Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

10.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Girokonto nach Kündigung einfach aufgelöst
Nach der Neueinführung der Kontoführungsgebühr bei der Postbank, habe ich mich dazu entschlossen, mein Girokonto zum 1. November bei der Postbank aufzulösen. Ein neues Konto wurde parallel eröffnet und ein Kündigungsschreiben erhalten (7. Oktober), in dem der 1. November als Datum für die Kontoauflösung bestätigt wurde. Also noch ein bisschen Zeit, um alle Daten und vor allem das Geld auf das neue Konto zu überweisen ... welch Trugschluss, denn das Konto wurde direkt zum 7. Oktober aufgelöst, was ich erst beim Nutzen der Online-Banking-Funktion bemerkte, da angeblich kein Konto mehr vorhanden war. Bei der Telefon-Hotline gab es keine Hilfe, weil ich mehrfach aus der Leitung geworfen wurde. In der Bankfiliale verstand zunächst keiner das Problem (mit Online-Banking hat man in der Filiale ja eh nichts am Hut, da sei man für sich selbst verantwortlich). Nachdem zwei Minuten später meine Karte eingezogen wurde, hat sich dann doch ein Mitarbeiter mal bemüht mal nach meinem verschwundenen Konto zu schauen und Tatsache es existierte nicht mehr. Ja, mache könne er jetzt nichts, vertröstete mich der Mitarbeiter. Ich solle der Postbank schriftlich das neue Konto mitteilen, er würde den Brief dann weiterleiten ... Ohne Worte. Ich kann nicht sagen, wann ich mein Geld wiederbekommen, noch weiß ich, wie viel Geld auf meinem Konto war und welche Rechnungen noch beglichen worden sind. Es ist wirklich unglaublich, was sich die Postbank hier erlaubt: Ein Konto einfach vorzeitig aufzulösen, ohne dass man als jahrelanger Kunde über den Verbleib seines Geldes Bescheid weiß! Ich bin froh die Bank zu wechseln und hoffe sehr, dass sich noch alles zeitnah klärt.
Anna

08.10.2016 | ING-DiBa AG: Was soll ich sagen - perfekt
Also, ich habe lange überlegt, ob ich von meiner Volksbank zu ING-DiBa wechseln soll oder nicht. Die Konditionen waren stets unschlagbar. Ich habe dann mal allen Mut zusammengefasst und muss sagen, es ging noch nie besser. Bei meiner Volksbank muss ich knapp 5 Euro im Monat zahlen für ein Online-Konto, wo ich alles selbst machte ... Mhhh ... Das Tagesgeld war mittlerweile bei 0% Guthabenzins. Ein Witz, wofür brauch man dann noch ein solches Konto. Sodann reichte es mir und ich wechselte zur ING-DiBa und ich muss sagen, es ist ein himmelweiter Unterschied. Deutlich besseres Online-Banking mit mehr Funktionen, superschnelle Bearbeitung und Zusendung aller Unterlagen und Co., 24-Stunden-Hotline usw. Eine ganz anderen Welt, und dann auch noch kostenlos mit vielen tollen Extras. Keineswegs habe ich nun den Wechsel bereut. Ich freue mich ...
Mario

06.10.2016 | comdirect bank AG: Super Bank
Also ich muss sagen, dass ich mit der Comdirect Bank zufrieden bin. Habe ein kostenloses Basiskonto bekommen, die Überweisungen gehen schnell und Zahlungseingänge werden sofort auf das Konto gebucht der Kundenservice ist so weit gut, man erreicht sofort jemanden und es wird gut geholfen. Ich kann diese Bank daher gut empfehlen. Was sehr gut ist, ist, dass die Comdirect auch Mitglied der Cash Group ist, so kann man bei vielen Banken kostenlos Geld abheben, eine Deutsche Bank oder eine Postbank findet man immer. Viele andere Banken nehmen derzeit für ein Basiskonto 6,00 Euro an Gebühren, bei der Comdirect kostet das 0,00 Euro, als ein kostenloses Konto zu empfehlen. Das Basiskonto ist die neue Bezeichnung für das frühere Guthabenkonto. Aufgrund des neuen Kontogesetzes hat man es leichter an gute Konten zu kommen. Kostenlose Konten werden seltener. Was auch ein Vorteil ist, dass man bei der Commerzbank Geld kostenlos auf das Comdirect-Konto einzahlen kann oder man mal Geld am Schalter ohne Karte abholen kann.
Thomas Pillusch

06.10.2016 | Consorsbank: Service
Ich bin super begeistert, über den genialen Service. Nachdem ich einem Internetbetrug aufgesessen war - Fehlkauf bei einem chinesischen Internetverkaufsportal - wurden mir über meine Visa Card 223,43 Euro abgebucht. Ich versuchte mich mit dem Internethändler in Verbindung zu setzen, aber leider erfolglos. Auf keine meiner E-Mails erhielt ich eine Antwort. Da wandte ich mich an den Kundenservice der Consorsbank, mit der Bitte um Unterstützung. Die ging der Sache nach. Nachdem ich schon dachte, mein Geld seh ich nie wieder, bekam ich zu meiner Erleichterung mein Geld nach über vier Wochen wieder zurück. Fünf Sterne für die Consorsbank!
Lydia Schiemann

05.10.2016 | comdirect bank AG: Jahrelang zufrieden
Viele Jahre hatte ich mein comdirect Girokonto als Zweitkonto mit Prepaid-Visa-Card genutzt. Viel gemacht hatte ich damit nicht, ein paar Umsätze jeden Monat, meist Geldüberweisen und Abhebungen mit girocard. Im Internet und Urlaub hatte ich die Visa Karte häufiger benutzt. Zu mehr lädt die comdirect nicht ein: Tages-, Festgeld oder Depot sind uninteressant. Immerhin ist das Online-Banking/Online-Brokerage sehr solide, es gibt Apps, alles up-to-date. Die Hotline hat eine tolle Erreichbarkeit, aber inhaltlich doch Federn gelassen. Ähnlich die Geschäftsprozesse, da wurde meinem armen minderjährigen Sohn mangels Schufa erst mal das Konto nicht eröffnet. Wie bitte? Irren ist menschlich, Unfreundlichkeit bei eigenen Fehlern unmöglich, wenigstens früher Mal. Alles lang vergessen, da wird mir zwei Jahre später das Konto in einem rüden Ton gekündigt. Keiner muss, ist ja OK, und Banken gibt es genug. In der Bankenbranche werden noch viele ihren Job verlieren, die Geschäftsmodelle sind ja vielfach weggebrochen. Ob die comdirect weiß, was sie tut? Ist da Aktionismus oder Panik? Aus oben genannten Gründen in Summe keine Empfehlung.
Danny R.

04.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Nach Widerspruch mit Kündigung bedroht
In dem Schreiben der Postbank wegen der neuen Kontogebühren steht u. a., meine Zustimmung zu den Änderungen gilt als erteilt, wenn ich nicht meine Ablehnung zum 1. November 2016 mitteile! Also bedeutete dies für mich, ich widerspreche der Änderungen, weil diese für mich nur Nachteile bringen würde. Nach einer Woche kam das "Hammerschreiben als Antwort" zurück. Man ging auf meine Fragen gar nicht ein. Es kam ein vorgefertigtes Schreiben mit zwei Formularen. 1. Ein Formular, in welchem ich meinen Einspruch zurücknehme, und mit den Änderungen einverstanden bin. Dann bleibt alles, wie es war. Natürlich mit neuen Gebühren. 2. Ein Formular, wenn ich bei meinem Einspruch bleibe, sollte ich dies mittels des Formulars bestätigen, und dann wird mein Kontovertrag mit einer Frist von 2 Monaten gekündigt. Originaltext gekürzt: "Wenn Sie den [...] Entgelten weiterhin widersprechen, werden wir den Girokonto-Vertrag mit Ihnen nicht fortsetzen." Ist eine Bank ein Serviceunternehmen, oder nicht? Service am Kunden ist dies jedenfalls nicht. Ich habe ganz einfach die Bank gewechselt, und bin mal gespannt, wie lange deren Versprechungen halten.
Ralf M.

02.10.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Beim Service gute Erfahrungen
Ich hatte schon mehrmals Anfragen per E-Mail an die DKB gerichtet, diese wurden stets ausführlich und korrekt beantwortet. Textbausteine wurden dazu nicht eingesetzt. Allerdings waren es stets individuelle Fragen, wofür Textbausteine kaum geeignet wären. Es wurde hier beklagt, dass mache Volksbanken und Sparkassen für die Abhebung mit der DKB Visa Gebühren verlangen. Diese beiden Bankgruppen sind schon lange dafür bekannt, dass sie bei Fremdkarten überwiegend und teils erhebliche Gebühren verlangen, teils auch Kreditkarten nicht akzeptieren. Da hat halt mancher Bewohner ländlicher Gebiete Probleme, sicherlich wäre die Postbank erreichbar. Ob auch künftig ab Dezember 2016, ist nicht sicher: Bei den Privatbanken, so wurde noch im Juni versichert, fielen keine Gebühren an. Dies ist jedoch in der Preisliste ab Dezember nicht mehr erwähnt, vielleicht spielen jetzt nicht mehr alle mit?
Horst St.

01.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Freiberuflich
Ich bin seit 16 Jahren Kunde bei der Postbank. Bisher hatte ich gute Einnahmen. Durch einen Krankheitsfall musste ich mein Leben umändern. Ich bin seit über einem Jahr Freiberufler, aber kein Gewerbetreibender. Ich erziele regelmäßige Einnahmen und komme gut über die Runden. Mein Konto nutze ich privat. Statt eines Gehalts erhalte ich Honorare, für die ich Rechnungen schreibe. Mein Dispo-Limit hatte ich vor langer Zeit bewusst auf 300 Euro heruntersetzten lassen. Da ich erst am Ersten eines Monats meine Rechnungen stellen kann, kann es bis zum Zehnten eines Monats dauern, bis die Gelder aller Auftraggeber auf meinem Konto eingegangen sind. Um Rücklastschriften zu vermeiden, bat ich die Postbank Ende August 2016 um eine Dispo-Erhöhung von 300 auf 600 Euro. Meinen Antrag musste ich 4x telefonisch, einmal per Mail und noch einmal persönlich am Schalter stellen, da mein Anliegen von der Postbank einfach nicht bearbeitet wurde. Angeblich konnte die Postbank meinen Antrag nicht bearbeiten, da ihnen die Erlaubnis einer Schufa-Auskunft von mir fehlte. Diese wurde mir per Post zugesandt und ich gab diese sofort in einer Filiale ab. Ich habe keinen Schufa-Eintrag. Doch anstatt meinen Dispo auf 600 Euro zu erhöhen, erhielt ich von der Postbank ein Schreiben, dass mein Konto automatisch innerhalb einer Frist von 3 Wochen von privat auf geschäftlich umgeändert werden würde und dass die Postbank sich die Kündigung meines Girokontos vorbehält. Das Geschäftskonto kostet 9,90 Euro im Monat statt 3,90 Euro. Erst mit meiner Unterschrift bzw. Erlaubnis, mein Girokonto von privat auf geschäftlich umzustellen, könne man meinen Wunsch einer Dispo-Erhöhung von 300 Euro auf 600 Euro gewähren. Nun habe ich mich, was die Gesetze anbetrifft informiert, und erfahren, dass Freiberufler nicht verpflichtet sind, ein Geschäftskonto zu eröffnen und dass keine Bank zwanghaft eine Kontoumstellung durchführen darf. Ich finde, dass man so mit Kunden nicht umgehen kann! Mir hätte eine schlichte Absage gereicht, was die Dispo-Erhöhung angeht. Es kann nicht sein, dass in solchen Engpass-Situationen die Bearbeitung fast 5 Wochen dauert. Ich habe mich entschlossen, die Bank zu wechseln. Mir geht es nicht darum, dass ein Girokonto kostenlos sein muss, mir geht es eher darum, mich als Kunde bei meiner Bank wohlzufühlen. Natürlich sollte das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Aber 10 Euro im Monat finde ich definitiv zu hoch, vor allem, für eine Bank, die eilige Anliegen 4 Wochen lang nicht bearbeitet.
R. R.

29.09.2016 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Ärger mit Online-PIN
Ich habe versehentlich an einem anderen Rechner mit anderer Tastaturkombination zweimal die falsche Pin eingegeben. Danach wurde einfach mein Online-Account deaktiviert. Nach einem fast 30 Minuten langen kostenpflichtigen Telefonat und etlichen Freischaltversuchen seitens der Bank wurde mir mitgeteilt, dass ich mein Passwort ja wohl vergessen habe, was aber definitiv nicht stimmt, da ich es aufgeschrieben hatte. Erst nach Bezahlung von 6 Euro würde ich eine neue Online-PIN zugesandt bekommen, da ich angeblich meine alte eigenhändig geändert und somit ja jetzt vergessen habe. Somit hat die Bank insgesamt 12 Euro an mir verdient. 6 Euro für eine Kundenhotline und nochmals 6 Euro für die neue Online-PIN. Das perfide war, dass die Servicenummer (Vorwahl 07141) nicht als kostenpflichtig erkennbar war. Hinzu kommt, dass ich meine vor ca. 3 Jahren schriftlich angeforderte Online-Pin, die mir eigentlich gefiel, zu ändern musste. Ich empfinde das als Geldmacherei.
A. Hansen

28.09.2016 | HypoVereinsbank: Achtung! Oktoberfest-Konto mit 1,5% Festzins
Keine Bank bietet derzeit 1,5% Festgeldzinsen! Wie ist das jetzt möglich? Jetzt, wo alle Banken Gebühren für ihre Girokonten erheben bzw. kräftig erhöhen. Ich - als Geschäftskunde - wollte eine höhere Summe für 3 Monate anlegen. Die Antwort prompt: Als Geschäftskunde käme dieses Bankprodukt für mich nicht infrage, dies gäbe es nur für Privatkunden. Eindeutig ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz! Entweder gleiches Recht für alle Anleger oder gar nicht! Es soll wohl der von der HypoVereinsbank bisher nicht so wertgeschätzte Privatkunde hofiert werden. Was für ein Nonsens! Ich habe daraufhin die Verbraucherzentralen Berlin (Bund) und Bayern über dieses stigmatisierende und zugleich diskriminierende Geschäftsmodell der Kundenbindung informiert. Die Dreistigkeit mancher Banken sollte auch weiterhin unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (z. B. Verbraucherschutz), um vor Schlimmeren zu warnen. Schlussendlich möchte jede Bank nur eines: Geld verdienen, die Mittel sind eigentlich egal
anonym

27.09.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Visa Card Pur
Die Volkswagen Bank bietet die gebührenfreie Visa Card Pur fuer Kunden mit Girokonto. Daneben gibt es mindestens zwei weitere gebührenpflichtige Visa-Angebote. Die Visa Card Pur dient hauptsächlich zur gebührenfreien Geldabhebung an entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten, da die Volkswagen Bank keine eigenen frei zugänglichen Geldautomaten hat. Sie ist aber trotzdem eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und monatlichem Einzug des Saldos. Die Grenzen einer Prepaid-Karte, die ich parallel besitze, sind dann erreicht, wenn man zum Beispiel eine Mietwagenkaution hinterlegen muss. In manchen Ländern geht es gar nicht anders und Summen von 2.500 Euro oder mehr müssen geblockt werden können. Es gibt weitere Beispiele, bei denen man eine echte Kreditkarte braucht. Also habe ich ein (kostenfreies) Girokonto eröffnet, eine Prämie dafür erhalten. Dazu wurde eine Visa Card pur mit kleinem Verfügungsrahmen geliefert. Nach sechs Monaten habe ich den Verfügungsrahmen geeignet erhöhen können. Das Kreditkartenkonto erscheint im nur mäßigen Onlinebanking neben dem Girokonto. Ein ausdrückliches Lob der Hotline, Kompetenz ist mehr Wert als 7x24h Erreichbarkeit.
T. B.

26.09.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Service = 0
Es kann jahrelang gut gehen, ja bis man irgendwann wirklich mal den Service in Anspruch nehmen muss und dann offenbart sich das Grauen. Der Versuch alleine schon über eine E-Mail eine nicht standardisierte Aussage zu erhalten, schlug mehrere Tage fehl. Unfähige Callcenter-Mitarbeiter, die nur mit Standardphrasen die Leute bei Laune halten sollen, manchmal oder besser gesagt die ganze Zeit frage ich mich, ob man nur ansatzweise ausgebildete Leute an den Apparaten sitzen hat? Des Weiteren kann man nicht wie versprochen überall kostenlos abheben. In der Oberlausitz blockieren sämtliche Sparkassen und Volksbanken die Karten der DKB. Eine absolute Katastrophe!
S. B.

23.09.2016 | 1822direkt: Abwägung zwischen Neukundenvorteilen und Standardgebühren
Nach einigem Überlegen und weil ich sowieso wegen vormaligem Ärger meine Bankverbindung wechseln wollte, bin ich vor ein paar Monaten zur 1822direkt mit meinem Gehaltskonto, Anlagegeldern und Depot gewechselt. Verlockend waren vor allem das kostenlose Gehaltskonto inklusive Girokarte, die Geldautomatenabdeckung im Sparkassenverbund und natürlich die 120 Euro Neukundenprämie. Mittelprächtig der Dispozins mit ca. 7,5% und die Kreditkarte mit wahrscheinlich ca. 30 Euro Kosten pro Jahr, weil ich wohl nicht die geforderten 4.000 Euro Jahresumsatz schaffe. Das Online-Banking finde ich auch nach einiger Eingewöhnungszeit immer noch nicht gut, ING-DiBa oder comdirect sind da besser in Struktur und Design. Die Kontoeröffnungsprozedur war passabel, der Weg zum Dispo etwas zäh. Für eine Online-Bank kommt die Telefon-Hotline etwas altbacken und verschlafen daher (insbesondere bei E-Mail-Anfragen). Bisher hat sich die 1822direkt die Note 3 bei mir verdient.
H. K.

20.09.2016 | Deutsche Skatbank: Kontoführungsgebühren
Ist doch klar, dass viele kleine Banken jetzt in Ruhe abwarten, bis sich die Aufregung gelegt hat und sie durch Null-Euro-Konten weitere Kunden angelockt haben. Danach wird eine allgemeine Gebührenerhöhung bei den Banken als Grundlage für eigene Gebühren kommen, mit Sicherheit auch bei den Skat-Brüdern. Schuld an der Misere sind aber nicht die kleinen Banken, ob sie nun Skat oder Doppelkopf in ihrem Namen tragen. Schuld ist Mario Draghi als Chef der EZB in Frankfurt. Es kann doch nicht sein, dass Schuldner mit der seit Jahren von Draghi propagierten Null-Zins-Politik auch noch belohnt werden, während die deutschen Sparer die Gelackmeierten sind. Einflussnahme auf die EZB von Merkel, Schäuble und Co.? Fehlanzeige!
Tom K.

18.09.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Resümee nach 6 Jahren
Im Jahre 2010 habe ich den Schritt von einer Filialbank (Commerzbank ehemals Dresdner Bank) zur DKB gewagt, da ich kein Bankschließfach mehr benötigt habe und die Kreditkarte der DKB kostenlos war und ist. Außerdem brauchte ich die Möglichkeit eines Mietkautionskontos für eine beruflich genutzte Zweitwohnung, was ebenfalls bei der DKB möglich war. Letztlich habe ich mich geärgert, den Schritt nicht schon früher gegangen zu sein. Insgesamt habe ich nur positive Erfahrungen mit der DKB sammeln können: Besonders wichtig ist mir eine kostenlose Bargeldversorgung, was sowohl mit der Bankkarte der Bank (girocard) an den DKB-Automaten bis 1.000 Euro/Tag möglich ist (ich wohne in Erfurt) als auch mit der VISA-Karte (Kreditkarte als Chargekarte) bis 1.000 Euro/Tag bis zur Kreditlinie. Selbst Bargeldeinzahlungen sind an den DKB-Automaten problemlos möglich, nur einmal war an einem Wochenende der Erfurter Automat außer Betrieb. Die Kreditkarte berechtigt bekanntlich zu kostenlosen Bargeldverfügungen weltweit. Sehr praktisch ist auch die Funktion als Tagesgeldkonto. Ich nutze die VISA auch für Online-Käufe und hatte dieses Jahr das erste mal den Fall eines Betrugsversuchs. Mir wäre es nicht aufgefallen, aber der VISA-Service (witzigerweise über die Sparkasse im Auftrag der DKB) machte mich über die Abbuchung von 1 Euro aufmerksam, welchen ich nicht veranlasst haben konnte, und sperrte die Karte sofort. Die Ersatzkarte war innerhalb von 10 Tagen im Briefkasten, bis dahin konnte ich noch Bargeld mit der alten Karte nach telefonischer Freigabe ziehen oder halt kostenfrei mit der girocard direkt am DKB-Automaten. Insgesamt konnte größerer Schaden vermieden werden, es lief alles völlig reibungslos ab, die Konditionen der neuen Kreditkarte waren mit der alten identisch. Das Online-Banking nutze ich mit iTAN-Verfahren ausschließlich am heimischen PC, für unterwegs brauche ich es nicht, daher vermisse ich auch kein mTAN oder anderes TAN-Verfahren. Insgesamt ist das Online-Banking kinderleicht und transparent aufgebaut. Telefonischen Support nutze ich nur ausnahmsweise und habe bislang sehr positive Erfahrungen gemacht. Es genügt, seine Kontoverbindung, seine Adresse und sein Geburtsdatum zu kennen, irgendwelche Telefon-PINs hat man im Notfall sowieso nicht dabei. Man merkt sofort, dass man mit einem Berliner verbunden ist: sachlich, kurz, freundlich, auf den Punkt, mit dem typischen Akzent ;-) Zum Cashback-Programm kann ich nichts sagen, da ich es nicht nutze. Fazit: Das Konto ist uneingeschränkt als erstes Girokonto zu empfehlen ("Hausbank im Internet"). Die Konditionen sind bislang unerreicht. Ich persönlich habe einen Standortvorteil als Bewohner einer ehemaligen Bezirkshauptstadt der DDR, was mir eine Filialbank wirklich überflüssig macht.
Michael Wolf

17.09.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Web-Sign-Verfahren der DB wird zum 22.11.16 eingestellt
Wir haben heute die Nachricht der DB erhalten, dass das Web-Sign-Verfahren im Rahmen der "Weiterentwicklung" der Sicherheitsverfahren zum 22.11.16 eingestellt wird. Alternative: PhotoTan oder mTan oder iTan. Alle diese alternativen Verfahren kommen auf reiner Softwarebasis daher und sind gegen eine simple "Man-in-the-Middle"-Attacke anfällig. Das normale HBCI-Verfahren hat den Nachteil, dass immer eine Finanzsoftware im Spiel ist. Diese und deren Updates (meist jährlich) darf der Kunde dann bezahlen. Und: HBCI ist an einen Rechner gebunden, WebSign konnte auch von unterwegs genutzt werden. Wir werden wohl in diesem Fall alle unsere Konten von der Deutschen Bank abziehen.
J. Rueber

15.09.2016 | norisbank GmbH: Eine gute Wahl
Nach 34 Jahren sah ich mich genötigt eine neue Bank, genauer ein neues Girokonto zu suchen und zu eröffnen. Nach drei Tagen Bedenkens und Vergleichens im Internet entschied ich mich für die Norisbank. Was waren die Hauptkriterien? Ich wollte telefonische Erreichbarkeit und ein kostenloses Girokonto. Wichtig war für mich auch noch die Möglichkeit, Bargeld auf ein Girokonto am Automaten einzahlen zu können. Die Norisbank ist von allen Online-Banken die einzige, bei der dieses kostenlos möglich ist. Ich füllte online den Auftrag zur Eröffnung eines Top Girokontos aus und schickte diesen mit der Identitätsprüfung bei der Post ein. Auch dieses war kostenlos. Im Verlauf von 10 Tagen trafen sämtliche Unterlagen für das Online-Banking für mein Top Girokonto samt Karte bei mir ein. Der gesamte Ablauf verlief völlig problemlos und reibungslos. Dreimal habe ich bei der Norisbank angerufen und es immer mit freundlichen Menschen zu tun gehabt. Am meisten freut es mich, das ich bei der Norisbank noch das iTan-Verfahren anwenden kann. Viele Smartphone-Besitzer legen wohl noch mehr Wert auf PhotoTan, aber dieses angeblich noch sichere Verfahren ist kostenpflichtig. Ich erfreue mich nun der Nutzung eines zu 100% kostenlosen Online-Kontos, ohne versteckte Kosten und habe es noch nicht einen Tag bereut, die Norisbank ausgewählt zu haben. Die Bedienungsoberfläche der Online-Eingabe im Internet ist einfach und übersichtlich gestaltet. Auch dieses hat mich überzeugt. Die Norisbank ist eine Bank ohne Schnickschnack. Gerade für ältere Semester ist die Norisbank sehr zu empfehlen.
Sven F.

12.09.2016 | HypoVereinsbank: Nach mehr als 40 Jahren ...
Ich warte jetzt einfach auf die Kündigung durch die HVB. Ich mache den Zinnober nicht mehr mit und habe heute ein Konto bei der Sparda-Bank eröffnet. Mein Konto habe ich bisher so gut wie ausschließlich online geführt. Die tollen "Exklusivleistungen" der HVB brauche ich nicht. Der Service wurde über die Jahre immer miserabler, die linke Hand wusste nicht, was die rechte tat und die Gebühren wurden drastisch angehoben, deshalb habe ich auch mein Schließfach gekündigt. Mal sehen, wie viele Kunden denen noch weglaufen. Der Schuss könnte nach hinten losgehen. Mir tun nur die Mitarbeiter der Bank leid, die das Management-Desaster ausbaden müssen.
Ernst Lubitsch

12.09.2016 | Number26 GmbH: Neue Bank mit frischen Ideen
Das Konto habe ich direkt im Januar beantragt und war sofort begeistert, wie schnell das alles ging. Weniger Tage später war auch schon die Mastercard im Briefkasten. Die Funktionalität der Bank ist natürlich erst mal sehr eingeschränkt, aber direkt zu verlangen, dass N26 sich von Anfang an mit den Großen misst, finde vollkommen überzogen. Ein schöne Sache finde ich vor allem die App. Egal ob Push-Meldungen, Moneybeam oder, dass man wirklich alles am Handy machen kann. Und ja ich weiß, mit anderen Banken geht es auch, aber so manche Bank braucht dann gleich 2 oder 3 Apps auf dem Smartphone. Hoffe es kommen noch weitere solche frische Ideen. Einziger Kritikpunkt: Die "seltsame" Kündigungswelle fand ich undurchsichtig und wurde in meinen Augen auch komplett falsch angegangen. Hier hätte ich mir mehr Transparenz gewünscht. Doch so mit der Zeit sieht man, wie die Bank nach und nach mit neuen Produkten an den Start geht. Im Großen und Ganzen alles top und mittlerweile ist es auch mein Hauptkonto geworden. Und mal ganz ehrlich: Wenn die Bank zurzeit kein Tagesgeldkonto hat, ist es vollkommen übertrieben sich darüber zu beschweren. Dann holt man sich ein Tagesgeldkonto halt woanders. Umziehen kann man das Konto zu N26 ja immer noch. Auch der Support war sowohl am Telefon als auch per Mail immer freundlich und hilfsbereit.
D. B.

09.09.2016 | BBBank eG: Klasse Bank
Die BBBank ist eine sehr kundenorientierte, zuverlässige und bodenständige Bank, welche sich auf Kundenwünsche fixiert. Ich habe das kostenfreie Girokonto und all meine Versicherungen dort und habe mit 10% Bündelrabatt eine super Prämie im Jahr. Außerdem bekomme ich für jeden Kunden, den ich für ein Girokonto werbe, 25 Euro Treueprämie geschenkt und der Neukunde bekommt 50 Euro als Startguthaben. Die Bank eröffnet nun auch noch viele Filialen bundesweit, während andere Banken ihre Filialen schließen. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass man immer einen persönlichen Ansprechpartner hat und einem immer geholfen wird. Aufgrund dessen kann ich meine Bank nur empfehlen!
Delistan Ibrahim

08.09.2016 | Commerzbank AG: Noch kostenfreies und gutes Girokonto
Ich bin seit zwei Jahren bei der Commerzbank. In meinem Ort gibt es zwar keine Filiale, aber eine Postbank, bei der ich ohne Gebühren Geld abheben kann. Im Nachbarort ist (noch) eine kleine Commerzbank-Filiale. Schaltergeschäfte habe ich kaum, ich nutze das Online-Banking. Das ist ganz passabel. Da ich bei der Commerzbank kein Gehaltskonto habe, ist ein Geldeingang per Dauerauftrag über 1.200 Euro pro Monat nötig, damit Konto und Maestro-Karte kostenlos sind, eine Kreditkarte führe ich bei der Coba nicht. Ich habe am Ort noch ein Gemeinschaftskonto mit meiner Frau bei einer anderen Bank, über das alle gemeinsamen Zahlungen und Kredite abgewickelt werden. Das Commerzbank-Konto ist für mich ein gutes Zweitkonto, welches ich mittlerweile auch für mein Wertpapierdepot benutze. Hier nehme ich ab und an einmal die persönliche Beratung in Anspruch sowie ich auch den ein oder anderen interessanten Abendvortrag zu Vermögensthemen besucht habe. Genauso wie die Telefon-Hotline überzeugen auch die realen Berater bisher durch Kompetenz, Freundlichkeit und Zurückhaltung. Ich habe keinen größeren Grund zur Kritik, und kann (und habe auch schon im Bekanntenkreis) das Girokonto empfehlen. Erwähnenswert für Interessenten: die Prämienprogramme für eigene Konten und Depots aber auch die KwK-Aktionen.
Jochen E.

08.09.2016 | Commerzbank AG: Guter Mix aus Online- und Filialbank
Die Commerzbank ist für mich ein guter Mix aus Online- und Filialbank. Zum einen fällt für das Online-Konto keine Gebühr an, soweit man den Mindestgeldeingang beachtet. Zudem sind kostenlose Bareinzahlungen rund um die Uhr an den Geldautomaten möglich. Die Commerzbank-Tochter Comdirect berechnet hier beispielsweise Gebühren. Sollte wirklich mal ein persönliches Gespräch mit einem Bankmitarbeiter nötig sein, dann ist die nächste Filiale nicht weit ... Happig sind natürlich die Sollzinsen in Höhe von 10,50% für die Inanspruchnahme des Dispokredits. Aber das muss ja nicht sein.
C. P.

07.09.2016 | ING-DiBa AG: Girokonto abgelehnt, man fühlt sich diskriminiert
Aufgrund der Einführung von Gebühren bei meiner Postbank und, da diese nach wie vor zur Deutschen Bank gehört, wollte ich mein Privatgiro von der Postbank zur ING-DiBa verlagern. Dort hatte ich bereits in früheren Jahren Tagesgeldkonten und mit meiner Frau zusammen hatte ich dort eine stattliche Baufinanzierung, die wir in nur 10 Jahren vor Kurzem zurückzahlten. So dachte ich, würde es doch Sinn ergeben, sein Girokonto nun dort zu eröffnen. Und so gab ich online meine Daten in die Eingabemaske ein, und wurde bereits etwas stutzig, als zwar ein Eingabefeld für Einkommen (Lohn/Gehalt/Rente) aus einem unbefristeten Arbeitsverhältnis vorhanden war, nicht aber ein Feld für meine regelmäßigen Privatentnahmen aus meiner selbständigen Tätigkeit als Gewerbetreibender. Diese wurden dann eben im Feld "sonstige Einnahmen" deklariert, zu denen nach ING-DiBa-Logik jedoch nur Einnahmen aus Nebenjobs, Mieteinnahmen oder Zusatzrenten zählen. Und so harrte ich in Vorfreude der Nachricht der ING-DiBa, die wenige Tage später eintreffen sollte. Verwundert rieb ich mir die Augen, als ein Brief mit einer Absage einging. Ein Girokonto könne ich bei der ING-DiBa nicht eröffnen. Das könne viele Gründe haben, so u. a., dass man Gewerbetreibender sei, und damit nicht in das "Wunschprofil" der ING-DiBa passe, war die schriftliche wie telefonische Auskunft der Bank. Als Selbständiger, der seinen Betrieb ordentlich führt, und weder für sein Gewerbe noch im Privaten Kredite oder einen Dispo benötigt, fühlt man sich dadurch wie in einem Bus für Weiße, in dem man nur im Abteil "for Black people only" Platz nehmen darf, schlichtweg diskriminiert! Dass meine Frau - Beamtin - ,die auch das Konto wechseln wollte, sicher nicht zur ING-DiBa, sondern zu einer anderen Bank wechselt, kann sich wohl jeder vorstellen. Und dass unsere Gebäudemodernisierung ebenfalls nicht mehr über die ING-DiBa abgewickelt wird, versteht sich für uns von selbst!
Christian Stuppy

02.09.2016 | norisbank GmbH: 5,90 Euro monatliche Gebühr
Bei meiner letzten Bank habe ich mich immer über Gebühren geärgert. Die norisbank hatte online tolles Angebot: 0 Gebühren, 0 Kontoführungsgebühr, Kreditkarte und Dispo. Antrag ausgefüllt, Zusage bekommen, dann kam die Girokarte, die Pin und die TAN, alles so nach und nach. Dann kam nach zwei Wochen ein Schreiben, keine Kreditkarte. Wollte ich auch nicht, mir ging es um die Gebührenfreiheit. Nächstes Schreiben, Dispo kriege ich auch nicht, nur ein Basis-Konto eingerichtet. Okay kann ich auch mit leben. Das kam mir aber seltsam vor und ich fragte per Mail nach, wie es mit der Kontoführungsgebühr aussieht. Antwort: keine Kontoführungsgebühr, aber eine monatliche Gebühr von 5,90 Euro. Ich dann zurück, so war das nicht vereinbart. Zurück kam, ja, ich erfülle nicht die Anforderungen und ihnen steht es ja schließlich frei, was sie mir geben. Und ich dann zurück, ja das ist ja auch in Ordnung, das sehe ich ein, aber bevor mir man so ein Konto einrichtet, sollte man doch erst einmal fragen, ob ich das überhaupt so wolle, denn eine seriöse Bank fragt doch erst einmal nach. Also ich entspreche nicht den Anforderungen, aber mein Geld nehmen sie trotzdem und fragen nicht einmal. Sofortige Kündigung und nie wieder diese Bank. Wenn man genug Kohle hat, dann ist diese Bank bestimmt gut, die die keine 1.000 Euro haben, lassen es besser.
Iris Scherrer

31.08.2016 | Commerzbank AG: Fragwürdige Kündigung
Nachdem unsere Konten in Rahmen einer GMX-Aktion eröffnet wurden, wurde diese nach ca. 2 Wochen gekündigt. Zunächst das Konto meiner Frau - erst hieß es, dass (laut Filiale) das Konto gekündigt wurde, weil sie sich nicht auf ein Beratungsgespräch einlasse. Und später, weil ihre Adresse im System nicht angelegt wurde - obwohl sie alle Briefe und Karte/PIN bekommen hat. Nachdem wir uns beschwert haben, wurde mein Konto ebenfalls gekündigt. Wir haben uns dann bei dem Bankverband beschert, und laut Ombudsmannverfahren hätte Commerzbank das Konto nicht kündigen sollen. Aber wer möchte nach so einer Erfahrung bei der Commerzbank bleiben?
Peter Meyer

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