Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

30.10.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Keine Probleme - vermutlich für Bargeldfans aber ungeeignet
Beantragung vor 7 Jahren ohne Probleme, sogar als Schüler. Nach regelmäßigem Geldeingang konnte ich auf 2.000 Euro Kartenlimit problemlos erhöhen. Allgemeine Probleme gab es auch nie, Zugänge und TAN entsperren schaffen sie an der Hotline sofort. Die Kündigungen, von denen manche hier berichten, können nur mit unwirtschaftlicher Nutzung zusammenhängen. Die DKB muss nunmal jede Abhebung an fremden Automaten mit stattlichen 1,70 Euro bezahlen. Rennt also jemand ständig zum Automaten, anstatt mit Karte zu zahlen, wundert mich dieses Vorgehen nicht. Die DKB bewirbt auch ständig Systeme, die Bargeld minimieren sollen: Cringle, Cash im Shop, NFC-Zahlungen und macht sogar Gewinnspiele, wenn man diese nutzt.
D. Mool

28.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Wechsel nach 50 Jahren
Nach genau 50 Jahren bei der Postbank und den Vorgängerinstituten wie Postscheckamt, sah ich mich gezwungen, zur ING DiBa zu wechseln. Trotz Online-Konto-Führung wird man nun dank Deutscher Bank zur Kasse gebeten. Gebühren für alles mögliche, was bei der ING DiBa zum kostenlosen Standard gehört. Der Wechsel erfordert zunächst etwas Überwindung, aber es geht einfacher als man zunächst glaubt. Einfach eine Liste der Abbuchungen des letzten Jahres erstellen und abarbeiten. Bei den meisten Abbuchern ist die Kontoänderung online möglich. Bei der Postbank juckt es keinen, wenn ein so langjähriger Kunde abspringt. Ein lapidarer Formbrief als Antwort auf die Kündigung. Das wars. Ciao Postbank.
G. D.

25.10.2016 | Consorsbank: Insgesamt eine gute Wahl
Die Eröffnung und reguläre Abwicklung des Kontos entspricht durchaus den positiven Testberichten. Ein kleines Manko, aber nur für Bezieher von ALG I + II: Die Leistungen der Agentur für Arbeit zählen nicht als Gehaltseingang, daher wird die 50-Euro-Prämie für diesen Personenkreis auch nicht ausbezahlt. Die Kontoführung ist absolut rigoros. Selbst bei einer Überziehung mit einem Bagatellbetrag (in meinem Fall 0,16 Euro) werden Lastschriften trotz der hohen Folgekosten nicht eingelöst. Insgesamt trotzdem eine gute Wahl, wenn man die Spielregeln kennt und sich daran hält. Die kostenlose Bargeldabhebung an nahezu allen Geldautomaten ist ein starkes Argument für diesen Anbieter.
Michael Weber

23.10.2016 | ING-DiBa AG: Gemeinschaftskontoeröffnung begann holprig
Wie auch bei dem Vorschreiber dauerte die Kontoeröffnung in unserem Fall relativ lang. Da wir beiden schon Tagesgeldkonten bei der ING-DiBa hatten, entfiel das Postident. Gleich nach der Antragstellung erhielten wir eine Mail mit Links zum Postident (was uns ein wenig irritierte, da ja Bestandskunden ausgenommen sind). Nachdem die Kontoeröffnungsunterlagen ausgedruckt, unterschrieben, per Post an die Bank geschickt wurden, kam nach ein paar weiteren Tagen ein Mail der den Antragseingang bestätigte. Jetzt begann das Warten und nach knapp zwei Wochen rief ich die Hotline an und fragte, ob sich die Eröffnung wegen eines nicht geklärten Postidents verzögerte? Die freundliche Mitarbeiterin verneinte dies und bestätigte das in der EDV alles richtig angelegt sei und nur noch die Freigabe durch den Sachbearbeiter aussteht. Nach einer weiteren Woche schrieb ich eine Reklamationsmail, welche innerhalb von 2 Tagen beantwortet wurde und der ich entnehmen konnte, dass mit dem heutigen Tag das Konto eingerichtet ist. Es folgte ein Wochenende und ein Feiertag, sodass es weitere 5 Tage dauerte bis nun auch die ersten schriftlichen Unterlagen im Briefkasten waren. Insgesamt bekommt man 4 Pakete/Briefe bis man voll über das Konto verfügen kann. Nach den ersten beiden Sendungen war Internetbanking möglich und nun erwartete ich die beiden Visa-Karten bzw. die beiden Girokarten. Nun es standen wieder Feiertage an und es dauerte einfach. Zweimal die Hotline angerufen, beim zweiten Anruf stand fest, die Sendung ging auf dem Postweg verloren, die Karten wurden gesperrt und es wurden neue Karten in Auftrag gegeben. Die neuen Karten trafen nach einer Woche ein und nach gut 5 Tagen auch die PINs für die Girokarten. Ebenso kam jetzt auch die verloren gegangene Briefsendung beschädigt im offenen zerrissenen Brief. Das Sperren war also sinnvoll, denn es hätte leicht jemand die Kreditkartendaten so abfischen können. Alles im allem sind fast acht Wochen vergangen bis das Konto voll einsetzbar war. Insgesamt hatte ich 4 bis 5 mal Kontakt zu der Hotline, die immer zuvorkommend und bemüht ist und sich meinen Fragen stellte. Auch der Kontowechselservice nach dem ZKG ist noch verbesserungswürdig, es hat aber tatsächlich geklappt, alle SEPA-Aufträge innerhalb des einen Monat umzustellen. Wie gesagt, der Start war holprig, aber jetzt ist das Konto kinderleicht zu führen auch der Startbonus von 75 Euro erfolgte kurz nachdem die ersten Überweisungen auf das Konto eingingen. Das momentan wohl alle Anbieter an ihre Bearbeitungsgrenzen kommen, merken wir, da das Schließen der alten Girokonten auch schon gut zwei Wochen dauert.
C. M.

22.10.2016 | Consorsbank: Auch für Freiberufler
Das kostenlose Girokonto bekommen unter bestimmten Voraussetzungen auch Selbständige oder Freiberufler. Nur durch Nachfragen mit Legitimation am Kundentelefon wurde mir das gesagt. Da ich bei der Consorsbank schon einige Jahre ein Tagesgeldkonto mit Depot habe, musste ich mich nur einloggen, bei Girokonto eröffnen ein Klick setzen und einen Tag später hatte ich die IBAN und BIC des Consors-Girokontos schon per E-Mail erhalten! Zwei Tage später kam per Post EC- und Visakarte. Ein Dispo wurde mir auch gleich eingeräumt: 1.000 Euro. Hab ich gar nicht verlangt! Den Kontowechseldienst habe ich nicht benutzt. Die rund 25 Gut- und Lastschriftenverbindungen habe ich meist per Brief geändert, einige im Internet. Ich war bisher bei einer Filialbank mit kostenlosem Girokonto. Da ab 01.10.2016 nun Gebühren berechnet werden, bin ich zur Consors Bank. Die Gebühren wären eigentlich noch im grünen Bereich gewesen. Da diese Filialbank aber schon Filialen in meiner Nähe geschlossen hat, und ich in Zukunft mit weiter steigenden Gebühren rechne, fiel mir Kündigung nicht ganz so schwer.
H. P.

22.10.2016 | HypoVereinsbank: Kontoauflösung Katastrophe
Ich war über 20 Jahre bei der HVB, hatte dort ein Girokonto mit normaler Bankkarte (keine EC-Karte). Deshalb musste ich für Kontoaktionen immer einen HVB-Automaten aufsuchen, was sich in den letzten Jahren allerdings zunehmend schwieriger gestaltete, weil in meinem Umfeld fast sämtliche Filialen geschlossen wurden. Selbst der Geldautomat an einer Tankstelle, den die HVB betrieb, wurde aufgegeben. Wie dem auch sei, blieb ich der HVB treu. Nachdem mir allerdings ein Brief über die Einführung von Kontoführungsgebühren ins Haus flatterte (7,90 Euro/Monat! - Für was?!), zog ich die Reißleine und habe fristgerecht am 29.09. dieses Jahres mein Girokonto (und mein Sparkonto) aufgelöst. Das Restguthaben auf meinem Girokonto sollte auf mein neues Konto bei einer Internetbank überwiesen werden. Heute schreiben wir den 22.10. (über 3 Wochen später) und mein Geld wurde bis heute noch nicht überwiesen. Meine Empfehlung: Wer sein Konto bei der HVB auflöst, sollte vorab den Großteil seines Guthabens selbst auf sein neues Konto transferieren und sich den Restbetrag bei Kontoschließung in bar auszahlen lassen.
Marcel H.

18.10.2016 | ING-DiBa AG: Kontoeröffnung dauert sehr lange
Auch ich versuche der Postbank zu entfliehen. Habe mich am 9. September entschlossen zur ING-DiBa zu wechseln. Die Authentifizierung mit Webcam hat gut geklappt, obwohl kein Ton vorhanden war. Auch die Nachfrage der Gehaltsabrechnung habe ich zeitnah (2 Tage später) beantwortet. Daraufhin passiert erst mal nichts. Die Bearbeitung hängt. Die Nachfrage bei der Hotline in Frankfurt ist jedes Mal nicht sehr aussagekräftig und ich werde vertröstet. Mir ist klar, das derzeit die Online-Banken kräftigen Zulauf erhalten. Aber innerhalb eines Monats sollte es doch möglich sein, ein Konto zu eröffnen, oder?
D. W.

17.10.2016 | Steyler Bank GmbH: Leider kein Spendenkonto bei Styler
Als gemeinnützige Organisation fragten wir bei der Styler Ethik Bank an, dort ein Spendenkonto einzurichten. Leider wurde uns ein solches Konto von der Styler Ethik Bank verwehrt. Angeblich beschränke sich die Bank nur auf eingetragene Vereine in ihrer Kundenwahl und biete deshalb kein Konto für Kapitalgesellschaften an, wie gemeinnützige GmbHs oder UGs. Doch wie merkwürdig: Die Missionsgesellschaft der Steyler Missionare selbst ist als gemeinnützige GmbH organisiert und hat ihre Konten bei der Styler Ethik Bank. Und auch Stiftungen, um die die Styler Ethik Bank ja massiv wirbt, sind ja nun eben gerade keine eingetragenen Vereine. Schade, dass wir den Eindruck gewinnen mussten, "Ethik" ist bei der Styler Ethik Bank nur eine Vokabel zum Tränendrüsendrücken, hat jedoch nichts mit einem Geschäftsgebaren von Rechtschaffenheit und Aufrichtigkeit zu tun.
C. Seher

13.10.2016 | Consorsbank: Willkürliche Kündigungen von Dispositionskrediten und Girokonten
Es gibt auf der Webseite der Consorsbank ein Forum (Community). Dort lässt sich ganz gut anhand von fassungslosen und teils langjährigen Kunden nachvollziehen, dass eingeräumte Dispositionskredite und Konten in Wellen willkürlich gekündigt werden. Die Kunden beschweren sich, dass sie erst verzögert von diesen Kündigungen der Kreditlinie erfahren. Ich habe diese willkürlichen Anpassungen des Dispos auch erst mehr als eine Woche später schriftlich im Nachgang erfahren. Das jüngste Schreiben teilt überraschend eine komplette Kündigung des Dispos mit. Als mögliche Gründe werden angegeben: kein regelmäßiger Zahlungseingang in Form von Gehalts-, Rentenüberweisungen oder Dauerauftragsgutschriften, negative Kontoführung (z. B. Lastschriftrückgaben mangels Deckung bzw. eine Vielzahl von abgelehnten Kartentransaktionen) oder die hausinterne Bonitätsbewertung. Ich habe regelmäßige Zahlungseingänge auf dem Konto, es gibt weder Lastschriftrückgaben noch abgelehnte Kreditkartentransaktionen, der Schufa-Basisscore liegt bei ca. 98,5%, es gibt keine negativen Schufa-Einträge. Nach alledem muss ich sagen, dass das Girokonto bei der Consorsbank nur als Zweitkonto taugt und so nutze ich es nun auch, da das vorgenannte Geschäftsgebaren ein Risiko für die private Lebensführung darstellt.
Michael A.

12.10.2016 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Auf Neukunden fixiert und mit Schwächen im Handling und bei den Prozessen
Ein kostenloses Girokonto, und ich wollte mir und meinem Bruder einen Gefallen tun in Sachen Werbeprämie. 100 Euro für mein Gehaltskonto für mich, 20 Euro für den Bruder. Auf diesem Weg kam ich zur Wüstenrot direkt. Leider hatte ich Cash Pool mit Cash Group verwechselt, deshalb war der nächste gebührenfreie Geldautomat vier Kilometer entfernt. Der Weg zum Dispo war steinig, obwohl ich gut verdiene und vermögend bin. Die Wüstenrot direkt störte, dass ich mehrere Girokonten hatte, obwohl ich pro forma nur 1.000 Euro Überziehung wollte. Ich war mir nicht sicher, ob die Telefon-Hotline eine Schufa-Auskunft richtig interpretieren konnte. Bei über 10% Dispo-Zins ist Überziehung sowieso kein Schnäppchen. Nun denn, die Visa Karte ist nur das erste Jahr kostenfrei und es gibt Einschränkungen beim gebührenfreien Abheben in Deutschland. Das Online-Banking sah aus, als wäre es aus den Anfangszeiten der Branche, nicht schön. Ich habe die Depotaktion mit hohen Wechselprämien noch mitgenommen, aber mir war klar, dass ich übers Jahr, weiterziehe. Fazit: Nur die Prämien und die Kostenlosigkeit sind interessant, die Kontoeinrichtung und das Handling sind holprig. Neutral als Urteil halte ich für vertretbar, wenn man das Konto als Zweitkonto führt.
V. T.

12.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Hinweis für Tchibo-Kunden - Konto weiterhin gratis
Glück muss man haben im Leben. Da ich damals - zugegebenermaßen rein zufällig angelockt von dem bedingungslos kostenlosen Girokonto plus Visakarte - das Postbank Girokonto über Tchibo eröffnet habe, habe ich weiterhin ein kostenloses Girokonto. Damals wurde mir zugesichert, dass alle Tchibo-Kunden ein Leben lang ein kostenloses Girokonto erhalten. Nach der Ankündigung der Postbank, das Girokonto gebührenpflichtig zu machen, habe ich das Konto zunächst nicht überstürzt gekündigt, sondern habe die Postbank per Mail auf ihre Zusage hingewiesen. Schon ziemlich schnell kam ein Schreiben von der Postbank, dass für mich als Tchibo-Kunden das Girokonto auch weiterhin gebührenfrei bleibt. Wenigstens daran hält sich die Postbank. Ich hatte ehrlich gesagt schon mit einem Wortbruch der Postbank gerechnet. Wäre es so gekommen, hätte ich das Girokonto gekündigt, da es noch eine Reihe kostenloser Girokonten mit besserem Service gibt. Ein Vorteil ist, dass die Postbank eine Filialbank ist und wer weiß, ob sich das nicht in Zukunft noch auszahlen kann (Wirtschafts- und Finanzkrise als Stichwort). Aber ansonsten muss ich zugeben, die Postbank ist und bleibt unberechenbar.
D. B.

10.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Girokonto nach Kündigung einfach aufgelöst
Nach der Neueinführung der Kontoführungsgebühr bei der Postbank, habe ich mich dazu entschlossen, mein Girokonto zum 1. November bei der Postbank aufzulösen. Ein neues Konto wurde parallel eröffnet und ein Kündigungsschreiben erhalten (7. Oktober), in dem der 1. November als Datum für die Kontoauflösung bestätigt wurde. Also noch ein bisschen Zeit, um alle Daten und vor allem das Geld auf das neue Konto zu überweisen ... welch Trugschluss, denn das Konto wurde direkt zum 7. Oktober aufgelöst, was ich erst beim Nutzen der Online-Banking-Funktion bemerkte, da angeblich kein Konto mehr vorhanden war. Bei der Telefon-Hotline gab es keine Hilfe, weil ich mehrfach aus der Leitung geworfen wurde. In der Bankfiliale verstand zunächst keiner das Problem (mit Online-Banking hat man in der Filiale ja eh nichts am Hut, da sei man für sich selbst verantwortlich). Nachdem zwei Minuten später meine Karte eingezogen wurde, hat sich dann doch ein Mitarbeiter mal bemüht mal nach meinem verschwundenen Konto zu schauen und Tatsache es existierte nicht mehr. Ja, mache könne er jetzt nichts, vertröstete mich der Mitarbeiter. Ich solle der Postbank schriftlich das neue Konto mitteilen, er würde den Brief dann weiterleiten ... Ohne Worte. Ich kann nicht sagen, wann ich mein Geld wiederbekommen, noch weiß ich, wie viel Geld auf meinem Konto war und welche Rechnungen noch beglichen worden sind. Es ist wirklich unglaublich, was sich die Postbank hier erlaubt: Ein Konto einfach vorzeitig aufzulösen, ohne dass man als jahrelanger Kunde über den Verbleib seines Geldes Bescheid weiß! Ich bin froh die Bank zu wechseln und hoffe sehr, dass sich noch alles zeitnah klärt.
Anna

08.10.2016 | ING-DiBa AG: Was soll ich sagen - perfekt
Also, ich habe lange überlegt, ob ich von meiner Volksbank zu ING-DiBa wechseln soll oder nicht. Die Konditionen waren stets unschlagbar. Ich habe dann mal allen Mut zusammengefasst und muss sagen, es ging noch nie besser. Bei meiner Volksbank muss ich knapp 5 Euro im Monat zahlen für ein Online-Konto, wo ich alles selbst machte ... Mhhh ... Das Tagesgeld war mittlerweile bei 0% Guthabenzins. Ein Witz, wofür brauch man dann noch ein solches Konto. Sodann reichte es mir und ich wechselte zur ING-DiBa und ich muss sagen, es ist ein himmelweiter Unterschied. Deutlich besseres Online-Banking mit mehr Funktionen, superschnelle Bearbeitung und Zusendung aller Unterlagen und Co., 24-Stunden-Hotline usw. Eine ganz anderen Welt, und dann auch noch kostenlos mit vielen tollen Extras. Keineswegs habe ich nun den Wechsel bereut. Ich freue mich ...
Mario

06.10.2016 | comdirect bank AG: Super Bank
Also ich muss sagen, dass ich mit der Comdirect Bank zufrieden bin. Habe ein kostenloses Basiskonto bekommen, die Überweisungen gehen schnell und Zahlungseingänge werden sofort auf das Konto gebucht der Kundenservice ist so weit gut, man erreicht sofort jemanden und es wird gut geholfen. Ich kann diese Bank daher gut empfehlen. Was sehr gut ist, ist, dass die Comdirect auch Mitglied der Cash Group ist, so kann man bei vielen Banken kostenlos Geld abheben, eine Deutsche Bank oder eine Postbank findet man immer. Viele andere Banken nehmen derzeit für ein Basiskonto 6,00 Euro an Gebühren, bei der Comdirect kostet das 0,00 Euro, als ein kostenloses Konto zu empfehlen. Das Basiskonto ist die neue Bezeichnung für das frühere Guthabenkonto. Aufgrund des neuen Kontogesetzes hat man es leichter an gute Konten zu kommen. Kostenlose Konten werden seltener. Was auch ein Vorteil ist, dass man bei der Commerzbank Geld kostenlos auf das Comdirect-Konto einzahlen kann oder man mal Geld am Schalter ohne Karte abholen kann.
Thomas Pillusch

06.10.2016 | Consorsbank: Service
Ich bin super begeistert, über den genialen Service. Nachdem ich einem Internetbetrug aufgesessen war - Fehlkauf bei einem chinesischen Internetverkaufsportal - wurden mir über meine Visa Card 223,43 Euro abgebucht. Ich versuchte mich mit dem Internethändler in Verbindung zu setzen, aber leider erfolglos. Auf keine meiner E-Mails erhielt ich eine Antwort. Da wandte ich mich an den Kundenservice der Consorsbank, mit der Bitte um Unterstützung. Die ging der Sache nach. Nachdem ich schon dachte, mein Geld seh ich nie wieder, bekam ich zu meiner Erleichterung mein Geld nach über vier Wochen wieder zurück. Fünf Sterne für die Consorsbank!
Lydia Schiemann

05.10.2016 | comdirect bank AG: Jahrelang zufrieden
Viele Jahre hatte ich mein comdirect Girokonto als Zweitkonto mit Prepaid-Visa-Card genutzt. Viel gemacht hatte ich damit nicht, ein paar Umsätze jeden Monat, meist Geldüberweisen und Abhebungen mit girocard. Im Internet und Urlaub hatte ich die Visa Karte häufiger benutzt. Zu mehr lädt die comdirect nicht ein: Tages-, Festgeld oder Depot sind uninteressant. Immerhin ist das Online-Banking/Online-Brokerage sehr solide, es gibt Apps, alles up-to-date. Die Hotline hat eine tolle Erreichbarkeit, aber inhaltlich doch Federn gelassen. Ähnlich die Geschäftsprozesse, da wurde meinem armen minderjährigen Sohn mangels Schufa erst mal das Konto nicht eröffnet. Wie bitte? Irren ist menschlich, Unfreundlichkeit bei eigenen Fehlern unmöglich, wenigstens früher Mal. Alles lang vergessen, da wird mir zwei Jahre später das Konto in einem rüden Ton gekündigt. Keiner muss, ist ja OK, und Banken gibt es genug. In der Bankenbranche werden noch viele ihren Job verlieren, die Geschäftsmodelle sind ja vielfach weggebrochen. Ob die comdirect weiß, was sie tut? Ist da Aktionismus oder Panik? Aus oben genannten Gründen in Summe keine Empfehlung.
Danny R.

04.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Nach Widerspruch mit Kündigung bedroht
In dem Schreiben der Postbank wegen der neuen Kontogebühren steht u. a., meine Zustimmung zu den Änderungen gilt als erteilt, wenn ich nicht meine Ablehnung zum 1. November 2016 mitteile! Also bedeutete dies für mich, ich widerspreche der Änderungen, weil diese für mich nur Nachteile bringen würde. Nach einer Woche kam das "Hammerschreiben als Antwort" zurück. Man ging auf meine Fragen gar nicht ein. Es kam ein vorgefertigtes Schreiben mit zwei Formularen. 1. Ein Formular, in welchem ich meinen Einspruch zurücknehme, und mit den Änderungen einverstanden bin. Dann bleibt alles, wie es war. Natürlich mit neuen Gebühren. 2. Ein Formular, wenn ich bei meinem Einspruch bleibe, sollte ich dies mittels des Formulars bestätigen, und dann wird mein Kontovertrag mit einer Frist von 2 Monaten gekündigt. Originaltext gekürzt: "Wenn Sie den [...] Entgelten weiterhin widersprechen, werden wir den Girokonto-Vertrag mit Ihnen nicht fortsetzen." Ist eine Bank ein Serviceunternehmen, oder nicht? Service am Kunden ist dies jedenfalls nicht. Ich habe ganz einfach die Bank gewechselt, und bin mal gespannt, wie lange deren Versprechungen halten.
Ralf M.

02.10.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Beim Service gute Erfahrungen
Ich hatte schon mehrmals Anfragen per E-Mail an die DKB gerichtet, diese wurden stets ausführlich und korrekt beantwortet. Textbausteine wurden dazu nicht eingesetzt. Allerdings waren es stets individuelle Fragen, wofür Textbausteine kaum geeignet wären. Es wurde hier beklagt, dass mache Volksbanken und Sparkassen für die Abhebung mit der DKB Visa Gebühren verlangen. Diese beiden Bankgruppen sind schon lange dafür bekannt, dass sie bei Fremdkarten überwiegend und teils erhebliche Gebühren verlangen, teils auch Kreditkarten nicht akzeptieren. Da hat halt mancher Bewohner ländlicher Gebiete Probleme, sicherlich wäre die Postbank erreichbar. Ob auch künftig ab Dezember 2016, ist nicht sicher: Bei den Privatbanken, so wurde noch im Juni versichert, fielen keine Gebühren an. Dies ist jedoch in der Preisliste ab Dezember nicht mehr erwähnt, vielleicht spielen jetzt nicht mehr alle mit?
Horst St.

01.10.2016 | Deutsche Postbank AG: Freiberuflich
Ich bin seit 16 Jahren Kunde bei der Postbank. Bisher hatte ich gute Einnahmen. Durch einen Krankheitsfall musste ich mein Leben umändern. Ich bin seit über einem Jahr Freiberufler, aber kein Gewerbetreibender. Ich erziele regelmäßige Einnahmen und komme gut über die Runden. Mein Konto nutze ich privat. Statt eines Gehalts erhalte ich Honorare, für die ich Rechnungen schreibe. Mein Dispo-Limit hatte ich vor langer Zeit bewusst auf 300 Euro heruntersetzten lassen. Da ich erst am Ersten eines Monats meine Rechnungen stellen kann, kann es bis zum Zehnten eines Monats dauern, bis die Gelder aller Auftraggeber auf meinem Konto eingegangen sind. Um Rücklastschriften zu vermeiden, bat ich die Postbank Ende August 2016 um eine Dispo-Erhöhung von 300 auf 600 Euro. Meinen Antrag musste ich 4x telefonisch, einmal per Mail und noch einmal persönlich am Schalter stellen, da mein Anliegen von der Postbank einfach nicht bearbeitet wurde. Angeblich konnte die Postbank meinen Antrag nicht bearbeiten, da ihnen die Erlaubnis einer Schufa-Auskunft von mir fehlte. Diese wurde mir per Post zugesandt und ich gab diese sofort in einer Filiale ab. Ich habe keinen Schufa-Eintrag. Doch anstatt meinen Dispo auf 600 Euro zu erhöhen, erhielt ich von der Postbank ein Schreiben, dass mein Konto automatisch innerhalb einer Frist von 3 Wochen von privat auf geschäftlich umgeändert werden würde und dass die Postbank sich die Kündigung meines Girokontos vorbehält. Das Geschäftskonto kostet 9,90 Euro im Monat statt 3,90 Euro. Erst mit meiner Unterschrift bzw. Erlaubnis, mein Girokonto von privat auf geschäftlich umzustellen, könne man meinen Wunsch einer Dispo-Erhöhung von 300 Euro auf 600 Euro gewähren. Nun habe ich mich, was die Gesetze anbetrifft informiert, und erfahren, dass Freiberufler nicht verpflichtet sind, ein Geschäftskonto zu eröffnen und dass keine Bank zwanghaft eine Kontoumstellung durchführen darf. Ich finde, dass man so mit Kunden nicht umgehen kann! Mir hätte eine schlichte Absage gereicht, was die Dispo-Erhöhung angeht. Es kann nicht sein, dass in solchen Engpass-Situationen die Bearbeitung fast 5 Wochen dauert. Ich habe mich entschlossen, die Bank zu wechseln. Mir geht es nicht darum, dass ein Girokonto kostenlos sein muss, mir geht es eher darum, mich als Kunde bei meiner Bank wohlzufühlen. Natürlich sollte das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Aber 10 Euro im Monat finde ich definitiv zu hoch, vor allem, für eine Bank, die eilige Anliegen 4 Wochen lang nicht bearbeitet.
R. R.

29.09.2016 | Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank: Ärger mit Online-PIN
Ich habe versehentlich an einem anderen Rechner mit anderer Tastaturkombination zweimal die falsche Pin eingegeben. Danach wurde einfach mein Online-Account deaktiviert. Nach einem fast 30 Minuten langen kostenpflichtigen Telefonat und etlichen Freischaltversuchen seitens der Bank wurde mir mitgeteilt, dass ich mein Passwort ja wohl vergessen habe, was aber definitiv nicht stimmt, da ich es aufgeschrieben hatte. Erst nach Bezahlung von 6 Euro würde ich eine neue Online-PIN zugesandt bekommen, da ich angeblich meine alte eigenhändig geändert und somit ja jetzt vergessen habe. Somit hat die Bank insgesamt 12 Euro an mir verdient. 6 Euro für eine Kundenhotline und nochmals 6 Euro für die neue Online-PIN. Das perfide war, dass die Servicenummer (Vorwahl 07141) nicht als kostenpflichtig erkennbar war. Hinzu kommt, dass ich meine vor ca. 3 Jahren schriftlich angeforderte Online-Pin, die mir eigentlich gefiel, zu ändern musste. Ich empfinde das als Geldmacherei.
A. Hansen

28.09.2016 | HypoVereinsbank: Achtung! Oktoberfest-Konto mit 1,5% Festzins
Keine Bank bietet derzeit 1,5% Festgeldzinsen! Wie ist das jetzt möglich? Jetzt, wo alle Banken Gebühren für ihre Girokonten erheben bzw. kräftig erhöhen. Ich - als Geschäftskunde - wollte eine höhere Summe für 3 Monate anlegen. Die Antwort prompt: Als Geschäftskunde käme dieses Bankprodukt für mich nicht infrage, dies gäbe es nur für Privatkunden. Eindeutig ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz! Entweder gleiches Recht für alle Anleger oder gar nicht! Es soll wohl der von der HypoVereinsbank bisher nicht so wertgeschätzte Privatkunde hofiert werden. Was für ein Nonsens! Ich habe daraufhin die Verbraucherzentralen Berlin (Bund) und Bayern über dieses stigmatisierende und zugleich diskriminierende Geschäftsmodell der Kundenbindung informiert. Die Dreistigkeit mancher Banken sollte auch weiterhin unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (z. B. Verbraucherschutz), um vor Schlimmeren zu warnen. Schlussendlich möchte jede Bank nur eines: Geld verdienen, die Mittel sind eigentlich egal
anonym

27.09.2016 | Volkswagen Bank GmbH: Visa Card Pur
Die Volkswagen Bank bietet die gebührenfreie Visa Card Pur fuer Kunden mit Girokonto. Daneben gibt es mindestens zwei weitere gebührenpflichtige Visa-Angebote. Die Visa Card Pur dient hauptsächlich zur gebührenfreien Geldabhebung an entsprechend gekennzeichneten Geldautomaten, da die Volkswagen Bank keine eigenen frei zugänglichen Geldautomaten hat. Sie ist aber trotzdem eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und monatlichem Einzug des Saldos. Die Grenzen einer Prepaid-Karte, die ich parallel besitze, sind dann erreicht, wenn man zum Beispiel eine Mietwagenkaution hinterlegen muss. In manchen Ländern geht es gar nicht anders und Summen von 2.500 Euro oder mehr müssen geblockt werden können. Es gibt weitere Beispiele, bei denen man eine echte Kreditkarte braucht. Also habe ich ein (kostenfreies) Girokonto eröffnet, eine Prämie dafür erhalten. Dazu wurde eine Visa Card pur mit kleinem Verfügungsrahmen geliefert. Nach sechs Monaten habe ich den Verfügungsrahmen geeignet erhöhen können. Das Kreditkartenkonto erscheint im nur mäßigen Onlinebanking neben dem Girokonto. Ein ausdrückliches Lob der Hotline, Kompetenz ist mehr Wert als 7x24h Erreichbarkeit.
T. B.

26.09.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Service = 0
Es kann jahrelang gut gehen, ja bis man irgendwann wirklich mal den Service in Anspruch nehmen muss und dann offenbart sich das Grauen. Der Versuch alleine schon über eine E-Mail eine nicht standardisierte Aussage zu erhalten, schlug mehrere Tage fehl. Unfähige Callcenter-Mitarbeiter, die nur mit Standardphrasen die Leute bei Laune halten sollen, manchmal oder besser gesagt die ganze Zeit frage ich mich, ob man nur ansatzweise ausgebildete Leute an den Apparaten sitzen hat? Des Weiteren kann man nicht wie versprochen überall kostenlos abheben. In der Oberlausitz blockieren sämtliche Sparkassen und Volksbanken die Karten der DKB. Eine absolute Katastrophe!
S. B.

23.09.2016 | 1822direkt: Abwägung zwischen Neukundenvorteilen und Standardgebühren
Nach einigem Überlegen und weil ich sowieso wegen vormaligem Ärger meine Bankverbindung wechseln wollte, bin ich vor ein paar Monaten zur 1822direkt mit meinem Gehaltskonto, Anlagegeldern und Depot gewechselt. Verlockend waren vor allem das kostenlose Gehaltskonto inklusive Girokarte, die Geldautomatenabdeckung im Sparkassenverbund und natürlich die 120 Euro Neukundenprämie. Mittelprächtig der Dispozins mit ca. 7,5% und die Kreditkarte mit wahrscheinlich ca. 30 Euro Kosten pro Jahr, weil ich wohl nicht die geforderten 4.000 Euro Jahresumsatz schaffe. Das Online-Banking finde ich auch nach einiger Eingewöhnungszeit immer noch nicht gut, ING-DiBa oder comdirect sind da besser in Struktur und Design. Die Kontoeröffnungsprozedur war passabel, der Weg zum Dispo etwas zäh. Für eine Online-Bank kommt die Telefon-Hotline etwas altbacken und verschlafen daher (insbesondere bei E-Mail-Anfragen). Bisher hat sich die 1822direkt die Note 3 bei mir verdient.
H. K.

20.09.2016 | Deutsche Skatbank: Kontoführungsgebühren
Ist doch klar, dass viele kleine Banken jetzt in Ruhe abwarten, bis sich die Aufregung gelegt hat und sie durch Null-Euro-Konten weitere Kunden angelockt haben. Danach wird eine allgemeine Gebührenerhöhung bei den Banken als Grundlage für eigene Gebühren kommen, mit Sicherheit auch bei den Skat-Brüdern. Schuld an der Misere sind aber nicht die kleinen Banken, ob sie nun Skat oder Doppelkopf in ihrem Namen tragen. Schuld ist Mario Draghi als Chef der EZB in Frankfurt. Es kann doch nicht sein, dass Schuldner mit der seit Jahren von Draghi propagierten Null-Zins-Politik auch noch belohnt werden, während die deutschen Sparer die Gelackmeierten sind. Einflussnahme auf die EZB von Merkel, Schäuble und Co.? Fehlanzeige!
Tom K.

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