Festzinsanlage: Vergleich

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Hier finden Sie eine Beschreibung zum Aufbau des Festzinsanlage-Vergleichs. Falls diese Ihnen nicht weiterhelfen kann, schreiben Sie uns bitte an info@modern-banking.de.

Die Seitenhilfe ist unterteilt in die Bereiche Auswahlmöglichkeiten, Anbieterinformation, Vergleichskriterien und Aktualisierung und teilnehmende Institute.





Auswahlmöglichkeiten:
Screenshot der AuswahlmöglichkeitenScreenshot der Auswahlmöglichkeiten

Screenshot der Auswahlmöglichkeiten

Um den Vergleich individuell an den eigenen Bedarf anzupassen, können Vorgaben ausgewählt werden. Je nach Anlagesumme gelten teilweise unterschiedliche Festzinssätze bei den Anbietern. Treffen Sie unter "Anlagebetrag" die Auswahl über die Höhe des Betrages, den Sie anlegen möchten. Für längere Anlagezeiten gelten üblicherweise höhere Zinssätze. Treffen Sie unter "Anlagedauer" die Auswahl, für welchen Zeitraum Sie sich binden möchten.

Ihre aktuelle Auswahl ist jeweils mit weißer Farbe hinterlegt. Das Vergleichsergebnis errechnet sich unmittelbar nach jeder Auswahl. In der Reihenansicht werden jeweils fünf Angebote mit allen Produktdaten nebeneinander aufgeführt. Über die Pfeile, je nach Position links und/oder rechts neben dem Vergleich in Höhe der Anbietergrafik, gelangt man zu den weiteren Vergleichs-Positionen bzw. wieder zurück. In der Listenansicht, diese ist über das Symbol mit den drei horizontalen Balken wählbar, werden alle zur Abfrage passenden Angebote untereinander aufgeführt. Das Ergebnis kann in Listenansicht beliebig nach Vergleichskriterien auf- oder absteigend sortiert werden, ein Klick auf den jeweils verlinkten Begriff "Details" bewirkt eine Detailansicht auf der rechten Bildschirmseite.

Anbieterinformation:

Screenshot zur Anbieterinformation

Über die Anbietergrafik können Informationen zum Anbieter aufgerufen werden. Hervorzuheben ist hierbei die Information zur Einlagensicherung. Daneben werden in der Anbieterinformation u. a. auch Anschrift, Kontaktdaten und Gruppe/Gesellschafter genannt.

Vergleichskriterien:
Screenshot der Vergleichskriterien

Screenshot der Vergleichskriterien

Produktname: Angabe der Produktbezeichnung, die der Anbieter benutzt (ohne Anbietername als Zusatz)

Zinssatz p. a. bei gewählter Anlagedauer: Zins bei gewählter Anlagesumme und Anlagedauer, die Sortierung im Vergleich erfolgt nach diesem Kriterium. Bei Zinsstaffelung innerhalb der gewählten Anlagesumme ist der höhere Zins für die Sortierung entscheidend.

steuerliche Zinsausschüttung: Angabe, ob die Zinsen jährlich oder am Ende der Laufzeit zu versteuern sind. Bei jährlicher Zinsausschüttung kann gegebenenfalls der Sparer-Pauschbetrag besser genutzt werden. Eine Ausschüttung der gesamten Erträge am Laufzeitende kann steuerlich vorteilhaft sein, wenn die Besteuerung in eine Zeit fällt, in der der persönliche Einkommensteuersatz unter 25 Prozent liegt.
Bei jährlicher Zinsausschüttung werden die Zinsen entweder jeweils zum Anlagedatum oder zum Ende des Kalenderjahres ausgezahlt bzw. kapitalisiert. Daraus kann abgeleitet werden, ob im Kalenderjahr, in dem die Anlage getätigt wird, noch Zinseinnahmen anfallen. Schreibt der Anbieter die Zinsen regelmäßig zum Ende des Kalenderjahres gut, erfolgt eine abschließende Zinszahlung bei Fälligkeit. Bei steuerlicher Zinsausschüttung zum Laufzeitende sollte man darauf achten, dass der Zinseszinseffekt trotzdem erhalten bleibt. Die Ziraat Bank macht dies beispielsweise nicht, was die Rendite für den Anleger schmälert.
Sofern ein Sparbrief "abgezinst" angeboten wird, bedeutet dies, dass man den Sparbrief zu einem reduzierten Preis erwirbt und den Nennwert des Sparbriefes am Laufzeitende erhält. Die Differenz zwischen Kaufpreis und Nennwert ist am Laufzeitende zu versteuern. Bei der "aufgezinsten" Variante legt man dagegen zum Nennwert an und erhält am Laufzeitende den Betrag zzgl. der angesammelten Zinsen ausbezahlt.

Auszahlung oder Kapitalisierung der jährlichen Zinsen: Werden bei jährlicher Zinsgutschrift die Zinsen auf das vereinbarte Auszahlungskonto ausgezahlt oder kapitalisiert? Bei der Kapitalisierung verbleibt die Zinsgutschrift auf dem Anlagekonto, der ursprüngliche Anlagebetrag wird dadurch erhöht. Es entsteht ein Zinseszinseffekt, da in den darauf folgenden Jahren der Zinssatz auch auf die bereits angesammelten Zinsen zu zahlen ist. Hierzu ein Beispiel: Sie legen EUR 10.000 für mehrere Jahre zu einem Zinssatz von 4,00% an - bei Zinsgutschrift jeweils nach einem Laufzeitjahr. Nach Ablauf des ersten Jahres erhalten Sie somit EUR 400,00 an Zinsen. Zusammen mit dem ursprünglichen Anlagebetrag ergibt sich dann auf dem Anlagekonto ein Kontostand von EUR 10.400. Nach dem zweiten Jahr erhalten Sie aufgrund des Zinseszinseffekts bereits eine Zinsgutschrift über EUR 416,00.
Das Vergleichskriterium "Auszahlung oder Kapitalisierung der jährlichen Zinsen" wird bei den Laufzeiten ab 2 Jahren angezeigt.

Mindesteinlage/Höchsteinlage: Der Punkt "Mindesteinlage" wird bei Auswahl von "Anlagebetrag bis EUR 4.999" angezeigt. Der Punkt "Höchsteinlage" wird bei Auswahl von "Anlagebetrag ab EUR 10.000" angezeigt.

Einlagensicherung durch: Angabe, durch welche in- oder ausländische Einlagensicherung die Kundeneinlagen abgesichert sind. Oft besteht neben der gesetzlichen, nationalen Mindestabsicherung eine zusätzliche Absicherung auf freiwilliger Basis. Diese wird dann ebenfalls genannt. Ausführliche Informationen zur Einlagensicherung des Anbieters, insbesondere in Bezug auf deren Höhe, finden Sie jeweils in der Anbieterinformation, die über die Anbietergrafik aufgerufen werden kann.

Gemeinschaftskonto möglich: Partner wollen nicht selten ein gemeinsames Anlagekonto einrichten. Ob die Möglichkeit besteht, ist hier jeweils ersichtlich. Mögliche Angaben sind "ja", "-", "nur für Eheleute" und "nur über die Filiale". Online im Antragsprozess lassen sich die Daten eines zweiten Kontoinhabers meist über das Anklicken eines Kästchens eintragen. Falls der Antragsprozess die Eröffnung von Gemeinschaftskonten nicht vorsieht, werden spezielle Eröffnungsunterlagen im Formular-Center des Anbieters bereitgestellt oder können über den Support angefordert werden. Bei den Anbietern, die ein bei ihnen geführtes Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto voraussetzen, erfolgt die Einrichtung der Festzinsanlage in der Regel auf denselben bzw. dieselben Namen wie beim Tagesgeldkonto. Gerade junge Anbieter verzichten in der Anfangsphase häufig auf das aufwendigere Angebot eines Gemeinschaftskontos.
Jeder der Kontoinhaber muss den Eröffnungsantrag unterschreiben und sich identifizieren lassen. In der Regel werden die Konten mit Einzelverfügung eingerichtet, sogenannte ODER-Konten. Jeder Kontoinhaber darf dann über Guthaben/eingeräumte Kreditlinien ohne Mitwirkung der/des anderen Kontoinhaber/s verfügen. Änderungen der vertraglichen Grundlagen können jedoch grundsätzlich nur gemeinschaftlich vorgenommen werden. Eine Befreiung der Zinsen von der Kapitalertragsteuer ist bei Gemeinschaftskonten nur für Ehepartner möglich. Eine Alternative zu einem gemeinschaftlichen Konto kann die Erteilung einer Vollmacht für die andere Person sein.

Kontoeröffnung für Minderjährige: Die meisten Direktbanken bieten die Konten auch für Jugendliche unter 18 Jahren an. Die speziellen Eröffnungsunterlagen, mit denen die Unterschriften und Legitimation der Erziehungsberechtigten eingeholt werden, finden sich dann im Formular-Center des Anbieters oder können über den Support angefordert werden.

VideoIdent möglich: VideoIdent ist am PC mittels Webcam oder bei Tablet und Smartphone mittels der eingebauten Kamera möglich. Die für die Kontoeröffnung notwendige Legitimation ist für den Antragsteller so schneller und bequemer durchzuführen als mit dem klassischen PostIdent in den Filialen der Post. Falls VideoIdent angeboten wird, geben wir auch an, wenn der Kontoeröffnungsantrag papierlos an die Bank übermittelt wird. In diesen Fällen wird keine Unterschrift benötigt und der Antragsteller spart das Porto für das Einreichen der Unterlagen auf dem Postweg, das übrigens beim PostIdent standardmäßig von der Bank übernommen wird.
Während des Videotelefonats zeigt der Antragsteller einem Servicebeauftragten, der bankintern oder extern sein kann, seinen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass. Durch Kippen werden auch die Sicherheitsmerkmale sichtbar, beispielsweise das Hologramm. Der Servicebeauftragte prüft die Ausweisdaten und fertigt Fotos davon an, auch ein Foto des Antragstellers wird gespeichert. Abschließend erhält der Antragsteller eine TAN per SMS oder E-Mail, die er in einem dafür vorgesehenen Formularfeld online eingibt. Der gesamte Prozess nimmt circa fünf Minuten in Anspruch.

Auszahlung oder Wiederanlage zum Laufzeitende, wenn keine Weisung erfolgt: Sparer müssen sich genau informieren, wie die Bank nach Laufzeitende verfährt. So fragen einige Anbieter den Kunden kurz vor Fälligkeit, was mit dem Geld geschehen soll. Andere tun das nicht und legen das Geld - sofern der Kunde keine andere Weisung gibt - erneut mit gleicher Laufzeit zu den dann gültigen Konditionen an. Andere wiederum überweisen den Betrag auf das zuvor festgelegte Konto. Manchmal lassen die Institute die Einlage nach Ende der Laufzeit auch zu sehr geringen oder gar keinen Zinsen einfach stehen.
Sofern der Kunde bereits im Eröffnungsantrag festlegen kann, dass eine Auszahlung zum Laufzeitende erfolgen soll, geben wir "Auszahlung" bei diesem Vergleichspunkt an.

Link zum Anbieter: Die Website des Anbieters wird in einem neuen Browserfenster geöffnet.

Aktualisierung und teilnehmende Institute:
Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Screenshot zu Aktualisierung und teilnehmenden Instituten

Unterhalb der Vergleichsübersicht geben wir Datum und Uhrzeit der letzten Aktualisierung an.

Außerdem ist eine Liste der im Vergleich berücksichtigten Anbieter verlinkt. In unseren Vergleichen berücksichtigen wir Direktbanken und Online-Broker. Daneben finden Sie zusätzlich Unternehmen, die ihre Produkte bundesweit einheitlich überwiegend per Internet vertreiben.