Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

14.01.2017 | Commerzbank AG: Tchibo Card Plus
Ich habe seit Jahren eine Mastercard, erstmalig von Karstadt, dann als Nachfolgekarte von Tchibo. Erst Karstadt-Quelle-Bank, dann Valoris, dann seit einiger Zeit Targobank und jetzt zum Jahreswechsel die Commerzbank. Der Service wurde von Bankwechsel zu Bankwechsel immer schlechter, besonders die Targobank hat sich durch immer neue Gebühren (z. B. Bargeldabhebungsgebühr und Kreditgebühren für Käufe im Zeitschriften- und Lottoladen). Da haben wir eh schon über einen Wechsel der Kreditkarte nachgedacht. Nun also ganz neu die Commerzbank. Information von Tchibo über die Änderung des Bankpartners kam Anfang November mit Zusendung des Neuantrags. Antragsbearbeitung, Ausstellung der Karte und Zusendung durch die Commerzbank hatten dann fast 4 Wochen gedauert, Karte und Geheimzahl lagen am selben Tag im Briefkasten. Zugang zum Online-Banking musste extra angefordert werden. Die Unterlagen kamen ca. 3 Tage später. Der bisher bestehende Kreditrahmen wurde ohne Angabe von Gründen von der Commerzbank halbiert. Das Online-Banking ist, gelinde gesagt, sehr karg und gewöhnungsbedürftig. Nach Login mit Kreditkartennummer und Passwort kann man die Umsätze einsehen, Rechnungen abrufen, Mitteilungen an die Bank schreiben und das Passwort ändern. Keine Benachrichtigungseinstellungen wie z. B. bei Barclays oder der Targobank. Dort bekommt man nach jedem Einsatz der Karte oder wenn eine neue Abrechnung vorliegt eine Mitteilung aufs Mobiltelefon. Daran waren wir gewöhnt und das fehlt bei der Commerzbank, daher, und weil der Kreditrahmen halbiert wurde, die negative Bewertung.
G. S.

23.03.2013 | Commerzbank AG: Aufladung Prepaid-Kreditkarte
Da unsere minderjährige Tochter für ein halbes Jahr im Ausland ist, haben wir ihr die Prepaid-Kreditkarte mitgegeben. Es hörte sich sinnvoll an, dass das Guthaben höchstens bis 500 Euro aufgeladen werden kann (für uns ein gewisser Schutz, dass nicht zu viel ausgegeben wird) und mit der Karte sowohl Bargeld abgehoben als auch in Geschäften bezahlt werden kann. Das Problem, das sich leider herausstellte, war, dass es teilweise 5 Tage dauerte bis das Geld, dass wir überwiesen haben, auf der Kreditkarte war. Dadurch ging unserer Tochter zweimal das Geld aus. Auf Nachfrage bei unserer Betreuerin hieß es, dass es 2-3 Tage dauern kann, weil die Commerzbank nicht unsere Hausbank sei. Die Suche nach unserem Geld im Commerzbank-System blieb erfolglos. Wir wurden vertröstet, dass sich das Geld wahrscheinlich gerade auf dem Weg zur Aufladung befindet und deshalb nicht sichtbar ist. Weiterhin ist es vorgekommen, dass das Guthaben der Kreditkarte in den Minusbereich gerutscht ist. Die Ursache lag wohl an den Gebühren für die Abhebungen. Pro Abhebung waren jedes Mal 5,98 Euro und 1,5% (Auslandseinsatzentgelt) vom Umsatz fällig - an sich ein Widerspruch zum Konzept, dass nur so viel abgehoben werden kann, wie auf der Karte ist. Insgesamt ist die Idee einer Prepaid-Kreditkarte gerade für Jugendliche im Ausland nicht schlecht, jedoch beim Handling besteht noch enormer Handlungsbedarf.
Petra Grund

08.02.2012 | Commerzbank AG: Mindestens 5,98 Euro Gebühr bei Bargeldabhebung
Seit vielen Jahren bin ich zufriedener Kunde der Commerzbank mit dem dortigen kostenfreien Girokonto. Auf der Homepage der Commerzbank wird es nach wie vor so bezeichnet: Kostenloses Girokonto. Die aufladbare Prepaid Kreditkarte von MasterCard hatte ich damals daher beim gleichen Anbieter abgeschlossen. Den Jahresbeitrag von 29,90 Euro habe ich seitdem in Kauf genommen, jedoch die Karte kaum genutzt, da ich in Deutschland in der Regel die kostenlose ec-Karte (girocard-Maestro) für bargeldlose Zahlungen benutzt habe. Vor einigen Wochen flog ich zum Weihnachtsurlaub nach Teneriffa und habe dort in Spanien bei der Filiale einer anderen deutschen Bank der CashGroup Bargeld vor Ort am Automaten abgehoben. Zurück in Deutschland stellte ich beim ersten Onlinebanking fest, dass neben meinen Bargeldabhebungen pro Barauszahlung 5,98 Euro abgebucht wurden. Bei einer Prepaid Kreditkarte, die ich zuvor per Überweisung oder auch mit Dauerauftrag mit einem Betrag von bis zu 5.000 Euro selbst aufladen muss, sie sich also im Plus mit meinem eigenen Guthaben befindet, fand ich das schon dreist. Dann können Sie weltweit und im Internet bargeldlos bezahlen, steht nach wie vor auf der Homepage der Commerzbank und tatsächlich, es fand sich auch der Hinweis: Entgelt bei Bargeldbezug am Geldautomaten im Ausland von mindestens 5,98 Euro, es wird sogar in Deutschland mit dem gleichen Mindestbetrag pro Abhebung am Automaten so abgerechnet. Da es andere Banken gibt, die kostenfreie Kreditkarten ausgeben, habe ich mich wegen der Jahresgebühr von 29,90 Euro und den wie ich finde schon dreisten Geldautomatengebühren entschlossen, diese Kreditkarte zu kündigen. Sogar am Bankschalter im In- und Ausland werden 3% des Umsatzbetrages, oder eben mindestens jene 5,98 Euro Entgelt für das eigene Geld fällig. Daher mein Rat: Das eigene Geld sollte immer kostenfrei zur Verfügung stehen, gerade bei einer Prepaid Karte ist das ein Service, den ich als Kunde erwarte. Schließlich ist es das Geld des Kunden.
Jochen Drößiger

03.04.2011 | Commerzbank AG: Prepaid-Karte gut geeignet für Jugendliche, Achtung vor Gebühren
Da ich kein Risiko und keinen Schufa-Eintrag wollte, dachte ich die Commerzbank Prepaid Kreditkarte wäre genau das richtige für mich. Deshalb nahm ich auch die Jahresgebühren in Höhe von derzeit 29,90 Euro in Kauf und anfangs war ich auch sehr zufrieden. Doch als ich dann einmal Geld abheben musste, war ich sehr enttäuscht über die hohen Gebühren, denn bei geringen Abhebungen greift eine Mindestgebühr, die unabhängig vom Betrag der Abhebung ist. Als dann auch noch meine Karte auf unerklärliche Weise nicht mehr funktionierte, brauchte ich natürlich eine neue. Die Commerzbank sah sich nicht als schuldig dafür an und verlangte deshalb eine zusätzliche Gebühr für die Ausstellung einer neuen Karte. Diese Karte kam aber erst einmal gar nicht an und erst nach mehreren kostenpflichtigen Telefonaten erhielt ich endlich eine neue Karte, die seither auch wieder problemlos funktioniert. Durch die zusätzlichen Gebühren und die stattliche Jahresgebühr wurde die Karte mir inzwischen zu teuer und ich werde demnächst wechseln, sobald ich eine neue Bank mit guten Konditionen gefunden habe. Auch die Zeit, in der ich keine funktionierende Karte hatte, hat mich letztendlich zu diesem Schritt bewogen. Das Konzept an sich kann ich aber empfehlen, besonders wenn Eltern ihren Kindern z. B. für einen Auslandsaufenthalt Zahlungen ermöglichen wollen, aber trotzdem die Kontrolle haben wollen. Außerdem ist die Karte für Minderjährige kostenlos und kann ab 14 beantragt werden. Deshalb und da ich auch schon viele gute Erfahrungen gehört habe, bewerte ich mit neutral.
Simon Mauch

08.12.2010 | Commerzbank AG: American Express GoldCard ausgegeben durch die Commerzbank
Ich besitze diese Karte seit mittlerweile knapp zwei Monaten und bin damit durchaus zufrieden. Im Einzelnen: Vom Leistungsumfang entspricht die Karte den Leistungen der originalen American Express, lediglich das Logo der Commerzbank ist zusätzlich aufgedruckt. Die Hauptkarte ist im ersten Jahr kostenfrei, ab dem zweiten Jahr kostet sie 99 Euro. Die Partnerkarte ist generell kostenlos. Das Membership Rewards Programm classic ist ebenfalls enthalten. Von der Beantragung bis zum Erhalt der Karte vergingen ca. 10 Werktage, diese muss dann noch online oder telefonisch aktiviert werden. Entgegen allen Erwartungen ist die Akzeptanz vor Ort und Online bisher gut. Ich wurde noch nie darauf angesprochen, ob ich nicht eine andere Karte hätte. Sollte ein Online-Shop die Amex doch nicht akzeptieren, bietet dieser aber in der Regel Paypal an, welche wiederum Amex akzeptieren.
Die Wechselkurse, die man sich online ansehen kann, sind meist ein wenig besser, als die von meiner Sparkasse zugrunde gelegten Kurse. So relativiert sich die hohe Auslandseinsatzgebühr von 2% wieder etwas. Entgegen einigen anderen Kartenbesitzern finde ich die Kartenabrechnung sehr übersichtlich und verständlich. Der zugrunde gelegte Kurs und auch die Gebühren werden offen ausgewiesen. Ca. 5 Tage nach dem Abrechnungsdatum wird dann der offene Betrag vom Girokonto eingezogen. Über die umfangreichen Versicherungsleistungen kann ich mangels Inanspruchnahme noch nichts berichten. Als einziges Manko empfinde ich persönlich das Callcenter: Es gibt leider nur wenige fachlich versierte Ansprechpartner, teilweise wusste ich als Neukunde mehr über die Karte als die Callcenter-Mitarbeiter. Sie waren jedoch alle freundlich und bemüht, mir zu helfen. Sollte man mit der Beratung nicht zufrieden sein, hilft es meistens etwas später erneut anzurufen. Aber dieses Problem hatte ich bei anderen Kreditkartenanbietern ebenfalls. Insgesamt ist die Karte ein treuer Begleiter, man sollte aber zur Sicherheit noch eine Karte von der "Konkurrenz" dabei haben.
Alexander K.

Zufriedenheitsrate: 30% basierend auf 5 Berichten
positive Wertungen1neutrale Wertungen1negative Wertungen3        

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Produktdaten BahnCard

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