Erfahrungsberichte zu
Kreditkarten-Anbietern

06.08.2013 | DC Bank AG: Für einen normalen Kunden in Europa kaum brauchbar
Wenn man die Flughafen-Lounges nicht in Anspruch nimmt oder nehmen kann, bietet die Diners Club Karte keine eigentlichen Vorteile. Wenn man außerhalb von ESSO-Tankstellen oder Fielmann-Optik keine Akzeptanzstellen findet, nutzt selbst der sonst hervorragende Kundenservice nichts. Die erfreuliche Ausnahme bildet Österreich, wo Dinners genauso gut genommen wird, wie VISA, MasterCard oder Amex. Im benachbarten Slowenien wurde die früher auch sehr gerne gesehene Karte komplett aus dem Verkehr gezogen, alle Diners-Zeichen von den Kassen entfernt. In USA/Kanada kann man mit der Karte überall zahlen, wo MasterCard oder Discover akzeptiert wird. In Europa gilt die Vereinbarung mit MasterCard nicht und Discover ist hier gar nicht präsent. In Deutschland, das sowieso nicht besonders kreditkartenfreundlich ist, wird die Lage noch trauriger. Fazit: Man kann verschiedene Zusatzangebote noch erweitern und den Kundendienst bis zum geht nicht mehr perfektionieren, aber wenn der Kunde seine Karte nirgendwo einsetzen kann, hat das Ganze kaum Sinn, zumal vom Statussymbol auch längst keine Rede mehr ist.
Miguel Angel de las Fuentes

21.07.2013 | DC Bank AG: Mit Mindestumsatz top, ansonsten flop
Wer einen Flug über mehrere Zwischenstopps mit langen Aufenthalten hat, der freut sich, wenn er in der Wartezeit mal verschnaufen kann in der Hektik eines Großflughafens. Dies bieten die Airport Lounges: Dort kann man in einem gemütlichen Ambiente einen Kaffee trinken, etwas essen, im Internet surfen oder einfach duschen. Leider ist der Zutritt nur Business oder First Class Passagieren vorbehalten. Als Economy Passagier muss man da schon pro Eintritt zwischen 15 und 30 Euro bezahlen. Hier kann sich die Anschaffung der Diners Club Kreditkarte durchaus lohnen. Sie kostet 80 Euro im Jahr und wenn man mindestens 5.000 Euro Jahresumsatz generiert, so hat man kostenfreien Zutritt zu allen Airport Lounges weltweit. Leider hat Diners Club seit Ende Dezember 2012 die Bedingungen des kostenfreien Zutritts verschärft. Die Bedingung eines Mindestumsatzes gab es früher nämlich nicht und ein Pauschalpreis von 80 Euro für unbeschränkten Zutritt zu Lounges ist vor allem für Vielflieger Gold wert. Da ich nach Möglichkeit alles mit meiner Diners Club Karte bezahle und auch viel fliege, komme auf den Mindestumsatz und freue mich jedes Mal, wenn ich einen Airport Lounge aufsuchen kann. Wer hingegen den Mindestumsatz nicht vorweisen kann, muss pro Eintritt in eine Lounge 20 Euro berappen. Einen Vorteil durch die Diners Club Kreditkarte gibt es in diesem Fall also nicht und man sollte dann lieber auf Kreditkarten ohne Jahresgebühr zurückgreifen.
Ana-Maria Sanders

01.11.2010 | DC Bank AG: Vom Pionier zum Auslaufmodell
Diners Club war quasi der Erfinder der Kreditkarte, jedenfalls haben sie die erste herausgebracht. Doch heute sind die Akzeptanzstellen rar gesät. Geworben wurde seitens Diners Club mit eigenen Flughafenlounges. Diese wurden jedoch alle geschlossen. Aufgrund des Mitgliederschwundes ist Diners Club die klare Nummer vier auf dem Kreditkartenmarkt und befindet sich erneut im Umbruch. Diners Club gehörte der amerikanischen Großbank Citigroup und wurde an Investoren verkauft. Nun zur Karte selbst: Lediglich bei sehr hohen Transaktionen werden Sicherheitsabfragen getätigt. Neuerdings wird der Zugang zu den Flughafenlounges wieder gewährleistet, für Vielreisende eine angenehme Sache, wenn man nicht schon Lufthansa Senator Status besitzt. Die getätigten Umsätze können jederzeit rund um die Uhr online überprüft werden. Die Karte ist in Deutschland nicht kostenlos erhältlich und gehört mit einem Jahrespreis von 80 Euro zu den kostspieligeren Kreditkarten. In Betracht der relativ geringen Zahl von Akzeptanzstellen ist Diners Club im exklusiven Segment anzusiedeln, was von Diners Club auch so gewollt ist.
Frank M.

Zufriedenheitsrate: 50% basierend auf 3 Berichten
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Produktdaten Diners Club Classic Card