Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

31.01.2017 | Commerzbank AG: Vorteilskonto: Nach fünf Wochen und Hindernissen jetzt einsatzbereit
Am 10.12.2016 eröffnete ich ein Online-Vorteilskonto bei der Commerzbank. Legitimieren wollte ich mich per VideoIdent, doch dies funktionierte leider nicht. Auch ein Anruf bei der Hotline half nicht weiter. Also ging ich doch zur Post. Am 15.12.2016 bekam ich von der Commerzbank eine E-Mail, dass sie überlastet seien und alles länger dauert. Daraufhin kam am 21.12.2016 per E-Mail die Nachricht der Commerzbank, dass mein neues Girokonto ab sofort eröffnet und unter commerzbank.de verfügbar sei. Das klang doch gut. Es folgten die üblichen Briefe, leider jedoch keine Onlinebanking-PIN. Von der nächstgelegenen Commerzbankfiliale erhielt ich von einem Berater eine freundliche Willkommensmail, die ich beantwortete. Dann schrieb ich ihm eine weitere E-Mail, dass keine Onlinebanking-PIN angekommen ist, ob er mal für mich im System nachsehen könne, ob diese auf dem Weg sei. Auf diese Anfrage habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Dafür kam am 4.1.2017 ein Brief der Commerzbank, dass mein Girokonto jetzt (jetzt, ich dachte am 21.12.2016) offiziell eröffnet ist. Nach zwei Wochen rief ich bei der Hotline an. Diese half und am nächsten Tag kam eine PIN. Somit ist mein Konto seit dem 19.1.2017 voll einsatzbereit. Vom Onlinebanking der Commerzbank bin ich enttäuscht. Es ist nicht intuitiv, es verschieben sich nervig die Menüs übereinander und überhaupt kann es kein Stück mit dem Onlinebanking der Tochter comdirect oder der ING-DiBa mithalten. Da könnte die Konzernmutter Commerzbank von der Konzerntochter comdirect lernen! Die HBCI-Schnittstelle funktioniert dagegen tadellos. Vorbildlich. Einkäufe mit der EC-Karte und Überweisungen funktionieren. Die Bargeldversorgung per Cash Group ist ausreichend. Die Commerzbank-App ist gelungen. Eine Kreditkarte der Commerzbank würde Geld kosten und ist somit für mich indiskutabel. Erwähnenswerte Features gibt es nicht, das Commerzbank Girokonto scheint in jeder Hinsicht durchschnittlich zu sein. Kostenfrei ist es nur, wenn alles beleglos online erledigt wird. Dies finde ich fragwürdig, da ja die Commerzbank damit wirbt, eben auch Filialbank und keine reine Direktbank zu sein. Meine Direktbank ING-DiBa erledigt dagegen auch beleghafte Kontoführung oder Telefonbanking komplett kostenlos. Insgesamt kann ich nicht sagen, dass mich die Commerzbank wirklich überzeugt. Sie scheint überlastet und ein Stück weit unorganisiert zu sein. Das Vorteilskonto hebt sich durch rein gar nichts von ernst zu nehmenden Konkurrenten ab. Keine kostenlose Kreditkarte, kein überragendes Onlinebanking, keine Gimmicks, keine Überall-Bargeldversorgung, kein attraktives zugehöriges Tagesgeldkonto, nichts! Und in meiner Kleinstadt (immerhin eine Kreisstadt), gibt es keine Filiale. Dennoch: Das Vorteilskonto ist kostenlos, es funktioniert alles zuverlässig und es gibt einen hohen Bonus. Fazit: eine neutrale Bewertung.
Martin S.

28.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Kündigung nach Widerspruch zu den neuen Kontoführungsgebühren
Seit über dreißig Jahren bin ich Girokontokunde bei der Postbank. Die Führung dieses Kontos ist bzw. war seit jeher gebührenfrei - gekoppelt an die Bedingung eines monatlichen Geldeingangs von 1.000 Euro. Im August 2016 wurde ich von der Postbank informiert, dass die Kontoführung durch eine Umstellung der Kontenstruktur ab November 2016 kostenpflichtig ist. Aus den Medien wusste ich von der Initiative des Hamburger Verbraucherschutzvereins, welcher für Kunden, die im Rahmen eines Werbeangebots ("dauerhaft und bedingungslos kein Entgelt") ein Postbankkonto eröffnet haben, eine zufriedenstellende Lösung mit weiterhin kostenloser Kontoführung erreichen konnte. Angeregt durch diese Initiative habe ich bei Durchsicht meiner Unterlagen ein ähnliches Schreiben der Postbank aus dem Jahre 2002 gefunden. Ich habe daraufhin mit Bezug auf dieses Schreiben per Kontaktformular auf der Homepage der Postbank Widerspruch zu dem neuen Gebührenmodell eingelegt und um Weiterführung meines Girokontos zu den bisherigen Bedingungen gebeten. Daraufhin erhielt ich von der Kundenbetreuung der Postbank einen Brief mit der Androhung der Kündigung, sollte ich meinen Widerspruch nicht zurücknehmen. Daraufhin habe ich die Deutsche Postbank AG angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. In dem daraufhin erhaltenen Antwortschreiben wurde mir dargelegt, dass man in meinem Fall keine Ausnahme machen könnte, und hat auf die neuen kostenpflichtigen Kontomodelle verwiesen. Auf mein in Kopie mitversandtes Schreiben aus dem Jahre 2002, in dem die Postbank die weiterhin kostenlose Kontoführung bestätigt ("… jetzt und auch künftig keine Kontoführungsentgelte …"), wurde mit keinem Wort eingegangen. Drei Wochen später erhielt ich schließlich die Kündigung meines Girokontos.
Walter Henn

26.01.2017 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Girokonto ohne Grundpreis
Habe soeben ein Girokonto (Typ: BestKonto) bei der Deutschen Bank angelegt. Seit Neuestem bieten sie ihre Kontoarten ohne Grundpreis, wenn man sich per Video legitimiert. Das AktivKonto gibt es die ersten 6 Monate ohne Grundpreis, das BestKonto (wofür ich mich gerade entschieden habe) sogar ein ganzes Jahr. Das spart dir auch die Zeit, die du zur Filiale gebraucht hättest. Super Erfahrung, in weniger als 10 Minuten hatte ich mein Konto und konnte auch sofort das Online-Banking benutzen, da man im Prozess seine eigene Wunsch-Online-Banking-Pin eingeben kann. Das BestKonto hat zudem eine Kreditkarte inklusive. Auch ein Dispokredit bis zu 500 Euro kann online beantragt und sofort genehmigt werden. Alles in allem eine sehr gute Erfahrung mit einer coolen User Experience. Sehr zu empfehlen.
Ismail I.

26.01.2017 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Bestandskunden(un)zufriedenheit
Ich bin seit 8 Jahren Kunde bei der Wüstenrotbank und werde mir nun eine Alternative suchen. Der Grund liegt in folgenden Neuerungen, die während der letzten 6 Monate eingeführt wurden. 1. Visa Kreditkartengebühr von 19 Euro, wenn der Jahres-Mindestumsatz von 2.000 Euro nicht erreicht wird. 2. Umstellung des Visa-Legitimationsverfahrens beim Onlineeinkauf ohne jegliche Ankündigung. 3. Bei jedem Online-Banking-Login muss man bestätigen, dass man nicht auf das neue mTAN-Verfahren umstellen möchte. 4. Im Gegensatz zu anderen Anbietern kann nur ein TAN-Verfahren nutzen (das neue mTAN-Verfahren kann so zu Zusatzkosten bei Auslandsaufenthalten führen). 5. Langjährige Bestandskunden werden durch die oben genannten Sparaktionen belastet. Neukunden werden gleichzeitig mit einem großzügigen Kontoeröffnungsbonus von 100 Euro belohnt.
Uli W.

20.01.2017 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Girokonto-Variante für Leute in der Ausbildung
Ich habe mich für das "Junge Konto" der Deutschen Bank entschieden. Nach Lehre und knapp zwei Jahren im Job habe ich doch noch ein BWL-Studium begonnen, da mir die Perspektiven in der Bankenbranche bei dem laufenden Stellenabbau eher düster vorkamen. Da ich mein Studium erst mit ca. 28 Jahren beenden werde, war die Auswahl an kostenfreien Girokonten bis zu diesem Alter schon deutlich geringer. Bei der Deutschen Bank liegt die Grenze bei 30 Jahren, also sehr hoch. Kostenlos sind Konto und Maestrokarte, bei der Kreditkarte wird es eher teuer. Ich verzichtete und nahm eine kostenlose Prepaidkarte bei einem Wettbewerber. Guthabenzins und Dispozins sind bestenfalls Mittelmaß. Das Mobile Banking finde ich gut, auch die Eingabehilfen bei Überweisungen im Online-Banking. Im Gegensatz zum ING-DiBa Girokonto konnte ich mich weder werben lassen noch gab es eine Neukundenaktion. Geldautomaten sind kein Problem, Cash Group Automaten gibt es an meinem Studienort sehr häufig. Für und Wider bei der Deutschen Bank, zu wenig für eine klare Empfehlung, die schnellsten sind sie halt auch nicht.
H. Bechtle

18.01.2017 | GLS Gemeinschaftsbank eG: Wenn der erste Kontakt schon zur Hürde wird
Heute habe ich bei der Hotline der GLS angerufen, weil ich - bevorzuge analoge Informationen - um die Zusendung zunächst einmal von Informationsbroschüren über die Bank im Allgemeinen und über Anlagemöglichkeiten bitten wollte. Ich habe klar gesagt, dass ich Interesse am Girokonto und später vielleicht auch Anlagenberatung habe. Die Mitarbeiterin versuchte, mich dann sofort zur Abteilung für Anlageberatung weiterzuleiten, was ich zwar nicht angefragt hatte, aber duldete. Als dann keine Verbindung möglich war, erfragte sie zwecks Rückruf eines Mitarbeiters (was ich auch nicht wollte) meine persönlichen Daten wie Geburtsdatum und -ort. Erst als ich ärgerlich wurde und sie daran erinnerte, dass ich nur allgemeines Material zugeschickt bekommen möchte, wofür sie wohl ausschließlich meinen Namen und meine Anschrift benötigt, erfüllte sie meinen Wunsch. Was war so schwierig daran? Die Bank spricht mich aufgrund ihrer Ethik und ihrer gesellschaftlichen Haltung an, von daher mein Interesse. Eine Bank ist aber auch sehr ihren Kunden und (in diesem Fall) Mitgliedern verpflichtet. Das ist besonders anspruchsvoll, wenn der Kontakt in den allermeisten Fällen über Telefon und Internet ablaufen wird. Wenn aber schon an dieser Schnittstelle solche schlechten Erfahrungen gemacht werden, finde ich das alles andere als vertrauenerweckend.
A. D.

16.01.2017 | Commerzbank AG: Ich warte auch noch auf die Freigabe des Vorteilskontos
Wie bereits mehrfach beschrieben, warte ich auch noch auf die Freigabe. Ich habe auch Ende November das Konto eröffnet und die Legitimation per PostIdent durchgeführt. Hatte auch das Problem, dass weder auf Mails noch auf Anrufe reagiert wurde. Letzte Woche hat sich aber tatsächlich eine Dame meiner Sache angenommen und ein Ticket eröffnet. Jetzt warte ich auch schon wieder seit 5 Tagen auf eine Rückantwort. Ich habe auch das Gefühl, dass bei bestimmten Personen die Eröffnung verhindert werden soll. Geld kann nur verdient werden, wenn man den Dispo beansprucht. Hat man ein zu gutes Rating bei der Schufa, dann ist nichts los mit Kontoeröffnung.
Sigi Schlierer

16.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Postbank verschenkt Geld an Neukunden
Ich war viele Jahre Kunde der Postbank. Mit dem Online-Banking war ich immer sehr zufrieden und nutzte auch andere Produkte der Bank. Mit der Einführung der Kontogebühr war für mich allerdings der Startschuss für den Umzug zu einer anderen Bank gegeben worden. Es ließe sich ja kein Geld mehr mit Girokonten verdienen, so wird immer argumentiert. Was mich nun besonders ärgert ist der Umstand, dass Bestandskunden mit Kontogebühren belastet werden, während nun seit letzter Woche anscheinend genügend Geld da ist, um Neukunden mit Gutscheinen bis 100 Euro anzulocken. Bestandskunden bezahlen also die Anwerbung neuer Kunden! Zusätzlich verschlechtern sich die Konditionen der Sparcard direkt. Bisher waren 10 Auslandsabhebungen pro Jahr kostenlos. Dies wird nun auf 4 Abhebungen gekürzt und ab der 5. Abhebung werden 5,50 Euro fällig. So wird diese Bank immer unattraktiver, zumindest für Bestandskunden.
K. S.

14.01.2017 | Commerzbank AG: Vorteilskonto nach 7 Wochen noch nicht eröffnet
Die Erfahrungen meiner Vorredner mache ich auch gerade - das Konto wurde am 7.12. beantragt, schon nach einer Woche kam eine Mail mit der Bitte um etwas Geduld. Mails werden seitdem überhaupt nicht beantwortet und die telefonische Hotline hat bis heute nur Beschwichtigungen und leere Versprechungen parat ("wird bis spätestens Jahresende 2016 eröffnet", "wird in den nächsten Tagen bestimmt eröffnet"). Mehr kann die Hotline angeblich nicht tun, die entsprechende Abteilung für Kontoeröffnungen (das Konto wurde online beantragt) ist telefonisch angeblich weder für mich noch für Mitarbeiter der Hotline erreichbar. Ich vermute inzwischen, dass die Bank die Konten schlicht nicht eröffnen will, weil sie bei diesem Kontomodell zu viel versprochen hat und sich keinen Gewinn daraus erhofft ...
Juan Abel Paucar Anchirayco

14.01.2017 | 1822direkt: Nicht empfehlenswert
Bin zur 1822direkt gewechselt, da mich die neuen Gebühren der Postbank geärgert haben. Gelockt vom 100 Euro Eröffnungsangebot. Nach aufwendiger Wechselprozedur mit etlichen Daueraufträgen und Lastschriften läuft es nun sehr enttäuschend. Das Online-Banking ist altbacken, unübersichtlich und mit Werbung vollgestopft. Überweisungen, auch zwischen Tagesgeld und Giro brauchen lange. Kommunikation über Kontaktformular braucht mehrere Tage bis zur Antwort. Banking mit einer Software (Quicken, etc.) geht nur mit teurem HBCI-Kartengerät oder altbackener TAN-Liste. Ich nutze die mTAN. Damit geht aber gar nichts! Einen Dispo (habe ich bei der Postbank immer als kurzfristige Reserve gehabt) gewährt man mir einfach nicht. Fazit: große Enttäuschung. Werde wohl nochmals wechseln müssen.
Peer K.

11.01.2017 | ING-DiBa AG: Wir sind mit dem Service der ING-DiBa sehr zufrieden
Seit über einem Jahr haben wir nun von einer anderen Bank, deren Service zum Schluss gegen Null ging, zur ING-DiBa gewechselt. Bis heute sind wir sehr zufrieden und können diese Bank nur weiterempfehlen. Auch das nur gelegentlich notwendige Telebanking funktioniert gut. Wir haben auch dafür gesorgt, dass eine Freundin auch ein Konto eröffnet. Auch sie ist rundum zufrieden. Mit dieser Bank haben wir einen Geldautomaten in unserer direkten Umgebung. Gemessen an der Erfahrung, die wir vorher bei der alten Bank haben machen müssen, ist diese Bank eine wohltuende Ausnahme. Bitte weiter so!
Wolfram Menzel

07.01.2017 | Commerzbank AG: Kontoeröffnung nach 6 Wochen immer noch nicht durchgeführt
Ich habe am 29.11.16 ein Konto bei der Commerzbank online eröffnet. Das Angebot war sehr verlockend (200 Euro Vorteil-Bonus) Das PostIdent habe ich noch am selben Tag durchgeführt. Bis heute hat es die Commerzbank nicht geschafft, das Konto zu eröffnen. Leider wurden auch diverse Anrufe oder E-Mails mit Textbausteinen oder bla-bla-Antworten (hohes Anmeldeaufkommen ...) abgetan. Aber nach 6 Wochen sollte es eine Bank doch schaffen, eine Kontoeröffnung durchzuführen. Sollten Online-Buchungen oder Überweisungen auch so lange dauern? Dann kann man von dieser Bank nur abraten. Man sollte sich eben nicht von Lockangeboten verführen lassen!
K-H van Ballegooy

07.01.2017 | Meine Bank: Kontoeröffnung
Die Kontoeröffnung "Meines Kontos" zog sich über einen Zeitraum von 40 Tagen dahin. Das ist zu lange. Es gab so gut wie keine Informationen durch die Bank über den Bearbeitungsstand während dieser 40 Tage. Als Kunde weiß man nicht, ob man eventuell Unterlagen falsch ausgefüllt hat oder irgendwas schief gelaufen ist. Dies war ein sehr doofes Gefühl. Ich hoffe, dass der normale Kontobetrieb etwas eleganter vonstatten geht. Sonst wäre dieses Konto trotz der Zinsen wohl ein Flop für mich. Die Benutzeroberfläche beim Onlinebanking sieht einfach und übersichtlich aus. Ich denke, es könnte doch etwas werden mit diesem Konto und mir.
anonym

05.01.2017 | ING-DiBa AG: Eigentlich schreibe ich nur negative Rezensionen
Ich habe gerade in diesem Forum einen negativen Bericht über die Commerz Finanz geschrieben. Da dieses Forum auch für andere Banken da ist, habe ich mich entschlossen, doch einmal einen positiven Bericht zu schreiben. Eigentlich weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Den ersten Kontakt hatte ich mit der Baufinanzierung vor 12 Jahren. Da alles Online passiert, war ich überrascht, wie einfach die Kommunikation war. Alle Mitarbeiter sind in der Lage, Auskunft zu erteilen. Nicht wie bei vielen anderen Banken, wo der passende Berater gerade nicht im Haus oder erst wieder später zu erreichen ist. Ein Gutachten wurde auch nicht verlangt, da Lage, Haus und Kaufpreis im Rahmen waren. Der Vertrag lief über 15 Jahre. Nach 10 Jahren kann der Kunde einseitig kündigen, wenn die Zinsen sich zum Kundenvorteil verändert haben (oder auch ohne Grund). Dies hab ich auch wahrgenommen und anschließend deutlich günstiger wieder abgeschlossen. Natürlich wieder bei der ING-DiBa. Inzwischen habe ich auch ein Konto für Autokredit und auch Depot eröffnet. Die ING-DiBa gehört zu den letzten Banken, die noch einen klassischen Sparplan für Vermögenswirksamen Leistungen anbieten. Bisher habe ich noch vergessen, das Girokonto zu erwähnen. Dort kann man mit der Visa Karte an allen Banken und Sparkassen kostenlos Geld abheben. Eine Bank, die wirklich viel Spaß macht.
H.-T. S.

04.01.2017 | Deutsche Postbank AG: Giro Extra Plus Konto auch weiterhin empfehlenswert
Nachdem das Giro Plus Konto im November 2016 kostenpflichtig wurde - übrigens durchaus im Rahmen des Wettbewerbs - gab es viel Kritik. Immerhin bleibt mein Giro Extra Plus Konto auch weiterhin kostenfrei und ist empfehlenswert. Die Kostenfreiheit ist allerdings erst bei einem Gehaltseingang von 3.000 Euro aufwärts gegeben. Dann allerdings ist die Maestro-Karte und auch die Kreditkarte frei, zumindest als Visa-Card. Das Online-Banking bekommt von mir eine Drei, ist also meiner Meinung nach durchschnittlich. Mit den Hotlines (Telefon und E-Mail) habe ich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Ich benutze mTAN, das ist kostenlos, lasse mir allerdings kostenpflichtig eine SMS bei Kontobewegungen zukommen. Geldautomaten sind kein Problem, im Ort betreibt die Postbank selbst einen, ansonsten findet man leicht einen Geldautomaten der Cash Group. Bonus-Aktionen sind teilweise auch für Bestandskunden anwendbar (z. B. Depot), zusätzlich gibt es ein KwK-Programm. Auch im vierten Jahr bin ich noch immer zufrieden.
K. E.

04.01.2017 | Commerzbank AG: Wahnsinn!
Die Commerzbank AG ist echt der Wahnsinn! Wirklich nicht zu glauben! Ich habe Ende November 2016 an der Aktion Vorteilskonto der Commerzbank teilgenommen. Das ist ein Girokonto, für das bei Erfüllung einiger Bedingungen ein Bonus von 200 Euro geben soll. Der Aktionszeitraum endete Mitte Dezember 2016. Da ich nichts mehr von der Bank hörte, nachdem ich das PostIdent-Verfahren durchlaufen hatte, bin ich schon davon ausgegangen, nichts mehr von dieser Bank zu hören bzw. dass sie es nicht geschafft haben, meinen Kontoantrag zu bearbeiten. Nach mehr als einem Monat habe ich dann gestern eine Mail erhalten, dass mein Kontoantrag noch bearbeitet wird. Was für eine Zwischenmeldung nach so langer Zeit, alle Achtung! Ernsthaft: Wenn es das Einzige ist, was die zweitgrößte deutsche Privatbank nach so langer Zeit zustande bringt, dann will ich nicht wissen, wie lange es mit dem gesamten Eröffnungsprozedere dauert, bis es über die Bühne ist bzw. welche Komplikationen noch auf einen warten und vor allem wie die Commerzbank dann gedenkt, diese zu lösen bzw. in welchem Zeitraum. Ich warte jetzt noch mal ab, wie lange die Eröffnung noch dauert, bis sie tatsächlich abgeschlossen ist. Nach jetzigem Stand tendiere ich aber dazu, das Konto gleich wieder zu kündigen und je nachdem wie speziell die Bedingungen sind, die Prämie noch mitzunehmen. Meine Meinung ist, dass die Commerzbank hier eher ein schlechtes Bild von sich abgibt.
Sebi K.

27.12.2016 | Deutsche Postbank AG: Hält nach Todesfall das Geld seit 6 Monaten zurück
Obwohl eine Kontovollmacht über den Tod hinaus vorliegt und alle angeforderten Dokumente (Erbennennung des Nachlassgerichts und Totenschein) sowie die Unterschriften der Erben zur Kontoauflösung der Bank vorliegen, hält sie seit 6 Monaten das Geld zurück. Es gibt keine Zuständigkeit und keine Kommunikation. Die Kontovollmacht, ausgestellt auf alle Konten, wird nur teilweise anerkannt. Für das Anlagekonto wird die Vollmacht nicht anerkannt. Werde wohl einen Rechtsanwalt einschalten müssen. Ich werde meine Konten kündigen, denn bei meinem Alter muss ich Angst haben, dass es meinen Erben genau so ergeht. Meinem Bekanntenkreis habe ich schon vorgewarnt.
Annelore Concas

27.12.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Erfahrungen
Also ich weiß nicht, was die anderen hier haben. Letztendlich kommt es auf den Berater an, die Bank kann nur so gut sein wie der Berater. Hier in Hannover am Steintor sind wirklich alle richtig nett und mir wird immer sofort geholfen. Am nettesten, und ich glaube am fähigsten, ist der Herr in der oberen Etage. Er kümmert sich sofort um die Belange der Kunden - ist wahrscheinlich mit Ende vierzig auch der älteste dort. Also Beratung und Qualität TOP. Ich kann jedem nur empfehlen, wenn es um Konto, Kredit oder Geldanlage geht, dort hinzugehen.
Jens Hauptfeld

27.12.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Erste Erfahrungen
Habe mir seit Kurzem ein neues Konto eröffnet. Die Prozedur ist zwar umständlich, aber es hat geklappt. V-Pay Girokarte und Visa-Karte habe ich bekommen. Und dann ... Initiieren des Online-Bankings geht mühsam, sehr viele Codes und Kennwörter, bald kennt man sich nicht mehr aus. Kennwort vergessen? Ein neues Kennwort wird nur per Post geschickt, zwei Tage verloren. Initiieren des TAN-Verfahrens, zwei Möglichkeiten, ein Balanceakt. Auch hier wieder ein überkompliziertes Verfahren, PushTan per App nur auf nicht geroutete Geräte und hardwaregebunden. PushTan mit Karten-Lesegerät: Das Lesen von der animierten Grafik funktioniert nur ab und zu (meist nicht). Beim Einloggen im Onlinebanking muss man sich erst entscheiden, welches TAN-Verfahren man gebrauchen wird, das Einloggen ist für beide unterschiedlich. Am schlimmsten: Das Service-Telefon ist schlecht erreichbar. Erst nach Durchlaufen des gesprochenen Menüs bemerkt man, dass zu viele Leute das Gleiche versuchen und man soll es später wiedermals probieren. Per E-Mail bekommt man erst nach 4 Tagen Antwort und meistens bemerkt man, dass die Frage überhaupt nicht gut gelesen wurde. Also, wieder mal versuchen; ganz, ganz mager diese Betreuung. Bitte, achten Sie darauf, dass für Bargeldabhebungen mit der Girokarte, anders als mit der Visa-Karte, im Ausland minimal 10 Euro Gebühr berechnet wird. Die Leistungsübersicht der Webseite suggeriert etwas anderes, man muss erst das Kleingeschriebene in den Girokartenbedingungen unter "Preise und Bedingungen" lesen, um das wissen zu können. Fazit: unnötig viele Stunden gehen verloren mit überkomplizierten Prozeduren und Wiederholungen, es gibt noch einiges zu verbessern
Tom van Baten

23.12.2016 | norisbank GmbH: Kompliziert, undurchsichtig, Dispo ohne Grund gekündigt
Die norisbank finde ich sehr unübersichtlich, das fängt mit dem Login beim Onlinebanking an. Es muss die Filialnummer eingegeben werden, zusätzlich zur Kontonummer, die stand aber zumindest bei mir nicht auf der Karte. Also immer irgendwelche Bankbriefe suchen, bis ich mir die mal gemerkt habe. Nächstes Problem: ein Hauptkonto und ein Unterkonto. Nach einem Kartenwechsel lief die EC-Karte plötzlich auf dem Unterkonto, wo kein Geld drauf war. Ich hatte einen Dispo von 500 Euro auf dem Unterkonto, den ich eigentlich nicht brauche, dieser war als Puffer gedacht, falls mal was ist. Das Problem ist nicht so schlimm, da ich viel bar zahle, aber nervig. Die Beträge werden nicht verrechnet, trotz Guthaben auf dem Hauptkonto, wo das Gehalt draufgeht. Das heißt, Zinsen werden fällig für das Unterkonto, obwohl Geld auf dem Hauptkonto ist. Man muss per Hand Geld umbuchen vom Hauptkonto auf das Unterkonto. Plötzlich wurden mir meine 500 Euro Dispo gekündigt, ohne Info darüber, die waren einfach weg. Es hat sich nichts geändert bei mir, Gehaltseingang nach wie vor monatlich in fast gleicher Höhe und auch "ausreichend". Wenn man mal davon ausgeht, dass normalerweise ein Dispo von drei Monatsgehältern üblich ist, hätte der eigentlich gut vierstellig sein müssen. Nun ist das wie schon gesagt bei mir nicht so wild, aber jetzt gab es gar kein Geld mehr, wenn ich vergessen hatte vom Hauptkonto auf das Unterkonto umzubuchen. Das Umbuchen dauert auch, geht nicht sofort! Umbuchen und dann einkaufen oder Geld ziehen kann man vergessen. Kundenservice sieht anders aus, ich habe dann gewechselt.
Thomas Schulz

18.12.2016 | Meine Bank: Mit dem Girokonto zu meinem Tagesgeld gezogen
Ich habe seit fast anderthalb Jahren mein Tagesgeldkonto bei Meine Bank. Nun bin ich mit dem Girokonto hinterhergezogen, weil mich die ständigen versteckten Gebührenerhöhungen meiner Hausbank nervten, meine Filiale geschlossen wurde und ich immer mehr Bankgeschäfte mit meinem Notebook machte. Ein Kontoumzug ist Arbeit, siehe Lastschriften und Daueraufträge, aber nach einer halben Stunde waren 95% des Umzugs geschafft und fast 100 Euro Kontogebühren pro Jahr Vergangenheit. Sicherlich könnte man das Online-Banking verbessern, aber das alte Online-Banking meiner Hausbank war auch nicht gut. Da ich auf dem Land wohne, ist angenehm, dass die Geldautomaten der V+R-Banken gebührenfrei nutzbar sind. Meine Bank ist in Wirklichkeit die PSD Niederbayern Oberpfalz. PSD steht für Post Sparkassen Dienst, ein alter Bekannter aus der früheren Bankenwelt. Deutsche Einlagensicherung, solide Historie. Man kann für das Gehaltskonto zwar nicht geworben werden, erhält aber selbst eine Prämie von 45 Euro. Die Prämie wurde zügig nach dem Gehaltseingang gezahlt. Die Einrichtung des Girokontos nebst Dispos war "formularintensiv", schreibfaul darf man nicht sein. Die Antwortzeiten waren mittelprächtig. Nach insgesamt drei Wochen war alles erledigt.
Th. W.

17.12.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Girokonto ohne Einkommen
Habe seit einem Jahr ein Tagesgeldkonto. Und seit Dezember 2016 ein Girokonto ohne Geldeingang. Voraussetzung ist aber ein monatlicher Geldeingang von 1.000 Euro. Die schieb ich erst mal vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto. Ab Januar folgen dann regelmäßige Überweisungen. Das Konto ist kostenlos. Eine Visa Card kann man mitbeantragen, da ich aber kein Geldeingang zu verzeichnen habe, lass ich es. Kann ich aber nachholen, brauch ich aber nicht. Nehme meine Geldkarte/Girokonto, mache meinen Einkauf und lasse mir an der Kasse bei REWE Geld auszahlen. So einfach! Mit der Visa Card kann man alle Geldautomaten nutzen mit dem Visa-Zeichen. Das Online-Banking finde ich einfach und übersichtlich. Ein Pluspunkt ist der kostenlose Bankkey-TAN-Generator. Also alles in allem für mich sehr gut händelbar. Die Servicehotline- Mitarbeiter sehr nett und kompetent. Klare Empfehlung! Manko: Ohne die Visa Card ist nur ein Geldautomat für Berlin gebührenfrei nutzbar.
A. K.

15.12.2016 | Deutsche Postbank AG: Kontoumlegung zur neuen Bank eine Katastrophe
Ich habe ordnungsgemäß aufgrund der neuen Bedingungen (hohe Gebühren) das Konto gekündigt. Die Postbank brauchte wochenlang, um zur neuen Bank zu transferieren. Immer wieder stundenlang in der Hotline versucht, das zu beschleunigen. Schließlich gelang es der Postbank per 8.11. - aber unfassbar - man berechnete doch tatsächlich die neue Gebühr für die Kontoführung. Wieder Widerspruch, Hotline, E-Mail. Hotline: Sorry, ist ein Softwarefehler, wird zurückgebucht. Darauf warte ich jetzt seit 5 Wochen. Ich kann nur vor der Postbank warnen und werde es in den nächsten Tagen mal an die BaFin geben. Denn wenn die das so mit allen machen, kommt ein guter Betrag dabei heraus. Wenn geschätzte 500.000 Kunden gekündigt haben, macht die Postbank mit der nicht korrekt berechneten Kontogebühr einen Gewinn von satten 2 Millionen Euro. Das lohnt sich doch, oder?
anonym

07.12.2016 | Santander Bank (ehemals SEB): Zum Abschluss noch mal abkassieren
Auch ich bin seit Anfang der 90er BFG/SEB/Santanderkunde. Mit diversen undurchsichtigen Kontomodellumstellungen hat die Santanderbank Nebelkerzen geworfen und das kostenlose Girokonto für Bestandskunden abgeschafft. Meine Kündigung wurde damit beantwortet, dass die Santanderbank mir kommentarlos und ohne Abrechnung oder Kontoauszug einen um etwa 35 Euro verminderten Restbetrag auf mein Referenzkonto überwies und sich nicht mehr meldete. Das kommt mir spanisch vor! Ein Kündigungsbestätigungsschreiben mit Abrechnung und Kontoauszug fände ich schon angebracht von einer seriösen Bank. Ich habe mich entschlossen, mit meinem Girokonto zu einem anderen Anbieter zu wechseln, auch wenn die Santenderbank jetzt hier vor Ort ist. Das scheint ja einigen hier im Forum genauso zu gehen.
Klaus

04.12.2016 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Kontokündigung durch Deutsche Bank
Nach 9 Jahren bei der Deutschen Bank, mit 3 Geschäftskonten, mehreren Immobilienfinanzierungen ohne jegliche Unregelmäßigkeiten wurden mir die Konten ohne Angabe von Gründen gekündigt. Auf 2 Konten gibt es jeweils einen kleinen Dispokredit. Jetzt ist die "Problemkundenbetreuung" in Berlin für mich zuständig. Niemand will mehr mit mir reden in der örtlichen Zweigstelle. Nur Berlin ist für mich zuständig. Ich habe keinerlei Chance zu erfahren, warum die Konten gekündigt wurden (es handelt sich übrigens um eine ordentliche Kündigung). Das Einzige was mir zugesichert wurde, ist, dass es keinen Schufaeintrag gibt, da es sich um eine ordentliche Kündigung handelt. Die erste Anfrage bei einer Kreditkartengesellschaft gab schon eine Absage wegen negativer Auskunft von der Deutschen Bank. Ich habe sofort angerufen in Berlin und man sagte mir wieder, dass man nicht mit mir spricht. Danach habe ich bei der Beschwerdestelle in Frankfurt angerufen, dort sagte man mir, dass ich eine schriftliche Anfrage stellen soll und er kann mir auch gleich sagen, wie das Antwortschreiben aussieht. Da wird dann drinstehen, dass man mir keine Auskunft gibt. Die Probleme haben damit angefangen, dass ich im Zuge einer Immobilienfinanzierung an eine junge Beraterin verwiesen wurde. Meine Bonität ist übrigens absolut ok. Diese Beraterin hat beim zweiten Treffen angefangen, seltsame Fragen zu stellen. Woher stammen die Bareinzahlungen auf Ihrem Konto? Was sind das für Zahlungen an eBay? Können sie belegen, woher das Geld die letzten 3 Jahre stammt? Weshalb leisten Sie Privatzahlungen von Ihrem Geschäftskonto - das ist nicht erlaubt. Wenn Sie sich das Geld von jemandem geliehen haben, legen Sie bitte die Darlehensverträge vor. Ich kam mir vor wie bei einem Verhör und bin eigentlich richtig sauer geworden. Meine Antwort war, dass ich solche Sachen natürlich bei meinem Steuerberater angebe, und dass das sowieso im Jahresabschluss beim Finanzamt vorgelegt wird, außerdem war ich der Ansicht, dass ich dem Fiskus Rechenschaft schuldig bin, aber nicht der Bank meines Vertrauens. Ich vermute, nach Recherchen im Internet, dass diese Bankmitarbeiterin den Verdacht der Geldwäsche bei mir hat und das gemeldet hat. Ein Totalwitz. In derselben Woche wurde mir ein zusätzliches Baudarlehen (ohne zusätzliche Absicherung) ausgezahlt und gleichzeitig alle Konten gekündigt - nicht die Immobilienfinanzierungen. Lange Rede kurzer Sinn ... Habe mich schon an den Ombudsmann gewendet. Da wurde ich dann aller restlichen Illusionen beraubt - ich werde nie erfahren, wo die Begründung für dieses Verhalten liegt. Ich könnte schreien.
Sasa Zivkovic

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