Neben den Konditionen können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Ausrichtung auf Internetkunden usw. für oder gegen eine Bank sprechen.
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06.01.2012 Commerzbank AG: Trauer um das grüne Band
Eines vorweg: Ich war selbst von 1992 bis 2004 Mitarbeiter der Dresdner Bank und habe aus alter Verbundenheit noch immer mein altes Konto, nun bei der Commerzbank. Es wurde zur Fusion hier bereits viel gesagt, was ich nicht alles wiederholen möchte. Ich habe z. B. in der Umstellungsphase kurz hintereinander 3 (!) EC-Karten zugeschickt bekommen, aber solche Fehler können passieren. Womit ich ganz und gar nicht einverstanden bin, ist das Commerzbank-Programm für Rücklastschriften wegen mangelnder Deckung! Zum Vergleich das System der früheren Dresdner Bank: Es gab eine Überziehungsliste für jeden Berater. Dieser konnte selbst entscheiden, welche Maßnahmen bei Überziehungen getroffen werden. In der Regel wurde telefonische oder schriftliche Rücksprache mit dem Kunden gehalten. Insbesondere wurde das bisherige Kundenverhalten berücksichtigt, was für ein Dienstleistungsunternehmen auch normal sein sollte. Die Commerzbank jedoch hat ein Computerprogramm, welches lediglich prüft, ob es zum Zeitpunkt einer Lastschrift eine Deckung gibt. Und damit ist hier nicht der Tag, sondern die Uhrzeit gemeint! Folgt am selben Tag ein Geldeingang mit gleicher Valuta - sodass es zu gar keiner valutarischen Überziehung kommt - wird die Lastschrift trotzdem zurückgegeben. Mit allem Ärger und entsprechenden Kosten, die damit verbunden sind. Vielleicht hatte der eine oder andere Leser schon ähnliche Erfahrungen? Ich werde in diesem Jahr mein Konto kündigen, das mich 20 Jahre begleitet hat.
Sven H.
02.01.2012 Commerzbank AG: Ziemlich teure Angelegenheit
Das kostenlose Konto der Commerzbank ist kostenlos bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens EUR 1200,00. Das ist im Vergleich zur Konkurrenz ziemlich viel. Wenn das Einkommen niedriger ist, kostet die Kontoführung wie ich finde unverschämte EUR 9,90 im Monat. Damit könnte man leben, wenn man eine entsprechende Gegenleistung aus dem Premium-Segment erhält. Dem ist leider nicht so: Die Kunden werden an die Automaten gezwungen, indem die Kassen entweder komplett abgeschafft oder die Zeiten für Arbeitnehmer extrem unfreundlich zusammengestrichen werden (9-12 Uhr am Vormittag). Andere Bankprodukte wie Festgelder sind ebenfalls unattraktiv (zurzeit z. B. 2,3% für ein Jahr ab EUR 1.000; es gibt bessere Verzinsungen bei Tagesgeldkonten). Fazit: Die Commerzbank lebt von den Bestandskunden, denen ein Kontowechsel zu mühsam oder aufwendig ist, z. B. Senioren, die ihr Leben lang Kunde der Commerzbank oder Dresdner Bank waren. Die werden allerdings mit hohen Bankgebühren belastet. Für Neukunden gibt es wesentlich bessere Alternativen.
Arno Smeets
04.12.2011 Commerzbank AG: Meckerer gegen Commerzbank
Ich bin seit ca. 20 Jahren bei der Commerzbank und kann mich nur wundern über die Meckerer, die nach der Fusion mit der Dresdner Bank mit dem Online Banking nicht klarkommen. Es ist wie mit allen Dingen, die neu sind: reinfinden, indem man sich damit beschäftigt und dann geht es. Es ist genauso, wenn eine neue Computersoftware auf den Markt kommt. Ohne sich damit beschäftigt zu haben, wird erst einmal gemeckert, wie schlecht doch das neue oder andere ist. Steckt nicht vielleicht ein wenig Bequemlichkeit dahinter, sich etwas Zeit zu nehmen, um das andere Onlinebanking zu erlernen? Ich persönlich finde die Seite der Commerzbank sehr gut und verständlich aufgebaut und es ist wirklich sehr leicht zurechtzukommen.
E. E.
01.12.2011 Commerzbank AG: Service, wenn man klar redet
Die Commerzbank ist ein Kreditinstitut wie jedes andere. Auch hier gelten niedrigere Zinsen, wobei im Gegensatz z. B. zur Deutschen Bank die Zinsen stets höher sind. Wenn kein monatlicher Geldeingang von 1.200 Euro vorliegt, ist das Null-Euro-Konto gebührenpflichtig. Hierbei sind jedoch alle Dienste enthalten. Ein komplett anderer Kontotyp ist das Aktivkonto für monatlich 5,90 Euro. Dabei spielt der monatliche Geldeingang keine Rolle, sondern ist eher auf Onlinenutzer ausgelegt. Man wird darüber informiert, dass man alles Online tätigen soll, da sonst zusätzliche Kosten entstehen. Das Onlinebankig ist das sicherste was ich kenne und sie behalten vorerst weiterhin die TAN-Liste in Papierform bei. In unteren Kommentaren habe ich gelesen, dass man an den Berater gebunden ist. Das ist meiner Meinung nach falsch. Ich gerate täglich mit gut acht unterschiedlichen Beratern zusammen, weil ich den nehme, der frei ist, und habe nie etwas mit meiner Beraterin zu tun. Das klappt alles tadellos. Wenn man sagt, was man will, ist die Commerzbank top. Wenn man nicht klar redet, kann man nicht erwarten, verstanden zu werden. Von daher finde ich hier manche Kommentare unbedacht. Ich bin sehr zufrieden und es klappt alles reibungslos - Freundlichkeit und Service.
Martin Heim
02.11.2011 Commerzbank AG: Girokonto ja bitte
Ich möchte mal als alter Kunde der CoBa einen positiven Bericht abgeben. Hier scheinen ja nur noch frustrierte ExKunden der Dresdner Bank zu berichten, dies kann meiner Meinung nach nicht so stehen gelassen werden. Ich bin seit 1986 Kunde dieser Bank und kann mich nicht beklagen. Mir ist wichtig, dass es eine Filiale gibt, da es immer besser ist, Probleme vor Ort zu lösen, als am Telefon oder per E-Mail. Dies klappt immer wunderbar, man wird mit Namen begrüßt und wenn man etwas möchte, dann wird das erledigt (ich nutze auch das 0-Euro-Konto). Zum Onlinebanking: Ich finde es in Ordnung. Ich habe auch Konten bei anderen Banken und nutze das Internetbanking intensiv. Dass das Onlinebanking der CoBa nun so schlecht ist, wie hier laufend berichtet wird, kann ich nicht bestätigen. Es gibt von Bank zu Bank immer Unterschiede, der eine findet dies wichtig, der andere das. Ich bin mit dem Onlinebanking zufrieden und auch mit der Betreuung. Wir haben uns letztens einen Trojaner eingefangen; die CoBa hat das Konto sofort gesperrt, die EDV-Abteilung rief an, um uns zu erklären, was passiert ist und wie man das Risiko zukünftig minimieren kann. Dann wurde das Konto wieder genauso problemlos geöffnet. Nein, wir können uns wahrlich nicht beklagen und ich finde, dass muss hier auch mal gesagt werden.
D. M.
27.10.2011 Commerzbank AG: Vorbei und aus
Als langjährige Kundin der Dresdner Bank habe ich mich entschlossen, nun mein Commerzbank-Girokonto aufzulösen. Es ist einfach eine Unverschämtheit, wie viel Service man in der allgemeinen Kontoführung nun vermissen muss. Es liegt eindeutig nicht an meiner Filiale - oder meinem Bankberater - der immer gut erreichbar und sehr hilfreich war. Es ist einfach diese Haltung der Commerzbank, Gebühren zu verschweigen (haha - kostenloses Konto), den Service zu verschlechtern (Onlinebanking, Kontoauszüge - geschweige denn Hilfe-Funktionen) und sich einen Kundenstamm einzuverleiben, um ihn dann uninformiert und willkürlich zu bevormunden (Transaktionslimit).
Maria Müller
07.10.2011 Commerzbank AG: Banking
Als ehemaliger Kunde der Dresdner Bank kann ich nur sagen, dass es mir ein Rätsel ist, wie man gutes Onlinebanking nur so verstümmeln kann. Von dem gekappten Service mal ganz zu schweigen ... Seit der Zusammenlegung der beiden Banken bin ich nur noch frustriert. Das Onlinebanking ist so unübersichtlich und auch ohne Aussagekraft, dass man es hätte auch weglassen können. Wenn ich dann lese, dass es eine Errungenschaft sein soll, DTA-Aufträge und Überweisungen nun auch (in Kürze) terminieren zu können ... da kann ich doch nur noch lachen. Das konnte das alte Portal der Dresdner Bank ohne Probleme. Limit mal eben ändern? Fehlanzeige. Kontoauszüge verbindlich abrufen? Fehlanzeige. Das ist ja wirklich eine wahnsinnige Verbesserung für uns Dresdner Bank Kunden. Commerzbank - nein Danke! Wer ohne Rücksicht auf Verluste eine Marke vernichtet und sich dann wundert, dass viele Kunden sich nicht mehr mit Ihrer Bank identifizieren mögen ... Wer hat uns Kunden denn gefragt, ob wir das so wollen? Und der Name "Commerz" sagt ja eigentlich auch alles - alles teuer, wenig Leistung. Da lobe ich mir doch meine gute alte Volksbank. Persönlich, praktisch, gut. Mich sind die Herren jedenfalls los.
C. Hessel
17.08.2011 Commerzbank AG: Wechsel von Dresdner Bank zur Commerzbank ein einziger Flop
Mit der Dresdner Bank war ich sehr zufrieden. Onlinebanking sehr übersichtlich. Jetzt völlig unübersichtlich und keine Möglichkeit die Überweisungssumme online rauf oder runter zu setzen. Onlinebanking über HBCI mit Chipkarte hat weiter funktioniert wie bisher, aber die Geschwindigkeit der Buchungen lässt sehr zu wünschen übrig. Habe jetzt eine andere Bank, und nur noch für kurze Zeit wird diese Konto parallel laufen. Bin gespannt, wie es mit der Kündigung laufen wird, denn was ich hier schon in dieser Richtung gelesen habe, lässt mir die Nackenhaare hoch kommen. Für mich ist die Commerzbank in keiner Weise mit der Dresdner Bank vergleichbar. Wer mit iOutbank arbeitet auf dem iPhone oder iPad, wird auch wissen, von was ich spreche - keine Überweisungen möglich. Ich habe mich jetzt für eine Bank entschieden, die das SMS-TAN-Verfahren und das optische TAN-Verfahren mit TAN-Generator anbietet. Kein Mitschleppen von TANs. Habe dieses Verfahren jetzt schon sehr häufig genutzt (funktioniert auch mit dem iPad) und es klappt sehr gut. Soweit ich gehört habe, will die Commerzbank ein ganz anderes Verfahren anbieten, nämlich das Abscannen eines Codes mit einem Handy. Also solche Alleingänge brauche ich auch nicht. Setzen sie doch voraus, dass jeder ein Handy mit Kamera hat. Auch wenn dieses vorhanden ist, so will ich mich doch nicht gängeln lassen. Habe übrigens mit dieser Bank auch noch andere schlechte Erfahrungen gemacht, in dem sie mir ungefragt bzw. versteckt in einem von mir unterschrieben Vertrag eine Online-Kreditkarte zugeschickt hat, wobei bei der Schufa sofort ein Kreditbetrag von 3.000 Euro eingetragen wurde, obwohl ich die Karte sofort zerschnitten und reklamiert habe. Das ist für mich nicht seriös. Sie schaffen es nicht, diesen Eintrag bei der Schufa zurückzunehmen. Mehrmals reklamiert ohne Erfolg, und mehr als kundenunfreundlich.
anonym
16.08.2011 Commerzbank AG: Umstellung mißlungen
Jahrelang war ich zufriedener Kunde der Dresdner Bank. Nun mit der Umstellung zur Commerzbank funktioniert aber wirklich gar nichts mehr. Als Kundenberater habe ich Azubis, welche nicht wissen was sie tun (ist ja nun auch nicht ihr Job). Am laufenden Band leere Versprechungen (die Kündigung meiner Kreditkarte wurde nach 5! Monaten bearbeitet). Jetzt, nachdem HBCI umgestellt wird auf die neuen Server, wollte ich eine neue HBCI-Karte bestellen bei meinem Bankberater. Nachdem der versucht hat mir technischen Support zu leisten (was ich mehrmals ablehnte, da alles schon geklärt war mit dem richtigen technischen Support) ist das Fazit, dass meine Filiale nicht in der Lage ist, mir einfach eine neue Karte zukommen zu lassen. Absolut unprofessionell! Denke über einen Bankenwechsel nach.
anonym
11.08.2011 Commerzbank AG: Reagiert nicht auf Kontenauflösung
Habe vor 5 Monaten alle meine Konten bei der Commerzbank schriftlich gekündigt. Keinerlei Reaktion darauf, keine Antwort, keine Abrechnung. Trotz mehrfacher Anrufe in die Filiale, E-Mails an die Zentrale und das Qualitätsmanagement werden meine Konten bis zum heutigen Tage einfach weitergeführt. Ich erhalte immer noch monatliche Kontoauszüge und Rechnungen für die Führung des gekündigten Kontos. Die Kündigung der Konten war notwendig wegen dauernder Reklamationen zu Abrechnungen und Auswanderung. Lebe mittlerweile im Ausland und erhalte sogar dorthin laufend Abrechnungen wegen 4 Cent Zinsen auf die monatliche Kontogebühr. Die Bank macht mich krank, es geht an die Gesundheit.
Hans R.
16.07.2011 Commerzbank AG: Transaktionslimit nicht mehr online änderbar
Seit dem Übergang von der Dresdner Bank zur Commerzbank gibt es die Funktion Online-Änderung des Transaktionslimits nicht mehr. Ich habe mein Transaktionslimit auf einen niedrigen Wert eingestellt. Wenn ich größere Summen überweisen muss, konnte ich bisher das Transaktionslimit einfach hochsetzen, die Überweisung eingeben und das Transaktionslimit wieder reduzieren. Diese Funktion gibt es jetzt nicht mehr. Jetzt muss ich z. B. zehn Überweisungen ausfüllen, um eine größere Summe zu überweisen. Bei mehreren Nachfragen bei der Hotline bzw. beim Qualitätsmanagement der Commerzbank kamen nur allgemeine Antworten zum Limit, aber keine Antwort, ob die Commerzbank beabsichtigt, diese Funktion zu implementieren.
Claudia M.
03.07.2011 Commerzbank AG: Keine konsistenten Kontoauszüge per Internetabfrage
Bei der Dresdner Bank, meiner Vorgängerbank, war es kein Problem 14-tägig bzw. monatlich einen aktuellen Kontoauszug per Internetabfrage zu erhalten. Diese Auszüge waren hinsichtlich der zeitlichen Kontobewegungen konsistent. Derzeit kann ich von meinem Computer aus keine belastbaren Kontoauszüge anfordern. Obwohl ich mit einem Kontoplus über diesen Monatswechsel gegangen bin, werden mir zwei Positionen separat im Minus angemerkt. Einen vollständigen aussagefähigen Kontoauszug bekommt die Commerzbank allerdings dabei nicht zustande. Was nützt eine relativ komplexe Abfragematrix, die auf dem Arbeitsbildschirm des Bankinstituts angeboten wird, wenn keine belastbare zeitaktuelle Finanzabfrage möglich ist. Mir ist der Aufwand zu groß, nach Sömmerda, Weimar oder Erfurt fahren zu müssen, um mir in einer Niederlassung der Commerzbank über den Kontodrucker einen Kontoauszug ausdrucken zu lassen. Ich möchte mir es ersparen, mir als Rentner noch eine Bank suchen zu müssen, die drei-und-drei problemlos zusammenzählen kann.
Heinz S.
07.06.2011 Commerzbank AG: Bin von meiner Bank überzeugt
Ich bin schon seit ich denken kann bei der Commerzbank und habe auch nicht vor zu wechseln. Dies gleich Mal am Anfang meines Testberichtes. Also mein Girokonto, da kann ich nichts Schlechtes berichten, außer dass die Beträge öfters etwas höher sein könnten, aber da kann die Commerzbank nichts für. Besonders gut finde ich den Service dieser Bank. Ich hatte bisher noch nicht viele Probleme, doch wenn ich eines hatte, wurde mir schnell und kompetent geholfen. Kenne das auch anders, von einer anderen Bank, dort wartet man ewig auf eine Antwort. Auch werde ich immer gut von einem Mitarbeiter beraten und dieser will mir auch nichts aufdringen. Ich würde es wieder ein Girokonto dort eröffnen.
Tobias Mehler
28.05.2011 Commerzbank AG: Aber auch nichts ist besser
Die Umstellung von Dresdner Bank auf Commerzbank ist völlig misslungen. Als Besitzer eines Kontenverbunds (6 Konten) wurden früher alle Konten zueinander saldiert, denn nur so habe ich eine Übersicht über mein Guthaben. Gestrichen. Ich muss jetzt sämtliche Konten zusammenzählen, um meinen Kontostand zu wissen. Glückwunsch. Der Kontenverbund ist damit tot. War wohl auch so gewollt. Man konnte früher 1.000 Euro Tan-frei überweisen. Gestrichen. Früher konnte ich auf Reisen mal eben Zahlungen leisten. Jetzt muss ich immer die Tan-Liste dabei haben. Es lebe die Sicherheit. Transaktionslimits konnte ich früher schnell für eine Überweisung hochsetzten. Jetzt muss ich den Berater anrufen, wenn die Bank gerade mal geöffnet ist. Super diese Verbesserungen. Commerzbank, nein danke.
Horst Schmidt
19.05.2011 Commerzbank AG: Neues Onlineportal wenig gelungen
Als Kunde der ehemaligen Dresdner Bank finde ich das Online-Portal nach der Umstellung als Missgriff. Wie schon beschrieben, ist eine Änderung des Überweisungslimits nur noch durch einen schriftlichen Auftrag an die kontoführende Stelle möglich, was besonders dann sehr umständlich ist, wenn man - wie ich früher - das Auslandslimit auf 0 Euro hatte, trotzdem aber dann und wann Überweisungen ins Ausland vornehmen muss. Der Hohn ist jedoch, dass das Ganze als "Sicherheitsgewinn" verkauft wird, obwohl das voreingestellte Limit sich auf den einzelnen Auftrag bezieht, also durch mehrfache Überweisung grundsätzlich jedes Konto leergeräumt werden kann. Ärgerlich finde ich auch den Verzicht auf die virtuelle Tastatur, auch wenn der Sicherheitsgewinn nicht überschätzt werden sollte; immerhin konnte so etwas aber einfache Keylogger ausschalten. Ich vermisse auch die Möglichkeit, Tagesauszüge abzurufen, denn mit der bloßen Umsatzübersicht kann ich nichts anfangen und die Monatsauszüge sind dann doch schon zu umfangreich.
T. Voit
18.05.2011 Commerzbank AG: Kontobesitzer entmündigt
Nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank AG hatte sich zunächst, wie es schien, außer einer neuen Optik kaum etwas am Online-Banking-Portal geändert. Bei einer ersten größeren Überweisung nach der Umstellung musste ich jedoch feststellen, dass meine Verfügbarkeit über mein (gedecktes) Konto seit der Umstellung stark eingeschränkt ist. So erhielt ich eine Fehlermeldung, die besagte, der gewünschte Betrag könne nicht überwiesen werden, da er das Transaktionslimit übersteige. Soweit so gut, das Transaktionslimit lässt sich ja rasch in den persönlichen Kontoeinstellungen ändern - dachte ich. Dem ist jedoch leider nicht mehr so. Diese Funktion wurde ersatzlos gestrichen. Der Kunde muss sich nun an seinen Berater wenden, wenn er seine Transaktionslimits ändern möchte. Zu diesem Zweck ist er auf die Geschäftszeiten seiner Bank angewiesen. Wer also Freitagnachmittag mal schnell eine Überweisung tätigen will und feststellt, dass diese das Transaktionslimit übersteigt, wird bis Montagmorgen warten müssen. Fazit: Kunde entmündigt - merkwürdiges Diestleistungsverständnis.
Sven Berringat
11.05.2011 Commerzbank AG: Aus 3 mach 1 - Commerzbanking nach der großen Umstellung
Seit vielen Jahren besitze ich ein und dasselbe Girokonto als Gehaltskonto. Dennoch wurde ich mit dieser Kontoverbindung rekordverdächtige dreimal schon Kunde einer neuen Bank. Ich eröffnete vor vielen Jahren ein Konto bei der Advance Bank, wurde dann von der Dresdner Bank übernommen und nach deren Verschmelzung bin ich nun stolzer Besitzer eines Girokontos bei der Commerzbank. Im Zuge der Vereinheitlichung der Konten und Systeme von Dresdner und Commerzbank wurde jetzt auch ein neues einheitliches Online-Portal eingerichtet. Dafür waren über die Osterfeiertage die EC-Karte und das Online-Banking für Commerzbank-Kunden nicht nutzbar, was doch teilweise sehr ärgerlich sein kann. Was hat sich nun verändert mit dem neuen Konto? Zunächst einmal muss erwähnt werden, dass alle Commerzbank-Privatkunden Anfang des Jahres eine Benachrichtigung über die Übernahme ihrer Konten in ein einheitliches System erhielten. Beigefügt war eine sehr umfangreiche und unübersichtliche Broschüre, in der der Kunde umständlich selbst herausfinden musste, in welche Konten- und Tarifkategorie er weitergeführt wird - je nachdem ob er bisher Commerzbank-, Dresdner-Bank- oder früherer Advanzia-Kunde mit all ihren unterschiedlichen Produkten war. Es wäre deutlich kundenfreundlicher gewesen, wenn man die Kunden individuell über deren Konten- und Tarifsituation informiert hätte, anstatt sie auf einen beigefügten dicken Kontenarten- und Tarif-Wälzer zu verweisen. Im Zeitalter von Datenbanken mit Serienbrief-Funktion sicher kein allzu anspruchsvoller Kundenservice. Das neue gemeinsame Online-Banking-Portal ist dem gegenüber recht übersichtlich gestaltet. Immerhin sind alle gespeicherten Überweisungsvorlagen von den alten Portalen übernommen worden. Als Dresdner-Bank-Portal-Kunde vermisst man bei der Umsatzanzeige die Kategorie der noch nicht eingestellten/angerechneten Umsätze. Was wohl bedeutet, dass die jetzige Umsatzanzeige nicht mehr tagesaktuell ist. Alles in allem setzt das neue Commerzbank-Portal aber die klare Linie und Übersichtlichkeit der Vorgängerversionen fort. Wenn jetzt auch in Zukunft alles einwandfrei arbeitet, so kann dies die wirklich schlechte Kundenvorbereitung auf die Umstellung eventuell wieder vergessen machen.
Michaela Pircher
19.04.2011 Commerzbank AG: Dresdner Bank ist jetzt Commerzbank - sonst ändert sich nichts
Dieser Bericht beschreibt eine Entwicklung, die man im Laufe seines Kundendaseins nicht häufig erlebt, nämlich eine Fusion zweier Banken. Die Dresdner Bank wird hier ja nicht (mehr) behandelt, da es sie offiziell nicht mehr gibt, dennoch kann man hier schön beschreiben, wie die Integration in die Commerzbank derzeit vonstattengeht. Doch zunächst zum Konto an sich: in meinem Fall handelt es sich um ein Geschäftskonto, welches der Basisausstattung entspricht, sprich einer Bankkarte mit ec-Funktion und einem Online-Banking-Paket. Das Online-Banking mit iTAN-Liste, hat die Besonderheit, dass jeder Transaktionscode hinter sich einen Bestätigungscode trägt, mittels dessen man prüfen kann, ob die richtige TAN auch verbraucht wurde. Auch schön ist ein separater Sicherheitsschlüssel am unteren Ende der TAN-Liste für außerordentliche Eingaben - wenn ich mich noch recht erinnere, ging es z. B. um das Zurücksetzen der PIN bei mehrfacher Fehleingabe. Das mit Abstand Beste am Konto: da es sich bei meinem Unternehmen um ein ganz kleines handelt, verhandelte ich mit der Dresdner Bank über die Möglichkeit, das Konto kostenlos zu führen und in der Tat wurde es als eine Art privates Geschäftskundenkonto eingerichtet, sprich ohne Kosten und dabei ist es auch erfreulicherweise nach der Umstellung auf die Commerzbank geblieben. Manchmal etwas umständlich ist beim Onlinebanking, dass man über eintreffende Zahlungen per "Vormerkung" informiert wird und es ist nicht ganz ersichtlich, ob das wirklich eine Vorabinformation ist, oder ob hier schlicht vertuscht wird, dass die Transaktion länger dauert als sonst üblich. Sehr hilfreich sind die Übersichten, die erstellt werden können: In einem PDF-Dokument kann man nach Entfernen des Schreibschutzes (es wird kein Kennwort vergeben, man kann ihn einfach entfernen) eigene Eintragungen vornehmen und sie entsprechend weiterleiten. Es bleibt zu hoffen, dass nach der Umstellung auf das Onlinebanking-System der Commerzbank diese praktischen Dinge erhalten bleiben.
Rajo I.
07.04.2011 Commerzbank AG: Schlechter Service, veralteter Webauftritt, und nicht wirklich kostenlos
Auf der Suche nach einer Filialbank in häuslicher Nähe bin ich für ein 0-Euro-Girokonto mit Tagesgeldkonto zur Commerzbank gegangen, die 50 Euro Startguthaben versprach. Die habe ich auch erhalten - allerdings erst nachdem ich dreimal in der Filiale nachgefragt hatte, also nach mehreren Monaten. Wenn es mit dem Einhalten von solchen Begrüßungsversprechen schon schwierig läuft, dann sollte man natürlich nicht allzu viel von der Bank erwarten, und das zeigte sich auch im weiteren Verlauf. Das Onlinebanking ist ziemlich primitiv; auf meinem Computer habe ich mir die Webseite mit drei verschiedenen Browsern angeschaut, aber es nicht geschafft, alle Zeilen des Kontoauszuges völlig zu lesen: immer blieb ein Teil der obersten Zeile versteckt. So etwas habe ich mit keiner anderen Bank erlebt. Auch habe ich nie zuvor solche lange Überweisungszeiten erlebt. Und ist die Kontoführung kostenlos? Nicht wirklich. Zwar sollte es möglich sein, Kontoauszüge als Dateien herunterzuladen und dadurch den Gang zum Kontoauszugsdrucker oder die Portokosten für das nach Hause schicken zu vermeiden - aber es funktioniert nur sehr mangelhaft. Zahllose Male sagte das Onlinebanking, der heruntergeladene Auszug könnte leider nicht gespeichert werden. Aber auch ist es schon zu oft passiert, dass trotz mehrerer Versuche der Kontoauszug leider nicht verbindlich heruntergeladen werden konnte. Die Folge war, dass der Kontoauszug mit der Post geschickt wurde und mir für diese technische Fehlleistung der Bank Kosten angerechnet wurden!
Robert Zydenbos
05.04.2011 Commerzbank AG: Mittelmaß mit Potential für Verbesserungen
Das Commerzbank Girokonto unterhalte ich nun schon seit einiger Zeit und kann mich wenig beklagen. Allerdings besteht im Umkehrschluss auch nicht unbedingt viel Grund zur Freude. Das Konto ist ab einem monatlichen Geldeingang von 1.200 Euro kostenfrei, woran sich leider wenig geändert hat. Diese Klauseln finde ich übertrieben, sollte doch die Nutzung als Gehaltskonto ausreichend sein. Die Postbank etwa hat diesen Fakt erkannt und den monatlichen Mindesteingang vor einiger Zeit auf 1.000 Euro begrenzt. Davon abgesehen habe ich bei der Commerzbank stets das Gefühl, dass Investitionen in eine Modernisierung zurückgehalten werden. Die Filialen wirken altbacken und verstaubt, die Internetseite ist schwer zur navigieren und die Kontoauszüge wirken in schlichtem schwarz-weiß wie aus einer vergangenen Zeit. All das bestärkt mich nicht unbedingt in dem Gefühl Kunde einer innovativen Bank zu sein. Am Schalter werde ich stets freundlich bedient, daran keine Kritik. Dennoch lassen sich andere Banken einiges mehr einfallen, um ihre Kunden zufriedenzustellen. Daher setze ich eine neutrale Bewertung ein, an den Funktionen kann ich wenig aussetzen und auch mein Konto wird kostenfrei geführt, für eine positive Bewertung müsste jedoch ein wenig mehr möglich sein.
Umberto Capolupo
26.02.2011 Commerzbank AG: Unterm Strich viel Geld
Ich gehöre zu den Menschen, die keine 1.200 Euro im Monat zur Verfügung haben, und finde es schon arg unverschämt, genau diese Menschen mit Kontoführungsgebühren abzuzocken. Hochgerechnet auf ein Jahr sind das fast 70 Euro. Ich bin gehbehindert und mache meine Geldgeschäfte online. Ich kann daher auch nicht allzu häufig in die Stadt laufen, nur um mal eben ein paar Kontoausdrucke abzuholen. Online kann man sich diese zwar downloaden und auch für seine Unterlagen ausdrucken, jedoch wird dieses nicht gewertet. Für einen nicht abgerufenen Kontoauszug am Kontoausdrucker berechnet mir die Commerzbank 2,49 Euro (1,94 Euro + 0,55 Euro für Porto) extra. Wer wie ich mit seinem Geld rechnen muss, für den sind diese vielen Kleinigkeiten unterm Strich viel Geld. Ich habe mir schon ein Konto bei einer anderen Bank besorgt und werde mein Konto bei der Commerzbank sehr kurzfristig absch(l)ießen.
Achim H.
28.12.2010 Commerzbank AG: Onlinebanking endlich mit Vorlagenverwaltung
Als Commerzbank-Kunde musste ich mich häufig mit dem aus meiner Sicht veralteten Onlinebanking auseinandersetzen. So war es bis vor einigen Monaten tatsächlich so, dass noch nicht einmal Überweisungsvorlagen online gespeichert werden konnten. Wohlgemerkt läuft mein Girokonto als Geschäftskonto und in unregelmäßigen Abständen nehme ich Umbuchungen auf andere Konten vor. Bisher musste ich dieselbe Bankverbindung stets neu eingeben, wodurch die Gefahr von Falscheingaben und damit einhergehend Rückbuchungen unnötig gegeben war. Es freut mich richtig, dass es jetzt endlich möglich ist, Überweisungsvorlagen individuell einzurichten und so mit wenigen Mausklicks der gewünschte Empfänger übernommen werden kann. Eine Funktion, die andere Banken seit jeher bieten. Trotz dieser Modernisierung überzeugt mich das Onlinebanking in dessen Funktionalität nicht vollständig. Getätigte Buchungen erscheinen nicht in Echtzeit in der Umsatzliste, sondern zum Teil erst Stunden später. Bis dahin sind sie unter "Offene Aufträge" abrufbar. Meine Erfahrungen mit den Mitarbeitern (Support, Antwortzeiten) sind hervorragend. Deshalb gebe ich auch gerne eine positive Bewertung und hoffe auf weitere Verbesserungen in Bezug auf das Onlinebanking.
Torsten Gäbler
10.11.2010 Commerzbank AG: Völlig unflexibel
Ich wollte vor Kurzem mein Konto kündigen. Habe also einen netten Brief verfasst und diesen inklusive der Daten meiner neuen Bankverbindung an die Commerzbank versendet. Woraufhin ich diesen prompt zurückgeschickt bekam, mit einer kurzen Mitteilung, dass sie meinen letzten Kontoauszug benötigen. Eine Übersicht über mein Konto lag bei. Ich habe daraufhin meinen letzten Kontoauszug kopiert und versendet. Kurz darauf bekam ich ein Schreiben mit einem Auflösungsauftrag und der Bitte diesen zu unterschreiben. Außerdem würde der Kontoauszug im Original benötigt! Daraufhin hab ich den Auftrag unterschrieben und dann doch mit dem Original-Auszug versendet. Diesen bekam ich nach einigen Tagen mit dem Vermerk "entwertet" zurück. Ca. eine Woche später lag mir auch mein Auflösungsauftrag wieder vor ... mit der Bitte doch noch die Bankverbindung einzutragen ... (die ich ja in meinem Kündigungsschreiben schon mitgeteilt hatte). Totale Frechheit. Habe auch sofort einen Beschwerdebrief an die Commerzbank geschickt. So viel Aufwand wegen einer klitzekleinen Kündigung! Mit meiner aktuellen Bank gibt es solche Probleme nicht ... da kann ich alles per E-Mail mit meinem Berater ausmachen. Bei der Commerzbank hingegen erreicht man ständig niemanden, zudem ist die Bank immer nur bis 16 Uhr und einen Tag bis 17 Uhr geöffnet. Und dann noch diese ständigen Serviceanrufe vom Callcenter, die einen persönlichen Termin in der Bank aufdrängen möchten. Bin froh, dass ich gewechselt bin!
P. Schwendner
04.11.2010 Commerzbank AG: Buchungs"geschwindigkeit"
Seit jeher ärgert mich das Buchungstempo der Commerzbank. Heute wieder aktuell: Ich habe heute Morgen um 7.41 Uhr Geld am Einzahlungsautomaten meiner Filiale eingezahlt, da ich eine Überweisung tätigen müsste. Der Betrag ist bis jetzt, 16.28 Uhr, noch nicht auf meinem Konto gebucht. Genauso habe ich auch meine Schwierigkeiten damit, dass wenn ich Geld abhebe und danach einen Kontoauszug rauslasse, die Abhebung nicht mit aufgeführt ist. Dasselbe mit Online-Überweisungen. Da bleibt der Überweisungsauftrag erst mal in nem Zwischenordner. Am Anfang, als ich das noch nicht wusste, habe ich eine Überweisung doppelt getätigt, da ich dachte ich hätte etwas falsch gemacht, als ich keine Abbuchung auf meiner Kontoübersicht entdecken konnte. Irgendwie erschließt sich mir dieses Konzept nicht! Wozu eine Kontoübersicht oder einen Auszug, wenn ich dort nicht zeitnah den aktuellen Stand ersehen kann?
Kathrin Pach
04.11.2010 Commerzbank AG: Fehlbuchungen
Die Commerzbank hat aufgrund bundesweiter Serverfehler (Aussage des Sachbearbeiters) Ende Oktober 2010 Daueraufträge dreifach ausgeführt. Gleichzeitig wurde das Girokonto mit Gebühren für den Rückruf belastet. Inzwischen sind fünf Tage vergangen und alle Buchungen wurden von der Commerzbank zurück abgewickelt. Ja, ganz richtig, ALLE! Auch der eigentliche Dauerauftrag. Natürlich mit einer Valutastellung die 3-5 Tage nach den Fehlüberweisungen liegt. Und die 10 Euro Gebühren sind auch noch nicht erstattet. Wenn ich mir überlege, was die Commerzbank mit bundesweiten Dauerauftragsfehlern und entsprechenden Valutierungen an Zinsen eingenommen hat ... die Prämien für die Chefs sind 2010 gesichert. Da weiß man woher das COMMERZ im Namen kommt. Naja, weiterkämpfen und einen neuen Anbieter suchen. Ich werde auf jeden Fall wechseln, da mir noch nicht einmal die Sachbearbeiter vernünftig weitergeholfen haben.
Kaspar H.
26.08.2010 Commerzbank AG: Mit 50 Euro Startguthaben
Das Girokonto kann bei der Commerzbank sehr schnell eröffnet werden, und zwar Antrag online ausfüllen, ausdrücken und ab zur Filiale. Dort bekommt man dann sofort ein Starter-Paket, mit dem man loslegen kann. Eine EC-Karte gibt es zum Girokonto kostenlos dazu. Das Konto selbst ist hingegen nicht kostenlos, sondern erst ab einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1.200 Euro. Geld ist meiner Meinung nach sehr schlecht bei der Commerzbank eingelegt, da es keine Möglichkeit gibt, online ein Tagesgeldkonto für bessere Zinsen zu eröffnen. Die Transaktionen werden nicht so schnell, wie dies bei anderen Banken üblich ist, angezeigt. Vielmehr stehen manche Transaktionen noch als ungebucht, obwohl sie schon ausgeführt wurden. Es kann also z. B. vorkommen, dass überwiesenes Geld beim Empfänger schon aufs Konto eingegangen ist und die Transaktion beim Absender als noch nicht gebucht angezeigt wird. Bei der Kontoführung ist man an einen Berater gebunden, was ein Nachteil sein kann, wenn dieser nicht erreichbar ist. Außerdem sollte man beachten, dass die Kontoauszüge immer ausgedrückt werden bzw. immer online geöffnet werden müssen, sonst berechnet die Commerzbank überteuerte Gebühren fürs Verschicken.
Karl Gross
12.08.2010 Commerzbank AG: Altmodisches Internetbanking
Meine Kritik bezieht sich hauptsächlich auf das Internetbanking der Commerzbank, bei der ich ca. seit drei Jahren Kunde bin. Ich melde mich mehrmals pro Woche auf der Internetseite der Commerzbank an, um meinen Kontostand zu überprüfen oder eine Überweisung zu tätigen. Trotz meiner langjährigen Erfahrung mit diesen Vorgängen passiert es mir immer wieder, dass ich mich in den vielen Menüs und Untermenüs nicht zurechtfinde. Das ganze Internetbanking macht im Vergleich zu anderen Banken einen altmodischen Eindruck. Ich bin zusätzlich bei zwei Direktbanken Kunde und kann es daher miteinander vergleichen. Besonders ärgerlich: Es ist nicht möglich, Überweisungsvorlagen dauerhaft zu speichern. Überweisungsvorlagen werden automatisch von jeder getätigten Überweisung gespeichert und nach 90 Tagen gelöscht. Man hat keinerlei Einfluss darauf, welche Vorlagen man überhaupt benötigt noch sind diese in irgendeiner Form zu ändern. Mittlerweile verwalte ich bei einem anderen Anbieter meine Überweisungsvorlagen und spare dadurch nicht nur Zeit, sondern stelle auch sicher, dass keine Flüchtigkeitsfehler (Zahlendreher) entstehen. Ich bleibe der Bank auch weiterhin treu, würde mir aber ein zeitgemäßes Internetbanking wünschen.
Edwin Lichter
27.07.2010 Commerzbank AG: Kontoauszüge per HBCI nicht möglich
Ich ging heute in meine Filiale, um endlich die unsäglichen Briefe mit meinen Kontoauszügen abzubestellen. Dort wurde mir auf wiederholter Nachfrage gesagt, dass die Commerzbank momentan (in Wirklichkeit noch nie) über HBCI den Abruf der Kontoauszüge nicht unterstützt. Ich möge doch bitte beim Multikanalbanking per PIN und TAN online im Browser dies tun. Vor ca. 5 Jahren habe ich aber, beim Bestellen der HBCI-Karte in meiner Filiale, Pin und TAN -Zettel direkt entsorgen lassen, weil das viel zu unsicher ist! Ich bestand darauf, keine weiteren kostenpflichtige, postalische Kontoauszügen zu erhalten, konnte mich aber nicht durchsetzen. Die Commerzbank ist nicht in der Lage, einem langjährigen HBCI-Kunden (per Kartenleser und Karte) die Möglichkeit zu geben, seine Kontoauszüge per HBCI abzuholen. Dieser Dienst wird nicht unterstützt und ich bekomme entweder weiterhin meine Kontoauszüge per kostenpflichtigem Brief oder ich muss per unsicherem PIN/TAN-Verfahren die Auszüge abholen. Eine dritte Möglichkeit, zu einer Filiale zu fahren und am Auszugsdrucker die Kontoauszüge zu ziehen ist für mich makaber: Denn dann macht Online-Banking keinen Sinn, wenn ich trotzdem analog, gedruckte Zettel holen soll. Die Filiale ist für mich außerdem viel zu weit weg. Die Commerzbank ist also technisch ein Witz. Bei diversen Bekannten, die bei der Sparkasse sind und auch HBCI benutzen, funktioniert dies ohne Probleme.
Norbert D.
25.07.2010 Commerzbank AG: Prämie nie erhalten, Kundenbetreuung jedoch sehr gut
Ich eröffnete Anfang 2009 ein Girokonto bei der Commerzbank. Da auf dem Konto weniger als 1.200 Euro pro Monat eingehen, muss ich monatlich 5,90 Euro für die Kontoführung bezahlen. Dies wusste ich allerdings bereits bei Eröffnung des Kontos und geht für mich in Ordnung. Der Antrag wurde online eingereicht und innerhalb kürzester Zeit erhielt ich meine Bankunterlagen. Nach Durchführung des PostIdent-Verfahrens wurde mein Konto freigeschaltet. Mir wurden die Kontaktdaten meines persönlichen Kundenberaters meiner Filiale vor Ort per Brief mitgeteilt. Es steht mir aber auch frei, eine Hotline anzurufen. Ein telefonischer Kontakt zur Hotline war ohne lange Wartezeit möglich und meine Fragen wurden freundlich und kompetent beantwortet. Auch der Kontakt via E-Mail mit dem Kundenberater der Filiale vor Ort hätte nicht besser sein können. Insgesamt bin ich durchaus mit der Commerzbank zufrieden, allerdings ärgere ich mich über eine nicht erhaltene Prämie. Diese Prämie (damals war es eine Wetterstation) wurde mir nie zugeschickt. Kein Wort darüber, auch nicht in den Begrüßungsbriefen der Bank. Die Prämie hatte einen Wert von etwa 20 Euro und ich renne solchen Dingen bestimmt nicht hinterher. Dennoch war es für mich ein fader Beigeschmack, immerhin bezahle ich allein für die regulären Kontoführungsgebühren gut 70 Euro im Jahr. Warum man sich dann um solch kleine Prämien drückt (andere hatten wohl ähnliche Probleme, wie man an einigen Erfahrungsberichten lesen kann), ist mir unverständlich.
Christian Meier
28.02.2010 Commerzbank AG: Reduzierung beim Kundenservice
Die Commerzbank bietet ein kostenloses Girokonto bei mindestens EUR 1.200 Geldeingang pro Monat an, im Rahmen einer Aktion bekommt man nach drei Monaten Mindestgeldeingang EUR 50,00 Kontoeröffnungsprämie gutgeschrieben. Ohne den Mindesteingang kostet das Konto teure EUR 5,90 pro Monat. Auf Anfrage per E-Mail wurde mir zugesichert, dass der Mindesteingang aus eigenem Geld von fremden Instituten bestehen darf, also nicht notwendigerweise Gehalt sein muss, und dass die Prämie nach den drei Monaten automatisch gutgeschrieben wird. Dazu später mehr. Die Kontoeröffnung ist problemlos, sämtliche Dokumente inklusive ec-Karte bekommt man automatisch innerhalb von etwa einer Woche zugeschickt. Etwas befremdlich fand ich, dass ich als Niederländer eine Kopie des Personalausweises und der Aufenthaltserlaubnis zuschicken musste. Hinsichtlich Kundenservice macht die Commerzbank im Moment einige Schritte rückwärts. In den Filialen wird zurzeit der Terminalbereich modernisiert, d. h. um Geldeinzahlungs- und Überweisungsmöglichkeiten ergänzt. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, wenn gleichzeitig die Schalteröffnungszeiten für solche alltäglichen Bankgeschäfte auf den Vormittag beschränkt werden würden. Viele technisch nicht so versierte oder unsichere Kunden sind dadurch in ihrer Tagesplanung massiv eingeschränkt. Schließlich bin ich mir noch nicht sicher, die Prämie auch automatisch zu erhalten, weil ich von der Commerzbank ein so genanntes "Gutscheinheft" zugeschickt bekam, in dem Selbstverständlichkeiten einer Filialbank wie Beratungen zu Krediten, Depot, Bausparen, Riester usw. und eben die Prämie als das Nonplusultra angepriesen werden. Das Motiv ist klar: Die Commerzbank möchte die Online-Kunden in die Filialen locken, um ihnen dort weitere Produkte zu verkaufen. Fazit: Ob ich nach Erhalt der Prämie das Konto behalte oder auflöse, kann ich im Moment noch nicht sicher sagen.
Arno Smeets
11.01.2010 Commerzbank AG: Vor- und Nachteile aus Sicht eines Geschäftskunden
Ich habe mich vor etwa drei Jahren für ein Business-Girokonto bei der Commerzbank entschieden und bin bis heute zufriedener Kunde. Das Konto hat jedoch auch ein paar nachteilige Eigenschaften, welche Interessierte meist erst nach der Kontoeröffnung in Erfahrung bringen können. Zu den positiven Eigenschaften zählen auf jeden Fall die Kontoführungsgebühren, welche für Geschäftskunden leider von den meisten Banken erhoben werden. Die Commerzbank bietet mit dem Aktiv-Plus-Konto für monatlich 13,90 Euro einen Flatrate-Tarif an, womit ohne weitere Kosten unbegrenzt viele beleglose Buchungen (Online-Buchungen) getätigt werden können. Entscheidet man sich für einen günstigeren Tarif (Aktiv-Konto, derzeit 5,90 Euro monatlich), fallen pro belegloser Buchung 9 Cent an, was im Vergleich zu anderen Anbietern wirklich günstig ist. Meine Erfahrungen mit dem Service der Bank waren durchweg positiv und unkompliziert. Nach der Kontoeröffnung wird einem ein Kundenbetreuer der zuständigen Filiale zugeteilt und man kann diesen direkt per E-Mail oder telefonisch kontaktieren. Als ich meinen Tarif in einen günstigeren ändern wollte, genügte eine E-Mail an den Kundenbetreuer und wenige Tage später hatte ich die Bestätigung im Briefkasten. Besser geht es nicht. Als nachteilig möchte ich die folgenden Eigenschaften nennen: Leider bietet die Bank keinen HBCI-Zugang ohne Kartenlesegerät an. Möchte man also eine Onlinebankingsoftware einsetzten, benötigt man ein Kartenlesegerät. Ich nutze daher das Onlinebanking über einen Browser, was auch reibungslos funktioniert. Auch empfinde ich es als irritierend, dass Überweisungen nicht sofort ausgeführt werden. Diese erscheinen erst unter "Offene Posten" und werden vor der Ausführung nochmals geprüft. Mitunter dauert es Stunden, bis eine Überweisung dann tatsächlich gebucht wird und in der Übersicht erscheint. Insgesamt habe ich den Wechsel zur Commerzbank nicht bereut und ich konnte dadurch in den letzten Jahren einige Euro an Kontoführungsgebühren sparen.
Joachim Denecke
26.08.2009 Commerzbank AG: Empfehlenswert
Ich habe im April letzten Jahres mein Girokonto bei der Commerzbank eröffnet. Vorher war ich zufriedener Kunde der Sparda-Bank. Mein Grund zum Wechseln bestand in erster Linie darin, dass die Commerzbank ein größeres Geldautomatennetz für kostenfreie Barabhebung besitzt, da sie mit der Postbank, HypoVereinsbank, Deutschen Bank und Dresdner Bank zusammenarbeitet. Sehr positiv war der angebotene Umzugsservice der Bank, das heißt, die Bank kümmert sich um alle Formalitäten wie Änderung der Bankverbindung bei Daueraufträgen und Einzugsermächtigungen. Auch sehr verlockend waren die versprochenen 75,00 Euro Startguthaben aufs Konto, die auch wie versprochen kurz nach Kontoeröffnung eintrafen. Negativ finde ich, dass die Kreditkarte gebührenpflichtig ist, während man z. B. die MasterCard woanders kostenfrei bekommt und dass das Girokonto erst wirklich kostenlos ist bei einem Mindestgehaltseingang von 1.200 Euro. Dies führte vor einiger Zeit zu Problemen, da ich zurzeit krankgeschrieben bin, meine feste Arbeitsstelle aber weiter habe und ich mit dem Krankengeld grundsätzlich auf jeden Fall über dieser Summe liege, aber nicht immer das Geld monatlich in einer Summe bekomme, sondern manchmal in Häppchen. So wurde mir dann auf einmal eine Kontoführungsgebühr berechnet, dies geschah zweimal bisher. Nach einigen Telefonaten wurde das Geld dann auch wieder storniert. Unangenehm aufgestoßen ist mir auch, dass ich nun schon mehrere Male Werbeanrufe zu Hause von meiner Bank bekam, in denen mir Versicherungen, Renten oder Immobilien verkauft werden sollten. Dies fand ich etwas unseriös und war auch sehr verärgert darüber. Ich habe daraufhin klargestellt, dass ich diese Anrufe nicht wünsche. Ich bekomme ab und zu Werbung per Post, das finde ich aber nicht so schlimm. Super ist, dass ich jetzt an vielen Orten kostenfrei Bargeld abheben kann, selbst im kleinsten Dorf. Die Mitarbeiter in den Filialen sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.Ich nutze das Online-Banking und finde es sehr praktisch und schnell. Man bekommt eine TAN-Liste zugeschickt und kurz bevor diese aufgebraucht ist, erhält man automatisch eine neue. Ich halte das Verfahren für relativ sicher, da die TANs nicht nach der Reihe abgefragt werden, sondern wahllos und danach eine Buchstabenkombination zu sehen ist, die mit der auf dem eigenen Papier übereinstimmen muss. Alles in allem ist diese Bank empfehlenswert.
Christiane Pagel
18.06.2009 Commerzbank AG: Gemischte Erfahrungen, aber überwiegend negativ
Auf meine Kontoeröffnungsunterlagen kam nicht wirklich eine Antwort - lediglich ein Brief, in dem mir der Filial-Ansprechpartner benannt wurde. Nach zwei Monaten erhielt ich einen Kontoauszug - durch den mir bekannt wurde, dass ich wohl ein Konto habe. Meine Nachfrage daraufhin erbrachte die Aussage "wir haben sie telefonisch nicht erreicht" - dies ist definitiv falsch. Obwohl das Konto ja wohl schon eröffnet war, musste ich mich noch einmal mit Ausweis legitimieren. Die Teilnehmernummer, welche für das Onlinebanking erforderlich ist, wurde mir nicht gesondert mitgeteilt; sie steht nur auf dem Antrag, den ich an die Bank senden sollte (der mir dann wieder zurückgesandt wurde, damit ich diese überhaupt habe). Online-Zugriff auf das Konto war erst ein knappes Vierteljahr nach Eröffnung möglich (Anfang Dezember 2007). Sofort nutzte ich das Konto auch (Gehaltseingang; weitere eingehende und abgehende Zahlungen). Im Januar 2008 musste ich noch dazu feststellen, dass mir Kontoführungsgebühren seit September 2007 in Rechnung gestellt werden - wegen fehlender Gehaltseingänge. Zu diesem Zeitpunkt habe ich meinen Arbeitgeber angewiesen, das Gehalt wieder auf das alte (noch bestehende) Girokonto zu zahlen, da ich nicht diese unrechtmäßigen Gebühren finanzieren wollte. Telefonisch und per Mail war die Bank immer sehr schlecht erreichbar (keine Antwort, Sprachbox, Besprechungen). Die Neukunden-Lockprämie für den Gehaltseingang nach Eröffnung wurde mir versagt, da ich "das Konto nicht genutzt hätte". Da die Bedingungen aber erfüllt waren und - soweit es von mir abhing - das Konto durchaus genutzt wurde, habe ich mich beim Ombudsmann beschwert und so mein Recht bekommen. Auch hier gab es eine Falschaussage der Bank (dass sie sich schon mit mir in Verbindung gesetzt hätten). Die (mehrfach) belasteten Gebühren und die Eröffnungs-Barprämie habe ich schließlich erhalten - den PayPal-Gutschein zur Kontoeröffnung bis heute nicht. Ganz allgemein kann ich noch sagen, dass ich Onlinebanking-Funktionalität und Layout als unzureichend und wenig benutzerfreundlich empfand (z. B. Vorlagen ohne Betrag und Betreff sowie ohne selbst definierbare Bezeichnung; mehrfaches Speichern der gleichen Vorlage möglich; häufige Ausfallzeiten beim Online-Banking; offene Überweisungsaufträge werden nicht vom Guthaben abgezogen und auch nicht unter "offene" angezeigt). Eine Kündigung per Fax wird nicht akzeptiert. Die Öffnungszeiten waren wenig brauchbar (hält man sich an die im Internet genannten Öffnungszeiten und nimmt entsprechend frei, ist dann wegen Sonderveranstaltungen doch geschlossen - ähnlich der telefonischen Erreichbarkeit während ausgewiesener Öffnungszeiten).
A. H. Bellmann
07.05.2009 Commerzbank AG: Völlig indiskutabel
Zu Beginn letzten Jahres bin ich auf die Lockvogelaktion der Commerzbank hereingefallen und habe dort ein Online-Girokonto eröffnet. Dafür sollte es ein Startguthaben von 50,00 Euro geben. Eigentlich wollte ich nur ein Onlinekonto, was von der Commerzbank aber ignoriert, und ich zwangsweise einer 30 km entfernten Filiale zugeteilt wurde. Ende Februar erhielt ich das Begrüßungsschreiben mit dem Hinweis, dass ich das Startguthaben als Scheck von meiner persönlichen Beraterin in der Commerzbank-Filiale erhalten sollte. Meine Beraterin würde mich anrufen, um einen persönlichen Termin zur Übergabe zu vereinbaren (Nachtigall ick hör dir trapsen!). Leider war mein Konto nicht zur Nutzung freigeschaltet, sodass ich per E-Mail nachfragte, wann denn eine Nutzung möglich sei. Antwort erhielt ich keine, dafür wurde mein Konto schon mal vorsorglich für Februar mit Gebühren belastet, da ja der erste Geldeingang erst im März stattfinden konnte. Da auch das Startguthaben keine Anstalten machte, ausgezahlt zu werden, beschloss ich das Konto im April wieder zu kündigen, was ich per Fax der Commerzbank mitteilte. Leider wurde meine Kündigung ignoriert, dafür erhielt ich im Juni einen Kontoauszug, in welchem mir für April bis Juni Kontoführungsgebühren von 20,00 Euro belastet wurden. Meine E-Mail, meine Kündigung doch endlich zu bearbeiten, wurde wiederum mit Missachtung gestraft, dafür erhielt ich von meiner Commerzbank-Filiale im Juli ein Schreiben, in welchem ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mein Konto zurzeit mit 20,00 Euro überzogen ist. Ich möge diese nicht abgesprochene und nicht genehmigte Überziehung bis zum Monatsende ausgleichen. Selbstverständlich wäre man gerne bereit, mit mir in einem persönlichen Gespräch über Möglichkeiten der Rückführung zu sprechen! Um es kurz zu machen: Erst nach einer E-Mail an den Vorstand der Commerzbank wurde das Konto schließlich doch noch gelöscht, und das Startguthaben, welches man mir eigentlich per Verrechnungsscheck zusenden wollte auf das Commerzbank-Girokonto überwiesen!
Anton Müller
31.03.2009 Commerzbank AG: Mehr als enttäuschend
Ich hatte dort das kostenlose Girokonto eröffnet, auch ein Sparkonto und ein Depot mit zwei Fonds. Ich habe mittlerweile alle drei gekündigt. Das Girokonto hält nicht, was es verspricht. Es ist zwar kostenlos, aber es gibt viele kostenlose Girokonten, das ist nichts Besonderes. Das Onlinebanking finde ich nicht gut und auch die Überweisungen dauern ziemlich lange. Mein Gehalt etwa erhalte ich später gutgeschrieben als meine Kollegen. Übrigens: Die Prämie von 50,00 Euro habe ich nie erhalten. Ich war es leid und habe mir ein anderes Girokonto zugelegt, ebenfalls kostenlos. Außerdem kann ich jetzt an mehr Automaten gebührenfrei Geld abheben als vorher. Das Sparkonto war mit 0,50% dauer-niedrig-verzinst. Das habe ich jetzt gegen ein Tagesgeldkonto mit bei weitem wesentlich besserem Zins ausgetauscht. Das Schlimmste aber, finde ich, sind die mir verkauften Fonds. Sie entwickelten sich von Beginn an stetig nach unten, ein reines Verlustgeschäft. Ich glaube inzwischen, dass sie nur an mich verkauft wurden, weil sie an den Mann gebracht werden mussten. Mir wurde zugesichert, dass ich keine Depotgebühr zahlen müsse bzw. sie erstattet bekäme. Denn ich sollte angesichts der eher geringen Fonds-Anlagesummen nicht noch mit Depotgebühren und Verwaltungsgebühren belastet werden, die die Rendite schmälern. Andere Banken verzichten auf den Ausgabeaufschlag, den ich allerdings bezahlt habe. Das Dreiste aber ist, dass man von der Absprache der Erstattung der Depotgebühr nichts mehr wissen wollte. Das nenne ich Wortbruch. Das war schließlich der Auslöser, dass ich alle meine Konten und Anlagen gekündigt habe und meine Gelder abgezogen habe. Gerade in Zeiten der Finanzkrise ist mir Vertrauen wichtig.
Stephanie Hartwich
20.02.2009 Commerzbank AG: Viel Lärm um Nichts
Ich habe vor etwa drei Jahren ein Girokonto bei der Commerzbank eröffnet. Für mich als Student sollten angeblich sämtliche Service-Leistungen komplett kostenlos sein. Leider war dies nicht der Fall: So wurde mir immer wieder pünktlich zum Jahresanfang eine EC-Kartengebühr von meinem Girokonto abgebucht. Jedes Mal musste ich mich an meinem Kundenbetreuer wenden und um Erstattung bitten - in seiner letzten E-Mail hieß es auch "Ich kann mich nur für den Buchungsfehler bei Ihnen entschuldigen, aber dieses Problem gibt es leider alle Jahre wieder. Das bekommt das Bearbeitungscenter nicht in den Griff. Ich habe Ihnen auch die letzte Gebühr erstattet und bitte nochmals um Entschuldigung." Naja, seine Antwort ist zwar freundlich im Ton, aber mich stört es, dass ich ständig auf der Hut sein muss, damit mir die Bank nicht unberechtigterweise Gebühren abbucht! Das folgende Erlebnis bewegte mich schließlich dazu mein Konto bei der Commerzbank aufzulösen: Ich erteilte einem Online-Händler eine Einzugsermächtigung für eine Lastschrift in Höhe von 25,00 Euro. An dem besagten Lastschrifttag erfolgte zugleich eine Gutschrift in Höhe von 25,00 Euro, sodass mein Konto über eine ausreichende Deckung verfügte. Trotzdem gab die Commerzbank meine Lastschrift zurück aufgrund "mangelnder Deckung" und mir wurden dann vom Online-Händler die Kosten der Lastschriftgabe in Rechnung gestellt. Auf meine Beschwerde bei der Commerzbank teilte sie mir nur lapidar mit, dass zum Zeitpunkt der Ausführung der Lastschrift eben keine ausreichende Deckung vorlag. Ich halte dies für ziemlich kleinlich, zumal mir die Commerzbank von sich aus keinen Dispo-Kredit angeboten hat (trotz regelmäßigem Zahlungseingang von BAföG und Mini-Job) und eine Überziehung in Höhe von 25,00 Euro nun wirklich keinen großen Betrag darstellt, um eine Lastschrift zurückzugeben! Konsequenz: Mein Konto bei der Commerzbank ist aufgelöst und meine neue Bank hat mir - ohne Antrag - von sich aus einen Dispo von 1.000 Euro eingeräumt und meine EC-Karte ist auch kostenlos.
Peter Manglus
19.01.2009 Commerzbank AG: Vorteile von Online-Banking und Filialberatung vereint
Durch die Fernsehwerbung inspiriert hab ich ein Girokonto bei der dresdner bank direct24 eröffnet. Dies ging wie bei allen Online-Konten mit Antrag ausfüllen, ausdrucken und PostIdent erledigen recht flott vonstatten. Meine Unterlagen erhielt ich dann auch recht schnell. Schnell heißt in diesem Fall, dass ich nach zwei Wochen alle Unterlagen hatte, da ja Karte, PINs, TANs und Co. extra verschickt werden. Dann beim ersten Einloggen direkt die Überraschung. In der Werbung und der Homepage der dresdner bank direct24 heißt es, dass man, Bonität vorausgesetzt, direkt einen Startdispo von 1.000 Euro erhält. Bei mir war allerdings ein Dispo von 0 Euro eingetragen. Ich habe zwar nicht vor mein Konto oft und dauerhaft zu überziehen, aber 0 Euro erschien mir dann doch komisch vor allem, da meine Bonität ansonsten immer in Ordnung war. Also habe ich die restlichen Werbeversprechen realisiert und bin direkt zur nächsten Filiale der Dresdner Bank marschiert, um dieses Problem zu lösen. Und siehe da, man konnte sich nicht erklären, wie es dazu kam und mein Dispo wurde sofort vom freundlichen Mitarbeiter auf 1.000 Euro gesetzt. Hier liegt auch meiner Meinung nach der größte Vorteil der dresdner bank direct24, dass man nämlich nicht in einer nervigen Hotline hängen muss, wenn es mal Probleme gibt, sondern einfach in die nächste Filiale geht und da das Problem löst. Alles Weitere funktionierte danach einwandfrei und ich finde es einfach nur Klasse, dass ich Überweisungen jetzt gemütlich von zu Hause aus machen kann. Bisher kann ich das Angebot der dresdner bank direct24 nur empfehlen.
Torsten Walz
16.01.2009 Commerzbank AG: Erst Lockvogelprämie, dann Kontoführung wie im Mittelalter
Leider bin auch ich auf die Lockvogelprämie (75,00 Euro) zum Null-EURO-Konto der Commerzbank reingefallen. Zwar wurde die Prämie ca. zwei Monate nach Kontoeröffnung und entsprechendem Geldeingang dann doch noch nach weiterer telefonischer Aufforderung auf das Konto überwiesen, allerdings ist der gesamte Service bei diesem Institut ziemlich mangelhaft. Eine telefonische Erreichbarkeit ist äußerst schwierig (wann arbeiten die eigentlich mal?) und die Online-Kontoführung ist völlig unübersichtlich und altbacken; abgesehen von der ICICI-Bank, die schlechteste Web-Kontoführung, die ich bisher gesehen habe. Der Clou kam dann aber zum Schluss. Aufgrund der miserablen Qualität habe ich das Konto bald wieder gekündigt und die Kündigung mit einem der "zahlreichen" Werbe-Antwortumschläge an die Bank zurückgeschickt. Keine Reaktion! Vier Wochen später nochmal eine erneute Kündigungsaufforderung, welche dann tatsächlich im Folgemonat von der zuständigen Sachbearbeiterin in Bochum-Stiepel bearbeitet wurde. "Da das Konto inzwischen nicht mehr benutzt worden wäre, seien jedoch Gebühren angefallen!" Auch für die Zusendung von postalischen Auszügen (trotz beantragter Online-Kontoführung!) würden entsprechende Gebühren fällig. Für zwei Monate insgesamt: 20,78 EUR, welche mir eher als Strafgebühren für abwandernde Kunden vorkommen.
Heike Biehl
04.12.2008 Commerzbank AG: Albtraum Commerzbank-Konto
Am 20. Oktober 2008 entschloss ich mich, auch mein Privatkonto zur Commerzbank zu verlegen. Bis zum heutigen Tag ist dies noch nicht komplett erledigt. Das alte Konto und die Abbuchungsänderungen sollten durch den "Umzugsservice" der Commerzbank erledigt werden. Leider besteht mein altes Konto immer noch, Abbuchungen wurden nicht alle restlos geändert und laufen nun in den Dispo des zu kündigenden Kontos. Für das neue Konto ist der Dispo noch nicht eingerichtet, das Startguthaben fehlt ganz und die Kreditkarte habe ich auch noch nicht. Meinen Bankberater kann man telefonisch nie erreichen, immer im Gespräch, auf Mails wird grundsätzlich nicht geantwortet, Faxe bleiben im Fax liegen und persönlich eine Minute ohne Termin sprechen, geht auch nicht. Für das Geschäftskonto wurde für das Online-Banking eine neue PIN beantragt, obwohl dies reibungslos funktionierte. Jetzt habe ich kein Online-Banking mehr, weil ich ja auf die neue PIN warten muss. Keine Antwort, wann der kommt. Kontoauszüge am Automaten wollte ich mit der Geschäftskonto-Karte ziehen. Dort erhielt ich aber nur die Auszüge für meine FlexiCard. Warum ich keine für das Geschäftskonto erhalte, konnte man mir auch nicht sagen. Müsste eigentlich funktionieren. Tut es aber nicht, daraufhin bekam ich nur ein Schulterzucken. So einen "Nicht-Service" braucht kein Kontoinhaber - egal ob Geschäfts- oder Privatkunde.
S. Meyer
01.12.2008 Commerzbank AG: Onlinebanking mit Hindernissen, Startguthaben nach 6 Monaten
Ich kann nur davon abraten, bei der Commerzbank ein Girokonto zu eröffnen. Obwohl ich das Konto am 24.10.08 eröffnet habe und der erforderliche Mindestumsatz von 1.200 Euro im November erfolgt ist, hat mir die Beraterin heute das Startguthaben verweigert mit dem Hinweis, dass erst sechs! Monate nach Kontoeröffnung die Prämie von der Commerzbank gezahlt wird. Diese Aussage stimmt aber laut eigenem Service-Center nicht und ist auch nicht Teil der Kontoeröffnungsbedingungen. Zusätzlich funktioniert das Online-Banking nicht; mir sollen in den nächsten Tagen eine neue PIN-Nummer mit neuer TAN-Liste zugesandt werden. Interessant war darüber hinaus, dass meine Beraterin überhaupt keine weiteren Produkte anbot und es auch nicht für notwendig hielt, mich nach weiteren Wünschen (Anlage, Kredite) zu fragen. Fazit: Nach Erhalt der Prämie werde ich sofort das Konto wieder löschen. Bei der comdirect oder bei der Deutschen Kreditbank ist man besser aufgehoben und für eine qualifizierte Beratung sollte man sich ein anderes Institut suchen.
Detlef Bock
08.10.2008 Commerzbank AG: Enttäuschte Kundin
Die Commerzbank ist zwar einer der größten Bankhäuser in Deutschland, aber das heißt noch lange nicht, dass sie gut ist. Das fängt bei der Tatsache an, dass die Gebühren für das Konto überdurchschnittlich hoch sind. Davon abgesehen wimmelt es nur von Nebenkosten, gerade beim Dispolimit. Hinzu kommt, dass die Kundenberater oftmals mir Produkte aufdrängen wollten, die ich gar nicht haben wollte. So wurden mir zum Beispiel Versicherungen angeboten, deren Leistungen angeblich unschlagbar seien, was aber nicht so war, wie eine Internet-Recherche von mir ergeben hat. Als ich einen Kredit für eine größere Anschaffung aufnehmen wollte, wurde dieser mir verwehrt, obwohl ich einen festen Gehaltseingang hatte. Selbst bei der Kündigung wird man unter Druck gesetzt, warum man denn kündigen will, was die anderen Banken besser machen, dass die Commerzbank viel attraktivere Angebote hätte usw.. Meiner Ansicht nach sind die Angebote anderer Banken (wie Postbank) viel besser und die dortigen Mitarbeiter strahlen mehr Kompetenz aus. Die Erreichbarkeit der Mitarbeiter war auch immer ein Problem. Zu einer guten Geschäftsbeziehung muss auch die Kommunikation stimmen. Das war bei der Commerzbank leider nicht der Fall.
Theresa Bader
28.09.2008 Commerzbank AG: Startguthaben mit Hindernissen
Ich habe vor einigen Wochen bei der Commerzbank ein Girokonto eröffnet, das bei einem regelmäßigen monatlichen Geldeingang von 1.200 EUR kostenlos geführt werden kann. Die Zahlung einer Eröffnungsprämie von 75 EUR wurde bei Kontoabschluss versprochen. Da ich die Kontoeröffnung über das PostIdent-Verfahren durchführte, dauerte der Eröffnungsprozess insgesamt 1,5 Wochen. Anschließend erhielt ich alle notwendigen Unterlagen; die Geheimnummern (PIN/ TAN) wurden mit separater Post verschickt. Nach Erhalt dieser Geheimnummern muss man eine schriftliche Bestätigung an die Bank senden, die den unversehrten Erhalt dieser Dokumente bestätigt. Das Startguthaben wird entgegen meiner Erwartung nicht sofort dem Konto gutgeschrieben. Vielmehr ist es erforderlich, einen Termin bei einer Filiale zu vereinbaren, an dem man dann einen Scheck von einem Sachbearbeiter übergeben bekommt. Dies ist aus der Sicht der Commerzbank freilich ein geschickter Schachzug, da man auf diese Weise den Kunden in ein Gespräch verwickeln und entsprechende Angebote der Bank näherbringen kann.
Der Onlinezugang ist übersichtlich; Zahlungsanweisungen können leicht eingegeben werden. Auch hinsichtlich der Erreichbarkeit der Bank können keinerlei Einwände geltend gemacht werden. Noch ein Hinweis: Um das Konto kostenlos führen zu können, ist kein Gehaltseingang erforderlich; wie eingangs erörtert, ist hierfür lediglich ein entsprechender Geldeingang notwendig, welcher kumulativ 1.200 EUR im Monat ergeben muss.
Renate Heck
23.06.2008 Commerzbank AG: Gute Erfahrungen mit der Bank, Onlinebanking nicht perfekt
Von einer Bank erwarte ich ein seriöses Auftreten, Diskretion, Zuverlässigkeit und einen guten Umgang mit den Kunden. Diese Eigenschaften sind aufgrund meiner Erfahrungen bei der Commerzbank gegeben. Im Vergleich zu anderen Banken (auch Filialbanken), bei denen ich Kunde war oder zum Teil noch bin, erhalte ich von der CoBa keine Werbeschreiben, keine "Top-Angebote für Kunden" und es wird nicht versucht, mir eine Versicherung aufzudrängen. Ein Mitarbeiter der Bank hatte mich einmal angerufen, um mir mitzuteilen, dass eine Terminüberweisung von mir falsch in Auftrag gegeben wurde. Ich konnte es rechtzeitig korrigieren. Das nenne ich einen ordentlichen Service.
Nicht perfekt umgesetzt ist das Onlinebanking: Ich verwalte meine Konten mit einer Finanzsoftware. Es wird von der Bank HBCI angeboten, jedoch ausschließlich in Verbindung mit einer Chipkarte. Das bietet eine hohe Sicherheit, ein alternativer Zugang ohne Chipkartenzwang wäre aber schon wünschenswert. Nicht jeder möchte sich ein teueres Chipkartenlesegerät auf den Schreibtisch stellen, um bei jeder Umsatzabfrage die Karte einsetzen zu müsse. Deshalb nutze ich häufig die Möglichkeit, mich über den Internetbrowser direkt bei der Bank anzumelden. Hier genügen der Anmeldename (frei wählbar) und ein fünfstelliges Passwort, um sämtliche Umsätze seiner Konten angezeigt zu bekommen. Auf der einen Seite zu viel, auf der anderen Seite vielleicht etwas zu wenig Sicherheit. Dennoch: Ich bin mit der Bank zufrieden und die perfekte Bank gibt es wahrscheinlich nicht, weil man es eben nicht jedem recht machen kann.
Vanessa Grünewald
12.06.2008 Commerzbank AG: Bis auf Kleinigkeiten gute Erfahrungen
Ich besitze schon mehrere Jahre ein online geführtes Girokonto bei der Dresdner Bank. Dieses ist ab 650 Euro monatlichem Gehaltseingang kostenlos führbar. Der große Vorteil dabei gegenüber reinen Direktbanken ist: Wenn man Probleme mit z. B. der EC-Karte hat oder einfach nur Bargeld einzahlen will, sind Filialen vorhanden, in denen ich immer sehr nett empfangen wurde. Es wurde mir dort auch bisher nie versucht, mir andere Bankprodukte, nach denen ich nicht explizit gefragt hatte, aufzuschwätzen. Dies kannte ich von meiner vorherigen Bank anders. Zusätzlich bietet die Dresdner Bank unter direct24 jetzt noch ein nur online verfügbares Tagesgeldkonto, das zurzeit gut verzinst ist (3,75 Prozent pro Jahr).
Vorteile: gute persönliche Betreuung, sehr stabil funktionierendes Onlinebanking, alle Bankautomaten der Cash-Group kostenfrei nutzbar
Nachteile: sehr langsame Überweisungslaufzeiten, Filialen nur in größeren Städten, kein Geldkartenchip auf der EC-Karte (also kein Altersmerkmal)
Chr. D.
07.06.2008 Commerzbank AG: Gute Erfahrungen, Onlinebanking könnte aber besser sein
Nach einem Umzug bin ich vor zwei Monaten zur Commerzbank gewechselt. Bei der Kontoeröffnung (online) konnte ich mir eine Prämie aussuchen - die mir aber bis heute nicht zugestellt wurde. Vermutlich muss man erst ein Gespräch mit einem Kundenberater führen, um diese zu erhalten. Das finde ich etwas geizig, aber vielleicht wird mir die Prämie (schnurloses Telefon) ja doch noch zugestellt. Sehr gut gefällt mir, dass Überweisungen zügig auf dem Konto gutgeschrieben werden. Auch die doppelseitig bedruckten Kontoauszüge im DIN-A4-Format finde ich praktischer als diese Mini-Auszüge meiner alten Bank. Das Onlinebanking auf den Seiten der Commerzbank ist hingegen etwas unübersichtlich und wirkt auf mich altmodisch. Unüblich finde ich, dass Überweisungen nicht sofort getätigt werden, sondern in der Kategorie "Offene Aufträge" abgelegt werden. Es erscheint ein Hinweis, wonach die Überweisung am nächsten Werktag ausgeführt wird - Kontodeckung vorausgesetzt. Ich war bereits bei mehreren Banken und da wurden die Überweisungen immer umgehend in der Umsatzanzeige angezeigt. Allgemein bin ich aber mit der Bank zufrieden, daher gerade noch eine positive Bewertung.
L. Reike
18.05.2008 Commerzbank AG: Fallen im Kleingedruckten
Ich habe mir die negativen Berichte über die Commerzbank sehr genau durchgelesen - und so wie es aussieht leider zu spät! Auch wir wurden von dieser Bank bitter enttäuscht und haben teures Lehrgeld zahlen müssen. Auch bei uns hat sich die Geschichte mit der Gesprächsführung ähnlich wie bei Heinz Stadler abgespielt. Vielleicht deshalb, weil unser Geldeingang weit über dem geforderten Mindestbetrag liegt, war man ziemlich "scharf" auf uns. Wir wissen bis heute nicht, warum uns die hohen Gebühren bei Abweichungen verschwiegen wurden. Den Hinweis auf das Kleingedruckte, der als Antwort auf unsere Reklamation folgte, fanden wir beinahe primitiv. Denn wenn man das Kleingedruckte lesen will, dann braucht man doch keinen Kundenberater bzw. Betreuer. Der Gipfel sind aber nicht nur die Gebühren von Euro 7,90 bei regelmäßigem jedoch nicht monatlichen Eingang, sondern Gebühren in Höhe von Euro 5,00 bei Überziehung des Disporahmens und das unabhängig von den zusätzlichen extrem hohen Überziehungszinsen. Hier ein Zitat aus einem Schreiben der Commerzbank: "Generell gehen wir davon aus, dass getroffenen Vereinbarungen - hierzu gehört auch ein Verfügungsrahmen - von unseren Kunden eingehalten werden. Verfügungen über Ihr Limit hinaus werden von Ihrer Beraterin manuell disponiert und im Fall der Positiventscheidung ausgeführt. Für diesen erhöhten Bearbeitungsaufwand belasten wir Ihnen 5,00 EUR pro Disposition." Eine kostenlose Negativentscheidung wäre uns lieber. Im Klartext und nachweislich heißt das, im Falle einer verspäteten Überweisung durch den Arbeitgeber kassiert die Bank unverzüglich EUR 7,90 und dann zusätzlich EUR 5,00 für jede einzelne Buchung und die Überziehungszinsen. Nun kennen wir den kleinen aber doch extrem teuren Unterschied zwischen regelmäßig und monatlich! Und nun noch ein Zitat aus dem Brief der Commerzbank zum KOSTENLOSEN Girokonto: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht jede Leistung ganz umsonst anbieten können." Und noch so ganz nebenbei, auch wir haben unser Startgeld von EUR 50,00 erst nach einer mehrmals ausgesprochenen Reklamation erhalten und nicht wie zugesagt direkt nach dem ersten Geldeingang - und jetzt haben sie sich das Geld doppelt und dreifach zurückgeholt.
A. Neumann
02.05.2008 Commerzbank AG: Geschäfts-Girokonto zum Festpreis
Als Selbständige musste ich ein Geschäfts-Girokonto eröffnen. Mir war eine Bank mit einer Filiale in meiner Nähe wichtig, weil ein Ansprechpartner vor Ort gerade als Geschäftskunde große Vorteile hat und für mich ein zwingendes Kriterium war. Aus diesem Grunde zählte die Commerzbank von Beginn an zu meinen Favoriten. Als Selbständige muss man bei praktisch allen Banken pro Buchung einen Betrag bezahlen. Es gibt zwar auch augenscheinlich kostenlose Anbieter (DKB, Cronbank), auf den zweiten Blick sieht man jedoch, dass sich diese Angebote auf einen kleinen Kreis (z. B. nur für Freiberufler) beschränken oder aber ab einer gewissen Anzahl an Buchungen weitere Gebühren anfallen.
Das Business-Aktiv-Plus-Konto der Commerzbank hingegen kostet pauschal 12.90 Euro pro Monat und es fallen keine weiteren Kosten für online geführte Buchungen an. Im Bereich der Geschäftskonten ist das einmalig, zumal es sich bei der Commerzbank um eine Bank mit einem guten Filialnetz handelt. Zum Businesskonto erhält man automatisch ein Tagesgeldkonto, auf dem man sein Kapital parken kann. Eine Verzinsung findet erst ab 10.000 Euro statt. Praktisch ist die Autopilot-Funktion. Man kann damit einstellen, dass alles über z. B. 2.000 Euro auf das Tagesgeldkonto fließt und sollte das Guthaben auf dem Geschäftskonto unter eine selbst festgelegte Grenze fallen, wieder automatisch vom Tagesgeldkonto auf das Geschäftskonto gebucht wird. Damit ist man liquide und nicht benötigtes Kapital wird kurzfristig automatisch auf dem Tagesgeldkonto geparkt. Die Mitarbeiter der Filiale vor Ort sind freundlich und auch außerhalb der Geschäftszeiten sind über die Hotline kompetente und freundliche Mitarbeiter über eine günstige Telefonnummer zu erreichen. Man kann auch bei anderen Banken vor Ort (Volksbank, Postbank, Sparkasse usw.) einen individuellen Preis für die Kontoführung eines Geschäftskontos aushandeln. Ich bleibe aber bei der Commerzbank, weil ich mich da einfach rundum wohl fühle.
Karen Bother
29.04.2008 Commerzbank AG: Vorort-Service wichtig
Ich bin seit Jahren zufriedener Kunde der Commerzbank. Zwar fallen bei meinem Kontomodell für die Kontoführung Gebühren an, dennoch bin ich bereit, für guten Service auch zu bezahlen. Prinzipiell scheue ich bislang davor zurück, meine Bankgeschäfte komplett ins Internet zu verlagern, da man immer wieder von Sicherheitsbedenken etc. hört. Auch bin ich, da schon in vorgerücktem Alter, kein ausgesprochener Internetprofi und habe Angst, vielleicht etwas falsch zu machen. Da ich es aber bis zur nächsten Commerzbankfiliale nicht weit habe, regele ich meine Finanzen lieber vor Ort am Schalter. Bargeld ist zudem problemlos an Automaten der Cashgroup verfügbar, eine Kreditkarte habe ich bislang nicht gebraucht. Die Mitarbeiter der Bank sind freundlich und zuvorkommend, als alter Stammkunde kennen mich viele in meiner Filiale inzwischen persönlich. Wichtig ist mir auch, dass ich einen Ansprechpartner habe, wenn ich zum Beispiel einmal einen Kleinkredit aufnehmen möchte. Auch hier stimmte die Beratung bislang. Auch wenn die Onlinekonkurrenz inzwischen wächst und mit günstigen Angeboten lockt: Ich möchte auf meine Commerzbank vor Ort nicht verzichten, denn Geldgeschäfte sind Vertrauenssache.
Johannes Mewis
03.04.2008 Commerzbank AG: Kostenloses Konto mit Startguthaben und gutem OnlineBanking
Das Girokonto der Commerzbank AG wird viel im Internet mit einem Startguthaben beworben: Je nach Werbung gibt es bei einer Kontoeröffnung bis zu 75 Euro Startguthaben. Zudem wird das Konto als kostenfreies Girokonto beworben. Im Kleingedruckten steht dann allerdings, dass die Kontoführungsgebühren erst ab einem monatlichen Geldeingang von mindestens 1.200 Euro entfallen. Auch das Startguthaben wird erst nach dem ersten Geldeingang von mindestens 1.200 Euro gezahlt. Dennoch habe ich mich für dieses Konto entschieden, da die Commerzbank viele Filialen hat und man sein Geld an über 7.000 Geldautomaten abheben kann. Auf der Internetseite kann man direkt nach einer Filiale in seiner Nähe suchen. Besonders hervorheben möchte ich den "Umzugsservice" und das OnlineBanking der Commerzbank. Wenn man den Umzugsservice nutzt, dann übernimmt die Commerzbank den gesamten Kontowechselprozess inklusive der Übernahme von Daueraufträgen. Der Wechsel vom alten zum neuen Konto gestaltet sich also sehr problemlos. Zum OnlineBanking kann ich sagen, dass die Oberfläche sehr übersichtlich gestaltet ist und man viele Bankangelegenheiten online einrichten bzw. einsehen kann. Außerdem kann das Banking nicht nur online sondern auch offline problemlos mit entsprechender Software vollzogen werden. Ich kann das Konto also jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem kostenlosen Gehaltskonto ist, großen Wert auf das OnlineBanking legt und auch gerne ein Startguthaben "mitnimmt".
Marcel Lange
10.02.2008 Commerzbank AG: Für und Wider
Ich bin seit vielen Jahren Kunde bei der Commerzbank AG. Meine Erfahrungen sind überwiegend positiv, die Leistungen entsprechen den Wünschen der Kunden, die Leistungsvielfalt ist groß. Nur werden bei neuen Angeboten die Bestandskunden nicht gleich informiert, wie zum Beispiel beim Girokonto ohne Kontoführungsgebühren. Erst nach einer Nachfrage, ob auch Bestandskunden diese Leistungen erhalten, wurde diese Möglichkeit bejaht. Eine weitere nicht so attraktive Leistung ist ein Sparkonto mit 0,3% Zinsen, ja auch das gibt es heute noch ... und wird auch den Kunden empfohlen. Trotzdem ist die Wahl der Commerzbank eine gute gewesen, wenn man etwas Bescheid weiß und einfach auch fragt, gibt es sehr gute Konditionen. Auch das Onlnine-Banking ist eine gute Alternative. Sowohl die Navigation als auch die Kontoverwaltung sind leicht zu bewältigen, neue TANs werden automatisch an die Kunden verschickt. Die Möglichkeit von Kauf und Verkauf von Wertpapieren ist genauso möglich wie neue Daueraufträge in Auftrag zu geben und alte zu löschen.
Thomas Klein
21.01.2008 Commerzbank AG: Vom Kundenservice doch ziemlich enttäuscht
Ende September habe ich mich für ein "kostenloses" Girokonto bei der Commerzbank entschieden. Das Antragsverfahren war schon etwas umständlich. Als dann das Konto eröffnet war, habe ich umgehend einen Betrag von 1.260 Euro auf das Commerzbank-Konto überwiesen. Zwischendurch bekam ich dann einen Kontoauszug zugeschickt. Kosten waren auf diesem bisher nicht ausgewiesen. Im Januar 2008 - nach regelmäßigen monatlichen Geldeingängen von 1.260 Euro (Anmerkung der Redaktion: eigene Überträge sind von der Regelung ausgenommen) prüfte ich dann online den Kontostand und musste feststellen, dass im Januar 2008 plötzlich 12,50 Euro Kontogebühren abgebucht wurden. Wie diese sich zusammensetzen bleibt ein Rätsel.
Darauf schickte ich aus dem Online-Banking heraus eine E-Mail an die Commerzbank. Dies ist ziemlich umständlich, da man nach Fertigstellung des Textes gezwungen wird, eine "Prüfung" durchzuführen und als Ergebnis dieser Prüfung ein Hinweis folgt, dass wegen Verwendung nicht erlaubter Zeichen ein Versand der E-Mail nicht möglich ist. Welches Zeichen denn nun nicht erlaubt war, war nicht zu erkennen - das Kürzen des Textes brachte ebenfalls keinen Erfolg. Im zweiten Versuch mit deutlich gekürztem Text gelang dann endlich das Absenden - nur: eine Antwort erfolgte nicht. Nun warte ich seit Oktober auf die Gutschrift von mindestens 50 Euro (mir wurden sogar 75 Euro zugesichert) und hatte statt dessen Kosten von 12,50 Euro.
Sönke Scharnberg
17.01.2008 Commerzbank AG: Solide Filialbank mit gutem Service
Nach Übernahme des Privatkundengeschäftes der SchmidtBank durch die Commerzbank wurde ich im März 2005 automatisch Kunde der Commerzbank. Das Girokonto wurde nach der Umstellung für 15 Monate völlig kostenfrei geführt. Die kostenfreie Kontoführung war auch nicht an irgendwelche Bedingungen gebunden. Ich habe das Konto zunächst nur über meine örtliche Filiale geführt und mich dann später zusätzlich zum Online-Banking angemeldet. Über den Service in meiner Filiale konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt beschweren - nette, kompetente Mitarbeiter, wie man sie eigentlich in jeder seriösen Bank erwarten kann. Auch eher nicht alltägliche Wünsche wie z. B. das Ausstellen von Verrechnungsschecks wurden schnell und unkompliziert erfüllt. Das Online-Banking der Commerzbank konnte mich auch überzeugen. Klar und einfach strukturiert lässt sich das Online-Banking-Angebot auch von Neulingen wie mir intuitiv bedienen. Es bietet auch sehr gute Recherchemöglichkeiten im Bereich Wertpapiere/Aktien (aktuelle Kurse, Charts und dergleichen). Die Laufzeit der Überweisungen, die ich online beauftragt habe, war auch immer o.k. - das Geld war meist in 1 bis 2 Bankarbeitstagen beim Empfänger. Durch die Zugehörigkeit der Commerzbank zur Cash Group ist es eigentlich auch kein Problem einen Automaten zum gebührenfreien Bargeldabheben per ec-Karte zu finden. Mit Werbung und nervigen Beratungsangeboten wurde ich auch nicht überhäuft, was ich durchaus als angenehm empfinde. Nach all diesen positiven Erfahrungen gibt es aber auch eine Sache zu bemängeln: der automatische, gebührenpflichtige Versand der Kontoauszüge. Sollte man nicht innerhalb eines Monats seine Kontoauszüge am Drucker selbst ausdrucken, werden einem diese dann per Post zugeschickt. Die Gebühr für diesen Service beträgt happige 1,55 Euro. Eine kleine Beschwerde meinerseits in der Filiale hat auch keine Besserung gebracht - mir wurde lediglich mitgeteilt, dass man auf den automatischen Versand der Kontoauszüge keinen Einfluss hätte und diesen auch nicht abbestellen könnte. Fazit: eine solide Filialbank mit überzeugendem Service und nur kleinen Schwächen
Kuno Paschunke
05.01.2008 Commerzbank AG: Onlinebanking bei Filialbank mit ganz gutem Service bisher
Im September haben wir uns für eine neue Hausbank entschieden und kommen nun doch nach der etwas umständlichen Anfangsphase zu einer grundsätzlich positiven Bewertung. Bis das Konto aber endlich eröffnet war, hat es doch vergleichsweise lange gedauert und war für uns etwas unbequem: Zunächst sind wir bei einem Besuch in einer Filiale, in der sich außer uns keine weiteren Kunden befanden, mit Hinweis auf eine notwendige vorherige Terminvergabe abgewiesen worden. Dieses Verhalten blieb uns, die wir auch bei einem Dienstleistungsunternehmen beschäftigt sind, doch negativ in Erinnerung. Andererseits war dies nur eine Erfahrung in einer Geschäftsstelle - in anderen kann der Kundenservice dann wiederum viel besser sein. Hier ist das Unternehmen sicher auch auf die Motivation des einzelnen Mitarbeiters angewiesen. Wir haben uns dann also für das etwas umständlichere PostIdent-Verfahren entschieden und mussten hier dann den Erhalt der Scheckkarte schriftlich bestätigen, dann den Erhalt der PIN schriftlich bestätigen und dann noch den Erhalt der TAN-Liste schriftlich bestätigen. So vergingen einige Tage, bis dann endlich das Konto freigeschaltet war. Das Onlinebanking gestaltet sich auch etwas ungewohnt, weil man mit Kontonummer, Online-Teilnehmernummer und der Online-PIN hantieren muss. Aber wenn man das alles auf sich genommen hat, wird es wirklich angenehm: Ich habe jetzt das Vor-Ort-Beratungsangebot einer Filialbank mit dem kostenlosen Zugriff auf eine große Anzahl von Geldautomaten und kann trotzdem alle Bankdinge auch online erledigen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit läuft das Onlinebanking reibungslos. Da wir monatlich mind. 1250 Euro auf dieses Konto überweisen, ist die Kontenführung kostenlos. Das ist m. E. ein wirklich faires Angebot. Gespannt sind wir nun noch darauf, ob wir auch wirklich irgendwann einmal 75 Euro Startguthaben gutgeschrieben bekommen, die uns als Mitglied eines Internetauktionshauses angeboten wurden. Diesbezüglich ist noch keine Kontenbewegung erfolgt - aber auch das wird sicher erledigt werden. Für mich ist dies mittlerweile nicht mehr das Entscheidende. Ich habe bereits dreimal, u. a. einmal auch wegen eigener Unachtsamkeit die Berater der Commerzbank um Unterstützung bitten müssen (den ersten Online-PIN verlegt und vergessen ...) und meine Anliegen wurden immer sehr freundlich-korrekt und schnell zu meiner Zufriedenheit erledigt.
Finn Mattes
02.01.2008 Commerzbank AG: Kostenloses Girokonto
Das kostenlose Girokonto der Commerzbank wird seit Dezember 2006 angeboten und beworben. Zusätzlich verspricht die Commerzbank ihren Neukunden ein Startguthaben über 50 Euro. Da ich mittlerweile seit circa einem Jahr dieses Konto nutze, muss ich jedoch eingestehen, dass das Angebot nicht so verlockend ist, wie es auf den ersten Blick aussieht. Zunächst einmal kommt man nur in den Genuss keine Gebühren zu zahlen, bei einem monatlichen Geldeingang von 1.200 Euro. Im Gegensatz zu den meisten anderen Konten bietet die Commerzbank für diesen Kontotyp überhaupt keine Verzinsung an. Eine Zusatzleistung wie eine kostenlose Kreditkarte gibt es hier nicht. Es fallen jährliche Gebühren in Höhe von 19,90 Euro an, die erst ab einem Jahresmindestumsatz von 5.900 Euro entfallen. Positiv anzumerken ist das sehr übersichtlich und unkompliziert gehaltene Online-Banking auf PIN/TAN-Basis. Die Commerzbank unterhält in Deutschland über 800 Filialen und so sollte es den Meisten möglich sein, eine in ihrer Umgebung zu finden. Über die Filialen kann ich nur Positives berichten, ich wurde stets freundlich und kompetent beraten und man nimmt sich hier gerne Zeit für den Kunden. Insgesamt überwiegen bei mir die positiven Eindrücke, man sollte sich jedoch nicht von der kostenlosen Kontoführung und dem Startguthaben blenden lassen, sondern abwägen und vergleichen, bevor man einen Wechsel in Betracht zieht.
Ralf Müller
23.12.2007 Commerzbank AG: Schnelle Eröffnung des Kontos
Ich habe mein Konto im September eröffnet und bekam in ca. 5 Tagen meine Unterlagen zugeschickt. Mir wurde direkt eine Filiale zugewiesen (wünschenswerter wäre es gewesen, wenn man sich die Filiale selber aussuchen darf). In meiner Filiale konnte ich dann mein Konto freischalten, um es für das Onlinebanking zu benutzen. Die 50 Euro Startguthaben bekommt man erst nach einem sogenannten Beratungsgespräch, worin der Mitarbeiter natürlich, wie sollte es anders sein, einem etwas "andrehen möchte". Man muss dies nicht annehmen, aber man kann. Im Großen und Ganzen kann ich den Anbieter empfehlen. Die Transaktionszeiten sind sehr gut und bei Problemen kann man direkt die Hotline in Frankfurt anrufen. Der Onlinezugang klappt problemlos und man findet sich einfach zurecht. Das Pin/TAN ist - aus meiner Sicht - ziemlich sicher. Wenn man eine TAN eingibt, wird hinterher ein Code angezeigt, der derselbe sein sollte wie der Code neben der TAN auf der Liste.
Hrvoje Lovric
25.11.2007 Commerzbank AG: Für Filialnutzer durchaus geeignet, für Online-Banker weniger
Nach den hier bisher beschriebenen Erfahrungen wollte ich es selbst ausprobieren und habe am 5.11. in einer Filiale ein Konto eröffnet. Ich hatte tags zuvor die Eröffnungsunterlagen schon per Online-Dialog auf der Commerzbank-Seite erstellt und ausgedruckt (es wurde angeboten: PostIdent oder mit den Unterlagen in eine Filiale zu gehen). Bei der Kontoeröffnung in der Filiale stellte sich heraus, dass die ganze, schon gemachte Arbeit mit den Kontoeröffnungsunterlagen umsonst war - alles wurde noch einmal neu abgefragt!
Der Kontakt mit dem Kundenberater war sehr angenehm; natürlich fragte ich auch, wann denn die Gutschrift des "Begrüßungsgeldes" erfolgt. Antwort: Sobald die 1.200 EUR auf dem Konto eingegangen sind, bekommt der Kundenberater eine Meldung und wird dann Scheck oder Gutschrift veranlassen. Die Onlinebanking-Freischaltung erfolgte innerhalb von 2 Tagen; die Commerzbank bietet hier auch HBCI mit Benutzerkennung (INI-Brief) an.
Meine ersten 1.250 EUR wurden am 9.11. meinem Konto gutgeschrieben und seitdem warte ich auf meine 50 EUR "Begrüßungsgeld", so wie meine Vorredner.
Natürlich nervte ich nun regelmäßig meinen Kundenberater (der sich nun dazu nicht mehr äußerte) und ein befreundeter Mitarbeiter bei der dortigen Filiale schrieb mir folgendes: "Das mit der Gutschrift ist folgendermaßen geregelt:
Alle Eingänge/Gutschriften auf dem Konto werden automatisch summiert. Wenn 1.200 Euro erreicht sind, gibt es einen automatischen Hinweis an den Kundenberater, welcher dann gleichzeitig die Autorisierung für die Gutschrift von 50 Euro ist. Diese Hinweise für alle entsprechenden Konten kommen allerdings nicht täglich, sondern gesammelt 2 mal im Monat. Sowie Frau XXX diese Autorisierung erhält, erfolgt die Gutschrift über 50 Euro auf Ihrem Konto." Wie gesagt, ich habe das Begrüßungsgeld noch immer nicht, offensichtlich weiß in den Filialen niemand so richtig Bescheid, wie das abläuft.
Fazit: Für Filialnutzer ist das 0-EUR-Konto der Commerzbank möglicherweise eine Alternative zu anderen Banken, denn Beratung (Geldanlagen und Finanzierungen) läuft hier richtig gut. Wer seine Bankgeschäfte aber (hauptsächlich) online tätigt, bekommt woanders Besseres geboten.
Karsten Börner
12.11.2007 Commerzbank AG: ... nie wieder
Wie bereits von einigen Vorrednern mitgeteilt wirbt die Commerzbank ja seit Längerem mit einem "kostenlosen" Konto und zusätzlich auch noch 50 Euro "Startguthaben". Da ich in Kürze anfange zu arbeiten sollten auch die 1.200 Euro monatlicher Geldeingang kein Problem sein und ich entschloss mich mein Girokonto zur Commerzbank zu verlagern. Bis dahin lief auch noch alles recht reibungslos. Leider stellte sich nach einiger Zeit jedoch heraus, dass es mit dem viel umworbenen "kostenlos" ganz anders steht. Nachdem ich alle Unterlagen per Post erhalten hatte, musste ich eine bestimmte Seite persönlich bei der Bank abgeben. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch Student war, fragte ich auch gleich nach, wie es mit dem Einreichen einer Studienbescheinigung aussieht. Dies wurde mir empfohlen, wobei jedoch verschwiegen wurde, dass dadurch der Kontotyp geändert wurde und ich somit den Anspruch auf die Prämie verloren habe. Nach einem kurzen klärenden Gespräch fand ich mich damit ab und machte mir keine weiteren Gedanken, bis der erste Kontoauszug kam. Zusammen mit diesem erfuhr ich dann nämlich, dass sogar als Student die Portokosten (hab ich bei noch keiner anderen Bank erlebt) berechnet werden. Mittlerweile bin ich wieder bei der Sparkasse, denn dieses in meinen Augen scheinheilige Verhalten ist für mich keine Grundlage für eine längere Bindung an diese Bank. Auch die Beratung war mehr als fraglich und von Service darf keine Rede sein. Für mich steht fest: nie wieder Commerzbank!
Martin Dudda
10.11.2007 Commerzbank AG: Insgesamt etwas träge
Aufgrund der umfangreichen Werbung des Instituts und der Tatsache, dass noch ein Bonus von 50 Euro gezahlt würde, entschloss ich mich zur Eröffnung eines Girokontos bei der Commerzbank. Da sich die Filiale in der Nähe meiner Wohnung befindet, könnte ich, so dachte ich, die Eröffnung quasi im Vorübergehen erledigen. Doch weit gefehlt. Nach einer Wartezeit auf den "Berater" wurde mit mir lang und breit das Eröffnungsformular durchgegangen. Mehrere Papiere mussten von mir unterschrieben werden. Wenn ich das alles hätte durchlesen wollen, wäre der Berater sicher nicht zu seinem wohlverdienten Feierabend gekommen. Im Vertrauen, es würde schon alles seine Richtigkeit haben unterzeichnete ich die ca. 20 Seiten.
Einige Zeit später ging mir die Maestro-Karte zu, den Scheck über die 50 Euro Bonus musste ich dann allerdings wieder in der Filiale persönlich abholen. Die Kontoauszüge sind mit ihrem DIN-A4-Format etwas unhandlich im Vergleich zum bisher Gewohnten und das Online-Banking ist auch nicht gerade übersichtlich zu nennen. Wahrscheinlich werde ich mich nach einem anderen Konto, vermutlich bei einer reinen Internet-Bank umsehen.
Tim Börner
28.07.2007 Commerzbank AG: Leider nicht allzu fortschrittlich
Die Commerzbank bietet zwar in Sachen Fortschritt mittlerweile Online-Banking usw. an, doch musste man leider sehr lange darauf warten. Mittlerweile kann man seine Überweisungen sogar schon am Automaten, bei geschlossenem Schalter tätigen. Zuvor musste man dies entweder zu den Öffnungszeiten oder aber per Online-Banking erledigen, so zumindest in meiner Stadt. Leider sind auch die Kontoführungsgebühren nicht gerade billig, da man auch noch Extra-Gebühren zahlen muss, wenn man sein Geld an anderen Instituten abheben will. Dies ist zwar auch bei anderen Banken so üblich, doch ist die Verbreitung von Automaten der Commerzbank nicht sehr weit. Die Kontoauszüge finde ich leider wenig übersichtlich gestaltet, außerdem sind sie mir persönlich einfach zu groß. Man muss sich eigens einen DIN-A4-Ordner anlegen, um diese vernünftig ordnen zu können. Da lobe ich mir die kleinen Kontoauszüge anderer Banken, wozu es auch kostenlos einen kleinen Ordner dazu gibt. In Sachen Service allerdings lässt die Commerzbank keine Wünsche offen, sei es bei Fragen zu den besten Anlagemöglichkeiten oder bei Kreditsachen, man wird immer kompetent beraten.
Nadine Hofbauer
27.07.2007 Commerzbank AG: Eine beachtenswerte Alternative
Zuerst kommen einem sicherlich die größten Banken (Sparkasse, Raiffeisen-Volksbank, etc.) in den Kopf, wenn man ein Girokonto sucht. Doch ein Blick zu den Alternativen lohnt sich wirklich. Da die Commerzbank zu der sogenannten Cash Group dazugehört, kann man auch bei anderen Banken (u. a. Postbank und HypoVereinsbank) ohne zusätzliche Kosten Geld abheben. Auch von der Betreuung in der Commerzbank kann ich nur Positives berichten: Ich wurde stets sehr freundlich behandelt, musste nie lange auf Termine o. ä. warten und bekam interessante und auf meine Interessen zugeschnittene Angebote. Lediglich das Online-Angebot würde ich etwas kritisieren, da es stellenweise sehr kompliziert und nicht gerade übersichtlich strukturiert ist. Allerdings ist auch hier wieder der Gang zur Bank die beste Lösung, mir wurde auf Anfrage sofort von einem Mitarbeiter alles Notwendige erklärt. Und dann hat es auch geklappt mit dem Online-Banking.
Fazit: Wer also auch viele Geschäfte noch mit Papier-Überweisungen erledigt dem sei die Commerbank AG zumindest einmal als würdige Alternative empfohlen.
Sarah Plack
24.07.2007 Commerzbank AG: Girokonto? Service? Fehlanzeige!
Nachdem mir mehrmals die Werbung der Commerzbank aufgefallen war, in der es hieß, ein Girokonto bei ihnen sei kostenlos und man bekäme sogar 50 EUR Startguthaben, hab ich mich vor einigen Wochen in eine Filiale in meiner Nähe aufgemacht. Nach 15min Wartezeit hatte dann tatsächlich endlich ein Berater für mich Zeit und ich fragte direkt nach dem Angebot des kostenlosen Girokontos. Die Beratung lief allerdings sehr schleppend, da ich mehr das Gespräch leitete als mein Berater gegenüber. Ich musste ihm wirklich jede Information aus der Nase ziehen. Schließlich erfuhr ich, dass bei einem Geldeingang unter 1.200 EUR Kontoführungsgebühren von 7,90 EUR anfallen würden. Wie es mit den Kosten für eine Kreditkarte aussehen sollte, konnte man mir nicht sagen, da bekam ich lediglich ein Prospekt in die Hand gedrückt. Da mir eine Kreditkarte jedoch erst einmal nicht so wichtig war, hatte ich schließlich nach bald anderthalb Stunden in der Bank mein neues Konto abgeschlossen.
Obwohl seitdem regelmäßig etwa 1.600 EUR auf meinem Konto eingehen, habe ich jedoch von dem Startguthaben in Höhe von 50 EUR noch nichts gesehen. Bei meiner telefonischen Nachfrage wurde ich erst einmal vertröstet, man würde es weiterleiten. Das ist mittlerweile zwei Wochen her und es hat sich nichts getan. Daher muss ich leider das Fazit ziehen, dass diese Bank nichts ist, außer, man kann gut auf Service und kompetente Auskunft verzichten, denn immerhin ist das Konto ja ab einem bestimmten Geldeingang kostenlos.
Heinz Stadler
14.06.2007 Commerzbank AG: Girokonto nicht wirklich kostenlos
Die Commerzbank bewirbt seit ca. Anfang 2007 ein kostenloses Girokonto. Auf der Homepage der Commerzbank heißt es seither, dass die Kontoführung des neuen Girokontos bei einem monatlichen Mindesteingang von 1.200 EUR kostenlos sei, ansonsten gelte das Preisverzeichnis. Da es auch noch ein Eröffnungsgeschenk in Höhe von 50 EUR gab (und auch noch gibt), hatte ich mich im Januar entschlossen, dieses Angebot anzunehmen. Die Eröffnungsprozedur lief noch problemlos. Erste Schwierigkeiten gab es dann schon mit der Auszahlung der Prämie: Ich erhielt sie erst nach mehrmaliger Aufforderung und mit etwa zweimonatiger Verzögerung. Als ich dann kurze Zeit später auch noch die erste Quartalsrechnung mit einem Posten "Gebühren für Porto" erhielt, kündigte ich das Konto auf der Stelle wieder mit Hinweis auf die Werbeaussage, dass das Konto bei Einhalten des Mindesteingangs kostenfrei sei und das Preisverzeichnis nur dann gelte, wenn der Mindesteingang nicht erreicht sei. Das hielt die Commerzbank aber nicht davon ab, mir für den ersten Monat des Folge-Quartals (für den es wegen der Kündigung logischerweise keinen Mindesteingang mehr gab) Kontoführungsgebühren und weitere Portokosten für die Kündigungskorrespondenz in Rechnung zu stellen (die ich natürlich bis heute nicht bezahlt habe und auch nicht werde).
Lutz H. Griepenkerl
14.06.2007 Commerzbank AG: Bank scheint überlastet zu sein
Die Commerzbank wirbt seit vorigem Jahr mit einem kostenlosen Girokonto. Außerdem verspricht sie Neukunden ein Startguthaben von 50 EUR. Das klang gut, und ich gebe zu, dass ich bei diesem Angebot nicht widerstehen konnte. Mein erster Versuch, im Dezember 2006, schlug fehl: In der Filiale einer Großstadt wurde ich gar nicht erst zu einem Berater vorgelassen. Stattdessen sollte ich im Januar, also einen Monat später, noch mal nachfragen. Im Mai startete ich dann einen zweiten Versuch in der Filiale einer Kleinstadt. Per Telefon erhielt ich dort kurzfristig einen Termin. Die Vorsprache dauerte ca. eine Stunde, dann hatte ich mein Konto. Der Berater war freundlich und zuvorkommend. Dass ich "nur" Hausfrau bin, fiel nicht ins Gewicht. Als einzige Bedingung für die kostenlose Kontoführung forderte er einen monatlichen Geldeingang von 1.200 EUR.
In den nachfolgenden Tagen gingen nach und nach alle notwendigen Unterlagen per Post bei mir ein: PIN, TAN-Liste und ec-Karte. Mein Mann überwies mir auch gleich die ersten 1.200 EUR. Vier Wochen sind nun vergangen, die versprochene Starteinlage über 50 EUR habe ich allerdings immer noch nicht in den Händen. Auf meine Nachfrage per E-Mail hat mein Berater bisher nicht geantwortet.
Im Kleingedruckten habe ich einen weiteren Fallstrick entdeckt: Wenn man nicht regelmäßig seine Auszüge online abruft, werden sie kostenpflichtig zugeschickt. Das kann man nur umgehen, wenn man im Online-Banking die "Postbox" freischaltet.
Halyna Galtschuk
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