Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

06.05.2017 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Abrissarbeiten - Deutsche Bank Kreditkarte (Mastercard)
Schon meine Eltern waren bei der Deutschen Bank, mein kostenfreies Studentenkonto war dort, aus Trägheit wohl bin ich auch nach meinem Berufseinstieg vor fünf Jahren bei der Deutschen Bank geblieben, weil sie an meinem neuen Wohn- und Arbeitsort war. Als private Kreditkarte nahm ich die Mastercard auch noch dazu. Es ist eine Charge-Card, also direkte Verrechnung, keine Teilzahlungsmöglichkeit, was aber auch nicht tragisch ist. Selbst kleinere Kredite wickelt man vernünftigerweise anders ab. Die Goodies zur Karte, der Reiseservice und der Warenschutzversicherung, sind für mich nicht interessant. Für das, was geboten wird, sind die 39 Euro Jahresgebühr zu teuer. Ich bin auf den Rat und die Empfehlung eines Kollegen zu einer kostenlosen Prepaid- Karte gewechselt, die im Ausland sogar gebührenfreies Geldabheben an fast allen Geldautomaten erlaubt. Eine Lücke bleibt, die Mietwagenanmietung im Ausland, da scheitert man regelmäßig mit einer Prepaid-Karte. Aber auch dort habe ich auf den entsprechenden Info-Portalen eine kostenfreie "echte" Kreditkarte gefunden, die ich gerade bestellt habe. Damit Ciao Deutsche Bank, mit Gehaltskonto und Depot bin ich auch umgezogen, der Service in diesen Bereichen war auch immer schlechter geworden.
K. W.

05.07.2013 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Bei Missbrauch wird Haftung auf Kunden abgewälzt
Laut Kreditkartenbedingungen haftet der Kunde nur bei schuldhaftem Verletzen seiner Sorgfaltspflicht. In einem Lokal wurde ich bereits mit dem ersten Getränk betäubt, indem mir mit dem Getränk etwas verabreicht wurde. Während ich weggetreten war, wurde meine Kreditkarte in dem Lokal und anderen Lokalen mehrfach belastet. Ich kam irgendwann zu mir und merkte nur, dass mir mein Bargeld fehlt und prüfte daher auch sofort die Kartenabrechnungen und ließ die Karten sperren. Eigentlich ist es absurd einem Betäubten, der Opfer eines Verbrechens geworden ist, schuldhafte Verletzung der Sorgfaltspflicht vorzuwerfen. Die Deutsche Bank hat aber tatsächlich mitgeteilt, dass alle Zahlungen gültig und unwiderruflich wären. Eine Erstattung wird abgelehnt. Das heißt das Risiko eine Kreditkarte der Deutschen Bank zu besitzen ist größer als das Risiko von Bargeld, da man ja niemals so viel Bargeld dabei hat, wie das Monatslimit der Kreditkarte.
F. M.

02.12.2011 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Kreditkarten nicht empfehlenswert, sonst in Ordnung
Der größte Vorteil der Bank ist sicherlich die gute Erreichbarkeit. Man kann zu jeder beliebigen Filiale gehen und es wird einem geholfen und auch die telefonische Betreuung ist akzeptabel. Hat man jedoch eine der Kreditkarten bei der Bank, wird man an den Rand der Verzweiflung gebracht. Ständig werden neue Sicherheitskonzepte umgesetzt, mit dem Resultat, dass die Karte ständig aufgrund Missbrauchsverdachts gesperrt wird. Mir ist dies bisher als mehrere Male passiert. Ich erinnere mich noch an einen Auslandsurlaub, bei dem die Karte gesperrt wurde. Nach der Rückkehr erfragte ich bei der Bank den Grund der Sperrung. Die Antwort war, dass die Nutzung in diesem Land bei meinem Nutzungsverhalten unüblich sei und Kartenmissbrauch vermutet wurde. Dies sei ein Sicherheitsmechanismus. Nur wie kann das sein? Ich war vorher mehrere Male auf Geschäftsreise im gleichen Land, da wurde die Karte nie gesperrt. Ebenso ist diese Nutzung keinesfalls unüblich bei meiner Historie. Eine Möglichkeit eine Auslandsnutzung vor Abreise anzukündigen, sodass die Karte während diesem nicht gesperrt wird sieht die Bank jedoch nicht vor, man möge anrufen. Ein anderes Beispiel war der Versuch einen Artikel via PayPal zu zahlen. Die Zahlung wurde natürlich abgelehnt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen war dies bei der Karte nichts Besonderes und ich benutzte eine andere Karte, die ich mir aufgrund der DB-Kartenprobleme zusätzlich zulegte. Kurz darauf versuchte ich eine weitere Zahlung bei einem Online-Anbieter zu tätigen, bei dem ich wöchentlich zu gleichen Beträgen in Höhe von 2,50 Euro mit der DB-Karte einkaufe. Diesmal wurde jedoch auch dort die Karte abgelehnt. Ich rief die Hotline an, um mich über die erneute Sperrung zu beschweren. Die Sachbearbeiterin riet mir daraufhin, dass ich es mit einem höheren Betrag probieren möge, so 20 Euro oder mehr, da der Betrag zu niedrig sei! Weshalb ist der Betrag zu niedrig? Funktionierte kurz zuvor für USD 2,-. Schließlich ließ man sich nach einiger Zeit dazu überreden, sich um die Sache zu kümmern, und siehe da, die Karte funktioniert wieder. Grund: Bei PayPal wurde eine Identifizierung angefordert, die man dort nicht erbringen konnte (wie auch, ist ja Online). Daraufhin wurde die Karte teilweise gesperrt. Angeblich ein weiterer Sicherheitsmechanismus. Weshalb die zwischenzeitliche Zahlung in USD jedoch funktionierte, konnte man mir nicht erklären. Aber welche Bank lässt sich denn auch gern die Gebühr für den Auslandseinsatz entgehen?
A. Spahn

19.07.2011 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Hohe Gebühren und schlechter Service
Die Deutsche Bank Visa kostet 30 Euro Jahresgebühr. Bargeldabhebungen sind mit 2,5%, mindestens 5,75 Euro sogar an eigenen Automaten eher teuer. Für normalen Kreditkarteneinsatz außerhalb der Eurozone fallen 1,75% an, also eher hohes Mittelfeld. Eine besondere Gemeinheit ist die Mindestgebühr von 1,50 Euro für den Auslandseinsatz. Das macht meines Wissens keine andere Bank, nicht einmal die zugekaufte Postbank. In Amerika hat zum Beispiel die Drogeriekette CVS, die viele kleine Supermärkte in Innenstadtlagen betreibt, nur noch automatische Kassen, an denen das Bezahlen mit Bargeld entweder nicht oder nur mit großem Umstand gelingt. Man kauft also zwischendurch Erfrischungen für $5 und bekommt gleich 50% Gebühren berechnet.
Die Deutsche Bank wirbt sogar mit der Sicherheitssoftware, die bei verdächtigen Bewegungen die Karte sperrt. Leider ist die etwas voreilig: Bei meiner letzten USA-Reise hatte ich bei Ankunft auf dem Flughafen Fast-Food für $10 und dann zwei Tage später besagte $5 Einkauf an der automatischen Kasse. Der dritte Kleinbetrag von $10 in einem Museumsshop führte dann zur Sperrung der Karte. Verrückterweise kam aus der Kasse ein Beleg, den ich unterschrieb, aber ich bekam eine Quittung, die besagte, dass die Zahlung abgelehnt sei, was ich erst später bemerkte. Bei der nächsten Bezahlung merkte es immerhin der Kassierer und verlangte Bargeld. Da ich die Telefonnummer der Deutschen Bank nicht dabei hatte, schlug ich mich für den Rest der Reise mit meiner dienstlichen AmEx und meiner zweiten EC-Karte durch. Die Deutsche Bank hat dann immerhin am nächsten Montag einen Brief verfasst, meine Karte sei wegen verdächtiger Bewegungen gesperrt worden und ich solle doch unter der angegebenen Nummer anrufen. Dieser Brief wurde laut Poststempel erst eine ganze Woche später (!) aufgegeben und kam dann zwei weitere Tage später bei mir an. Warum die Software bei dem dritten USA-Einsatz innerhalb von drei Tagen sperrte, konnte mir der freundliche Mitarbeiter nicht beantworten, ebenso wenig wie warum der Brief erst eine Woche später zur Post ging und warum die abgelehnte Transaktion vom Museumsshop trotzdem auf der Rechnung auftauchte. Vor zwei Jahren hat die Software auch bei der zweiten Buchung zugeschlagen, damals allerdings berechtigt. Die Hotline hat es erst nach meinem dritten Anruf fertiggebracht, die Karte auch wirklich zu sperren. Fazit: relativ hohe Kosten, eine viel zu aggressive Sicherheitssoftware und umständliche Einzelfreischaltung der EC-Karte und ein sehr unzuverlässiger Service. Ich bestelle gerade die kostenlose Kreditkarte einer anderen Bank, damit ich nicht noch einmal im Ausland dumm dasitze.
Eric Eva

31.08.2010 | Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG: Motivkarte gut
Seit dem Wechsel zur Deutschen Bank verfüge ich auch über eine Mastercard Kreditkarte als Motivkarte. Ich habe die Mastercard kurz nach der Eröffnung meines Girokontos direkt in der Filiale beantragt. Obwohl gerade erst ein Gehaltseingang auf dem Konto gebucht war, erfolgte die Beantragung problemlos, andere Unternehmen sind viel bürokratischer und verlangen 3 Gehaltseingänge. Zusammen mit meiner Beraterin habe ich mir den festen Verfügungsrahmen aussuchen können, eine entsprechende Bonität wird vorausgesetzt. Eine sehr nette Zugabe ist die Möglichkeit die Karte als Motivkarte zu bestellen, d. h. entweder man wählt eines der vielen Motive der Deutschen Bank aus, oder man bringt ein eigenes Foto mit. Weiterhin hat die Deutsche Bank Mastercard eine Warenschutzversicherung bei Beschädigung von Waren inklusive sowie einen zusätzlichen Schutz bei Käufen im Internet. Weitere Zusatzleistungen erhält man nur bei der Goldcard. Die getätigten Umsätze sind im sehr guten Onlinebanking der Deutschen Bank einsehbar. Gebühren für Zahlungen außerhalb des Euroraumes werden mit 1,75% berechnet. Die Karte ist nicht kostenlos, es wird ein Jahrespreis von 30 Euro berechnet, was der einzige Nachteil der Karte ist. Allerdings kann man bei entsprechenden Umsätzen auch die Erstattung des Jahrespreises mit seinem Berater aushandeln. Ich sehe es auch als Vorteil an, dass man sich bei Problemen an seinen Berater in der Filiale wenden kann und nicht ein anonymes Callcenter anrufen muss.
A. Schade

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