Erfahrungsberichte zu
Girokonto-Anbietern

20.04.2017 | netbank: Quo vadis netbank?
Es ist ja bereits viel (negatives) geschrieben worden über die netbank, und man mag zu ihr stehen, wie man will. Die Beschwerden über die verzögerten Kontoschließungen bei Kündigungen lassen auf ein hohes Arbeitsaufkommen schließen. Im Geschäftsbericht 2016 der Augsburger Aktienbank (AAB) ist folgender interessanter Hinweis zu finden: ... "Dem durch die geplante Einführung von Kontogebühren in 2017 erwarteten Abrieb von ca. 64.000 Kunden folgt ab 2018 ein stabiles, moderates Kundenwachstum bis zur Zielgröße von 400.000 Kunden" ... Die Kontoschließungen sind also durchaus kalkuliert und gewollt. Aber warum? Die Begründung soll sein, dass ein qualitatives Kundenwachstum und nicht ein quantitatives Kundenwachstum im Vordergrund steht. Möchte man sich von bestimmten Kundengruppen trennen? Geht diese Strategie auf? Wo sollen die Neukunden herkommen? Wohin letztendlich die Reise führt, bleibt auch nach intensivem Studium des Geschäftsberichts 2016 unklar.
M. B.

18.04.2017 | netbank: Service immer schlechter
In den letzten Jahren wurde der Service der netbank immer schlechter, keine Antworten mehr auf Online-Anfragen. Und für den Service wollen die ab 01.04.2017 Gebühren. Darauf habe ich sofort Anfang März mein Konto gekündigt und auch sogleich auf Null gesetzt. Bis heute habe ich keine Bestätigung der Kündigung erhalten. Vor ein paar Tage wurde der Zugang zum Konto gesperrt. Sollte das eigentlich nicht erst nach Bestätigung sein? Zum Glück habe ich vorher mein Guthaben entnommen, sonst dürfte ich jetzt bestimmt noch eine Weile warten, bis das Guthaben auf das Ausgleichskonto ausgezahlt würde. Vermutlich wurde die netbank im letzten Monat mit Kündigungen überhäuft. Zumindest kamen schon aus unserer Familie gleich 3 Kündigungen.
Ulrich Waggershauser

14.04.2017 | netbank: Der Name beschreibt nicht mehr die Kompetenz
Von 2005 bis Ende März 2017 war ich Kunde der netbank. Girokonto, Tagesgeldkonto, Depot und zeitweise einen Ratenkredit habe ich gerne genutzt. Die Abwicklung der Kontoeröffnungen, der "Betrieb" und am Ende auch die Beendigung der Kundenbeziehung verliefen reibungslos (wenn ich die anderen Erfahrungen lese, habe ich bei der Kündigung offensichtlich Glück gehabt). Insofern waren die Leistung und die Konditionen der netbank während dieser fast 12 Jahre aus meiner Sicht positiv. Trotzdem vergebe ich eine negative Bewertung. Warum? Beim Start war der Anspruch, als reine Internetbank zu agieren innovativ, allerdings wurde im Laufe der Zeit keinerlei Weiterentwicklung vorgenommen (von einem neuen Logo, einer neuen Website und einem anders gestalteten Onlinebanking-Auftritt abgesehen). Der Eigentümer LBB lies offensichtlich keine Investitionen zu, um hier auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Wie will eine Internetbank ohne Smartphone-App mit FinTechs wie z. B. N26 konkurrieren? Der Verkauf war die richtige Konsequenz aus Sicht des bisherigen Eigentümers. Was die Augsburger nun vorhaben, ist unklar, die Einführung von Kontoführungsgebühren alleine gibt nicht den Ausschlag für die massenhaft ausgesprochenen Kündigungen, es ist wohl eher das Gesamtbild, das die Bank abgibt: schlechter werdender Service, schlechter werdende Konditionen, fehlende Zukunftsperspektive. In der Summe ist das Vertrauen in die Bank weg, und Vertrauen ist das wichtigste bei Bank- bzw. Geldgeschäften. Schade!
C. M.

12.04.2017 | netbank: Kündigung ohne Reaktion
War 16 Jahre lang zufriedener Kunde der netbank. Mit den mehrfachen Eignerwechseln verlor das Institut nach meinem Eindruck im Sinne einer "Optimierung" jeweils an Qualität, was auch für den Webauftritt gilt. Was jetzt verblieb, ist beliebig und rechtfertigt keine Kontogebühren. Ich kündigte deshalb auf dem von der Bank vorgeschlagenen Wege per Online-Mitteilung und Bestätigungsausdruck zu Ende März 2017. Darauf reagierte die Bank bisher weder durch Aktion (Schließung) noch mit einer Nachricht. Auch eine Erinnerung blieb ohne Antwort. Lediglich die automatisierte Nachricht erhöhter Kontogebühren wegen ausbleibendem Dauerauftrag auf das gekündigte Konto erfolgte. Es scheinen in Hamburg nur noch (zu) wenige Mitarbeiter den Computern (und Kunden) zur Hand zu gehen. Dies zeichnete sich bereits ab, als die mit der Mitteilung zu künftigen Kontogebühren angekündigte ausführliche Unterrichtung auf dem Postweg ausblieb. Es tut mir leid um die netbank, die einst als erste Internetbank Europas und den Sparda-Banken im Rücken antrat. Keine andere Onlinebank (und ich kenne etliche in Europa) war so flott und nett. In Ermangelung der Reaktion habe ich jetzt die Konten von mir aus auf Null gestellt.
M. Kiessw

10.04.2017 | netbank: Weg von der netbank, je schneller, desto besser
Ich habe auch ein Konto bei der netbank und möchte wegen der Kontoführungsgebühren kündigen, weil ich nicht einsehe, dafür zu bezahlen, dass ich alles per Onlinebanking mache und die Bank sich das auch noch fürstlich bezahlen lässt - mit welchen Ausreden auch immer. Was bei einer Filialbank noch hinkommen mag - obwohl auch die mit den Geldern der Kunden arbeiten, aber auch noch teure Mitarbeiter haben - das kann bei einer Onlinebank nie und nimmer so sein. Also bin ich sehr dankbar für den netbank-Kündigungsbericht vom 08.04.2017, wo darauf hingewiesen wird, dass man am besten keinen Bekannten, sondern einen neutralen Zeugen nimmt, der dann bezeugen kann, dass man die Kündigungsunterlagen in einen Briefumschlag gepackt hat und diesen dann per Einschreiben mit Rückschein zur Post gegeben hat. So etwas habe ich auch schon mal gehört. Das sollte man auch so machen, zumal wenn Anwälte das so empfehlen. Die netbank scheint keine seriöse Bank mehr zu sein, wenn sie auf Kündigungen gar nicht mehr reagiert und die Kunden hinhält. Das hat nichts mehr mit ordentlichem Geschäftsgebaren zu tun.
Hans-Joachim Bender

08.04.2017 | netbank: Kündigung
Meine Frau und ich haben schon vor zwei Monaten netbank-Girokonten per Formular von der netbank-Seite gekündigt. Zusätzlich haben wir formlose Briefe geschrieben, als nichts passierte. Anrufe ergeben genau das, was andere User hier auch ständig berichten. Entweder, so Variante 1, sei man zurzeit total überlastet oder 2. die Bearbeitungszeit für die Kündigung könne längere Zeit andauern. Der Eingang unserer Schreiben wurde zu keinem Zeitpunkt bestätigt. Mehr kann man jetzt nicht machen als abwarten. Wenn die Forderung nach Kontogebühren uns gegenüber erhoben werden sollte, werden wir diese nicht zahlen. Wir betrachten die Konten als rechtlich bereits gekündigt. Die Briefe sind unter Aufsicht eines nicht verwandten/verschwägerten Zeugen eingeworfen worden, das können wir bei dieser Bank allen anderen nur dringend empfehlen. Rechtsanwälte empfehlen diese Variante u. a. zur gegebenenfalls nötigen späteren Beweiserhebung. Die netbank ist gesetzlich verpflichtet, sofort zu kündigen. Wenn sie das nicht tut, können nicht wir dafür verantwortlich gemacht werden. So das war's, man kann nur raten: schnell weg von einer Bank mit diesem Service.
Hans-Jürgen Bartsch

06.04.2017 | netbank: Keine Reaktion auf Kündigung
Ich kann die Erfahrung anderer Teilnehmer nur bestätigen: Auf Online-Kündigungen aufgrund der Gebührenerhöhung erfolgte bisher null Reaktion - der erste Versuch datiert schon auf Februar, also seit über sechs Wochen, keine Reaktion. So überlastet kann die Serviceabteilung doch wohl nicht sein. Habe jetzt schriftlich gekündigt, mal sehen, ob jetzt was kommt und wie lange es dauert ... Schade, eigentlich war ich jahrelang relativ zufrieden. Immerhin war das Konto kostenlos, da darf man die Serviceansprüche nicht super hoch hängen und als Zweitkonto erfüllte es vollkommen seinen Zweck.
J. W.

05.04.2017 | netbank: Stellt sich bei Kündigung durch Kunden tot
Ich kann die Erfahrungen der Vortipper nur bestätigen. Ich wollte wegen der AGB - Änderung zum 01.04.2017 kündigen. Der Tragödie erster Teil in 5 Akten: 1. Kündigung per Brief > keine Reaktion. 2. Zwei Kontaktversuche per Anfrage im Onlinebereich mit PIN > keine Reaktion. 3. Kündigung per Fax > keine Reaktion. 4. Anruf beim Servicetelefon > "Die Bearbeitung der Anfragen dauern zurzeit halt mehrere Wochen." Die zwei Versuche der Kontaktaktaufnahme im Online-Bereich wurden bestätigt; der Eingang von Brief und Fax aber nicht (technisch nicht möglich). Die Dame im Servicecenter trug den Namen "Schwindel" oder so ähnlich ;-(). 5. Noch ein Fax > keine Reaktion. Mein Guthaben habe ich zum Glück schon auf mein neues Konto übertragen. Heute, 05.04.2017, kam die Mail über einen neuen Kontoauszug (0 Euro) in der Postbox, aber keine Anmerkung zur Kündigung. Wenn die mir nächsten Monat eine Kontoführungsgebühr in Rechnung stellen, wovon ich fast ausgehe, werde ich auch für 1,00 bis 3,50 Euro den Rechtsweg einschlagen. Müssen die es nötig haben.
A. G.

04.04.2017 | netbank: Kein Vorreiter mehr
Die netbank war mal die erste echte Online-Bank. Allerdings versendete sie kostenfrei per Post Kontoauszüge (was ich nie verstanden habe). Dann auf einmal Gebühren für die EC-Karte und jetzt Kontoführungsgebühren - bei einer Online-Bank! Kontoführungsgebühren, also Gebühren für das Aufbewahren meines Geldes, gibt es doch eigentlich nur noch bei Filialbanken, die ihre Mitarbeiter dafür bezahlen müssen, dass diese den Kunden ständig neue Produkte aufschwatzen (vergleichbar mit den Versicherungsberatern). Puh. Gut, dass es Banken wie die ING-DiBa (supertolles Online-Banking), die DKB oder comdirect gibt. Sehr viele gute Funktionen und ein 1A- Telebanking. Unter einer Matratze ist das eigene Geld auf jeden Fall besser und preiswerter aufgehoben als bei der netbank. Laut Aussage einer Dame am Telefon ist man derzeit dabei, die Kündigungen vom 2. März zu bearbeiten. Wer danach gekündigt hat, wie ich, muss sich also noch etwas gedulden. Ich freue mich auf meine netbank-lose Zeit.
Monika B.

31.03.2017 | netbank: Keinerlei Reaktion auf meine Kündigung
Nachdem die Mitteilung kam, dass ab 1.4.2017 Kontoführungsgebühren zwischen 1,00 und 3,50 Euro erhoben werden, habe ich mich entschlossen, mein reines Guthabenkonto bei der netbank zu kündigen. Dazu habe ich nun 3 Anläufe genommen - 2 mal online und 1 mal per Fax, und um schriftliche Bestätigung gebeten. Null Reaktion! Auf der Login-Seite erscheint seit Wochen nur der Hinweis, dass aufgrund von erhöhtem Anfrage-Aufkommen eine Bearbeitungszeit von mehreren Tagen zu erwarten sei. Bei mir ist der Geduldsfaden gerissen und ich habe mein Guthaben nun selbst auf mein neu eingerichtetes Konto bei einer kostenlosen Bank überwiesen. Die Erreichbarkeit der Hotline ist unter aller Kanone und die Bank gibt mit so einem Geschäftsgebaren ein mehr als unwürdiges und negatives Bild ab.
M. K.

28.03.2017 | netbank: Kontoführungsgebühr ... ade
Seit mehr als 12 Jahren war ich netbank-Kunde. Anfangs, als sie noch im Eigentum der Sparda-Banken war, ging alles vorzüglich, Geld abheben bei den Sparda-Banken ohne Gebühr usw. Dann wurde sie in das Eigentum der LBB überführt, wodurch sich schon einige negative Vorzeichen häuften ... Überziehungszinsen zogen an, die Guthabenverzinsung verlor sich usw. Jetzt, nach der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank wurde es nur noch schlimmer, ab 1.4. Kontoführungsgebühr 1,00 Euro, für Geringverdiener unverschämterweise sogar 3,50 Euro. Fazit: Der Umzug zur DKB ist schon vollzogen, die Kündigung zum 1.6. (falls noch irgendwelche übersehenen Nachzügler kommen) automatisch vorbereitet. Das war es dann.
D. W.

28.03.2017 | netbank: Gebührenerhöhung und fehlende Kommunikation
Ich bin seit sehr langer Zeit Kunde der netbank. Das Online-Banking funktioniert passabel; Verbesserungspotenzial gibt es allerdings. Das dürfte bei anderen Online-Angeboten aber nicht anders sein ... Nun werden aber zum 1. Mai 2017 Gebühren für das ehemals kostenlose - früher sogar verzinste! - Girokonto erhoben. Das ist mein Kündigungsgrund Nummer 1. Die Kommunikation per E-Mail mit der netbank habe ich schon immer als unbefriedigend empfunden, da in der Regel nicht auf den Einzelfall eingegangen, sondern mit Textbausteinen geantwortet wurde. Aktuell (März 2017) dauerte die ebenfalls wieder aus Textbausteinen bestehende, unbefriedigende Antwort rund 14 Tage. Das ist Kündigungsgrund Nummer 2. Ob es am Eigentümerwechsel liegt? Ich weiß es nicht. Klar ist für mich nur: Das Konto wird gekündigt. Schade.
Paul Kley

27.02.2017 | netbank: Nicht zu empfehlen
Wir sind seit fast 9 Jahren Kunde bei der netbank. Der Service ist nicht besonders gut, aber für ein kostenloses Konto angemessen. Es hat lange gedauert, bis wir auf eine Anfrage nicht nur eine Standardantwort aus dem Antwortengenerator bekommen haben, die mit der Frage nichts zu tun hatte. Ab dem 1.4. sollen wir 1,00 Euro Kontoführungsgebühren zahlen, was nicht besonders viel klingt, für die gebotene Leistung jedoch zu viel ist. Arbeitslose sollen sogar 3,50 Euro bezahlen, was sich mir nicht ganz erschließt. Außer dass die netbank anscheinend aus Prinzip keine Arbeitslosen und Geringverdiener haben will. Wir werden unsere Konten baldmöglichst kündigen.
Jack R.

25.02.2017 | netbank: Bye bye netbank
Anfangs war es toll, dann wurde es immer schlechter. Okay, die Bankautomaten sind spärlich, aber mit Cash Pool war es erträglich. Zuerst kam das Guthaben vom Tagesgeld automatisch zurück, dann musste ich es PIN-authoritisiert anfordern. Der Reisebank will auch Geld für die Abhebungen, was anfangs kostenlos war. Wenn ich an Fremdautomaten abhebe, zahle ich horrende Gebühren, die von der ausgebenden Bank vorgegeben werden. Jetzt werden Kontoführungsgebühren fällig, und das war es dann wirklich. Andere Mütter haben auch schöne Töchter und ich werde mir mal die comdirect ansehen.
John D.

19.02.2017 | netbank: Kontoführungsgebühren für Arbeitslosengeld-Empfänger immer höher
Vorsicht, Arbeitslosengeld wird bei der Berechnung der Kontoführungsgebühren nicht als Einkommen gewertet. Als Bezieher von Arbeitslosengeld werde ich in die Kategorie "Einkommen unter 400 Euro" eingestuft. Das regelmäßig eingehende AlG ist über 800, wird aber nicht berücksichtigt. Also werden bei mir die höheren Kontoführungsgebühren von 3,50 Euro/Monat erhoben. Das ist mir entschieden zu hoch. Da ist ja so manche Filialbank noch günstiger. Vom Service ganz zu schweigen. Keine Ahnung, ob die auch ihr Callcenter gewechselt haben, aber irgendwie ist jetzt alles, was früher super funktionierte, einfach gekippt. Was folgt, ist klar - die Kündigung. bye bye netbank. Schade eigentlich.
Gerhard Jentsch

16.02.2017 | netbank: Gräbt sich ihr eigenes Grab
Nachdem die netbank von der Augsburger Aktienbank übernommen wurde, will man nun wohl Geld verdienen. Zum 1. April 2017 werden Kontoführungsgebühren eingeführt. Ich hatte mich schon immer über die 5 Euro für die Maestro-Karte geärgert, aber nun ist Schluss. Meine Kündigung zum 31.3. ist schon geschrieben und ich ziehe um zur 1822direkt, wo ich schon seit einiger Zeit ein ungenutztes kostenloses Konto habe. Des Weiteren habe ich noch ein privates Konto bei der DKB, mit welchem ich recht zufrieden bin. Die Einzugsermächtigungen zu ändern ist zwar ein kleiner Aufwand, aber schon aus Prinzip mache ich das. So eine Geschäftspolitik bin ich nicht bereit mitzutragen.
S. L.

12.02.2017 | netbank: Gebühreneinführung
Ich bin netbank-Kunde von Anfang an. Habe viele Freunde und Bekannte dahin vermittelt. Und die ganze Familie ist auch dort. Mit meiner Firma bin ich seit 5 Jahren bei der DKB. Jetzt ist es nicht so, dass die 12 Euro im Jahr weh tun, aber ich sehe es nicht ein für eine Leistung etwas bezahlen zu müssen, wenn es andernorts die gleiche Leistung ohne Gebühr gibt. Dagegen finde ich 42 Euro bei den Konten ohne Gehaltseingang heftig! Ich werde auf jeden Fall die Konten ohne festen Gehaltseingang kündigen und zur DKB verlagern. Schade eigentlich nach 18 Jahren. Aber der neue Eigentümer Augsburger Aktienbank muss wohl seine Ausgaben wieder reinholen.
Martin Schmitt

11.02.2017 | netbank: Auf dem absteigendem Ast
Die netbank gibt es seit 1999, seit 2001 bin ich dort Kunde. Jahrelang war die netbank Vorreiter in Sachen Internet-Banking mit fortschrittlichem Online-Banking, guten Zinsen und natürlich kostenfreier Kontoführung. Hinter der netbank standen zunächst mehrere Sparda-Banken und dann die Landesbank Berlin, ein sehr solider Hintergrund. Aber das ist Vergangenheit. Seit ca. einem Jahr gehört die netbank zur Augsburger Aktienbank (AAB), und seitdem hat sich die netbank deutlich von ihrem alten Ansatz entfernt und an die AAB mit hohen Gebühren (mit denen die AAB ursprünglich ihre Vermittler bezahlen musste) angenähert. Ab dem 01.04.2017 werden Kontoführungsgebühren fällig, auf einem Niveau, das höher ist als das der lokalen VR-Banken; auch Leistungen wie kostenlose Abhebungen bzw. Einzahlungen werden deutlich zurückgeschraubt. Damit ist die netbank nicht mehr konkurrenzfähig: sie ist teurer und deutlich weniger leistungsfähig als die Direktbanken (wie ING Diba, comdirect, DKB, Consorsbank, die nach wie vor kostenlose Konten anbieten, sogar mit Wechselbonus), kann aber keine Filialen und persönliche Beratung wie die lokalen Banken bieten. Die netbank schafft ihr Erfolgsrezept der letzten 18 Jahre ab, und ich fürchte damit auch sich selbst ...
anonym

05.02.2017 | netbank: Raffzähne aus Schwaben
Die Übernahme der netbank durch die Augsburger Aktienbank bringt den bisherigen Kunden nichts Gutes. Als erstes die Guthabenverzinsung abgeschafft - war eh nur noch symbolisch - hat aber den Unterschied ausgemacht. Nun werden Kontogebühren eingeführt. Gleichzeitig hat man den Eindruck, dass der Service heruntergefahren wird. Einfache Vorgänge, die früher innerhalb eines halben Tages erledigt waren, dauern nun länger als 2 Tage. Die Kunden können zu einer anderen Bank wechseln - auch andere Mütter haben hübsche Töchter - z. B. comdirect oder DKB. Leid tun mir die Mitarbeiter der netbank - die haben bisher einen dankenswert guten Job gemacht und müssen nun zusehen, wie ihre Bank unter dem neuen Eigentümer kaputtgemacht wird.
Leachim C.

05.02.2017 | netbank: Bei Gebührenpflichtigkeit des Girokontos heißt es kündigen!
Zu Beginn des Jahres habe ich überlegt, mein Girokonten-Portfolio zu reduzieren. Nicht sicher war ich mir, welches meiner Girokonten ich kündigen sollte. Jedes Girokonto hat seine Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung kam mir nun die netbank zur Hilfe. Die netbank macht ihr Girokonto ab 01.04.17 gebührenpflichtig und das gleich mit einer richtig happigen Gebühr, wie ich finde, als wolle man was nachholen. Auch die sonstigen Rahmenbedingungen des Girokontos haben sich verschlechtert. So wird etwa die Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens auf einmal pro Monat begrenzt. Auch das gebührenfreie Geldeinzahlen bei der Partnerbank Reisebank ist dann nicht mehr möglich. Damit werde ich das Girokonto der netbank nun kündigen. Es gibt eine Menge anderer Direktbanken, die kostenlose und dafür noch leistungsstärkere Girokonten anbieten. Die netbank ist eine reine Direktbank, hat also keine Filialen und hält auch keine Geldautomaten bereit. Umso unverständlicher ist es, dass die netbank Gebühren für ihr Girokonto erhebt. Für mich sieht es so aus, als ob die netbank nicht mehr solide wirtschaftet und die Kostenpflichtigkeit des Girokontos als neue Einnahmemöglichkeit erkannt hat.
anonym

04.02.2017 | netbank: Leider sehr negative Veränderung
Bisher war ich mit der netbank sehr zufrieden. Der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank habe ich keine weitere Beachtung geschenkt. Nun erfährt man durch modern-banking, dass das Konto demnächst Gebühren kostet. Von der netbank erhält man dazu keine Informationen. Leider muss ich nun das Konto kündigen und lästigerweise alle über das Konto abgewickelten Aktionen ändern. Meiner Nichte habe ich vor Kurzem das Girokonto empfohlen und jetzt, wo sie endlich alle Daueraufträge, Einzugsermächtigungen etc. angepasst hat, kann sie wieder von vorn anfangen. Warum wirbt man auch jetzt noch mit einem kostenlosen Girokonto, obwohl die Umstellung bereits feststeht?
A. S.

02.02.2017 | netbank: Künftig mit Kontoführungsgebühren
Leider verabschiedet sich demnächst auch die netbank aus der Reihe der Banken, die ein Girokonto ohne monatliche Kontoführungsgebühren anbieten. Ab 1. April 2017 werden 3,50 Euro monatlich berechnet, ausgenommen sind Kunden unter 18 Jahren. Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro zahlen einen ermäßigten Betrag von 1 Euro pro Monat. Ein weiterer Wermutstropfen ist, dass die Zahl der kostenfreien Auszahlungen an Geldautomaten mit der MasterCard Classic von fünf auf eine pro Monat reduziert wird (und auch die nur für Kunden mit einem Einkommenseingang von mindestens 400 Euro). Ich bin seit über 15 Jahren netbank-Kunde und war bisher überwiegend zufrieden, aber jetzt fange ich doch an, über einen Umstieg nachzudenken.
Rolf S.

14.08.2016 | netbank: Kündigung mit Hindernissen
Am 2.6.2016 habe ich meine Konten (Giro, Tagesgeldkonto) per Post mit Rückantwort gekündigt. Kündigungsdatum sofort, spätestens zum Ende Juni 2016. Für die Überweisung meines Restguthabens wurden gültige Kontodaten beigefügt. Am 3.6.2016 erhielt ich die postalische Bestätigung über die Einlieferung bei der netbank. Vonseiten der netbank gab es keine Reaktion auf die Kündigung. Kontakte mit der Hotline ergaben keine weiteren Informationen. Es wurden verschiedene widersprüchliche Aussagen über den Vorgang gemacht. Am 23.7.2016 wurde die Kündigung mit Kopie der Empfangsbestätigung per Fax noch mal gesendet, ohne Reaktion. Eine Faxübertragungsbestätigung liegt mir vor. Bei einem erneuten Kontakt mit der Hotline und einer umfangreichen Beschreibung des Vorgangs wurde mir auf Verlangen eine Mail zugesandt, in der die Kontoauflösung im September 2016 zugesagt wurde. Die ursprüngliche Kündigung vom 2.6.2016 wurde dem Mitarbeiter nochmals gefaxt. Ich erhielt danach einen Kontoauszug mit einer zusätzlichen Mitteilung, in der ich aufgefordert wurde, bis zum September 2016 einen Auftrag für die Übertragung von Wertpapieren auszustellen. Es gibt aber kein Depot mehr für mich. Trotzdem nahm ich erneut Kontakt mit der Hotline auf, die mir bestätigte, dass für mich kein Depot geführt wird. Auch die verlangte Rückgabe der Bankkarte sei nicht erforderlich, da die Karte automatisch ungültig wird bei Kontoauflösung. Eine Adresse für die Rücksendung der ungültig gemachten Bankkarte wurde nicht angegeben. Bewertung: bisher als Kunde gut. Aber die Kündigung zu unterlaufen, das zeigt nicht von gutem Stil. Ein großer Mangel ist auch die Hotline, da bei mehreren Rückfragen kein Bezug zu den früheren Anfragen möglich ist. Jedem Anruf sollte eine Ticketnummer zugeordnet werden, um einen Bezug auf frühere Gespräche zu ermöglichen.
anonym

24.09.2015 | netbank: Super Service
Wie schon vormals oft beschrieben ist die Rückbuchung bei ungedecktem Konto schon bei wenigen Cent ärgerlich, es obliegt jedoch dem Kontoinhaber dafür zu sorgen, dass das Girokonto gedeckt ist. Nachdem auch ein Tagesgeldkonto angeboten wird, können Gelder online mit nur ein paar Klicks jederzeit auf das Girokonto umgebucht werden und sind sofort verfügbar. Für mich persönlich überwiegen demnach ganz klar die gebotenen Vorteile: keine Kontoführungsgebühren, obwohl ich als Freiberufler kein festes Gehalt beziehe, kostenlose Bargeldabhebung bei Automaten z. B. den Sparda-Banken, und ganz wichtig: der tolle Service! Aktuelles Beispiel: Gerade eben, kurz vor Mitternacht deutscher Uhrzeit, hatte ich ein großes Problem mit der mTAN für eine größere, sehr dringende Überweisung, die keine Wartezeit für eine schriftliche Nachricht erlaubt, die ich sowieso nicht empfangen kann, da ich gerade im Ausland bin. Ein Anruf, der insgesamt weniger als vier Minuten gedauert hat, hat alles erledigt und ich konnte meine Überweisung tätigen. Nachdem ich mit der Maschine alles zum Anmelden "abgekaspert" habe, hatte ich einen sehr netten und hilfreichen Mitarbeiter am Ohr, der mir schnell und effektiv helfen konnte. Das war total überzeugend.
Elke Neus

02.06.2015 | netbank: Wunderbare Jahre
Seit etwas mehr als 10 Jahren bin ich nun Kunde der Netbank. Und es waren viele wunderbare Jahre dabei, vor allem als es noch die hohen Girokontozinsen gab. Über das Jahrzehnt gesehen hab ich Zinsgutschriften im unteren vierstelligen Bereich erhalten. Diese goldenen Zeiten sind aufgrund der aktuellen Tiefzinsphase erst mal vorbei. Vor einiger Zeit gab es eine Änderung, seitdem kann man 10 Jahre rückwirkend die Kontovorgänge einsehen, das finde ich besonders genial, denn leider ist mir schon so mancher Kontoauszug über die Zeit verloren gegangen. Die Kontoauszüge kann man maschinenlesbar als .csv Datei herunterladen (Button: speichern), oder als PDF-Datei (Button: drucken, dann Datei, Seite-speichern-unter). Der Dispozins liegt bei nur 8 Prozent. VR-Banken haben hier teilweise einen über 50 Prozent höheren Dispozinssatz. Die EC-Karte ist bei Gehaltseingang kostenlos, sonst 5 Euro pro Jahr. Die Kontoführung ist mittlerweile immer kostenlos. Toll finde ich auch den Cash-Pool, so kann man an relativ vielen Bankautomaten kostenlos Geld abheben. Ich finde, dass es dort schon immer sehr übersichtliche Kontoauszüge gab, während die VR-Banken und Sparkassen noch lange diese kleinen sehr unübersichtlichen Papierkontoauszüge angeboten hatten.
Negatives: Das auch von anderen beschriebene Problem, dass Rücklastschriften stattfinden, wenn man auch nur einen Cent unter den Kontostand 0,00 Euro kommt, habe ich auch mehrmals erlebt. Und je Rücklastschrift kostet das ca. 3 bis 5 Euro extra. Mein Verbesserungsvorschlag ist einen Dispokredit mit von mir aus 15 Prozent für die ersten 99 Euro im Minus ohne Bonitätsprüfung sollte für jeden auf Wunsch eingerichtet werden können. Bei mir ging es um ein paar Euro, um welche das Konto für ein oder zwei Tage nicht gedeckt war, und schon Rücklastschrift ... Es kann auch sein, dass es das Problem mittlerweile nicht mehr gibt, denn ich habe mir vor einigen Jahren angewöhnt, dass 1.000 Euro Plus mein neues 0,00 ist.
Fazit: In Summe muss ich sagen, dass ich noch nie bei so einer guten Bank war. Allerdings bin ich nicht ganz ohne Sorge, denn bisher war die Netbank AG ein Tochterunternehmen von Sparda-Banken (auch sehr gute Banken). Nun ist die Netbank AG ja vor Kurzem von einer anderen Bank übernommen worden, hoffentlich hat das keine negativen Folgen.
Bernhard Biebl

29.05.2015 | netbank: Kündigung wegen 1,49 Euro
Ich habe seit mehreren Jahren mein zweites Gehaltskonto bei der netbank und monatlich einen Gehaltseingang von mindestens 1.000 Euro. Manchmal liegt das Geld monatelang nur auf dem Konto rum, wenn man wieder ein paar Tausender drauf sind, dann gibt es halt wieder eine Tasche für meine Frau oder Spielsachen für die Kids. Jetzt wegen 1,49 Euro, die ich ins Soll gekommen bin, eine Lastschrift zurückzugeben, finde ich eine absolute Frechheit, noch dazu, weil ich immer einen Dispo hatte! Dieser wurde wahrscheinlich auch nicht verlängert. Ich habe da auch keine Lust auf lange Diskussionen etc ... Konto wird aufgelöst!
Mike

23.05.2015 | netbank: Übernahme durch Augsburger Aktienbank
Als Kunde der ersten Stunde, also seit 1999/2000, bin ich zufrieden mit der NetBank. Jährlich muss ich zwar meinen Dispo verlängern, aber er besteht immer mit 10.000 Euro. Auch das Depot ist gut und günstig. Online nutze ich Quicken Deluxe, was auch heute noch in der Version 2004 läuft (nur SEPA-Überweisungen werden mit neuerer Version gemacht). Mehrere PCs nutzen die gemeinsame Datenbank auf dem NAS (Server). Aber was kommt jetzt, wenn die NetBank der AAB gehört? Wird das technische System der Spardabank weiter genutzt (Papier-Kontoauszüge, HBCI)? Welche Vor- und welche Nachteile werden wir als Kunden haben?
Arno Albrecht

24.03.2015 | netbank: Dispoerhöhung
Einen Dispokredit bei der netbank zu beantragen, kommt einer Odyssee gleich. Seit 13 Monaten geht mein Gehalt ein, aber die netbank bzw. der Computer (arbeiten da nur Computer?) erkennt es nicht als Gehaltseingang, da Vergütung draufsteht. Nach einigen Mails hin und her, wo sich einfachheitshalber immer schön auf die AGB berufen wird, kommt immer die gleiche Antwort, ist nicht möglich, da kein Gehaltseingang verzeichnet wird, weil der Computer, der ja anscheinend über den Disporahmen entscheidet, es nicht erkennt. Ich bin seit 2010 Kunde, habe auch Tagesgeld immer schön bei der netbank gelassen, auch als die Zinsen gesenkt wurden, aber da ist der Kunde ja selber schuld. Ich finde es eine Unverschämtheit, kein Entgegenkommen da, immer wieder die gleiche Antwort, obwohl mir in der letzten Mail gesagt wurde, es sein im Ermessen der Bank einen Dispo zu gewähren, aber anscheinend nicht bei jedem. Wenn man sich das nicht gefallen lässt, wird erst recht auf stur geschaltet, so nach dem Motto, liebe Kundin, jetzt erst recht nicht. Wir sitzen am längeren Hebel.
Christine

29.01.2015 | netbank: Schwierige Kündigung
Wenn ich mich zu der Kündigung meines Girokontos entschlossen habe, dann habe ich meine Gründe. Die netbank macht die Kündigung aber schwierig. Da telefoniert deren Service-Center einem tagelang auf allen verfügbaren Nummern hinterher, anstatt die Kündigung zu bearbeiten. Ich habe keine Lust auf ein längliches Telefonat mit denen. Da ist Stress angesagt. Dabei gibt es neben den immer weiter verschlechterten Konditionen (ok, haben die meisten) ein schlechtes Online-Banking (da sind viele wesentlich besser). Auch das Service-Verhalten ist nicht immer ausreichend (siehe auch oben). Ich habe bei denen auch schon meinen Anschaffungsdaten hinterhergejagt, wohlgemerkt bei Wertpapieren, die via netbank gekauft wurden. Und noch viele Kleinigkeiten. Die netbank nennt sich ja so schön erste Internetbank, gut, dass sie nicht die letzte Internetbank ist. Wir senken den Daumen, ganz klar.
anonym

23.01.2015 | netbank: Dispositionskredit
Ich kann zur Einräumung eines Dispositionskredites nur Positives berichten. Wenn man eine feste Einkommensquelle hat (z. B. Angestellter ist), reicht man bei Kontoeröffnung seine vergangenen Gehaltsabrechnungen ein und der Dispositionskredit wird unbefristet eingeräumt. Wenn man jedoch meint, Banken würden einem ohne Sicherheiten und nur aufgrund von größeren Bareinzahlungen einen dauerhaften Dispositionskredit einrichten, ist man auf dem Holzweg. Und wer sein Konto nicht im Griff hat (und nichts anderes bedeutet es für mich, wenn man ins Minus rutscht und überzieht, OHNE es zu dürfen), der sollte seine Einstellung zum Thema Finanzen dringend überdenken. Zu guter Letzt noch eine Anmerkung: Wie rar sind doch die Menschen geworden, die sich in andere hineinversetzen können und logisches Denken beherrschen.
M. D.

12.01.2015 | netbank: Dispokreditrahmen
Kein Gehaltskonto, aber regelmäßige Einzahlungen, einige sogar im 5-stelligen Bereich, dazu ein Tagesgeldkonto stets gut Plusbereich. Die Netbank schafft es einfach nicht, guten Kunden einen Dauerdispo in Höhe von 1.000 Euro einzuräumen, um eventuelle Abbuchungen aufzufangen, die das Konto kurzfristig in den Minusbereich bringen. Stattdessen kostenpflichtige Rückbuchungsorgien auf dem Konto und unnötiger Aufwand, um beim Abbucher "Die-Kuh-Wieder-Vom-Eis" zu bekommen. Wie unflexibel, wie kundenunfreundlich ist das!? Alle Jahre wieder betteln, um Einräumung eines Dispokredits, Einsendung von Gehaltsnachweisen!? Nach 10 Jahren ist nun Schluss damit! Es gibt reichlich Anbieter, die sich flexibler präsentieren. Schade eigentlich, denn die Kontoführung lief ansonsten top.
Axel K.

04.01.2015 | netbank: Eine echte Internetbank und dennoch gibt es telefonischen Service
Ich bin jetzt seit einem Jahr Kunde der netbank. Bisher lief alles absolut top. Die vielen negativen Berichte kann ich nicht bestätigen. Eine Internetbank benötigt einen Kunden, der alles selber machen will - und darum ist alles kostenlos. Hatte meine EC-Karte verlegt. Die telefonische Sperre ging sofort und die Ersatzkarte wurde kostenfrei bestellt. Buchungen - vor Buchungsschluss online eingegeben - sind tags darauf auf dem Empfängerkonto. Buchung aus Spanien war am Folgetag gegen Mittag auf dem Konto. Toll ist, dass man selbst - sogar schon ab 500 Euro - Geld anlegen kann. Die Zinsen sind überall recht reduziert, aber bei der netbank noch einen Schnaps besser. Klare Online-Banking-Seite. Und der Chipkartenleser gibt mir ein absolut sicheres Gefühl. Der Chipkartenleser kostet einmalig ca. 25 Euro, das ist mir die Sicherheit wert. Toller SMS-Service für 1,50 Euro im Monat. Am besten gefällt mir die Kreditkarte mit eigenem Motiv. Die Karte kostet einen Herstellungspreis und eine Jahresgebühr. Für eine Karte mit dem Bild meiner Liebsten sind mir 21,50 Euro nicht zu viel.
Herbert G.

19.08.2014 | netbank: Beim P-Konto gesetzeswidrig
Ich bin leider Hartz-IV-Empfänger und habe bzw. hatte bei der netbank ein Konto. Zuerst lief alles normal und es gab nichts zu klagen. Erst als ich mein Konto auf ein sogenanntes P-Konto umstellte, fingen die Schikanen an. Auf einmal konnte ich nicht mehr Online überweisen. Wenn Geldeingang am Samstag war, bekam ich kein Geld mehr, erst wieder am folgenden Montag gegen 13:00 Uhr. Trotz Beschwerden und einer Kopie vom Urteil des BGH, die ich der Bank schickte, änderte sich nichts. Laut diesem Urteil darf eine Bank nichts verändern, wenn ein Konto auf ein P-Konto umgestellt wird, sofern das Konto zuvor bestanden hat. Nichts davon hat die netbank eingehalten. Die netbank ist ein Zweig von Sparda-Banken. Stellt sich die Frage wie die Sparda-Banken arbeiten.
P. H.

13.08.2014 | netbank: Zuerst skeptisch wegen Kunden-Werben-Kunden-Aktion, aber alles perfekt
Ich war zuerst sehr skeptisch als ein Freund von mir an mich herangetreten ist, ob ich nicht Neukunde bei der Netbank werden wolle, da es dann für beide Seiten 75 Euro Prämie gibt. Habe mir dann alle AGBs und Teilnahmebedingungen durchgelesen und da war alles unbedenklich, also habe ich zugestimmt. Verlieren könnte ich ja schließlich nichts. Es ging alles sehr schnell. Habe den Antrag in 5 Minuten ausgefüllt und nach einem kurzen Postgang kamen 5 Tage später meine Zugangsdaten an. 10 Euro auf das Konto überwiesen und nach ca. 10 Tagen habe ich 75 Euro ausgezahlt bekommen! So schnell habe ich wahrscheinlich noch nie 75 Euro verdient! Die Funktionen des Kontos sind voll und ganz das Versprochene. Außerdem hat die Bank einen sehr freundlichen und schnellen Support. Hatte einmal spät nachts eine Frage per E-Mail geschrieben und direkt am nächsten Morgen die Antwort als E-Mail gehabt. 24 Stunden Telefonsupport haben sie auch. Ich danke meinem Freund für seine Hartnäckigkeit beim Überreden.
Jan Paulus

18.06.2014 | netbank: Tadellose Direktbank mit sehr guten Konditionen
Ich bin seit 5 Jahren bei der netbank und kann die meisten negativen Kommentare nicht nachvollziehen. Neben dem Girokonto habe ich eine Mastercard und hatte einen Kleinkredit. Wer als Selbständiger zu einer Direktbank wechselt, kann ich allerdings nicht verstehen - zumindest dann nicht, wenn man das Geschäftskonto permanent im Soll führt und daher ständig um Erhalt oder Erweiterung des Dispokredits bitten muss. Hier ist eine Filialbank vermutlich die bessere Wahl. Das ist meine persönliche Meinung. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben bei der netbank. Das Onlinebanking funktioniert problemlos. Manche Benutzeroberflächen dürften etwas übersichtlicher sein, aber man findet sich dennoch sehr schnell zurecht und kann die üblichen und wiederkehrenden Vorgänge schnell ausführen. Der Downloadbereich jedoch bedarf einer Aktualisierung: Kontoauszüge müssen einzeln heruntergeladen werden. Die Konditionen sind nur sehr schwer zu überbieten. Neben dem kostenlosen Giro hatte ich auch schon einen Kleinkredit (15.000 Euro), der ohne jegliche Probleme und sehr schnell genehmigt sowie ausbezahlt wurde. Eine makellose Schufa-Auskunft sowie entsprechende Gehaltseingänge sind sicherlich bei jeder seriösen Bank Voraussetzung für günstige Zinssätze und eine schnelle Bearbeitung. Mein Antrag wurde jedenfalls ohne jegliche Rückfrage genehmigt. Anders als bei vielen Mitbewerbern ist der Zinssatz bei der netbank bonitätsunabhängig. Ich bin schlicht und ergreifend gegen unseriöse Banken, die mit extrem niedrigen Zinsen locken und den tatsächlichen Zins wohl abends am Stammtisch auswürfeln. Auch der Dispozins von 8% (Juni 2014) liegt im grünen Bereich. Anfragen meinerseits über das Online-Banking werden stets sehr schnell beantwortet; meist am selben Tag oder am darauf folgenden Werktag. Am längsten musste ich einmal drei Tage warten. Während der fünf Jahre habe ich allerdings auch lediglich ca. 15 mal Mailkontakt und lediglich zweimal mit (sehr freundlichen und kompetenten) Mitarbeitern telefoniert. Die Immobilienfinanzierung wird nicht direkt über die netbank abgewickelt. Die Beratung ist super und hier werden moderne Mittel benutzt (Telefon + Onlinekonferenz). Hier waren die Konditionen zwar ebenfalls sehr gut, aber ein Mitbewerber hatte den etwas niedrigeren Zinssatz. Die Erträge beim Tagesgeldkonto halten sich inzwischen leider in Grenzen, aber halten dem Vergleich mit der Konkurrenz dennoch stand. Alles in allem wie gesagt eine meiner Meinung nach sehr gute Bank, die sicherlich den meisten Filialbanken weit überlegen ist und die auch mit sämtlichen Direktbanken mithalten kann - oder diese (vor allem bei den Kosten bzw. Erträgen) aussticht.
Markus H.

18.04.2014 | netbank: Günstig nur bei regelmässigem Gehaltseingang
Aufgrund scheinbar günstiger Konditionen eröffnete ich Girokonto und Depot bei der Netbank. Die ursprünglichen 10 Euro Flatrate pro Order und das kostenlose Depot gelten schon lange nicht mehr. Irgendwann erhob die Netbank dafür Gebühren und stellte diese in Rechnung, auch wenn das Depot noch nie genutzt wurde. Auch wurde die Orderflatrate in einen prozentualen Gebührenanteil an der Order gewandelt/verteuert. Die Depotverwaltung kostet 11,90 EUR für ein Jahr, wer auf mehr als 10 Orders im Jahr kommt, nur der bekommt die Gebühr erstattet ("ab dem 10. Trade oder für netbank Girokunden mit monatlichem Einkommenseingang; sonst 11,90 EUR pro Depotkonto"). Da ich mein Depot zunächst 3 Monate nicht nutzte und das Konto nicht als Gehaltskonto mit regelmäßigem Geldeingang vorgesehen war, drehte sich mein Kontostand ins Minus, im kleinen zweistelligen Eurobereich mit Konsequenzen, die mir die Freude über das neue Konto und Depot dann verdarben und mich vorsichtig im Umgang mit der Netbank werden ließen: Nach 3 Monaten ohne Gehaltseingang streicht die Netbank den zunächst eingeräumten Dispokredit von 500 Euro, die Nutzung der Kreditkarte wird untersagt. Für den kompletten negativen Kontostand berechnet dann die Netbank satte 15% Überziehungszinsen und schickt regelmäßig Kontoauszüge für 1,50 Euro, die das Konto weiter ins Minus rutschen lassen. Zunächst störten mich die geringen Beträge nicht, aber die Netbank zündet irgendwann die zweite Stufe: Briefe, die überlassenen Kredit- und Bankkarten zurückzuschicken, Zahlungsaufforderungen, doch endlich den Betrag von 50 Euro auszugleichen, Mahngebühren, wenn das nicht innerhalb einer Frist geschieht usw., dazwischen wieder eine Abbuchung von Depotgebühren (für Nichtnutzung) von 11,90 Euro und wieder Überziehungszinsen und wieder Briefporto für Kontoauszüge. Bei Nichtnutzung kostet also das Netbank GiroLoyal und ein Depot ohne Bestand innerhalb von 3 Jahren ganze 95 Euro. Das sollte mal in den Test, bei denen die Netbank oft vorne liegt mit eingerechnet werden. Das Konto ist inzwischen gekündigt - keine Empfehlung von mir für dieses Institut. PS: Auch nach erfolgter Kündigung kommen noch Aufforderungen der Netbank per Mail, doch bitte die Kontoauszüge online abzurufen, da diese sonst kostenpflichtig mit 1,50 Euro zugesendet werden müssten.
Dirk Witt

04.03.2014 | netbank: Nicht empfehlenswert
Der telefonische Service ist unterirdisch. Probleme und Fragen werden nicht gelöst, sondern nur auf den E-Mail-Support verwiesen. Das ist ein Zeichen für ein ganz schlecht ausgebildetes Call-Center oder schlecht ausgebildete Mitarbeiter. Faxe werden einfach ignoriert. Obwohl ich seit einigen Jahren Kunde der Netbank AG bin, kann ich über diesen schlechten Service nur den Kopf schütteln. Da ich noch ein anderes Konto bei einer Direktbank habe, bin ich sehr gut in der Lage, den gebotenen Service zu vergleichen. Ich kündige dieses Netbank-Konto.
M. M.

04.02.2014 | netbank: Nicht empfehlenswert
Meiner Meinung nach arbeite diese Bank unseriös. Für einen sinnlosen SMS-Service wurde mir 1,50 Euro abgebucht - die Kosten werden dazu im Kontoantrag versteckt unter dem Hinweis, man solle den Preisaushang beachten. Andere Kosten wie Kreditkarte werden lesbar hingeschrieben. Die Gutschrift des Willkommensbonus ist bis heute nicht erfolgt, obwohl ich noch nie ein Konto dort hatte und selbstständig bin, sowie Privatentnahmen vom Geschäftskonto tätige - alles laut Teilnahmebedingung. Um den Bonus nicht auszahlen zu müssen, argumentiert man damit, ich würde nur eine Eigenüberweisung tätigen. Völliger Schwachsinn - wenn man ein Geschäft führt, läuft dieses Konto auf den eigenen Namen. Beim Kontakt per Telefon werden Probleme nicht gelöst, man wird permanent aufs E-Mail-Schreiben verwiesen. So kann man seine Kunden auch vergraulen.
anonym

29.01.2014 | netbank: Service geht gar nicht
Dank einer Werbeaktion bin ich vor zwei Jahren auch Kunde der netbank geworden. Kontoeröffnung und Prämienzahlung haben funktioniert, eigentlich wäre ich zufrieden gewesen. Wenn da nicht das ABER mit dem Service wäre. Von Anfang an ging regelmäßig und in ordentlicher Höhe mein Geld auf dem Konto ein - alles gut. Bedingt durch eine Umfirmierung kam das Geld im letzten Jahr aber von einem anderen Konto, genauso regelmäßig und in mindestens gleicher Höhe. Schufa natürlich top, geregelte Verhältnisse, eigentlich alles gut, sollte man meinen. Nicht für die netbank. Kein Gehaltseingang (von ein paar zusätzlichen Aufwandsentschädigungen abgesehen) mehr - behaupten sie. Alle Zusatzleistungen gestrichen. Stimmt zwar nicht, aber auf Anfragen bekommt man entweder eine Standardantwort oder überhaupt keine Antwort. Ebenso wird auf Nachfragen zu Anfragen grundsätzlich nie geantwortet. Als gelernter Bankkaufmann und im Finanzwesen Tätiger kann ich meine Geldangelegenheiten gut selbst regeln und habe auch einen gewissen Einblick in bestimmte Prozesse. Und die funktionieren eben bei der netbank nicht. Mit wenig Service - weil Direktbank - kann ich gut leben. Mit dem schlechten Service dieser Bank und den Fehlentscheidungen möchte ich aber nichts mehr zu tun haben.
Patrick Meissenr

16.10.2013 | netbank: Das Drama wird beendet
Wenn ich die Posts unten lese, brauche ich gar nichts mehr ergänzen. Als Freiberufler kann man mit dieser Bank nicht arbeiten. Korrespondenz ist eigentlich für die Katz, Fragen werden gar nicht beantwortet (vielleicht sitzt auf der Gegenseite ein Mail-Roboter?). Ich war jetzt ca. 10 Jahre Kunde dort, die letzten Jahre eigentlich nur noch, weil ein Wechsel so mühsam ist, aber irgendwann ist gut. Damals wesentliche Punkte wie verzinstes Giro sind bei aktuellen Zinssätzen kein Argument mehr und der Service ist leider unterirdisch. Aktuell wurde der eh schon niedrige (aber ausreichende, da praktisch nicht gebrauchte) Dispo auf ein nicht mehr verwertbares Minimum gesenkt, weil Eigenüberweisungen (das ist bei Freiberuflern ja nicht anders möglich) nicht als Gehalt gelten - guter Witz! Nun, irgendwann ist bei jedem mal die Schmerzgrenze erreicht, bei mir heute.
B. Eschbach

03.10.2013 | netbank: netbank, auf gar keinen Fall!
So etwas wie die netbank habe ich noch nie erlebt. Kreditlinien werden willkürlich und sofort gestrichen. Es gibt keinen kompetenten Ansprechpartner, jeder Call-Center-Agent erzählt etwas anderes. Verbindliche und klare Aussagen werden nicht gemacht. Schriftliche Benachrichtigungen werden nicht wie angekündigt zugestellt, die Zustellung an die Postbox funktioniert nur nach vorherigem Anruf. Der Kunde wird auf der ganzen Linie bei Fragen alleine gelassen, es gibt keine kompetenten Auskünfte. Ich bin bei vielen Direktbanken Kunde gewesen. Empfehlen kann ich die DAB Bank in München. Kontoführung kostenlos ohne Wenn und Aber, absolut perfekte Kundenbetreuung, es gibt immer eine sehr freundliche und direkte Antwort, die Kreditkarte ist kostenlos sowie das Abheben mit der Karte im Ausland! Kostengünstig ist die netbank auch nicht, Abbuchungen mit der Kreditkarte sind auf max. 5 im Monat begrenzt, schlechter Kundenservice, schlechtes unübersichtliches Onlinebanking, und es gibt keine Verbindlichkeit. Das trifft auf gar keinen Fall auf alle Online-Banken zu. DKB, Comdirect, DiBa, hier gibt es überall zwar ein standardisiertes, aber nicht willkürliches Vorgehen wie bei der netbank!
anonym

08.08.2013 | netbank: Steine in den Weg legen bei Kündigung
Als ich mein Konto bei der netbank kündigen wollte, habe ich es - mangels Onlineformular - formlos per Brief gemacht. Das Konto war auf Null. Einige Zeit später, erhielt ich einen Brief inklusive Kündigungsformular, welches ich ausfüllen und der netbank senden musste, ansonsten wird das Konto nicht gekündigt stand dort. In der Zwischenzeit gab es eine neue Girokarte inklusive 5,00 Euro Abzug auf meinem Konto. Ok, hatte ja die Bankverbindung meiner Hauptbank angegeben für den Kontoausgleich. Aber nein, es kam eine E-Mail ... bitte senden Sie uns noch Ihre Kontokarte zurück, erst dann ist das Konto gekündigt. Vielleicht hätte davon etwas auf dem Kündigungsformular stehen sollen! Ansonsten kann ich die Karte auch selbst durch den Schredder jagen, als diese ungeschützt per Brief durch halb Deutschland zu schicken. Also für mich, einfach unprofessionelles Verhalten, kein Vergleich mit meiner Hauptbank comdirect.
Torsten Maier

19.07.2013 | netbank: Für Selbstständige/Freiberufler absolut nicht empfehlenswert
Die Korrespondenz mit dieser Bank ist eine Katastrophe, man wird bei jeglicher Art von Anfragen auf das Online-Portal verwiesen, getätigte Absprachen werden nicht eingehalten, z. B. warte ich als Freiberufler auf die Einrichtung einer Kontokorrentlinie, die mir trotz vorher anderslautender Zusagen und Vorlage der nötigen Steuerbescheide nicht gewährt worden ist, ebenso verweigert man mir die Auszahlung des 75 Euro Abschlussbonus unter fadenscheinigen Begründungen. Damit ist die Netbank übrigens nicht alleine auf dem Markt, auch die DKB bekleckert sich bei Selbstständigen/Freiberuflern nicht mit Rum ... Mein aktueller Ratschlag an alle Selbstständigen, die ein gutes Konto brauchen: Entweder Deutsche Bank oder Commerzbank. Die Kontoführungsgebühren sind sehr überschaubar, der Service ist sehr gut und man hat einen persönlichen Ansprechpartner. Mir ist mittlerweile die "Billigkeit" der ganzen Direktbanken egal, was bringen mir 0 Euro Kontoführungsgebühren, eine günstige Kreditlinie oder kostenlose Master- und Visakarte, wenn der Service aber nicht stimmt?
Lars Birlenberg

28.06.2013 | netbank: Dispokredit auf Null gesetzt
Seit ca. 4 Monaten bin ich bei der netbank. Bedingung für mich war, dass ich als Selbständiger einen Disporahmen von mehreren Tausend Euro bekomme. Das wurde mir gewährt mit den Bilanzen meines Unternehmens und war kein Problem. Heute wollte ich eine Überweisung machen und erhielt ein PopUp-Fenster, dass das nicht möglich sei, weil keine Überziehung möglich sei. Ich rief im Callcenter an. Dort teilte man mir mit, dass das alles richtig und rechtens sei. Man hätte mir über die Postbox eine Info eingestellt, in der ich aufgefordert worden wäre, mich zu melden. Ich kann mich weder an eine solche Postbox-Mitteilung erinnern, noch eine andere Info. Die Callcentermitarbeiterin meinte dann sie könne mich weder verbinden noch sonst etwas für mich tun. Nachdem wir uns im Lauf des "Gesprächs" anschrien, legte sie einfach auf. Ich rief über eine andere Nummer im Vertrieb wieder an und erhielt die Auskunft man würde zurückrufen. Das geschah auch eine halbe Stunde später. Diese Chefin oder wer das auch immer war, teilte mir mit, dass ich den Kreditrahmen wieder neu beantragen müsste und das über den Weg: sich einloggen, eine TAN verbrauchen und eine Mitteilung an die Bank schicken. Sie hätte darauf keinen Einfluss. Also mir reichts. Übrigens ist mein Dispo nur zur Hälfte ausgeschöpft. Also wenn die mit Selbständigen so umgehen, kann ich das in kleinster Weise empfehlen. Dass man den Kreditrahmen immer wieder neu rechtfertigen muss, ist eine neue Dimension in der Schlechtbehandlung von Selbständigen. Nicht im Traum würde ich drauf kommen, dass ein verabredeter Rahmen nicht so lange gilt, wie ich Zahlungseingänge habe, um den Rahmen nicht überschreite. Das ist hier aber der Fall. Wenn ich also als Bank eine solche Politik betreibe, sollte ich das deutlichst kommunizieren.
S. Peters

31.05.2013 | netbank: Prämie für Kontoeröffnung - nicht für Bezieher von ALG
Vor zwölf Monaten eröffnete ich ein Girokonto bei der netbank. War bis dato zufrieden und warb auch schon eine Neukundin. Zum Jahresablauf bot mir die netbank ein preisreduziertes Zeitschriftenabo an, worauf ich die versprochene Prämie für die Kontoeröffnung anmahnte. Aber laut Teilnahmebedingungen, erhalten Lohn- und Gehaltsempfänger, "Bezieher von Bezügen", Studenten, Rentner usw. die Prämie, wenn in den ersten drei Monaten mindestens 200 Euro/Monat eingegangen sind. Ausgeschlossen sind Empfänger von Mieteinnahmen und Eigenüberweisungen. Ich bin Bezieherin von ALG und habe laut meiner Anfrage keinen Anspruch auf die Prämie (obwohl regelmäßige Bezüge meinem Konto gutgeschrieben werden). Die Korrespondenz (per E-Mail) beendete dann ein Mitarbeiter der netbank mit dem Hinweis, dass auf meine Anfragen nicht mehr geantwortet wird. Für mich grenzt diese Auslegung an Betrug.
Monika L.

15.01.2013 | netbank: Gebühr für Nichtausführungs-Benachrichtigung
Ich bin seit ca. 5 Jahren Girokonto Kunde bei der netbank, wobei ich das Konto nur als Zweitkonto für monatliche Eingänge aus einem zweiten Job nutze. Service ist etwas, was man bei der netbank noch nie kannte. Vielleicht ist das bei einer "Mickey Mouse Bank" mit 26 Mitarbeitern auch nicht vorgesehen!? Die Mitarbeiter am Telefonservice sind aus einem Fremd-CallCenter und haben null Ahnung vom System der netbank. Kürzlich glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen als die netbank die Ausführung einer Überweisung abgelehnt hatte, da 2,46 Euro auf dem Konto fehlten. Bei der Online-Eingabe wurde die Überweisung noch akzeptiert obwohl die netbank wusste, dass noch eine Belastung aus einer Ec-Karten-Zahlung kommt, an die ich nicht mehr gedacht hatte. Ach ja, dass ich meinen Augen nicht traute, lag daran, dass die netbank mir für diese Nichtausführung eine Gebühr von 5 Euro plus Porto für den Brief berechnet hatte. Der E-Mail-Verkehr mit der netbank war eine Katastrophe, da man nie auf meine Argumente einging. Bis heute ist das nicht geklärt, denn 5 Euro Gebühr entstehen bei einer automatischen Ablehnung einfach nicht. Die Überweisung hätte man auch schon bei der Eingabe nicht annehmen können, da dem System die ungebuchte Kartenzahlung bekannt war, da diese im Geschäft mit PIN erfolgte und so direkt von der netbank geprüft/genehmigt wurde. Mit der Mitteilung kam auch ein Kontoauszug, den ich gar nicht haben will, da ich diese nur online über die Postbox beziehe, ach ja auf dem Papierauszug stand dann ich solle mich doch für die Postbox entscheiden, um Porto zu sparen ... Das zeigt welches konfuse (Sparda-)Banking-System da zur Anwendung kommt! Bezüglich Bargeldeinzahlung und Scheckeinreichung, was ein Vorredner hier als nicht gegeben bemängelte, muss ich allerdings sagen, dass es das gibt! Früher war die kostenlose Einzahlung bei der Sparda Bank (Hamburg) möglich, jetzt bei der Reisebank. Ist da zwar etwas umständlicher, aber auch kostenlos und das Geld war am nächsten Tag auf meinem netbank-Konto. Scheckeinreichung funktionierte auf dem Postweg. Empfehlen kann ich die netbank alles in allem nicht mehr!
J. B.

21.12.2012 | netbank: Sehr zufrieden
2004 bin ich von der lokalen Raiffeisenbank zur Netbank gewechselt, in erster Linie weil dort keine Gebühren anfallen und alles online abgewickelt werden kann. Anfangs kostete lediglich die EC-Karte eine Jahresgebühr in Höhe von 5,00 Euro, diese ist inzwischen aber ebenfalls kostenlos. Derzeit bietet die Netbank mit 0,50% bei Einkommenseingang - für ein Girokonto - einen recht guten Zinssatz. Bei der DKB gibt es auf das Girokonto derzeit z. B. nur 0,20%! Das Banking der Netbank ist sehr übersichtlich und funktional gestaltet, bei Überweisungen hat man die Wahl zwischen iTAN und mTAN. Letzteres nutze ich am häufigsten, weil ich das Handy meistens schneller zur Hand habe als die iTAN-Liste. Was mir bei der Netbank im Vergleich zu anderen Banken aufgefallen ist, sind die extrem schnellen Transferzeiten, also Überweisungen auf andere Konten ebenso wie bei Zahlungen an mich. Ich würde sagen so 1 bis 2 Tage sind hier die Regel. Was den Support betrifft, kann ich ebenfalls nur Positives berichten, eine Antwort erhält man meist innerhalb von 2 Werktagen. Da ich das Girokonto bei der Netbank nicht als Gehaltskonto nutze, habe ich dort keinen Dispo eingerichtet. Mir ist aber leider schon paar Mal passiert, dass das Konto ins Minus gerutscht ist, weil Zahlungen zu spät eingegangen sind. Eigentlich wird ein solches Minus sofort wieder zurückgebucht, die Netbank aber buchte nach einer Mail von mir meine Lastschriften nicht zurück und so hatte ich 1 bis 2 Tage Zeit das Konto via Überweisung von einem Tagesgeldkonto wieder auszugleichen. Dieses kulante Vorgehen halte ich für sehr ehrenhaft, denn so müsste ich bei einer Lastschriftrückgabe mit nicht unerheblichen Gebühren rechnen. Ich habe auch schon mal einen Neukunden bei der Netbank geworben, dafür gab es für den Neukunden und für mich eine Prämie in Höhe von je 50 Euro, die innerhalb weniger Tage auf meinem Konto waren. Fazit: eine ehrliche und sehr flotte Direktbank mit tollem Service. Nicht umsonst die beste Online-Bank 2012 (Focus Money)!
C. T.

25.11.2012 | netbank: Von allen anderen überholt
Die Berichte über die Kopf-durch-die-Wand-Methodik der NetBank-Sachbearbeiter häufen sich in letzter Zeit offensichtlich hier - leider muss ich den vorhandenen noch einen hinzufügen. Ich habe seit 1998, also seit 14 Jahren, ein Privatkonto bei der Netbank. Nach meiner Selbständigkeit gingen mir die rigiden Dispokreditvergaberichtlinien doch arg gegen den Strich, nach einigen Jahren fruchtlosem Hin und Her habe ich es in 2005 aufgegeben, mein Hauptkonto zur Comdirect verlegt und nutze seitdem die Netbank nur noch als Nebenkonto für diverse Zwecke - allerdings mit regelmäßigen Geldeingängen und Buchungen. Als die Netbank die Giroloyal-Konten mit erhöhten Guthabenzinsen eingeführt hatte, hatte ich fünfstellige Beträge auf dem Tagesgeldkonto der Netbank geparkt. Auf meine Nachfrage hin, ob das Konto nicht auf ein GiroLoyal umgestellt werden könne, weil es doch schon seit vielen Jahren bestehe und regelmäßig Geldeingänge aufweise, kam - man ahnt es schon fast - die Antwort, dass dies nicht möglich sei. Das GiroLoyal-Konto setze voraus, dass man keine Geldeingänge mit Betreffen außerhalb von "Gehalt", "Sold" etc. berücksichtigen könne. Die eingeräumte Dispolinie von 1.000 Euro hatte die Netbank seit 11 Jahren nicht angepasst. Kürzlich hatte die Sachbearbeiter offenbar aber irgendetwas gestochen, und sie taten es doch. Allerdings haben sie es versäumt, mich davon in Kenntnis zu setzen, ich habe es durch eine zurückgegangene Lastschrift und meinen Klärungsanruf bei der Bank selber in Erfahrung bringen müssen. Dass so etwas unwirksam ist, braucht eigentlich keine Erwähnung. Die Kommunikation danach war auch schlecht: Erst hieß es, die Mitteilung zur Senkung der Dispokreditlinie befände sich in meiner Postbox. Auf meine schriftliche Beschwerde hin mit der Aufforderung wegen der Unwirksamkeit der Kündigung die bisherige Kreditlinie umgehend wiederherzustellen, soll mir die Mitteilung auf einmal per Post zugegangen sein - ein Nachweis blieb aus, eine Reaktion auf meine Aufforderung auch. Eine Beschwerde beim Ombudsmann der Banken brachte nur noch mehr Phrasendrescherei, bei alledem lagen die Reaktionszeiten bei bis zu einer Woche. Das Fazit: Die als "erste Internetbank" gegründete Netbank wurde von der Zeit zweifellos überholt. Die Zinssätze sind nicht berauschend, der Spielraum für etwaige Konditionen gleich null, die Kreditvergabe ist überrestriktiv, die Möglichkeiten zur Bargeldeinzahlung oder Verrechnungsscheck-Einreichung nicht vorhanden, das Kommunikationsverhalten fragwürdig, HBCI für das Internetbanking ist immer noch ein Fremdwort und das Online-Banking nervt bei jedem Login mit Captchas - das machen viele andere Direkt- und Online-Banken deutlich besser.
Dorian G.

04.11.2012 | netbank: 13 Jahre Kunde
Ja so lange schon. Ich bin 1999 zu der Netbank gegangen, weil es super war, dass man über 4% auf sein Girokonto bekam. So musste man nicht dauernd umschichten und bekam für sein Gehalt ab dem ersten Tag Zinsen. Inzwischen sind es nur noch 0,75% und ich ziehe jetzt mit meinem Gehalt und dem Gehalt meiner Frau zu der DKB um. Dort gibt es wenigstens noch 1,55% auf dem Konto der Visacard. So kann ich auch wieder 2 Konten schließen, denn die Netbank braucht man bei den Konditionen nicht mehr. Zudem ist das Internetbanking bei der DKB wesentlich moderner und umfänglicher. Das Banking der Netbank ist eine Kopie des Bankings der Spardabank und somit bei Weitem nicht so interaktiv wie bei der DKB. Man merkt, dass dieses Banking eigentlich für Filialbanken konzipiert ist. Zudem stört mich inzwischen gewaltig, der quartalsweise Zwang, seine Kontoauszüge holen zu müssen, sonst bekommt man die zugeschickt. Das gibt es bei der DKB auch nicht.
anonym

31.08.2012 | netbank: Enttäuscht
Ich blicke ich auf 12 Jahre-netbank-Erfahrung zurück. TAN-generierte Aufträge will die netbank am nächsten Werktag bearbeitet haben. Nach 3 Werktagen sende ich eine Erinnerung, die nicht beantwortet wird. Eingangsbestätigungen gibt es hier ja generell nicht. 1999 mit dem Alleinstellungsmerkmal - Girokonto mit hohem Guthabenzins gestartet - wurde die netbank erfolgreich. Auch wenn ich als Kunde eher verwaltet als behandelt wurde. Mit den Jahren wurden die Konditionen sehr verschlechtert. Die Einführung einer Aufspaltung in ein Giro- und ein Tagesgeldkonto machten so zusätzliche Umbuchungen zwischen den Konten notwendig. Einen relevanten Guthabenzins gab es plötzlich nur noch für Gehalts-Girokonten! Zeitgleich wurden andere Anbieter deutlich besser, Diba und DKB bieten sogar gratis: Girocard, VISA und Bargeld fast überall gebührenfrei (durch VISA-Geldautomaten). Dispo- und Guthabenzinsen sind auch hier schon stets besser gewesen. Und das Gehalts-Girokonto dafür nicht erforderlich! Auch deshalb sind über 2 Millionen Kunden bei der DKB, bei der Diba über 7 Millionen Kunden. Wer braucht jetzt noch die netbank? Leider erinnert mich diese Entwicklung an die nach 7 Jahren eingestellte Advance-Bank (2003: mit zuletzt 330.000 Kunden). Ob so die netbank mit nur 165.000 Kunden weiter bestehen kann? Retten hier die verzweifelt wirkenden immer neuen Werbeaktionen (80 Euro für Girokonteneröffnung) noch irgendetwas? Ich glaube nicht. Meine Empfehlung: endlich wieder zurück zum erfolgreichen Alleinstellungsmerkmal, dem Girokonto mit hohem Guthabenzins (ohne weitere Bedingungen). Oder hat die 75%-ige Eigentümerin LBB andere Vorhaben mit der netbank? Eine fast bedeutungslose Nischen-Bank ist die netbank bereits heute, nach 12 Jahren.
P. Seidel

20.07.2012 | netbank: Service kaum vorhanden
Die netbank bietet wie viele andere Banken auch ein kostenloses Girokonto an. Man muss es auch nicht unbedingt als Gehaltskonto führen, sondern kann es auch für andere Zwecke benutzen, um z. B. Geld zu parken oder es für Nebenkostenabbuchungen verwenden etc. Einzig wirklich positiv ist die Möglichkeit mTan zu nutzen, das schaffen viele andere Banken immer noch nicht und bieten nur iTan-Listen an. Ansonsten ist der Service sehr limitiert. Die Gestaltung des Onlinebankings erinnert an Software der 90er Jahre. Es ist nicht möglich einzelne Umsätze als Buchungsnachweis separat auszudrucken. Auf Online-Anfragen über das angebotene Kontaktformular wird entweder gar nicht reagiert oder sehr verzögert nach frühestens 3-4 Tagen. Ich kann mit diesen und anderen Einschränkungen leben, da ich das Konto nur nebenher nutze, als Gehaltskonto kommt es definitiv nicht infrage.
Ralf Krüger

05.07.2012 | netbank: Nicht kundenfreundlich
Ich war nun einige Jahre (schätze 7 Jahre) Kunde bei der netbank und am Anfang sehr zufrieden. Das hat sich leider mittlerweile komplett geändert. Zusätzlich habe ich noch ein Girokonto bei einer regionalen Genossenschaftsbank. Vor 3 Jahren musste ich meine netbank-Kreditkarte wegen missbräuchlicher Verwendung der Daten (solange ich in Italien in Urlaub war, wurde bei Versendern an andere als meine Adresse Waren bestellt und meiner Karte belastet) sperren lassen. Mir wurde unverzüglich eine neue Karte zugeschickt. Jedoch nie die dazu gehörige PIN. Ich habe das dann öfters reklamiert. Die neue PIN habe ich heute noch nicht. Dann habe ich vor ein paar Monaten ein Schreiben erhalten, dass mir der Dispo (den ich nie in Anspruch genommen hatte) gestrichen würde, da auf dem Konto kein Gehaltseingang sei. Da ich selbständig bin (was der netbank bekannt war) kann es gar nicht sein, dass ich einen Gehaltseingang habe. Ich habe mir dann die Mühe gemacht, ein riesen Formular mit allen persönlichen finanziellen Angaben auszufüllen und abzuschicken. Da wollten die dann auch die Bilanzen aller meiner Firmen haben. Ich habe jedoch nur den persönlichen Einkommensteuerbescheid mitgeschickt. Was ist dann passiert? Nichts mehr weiter gehört - nichts weiter gedacht. Bis ich dann am letzten Wochenende nach dem Tanken bezahlen wollte. Kreditkarte der netbank gesperrt, auch EC-Karte gesperrt. Zu dem Zeitpunkt war ein 5-stelliger Betrag Guthaben auf dem Konto. Na prima, Bargeld hatte ich in dem Moment auch nicht dabei. Zum Glück noch die EC-Karte meiner zweiten Bank. Also wieder zuhause habe ich mich zuerst mal in das Kundencenter eingeloggt. Ergebnis: Die Kreditkarte taucht dort gar nicht mehr auf, Verfügungsrahmen des Girokontos auf Null und immer noch 5-stelliges Guthaben. Also habe ich mich an den Kundenservice gewendet. Antwort: lapidares Standardschreiben, dass das Konto weiter auf Guthabenbasis geführt wird und, da ja kein Gehaltseingang, nur noch 0,1% Guthabenzins. Mit keinem Wort wurde auf meine Fragen zur Kreditkarte etc. eingegangen. Mittlerweile habe ich 2 weitere Beschwerde-Mitteilungen geschrieben. Beide blieben unbeantwortet. Mittlerweile habe ich das Konto gekündigt - ebenfalls ohne Reaktion vonseiten der netbank.
anonym

20.05.2012 | netbank: Giro Loyal ist top
Ich bin nun schon ca. 7 Jahre Kunde bei der netbank. Ich habe mein Konto damals dort eröffnet, als meine lokale Sparkasse anfing, Kontogebühren zu verlangen. Damals suchte ich nur ein Konto, was nichts kostet und welches ich nicht dauernd umziehen muss (wie es z. B. bei Sparkasse Stadt1 zu Sparkasse Stadt2 der Fall war). Mit dem Loyal-Bonus ist die Bank genial. Da man eh immer etwas Geld auf dem Girokonto herumliegen lassen sollte, gibt es so auch noch Zinsen dafür. Die Oberfläche (insbesondere die "Classic"-Oberfläche) ist leicht zu bedienen und der Support per Formular/E-Mail ist schnell und hilfreich. Die Kreditkarte sollte man sich da unbedingt holen, da es nicht so viele Cashpool-Automaten gibt und man so auch kostenlos an Bargeld kommt. Noch ein großes Plus: Man muss kein mTan verwenden, sondern kann das in meinen Augen sicherere iTAN benutzen (es gibt inzwischen Smartphone-Viren). Schwach ist die Bank bei Tagesgeld, Festgeld, Depot, Sparpläne auf Fonds. Aber man sollte heutzutage sein Geld eh nicht nur einer Bank anvertrauen.
anonym

16.05.2012 | netbank: Zufriedener Kunde
Ich bin nun schon viele Jahre Kunde der Netbank. Das Hauptargument für mich war, dass man hier einen ordentlichen Zins auf Guthaben auf dem Gehaltsgirokonto bekommt. Bei mir ist das Giro immer im positiven Haben-Bereich, sodass ich hier auch ordentliche Zinsen über das Jahr gesehen bekomme. Aktuell ist der Zins aber überall ziemlich niedrig und deckt in etwa den Verlust durch Inflation aus, aber dafür kann die Bank ja nichts. Bisher wurden Probleme mit z. B. Passwort vergessen oder Sperrung des Kontos durch Fehlbedienung sehr schnell durch die Bank geklärt. Das Online-Banking entspricht 1:1 dem Portal der Sparda Bank (zumindest in Hessen). Mein Fazit wer keine persönliche Vor-Ort Betreuung benötigt und Zinsen auf Giroguthaben möchte, wird zufrieden sein.
anonym

05.04.2012 | netbank: Sicherheit
Am 02.04.12 habe ich einen Betrag von meinem Netbank-Girokonto zu einer anderen Bank eingegeben, der auch verbucht wurde. Bis heute (05.02.12) erfolgte keine Gutschrift bei der anderen Bank. Bei einem Anruf bei der Netbank (lange Warteschleife für 14 Cent die Minute) erfuhr ich, dass es am 02.04.12 Probleme bei Überweisungen gab, die bis heute noch nicht behoben bzw. geklärt werden konnten. Da frage ich mich wirklich, ob mein Geld bei der Netbank noch sicher ist. Auch die telefonische Erreichbarkeit der Netbank lässt sehr zu wünschen übrig, zumal jede Minute 14 Cent kostet. Wenn bis heute Abend keine Gutschrift auf der Bank habe, wo das Geld eigentlich ankommen sollte, werde ich mich wohl an die Bankenaufsichtsbehörde wenden müssen. Schade, bisher war ich eigentlich zufrieden!
Joachim Mauer

19.03.2012 | netbank: Internetbank mit zu wenig Datenschutz
Der Zinssatz für das Gehaltskonto ist ganz gut. Für Tagesgeld gibt es zurzeit besser Banken. Der Hammer war jedoch die Kommunikation mit der Netbank: Als Kunde benutzte ich die verschlüsselte Internetbanking-Anwendung und bekam die Antwort inklusive meiner Anfrage als E-Mail in Klartext zugemailt. Verschlüsselte Kommunikation gibt es hier nur vom Kunden in Richtung Bank, umgekehrt nicht. Die Krönung war schließlich, als man mir anlässlich des bevorstehenden Kontenauflösungstermins eine E-Mail schrieb und auf die fehlende Kreditkarte hinwies. Die E-Mail enthielt die komplette Kreditkartennummer. Datenschutz 0. Die Netbank sollte hier meines Erachtens ein Postfach in ihr Internetbanking implementieren, über welches mittels https (verschlüsselt) kommuniziert werden kann.
Bernd Müller

01.03.2012 | netbank: Girokonto top, Service gut
Ich bin seit langer Zeit Kunde bei der netbank. Die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto ist dauerhaft gut. Der Brokerage-Bereich (Wertpapierhandel) stellt so manche Direktbank in den Schatten, denn die Spesen liegen pro Kauf/Verkauf bei nur 10 Euro. Die hier geäußerte Kritik, dass die Bank nicht auf Serviceanfragen reagieren würde, kann ich nicht teilen. Mein Serviceauftrag die SMS-Nachricht bei Kontobewegungen wieder abzuschalten (zubuchbar, kostet 1,50 Euro pro Monat) wurde prompt ausgeführt. In den übrigen Produkten ist die Bank eher schwächer aufgestellt, insbesondere der Tagesgeldzinssatz von 0,10 Prozent weniger als auf dem Girokonto ist nicht nachvollziehbar und wirkt eher abschreckend. Fazit: Girokonto und Wertpapierhandel sind top, andere Produkte wie Tagesgeld oder Sparbriefe/Festgeld als Ergänzung bei anderen Banken abschließen.
Thorsten Rohweder

29.02.2012 | netbank: Prämie bei der netbank
Die netbank wirbt mit 70 Euro Prämie bei einem Gehaltseingang von mindestens 200 Euro. Die Prämie soll nach 3 Monaten ausgezahlt werden. Aber was niemand sagt ... man muss den richtigen Button drücken! Welcher der richtige Button ist und wo dieser sich auf der Homepage versteckt, sagt dir bei der netbank keiner! So werden viele Kunden gelockt. Wenn dann die Prämie ausgezahlt werden soll, dann weigert sich die netbank und gibt irgendwelche Gründe an, um die Prämie nicht auszuzahlen. Diese Erfahrungen haben einige Bekannte und auch ich gemacht. Wir werden unser Girokonto bei der netbank kündigen und zu anderen Anbietern wechseln.
Guido Peter

09.02.2012 | netbank: Internetbanking-Sperre nach falscher PIN
Es ist mir nun bereits das zweite Mal passiert, das mein Internetzugang angeblich wegen falscher PIN-Eingabe gesperrt wurde. Das kann man bei dieser Bank nur erraten. Denn es kommt nach Eingabe der Kontonummer, von PIN und Zugriffscode bei einer Sperre folgende Meldung: "Die Anmeldung ist fehlgeschlagen. Bitte versuchen Sie es erneut mit einer gültigen Kundennummer, Online-PIN und Zugriffscode". Nun kann man es so oft erneut versuchen, wie man Zeit hat, man kommt nicht rein. Man könnte ja die Nachricht erhalten: "Sie haben dreimal die falsche PIN eingegeben blablabla". Das würde sogar ich verstehen. Auch kommt es häufig vor, dass die Meldung erscheint: "Das Internetbanking steht momentan nicht zur Verfügung, versuchen Sie es später." Mittlerweile weiß ich, dass diese Meldung oft nicht stimmt. Man muss nur auf Umsätze klicken und schon sieht man seine Umsätze und kann alle Funktionen nutzen. Da ich momentan in Thailand wohne, vermute ich als Ursache der Sperre, dass die Internetverbindung kurzzeitig unterbrochen war (passiert hier oft bei WiFi). Ich habe auf keinen Fall die PIN dreimal falsch eingegeben. Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich kündigen.
Wolfgang Rieske

12.10.2011 | netbank: Erweist sich als unwillige Bank und richtet kein P-Konto ein
Ich bin schon seit vielen Jahren Kunde und habe dort mehrere Konten und hatte bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ende August hat mir die Gerichtskasse Frankfurt unvermittelt meine Konten gepfändet mit der Folge, dass ich erst mal keine Überweisungen mehr tätigen konnte. Auch der anschließende Schriftverkehr lässt erkennen, dass man dort offenbar nur ziemlich unqualifizierte Leute beschäftigt deren Funktion nicht über das Versenden von Formbriefen beziehungsweise Form-E-Mails hinausgeht, denn eine qualifizierte Antwort auf den Inhalt meiner Schreiben habe ich bis heute noch nicht erhalten! Sogar vorher abgebuchte Zahlungen, die mir bereits per Onlinebanking als bezahlt gemeldet wurden, sind anschließend teilweise wieder rückgängig gemacht worden, was mich sehr verwundert und noch einigen zusätzlichen Ärger beschert hat. Erst über eine Woche nach der Pfändung habe ich von der Netbank den dazu gehörigen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss zugesendet bekommen. Obwohl die Netbank die Online-Tochter der relativ großen und als solide geltenden Sparda-Banken ist, stellt sich die Netbank nun jedoch als unwillige Billigbank heraus. Obwohl die Netbank laut Gesetz ein bestehendes Girokonto innerhalb von 4 Tagen in ein P-Konto umwandeln muss, damit man darüber wieder seinen Zahlungsverkehr abwickeln kann und ich ihr dafür einen ausgefüllten Antrag, zusammen mit einem längeren anspruchsvollen Brief zugesendet habe, in der ich sie über meinen kompliziert zu berechnenden, persönlichen Pfändungsfreibetrag (nur 1.029,99 Euro Basisbetrag!) in Kenntnis gesetzt habe, reagiert sie nun überhaupt nicht mehr. Auch nach mittlerweile 6 Wochen nach der Pfändung, 2 von 3 gekündigten Girokonten und mehreren Fax-Nachfragen hat mir die Netbank immer noch kein P-Konto eingerichtet und antwortet auch auf meine E-Mails und Faxe nicht mehr. Meine mehrmals geäußerte Bitte um Rückruf eines zuständigen und qualifizierten Mitarbeiters zur Klärung eventueller Fragen und Probleme wurde bis heute nicht nachgekommen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Mitarbeiter offensichtlich auch überfordert sind und nach allgemein immer weiter einreisender Manier Probleme einfach durch Nichtstun und Verweigerung aussitzen. Andererseits ist sie aber eine Voll-Bank und muss die gesetzlichen Anforderungen an eine Bank erfüllen, wie es auch jede andere Firma in Deutschland machen muss, auch wenn sie das Geld kostet. Mittlerweile bin ich der Ansicht sie wollen mich dazu bringen, komplett zu kündigen, wie ich verblümt einer der E-Mails nach der Kontopfändung entnommen habe, und mir eine andere Bank zu suchen, das derzeit jedoch schwierig sein könnte.
Jürgen K.

14.09.2011 | netbank: Gute Direkbank
Bin nun schon viele Jahre Kunde bei dieser Bank. Die wenigen nötigen Kontakte zur Hotline verliefen reibungslos. Im Moment der größte Pluspunkt bei dieser Bank ist das alte "Classic" Web-Interface. Über die Verschlimmbesserungen der neuen Seite wurde hier schon berichtet, aber allein die Tatsache, dass die Bank das alte Interface nach wie vor anbieten ist sehr positiv. Vielleicht kommt ja irgendwann auch die Einsicht, dass für ein Bank-Interface nicht jeder Webdesign-Modetrend mitgemacht werden muss ... Auch positiv: Nach wie vor gibt es das klassische iTAN-Verfahren, nach meiner Meinung immer noch das sicherste, da vollkommen vom PC getrennt.
Helge R.

20.06.2011 | netbank: Bearbeitet Servicemitteilungen nicht
Ich bin seit der Gründung der Netbank dort Kunde, werde mich jetzt jedoch endgültig von ihr trennen. Um eine Aufstellung der Zinserträge für meine Steuererklärung zu erhalten, musste ich innerhalb von 2 Monaten ganze 4 Mitteilungen an die Bank schicken, bis jemand mein Anliegen überhaupt bearbeitete. Die Spitze der Ernüchterung war eine Antwort, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich normalerweise die Zinsen nicht steuerlich geltend machen muss, die Bescheinigung aber an mich versendet wurde und die Info, dass man leider die Bescheinigung nicht vorfristig vor Ablauf des Kalenderjahres versenden kann (???). Das ist übrigens kein Einzelfall. Für meine Frau - sie hat ein eigenes Konto bei der Netbank - habe ich dieselbe Prozedur durchgemacht. Allerdings fand sie schon nach der dritten E-Mail einen Ansprechpartner, der endlich die Bescheinigung ausstellte. Abgesehen davon nerven die ständigen quartalsweisen Mitteilungen, man sei nunmehr Vorzugskunde, dann mal nicht mehr.
2007 teilte mir die Netbank mit, man freue sich, nunmehr auch Freiberuflern ein Konto anbieten zu können. Ich bin mit meinem Privatkonto wohlgemerkt seit 2001 Kunde. Also habe ich mein Geschäftskonto dorthin verlegt. Nach zwei Jahren bekam ich die Mitteilung, man sei eine reine Privatkundenbank und werde nach Ablauf einer 2-Wochen-Frist keine Überweisungen mehr für den geschäftlichen Betrieb annehmen, sondern zurücksenden. Was mir ebenfalls auffiel, ist dass die Netbank seit ein oder zwei Jahren nicht mehr die abgeführte Kapitalertragssteuer in der Quartalsabrechnung aufführt. Ich nahm deshalb an, keine Steuer abgeführt zu haben. Erst später ist mir aufgefallen, dass die Steuer ohne jede Ankündigung schlichtweg nicht mehr aufgeführt wird. Deshalb habe ich ja dann schließlich auch die obige Bescheinigung für die Zinseinkünfte meiner Steuererklärung benötigt. Alles in allem ist es in den letzten Jahren sehr frustrierend gewesen, Kunde der Netbank zu sein.
anonym

03.06.2011 | netbank: Eher mittelmäßige Bank
Im Frühjahr habe ich bei der Netbank ein Girokonto eröffnet. Motiviert durch ein Eröffnungsangebot von EUR 50,- Startguthaben bei monatlichem Gehaltseingang von mindestens EUR 200,-. Die Eröffnung selbst gestaltete sich als problemlos und zügig. Positiv hervorzuheben ist der gute Kundenservice. Ich habe nämlich einmal meine PIN vergessen und nach Rücksprache mit dem Kundenservice (Festnetztarif) umgehend eine neue PIN zugeschickt bekommen. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken war dies kostenlos. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die No-Risk-Garantie, laut der die Bank im Missbrauchsfall die Schuld des Kunden nachweisen soll und nicht wie bei vielen anderen Banken der Kunde seine Unschuld. Inwiefern das auch stimmt, kann ich mangels eigener Erfahrungen nicht beurteilen. Negativ halte ich aber alles andere bei der Bank. Die Banking-Oberfläche ist eher unübersichtlich, die Zahlungsvorgänge unnötig kompliziert. Den Hauptkritikpunkt an der Netbank finde ich aber die Postbox und dort insbesondere die Kontoauszüge. Letztere werden bei jedem Einloggen aus welchen Gründen auch immer stets neu generiert. Fazit: Das Eröffnungsangebot könnte man eventuell mitnehmen, von einer aktiven Nutzung rate ich ab. Das Konto habe ich nach etwa vier Monaten Nutzungsdauer wieder aufgelöst.
Arno Smeets

21.05.2011 | netbank: Die Bank, über die man sich täglich ärgert
Mit den typischen NixNett-Bank-Tricks sollen Benutzer des "Classic Banking" offensichtlich zum Umstieg auf das "Modern Banking" gezwungen werden: Über das mit Datenmüll aufgeblähte Modern Banking wurde hier schon an anderer Stelle berichtet, sodass ich (da mit ISDN Geschwindigkeit behindert - "weiße Flecken" gibt es in Deutschland ja noch viele) weiter auf das Classic Banking zurückgreife, welches die netbank aber wohl gerne abschalten möchte. Mittlerweile benötige ich dort mindestens 2 bis 3 Versuche, mich einzuloggen. Jetzt kommt zunächst trotz korrekter Eingaben stets die Nachricht: "Ihre Anmeldung ist fehlgeschlagen, bitte versuchen Sie es erneut." Eine Betrachtung aus der Sicht des Kunden hat es bei der netbank noch nie gegeben, eine Diskussion mit denen ist völlig sinnlos. Und kein normales Unternehmen würde den Benutzer so deutlich für dumm verkaufen.
Ein anderes Ärgernis, das eben das tägliche Einloggen erfordert, ist die Handhabung des Dispos: Zwar habe ich hohe monatliche Zahlungseingänge, aber halt keine Gehaltszahlungen, also auch keinen Dispositionskredit oder Zugang zu .Loyal. Eigentlich ist mir das egal, da ich eh nicht die hohen Dispozinsen zahlen will und deshalb hatte ich, als das Girokonto noch verzinst wurde, dort mindestens einen Monatsumsatz als Guthaben und konnte somit z. B. ruhig in den Urlaub fahren. Heute halte ich das Giro auf möglichst geringem Niveau und parke das Geld auf dem angeschlossenen Tagesgeldkonto, von dem ich ja ausschließlich auf das Girokonto transferieren kann, das Geld dort für die netbank also eine absolute Sicherheit darstellt. Aber selbst wenn auf dem Tagesgeldkonto z. B. zwanzigtausend Euro Guthaben liegen, lässt die netbank eine Abbuchung über 200 Euro platzen, wenn dadurch das Giro um 12 Euro überzogen wäre (dies ist kein fiktives Beispiel, sondern tatsächlich so geschehen und wird weiter so gehandhabt). Verglichen mit der netbank ist das Finanzamt da schon eher ein Sozialhilfeverein. Für Leute mit Gehaltsüberweisungen, die sich nicht daran stören, dass ihr Gegenüber ein starrer Computer (mit Fehlprogrammierung und häufigem Programmwechsel) ist, wegen der theoretisch günstigen Konditionen vielleicht ein Angebot. Da für mich allerdings auch der Ärger zählt, mittlerweile eine NixWieWeg Bank.
Wilfried M.

14.05.2011 | netbank: Ein guter Anbieter mit nur kleinen Schönheitsfehlern
Als Schüler ohne ein festes Einkommen habe ich einen Anbieter gesucht, der einfach nur mein Geld auf einem Girokonto "lagert". Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich auf die Netbank gestoßen. Ich las mir die Konditionen durch (keine Kontoführungsgebühren, Zinsen aufs Guthaben, etc.) und war in diesem Punkt begeistert. Es folgte die Kontoerstellungsprozedur auf der Internetseite von Netbank, eigentlich ganz einfach, jedoch dauerte es bei mir 2 Wochen, weil noch ein Post-Ident-Verfahren absolviert werden musste und Netbank ein wenig länger gebraucht hat, nachdem die wichtigen Dokumente zum Abschluss einer Girokontoeröffnung schon eingegangen waren. Als dann letztendlich mein Konto zur Verfügung stand, gab es keinerlei Probleme mit der Netbank. Bei Fragen an den Kundenservice wurde stets schnelle und kompetente Hilfe geboten. Das Online-Banking ist auch sehr problemfrei und durch die übersichtliche Website ganz einfach zu handhaben. Ein weiteres Feature ist das Telefonbanking, das 6ct die Minute kostet, eigentlich kein teurer Minutenpreis, eine gratis Telefonnummer wäre aber natürlich wesentlich komfortabler. Alles in allem ist Netbank klar zu empfehlen, besonders für Schüler, Studenten oder für Leute, die Netbank nicht als Gehaltskonto führen wollen. Von mir gibt es beide Daumen hoch!
Peter W.

04.05.2011 | netbank: Komplizierte Konditionen
Es gibt drei Kriterien, die für mich bei Wahl einer Direktbank entscheidend sind: dies sind Kundenservice, Transparenz und gute Konditionen. Einen sehr guten Kundenservice bietet die Netbank auf jeden Fall, denn am Telefon wird man gut beraten und muss auch nicht allzu lange warten. Leider ist die Hotline der Netbank nicht kostenlos. In puncto Transparenz hat mich die Netbank leider nur teilweise überzeugt. Seitdem ich vor nun fast 2 Jahren das GiroLoyal-Konto dort eröffnete wurde ich bereits zweimal per Post über eine Anpassung der Zinsen informiert, dies ist unter dem Aspekt der Transparenz vorbildlich. Die Idee, dass Kunden mit einem guten Zins belohnt werden, wenn sie das Girokonto als Gehaltskonto verwenden, finde ich an sich auch sehr gut. Doch die Konditionen hierzu sind viel zu kompliziert. Obwohl ich die Bedingungen für den Treuebonus erfülle, kam ich bislang nicht in den Genuss der besseren Konditionen. Auch der Kundenservice konnte mir hierbei nicht zufriedenstellend weiterhelfen. Leider verlangt die Netbank für so manche Leistung Gebühren, die teilweise im Centbereich liegen. So werden etwa für das m-TAN Verfahren Gebühren erhoben, was eigentlich heute schon zu Standard gehören sollte. Das Onlinebanking ist sehr intuitiv gestaltet und äußerst übersichtlich. Leider ist die Postbox nicht besonders einfach zu handhaben. Zu Beginn wunderte ich mich immer, dass kein Kontoauszug im Postfach lag und ich (gegen Gebühr) den Kontoauszug per Post zugesandt bekam. Das Geheimnis lüftete sich, als ich etwas herumprobierte: man muss im Postfach zuerst selbst die Kontoauszüge abholen. Dies ist allerdings nicht gerade intuitiv. Leider viel zu kompliziert ist auch der Umgang mit der Kreditkarte. So entfällt die Jahresgebühr der Masterkarte nur, wenn ich eine bestimmte Umsatzschwelle überschreite. Alles in allem kann ich sagen, dass es sich bei der Netbank um eine seriöse Direktbank handelt, was sich am guten Kundenservice und der No-RIsk-Garantie zeigt. Leider sind aber die Konditionen der Netbank nicht gerade leicht zu durchschauen und es fallen schnell Gebühren an, die man als Direktbankkunde heute so nicht mehr gewohnt sein sollte. Da ich auf eine andere Direktbank mit verständlicheren Konditionen gestoßen bin, wo auch keine weiteren Kosten anfallen, habe ich mein Girokonto bei der Netbank inzwischen wieder aufgelöst.
Tanja Weber

01.04.2011 | netbank: Gerne wieder
Ich bin seit Ende 2009 Kunde der netbank. Damals waren meine Frau und ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, das eigene "Taschengeld" neben dem sonst genutzten Girokonto verwalten zu können. Da wir eine saubere Trennung bei den Zahlungen haben wollten, hat sich das Konto geradezu als Online-Girokonto angeboten. Die Eröffnung unserer Konten haben wir nicht bereut! Über das einfach gestaltete Web-Interface, das zwischendurch auch noch mal einen Facelift erhalten hat, lassen sich alle wichtigen Funktionen sofort erreichen. Hervorzuheben ist auch die Funktion, Kontoauszüge direkt abrufen zu können, sodass diese einem nicht wie bei anderen Banken üblich, kostenpflichtig via Post zugesendet werden. Des Weiteren gab es zum Girokonto auch noch ein Tagesgeldkonto "umsonst" dazu, sodass man auch schnell sein erspartes gewinnbringend anlegen kann. Neben der "normalen" Nutzung als Girokonto empfiehlt sich das Girokonto der Netbank vor allem dadurch, dass die Eckbedingungen gegeben sind, es als Online-Konto zu nutzen: kein Zwang zur EC-Karte, keine Kontoführungsgebühren. Ohne Einschränkung lässt sich auch der telefonische Service weiterhelfen: Als ich mal meine PIN für das Web-Interface vergessen hatte, wurde mir schnell, unkompliziert, freundlich und kompetent weitergeholfen und innerhalb kürzester Zeit habe ich meine neue PIN in der Hand gehalten. Wie heißt es auf der großen Auktionsplattform im Internet immer so schön: "Gerne wieder!" :-)
Manuel Bernhardt

01.04.2011 | netbank: Der Verlockung erlegen - aber Wechsel leicht gemacht
Wer freut sich nicht, wenn man Geld geschenkt bekommt und dann auch gleich noch 110 Euro. Mit diesem Prämien-Angebot hat mich die Netbank erfolgreich im Februar 2011 zu ihrem giroLoyal-Konto gelockt. Danach bekomme ich nach vollständiger Kontoeröffnung sechs monatliche Gutschriften in Höhe von 10 Euro und zusätzlich nach drei aufeinanderfolgenden Gehaltseingängen eine 50 Euro Sofort-Prämie. Neben der auch sonst im Online-Bereich üblichen kostenlosen Kontoführung und weltweit kostenlosen Bargeldabhebung - hier mit Mastercard - bekommt man 1,60% p. a. variabel bei monatlichem Einkommenseingang direkt auf das Girokonto. Die Beantragung des Kontos über ein Onlineformular war denkbar einfach. Die Unterlagen für das Postidentverfahren kann man auch sofort mit ausdrucken und damit bei der Post die notwendige Legitimation durchführen. Der Versand der Unterlagen erfolgt dann kostenlos über die Post. Das gesamte Verfahren wird auch sehr anschaulich in einem Video auf der Homepage der Netbank dargestellt. Die Bestätigung der Kontoeröffnung sowie alle sonstigen Unterlagen, Karten, PIN-Nummern und TANs kamen innerhalb von 5 Tagen per Post. In der Zwischenzeit habe ich meine Gehaltsstelle und alle anderen Gesellschaften über den Kontowechsel informiert. Dafür gibt es bei der Netbank tolle Checklisten und Mustervordrucke. Ich hatte somit einen Aufwand von ca. einer erträglichen Stunde. Zum Ablauf des ersten Monats habe ich die ersten 10 Euro erhalten, das Gehalt ist auf dem neuen Konto eingegangen und die Versicherungen werden auch schon richtig abgebucht. Soweit so gut. Was mich jedoch erheblich stört, ist das Onlinebanking mit einer sehr gewöhnungsbedürftigen Benutzerführung. So habe ich beispielsweise erhebliche Zeit darauf verwendet, endlich einen Dauerauftrag einzurichten. Da kenne ich von anderen Banken erheblich bessere Lösungen. Was die Verzinsung angeht, sind andere Angebote zwar weitaus attraktiver und werden auch von mir entsprechend genutzt, aber für die üblichen Sicherheitsbeträge direkt auf dem Konto gibt es kaum ein besseres Angebot. In einem Jahr werde ich entscheiden, ob sich die Netbank weiterhin lohnt. Sollte jedoch ein anderer seriöser Anbieter wieder ein tolles Lockangebot haben, ist mein nächster Wechsel sicher. Kontoanbieter-Hopping ist heutzutage wirklich sehr einfach, mit relativ wenig Aufwand verbunden und ertragreich - man darf nur den Überblick nicht verlieren.
Christian Edler

31.03.2011 | netbank: Alles in allem ein guter Anbieter
Aufgrund einer Aktion mit Gewährung eines zusätzlichen Eröffnungsbonus entschied ich mich, ein Girokonto bei der netbank zu eröffnen. Der ursprüngliche Antrag lautete auf zwei Kontoinhaber. Da mein Ehepartner im Krankenhaus lag, sollte die Eröffnung doch nur auf einen Kontoinhaber erfolgen. Also: Passage zum 2. Kontoinhaber gestrichen. Antwort der Bank auf den mit Postident eingereichten Eröffnungsantrag: Durch händische Änderungen wird der Antrag ungültig. Wenn man nur einen Kontoinhaber wünscht, solle man einen neuen Antrag ausfüllen. Da das Eröffnungsangebot aber abgelaufen war, haben wir doch den ursprünglichen Antrag (mit Postidents von beiden Kontoinhabern - dies geht auf einem Postident-Coupon) eingereicht. Das Konto wurde im üblichen Zeitrahmen eröffnet; das Konto funktioniert nicht besser oder schlechter als bei anderen Banken. Was uns aber sehr gestört hat: Den PIN-Briefen ist von außen nicht anzusehen, welche PIN enthalten ist. Dies ist bei anderen Banken nicht so. So war erst im vierten geöffneten PIN-Brief die anfangs gesuchte Online-Pin enthalten. Nach dem Eintreffen weiterer PIN-Briefe wiederholte sich das: Im achten PIN-Brief war die gesuchte TAN-Liste. Aber nicht die gesuchte, sondern die vom Partner. Bei anderen Banken ist von außen erkennbar, welche PIN drin ist. So öffne ich z. B. Telefon-PINs nie (bzw. erst, wenn ich sie benötige). Zudem waren ALLE Briefe an beide Kontoinhaber adressiert. Eine Aufteilung (adressiert an den Kontoinhaber, dessen PIN enthalten ist), wäre zumindest eine kleine Verbesserung gewesen.
Katrin Kornelia Sander

02.02.2011 | netbank: Kennt eigene Konditionen nicht
Wir sind seit 2009 Kunde bei der netbank und wechseln nun aufgrund bewusster Irreführung in den Konditionen der MasterCard. Dort heißt es: Bei einem Vorjahresumsatz von mehr als 4.000 Euro ist die MasterCard kostenlos. Unser Vorjahresumsatz (also 2010) betrug weit mehr als 4.000 Euro, trotzdem wurden uns die Gebühren abgebucht. Eine sehr erbärmliche E-Mail-Antwort der netbank sagte aus, dass die Gebühren am Anfang eines Jahres abgebucht werden und im nächsten Jahr wieder gut geschrieben werden, wenn mehr als 4.000 Euro umgesetzt wurden. Eine Woche später bekommt man die Gebühren aber wieder für das folgende Jahr abgezogen und das gleiche Spielchen beginnt erneut. Im Klartext: Man leiht der Bank 20,00 Euro für ein Jahr! Das entspricht nicht der Definition. Auch eine telefonische Kontaktaufnahme blieb erfolglos. Für meinen Teil ein enttäuschendes Ende. Wir wechseln zur DiBa.
Volker Bock

17.11.2010 | netbank: Überarbeitetes Online-Banking eher mau
Wie bereits Ende Oktober 2010 per Newsletter mitgeteilt, ist nun das neue Online-Banking zum Girokonto bei der netbank verfügbar. Ich finde, dass das bisherige Online-Banking aufgeräumt, schlicht und sehr übersichtlich ist. Für mich bestand und besteht hier kein Verbesserungsbedarf. Meiner Meinung nach stellt die neue Version eher eine Verschlechterung dar. Ein einfaches Beispiel verdeutlicht dieses: Die neue Umsatzanzeige ist kleiner als im Classic-Banking (so nennt die netbank das alte Online-Banking). Stattdessen räumt das neue Online-Banking einer Werbefigur der netbank, die zufrieden zur Decke schaut, unnötig Platz ein. Kurz: Mehr Platz für Werbung auf Kosten der Umsatzanzeige. Beim besten Willen kann ich hierin keine Verbesserung erkennen! Im neuen Online-Banking ist eine interaktive Guided Tour eingebaut: Klickt man auf das Kamera-Symbol, so öffnet sich ein Menü und bei der Auswahl eines Menüpunktes wird in bewegten Bildern demonstriert, wie z. B. eine Überweisung zu erstellen ist. Naja, das empfinde ich eher als überflüssigen technischen Firlefanz. Wer einmal begriffen hat (und das ist nun wirklich nicht schwer) wie eine Überweisung vorgenommen wird, braucht nicht jedes Mal beim Einloggen die Option einer Demonstration, die unter Umständen das Starten des Online-Bankings verzögert. Ich hoffe, dass die netbank das Classic-Banking weiterhin anbietet und nicht nach einer Übergangsphase vollständig abschaltet, weil ich dem neuen Online-Banking nicht viel abgewinnen kann.
Walter-Simon Koenig

13.11.2010 | netbank: Online-Banking im neuen Gewand
Heute beim Einloggen in das Online-Banking meines netbank-Girokontos musste ich feststellen, dass sich die Bank in einem neuen Gewand präsentiert. Ich gehe kurz auf die offensichtlichsten Änderungen ein: Zunächst gilt es zu bemerken, dass der Aufbau der Online-Banking-Seite signifikant länger dauert als in der alten Version. Zumindest lässt die netbank dem Kunden die Wahl, ob er/sie sich für das neue Online-Banking oder das sogenannte "Classic"-Banking, also die alte Version, entscheidet. Es sind bei der neuen Version deutlich mehr Klicks erforderlich, um zu der Umsatzanzeige zu gelangen. Die Umsatzanzeige ist für mich die wichtigste Information überhaupt und sollte meiner Meinung nach sofort sichtbar sein. Hier gibt es drei Neuerungen. Wenn man auf das Symbol "Details" klickt, dann werden diese eingeblendet bzw. beim erneuten Anklicken ausgeblendet. Klickt man auf "Drucken", so wird eine PDF-Datei zum Ausdrucken der Umsatzanzeige generiert, die man stattdessen auch abspeichern kann. Klickt man hingegen auf "Speichern", wird eine Excel-Datei mit den Umsätzen erzeugt, die der Kunde dann selbst bearbeiten kann. Inwieweit diese Änderungen tatsächlich wesentliche Verbesserungen im Service bedeuten, wird sich noch zeigen müssen, denn bisher habe ich solche Funktionen nicht vermisst - aber vielleicht muss man sich erst daran gewöhnen.
Ute Willing

30.10.2010 | netbank: Zu keinerlei Zugeständnissen bereit
Wir haben seit fünf Jahren ein Gemeinschaftskonto bei der netbank. Dieses wird von meinem Gehaltskonto pünktlich an jedem letzten des Monats mit unserem Haushaltsgeld gefüllt. Es gibt also keinen direkten Gehaltseingang auf dieses Konto, aber doch immer einen regelmäßigen Geldeingang, der sich auch noch nie verzögert hat. Leider war es der netbank nie möglich, uns auf diesem Konto einen auch nur geringen Dispo einzurichten. Selbst eine geduldete Überziehung war nicht möglich. Somit wurde das Konto ausschließlich auf Guthabenbasis geführt. Auch mehrmaliges Nachfragen im Abstand einiger Jahre brachte kein anderes Ergebnis. Somit sind leider zweimal Lastschriften abgewiesen worden, obwohl die Wertstellung des Geldeingangs am gleichen Tag erfolgte - aber vielleicht erst nachmittags, wenn die Lastschriften bereits morgens abgebucht werden. Bei einem Schufa-Score von 97,2% kann es eigentlich nicht an uns liegen, dass die netbank bei der Vergabe von Dispositionskrediten so streng ist. Wir haben die Konsequenz gezogen und sind nun bei der comdirect, wo wir ab Antragsstellung einen entsprechenden Dispo haben. Vielen Dank!
Christoph H.

25.10.2010 | netbank: Solide, aber im Detail sehr starr
Ich bin seit langem Kunde der Netbank (mindestens 5 Jahre). Grundsätzlich funktioniert das alles ganz gut. Ich werde jetzt trotzdem wechseln (und ich bin kein "Konto-" oder "Tagesgeldhopper"), denn im Detail bzw. Alltag wird es mir zu kompliziert: Speziell ärgert mich, dass ich meinen Dispo 1x pro Jahr aktiv verlängern muss. Nachrichten kommen von der Netbank immer als Anhängsel zu Kontoauszügen (die in dem altbekannten Format verschickt werden). Mir ist es jetzt schon mehrfach passiert, dass ich die Kontoauszüge einfach abgeheftet habe und übersehen habe, dass auf Seite 10 noch eine wichtige persönliche Nachricht schlummert, nämlich, dass mein Dispo bald abläuft und verlängert werden sollte. Wenn das passiert werden dann gnadenlos Lastschriften zurückgegeben und Daueraufträge nicht ausgeführt (ich sollte eigentlich mit einem Monatsnetto von 5.000+ Euro als ordentlicher Kunde gelten ...). Der Service, von dem das ganze dann zu reparieren ist, ist sehr abweisend, nicht kundenorientiert und selten bis nie hilfreich. Da erwarte ich einfach mehr - Dispos unbegrenzt und eine ordentliche Kommunikation (und nicht auf der Rückseite von Kontoauszügen). Mir ist es auch immer wieder passiert, dass sogenannte "Aktionen" (z. B. ein Goodie, wenn das Gehalt regelmäßig eingeht) am Ende nicht in voller Höhe gezahlt werden. Auch hier ist der Kunden"service" dann sehr abweisend und erklärt weder noch hilft. Da fühlt man sich doch "gelockvogelt", auch wenn in der Werbung Wert auf Kundenbindung gelegt wird. In der Summe: Ich erwarte von meiner Bank, auch wenn es eine auf Effizienz getrimmte Bank ist, einfach mehr Qualität - für mich bleibt nach vielen Jahren der fahle Beigeschmack, dass es bei der Netbank nicht günstig, sondern billig zugeht.
O. Krause

17.09.2010 | netbank: Girokonto für alle
Als Zweit- bzw. Gemeinschaftskonto haben mein Partner und ich nun ein Girokonto bei der netbank eröffnet, das vorwiegend für gemeinsame Anschaffungen und Mietzahlungen genutzt wird. Bei monatlichem Geldeingang erhält man bei der netbank eine faire Guthabenverzinsung von 1,6%. Zusätzlich zum Girokonto erhält der Kunde noch ein Tagesgeldkonto, das zurzeit mit 1,25% verzinst ist. Die Kontoführung ist bei reiner Onlinenutzung gebührenfrei, Kosten fallen nur an, wenn man sich die Kontoauszüge per Post zuschicken lässt. Mit einem Dispozins von 9% ist die netbank im Vergleich zu anderen Banken etwas kundenfreundlicher. Als netbank-Kunde kann man außerdem kostenlos Bargeld an den Geldautomaten der CashPool-Partnerbanken abheben. Im Vergleich zur Cash Group sind das aber sehr wenige Automaten. Da dies meine Zweitkarte ist, benutze ich meine EC-Karte daher nur zum bargeldlosen Bezahlen, nicht jedoch um Geld abzuheben. Fazit: Als zweites Girokonto kann ich das netbank GiroLoyal empfehlen, insbesondere wegen der derzeit guten Verzinsung des Guthabens von 1,6% bei regelmäßigem Gehaltseingang. Das zusätzliche Tagesgeldkonto ist zwar praktisch, aber eher bescheiden verzinst. Aufgrund der geringen Geldautomatendichte eignet ist die EC-Karte der netbank nur bedingt alltagstauglich. Aber wie gesagt, als Zweitkonto absolut empfehlenswert!
Rita Hauser

16.08.2010 | netbank: Guthabenzinsen auf dem Girokonto können überzeugen
Eher durch Zufall bin ich auf das Girokonto der Netbank (Giroloyal) aufmerksam geworden. In einem Gespräch mit einer Bekannten hatte ich erfahren, dass diese Bank auch Sehbehinderten Bankunterlagen (auch TANs) in Blindenschrift bereitstellt und hier eine Art Vorreiterrolle spielt. Ich hatte mir darüber noch nie Gedanken gemacht und nehme an, dass auch andere Banken einen ähnlichen Service bieten, trotzdem hatte es einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich entschied mich hingegen wegen den attraktiven Guthabenzinsen für das Girokonto, da andere Faktoren für mich eine untergeordnete Rolle spielen (die Anzahl der Geldautomaten sind für mich zweitrangig, da ich praktisch alle Einkäufe per EC-Karte tätige). Insgesamt erschien mir das Angebot sehr fair: Ab einem Gehaltseingang pro Monat (die Höhe spielt keine Rolle) wird das Konto mit einem "Treue-Zins" belohnt. Dadurch steigt die Verzinsung auf satte 1,60% und zieht mit meinem alten Tagesgeldkonto einer anderen Bank gleich. Die Zinsgutschriften erfolgen vierteljährlich. Eine Kreditkarte habe ich nicht beantragt und es sollte beachtet werden, dass Gebühren von bis zu 20 Euro im Jahr entstehen können. Als reines Girokonto stellt es für mich das ideale Konto dar, da es Giro- und Tagesgeldkonto fair miteinander vereint. Mit dem Kreditkartengebot und der Anzahl an Geldautomaten kann es weniger überzeugen. Von mir dennoch eine klare Empfehlung.
Peter G.

31.07.2010 | netbank: Keine Grundgebühren, aber kostenpflichtige Scheckvordrucke
Die meisten Bankgeschäfte lassen sich heutzutage problemlos online durchführen. Soweit bin ich auch sehr zufrieden mit meinem ohne monatliche Grundgebühren geführten Girokonto bei der Netbank. Standardaufträge wie (SEPA)-Überweisungen oder Daueraufträge kann ich schnell aufgeben und mit einer indizierten TAN bestätigen. Nach Verbrauch von dreiviertel der iTANs versendet die Netbank automatisch eine neue TAN-Liste. Daneben gibt es aber leider auch Geschäftsvorgänge, die etwas unhandlicher bei einer Online-Bank sind. Zum Beispiel musste ich letztens einen Scheck zur Einlösung bei der Netbank einschicken. In meinem Fall war der einzulösende Betrag nicht besonders hoch und so versandt ich den Scheck als normalen Standardbrief. Bei größeren Beträgen müsste man schon eine deutlich teurere Versandoption, wie etwa ein Einschreiben, wählen. Da für mich Scheckeinreichungen sehr selten vorkommen, ist dieses kleinere Manko vernachlässigbar. Interessenten, die öfters mal einen Scheck einreichen müssen, sollten dies jedoch stärker berücksichtigen. Ferner musste ich neulich für einen Visumsantrag Scheckvordrucke bei der Netbank bestellen. Diese sind nicht kostenlos - zehn Scheckvordrucke kosten 3 Euro. Aber das Bezahlen mit einem Scheck ist heutzutage nicht mehr an der Tagesordnung und auch damit vernachlässigbar.
Clio Schuster

19.07.2010 | netbank: Konditionen schlechter als in der Werbung
Ich habe schon mehrere Konten bei Direktbanken eröffnet und empfand die "Prüfung" bei der Netbank als besonders genau. Online-Antrag, Post-Ident, alles wie gehabt. Dann kam die erste Nachfrage bezüglich des zweiten Kontoinhabers (der Sohn meiner Frau, EU-Bürger), weil seine Anmeldebestätigung und damit die Auskunft über den Wohnsitz älter als 6 Wochen ist - kein Wunder, geht ja hier schon zwei Jahre zur Schule. Ich soll eine Bescheinigung beim Bürgeramt besorgen. Mein Adressnachweis im 9 Jahre alten Personalausweis wurde übrigens nicht beanstandet. Dann die nächste Nachfrage, ein aktueller Einkommensnachweis soll für die MasterCard erbracht werden. Brauchte ich für die Visa bei DKB und Ing-Diba nie. Also hingesendet. Reicht nicht aus, da selbständig, es wird der Einkommenssteuerbescheid benötigt. Auch hingesendet. Nach 4 Wochen keine MasterCard und kein Bearbeitungsstand erfahren.
Stattdessen werden jetzt 2 x 1,50 Euro für die SMS-Benachrichtigungen bei Kontoumsätzen (für jeden Kontoinhaber) berechnet, weil wir bei der Erstaktivierung die Handynummer eingetragen haben und diese Option ausgewählt haben (kenne ich kostenlos von der Targobank) - einen Hinweis, dass es hier Geld kostet, gab es an der Stelle allerdings nicht. Als die Abbuchung kam, habe im Preisaushang gefunden, dass dieser Service für "Nicht-Gehaltskonten" gebührenpflichtig ist. Also abbestellt! Dann der nächste Haken: das Konto wird als "kostenloses Girokonto" mit "kostenfrei Bargeld abheben weltweit dank MasterCard" beworben. ABER: Es gibt pro Monat nur 5x kostenfrei Bargeld mit der MasterCard (Bargeld im Ausland) und wenn das Konto KEIN Gehaltskonto ist, kostet die MasterCard je Inhaber 20 Euro, bei uns also 40 Euro. Da würde ich NICHT von kostenlosem Girokonto mit kostenlosem Bargeld im Ausland sprechen (das kenne ich von der DKB ganz anders, da ist es wirklich und unbegrenzt kostenfrei!). Mein Fazit: als Gehaltskonto GUT, als Nicht-Gehaltskonto zu viele Kosten im "Kleingedruckten".
Markus Kuntze

24.06.2010 | netbank: Kostenlos ist nicht immer kostenlos
Über fünf Jahre bin ich nun Kunde der netbank und kann behaupten, dass ich die Bedingungen des Girokontos der netbank sehr gut kenne. Es gibt zwei Kontomodelle. Grundsätzlich sind die beiden ohne monatliche Grundgebühr. Das erstere heißt "giroloyal" und kommt mit besseren Konditionen daher, das letztere hat nicht einmal einen Namen, wohl weil die netbank schon seit längeren das "giroloyal" mit hohem Aufwand bewirbt. Für das namenlose Kontomodell ohne Kreditkarte fällt lediglich eine EC-Jahresgebühr von 5 Euro ab dem zweiten Jahr an und es wird zurzeit mit mäßigen 0,1 Prozent verzinst. Dafür muss man lediglich einmal in 60 Tagen einen Kontoauszug online abrufen und braucht sich nicht um weitere Bedingungen für das kostenlose Girokonto zu kümmern.
Interessant wird es nun, wenn man eine weitere Bedingung erfüllt und das Konto im "giroloyal"-Modus führt. Hinzu muss nur monatlich Gehalt eingehen. Im darauf folgenden Quartal teilt die netbank dann auf dem Kontoauszug mit, dass es das Konto nun als "giroloyal" geführt wird. Der Bonuszins beträgt 1,50 Prozent, sodass man auf insgesamt 1,60 Prozent kommt. Ferner ist die EC-Karte komplett kostenlos. Mit der EC-Karte ist auch die kostenlose Bargeldversorgung sichergestellt - zumindest, wenn man im Einzugsgebiet einer Sparda-Bank wohnt oder wenn man einen Automaten der Cashgroup nutzen kann. Fazit: Das Girokonto der netbank ist nur wirklich gut, wenn man es auch als Gehaltskonto nutzt.
Magdalena Foerster

02.06.2010 | netbank: Die Direktbank schlechthin
Seit längerer Zeit war ich auf der Suche nach einer Direktbank, wo ich nicht so viele Abstriche im Vergleich zu anderen Banken machen muss. Vor zwei Jahren wurde mein Anforderungsprofil von der netbank erfüllt. Soweit mir bekannt, ist es nur über die Internetseite der netbank möglich, das Konto zu eröffnen. Das ergibt natürlich Sinn. Einer der wichtigsten Punkte in meinem Anforderungsprofil ist ein komplett kostenloses Konto. Andere Banken verlangen oftmals einen Mindestgeldeingang von 1.500 Euro oder mehr. Anderenfalls werden Gebühren fällig und das kann sich aufs Jahr gerechnet leicht summieren. 70 Euro Kontogebühren waren bei mir in der Vergangenheit nicht selten. Im Vergleich dazu muss ich mir bei der netbank keine Sorgen machen, dass jemals unnötige Kosten entstehen. Wenn der Kontoauszug jeden Monat in der Postbox online abgerufen wird, werden auf diese Weise zusätzliche Kosten vermieden. Denn sonst sendet die netbank diese Kontoauszüge kostenpflichtig als Brief zu. Das ist mir bisher aber nur einmal passiert und kostete 0,55 Euro. Geld anlegen ist übrigens bei der netbank mitunter möglich, aber die Verzinsung wird immer weiter nach unten geschraubt. Etwas umständlich ist beim Online-Banking, dass ich mich nur mit meiner Kundennummer einloggen kann und nicht wie bei vielen anderen Banken direkt mit der Kontonummer. Somit muss ich immer eine Zahlenfolge mehr im Gedächtnis behalten.
Nichtsdestotrotz: Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Daueraufträge sind schnell erledigt. Überweisungen kann man sowohl durch die Tan-Liste als auch über einen mTan ans Handy durchführen. Für die Bargeldverfügung gibt es viele Tausende Automaten in Deutschland, wo ich mit der EC-Karte kostenlos Geld holen kann. Zum größten Teil greife ich auf die Automaten der Spardabank zurück, da direkt eine bei mir um die Ecke ist. Hin und wieder gehe ich zu einem Automaten von Santander, da diese ebenfalls weit verbreitet sind.
Maximilian Eck

15.05.2010 | netbank: Guthabensenkung in schneller Folge
Ich führe seit 2005 mein Girokonto bei der netbank. Für ein einfaches Produkt wie ein Girokonto benötige ich keinen teuren Bankberater. Insofern sah und sehe ich nicht ein, warum ich monatliche Gebühren einer Filialbank in Kauf nehmen sollte - schließlich gibt es unzählige Banken, die ein kostenloses Girokonto offerieren. Sicherlich ist das Angebot der netbank außergewöhnlich, da es neben der Kostenfreiheit auch eine ansehnliche Guthabenverzinsung anbietet. Über die Jahre hinweg muss ich aber sagen, dass die Beständigkeit in der Zinspolitik stark nachlässt. Wahrscheinlich ist dies auch der aktuellen Finanzlage geschuldet. Seit Kontoeröffnung konnte ich mich einer beständigen Grundverzinsung von 2,50 Prozent erfreuen. Dann führte die Bank einen "Treuebonus" ein: Kunden, die das Girokonto auch als Gehaltskonto nutzen bekamen einen Bonuszins von 2 Prozent und die Grundverzinsung wurde auf 0,50 Prozent abgesenkt. De facto bedeutete dies natürlich eine Verschlechterung der Konditionen. Jedoch bekamen Gehaltskunden wie ich weiterhin die hohe Guthabenverzinsung von 2,50 Prozent. Im letzten halben Jahr kam es aber in schneller Folge zu Zinsabsenkungen. Zunächst sank die Grundverzinsung von 0,50 auf 0,25 Prozent. Dem folgte eine weitere Absenkung von 0,25 auf 0,10 Prozent. Der Bonuszins blieb zunächst bei 2 Prozent; vergangene Woche folgte dann schließlich auch hier eine drastische Absenkung auf 1,50 Prozent. Als Gehaltskunde bekommt man momentan in der Summe 1,60 Prozent. Damit verliert die netbank ihre Spitzenposition bei kostenlosen Girokonten mit Guthabenverzinsung. Die Ziraat Bank bietet nämlich eine Verzinsung von 1,70 Prozent an und dies ohne der Bedingung von regelmäßigen Gehaltseingängen. Trotz der Guthabenverzinsung konnte ich aber eine Verbesserung im Service beobachten. Gewöhnlicherweise erhalte ich auf E-Mail Anfragen bei der netbank meist nur Antworten, die aus Textbausteinen zusammengesetzt sind. Zu meinem Erstauen bekam ich bei meiner letzten Anfrage wegen der drastischen Zinsabsenkung in der vorigen Woche eine ausführliche Antwort. Darin erklärte die Bank ausführlich, warum sie zu diesem Schritt gehen musste. Diese Offenheit ist natürlich sehr begrüßenswert.
David Cleggs

05.05.2010 | netbank: Reduzierung der Guthabenverzinsung
Ich bin bei der Betrachtung der netbank-Konditionen gerade darauf gestoßen, dass die Bank ihren Guthabenzins für Gehaltskontoinhaber von 2,0% auf 1,5% ab dem 10.05.2010 reduziert. Dazu kommt dann natürlich noch die 0,1% Standardverzinsung für alle Kontoinhaber. Da der Punkt der Nichtinformation über Konditionsverschlechterung hier im Forum oft Gegenstand der Kritik war, wollte ich es nur für alle sichtbarer machen. Ich selber schwanke noch stark, ob die Bank für mich Sinn macht. Vor allem interessiere ich mich für das Depot bei der netbank. Hier ist allerdings ein netbank-Girokonto Voraussetzung, dass für mich jedoch wegen der geringen Anzahl kostenloser Geldautomaten nur als Zweitgirokonto infrage kommt; ganz zu schweigen von der dann dort inakzeptablen Guthabenverzinsung von nur 0,1%. Gleichzeitig müsste ich beim Zweitgirokonto daran denken, die Auszüge rechtzeitig übers Internet auszudrucken, damit nicht unnötige Gebühren entstehen. Alles in allem gibt es wieder eine Menge Dinge zusätzlich zu beachten, die den erhofften günstigen Weg deutlich verkomplizieren und teurer machen.
Carsten Hahn

19.04.2010 | netbank: Sehr gut verzinstes und kostenlos geführtes Girokonto
Vom Zinssatz her kann das Girokonto der netbank mit den Tagesgeldkonten anderer Anbieter locker mithalten. Da es aber eigentlich ein Girokonto ist, taucht die netbank in den einschlägigen Tagesgeldvergleichstabellen auf den ersten Plätzen gar nicht auf (dabei müsste sie eigentlich den dritten Platz belegen). Das Girokonto hat einen Zinssatz von 2,10 Prozent mit vierteljährlicher Zinsgutschrift - das Tagesgeldkonto der netbank hingegen nur 1,40 Prozent. Das Girokonto der netbank wird kostenlos geführt. Die Guthabenverzinsung setzt sich aus einem Bonuszins von 2,00 Prozent und einer Grundverzinsung von 0,10 Prozent zusammen. Der Bonuszins wird gewährt, wenn das Girokonto auch zugleich als Gehaltskonto geführt wird. Es spricht überhaupt nichts dagegen, nicht nur das Gehalt auf dem Konto zu erhalten, sondern gleich auch Tagesgelder zu parken. In der Vergangenheit gab es hin und wieder auch Neukundenaktionen. Zum Beispiel gab es 3,00 Prozent auf das Guthaben des Neukunden (maximal 150,00 Euro), wenn man sein Girokonto zur netbank wechselte und als Gehaltskonto auch weiterführte. Neulich gab es für den Werber 50,00 Euro Prämie und zugleich für den Neukunden 30,00 Euro. Zurzeit wurde die Prämie auf 25,00 Euro für den Werber reduziert und man nimmt pro geworbenen Kunden an einer Verlosung teil. Leider geht ein Neukunde zurzeit leer aus. Aber auch ohne "Begrüßungsgeschenk" für Neukunden lohnt sich die Eröffnung eines Gehalts-Girokontos bei der netbank, denn schließlich ist die Verzinsung attraktiv und die Kontoführung kostenlos.
Heike Spiegel

05.04.2010 | netbank: Erneute Zinssenkung ohne Ankündigung
Über mehrere Jahre hinweg benutze ich schon das Girokonto der netbank. Hauptargumente waren für mich die Kostenfreiheit ohne Vorbedingung und die hohe Verzinsung von seinerzeit 2,50 Prozent. Damals wurde die Guthabenverzinsung auch ohne Gehaltseingang gewährt. Seit nunmehr einem Jahr muss man hierfür einen regelmäßigen Geldeingang vorweisen können. Die Verzinsung war über die Jahre konstant. Im Zuge der Absenkung des allgemeinen Zinsniveaus musste wohl auch die netbank die Guthabenverzinsung von 2,50 auf 2,25 Prozent vor mehreren Monaten anpassen. Dies wurde aber dem Kunden nicht vorher kommuniziert. Allerdings ist die Guthabenverzinsung auch variabel. Nun musste ich jetzt (April 2010) erneut feststellen, dass die netbank die Verzinsung um weitere 0,15 Prozent senkte. Die Verzinsung beträgt nun 2,10 Prozent und das bei vierteljährlicher Gutschrift. In Verbindung mit einem Girokonto ist dieses Angebot daher auch weiterhin ein Spitzenprodukt. Ich muss jedoch bemängeln, dass selbst im Kontoauszug für das erste Quartal 2010 eine Absenkung der Verzinsung nicht erwähnt wird. Davon erfuhr ich erst über die Seiten der netbank selbst. In der aktuellen Zinssituation lohnt es sich meiner Meinung nach, Gelder bei der netbank zu parken, bis sich die Zinslage etwas aufhellt.
Teresa Maayden

01.04.2010 | netbank: Tolles Rundumpaket
Vor Kurzem fiel mir beim Stöbern in der Girokontenübersicht das Angebot "giroLoyal" der netbank positiv auf: Im Falle eines monatlichen Gehaltseinganges - egal in welcher Höhe - wird eine deutlich attraktivere Verzinsung auf dem Girokonto gewährt. Für den Fall, dass kein monatlicher Zahlungseingang erfolgt, ist das Konto weiterhin kostenlos, doch die Verzinsung ist dann geringer und für die Maestro-Karte fallen Gebühren an. Auf den ersten Blick eine äußerst sympathische Offerte, da es sich nicht um ein Lockangebot handelt, das zuerst mit hoher Verzinsung lockt und später nur noch magere Konditionen bietet. Die Eröffnungsformalitäten klappten sehr schnell und einfach, die Zusendung der Eröffnungsunterlagen erfolgte prompt. Das Onlinebanking ist sehr überzeugend und erinnert stark an das Onlinebanking meiner Sparda-Bank. Die Umstellung in puncto Handling fiel mir daher nicht schwer. Umbuchungen vom Girokonto aufs zusätzliche Tagesgeldkonto und zurück sind sofort sichtbar und werden übersichtlich mit Wertstellungs- und Buchungsdatum angezeigt. Der Telefonservice ist mit 14 Cent zwar etwas teuer, dafür blieben mir bislang aber Warteschleifen und Endlosansagen erspart. Zudem sind die Mitarbeiter sehr freundlich und haben augenscheinlich ein Interesse an zufriedenen Kunden. Etwas schade ist allerdings, dass die höhere Verzinsung erst ab dem nächsten Quartal gewährt wird, nachdem der regelmäßige Gehaltseingang überprüft wurde. Hierauf sollte auf der Webseite explizit hingewiesen werden, denn die Mehrzahl der Kunden rechnet vermutlich mit sofortiger Gewährung der "Top-Zinsen". Die Bargeldversorgung an CashPool-Automaten via ec-Karte ist durchaus ordentlich, zumal meine vormalige Sparda-Bank diesem Verbund angehört. Ich nutze das giroLoyal nun schon einige Monate und habe bislang wenig zu bemängeln. Die "Kunden-werben-Kunden"-Möglichkeit habe ich schon mehrmals in Anspruch genommen. Dies hat jeweils gut funktioniert und die 25,00 Euro wurden mir jeweils ziemlich schnell gutgeschrieben. Auch die Konditionen der Festanlagen sind überzeugend. Daher habe ich auch schon mehrere Sparbriefe abgeschlossen. Dies klappt schnell und einfach über einen extra Button im Onlinebanking, wobei der Anlagebetrag vom Girokonto oder einem beliebigen anderen Konto abgebucht wird. Die kostenlose Abrufmöglichkeit der Kontoauszüge in der digitalen Postbox ist sehr übersichtlich und bequem und erspart die kostenpflichtige Zusendung der Kontoauszüge via Post. Zusammenfassend handelt es sich um ein wohldurchdachtes und sehr überzeugendes Angebot.
T. Wenger

19.03.2010 | netbank: Perfekte Kombination aus Tagesgeld und Girokonto
Aufgrund der sinkenden Verzinsung auf meinem bisherigen Tagesgeldkonto suchte ich ein neues Tagesgeldkonto. Bei meiner Recherche stieß ich auf das "giroLoyal" der netbank. Die Verzinsung belegt (abgesehen von einigen zeitlich begrenzten Neukundenangeboten) unter deutschen Banken einen Spitzenplatz. Um die Verzinsung von 2,25% auf dem Konto zu erhalten, ist es notwendig, dass es einen Gehaltseingang gibt (kein Mindestgehaltseingang nötig). Ob das Konto bereits ab Eröffnung als Gehaltskonto genutzt werden soll oder ob man zu einem späteren Zeitpunkt umstellen möchte, lässt sich im Kontoeröffnungsantrag auswählen. Die ec-Karte gibt es bei einem Gehaltseingang ebenfalls dauerhaft kostenfrei. Bargeld kann ohne Gebühren an den Automaten des CashPools abgehoben werden. Auf die netbank-MasterCard verzichtete ich (nur im ersten Jahr kostenfrei, dann EUR 20,00). Ich nutze stattdessen eine Amazon-VISA-Card (nur 1,00% Auslandseinsatzgebühr), welche bei meiner Nutzung (durch Einkaufsgutscheine von Amazon) rechnerisch für mich gebührenfrei ist. Ich empfinde es als äußerst übersichtlich, dass ich nun Girokonto und Tagesgeldkonto verbunden habe. Oft musste ich früher aufpassen, dass auf dem Girokonto genügend Guthaben ist und eventuell etwas von meinem Tagesgeldkonto transferieren. Jetzt hat sich dies erübrigt. Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis für Kunden mit mehr als 100 Transaktionen pro Monat auf dem Girokonto: Die netbank berechnet ab dem 101. Buchungsumsatz monatlich pro Buchungsposten EUR 0,25.
B. Welte

04.02.2010 | netbank: Licht und Schatten beim "giroLoyal"
Die Verzinsung von 2,25% auf dem Girokonto bei Gehaltseingang ("giroLoyal") war für mich der Anlass, zu Beginn des Jahres ein Girokonto bei der netbank zu eröffnen. Die Kontoeröffnung verlief über das PostIdent-Verfahren unproblematisch wie immer. Mein Arbeitgeber überweist mittlerweile mein Gehalt auf das Girokonto bei der netbank. Dummerweise komme ich erst mit Beginn des nächsten Quartals in den Genuss der 2,25%. Das steht im Kleingedruckten und war mir vorher nicht aufgefallen. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich mich möglicherweise doch für einen anderen Anbieter entschieden, bei dem die Verzinsung zwar geringfügig schlechter, aber dafür mit monatlicher Zinsgutschrift statt wie bei der netbank quartalsweise nach Ablauf des ersten Quartals erfolgt. Positiv ist, dass die Verzinsung, wenn sie denn erst mal begonnen hat, im Vergleich zur Konkurrenz attraktiv ist und dass das attraktiv verzinste Girokonto zugleich das Verrechnungskonto für das bei Gehaltseingang ebenfalls kostenlose Depot ist. Lästiges Umbuchen zwischen verschiedenen Konten entfällt somit. Auch die günstigen Ordergebühren von pauschal EUR 10,00 zzgl. Fremdkosten waren für mich ein Grund zum Wechsel. Ob ich bei der netbank bleibe, habe ich noch nicht entschieden, da andere Anbieter ebenfalls attraktive Konditionen bieten. In jedem Fall erteile ich so wenig Einzugsermächtigungen wie möglich, um jederzeit ohne großen Arbeitsaufwand den Anbieter beim Girokonto wechseln zu können.
Frank Salber

29.01.2010 | netbank: Gute Konditionen, gutes Online-Banking, Bargeldversorgung schwierig
Ich habe mich für das giroLoyal der netbank als Gehaltskonto entschieden, weil es bei regelmäßigem Gehaltseingang derzeit 2,25% Zinsen bringt, bei vierteljährlicher Zinsgutschrift. Diese 2,25% gibt es allerdings frühestens im Folgequartal nach der Eröffnung, wenn bis dahin regelmäßig Lohn oder Gehalt überwiesen wurde. Da das netbank-Konto sowohl Vor- als auch Nachteile hat, habe ich mein bisheriges Konto bei der ING-DiBa nicht gekündigt. Dort gehen Kindergeld und der Lohn für den Nebenjob ein. Das habe ich deshalb so gemacht, weil ich dann die kostenlose VISA-Karte (der ING-DiBa) behalten kann, denn die Bargeldversorgung bei der netbank ist mit der ec-Karte nur bei den CashPool-Automaten kostenlos möglich, aber da ist der nächste nicht immer gerade um die Ecke. Mit der MasterCard, die man bei der netbank beantragen kann, kann man bis zu fünf Mal im Monat überall Bargeld abheben und im ersten Jahr auch kostenfrei, im zweiten Jahr kostet die Karte dann maximal 20,00 Euro, was abhängig vom getätigten Umsatz ist. Das Online-Banking ist sicher. Man gibt die Kontodaten nicht über die Tastatur ein, sondern mit der Maus über ein Nummernpad direkt auf der Seite. Sehr gut ist auch die No-Risk-Garantie. Hier schreibt die netbank: "Die netbank haftet bei unberechtigter Kontoverfügung, es sei denn, sie kann grobe Fahrlässigkeit nachweisen. Das ist einzigartig! Während andere Banken ihre Kunden im Falle eines Kontomissbrauchs auf dem entstandenen Schaden sitzen lassen, bis diese ihre Unschuld bewiesen haben, übernimmt die netbank Risiko, Haftung und Beweisführung. Wer also mit PIN und TANs sorgfältig umgeht, ist bei uns garantiert auf der sicheren Seite." Auch das Telefonbanking klappt einwandfrei. Die netbank bietet viel Service an, der aber auch seinen Preis hat. Zum Beispiel kann man sich seinen Kontostand per SMS mitteilen lassen. Immer wenn es eine Geldbewegung auf dem Konto gibt, wird eine SMS versendet für 1,50 Euro im Monat. Ein Durchschnittsverdiener wird dann nicht mehr viel von seinen Zinsen haben. Aber, ob das nötig ist, muss jeder selber wissen.
Andreas G.

23.01.2010 | netbank: Schnörkelloses Girokonto
Ich bin seit fünf Jahren Kunde der netbank und führe dort mein Girokonto. Die Kontoführung ist kostenlos und bei regelmäßigem monatlichen Geldeingang gibt es zurzeit eine Guthabenverzinsung von 2,25 Prozent mit vierteljährlicher Zinsgutschrift. Dies entspricht einem effektiven Jahreszins von 2,269 Prozent, also knapp unter dem derzeitigen Spitzenreiter bei Tageszinsen, der Bank of Scotland. Der Vorteil bei der netbank liegt klar auf der Hand: Von einem Girokonto kann man sofort Rechnungen begleichen. Bei einem Tagesgeldkonto muss man zunächst auf das Referenzkonto zurücküberweisen. Wie bei Online-Banken üblich, muss man Kontoauszüge elektronisch abrufen. Hierfür hat man 90 Tage Zeit. Ansonsten fallen Portogebühren für den Versand an. Da die netbank dem Kunden drei Monate für den Abruf der Kontoauszüge einräumt, halte ich eine Portoberechnung für angemessen. Andere Banken, wie etwa die comdirect, lassen nur einen Spielraum von 30 Tagen zu. Das Online-Banking ist sehr ausgereift. Aus Sicherheitsgründen kann man seine Login-Daten per Maus durch Anklicken eines virtuellen Ziffernblocks vornehmen. So beugt man möglichen Spionageprogrammen vor, die häufig vorgenommene Ziffernfolgen über die Tastatureingabe ausspähen. Ein automatisches Logout erfolgt, wenn man zehn Minuten keine Eingaben tätigt. Ein Wermutstropfen ist die teure 01805er-Nummer der netbank. In den letzten fünf Jahren musste ich aber nur einmal dort anrufen. Insofern sind diese Kosten vernachlässigbar, denn ein netbank-Girokonto sollte nur derjenige eröffnen, der keine Beratung benötigt und sich bewusst ist, dass die netbank eine reine Online-Bank ist.
Magdalena Mertens

01.01.2010 | netbank: "Kostenloses" Girokonto
Wegen recht guter Tagesgeld-Konditionen hat meine Tochter Anfang 2009 ein Konto bei der netbank eröffnet. Positiv war die problemlose Eröffnung und die erfreulich zügige Buchung von Gutschriften auf dem Konto. Da wir mit dem Konto zufrieden waren, haben mein Vater und ich im Frühsommer jeweils auch ein Konto eröffnet. Das Werbeangebot der netbank mit Geldprämien für Werber und Geworbenen hat uns natürlich auch gelockt. Die Prämien sind nur teilweise ausgezahlt worden, da die "falschen Internetformulare" benutzt wurden. Die Werbung durch meine Tochter war zwar eindeutig nachweisbar, wurde aber nicht voll anerkannt (so kann man auch sparen). Da der größte Teil unserer Tagesgelder aus steuerlichen Gründen auf dem Konto meiner Tochter lagen, wurden die beiden neuen Konten zwar verwendet, hatten allerdings keine großen Umsätze. Nach den ersten Quartalsabschlüssen fragte ich telefonisch nach, ob man Kontoauszüge nicht einfach per Internet abholen und somit die Portogebühren für die Kontoauszüge sparen könne, zumal ich nicht sicher war, inwieweit die Konten benutzt werden würden und ich den Aufwand von Überweisungen sparen wollte, um die Konten dann wieder auf Null zu bringen. Mir wurde geantwortet, dass ich die postalischen Auszüge nicht generell abbestellen könne. Ich könne aber jeweils nach Kontoabschluss per Internet die "neuen Dokumente anfordern". Dann würde ich keine Briefe mit Kontoauszügen mehr bekommen. Ende September habe ich wohl vergessen, diese Abfrage beim Konto meines Vaters zu erledigen und stellte durch Zufall fest, dass das Konto zwar minimal aber doch im Minus war. Ich überwies die EUR 0,55 für das Porto und nahm mir vor, in Zukunft genauer darauf zu achten. Heute am 1.1.10 habe ich bei allen drei Konten die neuen Dokumente abgefragt. Sowohl mein Konto als auch das Konto meines Vaters war schon wieder ins Minus gebucht, wobei bei meinem Vater auch Zinsen für das minusgebuchte Porto verrechnet wurden. Ich finde es total lästig, kostenlose Konten, auf denen sich aktuell nichts abspielt, so genau im Auge behalten zu müssen. Außerdem kann ich ja wohl den Jahresabschluss nicht schon vor Jahresende abrufen. Ich bat in beiden Fällen um Korrektur. Falls das nicht möglich sein wird, werde ich die Konten kündigen. Ich frage mich, warum es nicht möglich sein soll, postalische Kontoauszüge einfach abzubestellen.
Annemarie Stetz

26.11.2009 | netbank: Nach Auslandsaufenthalt Konto gelöscht
Ich arbeitete etwa zwei Jahre im Ausland und überwies einen Tag vor meinem Rückflug Geld auf mein netbank-Konto, damit ich bei meiner Ankunft in Deutschland dort etwas zur Verfügung habe. Doch als ich nach Deutschland zurückkam und mit der Karte bezahlen wollte, ging nichts mehr, das Konto war nicht mehr vorhanden. Das aus dem Ausland transferierte Geld war erst einmal verschwunden. Ich führte teure Telefonate und eine schwierige Korrespondenz mit der Bank im Ausland, bei der ich das Geld eingezahlt hatte. Nach vier Monaten wurde das Geld dann doch noch auf ein anderes Konto gebucht, aber mit hohen Abzügen, Gebühren und Kosten. Grund für die Kontolöschung bei der netbank: Es gab eine Zeit lang keine Umsätze mehr. Da lobe ich mir die Großbank, da hat man sein Konto ein Leben lang. netbank ist nur was für Arbeitnehmer in Deutschland, die auch niemals arbeitslos werden dürfen.
Wulff Springer

27.10.2009 | netbank: Günstiger Zeitschriftenbezug durch Girokonto
Ich habe mir das Girokonto der netbank aufgrund der Guthabenverzinsung zugelegt. Wie bereits andere berichtet haben, gibt es bei der Online-Kontoführung an sich keine Beanstandungen. Man fordert über die sogenannte digitale Postbox seine Kontoauszüge an und kann diese dann im PDF-Format abspeichern. Dadurch spart man sich den Versand und die Portokosten. Darüber hinaus möchte ich an dieser Stelle das Augenmerk auf den Zeitschriftenshop der netbank richten. Exklusiv bietet nämlich dieser Zeitschriftenshop für Inhaber eines netbank-Girokontos eine Ersparnis von bis zu 70 Prozent gegenüber dem direkten Bezug über den Verlag. Als "Spiegel"-Leser würde ich für das Jahresabo EUR 182,00 zahlen. Ich beziehe jedoch mein Jahresabo über den Zeitschriftenshop der netbank und zahle nur EUR 109,00. Dies ist eine Kostenersparnis von über 40 Prozent. Kostenlose Kontoführung mit Guthabenverzinsung und Vergünstigung beim Zeitschriftenkauf - dies sind alles gute Argumente für ein netbank-Girokonto. Ich bin jedenfalls zufrieden.
Marvin Busch

16.10.2009 | netbank: Rigorose und kundenunfreundliche Dispo-Kriterien
Um meine Kontoführungskosten zu drücken, führe ich seit mehreren Jahren ein kostenloses Girokonto bei der netbank. Bei Kontoeröffnung wurde mir ein Starter-Dispo in Höhe von EUR 500,00 ohne größere Schwierigkeiten eingeräumt. Nun erhielt ich im Mai 2009 ein Schreiben von der netbank, in der die Bank mir mitteilte, sie kündige mir mit Wirkung zum Juli 2009 ihrerseits meinen Dispo. Dies geschehe aufgrund einer neuen Prüfung und wurde nicht begründet. Dabei führte ich mein Konto stets auf Guthabenbasis. Lediglich zwei oder dreimal geriet durch Unachtsamkeit mein Konto ins Negative, weil ich es versäumte, Guthaben von meinem Tagesgeldkonto zurückzubuchen. Der Minusbetrag betrug aber jedes Mal nur wenige Euro (unter EUR 10,00) und wurde innerhalb weniger Tage ausgeglichen. Ich kann mir dieses Vorgehen bei der netbank nur dadurch erklären, dass die Bank rigoros ihre Kreditrisiken minimieren will. Hier schießt sie aber über das Ziel hinaus. Schließlich glich ich mein Konto stets innerhalb von wenigen Tagen aus und mein Konto wies und weist in 99 Prozent der Zeiten ein Guthaben aus. Ich empfinde diese Entscheidung als kleinlich und sehr kundenunfreundlich. Momentan habe ich bei der netbank keine Dispo-Möglichkeit mehr. Aus meiner Erfahrung zu Beginn meiner Geschäftsbeziehung mit der netbank, weiß ich, dass die netbank selbst Lastschriften geringer Höhe (in meinem konkreten Fall waren es nur EUR 25,00) zurückgibt (und unnötig Kosten verursacht), wenn kein Dispo vorliegt. Ich werde mir daher eine neue Bank suchen, die kundenfreundlicher ist.
Fabrizio Schwartz

10.10.2009 | netbank: Gehaltskonto mit 2,50% Zinsen vorteilhaft
Seit mehr als einem halben Jahr habe ich ein verzinstes Girokonto als Gehaltskonto (derzeit 2,50%) sowie ein Tagesgeldkonto. Für Letzteres gab es die ersten sechs Monate sogar 3,80% Zinsen - ein Lockangebot für Neukunden. Jetzt wird das Konto mit 1,75% verzinst. Vorteilhaft ist und bleibt jedoch das Girokonto, wenn man es als Gehaltskonto benutzt. In der Handhabung des Kontos gibt es in der Praxis jedoch verschiedene unkomfortable Punkte, insbesondere im Vergleich zu anderen Girokonten. Beispielsweise kann man zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto nicht umbuchen, wie es oft bei anderen Banken möglich ist, die Online-Banking anbieten. Transaktionen erfolgen über eine Überweisung. Da man das Tagesgeldkonto nicht für Überweisungen nutzen kann, muss erst Geld auf das Girokonto überwiesen und dann vom Girokonto aus weiter überwiesen werden. Dabei kann man nicht beide Überweisungen zeitgleich veranlassen oder die zweite Überweisung vom Girokonto als Terminüberweisung zu einem späteren Zeitpunkt anweisen, denn hierfür ist immer ein entsprechend vorhandenes Guthaben als notwendig - etwas unpraktisch und kompliziert. - Mit der Vergabe eines Dispos scheint die netbank sehr restriktiv zu sein. Obwohl ich regelmäßige Zahlungseingänge habe und auf dem Tagesgeldkonto Geld angelegt hatte, wurde mir keiner gewährt. Als Begründung gab man an, es wird erst sechs Monate das Kundenverhalten abgewartet. Ein- und Auszahlungen gestalten sich schwierig, selbst wenn man diese über die Sparda Bank vornimmt (netbank ist eine Online-Tochter der Sparda Bank). Auf die Gutschrift eines Verrechnungsschecks, den ich vor einer Woche bei der Sparda Bank zur Gutschrift eingereicht habe, warte ich heute noch. Kostenlos Geld abheben kann ich praktisch nur bei der Sparda Bank. Es soll zwar eine neue MasterCard geben, mit der es dann von jeder Bank funktionieren soll, aber die Antragsunterlagen habe ich nun schon zweimal angefordert und bis heute nicht erhalten. Auf E-Mail-Anfragen kommt teilweise erst sehr spät eine Antwort. Die Hotline ist kostenpflichtig, die Mitarbeiter mäßig freundlich und kompetent. Fazit: Vorteil ist und bleibt die Verzinsung des Gehaltskontos, ein eher seltenes Angebot. Die Nachteile beim Service und praktischen Gebrauch des Kontos bleiben indes nach wie vor. Daher nur eine eingeschränkte Weiterempfehlung (ggf. nur als Zweitkonto).
anonym

02.10.2009 | netbank: Zinssenkung erstmalig nach vier Jahren
Ich habe seit September 2005 ein Girokonto bei der netbank. Und seitdem gilt eine Guthabenverzinsung von 2,50% bei vierteljährlicher Zinsgutschrift auf meinem Girokonto. Das war und ist eine sehr beständige Zinspolitik! Nunmehr musste ich beim heutigen Online-Login feststellen, dass auch die netbank den vergleichbar hohen Zins zum ersten Oktober 2009 senkte. Eine Ankündigung dieser Zinssenkung fand nicht statt. Darüber bin ich etwas verärgert, weil ich seit geraumer Zeit mein Geld auf dem Girokonto als Tagesgeld parke. Zwar ist die Zinssenkung von 2,50% auf 2,25% moderat, aber dennoch hätte ich mir eine Vorankündigung gewünscht. Andere Kunden, die wohl möglich erst am Monatsende ihr Konto aufrufen, werden das Nachsehen haben. Mit diesem Zinsschritt werde ich wohl dieses Girokonto auch wieder als Girokonto nutzen und mein Geld woanders parken. Schade, dass diese Möglichkeit wegfällt. Denn das Onlinebanking der netbank ist vorzüglich und die Kontoführung ist auch kostenfrei. Wer nicht jedem Prozentzehntel hinterher läuft, der sollte unbedingt die netbank in Erwägung ziehen. Trotz der Zinssenkung empfehlenswert!
Fabian Eisenberg

11.09.2009 | netbank: Ein Tagesgeldkonto-Champion inkognito
Ich habe mir ein Girokonto bei der netbank vor mehreren Jahren als Zweitgirokonto zugelegt. Richtig genutzt habe ich das Girokonto eigentlich nicht. Dies änderte sich jedoch, als die Zinssätze von Tagesgeldern auf breiter Front zusammenbrachen. Nun entpuppt sich das Girokonto bei der netbank als Tagesgeldkonto-Champion inkognito. Ich erhalte einen Zinssatz von 2,50% - und das bei vierteljähriger Zinsgutschrift, was also 2,52% effektiven Jahreszins entspricht. Damit schlägt mein Girokonto den aktuellen Tagesgeld-Spitzenreiter, die Bank of Scotland, die zwar auch einen Zinssatz von 2,50% anbietet, aber nur mit einer jährlichen Zinsgutschrift aufwarten kann. Zudem ist mein Girokonto über die deutsche Einlagensicherung abgesichert. Um diesen Spitzenzinssatz bei der netbank zu erhalten, muss ich lediglich einen monatlichen Gehaltseingang vorweisen. Die Höhe spielt dabei keine Rolle. Und so reicht denn auch mein Studenten-Job auf 400-Euro-Basis völlig aus. Ansonsten bietet das Girokonto alles, was man von einem Online-Girokonto erwartet. Eine ec-Karte gibt es natürlich in diesem Kontomodell kostenfrei hinzu. Überweisungsbelege und andere Empfangsbestätigungen kann man einfach als PDF-Dokument abspeichern. Kontoauszüge müssen mindestens alle 90 Tage einmal online abgerufen werden. Diese kann man jederzeit erstellen. Das Girokonto ist ideal, um Gelder zu parken und dann problemlos umzuschichten, wenn sich bessere Angebote im Markt auftun. Zurzeit sieht es aber nicht danach aus, sodass ich erst einmal abwarte. Ich kann allen anderen, dieses Konto nur weiterempfehlen!
Isabell Bosch

31.07.2009 | netbank: Start-Dispo nicht automatisch
Zunächst muss ich modern-banking widersprechen; die netbank stellt nicht automatisch einen EUR 500,00 Dispo zur Verfügung. Ich sollte erst nach einem halben Jahr diese Überziehungsmöglichkeit erhalten. Begründung: Man könne bei mir als Neukunden keine Einstufung der Kontoführung vornehmen. Wozu gibt es eigentlich die Schufa? Wohlgemerkt: Ich habe wie verlangt meine letzten drei Gehaltsabrechnungen vorgelegt, und da liegt wohl "der Hase im Pfeffer". Ich habe nämlich einen bis 31.12.09 befristeten Arbeitsvertrag. Da ich zunächst auch keine MasterCard bekommen sollte, habe ich gleich nach Erhalt der Antwort den Widerruf ausgeübt und mich von dieser Bank trotz der Lock-Prämie für Neukunden verabschiedet. Positiv war immerhin die schnelle Bearbeitungszeit meines Antrages. Allerdings war die netbank nicht in der Lage nach Widerruf die Versendung von ec-Karte bzw. PIN/TAN-Liste zu stoppen. Fazit: Ich habe speziell mit der DKB und auch der comdirect bessere Erfahrungen gemacht.
Detlef B.

27.07.2009 | netbank: Der Name ist Programm
Der Name "netbank" ist Programm! Wer hier ein Girokonto eröffnet, sollte sich im Klaren sein, dass das Konto bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich online geführt wird. Während bei den meisten Banken Online-Konten nur ein weiteres Kontomodell darstellen, bietet die netbank nur Online-Konten an. Im Notfall kann also keine Filiale aufgesucht werden. Ich habe mich bewusst für die netbank entschieden, weil ich die gute Verzinsung von momentan 2,50% in Anspruch nehmen wollte und ich auf eine Beratung in einer Filiale gut verzichten kann. Allerdings setzt diese Verzinsung regelmäßige monatliche Geldeingänge voraus, ansonsten gibt es den geringeren Zinssatz von 0,50%. Das Online-Banking ist übersichtlich und sehr einfach zu bedienen. Als Kunde einer Sparda-Bank habe ich bemerkt, dass das Online-Banking der Sparda-Bank mit dem der netbank nahezu identisch ist. Das ist auch kein Wunder, denn die netbank ist aus dem Verbund der Sparda-Banken erwachsen. Erwähnenswert ist die sogenannte "No-Risk-Garantie": Die netbank haftet hierbei bei unberechtigter Kontoverfügung, es sei denn, sie kann grobe Fahrlässigkeit des Kunden nachweisen. Kunden, die keine Extras wünschen und komplett ihre Kontoführung online abwickeln können und wollen, sind also bei der netbank gut aufgehoben.
Carsten Duerrenmatt

28.03.2009 | netbank: Geeignet als Zweitgirokonto
Ich eröffnete mein Girokonto bei der netbank 2005. Zu diesem Zeitpunkt gab es einen Guthabenzins von 2,50% für alle Kunden mit kostenloser Kontoführung. Bei monatlichem Gehaltseingang - die Höhe spielt keine Rolle - entfiel auch die EC-Kartengebühr in Höhe von EUR 5,00 ab dem zweiten Jahr. Leider verschlechterten sich die Kontobedingungen vor etwa einem Jahr (Mitte 2008). Es gab nur einen mageren 0,50% Zinssatz, falls das Konto nicht als Gehaltskonto geführt wird. Beim "neuen" Produkt "giroLoyal" mit Gehaltseingang gab es weiterhin 2,50% Guthabenverzinsung. Die Verschlechterung der Konditionen wurde von der Marketing-Abteilung der netbank als "Kundenwunsch" dargestellt. Dies empfand ich als empörend - welcher Kunde wünscht sich schon die Verschlechterung der Konditionen? Bei folgenden Punkten muss man Abstriche machen: 1. Telefonisch erreichbar ist die netbank nur unter einer 0180er-Nummer mit happigen 14 Cent pro Minute. 2. Meine E-Mail Anfragen beantwortet die netbank meist, indem sie die Antwort aus Textbausteinen generiert. Erst auf erneute Nachfrage, werden Fragen mehr oder minder zufriedenstellend beantwortet. Positiverweise wurde der Guthabenzins in den letzten vier Jahren konstant bei 2,50% gehalten. Das Online-Banking ist übersichtlich aufgebaut. Etwa alle 30 Tage muss ein Kontoauszug über die "Postbox" angefordert werden. Den Auszug kann man dann als PDF-Dokument abspeichern. Wer das versäumt, erhält einen Auszug mit der Post mit entsprechender Portoberechnung. Da die Guthabenverzinsung ohne Gehaltseingang weggefallen ist, nutze ich das Konto bei der netbank nur noch, um Überweisungen in EU-Länder zu tätigen. Hier können Überweisungen sehr einfach eingegeben und schnell ausgeführt werden. Fazit: Das netbank Girokonto ist sicherlich als Zweitgirokonto geeignet - für mehr auch nicht.
Daniel Liebknecht

14.10.2008 | netbank: Direktbank ohne Abstriche
Wie an dem Namen schon offensichtlich wird: Die Netbank ist eine Internetbank beziehungsweise Direktbank. Ich bin bereits seit einigen Jahren Kunde und habe bisher noch nichts im Vergleich zu meiner vorherigen Bank vermisst. Ich nutze es zum größten Teil als Gehaltskonto. Der Hauptvorteil, den dieses Girokonto offeriert, ist, dass keine Gebühren zum Tragen kommen, ob mit oder ohne Gehaltseingang. Kosten entstehen nur dann, wenn der Dispositionskredit (11%) in Anspruch genommen wird oder eine geduldete Überziehung (15%) vorliegt. Mein Kontoguthaben wird mit 2,50% jährlich verzinst. Das ist weder besonders viel noch besonders wenig. Damit befindet sich die Netbank im guten Mittelfeld. Ich habe obendrein noch die MasterCard Platinum genommen, die mich pro Jahr 100 Euro kostet. Diese lohnt sich, weil sie einige exklusive Zusatzleistungen bietet, wird sie im Vergleich zur herkömmlichen MasterCard gestellt. Zum einen sind das eine Reihe an Reiseversicherungen und die Möglichkeit, die VIP-Lounges von vielen Flughäfen zu nutzen. Ich bin Vielflieger und das macht sich bezahlt. Beide Versionen der MasterCard enthalten die kostenlose Bargeldabholung. Der Abruf der Kontoauszüge erfolgt online, was ich als praktisch erachte. Ebenso praktisch ist das mTAN-Verfahren. Die jeweilige TAN-Nummer wird direkt auf mein Handy übertragen. Die Netbank ist für jeden etwas, egal ob Student oder Berufstätiger.
Andreas Rheinländer

10.09.2008 | netbank: Guter Service bei 0 Euro Kontoführung
Seit Kurzem bin ich Kunde der netbank. Ich nutze das kostenlose Girokonto zwar nicht als Gehaltskonto (das habe ich bei einer anderen Internetbank) aber trotzdem wird es mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Nachdem ich mich für einen Ratenkredit für die netbank entschieden habe, habe ich gleichzeitig das Angebot des kostenlosen Girokontos genutzt, vor allem, weil das Konto ein kostenloses Tagesgeldkonto mit einer 5,1%-Verzinsung für die ersten 6 Monate bietet. Also habe ich mein Geld auf das neue Tagesgeldkonto umgebucht, um diesen Vorteil die nächsten 6 Monate nutzen zu können. Zuerst wollte ich das Konto nur für diese Zeit, aber schon jetzt überzeugt mich die Bank. Das Konto wie auch der Kreditantrag wurden zügig ohne jegliche Verschleppung bearbeitet. Über den aktuellen Bearbeitungsstand wird man jederzeit per E-Mail informiert. Nach Abschluss werden die Unterlagen per Post zugestellt.
Im Gegenzug zu meiner Haus-Internetbank, ist der Auftritt der netbank eher schlicht. Keine Hochglanzprospekte und Mappen. Dies ist ohnehin kein Entscheidungsgrund für eine Bank, setzt sich aber auch im Internetauftritt fort. Die Website ist übersichtlich gestaltet, dagegen ich das Onlinebanking etwas unübersichtlich finde. Ich bin von meiner Haus-Internetbank da anderes gewohnt. Die Funktionalität schränkt das aber in keinster Weise ein. Es ist reine Gewöhnungssache, so wie man es eben kennt. Für zwei Nachfragen nutze ich bereits das Telefonbanking, und auch hier bin ich positiv überrascht. Die Verbindung zu einem Kundenberater geht sehr schnell. Dort angekommen wird man bereits namentlich angesprochen, was einem gleich ein anderes Gefühl vermittelt. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und kompetent. Für mich ist die netbank als Zweitbank im Internetgeschäft eine runde Sache und nur zu empfehlen. Die netbank wirbt mit der Aussage die erste reine Internetbank Europas zu sein. Man merkt, daß hier die Erfahrungen zugrunde liegen. Eine Bank, die ich getrost weiterempfehlen kann und werde.
Patrick K.

20.07.2008 | netbank: Vielen Banken voraus, EC-Karte nicht inklusive
Die Netbank bietet einen beinahe perfekten Girokonto-Service, wie ich es sonst bei kaum einer anderen Bank gesehen habe. Bevor ich auf die einzelnen Vorzüge der Bank eingehe, möchte ich kurz den Kontakt mit dem Kundenservice schildern, den ich per Formular angeschrieben hatte: Auf meine Anfrage bezüglich einer Auslandsüberweisung wurde mir binnen weniger Stunden geantwortet, ohne dass ich den Eindruck hatte, dass mit Textbausteinen gearbeitet wird. Eine gute Kommunikation ist mir sehr wichtig und hier wurde ich wirklich positiv überrascht. Das Onlinebanking besticht durch seine Übersichtlichkeit. Wichtige Informationen werden direkt nach dem Login angezeigt, diese wären: Kontoübersicht mit gesamthaftem Finanzstatus, das Datum und die Uhrzeit des letzten Logins, PIN/TAN-Fehlversuche sowie die noch freien TAN-Nummern. Nach 10 Minuten Inaktivität erfolgt aus Sicherheitsgründen ein automatischer Logout. Die verbleibende Zeit bis zum Logout wird einem angezeigt, sowohl in Minuten und Sekunden als auch grafisch. Mit einem Mausklick gelangt man zu den wichtigen Optionen wie Überweisungen, Daueraufträge, Terminüberweisungen, Postbox usw., ebenso kann man sich eine Liste aller Lastschriften anzeigen lassen und gegebenenfalls eine Rückbuchung in Auftrag geben. Es kann auch eine grafische Kontenübersicht angezeigt werden, diese stellt die vorhandenen Konten (sofern man über mehrere verfügt, z. B. Tagesgeldkonto, Kredit) in einer einfachen Tortengrafik dar. Wirklich gelungen erscheint mir diese Auswertung jedoch nicht. Auf Konditionen möchte ich nicht groß eingehen, wobei sich diese auch sehen lassen können: weltweit kostenlos Bargeld über die Kreditkarte, kein Mindestgeldeingang erforderlich, optional Kontoauszüge per Postversand (55 Cent) und viele weitere zum Teil gebührenpflichtige Zusatzleistungen, die teils von anderen Banken nicht angeboten werden (z. B. Kontostand per SMS). Negative Eigenschaften konnte ich bei dem Girokonto nicht feststellen. Die EC-Karte kostet pro Jahr günstige 5 Euro, bei Gehaltseingang entfällt auch diese Gebühr.
Daniel Freud

18.07.2008 | netbank: Technisch gut, Schwachstelle im Kundenkontakt
Ich bin seit 2001 Kunde der Netbank mit einem Girokonto. Für mich ist der große Pluspunkt die schnelle Ausführung der Überweisungen sowie die nahezu kostenlose Führung des Girokontos. Die große Schwachstelle ist der Kundenkontakt. Auf E-Mail-Anfragen erhält man eine Antwort, die sich aber aus Textbausteinen zusammensetzt, also schablonenartig erfolgt und selten den Nagel auf den Kopf trifft. Daran scheiterte auch die Eröffnung eines Girokontos für meine minderjährige Tochter. Bestimmte Fragen des Antragsformulars waren unklar, deshalb nicht ausgefüllt. Die anschließende E-Mail mit offensichtlich aneinandergereihten Textbausteinen steigerte noch die Unklarheit. Ein klärendes Telefonat war nicht vorgesehen - also keine Kontoeröffnung. Die Netbank verlor dadurch eine neue Kundin.
Das neue giroLoyal-Konto besteht vor allem aus leeren Versprechungen. "Ihre Treue wird belohnt" - der ehemals gewährte Zinssatz von 2,50% ist jetzt an einen Gehaltseingang gekoppelt, andernfalls auf 0,50% abgesenkt. Als Selbstständiger muss man seine regelmäßigen Überweisungen in bestimmter Weise deklarieren, so die briefliche Antwort auf meinen Brief. Schließlich wird auf der Website bei der Eröffnung eines giroLoyal-Kontos behauptet: "überall in Deutschland und weltweit kostenlos Bargeld abheben". Diese pauschale Behauptung ist irreführend.
Mein Gesamturteil: Die technischen Bankgeschäfte werden sehr gut und zuverlässig erledigt, die entsprechende technisch-effiziente Denkweise wird jedoch auf Marketing und Kommunikation übertragen, doch da ist sie unangebracht und schädlich. Deshalb bin ich nicht mehr wie am Anfang von der Netbank begeistert, sondern sehe mich nach Alternativen um.
Thomas Quest

27.06.2008 | netbank: Günstiges Girokonto mit kleinen Abstrichen
Ende 2007 eröffnete ich ein kostenloses Girokonto bei der Netbank. Nach mittlerweile einem halben Jahr intensiver Nutzung bin ich durchweg positiv überrascht, wenngleich dieses Konto aufgrund Einschränkungen nicht jedem zusagen wird. Fangen wir mit den negativen Punkten an: Es sind "nur" 100 Buchungen im Monat kostenlos, für weitere Buchungen werden Gebühren fällig. Dieser Grenzwert ist für mich in Ordnung und ich denke, dass kaum ein privater Haushalt über diese Zahl kommt. Das Girokonto wird mit 2% verzinst, jedoch nur, wenn man es als Gehaltskonto und somit als Hauptkonto verwendet. Hier möchte ich aber schon zu den positiven Eigenschaften kommen, denn überhaupt eine Verzinsung auf dem Girokonto bieten nur wenige Banken. Ich nutze das mobileTAN-Verfahren, d. h. mir wird eine aktuelle TAN immer direkt per SMS an mein Mobiltelefon gesendet, TAN-Listen entfallen komplett. Diesen Service schätze ich sehr und bisher hat es auch tadellos funktioniert. Insgesamt bin ich zufrieden und bereue den Wechsel zur Netbank nicht.
Franziska Wieler

08.06.2008 | netbank: Geeignetes Zweitkonto ohne Gebühren, sehr günstiger Ratenkredit
Aufgrund der aktuellen Neukunden-Aktion habe ich ein Girokonto bei der netbank eröffnet, und zwar das GiroLoyal. Das Konto kann im Internet schnell eröffnet werden, lediglich die Feststellung der Identität in einer Postfiliale ist erforderlich. Hier hat die Bank sogar an Sehbehinderte und Blinde gedacht, die den Antrag in Blindenschrift per Post zugesendet bekommen können. Dies ist sehr lobenswert. Die Kontoführung bei der Direktbank ist auch ohne einen Gehaltseingang komplett kostenlos, sofern die Postbox online genutzt wird. Da ich das Konto nur als Zweitkonto nutze, habe ich keine EC-Karte beantragt, da für diese unter Umständen ab dem zweiten Jahr eine Gebühr anfällt. Leider gab es keine Möglichkeit, mit dem Girokonto gleichzeitig eine VISA-Kreditkarte zu beantragen. Hier sehe ich auf jeden Fall ein Verbesserungspotenzial für die Zukunft. Die Grundgebühr für ein reines Fondsdepot bei der netbank ist für mich zu hoch, hier bleibe ich gerne bei meinem bisherigen Anbieter. Sehr interessant ist aber die Möglichkeit eines Ratenkredits zu wirklich günstigen Konditionen, insbesondere zur Ablösung von bereits vorhandenen teuren Krediten. Auch die Laufzeit lässt sich sehr individuell einstellen. Dass diese Bank keine Filiale hat, stört mich hier absolut nicht. Ich spreche nämlich ungern mit einem Kundenberater persönlich über einen Kreditwunsch, auch bei kleinen Beträgen. Insgesamt gesehen ist die Bank für mich eine typische Direktbank. Der Service sollte aber noch verbessert werden, da eine Abwicklung von z. B. Überweisungen per Telefon nur im Falle von technischen Störungen gewünscht ist. Das ist leider nicht so kundenfreundlich.
Armin Teifel

07.05.2008 | netbank: Auch für Bafög-Empfänger
In meinem Bekanntenkreis an der Uni nutzt kaum noch jemand eine "Filialbank" - zu hoch sind in der Regel die Nebenkosten, jeder hat inzwischen Internet, man möchte sich nicht an eine Bank in einem Ort binden, da ja eventuell auch mal ein Uniwechsel bzw. ein Auslandsaufenthalt ansteht. Deshalb habe auch ich mir kürzlich ein Internetkonto eröffnet und mein "altes", teures Girokonto aufgegeben. Meine Wahl fiel auf die netbank. Warum? Zunächst lockt die Bank mit guten Konditionen: kostenlose Kontoführung, 3,30% Guthabenzins auf das Tagesgeldkonto, kostenfrei Bargeld an allen CashPool-Automaten. Darüber hinaus bietet die Bank unter dem Label "giroLoyal" ein paar weitere Nettigkeiten: 2%-Treue-Zins zusätzlich aufs Girokonto, kostenlose weltweite Bargeldversorgung, kostenloses mobiles TAN-Verfahren - und das alles ohne Mindestgehalt. Verdächtig viel "kostenlos" also. Es gibt jedoch eine, wenn auch kleine, Einschränkung: Die Bank erwartet einen regelmäßigen (in der Höhe jedoch irrelevanten) "Gehaltseingang". Schön, dass darunter auch mein Bafög fällt, sodass ich mühelos in den Genuss des giroLoyals kommen konnte. Bislang bin ich auch sehr zufrieden mit meinem neuen Konto. Das Onlinebanking klappt problemlos, und das mTAN-Verfahren (TANs per SMS) gibt mir das Gefühl, vor Internetbetrügern ausreichend geschützt zu sein. Wer also ein regelmäßiges Geldaufkommen (Gehalt, Bafög und ähnliches) aufweisen kann, fährt mit der netbank gut und sicher.
Tobias Kittler

14.04.2008 | netbank: Umwirbt Zinskürzung mit neuem Produkt "giroLoyal"
Ich bin seit mehreren Jahren zufriedener Kunde der Netbank. Als Selbstständiger war das Konto bisher lukrativ hinsichtlich der Konditionen (keine Kontoführungsgebühren, 2,50% Verzinsung). Mit der zwangsweisen Umstellung auf das neue Produkt GiroLoyal, heute per Brief angekündigt zum 30.06.2008, kürzt die Netbank den Zins de facto um 2,00% auf 0,50%. Da ich kein Gehalt beziehe, kann ich den sogenannten TreueZins von 2,00% mit dem ich auf die ursprünglichen 2,50% kommen würde, nicht erhalten. Das angebotene Tagesgeldkonto weist 3,30% auf, kann aber mit den gängigen Tagesgeldkonten nicht mithalten.
Selbstständige oder Personen ohne Gehaltseingang können bis zum Stichtag durchaus nach einer Alternative suchen, zumal die Kreditkarte mit 20 EUR/Jahr zu Buche schlägt und die Möglichkeit weltweit kostenlos Bargeld ebenfalls verwehrt bleibt. Kunden mit Gehaltseingang, die das Netbank-Girokonto ohnehin als Gehaltskonto nutzen, haben mit dem neuen Produkt keine erkennbaren Nachteile. Ein Handlungsbedarf ist hier nicht erkennbar.
Thorsten Rohweder

03.02.2008 | netbank: Kündigung nach Privatinsolvenz
Ich könnte bis zum Zeitpunkt X nur Positives über die NetBank berichten. Genauso stellte ich mir die ideale Bank vor: problemlose Konto-Eröffnung - auch ohne Gehaltseingang, flinke Überweisungen, keine Kosten. Allerdings wurde ein Inlandscheck zwar sofort gebucht, aber ich bekam am Geldautomaten 10 Tage nicht das Geld.
Nun die Kehrseite: Nachdem ich eine Privatinsolvenz bei Gericht veranlasst hatte, kündigte mir die NetBank binnen 6 Wochen! Begründung: Aufgrund einer Schufa-Nachmeldung, die die Eröffnung einer Privatinsolvenz beinhalte, muss die NetBank (NB) mir kündigen, da die NB nur ec-Karten ausgebe, welche eine Verfügungsberechtigung über 500 Euro beinhalte. Diese könne sie mir aber nun nicht mehr zur Verfügung stellen etc. bla bla. Daraufhin schaltete ich einen sogenannten Ombudsmann ein, schilderte die Sachlage mit dem Hinweis, dass die von der NB aufgeführten Gründe erfunden sind, denn ich habe z. B. gar keine Verfügung über 500 Euro, da dies nur ein reines Haben-Konto ist und ich am Automaten mitnichten 50 Euro ausgezahlt bekomme, wenn nur 40 Euro drauf sind. Was kam als Antwort? Im Schreiben des Ombudsmannes stand fast wortgleich die Begründung der NB - also ein vorgefertigter Schriftsatz. Auf meine detaillierten Begründungen ging er mit keinem Wort ein. Gemäß dem Motto: "wes Brot ich ess, des Lied ich sing" Mein Treuhänder sagte mir das voraus.
M. Kretzschmar

04.01.2008 | netbank: Einfache Standard-Geldgeschäfte sehr gut, sonst eher schlecht
Wenn ich objektiv sein will, habe ich am NetBank-Girokonto rein gar nichts auszusetzen. Dieses Konto wird offenbar über ein nicht überlastetes Rechenzentrum abgewickelt, und das ganz und gar nicht schlecht, was heißen soll, dass sowohl Ausgänge als auch Eingänge nach meinem Eindruck deutlich schneller erledigt werden als bei anderen Banken. Geldeingänge kann man beispielsweise schon morgens um 6.00 Uhr oder sogar noch früher beobachten, während bei der Konkurrenz das Geld erst im Laufe des Tages auftaucht. Und auch Überweisungen auf fremde Konten kommen überraschend schnell an, etwa die Bezahlung eines Kaufs in einem Internetshop abends um 21.00 Uhr, der den Geldeingang noch am nächsten Tag bestätigte. Was jedoch bei der NetBank überhaupt nicht funktioniert, sind Vorgänge, die über das reine Standard-Geldgeschäft hinausgehen. Die Antworten auf Mitteilungen, die an die NetBank über deren Banking-Anwendung gesendet werden, stammen immer aus einem Textbausteinkasten, wobei - was das eigentlich Schlimme daran ist - die an die NetBank geschickten Mitteilungen offenbar auch nicht richtig gelesen werden. So ist es empfehlenswert, bei solchen Mitteilungen immer einen Screenshot der erhaltenen Bestätigungsseite zu machen, um später einen Nachweis zu besitzen. Bei mir wurde etwa eine von mir zum Internetbanking gemachte Feststellung einfach abgeleugnet, obwohl ich mir sicher bin, Recht gehabt zu haben. Damals hatte ich nach längerer Problemlosigkeit und dadurch gewachsenem Vertrauen in die NetBank das Anfertigen von Screenshots leider stark eingeschränkt und besaß daher keinen derartigen Nachweis. In einem weiteren Fall hatte die NetBank dann eine von ihr über eine Quittungsseite in ihrem Internet-Banking bestätigte Kündigung plötzlich wieder "vergessen", als es ernst wurde. Hier konnte ich dann meinen Standpunkt durchsetzen, hatte ich doch die Möglichkeit, auf den gemachten Screenshot zu verweisen.
Norbert Mayer

30.12.2007 | netbank: Reines Online-Konto mit angemessener Verzinsung
Ich bin seit einigen Jahren Kunde der netbank (Zweitbankverbindung). Die Kontoeröffnung lief problemlos - Daten in ein Formular eintragen, zur Post (PostIdent) - das wars. Warum ich mich für das Konto entschieden habe, hatte hauptsächlich den Grund, dass das Konto gebührenfrei geführt wird (auch ohne Gehaltseingang). Gut, die EC-Karte kostet 5 EUR im Jahr, was aber die für ein Girokonto recht anständige Verzinsung (von zurzeit 2,50%) wieder wett macht. Das Online-Banking funktioniert meiner Meinung nach hervorragend und auch die getätigten Transaktionen gehen schnell. Man sollte darauf achten, die Kontoauszüge in der "Post Box" abzuholen, da sonst 0,55 EUR für den Versand berechnet werden. Die Geldversorgung über die CashPool-Automaten ist problemlos und kostenlos möglich, wenn man auch solche Automaten nicht gerade an jeder Ecke finden wird. Über einen Dispokredit kann ich keine Aussage treffen, ich habe keinen und brauche bei dem Konto auch keinen. Persönliche Erreichbarkeit/Beratung darf man allerdings nicht erwarten, die netbank ist eine reine Internetbank. Fazit: faires Angebot ohne "Fußangeln"
Dirk Fischer

27.12.2007 | netbank: Girokonto für 0 Euro, Zinsen für jeden Euro im Plus
Ich besitze nun seit über zwei Jahren ein Girokonto bei der netbank AG, Hamburg. Das Girokonto ist ein reines Onlinekonto. Den Weg in die Filiale gibt es hier nicht. Doch wozu braucht man das heutzutage? Alles kann bequem über das Internet erledigt werden. Zur Sicherheit arbeitet die netbank mit iTAN und Einblendung persönlicher Daten zur Phishingabwehr. Überweisungen sind in der Regel am nächsten Tag bei der Fremdbank gebucht. Auch Überweisungen Dritter, kommen immer innerhalb 48 Stunden an. Die Kosten belaufen sich auf 0 Euro. Wenn man sich die Kontoauszüge zuschicken lässt, dann kostet dies 0,55 Euro im Quartal. Aber auch diese kann man kostenlos im Internet abrufen und ausdrucken. Ab dem ersten Euro Guthaben gibt es 2,50% Zinsen p. a.. Bargeld gab es früher kostenfrei nur bei den Spardabanken, inzwischen bekommt man Geld bei allen Banken des CashPools. Wenn man mal eine Frage hat, dann kann man diese unkompliziert über E-Mail kommunizieren. Eine Antwort bekommt man meist innerhalb 48 Stunden. In dringenden Fällen kann man die netbank über eine 01805-Nummer erreichen. Bis heute hatte ich immer Zugriff auf mein Konto. Es gab meines Wissens nie Störungen auf dem netbank-Server. Mein Fazit: Das netbank-Konto ist für alle, die keinen persönlichen Ansprechpartner bzw. eine Filiale brauchen. Das Konto ist kostenfrei und generiert bei positiven Guthaben sogar Geld durch die Zinsen. Ich bin rundum zufrieden.
Benjamin Klanke

06.11.2007 | netbank: Jahrelange positive Erfahrungen
Bereits seit Mitte 1999 besitze ich ein Girokonto bei der NetBank. Bisher gab es keinerlei negative Erfahrungen. Die Kontoauszüge sind kostenlos online verfügbar und als PDF-Datei auszudrucken. Die Versorgung mit Bargeld kann kostenfrei über die Sparda-Banken bzw. auch über die Citibank erfolgen. Die Buchungen sind immer schnell erfolgt und tagesaktuell online einsehbar. Voraussetzung für die kostenlose Kontoführung war am Anfang ein regelmäßiger Gehaltseingang, was jedoch jetzt nicht mehr nötig zu sein scheint. Anfragen können auch per Mail gestellt werden und werden in der Regel innerhalb eines Arbeitstages beantwortet.
Leider hat sich die NetBank in letzter Zeit auch der weit verbreiteten Unsitte angeschlossen und bietet für Neukunden bessere Zinskonditionen als für Bestandskunden. Eine wie ich finde merkwürdige Geschäftspraktik, die treuen Kunden dafür zu bestrafen, dass sie bereits Kunde sind. Aber das ist ja bei vielen anderen Instituten leider auch so. Insgesamt ist aber das Girokonto der NetBank zu empfehlen, was ja auch die Untersuchungen z. B. von Stiftung Warentest immer wieder zeigen.
Jürgen Reith

24.10.2007 | netbank: Zinsfalle
Für Neukunden bietet die Netbank ein Girokonto mit 4,50% Zins p. a. an für die ersten sechs Monate. Zu den "Sonderkonditionen" heißt es: 4,50% bis 50.000 Euro, 2,75% ab 50.001 Euro. Vom Call-Center wollte ich nun wissen, ob es 4,50% für die ersten 50.000 Euro und dann 2,75% für jeden weiteren Euro gibt. Ziemlich ruppig wurde mir geantwortet, man sei eine Internetbank, Konditionen hätte ich im Internet nachzulesen, dass hätte ich auch so unterschrieben. Ich verlangte nach der Vorgesetzten der Mitarbeiterin. Die war zwar freundlicher, musste aber an anderer Stelle zurückfragen, wie es sich verhält. Auskunft: Sobald die 50.000 überschritten sind, gibt es auf den Gesamtbetrag nur noch den niedrigeren Zins!!! Meine Frage, ob man durch Reduzieren des Betrages auf unter 50.000 wieder 4,50% bekommt, konnte sie nicht beantworten. Solche Fragen müsste ich schriftlich per Mail stellen.
Bei der Postbank läuft es übrigens mit den Zinsen genauso. Aber die weisen wenigstens unter einem * genau darauf hin, dass man schon mit einer Zinsgutschrift den Grenzbetrag überschreiten kann und dann niedrigere Zinsen bekommt.
W. B.

30.09.2007 | netbank: Netbank Girokonto
Als ich mich vor zwei Monaten nach einem neuen Girokonto umgesehen habe, ist mir Netbank direkt ins Auge gestoßen, da es eine reine Internetbank ist. Aus meiner Sicht bietet das verschiedene Vorteile, zum einen denke ich, das eine Internetbank sicher ist und zum anderen helfe ich somit nicht dem Stellen- und Filialenabbau durch Internetbanking in normalen Banken. Nach der Eingabe aller Daten bekam ich ein PDF-Dokument zum Ausdrucken. Dieses wurde per Postident-Verfahren an die Netbank AG geschickt. Nach 1-2 Wochen kamen alle Daten in mehreren Briefen per Post (Kontonummer, PIN, TAN-Liste). Auf eine EC-Karte habe ich dabei bewusst verzichtet, da ich ein kostenloses Konto haben wollte, und man ab dem 2. Jahr bei einem Girokonto ohne festen Gehaltseingang für die EC-Karte 5,00 Euro bezahlen muss. Der Service der Netbank AG überzeugt voll und ganz. Der Onlinebanking-Zugang ist zum Beispiel mit einer Onlinetastatur ausgestattet, um Keyloggern vorzubeugen. Die Übersicht über alle Transaktionen ist präzise und faktenorientiert, das Erstellen einer Überweisung denkbar einfach. Auch die 4,50% Zinsen pro Jahr sind nicht zu verachten :) Die monatlich per Post zugeschickten Kontoauszüge runden das Girokonto und den Service der Netbank AG zu 100% ab.
Timo Fach

09.09.2007 | netbank: Als reines Online-Konto sehr geeignet, wenn Beratung nicht gewünscht ist
Seit 2004 bin ich Kunde bei der NetBank. Dazu kann ich berichten, dass ich sehr zufrieden bin mit dem kostenlosen Girokonto. Ich kann mich anderen Meinungen 100%ig anschließen bezüglich Beratung, diese wird niemand bei der NetBank erhalten. Die Antworten auf E-Mail-Anfragen sind wirklich sinnlos und bringen dem Kunden nichts. Die NetBank ist für Kunden geeignet, die keine Beratung brauchen und sich alles selbst erlesen, sobald jedoch jemand Beratungs-Service von einer Bank erwartet wird er bei der NetBank nicht glücklich werden. Dafür ist es eine reine Online-Bank. Ich selbst bin dort sehr zufrieden und habe dieses Konto eben wegen den niedrigen Kosten und der reinen Onlineführung gewählt, aber wie schon geschrieben, wer direkten Kunden-Service wünscht, dem würde ich niemals die NetBank empfehlen.
Zudem muss ich noch fairerweise sagen, die NetBank war die einzige Bank, die mir ein Guthabenkonto gewährt hat als ich verschuldet war, obwohl andere große namhafte Banken hierfür Abkommen abgeschlossen haben, das möchte ich schon auch mal ansprechen.
Fazit: für mich perfekt! Wenn ich doch mal der Meinung sein sollte, dass ich den direkten Service brauche, werde ich zu einem Girokonto wechseln, wo ich sicher eine monatliche Grundgebühr berappen muss, denn wie viele verdienen schon ab 1.200 Euro Netto im Monat (derzeitig bei vielen Angeboten Bedingung, man muss das Sternchen lesen)?
Andrea Baumgartl

23.08.2007 | netbank: Eigentlich ein sehr gutes Konto, aber...
Ich bin vor ca. 1,5 Jahren zur Netbank gekommen. Ich dachte mir: Kostenloses Girokonto mit kostenloser Kontoführung, guter Verzinsung und kostenloser ec-Karte, da muss man einfach zugreifen. Die Netbank ist eine Online-Tochter der Sparda-Banken und ist Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken und sie nimmt auch an der Einlagensicherung teil, d. h. Geld ist bis zu einem gewissen Betrag geschützt. Die Kontoeröffnung ging auch sehr gut von der Hand. Per PostIdent-Verfahren musste ich mich identifizieren und die Unterlagen (Telefon-PIN, ec-Karte, ec-PIN und Onlinebanking-PIN) kamen dann die nächsten 2 Wochen zu mir nach Hause. Leider musste ich die TAN-Liste noch einmal bestellen, weil die auf dem Weg zu mir abhanden gekommen war, aber das ist ja schon den Besten passiert.
Die Web-Oberfläche ist sehr einfach gehalten und auch sehr übersichtlich strukturiert. Man kann das meiste problemlos darüber erledigen. Sicherheit ist über das PIN/TAN-Verfahren gewährleistet. Und wie gesagt, es ist alles kostenlos.
Doch die Nachteile fielen mir erst später auf. Die NetBank ist als Zweitbank sehr gut, aber als Erstbank leider ungeeignet. Das Hauptproblem ist die fehlende Möglichkeit Geld auf das Konto bar einzahlen zu können, und die spärlich anzutreffenden Geldautomaten, wo man (kostenlos) an Bargeld kommt runden das ganze noch ab. Beratung ist auch nicht wirklich gegeben, wenn man mal ne Frage hat, die nicht 0815 ist. Es wird zwar per E-Mail sehr schnell geantwortet, doch leider löst das häufig das Problem nicht. Außerdem ist es meiner Meinung nach sehr schwierig einen Dispo-Kredit, sei es auch nur in der Höhe von 500,00 Euro, zu bekommen. Man muss erst ein langes Formular ausfüllen und dann auf die Bearbeitung warten. Bei mir zum Beispiel wurde der Dispo abgelehnt, obwohl ich das Konto als Gehaltskonto genutzt habe. Sehr seltsam.
Julia Hartmann

16.08.2007 | netbank: Sehr sehr guter Service - aber was kommt jetzt?
Seit 1999 bin ich Kunde der netbank und damit wohl einer der "ersten". Um meine Bewertung relativ kurz zu machen. Was finde ich so gut an der Bank? 1. Die schnellen internen Transfers von Konto zu Konto - dies funktioniert derzeit nicht nur zwischen Konten innerhalb der netbank sondern auch für Zahlungen von den Sparda-Banken. Ich gebe eine Überweisung zum Beispiel um 16:00 Uhr in Auftrag, spätestens 16:30 sieht man schon den Zahlungseingang auf dem Empfängerkonto. 2. Kostenfrei Geld abheben an über 2.300 Geldautomaten. Die netbank ist (noch) Mitglied im Cashpool, somit erhalte ich kostenfrei Geld an allen Automaten der Citibank, SEB, National Bank, Santander, Wüstenrot. 3. Das Konto ist kostenfrei und ich erhalte Guthabenzinsen.
Aber: Im Mai 2007 gab die Landesbank Berlin bekannt, dass diese 75% minus 1 Aktie der netbank-Anteile übernommen hat. Damit ist die netbank nach der DKB und der 1822direkt die dritte echte Direktbank einer Landesbank/Sparkasse. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass aufgekaufte Tochtergesellschaften einer Großbank nicht lange in "fremden Gewässern fischen" sondern relativ schnell in das eigene System wechseln (siehe norisbank von Cashpool nach Kauf durch Deutsche Bank in Cash Group gewechselt). Es ist also davon auszugehen, dass auch die netbank über kurz oder lang den Cashpool verlassen wird und entweder wie bei der 1822diekt kostenfreies Abheben bei allen Sparkassen möglich sein wird (sehr wahrscheinlich) oder aber wie bei der DKB Abhebungen generell kostenfrei sein werden (eher unrealistisch). Was jedoch genau passieren wird, bleibt abzuwarten. Ich hoffe, dass der mir wichtige Service schnelle Reaktionszeit bei internen Banktransfers unter dem Verkauf nicht leiden wird (immerhin halten die Sparda-Banken ja noch 25% plus 1 Aktie). Aber vielleicht können wir ja in relativ kurzfristiger Zeit schon von einer Fusion von netbank mit der 1822direkt lesen. Es gibt Aussagen des Präsidenten des Sparkassenverbandes Hessen-Thüringen, G. Böhmer, die man so deuten könnte.
Jakob Rehbock

30.07.2007 | netbank: Kostenloses Internetkonto, gut verzinst
Vor kurzem habe ich bei der netbank ein Girokonto eröffnet, da ich mich zugegeben von der 4%-Verzinsung hab locken lassen. Diese gilt zwar nur für das erste halbe Jahr, dafür jedoch auch wirklich ab dem ersten Cent. Aber auch danach gibt es immerhin noch 2,50% Zinsen, ebenfalls nicht schlecht, das gab es bei meiner alten Bank nicht. Auch eine Grundgebühr zahle ich hier nicht. Dafür ist die netbank eine reine Internetbank, viel mit persönlichem Kontakt ist da leider nicht, schon telefonisch gestaltet er sich eher schwierig. Aber ich schreibe eh lieber Mails, dann hat man die Informationen gleich schriftlich und außerdem hat bisher auch alles so reibungslos geklappt, dass dies - jedenfalls für mich - kein wirkliches Defizit ist. Das Online Banking ist übersichtlich und einfach zu bedienen, Ausfälle habe ich noch keine erlebt. Hier hat man auch seine digitale Postbox, in der man seine Kontoabzüge abrufen kann. Tut man dies nicht, bekommt man sie monatlich gegen Porto (55 Cent) nach Hause geschickt. Gebührenfrei Geld abheben kann man an allen Automaten der Cash-Pool-Banken (z. B. GE Money Bank, Sparda-Banken, Citibank, Santander, SEB usw.), irgendwo findet man also (fast) immer eine Möglichkeit. Fazit: Eine empfehlenswertes kostenfreies Konto, gerade für Schüler, Studenten oder allgemein Leute, die weniger oder gar nichts verdienen (da ja kein Mindestgeldeingang oder ein Ausbildungsnachweis gefordert wird).
Jutta Klingel

21.07.2007 | netbank: Defizite in der Toleranz gegenüber kleinsten Unachtsamkeiten des Kunden
Ich war dreieinhalb Jahre lang Kunde der NetBank (u. a. mit deren zentralem Produkt "NetBank Giro Allround"). Man kann mit diesem Girokonto nach meiner Ansicht durchaus sehr zufrieden sein, solange man nicht einen Kontakt hat, der über die rein automatisch ablaufenden Online-Funktionen hinausgeht. Hat man jedoch einen solchen Kontakt, so erhält man - zumindest in meinem Fall - den Eindruck, als Kunde nicht willkommen zu sein. So ganz nach dem Motto "Eigentlich könnte es uns großartig gehen, das einzige was stört, sind die Kunden." Offenbar wird zwar vom oberen Führungskreis alles mögliche veranlasst (Prämien, Werbung), neue Kunden zu gewinnen, es wurde aber wohl vergessen, die Sachbearbeiter auch auf dieses Konzept zu schulen. In meinem konkreten Fall war ich der Meinung gewesen, ein guter Kunde zu sein, hatte ich doch neben einem Depot und anderen Anlageprodukten immer ein gut gefülltes Girokonto, auf dem auch schon mal über Monate hinweg richtig große Summen liegen konnten. Eines Tages kündigte ich dann ein halbjähriges Anlagekonto nicht rechtzeitig und es wurde deshalb automatisch verlängert. Der angebliche Warnhinweis auf die notwendige Kündigung ist nach meiner Überzeugung bei mir noch nicht gegeben worden ("noch nicht" deshalb, da man früher schon von Anfang an die gewünschte Kündigung auswählen konnte, was dann wegfiel). Als ich sah, dass mein Geld nicht fälliggestellt wurde, wies ich die NetBank nur vier Tage (!) nach dem verpassten Termin auf den von mir vermissten Warnhinweis hin. Sofort wurde die Richtigkeit meiner Behauptung bestritten. Das allein war natürlich schon ärgerlich, wäre aber noch nachvollziehbar gewesen. Ich hatte zwar von mir aus keine vorzeitige Kontoauflösung verlangt, dass man aber nicht von sich aus auf die Idee kam, mir "aus Freundschaft" eine Auflösung des Kontos anzubieten, verursachte dann doch einen erheblichen Vertrauensverlust bei mir. Unnachsichtigkeit gegenüber kleinsten und möglicherweise nicht einmal vom Kunden selbst verschuldeten Fehlern hat für mich nichts mit Kulanz oder Kundenfreundlichkeit zu tun, wie ich sie mir von jemandem erwarte, dem ich mein Geld anvertraue. Mag sein, dass andere Banken nicht besser sind, aber ich habe jetzt jedenfalls damit begonnen, meine Aktivitäten bei der NetBank weitgehendst einzuschränken und das Konto nur noch als Zweitkonto zu nutzen. Übrigens, in den AGB der NetBank heißt es: "Es liegt im Ermessen der NetBank einer vorzeitigen Auflösung zuzustimmen."
Klaus Mayer

20.07.2007 | netbank: Einfach und unkompliziert
Die Netbank ist eine reine Internetbank. Bin auf sie gestoßen, weil kein monatlicher Einzahlungsbetrag nötig ist. Verzinsung liegt derzeit bei angemessenen 2,50%. Die Versorgung von Geldautomaten könnte doch besser sein, gerade mal ein Automat in meiner Stadt ... gebührenfrei wohlgemerkt. Bedienung über die Homepage ist befriedigend. Sicherheit sollte soweit gegeben sein. Was ich recht gut finde ist die Unterstützung von StarMoney. Hier können die Bankbewegungen schön per Mobile-Version abgeglichen werden. Gebühren für die Kontonutzung fallen nicht an, allerdings sollte man darauf achten, dass die Postbox aktiviert wird, sodass die Kosten für das Zusenden der Kontoauszüge wegfallen. Wollen wir mal hoffen, dass die Zinsen noch etwas steigen, denn das können andere Banken mittlerweile besser.
Sebastian Abend

16.07.2007 | netbank: Kostenlos und gute Verzinsung auf dem Girokonto
Ich bin schon seit längerem Kunde bei der Netbank. Die Kontoführung ist kostenlos. Im wesentlichen beschränkt sich die Kontoführung auf die Nutzung des Online-Bankings. Die Nutzung des Online-Bankings ist einfach und übersichtlich. Buchungen werden schnell ausgeführt. Die Kontoeröffnung habe ich damals ebenfalls online durchgeführt. Sämtliche Unterlagen die ich benötigt habe, wurden mir umgehend nach Hause gesandt. Zudem musste ich bei der Post mit meinem Personalausweis meine Identität bestätigen. Das Beste an dem Konto ist die Verzinsung des Girokontos, die bei mir 2,50% im Jahr beträgt. Für Neukunden gibt es zurzeit sogar 4,00%, allerdings nur für sechs Monate. Das ist besonders praktisch, weil man so immer kleine Geldbeträge auf dem Konto bereithalten kann und nicht wie sonst üblich auf eine Verzinsung verzichten muss. Die Bargeldversorgung halte ich auch für gut, da man an allen Automaten des Cash Pools kostenlos Geld abheben kann. Also ich kann das Konto nur weiterempfehlen.
Anne Feist

21.06.2007 | netbank: Schlechte Bargeldversorgung
Die Netbank war eine der ersten Internetbanken. Die Kontoführung ist kostenlos - ohne Mindestgehaltseingang, was bei vielen Banken gefordert wird. Mit dem Kundenservice habe ich bisher noch nie Probleme gehabt. Fragen werden per E-mail und Telefon (teure 01805-Nummer) kompetent beantwortet. Ich selber hatte bis vor kurzem mein Konto bei dieser Bank, bin jedoch zu einer anderen Bank gewechselt, da mir die Bargeldversorgung zu kompliziert gewesen ist. Die Netbank ist an den Cash Pool angeschlossen. Nur dort kann man mit seiner ec-Karte kostenlos Geld abheben. Dabei handelt es sich um relativ kleine Banken. So sind die Spardabanken, Santander, Citibank, SEB, BBBank, um die größten zu nennen, mit dabei. Diese findet man jedoch meistens nur in größeren Städten. So muss man in Kleinstädten oder auf dem Dorf auf Automaten von anderen Banken ausweichen und dafür die hohen Gebühren zahlen. Für Leute die eine Bank des Cash Pools in ihrer Nähe haben, mag die Bank interessant sein. Wenn man flexibel sein möchte, gibt es mit Sicherheit Banken, die besser aufgestellt sind.
Jochen Schröder

24.05.2007 | netbank: Attraktives Girokonto mit 4,00 Prozent Zinsen
Die Netbank bezeichnet sich selbst als die erste Internetbank Europas. Zu den besten Angeboten der Netbank zählt definitiv das kostenlose Girokonto. Allerdings muss man die Kontoauszüge dann in der persönlichen Postbox abrufen. Das Girokonto bietet derzeit für Neukunden einen Sonderzins von 4,00 Prozent in den ersten sechs Monaten an. Bestandskunden bekommen leider nur 2,50 Prozent bzw. ab 50.000,- Euro 2,75 Prozent auf ihr Girokonto. Zinsgutschriften werden quartalsweise gebucht. Damit bietet die Netbank die attraktivsten Zinsen für ein Girokonto auf dem deutschen Markt und schlägt damit sogar viele Tagesgeldkonten. Der Zinssatz für Bestandskunden ist bereits seit Jahren auf diesem Niveau und es eignet sich so z. B. sehr gut als Zweitgirokonto. Die Nutzung als einziges Girokonto wäre mir persönlich zu umständlich, da die Netbank über keine Filialen verfügt und man somit keinen Ansprechpartner vor Ort hat. Bargeldabhebungen an den rund 2.300 Automaten der CashPool-Gruppe sind kostenlos. Leider wäre mir die CashGroup lieber, da diese deutlich mehr Geldautomaten zur Verfügung hat. Wenn man sich übrigens derzeit als Neukunde für die Netbank werben lässt, bekommt der Werber 30,- Euro oder eine Sachprämie.
Egon Fäder

Zufriedenheitsrate: 44% basierend auf 123 Berichten
positive Wertungen42neutrale Wertungen25negative Wertungen56        

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