
John D.

23.02.2017 | Santander Consumer Bank AG: Insgesamt gute Erfahrungen
Im Mai 2016 haben wir unser Girokonto bei der Santander Consumer Bank eröffnet. Grund für den Wechsel war, dass die Sparkasse trotz Online-Kontoführung die Gebühren stark erhöht hatte. Die Santander Consumer Bank bot ein Girokonto ohne Gebühren, mit kostenfreier girocard/Maestro und 1plus VISA-Card (auch für den Partner!) an. Außerdem hat diese Bank auch eine Filiale, die für uns fußläufig erreichbar ist. Beim Kontowechsel wurden durch die Filiale die Schreiben an sämtliche Einzugsberechtigten von Lastschriften geschrieben und versandt. Nachteilig bei der Eröffnungsbetreuung war, dass uns bei der 1plus VISA-Card zunächst die Variante vorgegeben wurde, wo die Bank nur Teilbeträge der Monatsabrechnung einzieht. Da wir das nicht wollten und auch die damit verbunden zusätzlichen Kreditzinsen vermeiden wollten, wurde dieser Punkt nach Widerspruch geändert. Die gleichfalls uns empfohlene Anmeldung zur Gruppenversicherung der Ratenschutzversicherung (RSV) haben wir nachträglich auch widerrufen. Will man die kostenpflichtige Zusendung der Auszüge vermeiden, muss man diese Auszüge innerhalb eines Monates (= 30Tage!) kostenlos am Auszugsdrucker ausdrucken.
W. R.

23.02.2017 | ING-DiBa AG: Nicht unbedingt empfehlenswert
Ich bin seit vielen Jahren Kundin bei der ING-DiBa, habe dort mein Gehaltskonto und mehrere Extrakonten. Damit nicht alle Abbuchungen von Online-Käufen über mein Gehaltskonto gehen, wollte ich ein zweites Girokonto eröffnen. Nach einem Telefonat, in dem man mir mitteilte, dass das möglich sei, wenn ich eine entsprechende Begründung schreibe, habe ich die notwendigen Unterlagen eingereicht. Nach einer Woche bekam ich zu meinem großen Erstaunen einen Brief, in dem mir gesagt wurde, dass jeder nur ein Girokonto haben kann und ich deswegen kein weiteres Girokonto eröffnen dürfe. Hier fühle ich mich als Kundin komplett in die Irre geführt, denn diese Auskunft hätte man mir ja bereits vorher geben können.
Brigitte Günzel

20.02.2017 | Volkswagen Bank GmbH: Vielleicht nicht sexy, aber sicher und solide
Seit 2010 bin ich bei der Volkswagen Bank. Meine Schwester, die bei VW arbeitet, hatte mich für ein Girokonto geworben, wofür sie einen Geschenkgutschein (die Aktion gibt es immer noch!) im Wert von ein paar 10 Euro bekam und ich ein gebührenfreies Konto (bei monatlichem Geldeingang von mindestens 1.000 Euro in einer Summe) mit kostenloser Maestro-Karte, Visa Card und e-TAN Generator. Damals gab es auch eine Prämie für den Neukunden, selbst dann, wenn das Konto, wie bei mir nicht das Gehaltskonto ist. Die Visa Card braucht man zum Geldabheben, da es Volkswagen Bank eigene Automaten nur in den Werken gibt. Anfänglich war das Girokonto noch geringfügig verzinst, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ein Tagesgeldkonto war möglich, aber nur in den ersten Monat sehr gut verzinst. Zu den Standardkonditionen hat es nicht gelohnt, ebenso wie das Depot, dass die Volkswagen Bank in Kooperation mit der DAB Bank anbot. Die DAB Bank gibt es de facto nicht mehr, die Kooperation existiert bis dato aber noch. Durch den eTAN-Generator ist das Online Banking sehr sicher, weswegen ich viele meiner Einzugsermächtigungen und Daueraufträge über dieses Konto laufen lasse. Nach einiger Zeit habe ich mithilfe meiner letzten drei Gehaltsabrechnungen einen Dispo von einem Monatsnettogehalt bekommen, den ich später auch für mein Kreditkartenkartenkonto bekam mit einem formlosen Antrag und ohne weitere Unterlagen. Die Kontokarte ist auch als Geldkarte nutzbar. Stress hatte ich in den sieben Jahren nicht, die Bank hat ihre Zusagen immer eingehalten, war kundig, hilfsbereit und auch mal kulant. Also nix mit verflixtem 7. Jahr. Und Aktionär bin ich durch die VW Bank auch geworden, weil sie bei einer Depoteröffnungsaktion vor etlichen Jahren mal eine VW-Aktie verschenkte. Ich bin zufrieden und empfehle die Volkswagen Bank.
J. Fiedler

19.02.2017 | netbank: Kontoführungsgebühren für Arbeitslosengeld-Empfänger immer höher
Vorsicht, Arbeitslosengeld wird bei der Berechnung der Kontoführungsgebühren nicht als Einkommen gewertet. Als Bezieher von Arbeitslosengeld werde ich in die Kategorie "Einkommen unter 400 Euro" eingestuft. Das regelmäßig eingehende AlG ist über 800, wird aber nicht berücksichtigt. Also werden bei mir die höheren Kontoführungsgebühren von 3,50 Euro/Monat erhoben. Das ist mir entschieden zu hoch. Da ist ja so manche Filialbank noch günstiger. Vom Service ganz zu schweigen. Keine Ahnung, ob die auch ihr Callcenter gewechselt haben, aber irgendwie ist jetzt alles, was früher super funktionierte, einfach gekippt. Was folgt, ist klar - die Kündigung. bye bye netbank. Schade eigentlich.
Gerhard Jentsch

17.02.2017 | Consorsbank: Einfach den Dispo gekündigt
Ich bin von der Postbank zur Consorsbank gewechselt und seit September 2016 dabei. Ich habe dort mein Girokonto direkt ohne nachzufragen mit Dispo von 500 Euro bekommen und ein Depot. Zunächst lief alles problemlos mit dem Wechseln der Bank, dem Service am Telefon und dem Depot. Als Student ist man über ein kostenloses Konto froh und fing sogar mit einem ETF-Sparplan an. Nun zu meinen negativen Erfahrungen: Mein Dispo war fast ausgeschöpft, da ich im Dezember 2016 umgezogen bin und ein Umzug nicht gerade günstig ist mit der Kaution. Darum wollte ich meinen Dispo von 500 Euro auf 1.000 Euro erhöhen lassen und rief die Hotline dazu an. Zunächst ging alles reibungslos und der Hotline-Mitarbeiter versprach mir eine Antwort bis spätestens am nächsten Tag in meinem Onlinepostfach zu geben. Nach 3 bis 4 Stunden loggte ich mich wieder Online ein, um mal nachzusehen. Bisher keine Nachricht aber ich stellte fest, dass sie meinen Dispo komplett gekündigt haben. Nach telefonischer Nachfrage kam nur raus, dass sie das dürfen und mir keine Lösung anboten. Am nächsten Tag hatte ich auf eine Nachricht gehofft auf die Änderung meines Dispos und eine Frist, bis wann ich den Dispo ausgleichen muss. Frecherweise musste ich feststellen, dass sie mir 70 Cent Porto für die Mahnung abgebucht hatten, ich aber immer noch keine Benachrichtigung über die Änderung meines Dispos erhalten habe. Ich hätte ja verstehen können, dass sie mir die Erhöhung des Dispos ablehnen als Student aber ihn direkt komplett zu streichen, obwohl bisher alle Rechnungen usw. bedient wurden. Zudem wurde mir der Dispo von vornherein eingeräumt, obwohl das Girokonto zu Beginn noch nicht mein Hauptkonto (Gehaltskonto) war. Zum Glück habe ich noch genug Erspartes und kann den Dispo direkt Ausgleichen, schade ist nur, dass ich meinen gut laufenden ETF-Sparplan auflösen musste. Nachdem alles erledigt ist, werde ich mein Konto bei Consorsbank umgehend kündigen. Andere Menschen, die nicht so einen finanziellen Spielraum haben, können durch so was schnell Probleme bekommen. Positiv: Onlinebanking, keine Gebühren, Visakarte mit der man überall gebührenfrei Geld abheben kann, Service (solange man kein Problem mit der Bank hat), Depot. Negativ: man kann nirgends Bargeld einzahlen, Verrechnungscheck müssen per Post zugeschickt werden, vergeben keine eigenen Kredite und leiten an SWK-Bank weiter
Oliver Tillmann

16.02.2017 | netbank: Gräbt sich ihr eigenes Grab
Nachdem die netbank von der Augsburger Aktienbank übernommen wurde, will man nun wohl Geld verdienen. Zum 1. April 2017 werden Kontoführungsgebühren eingeführt. Ich hatte mich schon immer über die 5 Euro für die Maestro-Karte geärgert, aber nun ist Schluss. Meine Kündigung zum 31.3. ist schon geschrieben und ich ziehe um zur 1822direkt, wo ich schon seit einiger Zeit ein ungenutztes kostenloses Konto habe. Des Weiteren habe ich noch ein privates Konto bei der DKB, mit welchem ich recht zufrieden bin. Die Einzugsermächtigungen zu ändern ist zwar ein kleiner Aufwand, aber schon aus Prinzip mache ich das. So eine Geschäftspolitik bin ich nicht bereit mitzutragen.
S. L.

14.02.2017 | comdirect bank AG: Beste Bank mit den freundlichsten Mitarbeitern
Ich habe vor 4 Monaten zu der Comdirect Bank gewechselt und war vom ersten Tag an rundum zufrieden dort. Die Mitarbeiter, die ich schon öfter telefonisch kontaktiert habe, sind superfreundlich und konnten bisher immer sofort weiterhelfen. Vor einem Monat entdeckte ich plötzlich die 100 Euro Gutschrift für Kontowechsel und Kontoführung im Umsatz. Die hatte ich schon total vergessen, da waren sie einfach auf meinem Konto, ohne dass man einen Ton sagen muss, wirklich top! Zudem sind App und Internetseite sehr übersichtlich gestaltet. Auch in Sachen Dispo geht alles sehr schnell, einfach online oder per Telefon Wunschdispo anfragen und schon 2 Tage später ist er verfügbar. Diese Bank kann ich wirklich von ganzem Herzen empfehlen, denn bei dieser Bank fühle ich mich bisher am wohlsten.
Julia Peters

13.02.2017 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Kündigung ohne Grund
Als eigentlich zufriedene Kundin der DKB flatterte mir vor ein paar Tagen die Kündigung meines Kontos ins Haus. Die Hotline konnte mir keine Auskunft über die Gründe dafür erteilen. Mir wurde geraten, mich schriftlich an die Abteilung der Bank zu wenden, was ich dann tat, um den Grund für die Kündigung zu erfahren. Die Antwort war, die DKB würde sich nicht erklären ... Diese Geschäftsmethoden sind unterste Schublade. Ich bin froh, dieser Bank den Rücken zu kehren und würde von einer Kontoeröffnung abraten. Gerade bei Kunden, die oft und länger im Ausland unterwegs sind, ist dieses Geschäftsgebaren eine Katastrophe!
Andrea Z.

12.02.2017 | netbank: Gebühreneinführung
Ich bin netbank-Kunde von Anfang an. Habe viele Freunde und Bekannte dahin vermittelt. Und die ganze Familie ist auch dort. Mit meiner Firma bin ich seit 5 Jahren bei der DKB. Jetzt ist es nicht so, dass die 12 Euro im Jahr weh tun, aber ich sehe es nicht ein für eine Leistung etwas bezahlen zu müssen, wenn es andernorts die gleiche Leistung ohne Gebühr gibt. Dagegen finde ich 42 Euro bei den Konten ohne Gehaltseingang heftig! Ich werde auf jeden Fall die Konten ohne festen Gehaltseingang kündigen und zur DKB verlagern. Schade eigentlich nach 18 Jahren. Aber der neue Eigentümer Augsburger Aktienbank muss wohl seine Ausgaben wieder reinholen.
Martin Schmitt

11.02.2017 | netbank: Auf dem absteigendem Ast
Die netbank gibt es seit 1999, seit 2001 bin ich dort Kunde. Jahrelang war die netbank Vorreiter in Sachen Internet-Banking mit fortschrittlichem Online-Banking, guten Zinsen und natürlich kostenfreier Kontoführung. Hinter der netbank standen zunächst mehrere Sparda-Banken und dann die Landesbank Berlin, ein sehr solider Hintergrund. Aber das ist Vergangenheit. Seit ca. einem Jahr gehört die netbank zur Augsburger Aktienbank (AAB), und seitdem hat sich die netbank deutlich von ihrem alten Ansatz entfernt und an die AAB mit hohen Gebühren (mit denen die AAB ursprünglich ihre Vermittler bezahlen musste) angenähert. Ab dem 01.04.2017 werden Kontoführungsgebühren fällig, auf einem Niveau, das höher ist als das der lokalen VR-Banken; auch Leistungen wie kostenlose Abhebungen bzw. Einzahlungen werden deutlich zurückgeschraubt. Damit ist die netbank nicht mehr konkurrenzfähig: sie ist teurer und deutlich weniger leistungsfähig als die Direktbanken (wie ING Diba, comdirect, DKB, Consorsbank, die nach wie vor kostenlose Konten anbieten, sogar mit Wechselbonus), kann aber keine Filialen und persönliche Beratung wie die lokalen Banken bieten. Die netbank schafft ihr Erfolgsrezept der letzten 18 Jahre ab, und ich fürchte damit auch sich selbst ...
anonym

10.02.2017 | Meine Bank: Irrtum
PSD Bank bedeutet nicht, wie hier in einem der Erfahrungsberichte irrtümlich behauptet "Postsparkassendienst. Der ehemalige Postsparkassendienst ist heute die Deutsche Postbank AG, die hat mit den PSD Bank rein gar nichts zu tun! PSD Bank bedeutet Post Spar- und Darlehensverein. Sie waren ursprünglich Selbsthilfeeinrichtungen für Postmitarbeiter, nach der Privatisierung der ehemaligen Deutschen Bundespost wurden diese geöffnet, d. h. man kann auch Kunde werden, wenn man nicht bei Post oder Telekom beschäftigt ist. PSD Banken sind grundsätzlich nur regional tätig, Ausnahme ist die Meine Bank, PSD Bank Niederbayern, seit diese aus dem Verband der PSD Banken ausgetreten ist.
anonym

09.02.2017 | Deutsche Skatbank: Gutes Zweitkonto mit kostenloser Kreditkarte
Ich habe ein Girokonto, über das alle meine Daueraufträge, Lastschriften und Überweisungen laufen und für welches ich einen TAN-Generator habe. Zu diesem Konto benutze ich die zugehörigen Karten sehr selten, verfüge also fast rein online. Das Konto ist kostenfrei, auch ohne Gehaltseingang, erfordert lediglich eine Einzahlung von mindestens 1.000 Euro/Monat. Ich halte dies für eine sichere und komfortable Lösung, da ich ohne großen Aufwand mein Gehaltskonto wechseln kann. Ein aus meiner Sicht gutes Zweitkonto. Die Vorteile: kostenloses Gehaltskonto mit kostenlosem Kartendoppel (girocard/MasterCard), sehr fairen Dispozinsen und einer hohen Geldautomatendichte (VR-Verbund). Nachteil sind die kostenpflichtigen TANs, die ich aber, da Zweitkonto, kaum nutze, und das Online-Banking, in das wohl nicht so viel investiert wurde. Das Einrichten des Dispos lief problemlos. Zuletzt das Thema Support: Nicht häufig gebraucht, machte er mir trotzdem einen behäbigen Eindruck. Auf eine E-Mail-Anfrage habe ich über eine Woche auf Antwort gewartet. KwK oder Neukundenvorteile sucht man vergeblich.
S. B.

07.02.2017 | Deutsche Postbank AG: Kundenservice gleich null
Die neue EC-card (Nachfolgekarte für die abgelaufene) ist postalisch nicht eingetroffen, dafür versuche ich irgendjemand telefonisch dran zu kriegen. Nicht möglich. Hab keine Banking-PIN (brauche ich bei meinen beiden anderen Banken auch nicht), und komme ohne an keine einzige Servicestelle. Der Sprachcomputer braucht über 2 Minuten bis man die erste Eingabe machen kann! Als ich endlich jemand dran hatte, fragte ich nach einer Servicestelle, wo ich mich hinwenden könnte, weil der Sprachcomputer so schlecht ist - da legte der Mitarbeiter einfach auf. Unglaublich! Das neue Gebührenmodell ist voll im Trend der Zeit: Gutverdiener mit über 3.000 Euro Geldeingang bekommen es umsonst, schlechter Verdienende müssen zahlen. Was für eine Farce.
Geri P.

05.02.2017 | netbank: Raffzähne aus Schwaben
Die Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank bringt den bisherigen Kunden nichts Gutes. Als erstes die Guthabenverzinsung abgeschafft - war eh nur noch symbolisch - hat aber den Unterschied ausgemacht. Nun werden Kontogebühren eingeführt. Gleichzeitig hat man den Eindruck, dass der Service heruntergefahren wird. Einfache Vorgänge, die früher innerhalb eines halben Tages erledigt waren, dauern nun länger als 2 Tage. Die Kunden können zu einer anderen Bank wechseln - auch andere Mütter haben hübsche Töchter - z. B. comdirect oder DKB. Leid tun mir die Mitarbeiter der netbank - die haben bisher einen dankenswert guten Job gemacht und müssen nun zusehen, wie ihre Bank unter dem neuen Eigentümer kaputtgemacht wird.
Leachim C.

05.02.2017 | Fidor Bank AG: Gutes Girokonto
Seit einem halben Jahr habe ich nun das Girokonto der Fidor Bank. Ich finde es ganz ok. Das Online-Banking wirkt ganz modern, manchmal ein bisschen zu viel des Drumherums, aber man kann es seinen Bedürfnissen entsprechend nutzen. Das Girokonto ist unabhängig von einem Gehaltseingang, Mindestguthaben usw. kostenlos. Es gibt sogar Bonusgutschriften, wenn man sparsam Geld abhebt oder einen Gehaltseingang von monatlich 1.000 Euro hat. Also anstatt dass das Girokonto Gebühren kostet, kann man mit ihm sogar Geld verdienen. Das finde ich gut. Der Dispo ist mit unter 6% auch erfreulich günstig. Das angewendete Tan-Verfahren ist das sichere mTan-Verfahren. Gelungen finde ich, dass man nur eine Bankkarte hat, weil die Maestro und Masterkarte auf eine Karte gepresst ist. Meines Wissens ist das in der Bankenbranche bisher einzigartig. Man muss nur eine Bankkarte bei sich führen. An der Kasse wählt man dann, ob man per EC-Karte oder Kreditkarte zahlen möchte. Nachteilig ist jedoch, dass einige wenige Geschäfte diese Karte nicht akzeptieren. Meistens sind es die Geschäfte, die diese Karte als Kreditkarte einordnen und wo man nur mit EC-Karte zahlen kann. Mit der Bankkarte kann man nur zweimal im Monat kostenfrei Geld am Automaten ziehen, danach ist das Geldabheben mit Gebühren verbunden. Für mein Geldabhebeverhalten ist das vollkommen ausreichend. Für den Fall der Fälle habe ich eine andere weitere Karte zum Geldabheben, sodass ich keine Gebühren zahlen muss. Insgesamt also ein gutes Girokonto!
anonym

05.02.2017 | Degussa Bank AG: Ein bescheidenes Girokonto - mehr nicht
Das Girokonto der Degussa Bank ist nichts weiter als ein normales Girokonto. Jedes Girokonto einer anderen Bank tut es auch. Es ist zwar (noch) gebührenfrei. Aber der Service und die Leistungen sind bescheiden. Wenn man jemanden erreichen will, egal ob per Mail, Brief oder Telefon, ist das nur schwerlich möglich und es dauert lange, bis man durchdringt. Briefe kommen wohl nicht an, jedenfalls habe ich noch nie eine Antwort auf einen meiner Briefe erhalten. Auch Mails werden nicht beantwortet. Telefonisch dauert es lange, bis jemanden am anderen Ende erreicht, und richtig weiterhelfen kann der Mitarbeiter erfahrungsgemäß dann auch nicht. So ist man eher auf sich allein gestellt. Nicht besser sieht es bei den Leistungen aus. Die Bankkarte ist gebührenpflichtig, also nichts von wegen kostenloses Girokonto. Das Onlinebanking ist altbacken und recht schwerfällig, sowohl in Bedienung als auch in Geschwindigkeit. Außerdem bietet die Degussa Bank nur das iTan-Verfahren an und nicht auch das mTan-Verfahren (welches als sicherer gilt). Weiterhin kann man nur an wenigen Automaten Geld abheben. Die meisten Degussa-Bank-Filialen und -Geldautomaten sind nicht öffentlich zugänglich, zumindest bei mir im Umkreis. Man kann zwar auch an den Automaten der Sparda Banken, Targobank und Santander Bank (und andere kleine Geldhäuser) Geld abheben. Aber diese Banken sind nicht so zahlreich vertreten wie Sparkasse, Volksbank, Deutsche Bank, Commerzbank und Postbank. Bei mir ist überhaupt keine Targobank, Sparda Bank oder Santander Bank in der Nähe, geschweige denn eine andere Bank, die diesem Cashpool angehört. Deswegen habe ich mir auch ein Zweitgirokonto für das Geldabheben zugelegt. Dieses werde ich zu meinem Hauptkonto machen und das Girokonto bei der Degussa Bank wohl demnächst wieder kündigen. Also Leistungen bei der Degussa Bank auch mangelhaft. So fällt mein Gesamturteil leider negativ aus.
anonym

05.02.2017 | netbank: Bei Gebührenpflichtigkeit des Girokontos heißt es kündigen!
Zu Beginn des Jahres habe ich überlegt, mein Girokonten-Portfolio zu reduzieren. Nicht sicher war ich mir, welches meiner Girokonten ich kündigen sollte. Jedes Girokonto hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung kam mir nun die netbank zur Hilfe. Die netbank macht ihr Girokonto ab 01.04.17 gebührenpflichtig und das gleich mit einer richtig happigen Gebühr, wie ich finde, als wolle man was nachholen. Auch die sonstigen Rahmenbedingungen des Girokontos haben sich verschlechtert. So wird etwa die Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens auf einmal pro Monat begrenzt. Auch das gebührenfreie Geldeinzahlen bei der Partnerbank Reisebank ist dann nicht mehr möglich. Damit werde ich das Girokonto der netbank nun kündigen. Es gibt eine Menge anderer Direktbanken, die kostenlose und dafür noch leistungsstärkere Girokonten anbieten. Die netbank ist eine reine Direktbank, hat also keine Filialen und hält auch keine Geldautomaten bereit. Umso unverständlicher ist es, dass die netbank Gebühren für ihr Girokonto erhebt. Für mich sieht es so aus, als ob die netbank nicht mehr solide wirtschaftet und die Kostenpflichtigkeit des Girokontos als neue Einnahmemöglichkeit erkannt hat.
anonym

04.02.2017 | netbank: Leider sehr negative Veränderung
Bisher war ich mit der netbank sehr zufrieden. Der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank habe ich keine weitere Beachtung geschenkt. Nun erfährt man durch modern-banking, dass das Konto demnächst Gebühren kostet. Von der netbank erhält man dazu keine Informationen. Leider muss ich nun das Konto kündigen und lästigerweise alle über das Konto abgewickelten Aktionen ändern. Meiner Nichte habe ich vor Kurzem das Girokonto empfohlen und jetzt, wo sie endlich alle Daueraufträge, Einzugsermächtigungen etc. angepasst hat, kann sie wieder von vorn anfangen. Warum wirbt man auch jetzt noch mit einem kostenlosen Girokonto, obwohl die Umstellung bereits feststeht?
A. S.

02.02.2017 | netbank: Künftig mit Kontoführungsgebühren
Leider verabschiedet sich demnächst auch die netbank aus der Reihe der Banken, die ein Girokonto ohne monatliche Kontoführungsgebühren anbieten. Ab 1. April 2017 werden 3,50 Euro monatlich berechnet, ausgenommen sind Kunden unter 18 Jahren. Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro zahlen einen ermäßigten Betrag von 1 Euro pro Monat. Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die Zahl der kostenfreien Auszahlungen an Geldautomaten mit der MasterCard Classic von fünf auf eine pro Monat reduziert wird (und auch die nur für Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro). Ich bin seit über 15 Jahren netbank-Kunde und war bisher überwiegend zufrieden, aber jetzt fange ich doch an, über einen Umstieg nachzudenken.
Rolf S.

01.02.2017 | CRONBANK AG: Es wird immer teurer!
Auch ich bin seit vielen Jahren Geschäftskunde bei der Cronbank. Obwohl es ein Nullkonto ist und immer ein 4-stelliger Betrag auf dem Konto steht, zahle ich mittlerweile fast 300 Euro im Jahr für dieses Konto. Wohlgemerkt als Nullkonto also ohne Überziehen. Das Maß ist voll. Ich suche auch eine andere Onlinebank. Irgendwann muss man die Reißleine ziehen. Anfangs habe ich jedes Jahr mit Guthaben abgeschlossen. Jetzt gehen wir schon auf die 300 Euro jährlich zu und der Service ist auch schlecht. Es kann ja nicht die einzige Onlinebank für Geschäftskunden sein. Ich habe beispielsweise 4 Monate, 4 Telefonate und 3 Faxe gebraucht, bis endlich das kostspielige Versenden der Kontoauszüge aufhörte (ich hoffe die haben das jetzt endlich geschafft). Schade.
O. P.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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