Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

08.07.2016 | Advanzia Bank S. A.: Gute Karte, aber Horror-Kundenservice
Ich bin schon seit fast 10 Jahren Kunde der Advanzia Bank und nutze die Mastercard Gold. Bei der letzten Abrechnung haben sich aber Sollzinsen eingeschlichen und ich konnte mir nicht erklären, wie diese zustande kommen. Ich habe weder zu spät bezahlt noch Bargeld abgehoben. Ich habe mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten versucht, bei der Hotline anzurufen. Es kam fast immer die Ansage, die Wartezeit beträgt länger als 5 Minuten ... und am Ende wird man aus der Leitung geworfen. Tolles Gefühl. Als ich dann letztendlich durchgekommen bin, hatte ich eine Dame am Telefon, die leider wohl ihren ersten Tag hatte. Von den richtigen Umgangsformen abgesehen, die komplett fehlten, wusste sie überhaupt nicht das System zu bedienen. Sie konnte mir nicht erklären, woher die Zinsen kommen und hat anstatt dies zuzugeben einfach gelogen. Ich hätte Geld abgehoben, Paypal wäre schuld etc. Auf jede Nachfrage kam eine andere Erklärung. Meine Bitte mit einem Vorgesetzten zu sprechen wurde verweigert. Auch hat die Dame verweigert, mir ihren Namen zu sagen, damit ich mich auf sie beziehen kann. Ich wurde noch nie so unprofessionell von einem Kundenservice bedient. Auch wenn es sich um weniger als einen Euro handelt, möchte ich doch wissen, woher der Betrag stammt. Transaktionen erfinden geht in diesem Zusammenhang gar nicht. Ich bin am überlegen, die Karte jetzt zu kündigen, denn wenn ich mal ein Problem mit einer Summe habe, die wirklich schmerzhaft ist, dann möchte ich nicht an so einen Kundenservice geraten.
Matthias Sch.

07.07.2016 | TARGOBANK AG & Co. KGaA: Kündigung
Ich hatte vor mehr als 15 Jahre die Kreditkarte bei Kadewe beantragt und erhalten. Aus der damaligen Bank wurde Valovis und ich blieb weiterhin ein glücklicher Kunde. Seit Valovis von der Targobank übernommen wurde, hat sich alles verändert. Gebühren für die Papierrechnung, keine Informationen durchgeben, unsachliche und unfreundliche Mitarbeiter. Versuche nachzufragen oder zu reklamieren (wegen der zusätzlichen Gebühren) wurden nicht ernst genommen, einfach nur "es ist so". Einziger Ausweg: die Kündigung. Und selbst da stellt sich die Targobank als schwieriger Geschäftspartner dar. Keine Bestätigung, keine Reaktion, weiterhin Gebühren verlangen und keinen Service. Ich kann nur jedem dazu raten zu kündigen. Eine neue Kreditkarte erhält man bei guter Bonität überall.
Paola P.

03.07.2016 | Advanzia Bank S. A.: Eine super Karte, aber Regeln beachten
Wie haben die Advanzia Gold Mastercard schon sehr lange und hatten noch nie Probleme, auch im Ausland nicht. Allerdings muss man sich an die Regeln halten und die Rechnung innerhalb von 20 Tagen überweisen. Es gibt allerdings etwas Negatives - wenn man es denn so nennen kann - und das ist die eigentlich positive Tatsache, da Advanzia versucht die Kunden vor Betrug zu schützen. Das bewirkt, dass bei größeren Käufen - ich vermute über 1.000 Euro - die Karte gesperrt und der Betrag nicht freigegeben wird, das kann zu peinlichen Situationen führen. Üblicherweise schickt Advanzia eine Mail und bittet um Rückruf oder ruft direkt an, um zu fragen, ob die Transaktion koscher ist. Es geht alles leider nur per Telefon. Man kann also nicht auf die Mail antworten. Das Kauflimit von sagen wir mal 7.500 Euro nützt also zunächst nichts. Ein Beispiel: Ich kaufte neulich etwas im Internet, das knapp unter dem Limit war. Ich wunderte mich, dass die Transaktion nicht durchging. Es kamen Meldungen wie "Ihre Transaktion kann nicht durchgeführt werden" oder so ähnlich. Schließlich rief ich bei Advanzia an (kostenlose Nummer und es ist immer jemand da). Mir wurde sogar vom Kauf abgeraten, weil mit der Firma etwas nicht stimme. Die Firma hat mir die Ware mittlerweile geschickt und alles ist OK. Dieser Telefonanruf wiederum bewirkte eine Sperrung der Karte. Jetzt muss ich wieder zurückrufen. Mir blieb nichts anderes übrig wie mit PayPal über mein Bankkonto zu bezahlen. Das ging sofort.
Bernd Rieger

02.07.2016 | Barclaycard: Bin mehr als zufrieden mit der New Visa
Ich habe das Kartendoppel aus Visa Card und Maestro-Karte nun fast ein Jahr und bin sehr zufrieden. Alles funktioniert bestens, auch der Online-Zugang ist übersichtlich und man kann dort alles schnell erledigen. Ich verstehe hier überhaupt nicht die negativen Erfahrungsberichte über hohe Gebühren für Bargeldabhebungen mit der Maestro-Karte oder die hohen Zinsen für Teilrückzahlungen, weil es so einfach ist, diese zu umgehen. Man sollte sich natürlich sachkundig machen und nicht in den Tag hinein träumen. Bargeld hebt man mit der Visa Card ab und das ist völlig kostenlos bei allen Banken in Deutschland. Die zweite Maestro-Karte gibt es bei den meisten anderen Anbietern von Kreditkarten ja gar nicht und sie ist bei Barclaycard nur für Käufe bzw. Bestellungen angedacht, die Kreditkarten nicht akzeptieren und wenn man dann diese Maestro-Karte in solchen Geschäften nutzt, ist dieses auch ohne Gebühren verbunden. Außerdem gibt es eine relativ kostengünstige Alternative bei Barclaycard für Teilrückzahlungen, nämlich für Barabhebungen und Käufe ab 300 Euro sogenannte Zahlpläne von 6 bis 48 Monate für einen Zinssatz von 8,99 Prozent. Ich habe diese schon mehrfach für 6 Monate online eingerichtet, zudem kann man vorher die 2-monatige Zahlpause nutzen, sodass der Gesamtbetrag erst nach 8 Monaten in Teilbeträgen zurück gezahlt werden muss. Den Zinssatz finde ich für Kreditkarten konkurrenzlos günstig.
Manfred Ackermann

29.06.2016 | Hanseatic Bank GmbH & Co KG: GenialCard
Ich kann die vielen negativen Berichte nicht ganz nachvollziehen. Seit 2008 bin ich im Besitz der GenialCard der Hanseatic Bank. Anfangs mit kleinem Limit, das im Laufe der Zeit stark erhöht wurde. Bis heute wurden mir zu keinem Zeitpunkt irgendwelche versteckten Gebühren berechnet. Die Karte ist kostenlos - unter gewissen Bedingungen. Diese sind aber vor Abschluss eines Kreditkartenvertrags mit der Bank selbstverständlich nachzulesen. Diese Mühe muss man sich aber auch machen! Die Karte ist so lange kostenlos, wie man keine Rückzahlung in Raten vornimmt, oder sich mit Bargeld am Automaten versorgt. Dieses steht doch aber jedem frei, das zu unterlassen. Wenn man sich für die Ratenzahlung entscheidet, fallen in der Tat völlig überzogene Zinsen an, die bei der derzeitigen Zinspolitik auch nicht mehr nachvollziehbar sind. Die Raten sind auch meines Erachtens zu niedrig, die von der Hanseatic monatlich eingezogen werden. Aber auch da gibt es Abhilfe, in dem man einfach eine zusätzliche Überweisung auf sein Kreditkartenkonto vornimmt. Schon ist der Saldo wieder ausgeglichen. Die nötigen Daten stehen gut sichtbar im Online-Bereich. Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine, man kann vor Vertragsabschluss auch angeben, dass der gesamte Saldo einmal im Monat abgebucht werden soll. Ja, auch die Gebühren für eine Barabhebung sind saftig. Muss ich aber nicht nutzen. Ich verstehe die Klagen daher nicht. Auch zu einer Restschuldversicherung wird man nicht gezwungen - das ist ebenfalls eine freiwillige Entscheidung. Ich habe sie nicht! Ich finde, man muss die Kirche im Dorf lassen. Man gibt die Eigenverantwortung nicht mit dem Antrag ab. Wenn man die Karte richtig nutzt, ist sie kostenlos und hilfreich.
Bettina H.

29.06.2016 | Santander Consumer Bank AG: Alles super gelaufen mit der 1plus Kreditkarte
Wir haben vor Kurzem die 1plus VISA Card der Santander beantragt. Die Beantragung war supereinfach. Den Vertrag haben wir selbst ausgedruckt und die Stelle mit dem "5% vom Rechnungsbetrag werden eingezogen ..." gestrichen bzw. korrigiert auf 100%. Das wurde auch anerkannt/angenommen und zwei Wochen später war die Kreditkarte im Postkasten. Gehaltsnachweise oder Ähnliches wurden nicht gefordert ... das Kreditlimit wurde auf 2.000 Euro eingestellt. Also bisher kann ich die Kreditkarte und die Santander jedem empfehlen. Wir haben seit Jahren auch schon eine Super Master Card, die ebenfalls kostenlos ist und uns 5% Tankrabatt beschert. Das kostenlose Geldabheben und die kostenlosen Transaktionen in fremder Währung werden in zwei Wochen in Island getestet :-) Die Einschränkung von maximal 300 Euro Bargeldabhebung und 10 Transaktionen pro Tag war für uns kein wirklich negativer Aspekt. Das ist für uns vollkommen ausreichend.
S. K.

22.06.2016 | Landesbank Berlin AG: Bonusprogramme der Landesbank Berlin, hier ADAC-Kreditkarte
Ich hatte mir im Laufe eines Jahres über das Bonusprogramm meiner ADAC-Kreditkarte einen Boni in Höhe von 20 Euro erarbeitet. Eigentlich wollte ich den Bonus auf den Jahreskartenpreis angerechnet bekommen, habe aber aus persönlichen Gründen die Karte nach 3 Jahren gekündigt. Nun wollte ich den Bonus als Tankgutschein ausgezahlt bekommen, die Alternative im Bonusprogramm. Nach mehreren Telefonaten mit der Landesbank Berlin wurde mir dann mitgeteilt, das nach einer Kündigung nachträglich kein Bonus mehr ausgezahlt wird, obwohl ich ihn mir nachweislich "erarbeitet" habe. Eine plausible Erklärung dafür gibt es nicht. Die Damen am Telefon werden dann eher unhöflich und ich finde, das ist ein ganz schlechter Stil und zeigt mir, dass die Entscheidung für die Kündigung die einzig richtige war.
Sebastian Neumann

20.06.2016 | Deutsche Postbank AG: Visa Card erstmal für ein Jahr
Ich habe mir die im ersten Jahr kostenfreie Postbank Visa Card zugelegt. Meine bisherige Kreditkarte war mir zu teuer geworden, da kam mir das Angebot recht. Ich bin auch mit dem Girokonto und Gehaltskonto gewechselt und konnte somit an einer Prämienaktion teilnehmen. Allerdings ging die Eröffnung zäh über die Bühne. Erst nach knapp einem Monat hatte ich alles zusammen und konnte zum ersten Mal die Kreditkarte nutzen. Bisher hatte ich dann weiter keinen Ärger. Ich setze die Karte sowohl für Käufe im Internet als auch auf Reisen fleißig ein. Außer einem Warenschutz gibt es keine Versicherung oder Bonusprogramme. Natürlich gibt es viele ähnliche Angebote und in Summe würde ich sagen: "Kann man machen", ohne dass es ein Geheimtipp wäre. Die Prämie sollte man halt mitnehmen.
C.-P. L.

16.06.2016 | Barclaycard: Gesperrte Karte trotz Anzeige der Auslandsreise
Soeben erhielt ich aus Kanada vom Sohn die Info, dass seine Barclaycard seit heute gesperrt ist. Da ich eine Vollmacht habe, habe ich sofort in Hamburg angerufen. Die Antwort der Mitarbeiterin lautete, dass das Sicherheitssystem eingegriffen hat. Und leider konnte ich das Problem nicht klären, da man ab einem bestimmten Datum die Umsätze abgleichen müsse, und das geht nur mit dem Karteninhaber. Daher solle der Karteninhaber umgehend bei Barclaycard anrufen. Das ist nicht im Sinne des Kunden. Und die Information war an die Bank gegangen, in welchem Zeitraum der Karteninhaber in den USA/Kanada weilt.
anonym

10.06.2016 | 1822direkt: Massive Anhebung der Kreditkartengebühren zum 01.08.2016
Nach fast 15 Jahren bei der 1822direkt bin ich ziemlich enttäuscht von dem aktuellen Geschäftsgebaren. Mitte Mai wurde ich über eine anstehende Änderung der Gebührenstruktur zum 01.08.2016 informiert. Neben einigen anderen Änderungen verschlechtern sich die Bedingungen für die MasterCard massiv. Die Jahresgebühr wird von 25,00 auf 29,90 Euro angehoben. Der Mindestumsatz, um die Jahresgebühr wieder erstattet zu bekommen, wird von 2.000 auf 4.000 Euro angehoben! Die anteilige Rückerstattung ab 1.000 Euro entfällt komplett. D.h. entweder belaufen sich die Umsätze mit der Kreditkarte auf über 4.000 Euro, dann bleibt die Karte umsonst, anderenfalls fallen 29,90 Euro Jahresgebühr an. Das entspricht bei meinem Jahresumsatz von ca. 2.500 Euro/Jahr einer Erhöhung von null Euro auf 29,90 Euro! Ferner wird der Prozentsatz für Zahlungen in Nicht-Euro-Währungen von 1,50% auf 1,75% angehoben. Was mich wirklich enttäuscht, ist die Tatsache, dass die 1822direkt immer noch ihr Girokonto mit 120 Euro Bonus bewirbt und dabei immer noch die alten Gebühren für ihre MasterCard anführt und die Preiserhöhung ihren Neukunden vorab verschweigt.
Thorsten P.

07.06.2016 | Santander Consumer Bank AG: 14% Zinsen falls ich vergesse, den Rechnungsbetrag zu überweisen
Habe mich für die Kreditkarte 1plus VISA Card interessiert. Im zugeschickten Vertrag war angekreuzt, dass jeweils nur 5% vom Rechnungsbetrag eingezogen werden. Die restlichen 95% werden dann mit 13,98% verzinst, falls ich nicht manuell den Rechnungsbetrag überweise. Wer möchte sich jeden Monat darum kümmern, rechtzeitig die 95 % zu überweisen? Schätze da kassiert die Bank häufig ordentlich Zinsen, weil die Kunden sich nicht immer darum kümmern. Verstehe nicht, dass solche Regelungen zulässig sind. Habe bisher keine Kreditkarte erlebt, bei der nicht der volle Rechnungsbetrag automatisch eingezogen wurde. Nur bei fehlender Deckung auf dem Ausgleichskonto wurden Kreditzinsen fällig.
Bernd Zimmermann

06.06.2016 | Santander Consumer Bank AG: 1plus VISA-Card außerhalb des Euroraums die beste Lösung
Jüngst war meine 1plus VISA-Card gesperrt wegen einer reklamierten Buchung. Blöderweise war ich in Großbritannien. Und die neue Karte war auch schnell da, nur zu Hause in Deutschland. Allerdings lernte ich die Vorteile der 1plus VISA-Card erst richtig kennen, als ich die ganzen Auslandsentgelte auf meiner MasterCard-Ersatzkarte sah. Hotels, Essen, Tickets, da kamen in 10 Tagen doch etliche Euronen zusammen. Mal sehen, ob ich auch von der Senkung des Karten-Kreditrahmens betroffen bin. Ich habe bisher keine Post erhalten. Allerdings bestünde dann die Möglichkeit, die Karte mit einem Guthaben zu laden und so Bedarf und Risiko individuell einzurichten. Zu Hause habe ich zusätzlich noch eine kostenlose Prepaidkarte, die ich für Internetkäufe einsetze und nie aus der Hand gebe. Für unsere beiden Wagen nutzen wir die Tankgutschrift der Karte. Mehr ist nicht, mehr braucht man nicht. Ich bin wirklich nicht unzufrieden mit meiner Wahl.
H. G.

03.06.2016 | American Express Services Europe Limited: Hinhaltetaktik
Mir wurde letzte Woche am Flughafen Köln/Bonn, als ich meine Gedanken nicht beisammen hatte, von einem sehr unseriös arbeitenden Mitarbeiter einer Agentur ein Kreditkartenvertrag für eine AMEX Gold angedreht. Aussage war, dass es sich nicht um einen Kreditkartenantrag handele, sondern nur um eine "Bevorzugte Einladung" und ich keinerlei Aktivität einbringen müsse falls ich diese Einladung nach reichlicher Überlegung zu Hause nicht wahrnehmen möchte. Auch wurden mögliche Prämien völlig falsch dargestellt. Letztendlich kann man von dreisten Lügen sprechen, um eine Unterschrift (Provision) zu bekommen. Der Mitarbeiter tat so, als wäre er Angestellter bei AMEX und wies immer wieder auf die Seriosität seiner Firma "American Express" hin. Während meines Fluges wurde mir dann klar, dass hier leider doch ein Kreditkartenantrag vorliegt. Da ich seit vielen Jahren zufrieden mit einer VISA Gold bin, hatte ich aber nicht vor, ohne sorgfältig abzuwägen, eine weitere Kreditkarte zuzulegen. Also AMEX am selben Tag angerufen, um die Sache so früh wie möglich zu beenden. Anstatt genau auf dieses Anliegen einzugehen, wurde mir erst einmal erzählt, dass man die Karte doch kostenfrei ein Jahr nutzen könne. Außerdem wären noch keine Daten im System. Ich soll also öfter mal probieren anzurufen, bis die Sache im System angekommen ist. Nach ein paar Tagen dann der nächste Versuch mit gleicher Aussage. Nach einer Woche bekam ich dann per Mail eine Antragsreferenznummer. Fünf Minuten später habe ich dann abermals bei AMEX angerufen, um genau diesen Antrag zu stornieren. Der AMEX-Mitarbeiter sah dann den Antrag im System und sagte: Für eine Stornierung sei es nun zu spät, da der Antrag final genehmigt wurde. Bitte warten bis auch die Kreditkartennummer im System ist ... Drei Tage später hab ich nochmals angerufen. Nun war für eine Mitarbeiterin auch die Kreditkartennummer sichtbar. Abermals wurde ich dann vertröstet/abgewiesen. Nun muss ich die Kreditkartennummer erst mal selber haben. Den einzigen Kundenservice den AMEX erbringen konnte, kann man wohl als geschulte Hinhaltetaktik bezeichnen, da auch der Antrag bzw. die "Bevorzugte Einladung" eine eindeutige ID hat. In jedem Gespräch wurde mehr Focus auf die Kostenfreiheit im ersten Jahr gelegt als mein Anliegen den Antrag zu stornieren/die Karte erst gar nicht zu drucken. Was für eine Zeitverschwendung!
anonym

30.05.2016 | Landesbank Berlin AG: Automatisch Ratenzahlung
Bei mir wurde die automatische Ratenzahlung mehrmals, zunächst automatisch beim Vertragsabschluss und dann immer mal wieder auf 10% eingestellt. So muss ich monatlich prüfen, ob nun das Häckchen immer noch am richtigen Kästchen ist. Die Umstellung dauert mehrere Tage, meist so, dass die Gebühren bei der Abrechnung noch zum Tragen kommen. Das ist wirklich mega unseriös. Wenn man nicht aufpasst, zahlt man kräftig Kontogebühren dafür.
T. M.

26.05.2016 | Barclaycard: Viel zu hohe Zinsen
Die Barclaycard New Visa kam, nachdem ich den Online-Antrag ausgefüllt hatte und auf der Post das PostIdent durchführt hatte. Bis ich alles hatte, dauerte es Wochen. Da kam die erste Überraschung: Es wurde mir sofort aufgrund meiner Angaben im Internet ein Kreditrahmen von 5.400 Euro eingeräumt, ich musste auch keine Gehaltsnachweise schicken. Das empfand ich schon als unseriös und deute es als Lockangebot, damit man die Karte ordentlich auslastet, damit Barclaycard an den hohen Sollzinsen von über 19% p. a. kommt. Der Online-Bereich der Kartenverwaltung funktionierte oft nicht, ich konnte mich häufig nicht einloggen. Plötzlich wurde auch keine Sicherheitsfrage mehr abgefragt. Die Karte habe ich gekündigt, es gibt aus meiner Sicht bessere und seriösere Angebote. Ich habe nun eine Visa 1plus-Card von der Santander Bank und bin zufrieden.
Sascha S.

22.05.2016 | American Express Services Europe Limited: Service unterirdisch
Ich bin Payback-Kunde und nutze bisher (seit ca. 8 Jahren!) die Maestro-Karte. Diese wird nun eingestellt und ich sollte zu AMEX wechseln. Nachdem ich den Antrag geschrieben hatte, erhielt ich eine Eingangsbestätigung. Nachdem ich über 2,5 Monate nichts gehört hatte, wandte ich mich mehrmals schriftlich (per Fax) an AMEX - ebenfalls ohne Erfolg. Irgendwann erhielt ich dann nach über 3 Monaten eine E-Mail, ich solle den Kundenservice anrufen. Das habe ich dann gemacht. Dort wurde mir gesagt, mein "interner AMEX-Score" hätte verhindert, dass ich "angenommen" werde. Mir geht es nicht darum, dass mich AMEX nicht als Kunden will. Das ist mir egal. Ich hätte gern weiter Payback-Punkte beim Bezahlen gesammelt. Um die Kreditkarte geht es mir nicht. Ich habe zwei andere Kreditkarten zum Bezahlen. Ich finde es sehr unschön, dass man erstens nicht über die Ablehnung informiert wird, sondern selbst hinterherrennen muss. Zweitens bekomme ich immer noch regelmäßig Werbesendungen ins Haus, in denen ich aufgefordert werde, zu AMEX zu wechseln und drittens meinte die Dame im "Help Center", ich solle den Antrag noch mal schreiben, manchmal würde es dann klappen ... Das ist für mich kein Kundendienst und ich komme mir ehrlich gesagt verschaukelt vor.
U. Stange

20.05.2016 | Landesbank Berlin AG: ADAC LBB Karte plötzlich gesperrt
Mir erging es ganz genau so wie dem Nutzer, der unmittelbar davor berichtete. Beim Bezahlen an der Tankstelle und später auch beim Checkout im Hotel funktionierte die Karte plötzlich nicht. Auf meinen Anruf bei der Hotline bekam ich die Information, dass die Karte aus Sicherheitsgründen wegen Verdachts auf Internetkriminalität gesperrt wäre und eine neue Karte schon unterwegs sei. Ich hoffe, die Karte kommt jetzt auch kurzfristig. Grundsätzlich finde ich das zwar in Ordnung, doch müsste der Nutzer meines Erachtens unverzüglich über die Sperrung informiert werden und nicht erst auf eigene Nachfrage hin. Wenn der Vorgang jetzt nicht vernünftig abgewickelt wird oder sich die Schwierigkeiten wiederholen, wechsle ich den Anbieter.
K. D.

17.05.2016 | Consorsbank: Visa Card kostenfrei und Vergütung bei Karteneinsatz
Meine Frau und ich haben das Consorsbank-Angebot mit Gehaltskonto und kostenfreier Visa Card und Partnerkarte genutzt. Ca. 5 Euro pro Monat, wenn Urlaubswochen dabei sind bis zu 10 Euro, bekommen wir neben der Kostenfreiheit noch durch den Karteneinsatz erstattet. Alles in einer Hand gebündelt sind die Karten leicht verwaltet. Nichtsdestotrotz haben wir beide auch noch eine MasterCard, die allerdings kostet, aber einen Verfügungsrahmen hat. Bei manchen Transaktionen ist der Einsatz der Prepaidkarte sogar günstiger, z. B. bei einigen Fluglinien und Autovermietern. Insgesamt sind wir nicht unzufrieden. Einziger Minuspunkt, die Karte musste schon einmal getauscht werden, weil Abbuchungen aus dem Ausland kamen. Ohne Schaden für uns, aber es war doch einiges an Papierkram auszufüllen.
G. und G.

03.05.2016 | Advanzia Bank S. A.: Negative Bewertungen obwohl Eigenverschulden
Hallo zusammen, ich finde es schon sehr befremdlich, wie schnell negative Rezensionen geschrieben werden, obwohl der "Fehler" auf der Seite des Anwenders liegt. Wer das Prinzip dieser Kreditkarte nicht verstanden hat oder die Rechnung zu spät bezahlt, braucht sich doch nicht negativ darüber zu äußern. Was zu bezahlen ist, bei zu später Überweisung geht doch klar aus den AGBs hervor. Dass man sich das Kreditlimit unter Umständen "erarbeiten" muss, mag für manche zu aufwendig sein. Für diejenigen, die wegen negativer Schufa sonst an keinen Kreditkarte rankommen, ist es wenigstens eine Möglichkeit, um im Ausland mit Karte bezahlen zu können - und das noch kostenfrei (wenn man sich an die Spielregeln hält)! Bei jeder anderen Kreditkarte fallen Gebühren an, selbst bei einer Prepaidkarte meiner eigenen Bank muss ich 25 Euro jährlich bezahlen und für jede Transaktion nochmals. Ich kann die Karte von Advanzia nur jedem empfehlen, der sonst an keine ran kommt und durch monatliche Nutzung sich seinen Kreditrahmen, mit etwas Geduld, erhöhen und erwirtschaften kann. Eigenverantwortung und Pünktliches zurückzahlen vorausgesetzt.
Jonny F.

02.05.2016 | Santander Consumer Bank AG: Kürzung Kreditkartenlimit bei kundenfreundlichen Altverträgen
Auch ich habe ein Schreiben der Santander Consumer Bank bekommen, dass man mein Kreditkartenlimit auf 500 Euro kürzen wird. Aus diesem Grund bin ich auf diese Seite und auch den Bericht des Vorschreibers gestoßen. Bei meiner Karte wurde stets jede offene Position umgehend bezahlt und auch die Bonität ist sicherlich kein Grund für die Verfahrensweise der Bank. Dort wird die Aussage getroffen, man habe beschlossen mit "dieser Kartenart" so zu verfahren. Ich habe einen recht alten Kartenvertrag, der damals auch über die Jet-Tankstellen beworben wurde. Hier werden bei Kartenverfügungen an Tankstellen einen Rabatt von 5% gewährt! Es gibt keine vergleichbare Karte auf dem deutschen Markt, maximal 2% sind heutzutage noch drin. Die Santander Bank möchte sich ganz offensichtlich jetzt all dieser Karten entledigen, da ihnen der Profit zu gering geworden wird. Und so bekommen wohl jetzt alle Kunden mit einer solchen kundenfreundlichen Vertragsgestaltung Post, in der man die Kürzung des Kreditkartenlimits bis zur Unbrauchbarkeit der Karte anpasst (aber ich werde einen Dauerauftrag entsprechend meinem Tankverhalten einrichten und den 5%-Rabatt so weiter nutzen, so nicht, meine Herren!). Das erinnert mich stark an die aktuelle Diskussion mit den Bausparkassen, die sich auch ihrer ungeliebten Altverträge mit hohen Zinsen entledigen wollen.
Martin Nemecky

02.05.2016 | Santander Consumer Bank AG: Kreditkartenlimit herabgesetzt
Mit meiner Santander Super-Mastercard war ich seit Jahren zufrieden bis im April 2016 ein Schreiben der Santander Consumer Bank ins Haus flatterte, darin steht "... werden wir Ihr Kreditkartenlimit zum ... auf 500 Euro anpassen." Ich habe meine Rechnungen immer sofort beglichen, es hat nie eine Beanstandung gegeben. Da mir unter Umständen, im Urlaub und sonst, die 500 Euro nicht reichen würden (es hat auch bis dato hin und wieder höhere Ausgaben gegeben), rief ich bei Santander Consumer Bank an und erkundigte mich nach dem Anlass hierfür. "Es wurde beschlossen, diese Kartenart so zu behandeln." So die Aussage des Herrn am anderen Ende der Telefonleitung. Auf meine Frage, welche Möglichkeiten ich habe, dieses Limit höher setzen zu können, erhielt ich Folgendes: "Eine andere Kartenart zu wählen." Welche, was können Sie mir anbieten? "Schauen Sie im Internet danach. Sie haben auch die Möglichkeit, Beträge auf Ihr Konto vorab einzuzahlen, die Sie dann verbrauchen können. Es hat mit Ihnen nichts zu tun, so ist es halt beschlossen." Fazit: jahrelange beiderseitige Zufriedenheit, guter Umsatz, behandelt man so die Kundschaft, oder ist Santander Consumer Bank die Meinung und Zufriedenheit der Verbraucher mittlerweile egal? Ich werde mich jedenfalls um eine Mastercard bei einer anderen Bank erkundigen. Wenn Santander Consumer Bank in mich kein höheres Vertrauen als bis 500 Euro hat, habe auch ich kein Vertrauen, jetzt nicht mal bis 500 Euro mit dieser Bank.
F. Shatri

29.04.2016 | Hanseatic Bank GmbH & Co KG: Hinterlistige Gebühren bei der GenialCard
Im letzten Jahr (Oktober oder November) haben meine Frau und ich uns von Werbern für eine GenialKarte anwerben lassen. Meine Karte habe ich mittlerweile gekündigt und die Kündigung für meine Frau ist auf dem Weg. Jetzt meine Erfahrung mit der angeblich kostenlosen Kreditkarte: 1. Es werden von der Bank nur geringe Beträge vom Nutzer der Karte abgebucht, in meinem Fall 20 Euro, sodass immer ein Restbetrag vorhanden bleibt. Das ist offensichtlich ein "geniales" Vorgehen der Hanseatic Bank. 2. In den ersten Monaten habe ich keinen Zugang zu meinem Kreditkartenumsatz/Auszüge gehabt, und telefonische Hilfe der Bank war eher nicht hilfreich. Erst jetzt nach der Kündigung und mehreren Telefongesprächen mit der Bank ist mir der Zugang gelungen. 3. Die Nutzung der Kreditkarte ist keineswegs kostenlos! Die Nutzung über sechs Monate bei einem Umsatz von ca. 420 Euro hat mich an Gebühren 24,19 Euro gekostet. Das sind offenbar Versicherungsgebühren (?), über 5% vom Umsatz. Das ist nicht mein Verständnis von kostenlos! Bei der Anwerbung hätte man uns mindestens sagen müssen, dass Gebühren (3.) anfallen und vor allem, welche Beträge (1.) monatlich abgebucht werden sollen. Das ist nicht erfolgt.
Hans-Dieter Meinecke

28.04.2016 | Barclaycard: Datensammlung und teure Karte
Es ist unfassbar, aber nach mehreren Jahren hat Barclays Bank es immer noch nicht gelernt. Sie wollen jede Menge Details wissen, die kein anderer Anbieter möchte, dazu kommt noch, dass nach dem PostIdent noch eine Kopie des Personalausweises gefordert wird, obwohl dieser beim PostIdent neuerdings fotografiert und mitgeschickt wird. 18,7% Kreditzinsen sind auch weit hinten im Vergleich, natürlich ist automatisch die Teilzahlung aktiviert. Bei Bargeldabhebung mit der Maestro-Karte, die man zwangsweise mitgeliefert bekommt, werden jedes Mal mindestens 5,95 Euro fällig, oder 4 Prozent, je nachdem, was mehr Geld bringt! Sprich, 50 Euro abheben, 55,95 Euro zahlen. Ich kann nur davon abraten.
Jan G.

26.04.2016 | DKB, Deutsche Kreditbank AG: Automatenbetreibergebühren im Ausland, Änderung der AGB
Bisher war ich sehr zufrieden mit den praktischen Abwicklungen von Auslandstransaktionen der DKB. In Thailand werden an einigen Geldautomaten Betreibergebühren in Höhe von ca. 200 Bath berechnet, die auf Antrag bei der DKB jetzt nur noch bis zum 31.05.2016 zurückerstattet werden. Bei meinem Widerspruch bezüglich dieser Änderung der AGB bekam ich mitgeteilt, dass eine Weiterführung des Vertrages nicht mehr möglich ist und nach zwei Monaten das Konto durch die DKB gekündigt wird, wenn ich meinen Widerspruch nicht zurückziehe. Unmittelbar danach war meine DKB Visakarte gesperrt. Nach Kontaktaufnahme wurde mir mitgeteilt, ich hätte 8 mal eine falsche Pin eingegeben. Später war es angeblich nur eine 3-malige Falscheingabe. Bezüglich dieser rüden Methodik habe ich der DKB mitteilen müssen, dass ich meinen Widerspruch nicht aufrechterhalten kann! Ich hatte per E-Mail um einen Rückruf gebeten, der dann auch umgehend erfolgte, mit dem Ergebnis, das die Karte auch sofort wieder entsperrt wurde. Die Transaktionen verlaufen jetzt wieder normal.
Hajo R.

21.04.2016 | Deutsche Postbank AG: Postbank Kreditkarte (MasterCard) in der Postfiliale abgeschlossen
Vor einiger Zeit sprach uns ein Postmitarbeiter auf eine Aktion mit einem kostenlosen Girokonto an. Überrascht, aber interessiert (weil im Ort eine Postfiliale mit 7x24h zugänglichem Geldautomat ist und zweimal pro Woche auch ein Postbankberater) kamen wir ins Gespräch und haben schließlich ein Girokonto eröffnet, welches wir als Ersatzkonto nutzen. Innerhalb des Eröffnungsantrags wurde auch eine im ersten Jahr kostenfreie Kreditkarte angeboten. Da wir immer mal wieder Ärger mit der Kreditkarte der Hausbank haben und schon zweimal wegen unautorisierter Transaktionsversuche die Karte wechseln mussten, zusätzlich noch einmal wegen Nichtlesbarkeit und auch jetzt ab und an die Karte an Tankstellen nicht lesbar ist, haben wir uns zusätzlich für die Postbank Kreditkarte (MasterCard) als zweites Pferd entschieden. In den ersten paar Monaten der Nutzung hatten wir noch keinerlei Ärger mit der neuen Karte. Nachträglich habe ich mir jetzt noch mal die Bewertungen auf den Internetportalen angeschaut und auch in Foren geschaut, ob Ungemach droht. Aber es sieht ganz gut aus, natürlich müsste man erst schauen und dann entscheiden.
Familie Klein

Die Erfahrungsberichte spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider. modern-banking.de behält sich die Nichtveröffentlichung oder Kürzung sowie Rechtschreibkorrekturen vor.

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