Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

02.08.2017 | Deutsche Postbank AG: Geldautomaten unzugänglich oder defekt
Die Postbank verspricht in großen Städten (vielleicht gehört Berlin aber für die Bank nicht dazu) in einigen Filialen 24h zugängliche Geldautomaten. Doch diese auf der Homepage veröffentlichten Öffnungszeiten stimmen überhaupt nicht mit der Wirklichkeit überein. Manche Automaten sind am Wochenende gar nicht zugänglich, zum Beispiel auch der direkt am Alexanderplatz, andere wiederum defekt. Die Gebührenmodelle der Postbank sind teuer für Leute mit geringerem Einkommen oder bei starken Schwankungen im Zahlungseingang. Ich habe jetzt gekündigt, nach fünfundzwanzig Jahren Kontoführung bei dieser Bank, es gibt bessere Alternativen.
G. Wecker

31.07.2017 | netbank: Künftig nicht mehr im CashPool
Nach den schon deutlichen Veränderungen (bzw. Verschlechterungen) der vergangenen Monate (wie die Verlagerung der Depots zur AAB und der Einführung von Kontoführungsgebühren) weist die netbank jetzt in dem Blog auf ihrer Webseite auf die nächste einschneidende Veränderung hin: Im Oktober werden die bisherige girocard und die Mastercard Classic zu einer neuen "Mastercard Debit" zusammengefasst. Gleichzeitig verlässt die netbank den CashPool. Bargeldauszahlungen werden mit der Mastercard Debit nur noch einmal im Monat kostenlos möglich sein, jede weitere Auszahlung wird mit 3 Euro berechnet. Da keine girocard mehr angeboten wird, entfällt auch die Möglichkeit, sich beim Einkauf im Einzelhandel Bargeld auszahlen zu lassen. Unter Berücksichtigung der spürbar geringeren Akzeptanz der Mastercard Debit im Vergleich zur girocard halte ich das schon für eine erhebliche Verschlechterung des Angebots, die dem Kunden auch noch mit den Worten "ab Oktober haben netbank Kunden noch bessere Karten" verkauft wird.
Rolf S.

30.07.2017 | comdirect bank AG: Top Bank, gute Sache
Ich bin seit Februar 2017 comdirect-Kunde. Ich wechselte nach 9 Jahren bei der DKB. Der Grund dafür war der fehlende Support/Service und keine Möglichkeit in den alten Bundesländern Geld einzuzahlen. Mit der comdirect bin bisher zufrieden. Ich führe das Konto als Gehaltskonto. Girokonto, Visa und Depot funktionieren alle gut. Meine Prämie wurde ohne Nachfrage überweisen. Telefonservice ist sehr gut erreichbar und hat mir immer geholfen. Ich kann es nur empfehlen! Besonders bin ich von der PhotoTAN begeistert. Ich würde das Konto als Gehaltskonto benutzen und nie als Zweitkonto, da wird man auch nicht gekündigt:) P.S.: Banken sind keine Wohlfahrtsverbände. Jeder will Geld verdienen, auch die Dorfsparkasse.
Felix R.

28.07.2017 | comdirect bank AG: Girokonto und Depot nicht überzeugend
Ich habe aufgrund der guten ETF-Sparpläne ein comdirect Depot. Irgendwann hat die comdirect damit geworben, dass man für das kostenlose Girokonto noch mal 50 Euro Bonus bekommt. Gesagt, getan - geschenktes Geld nehme ich gerne. Ich habe dann etwas später Konto und Karten ausprobiert und war enttäuscht. Bargeld gibt es bei wenigen Automaten kostenlos, im Vergleich zu anderen Banken. Das beworbene "Wechselgeld-Sparen", bei dem Umsätze aufgerundet und dann auf das Tagesgeld umgebucht werden, stellen sie nun direkt nach meiner ersten Verwendung ein. Wenn ich das angesparte Geld will, muss ich sowieso erst mal noch ein Tagesgeldkonto selber anlegen, was nirgendwo erwähnt ist. Wie beim Depot hat comdirect bei den kostenlosen Produkten immer irgendwo noch für mich überraschende Gebühren. Ich habe gerade online die PIN für meine Visa Karte geändert. Laut Preisverzeichnis muss ich dafür wohl 5,90 Euro bezahlen. Beim Depot tauchen auch gerne mal Gebühren auf, die man woanders nicht kennt. Clearstream Gebühr, Gebühr für den Eintrag bei Namensaktien. Das läppert sich. Allgemein gefällt mir comdirect nach einigen Monaten Verwendung gar nicht. Es hat zwar viele Funktionen, wirkt aber allgemein recht überladen. Weiterhin scheinen Buchungen lange zu dauern bzw. spät angezeigt zu werden. Aktionen im Online-Banking wie zusätzliche Konten oder Änderung des Freibetrags brauchen Tage bis sie durch sind. Irgendwie werde ich weder mit Depot noch mit dem Girokonto wirklich glücklich. Die comdirect kann vor allem bei den ETF-Sparplänen glänzen, beim Rest ist meine Hauptbank, die ING-DiBa, in fast allen Punkten klar überlegen. Ich werde es jetzt noch ein paar Monate laufen lassen, da ich noch ein paar Freebuys habe, aber ich befürchte, das wird keine langfristige Beziehung.
Christian Wimmer

27.07.2017 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Kundendienst und Kontobewegungen
Ich will einmal voranstellen, dass es etwa seit Anfang der 70er Jahre dort Kunde bin, damals noch bei der KKB. In der guten alten Zeit war vieles einfacher, unkomplizierter in Bearbeitung und Service. Damals konnte mit dem Kontosachbearbeiter persönlich gesprochen und Angelegenheiten (Dispo oder Rückzahlungen) erledigt werden. Heute bist du nur noch ein Rad im Getriebe. Persönlich kann in der Bank nichts werden, weil der gewöhnliche Kundenkontakt fehlt. Die Sachbearbeiter werden ausgetauscht, ersetzt wie Glühlampenbirnen. Das war einmal anders, da konnte noch ein persönliches Vertrauen aufgebaut werden, ging der Sachbearbeiter mit einem speziellen Wunsch des Kunden zum Vorgesetzten/Filialleiter, so kam der Kundensachbearbeiter in mindestens 80% der Fälle mit einer positiven Entscheidung zurück. Hier konnte sich der Kunde auf den Sachbearbeiter verlassen oder umgekehrt. Ja, das waren noch Zeiten. Ein Beispiel: Mit der Einführung der Computer in den 80er Jahren wollte ich mir ebenfalls einen zulegen, natürlich auf Kredit, was sonst. Die Rücksprache mit KKB ergab. Im Prinzip ist nichts gegen die Computerbeschaffung einzuwenden, kann gemacht werden. Aber, lieber Kunde, wie wollen Sie nach Hannover kommen? Haben Sie einen fahrbaren Untersatz? Nein. Rücksprache mit dem Filialleiter. Ergebnis: Das mit dem Computer sollten Sie lassen. Sie können sich einen motoriellen fahrbaren Untersatz beschaffen, reichen uns die Rechnung ein, und wir bezahlen diese. Leute, ich habe einen Luftsprung gemacht. Diese Geschichte versuchen Sie heute mal mit der Targobank auf den Weg zu bringen. Können Sie nicht, Sie werden grandios scheitern. Das wird diese Targobank heute nicht mehr mitmachen, dazu fehlt der Bank etwas Entscheidendes. Vertrauen zu dem Kunden. Was ich damit meine ist eine persönliche Bindung zwischen dem festen Kundensachbearbeiter und dem Kunden. Mit Einführung der elektronischen Kundenbedienung hat sich allerlei geändert, nicht nur zugunsten der Kundschaft. Ach so! Eines will ich noch einfügen, war es früher möglich trotz Schufaeintrag noch kurzzeitig Geld zu erhalten, so ist das heute nicht mehr möglich. Schade.
anonym

21.07.2017 | netbank: Tschüss netbank
Bin seit über 10 Jahren Kunde bei der netbank, meistens zufrieden. Jetzt nicht mehr. Die 2017er Gebührenerhöhung ist sicherlich rechtlich einwandfrei ... Aber die Methoden erinnern mich leider mehr und mehr an die der Mobiltelefonmafia. Wenn ich mit meinen (mehreren) Unterkonten bei der netbank so weitermache, kostet mich dies an Gebühren über 200 Euro p. a., auf Nachfrage gab es keine Antwort zu den Details der Abrechnung, sondern nur Gebührenabbuchung. Natürlich nach 3 Monaten, damit es sich lohnt. Ich sehe hier einen gewissen Vorsatz. Ich erwarte eine klare Kommunikation der Gebühren und eine gewisse Kulanz bei berechtigten Einwänden. Die Wartezeit telefonisch sowie über Internet bei der netbank ist schlimm, wohl aufgrund der Tausenden von Kündigungen.
V. Marico

20.07.2017 | ING-DiBa AG: Maximal 100 Euro Bargeldabhebung
Geworben wird mit einem täglichen Betrag von 1.000 Euro bzw. 4.000 Euro pro Woche, die an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen bezogen werden können. Bei unserer lokalen Sparkasse bekommt man jedoch maximal 100 Euro ausgezahlt! Dies ist für die ING-DiBa auf Nachfrage in Ordnung. Auf die beworbenen Werte zur Bargeldabhebung sagte man mir telefonisch, dass man nur garantiere, dass man an allen Automaten mit Visa-Zeichen Geld abheben könne, jedoch nicht den maximal möglichen Betrag. Wenn man also auf die Schnelle mal einige hundert Euro braucht, hat man als Kunde der ING-DiBa ein ernsthaftes Problem.
R. Sch.

14.07.2017 | comdirect bank AG: comdirect First
Ich bin privat seit 2000 comdirect-Kunde und seit 2013 comdirect-First-Kunde (setzt Vermögen über 500.000 Euro bzw. über 10.000 Euro Gehalt monatlich netto) voraus. Ich berichte also hier einmal als "guter" Bankkunde und nicht als Hartz-IV-Aufstocker, der nach dem Dispo fragt ... Von der comdirect bin ich begeistert - alles klappt bestens: Kontoeröffnung seinerzeit problemlos, exzellenter Service, sehr gut erreichbar (Hotline), immer kompetent und freundlich. Absolut keinerlei Gebühren (außer Sepa-Auslandüberweisung), dafür aber Konto, Wertpapierkreditkonto, Visa-Karte (4.500 Euro Rahmen), American Express Gold (5.000 Euro Rahmen), Dispo 25.000 Euro und Wertpapierkreditrahmen, Girocard und persönliche Beratung. Fragen werden bislang immer gut beantwortet. Der Onlineauftritt ist topmodern und technisch ausgereift. Etwas Besseres habe ich bislang nirgends gesehen. Sehr schönes Design und Schrifttypen/Farben. Da schaue ich gern alle paar Tage rein. Geldabheben ist weltweit kostenlos möglich (ich hebe aber selten Bargeld ab), Einzahlungen und Auszahlungen größerer Beträge sind kostenfrei und einfach in allen Commerzbank-Filialen möglich. Dort kann man auch Schließfächer mieten, der Commerzbank-Zugang ist eine gute Ergänzung.
Torsten B.

14.07.2017 | 1822direkt: Ein Konto mit vielen ups and downs
Ich führe eines meiner Girokonten bei der 1822direkt. Für die 1822direkt habe ich mich entschieden, weil sie im Sparkassenverbund mit entsprechender Geldautomatenabdeckung ist, in meiner Heimatregion ein klarer Standortvorteil. Zweiter Grund war, dass man für die Kostenfreiheit kein Gehaltskonto führen muss, sondern nur einen Geldeingang pro Monat haben muss. Trotzdem war das Konto aufgrund einer Neukundenaktion einige Zeit mein Gehaltskonto, inzwischen verwalte ich Mieteinnahmen darüber, wobei das zugehörige Tagesgeldkonto auch gleich das Mietkautionskonto ist. Es gibt allerdings keine bedingungslos beitragsfreie Kreditkarte. Die Kontoauszüge sind nicht so gut leserlich und die Antwortzeiten auf Anfragen überstiegen ab und an meine Geduld. Gerade beim Einräumen des Dispos wurden mir einige Hürden in den Weg gelegt, wohl nur weil ich mehrere Girokonten führe, diese aber oft nur für Gegenkonten zu Depots nutze. Ich nutze mTAN und die App für mein Smartphone. Ganz nett ist das Abfotografieren von Rechnungen mit dem Smartphone.
F. B.

14.07.2017 | Deutsche Skatbank: Solides Geschäftskonto
Wir sind ein kleineres Unternehmen (Wohnungsvermietung) und das Skatbank-Geschäftskonto, das seit 2009 besteht, ist gut geeignet für uns. Es ist in der Tat auch heute (2017) noch ein gebührenfreies Geschäftskonto. Die Eröffnung und die Gewährung eines Disporahmens von 6.000 Euro waren seinerzeit problemlos. Positiv: Zuverlässigkeit, es gab keinerlei Reklamationen oder Probleme. Alle Zahlungen (Mieteingänge, Abbuchungen) gehen über das Konto. Lediglich TANs per Mobilfunk kosten Gebühren, daher werden die Überweisungen zum Teil über ein anderes Konto getätigt. Girokarte/Kreditkarte haben wir nicht, Barabhebungen machen wir nicht. Wirklich Negatives gibt es bei unserem Nutzungsverhalten nicht zu berichten: etwas antiquiertes Erscheinungsbild, langsamer Service per E-Mail. Fazit: für kleinere Unternehmen empfehlenswert
Torsten B.

12.07.2017 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Kontowechselhilfe und die ersten Monate bis jetzt sehr gut
Ich habe mich im Mai entschlossen, von der immer teurer werdenden Volksbank zu einer reinen Direktbank, nämlich der DKB zu wechseln. Natürlich habe ich mich im Vorfeld informiert und kenne die Bank nicht zuletzt auch als großen Sponsor von Biathlonevents. Die Konditionen des DKB-Cashs, besonders die VISA-Kreditkarte hat mich angesprochen. Allerdings ist negativ anzumerken, dass diese Bank keine erste Wahl für ALG-Empfänger ist und dort auch eben entsprechend stark ausgesiebt wird. Da ich erst seit zwei Monaten wieder richtig Vollzeit arbeite, hat mir die Bank die Kontoeröffnung mehrfach ohne tiefere Begründung abgelehnt. Umso überraschter war ich, als nach dem 3. Versuch plötzlich ein positiver Bescheid per Mail kam (allerdings, nachdem ich im Antrag angab, nun nicht mehr Hausmann/Arbeitsloser zu sein, sondern Angestellter). Entsprechende Videos rund um die DKB gibt es bei YouTube zu sehen. Was allerdings auch wirklich spitze und definitiv nicht übertrieben ist, ist der Onlinekontowechselservice den die DKB über einen Dienstleister anbietet. Die Daten meines alten Kontos wurden ausgelesen (auch die Daueraufträge) und ich musste kaum noch etwas selbst beisteuern. Das Wechseldatum konnte ich selbst festlegen und alle meine alten Kontoverbindungen wurden dann per Post (die ich mit meiner Unterschrift legitimiert hatte) benachrichtigt. Auch die Schließung des alten Kontos (Übergangszeit 2 bis 3 Monate habe ich angegeben und wird auch empfohlen) und die Überweisung des Saldos auf die DKB klappte prima. Das Online-Banking ist im Vergleich zur DiBa etwas älter, aber immer noch sehr bedienerfreundlich und ich habe auch bei der Anmeldung zum Internetbanking keine Probleme mit den PINs und Codes gehabt. Bis jetzt hatte ich bei meinen Rückfragen auch immer sehr freundliche Mitarbeiter am anderen Ende. Die Einrichtung von neuen Daueraufträgen und SEPA-Überweisungen gehen schnell und zuverlässig und auch die Onlinekontoauszüge und andere Dokumente in der Postbox sind verständlich und übersichtlich kreiert/verfasst. Dass man bei einer Direktbank vorwiegend die VISA-Karte für das Bargeld abheben verwendet (keine Gebühren) anstatt der Girokarte, war erst eine kleine Sache der Gewöhnung, aber dauerte auch nicht lange bis es klappte ... Kein großes Ding. Also gibt es für die Kontoeröffnung und die erste Zeit also überwiegend Positives von mir zu vermelden und daher sollte eine grüne Note sicher in Ordnung gehen!
C. S.

11.07.2017 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Völlig überzogene Gebühren für Auslandsüberweisungen
Im Prinzip bin ich sehr zufrieden mit der DKB (insbesondere der Kreditkarte, die ich vor allem im Ausland nutze). Nun hatte ich (erstmalig) eine DKB-Auslandsüberweisung und bin entsetzt. Was bei der Postbank keinen Cent kostet, wurde von der DKB unglaublich teuer und intransparent berechnet: Ein Strafzettel in Kroatien (Währung HRK), kostete statt 19,19 Euro am Ende 51,69 Euro. Gebühren, die bei der Postbank beispielsweise auch bei einer OUR-Überweisung nicht anfallen. Meine Bitte um Kulanz gerade im Servicecenter - kulante Rücknahme der Gebühren für Jungkunden - wurde schlichtweg abgelehnt. Hier kassiert die DKB unglaublich hohe und kaum nachvollziehbare Gebühren. Sie sind in einem 12-seitigen Preis- und Leistungsverzeichnis versteckt und keine Kunde wird das bei kurzer Prüfung gleich verstehen. Und die Infos auf der Homepage bei Auslandsüberweisungen weisen darauf keineswegs deutlich hin. Das ist alles andere als kundenfreundlich.
U. Otto

08.07.2017 | Meine Bank: Mit Prämie gewechselt
Ich bin mit Prämie zu Meine Bank gewechselt. Das ist eine andere Bezeichnung für die PSD Niederbayern Oberpfalz, die aber nicht mehr dem Regionalprinzip unterliegt, sondern bundesweit agiert. Wichtig für mich, 4 x pro Monat kann ich im Geldautomatennetz der Raiffeisen- und Volksbanken kostenlos abheben und damit auch in meinem Heimatort. Die MasterCard kostet mich per Jahresumsatz auch nichts, sodass ich, weil ich das Konto als Gehaltskonto führe, im Normalfall gebührenfrei dastehe und mit 75 Euro Prämie. Auch bei den mTANs gibt es eine monatliche Obergrenze, darüber hat man minimale Kosten. Da ich noch nicht komplett gewechselt bin, droht mir diese kleine Falle nicht. Mit dem Online-Banking komme ich einigermaßen zurecht, obwohl es nicht berauschend ist. Für mich gut, dass es auch eine App für Android gibt. Schließlich ist der Dispozins unter den günstigeren - auch unter den reinen Online-Banken. Leicht negativ: Die Kontoeröffnung dauerte lange und ich habe meinen neuen Überziehungskredit noch nicht. Trotzdem kann man Meine Bank machen.
A. K.

07.07.2017 | netbank: Ignoriert Widerspruch und bucht Kontoführungsgebühren ab
Ich bin schon langjähriger (2008) netbank-Kunde, damals gab es auch noch richtig gute Zinsen auf das Tagesgeldkonto. In den letzten Monaten habe ich allerdings den Niedergang der netbank mitverfolgt: Erst wurde die iTAN abgeschafft, daraufhin habe ich das mTAN-Verfahren aktiviert. Wenn ich mich nun einlogge, kommt immer wieder die Meldung, dass ich das mTAN-Verfahren aktivieren muss - obwohl ich das schon vor Monaten gemacht habe. Ab dem 1.4. wollte die netbank hohe Kontoführungsgebühren haben. Dem habe ich widersprochen, mein Widerspruch wurde bestätigt. Das Konto wurde aber nicht von der netbank gekündigt. Ich sehe nicht ein, Gebühren für eine reine Onlinebank zu zahlen, obwohl es keine Filialen gibt und der Telefonservice schlecht erreichbar ist, sowie Onlinenachrichten oft erst nach Wochen beantwortet werden. Die EC-Karte kostet ja so schon 5 Euro, bei allen anderen Banken, die ich kenne, ist dies kostenlos. Vor einigen Tagen habe ich gesehen, dass die Bank ganz frech einfach trotzdem 10,50 Euro Gebühren abgebucht hat. Das ist ein krasser Vertragsbruch! Dafür bekommt sie jetzt wirklich die fristlose Kündigung.
J. G.

05.07.2017 | netbank: Unterkonten plötzlich Hauptkonto
Vor wenigen Tagen, als ich mein Online-Banking aufrief, sah ich, dass mir Gebühren in Höhe von 10,50 Euro für ein Unterkonto abgezogen wurden. Das fand ich ziemlich frech und unverhältnismäßig. In der Gebührenmitteilung wurde verschwiegen, dass Unterkonten plötzlich wie Hauptkonten eingestuft werden. Statt 1 Euro im Monat soll ich nun 4,50 Euro zahlen. Und das jeden Monat? Für was? Ein solches Bankingsystem läuft nahezu vollautomatisch. Das für das Hauptkonto Gebühren abgezogen werden, ok, daran ist nichts auszusetzen. Dass jedoch ein Unterkonto mit fast identischer Kontonummer, ohne Kartennutzung oder Ähnliches ohne vorherigen Hinweis dem Hauptkonto gleichgesetzt wird, finde ich sehr kundenunfreundlich. Daher wechsele ich nun wohl zu einem anderen Anbieter, sofern die Bank hier nicht nachbessert. Kostenfreie Konten wird es immer geben, wenn nicht in Deutschland, dann im EU-Ausland oder kalkulatorisch durch Wechselprämien von derzeit bis zu 150 Euro. Schade, war sehr lange netbank-Kunde.
Klaus K.

04.07.2017 | Santander Bank (ehemals SEB): Eine Bank schafft sich ab
Wie viele hier bin ich seit BfG-Zeiten Kunde dieser Bank. Auch ich stand vor verschlossenen Automatenräumen mit der Bitte, mich an Cashpool-Mitglieder zu wenden ... Neuerdings ist in meiner Filiale kein Kassenbetrieb mehr, sprich Geld ist nur limitiert abhebbar am Automaten, Einzahlungen gar nicht mehr. Aber ich könne ja nach Hagen fahren (ÖPNV eine gute Stunde für mich, selbst mit Auto durch die Innenstadtlage ohne vorgehaltene Parkplätze eine Tortur). Anruf in Hagen ergab dann sogar - Kassenbetrieb nur von 9 bis 12 Uhr. Auf meine Bemerkung hin, man müsse sich dann ja extra freinehmen, um dorthin zu kommen, wurde schulterzuckend gesagt, ich könne mich auch nach Dortmund oder Lünen wenden. Unglaublich - was soll ich mit einer solchen Bank? Gleichzeitig wurden meine Kontoauszüge ohne Einwilligung auf Online umgestellt - man würde dies allen Kunden schriftlich zusenden (auch Leuten, die keine Onlinebanking-Vereinbarung haben!), und dem müsse man wie dort zu lesen gewesen sei, schriftlich widersprechen. Ich habe nie einen Brief erhalten - und dazu kommt die Aussage des Mitarbeiters: Ich mache Ihnen das hier mal sofort rückgängig, eigentlich darf ich nicht, aber die Kollegen in der Zentrale sind da derzeit sehr belastet ... Warum wohl?! Ich war sehr lange zufrieden mit der Bank, aber das wars für mich jetzt. Sicher klatscht die Zentrale schon Beifall und schließt die lästigen Filialen bald alle. Und das bei dem Onlineservice, der ja auch nicht so vorhanden ist, wie bei anderen Instituten. Insgesamt gesehen bin ich bei einem solchen Verhalten dann doch sprachlos.
R. L.

03.07.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Ein Schritt in die Zukunft?
Seit der Reorganisation klappt bei der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank nichts mehr richtig. Der Zugang zum Online-Konto ist jetzt mühsam. Die Kreditkartenumsätze sind seit Monaten nicht mehr online einsehbar. Mit der neuen Kreditkarte sollte dies wieder möglich sein. Nach langer Wartezeit habe ich diese endlich bekommen und damit eingekauft. Nach wie vor kann ich die Umsätze nicht einsehen. Ich führe eine private Datei, um den Überblick zu behalten. Die Auswahlmöglichkeit der TAN-Verfahren wurde sehr stark eingeschränkt. Die neu gekaufte TAN-Box ist nicht mehr nutzbar. Am Service-Telefon ist immer besetzt. Ein Schritt in die Zukunft ist dies sicherlich nicht!
M. F.

03.07.2017 | N26 Bank GmbH: Am Anfang hui danach pfui
Ich kann nur jedem von einem Konto abraten! Wenn alles funktioniert, ist es ein guter Deal, da man ja nichts zahlt. Sollte einmal etwas nicht klappen, ist man verloren. Bei mir wurde eine Lastschrift zweimal abgebucht. Es ging um einen höheren dreistelligen Eurobetrag. Bei einer "normalen Bank" hätte man sich bemüht, den Fall schnell zu klären, und hätte sich für die Falschbuchung entschuldigt. Ich musste ca. 10 Mal anrufen inklusive Warteschleifen. Dies half alles nichts. Ich bekam zwei E-Mails, dass der Fall bearbeitet wird. Nach ca. 2 Monaten habe ich den Fall dann meinem Anwalt übergeben. Dann habe ich mein Geld zurückbekommen und bin nicht mehr Kunde. Wer so sorglos mit meinem Geld umgeht, hat mein Vertrauen verloren.
Bernd Wurzer

03.07.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Nach Reorganisation mehr als enttäuschend
Seit mehr als 7 Jahren war ich sehr zufriedener Kunde der Wüstenrotbank. Nun definitiv nicht mehr. Ich komme seit einer Woche nicht mehr an mein Geld ran, da aufgrund eines Systemfehlers mein mTAN-Verfahren gesperrt wurde. Um es wieder zu entsperren, muss der Freischaltcode einem per Post zugeschickt werden. Eine Woche später liegt mir nun der Brief vor, allerdings lässt sich dieser Code online nicht eingegeben, da das System ein Hacken bei den Sonderbedingungen vermisst, welcher gegeben ist. Also wieder ein Fehler des Systems. Die Hotline ist hiermit überfordert und keine Hilfe. Rät einem sogar, das alte Anmeldeverfahren durchzuführen. Nicht weil das besser ist bzw. funktionieren sollte, sondern weil die Dame felsenfest davon überzeugt ist, das wäre das neue Verfahren. Nein ist es nicht ... Das ist das Ergebnis einer vor Monaten durchgeführten Portalumstellung. Zu allem Überfluss lassen sich die Kreditkartendaten nicht einsehen. Eine Information, wann dies der Fall wieder sein sollte, erhält man auch nicht. Und dies seit Monaten! Komischerweise ist auch meine erst kürzlich neu ausgestellte Kreditkarte von der Wüstenrot Bank nicht mehr zu gebrauchen. Diese ist aufgrund eines Sicherheitslecks eines Unternehmens (Wüstenrot?), das die Daten vorliegen hat, in den falschen "Umlauf" gekommen. Heißt dem Dienstleister PlusCard (der den kompletten Kreditkartenservice für Wüstenrot übernimmt) wurde dies anonym gemeldet, der daraufhin auch noch die Karte sperrt. Ich habe bereits eine neue Bank gefunden, die meinen Vorstellungen vor allem von Sicherheit und kompetenter Beratung entspricht. Umzug in Kürze. Zum Glück kann mein Mann solange alle Überweisungen etc. tätigen. Ist man allerdings allein, ist das kein Zustand in der heutigen Zeit. Seit über einer Woche dem Kunden den Zahlungsverkehr nicht ermöglichen zu können, ist definitiv kein Zustand!
M. M.

01.07.2017 | Consorsbank: Von wegen wir treten in die vertraglichen Vereinbarungen mit der DAB ein
Das war wohl nichts. Da ist man auf einer Dienstreise und wundert sich, dass die Kreditkarte weder beim Hotel noch an der Tankstelle akzeptiert wird. Wenn man dann keine anderen Zahlungsmittel hat, schaut man ganz schön blöd aus. Das ist aber den Franzosen egal. Nach meiner Rückkehr finde ich dann am Sonntag ein Schreiben der Bank im Briefkasten. Man habe festgestellt, dass (hier steht eine beliebige Aufzählung) die Voraussetzungen für den Dispo nicht gegeben sind. Daher hat man das Limit mit sofortiger Wirkung gestrichen. Ich habe sofort telefonischen Kontakt aufgenommen und um Rückruf eines Entscheidungsträgers gedrängt. Zwei Arbeitstage später, ein Anruf ist nicht erfolgt, schickt man mir einen lieben Brief: Ausgleich des Kontos bis zum ... oder Kündigung. Erneut habe ich um Klärung gebeten. Nun ist eine Woche vorbei. Gemeldet hat sich niemand. Frei nach dem Motto: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern (Übernahme der Konten 1 zu 1) machen es sich die Bankmitarbeiter einfach. Der Kunde kann sehen, wo er bleibt. Sicher kann man über alles reden und eine gemeinsame Lösung finden. Wenn man dazu bereit ist. Auf beiden Seiten. Ich jedenfalls, werde meine Tagesgeldkonten und das Depot auflösen. Wenn man an einer partnerschaftlichen Verbindung nicht interessiert ist, brauche ich diese Bank nicht. Es gibt, Gott sei Dank, Alternativen.
Klaus Bücker

30.06.2017 | netbank: Unterkonten voll kostenpflichtig
Beim Blick auf den Kontoauszug hat mich dieser Tage fast der Schlag getroffen. Dass eine Bank auch Geld verdienen soll - einverstanden. Die Einführung von Kontogebühren war ärgerlich, hatte aber für mich, der das Konto als Gehaltskonto nutzt, eigentlich nur eine moderate Kostensteigerung zur Folge. Glaubte ich zumindest. Mein Problem: Ich nutze Unterkonten, um damit meine Daueraufträge zu bündeln, Mieteinnahmen zu verwalten, Geld anzusparen, etc. Jetzt sehe ich auf meinem Kontoauszug bei all meinen Unterkonten eine volle Gebührenbelastung in Höhe von 10,50 Euro für das Quartal. Die Telefonhotline teilte mir mit, dass Unterkonten einem Hauptkonto gleichgesetzt würden und somit jetzt auch voll gebührenpflichtig seien. Und dies, obwohl teilweise hohe Umsätze über diese Unterkonten laufen, die laut netbank-Definition aber nicht als Einkommen zählen. Auf diesen Umstand wurde ich in den ganzen Ankündigungen zur Gebühreneinführung nicht hingewiesen. Nach den ganzen für den Kunden nachteiligen Änderungen der Vergangenheit ist bei mir als langjährigen Kunden (seit 2002) jetzt der Punkt erreicht, wo ich ernsthaft über einen Bankwechsel nachdenke. Es erfolgt noch ein Schreiben an den Vorstand mit einem Kompromissvorschlag in der Gebührenfrage. Sollte dies nicht fruchten, werde ich kündigen.
D. H.

29.06.2017 | Deutsche Skatbank: Sehr gute Erfahrungen
Ich bin seit 2008 bei der Skatbank und unterhalte dort ein Geschäfts- und Privatkonto. Grund waren damals die guten Tagesgeldzinsen und die niedrigen Gebühren gegenüber der vorherigen VR-Bank. Jährliche Ersparnis im mittleren dreistelligen Bereich. Wechsel problemlos gelaufen, bei Problemen und Fragen wird geholfen. Die hier häufig zu findenden Aussagen hinsichtlich Wechsel und Service kann ich absolut nicht bestätigen. Habe mittlerweile auch im Familien- und Freundeskreis einige überzeugt, zur Skatbank zu wechseln. Diese bereuen höchstens, nicht früher gewechselt zu sein. Habe den Wechsel in den letzten 10 Jahren nicht bereut. Mein Fazit: TOP und nur zu empfehlen
Rolf M.

29.06.2017 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Wird immer schlechter
Bin seit einigen Jahren DKB-Cash-Kunde und war anfangs begeistert vom umfassenden und kostenfreien Angebot. Leider gab es in den letzten Jahren immer wieder Dämpfer. Der Internetauftritt passt eher in die 90er Jahre, auch hielt man ewig an iTAN fest, während ich bei anderen Anbietern bereits andere Möglichkeiten nutzen konnte. Als ich mit meiner zweiten Frau ein Gemeinschaftskonto eröffnen wollte, wurde dies abgelehnt. Mein bestehendes Gehaltskonto war nicht umwandelbar in ein Gemeinschaftskonto. Also für die Frau ein Konto bei der DiBa und so ging es einige Zeit parallel bei uns. Ich habe regelmäßige Gehaltseingänge und kann nicht mal einen Dispo einrichten (nur als Backup benötigt, um Überschneidungen bei Ein-/Ausgängen zu vermeiden). Es gibt noch viele andere Sachen, die immer mehr den Eindruck erwecken, die DKB ist ein alter Saurier. Das Image hat schon stark gelitten. Bei DiBa haben wir dagegen genau das Gegenteil erlebt und ich werde mein Gehalt zukünftig auch dorthin überweisen lassen. Für eine Direktbank bietet die DKB zu wenig Service und Kundenzufriedenheit.
D. K.

27.06.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Verschlimmbessert
Vor einem Jahr wechselten meine Freundin und ich zur Würstenrot wegen des aufgeräumten schlichten und funktionalen Nutzerinterfaces und wegen der Möglichkeit dort iTAN zu nutzen. Bis zur großen Verschlimmbesserung in diesem Frühjahr funktionierte auch alles und wir waren zufrieden. Doch nun ist alles anders - TANs gehen nur noch per Handy. Die Oberfläche ist extrem langsam und überfrachtet mit Javascript und CSS-Spielereien, die keiner braucht. Übersichtlichkeit war gestern. Für uns beide steht fest, wir werden dieser Bank in Kürze enttäuscht den Rücken kehren. Die Weichen dazu sind schon gestellt.
Karl S.

26.06.2017 | Consorsbank: Dispo gekündigt
Auch mir wurde vor einiger Zeit mein Dispo, den ich beim Umzug von der DAB Bank mitgebracht habe, mit einem automatischen Anschreiben gekündigt. Ich habe mich auch ein wenig geärgert, da auf meinem Konto seit Monaten ein Haben steht. Auch ich arbeite als Freiberufler und bekomme monatlich Zahlungen für meine Leistungen. Die werden aber von meinen Auftraggeber als normale Überweisung codiert (51). Lohn oder Gehaltseingänge sind aber mit 53 codiert. Folglich hast du auf deinem Konto keine Gehaltseingänge und der Computer bei der Consorsbank kündigt deinen Dispo und schickt dir einen Brief. Das ist alles. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Dispokündigung durch den Bankcomputer auch ordentlich an die Schufa gemeldet wird. Ansonsten ist die Bank wenig kundenorientiert. Das Drama mit dem Kontoumzug ist mir noch in guter Erinnerung. Und Mobile- bzw. Online-Banking geht mittlerweile auch anders.
Björg B.

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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