Newsletter: Direktbanken.News 02/2012

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. Barclays Tagesgeld konstant 1,75% über Leitzins
2. HypoVereinsbank mit bedingungslosem Online-Girokonto
3. EUR 120,00 in Raten zum Giro plus der Postbank
4. Akbank fasst deutsche Aktivitäten zusammen
5. OnVista Bank nimmt Ordergebühr statt Ausgabeaufschlag
6. Postbank bringt kontaktloses Zahlen mit VISA voran
7. Der monatliche NewsTicker
8. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
9. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Barclays Tagesgeld konstant 1,75% über Leitzins
Mit Barclays Bank, einer global tätigen Großbank mit Sitz am Finanzplatz London, gibt es einen neuen Player auf dem deutschen Markt für Tagesgeld und Festzinsanlagen. Barclays Bank tritt dabei als Direktbank auf, ihre Zinsangebote reihen sich im Spitzenfeld ein. Die Konten werden ausschließlich online geführt, die Bedingungen sind einfach und klar. Für die beiden Einlageprodukte wurde ein separater Internetauftritt unter Verwendung der Marke von Barclays erstellt, die Geschäfte werden aber von Barclaycard in Hamburg geführt. Barclaycard in Hamburg ist eine seit 1991 bestehende Auslandsniederlassung und vor allem als Kreditkartenemittent bekannt. Bei Abschluss des Tagesgeldkontos wird aktuell folgende langfristige Zinsgarantie gegeben: Die Verzinsung wird für drei Jahre ab Kontoeröffnung mindestens 1,75% über dem Leitzins der Europäischen Zentralbank liegen. Derzeit beträgt sie folglich 2,75%. Änderungen des Leitzinses nach unten oder oben werden innerhalb von maximal 21 Tagen vollständig weitergegeben. Wahrscheinlich ist, dass die Zinsklausel nach einigen Monaten für Neuabschlüsse anders lautet und so im Grunde mehrere Tagesgeldmodelle entstehen. In Großbritannien sind befristete Zinsgarantien mit Bezug auf Referenzwerte weit verbreitet. Eine Mindesteinlage ist nicht zu berücksichtigen. Eingezahlt werden darf nur über das Referenzkonto, Einzahlungen von anderen Konten werden nicht entgegengenommen. Nur Einzelkonten sind möglich. Auszahlungen können per mTAN angewiesen werden, für den Versand der mTANs werden keine Gebühren belastet. Kontoauszüge und Mitteilungen zu Zinsänderungen werden ins Postfach des Online-Bankings gestellt. Die jährliche Steuerbescheinigung wird per Post zugestellt, sofern im Online-Banking ausgewählt, dass diese benötigt wird. Die Festzinskonditionen lauten: 12 Monate - 3,00%, 2 Jahre - 3,25%, 3 Jahre - 3,80%, 4 Jahre - 3,85% und 5 Jahre - 4,00%. Die Mindesteinlage beträgt hierbei EUR 500,00. Es muss zunächst das Tagesgeldkonto als Verrechnungskonto eröffnet werden. Bei der Beantragung kann angegeben werden, ob eine Auszahlung oder Kapitalisierung der Zinsen gewünscht ist. Zum Laufzeitende wird das Guthaben automatisch auf das Tagesgeldkonto ausgezahlt. Kundeneinlagen sind wie bei Bank of Scotland über die gesetzliche Einlagensicherung in Großbritannien abgesichert, dem Financial Services Compensation Scheme, die Guthabenteile darüber über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken e.V.

2. HypoVereinsbank mit bedingungslosem Online-Girokonto
Die HypoVereinsbank hat ihr Girokontoangebot überarbeitet, es stehen vier neue Modelle zur Auswahl: "Konto Online", "Konto Klassik", "Konto Komfort" und "Konto Start". Die Altprodukte - "GirokontoPlus", "GirokontoPlus Start", "WillkommensKonto", "WillkommensKonto Start" - werden im Bestandsgeschäft fortgeführt, eine individuelle Umstellung ist möglich. Die wesentlichen Unterschiede sind an relativ wenigen Merkmalen auszumachen. Ganz ohne Bedingungen für die kostenlose Kontoführung kommt das Konto Online aus. Eine Bankkarte ist enthalten, mit der die kostenfreie Nutzung der Cash-Group-Geldautomaten möglich ist. Überweisungen per Online-Banking und SB-Terminal und auch Scheckeinreichungen sind kostenfrei, Überweisungen über die Filiale oder per Telefon-Banking mit EUR 2,50 je Auftrag unverhältnismäßig teuer. Insgesamt aber ein gutes Basispaket für Online-Nutzer, vergleichbar mit dem Girokonto der norisbank. Bei Eröffnung bis 30.6.12 ist speziell bei diesem Modell eine Prämie für Neukunden erhältlich. Die Bank schreibt EUR 50,00 gut, wenn binnen drei Monaten mindestens drei Transaktionen vorgenommen werden. Das zweite Modell, das Konto Klassik, ist dem bisherigen GirokontoPlus sehr ähnlich. Die Kontoführung ist ab einem durchschnittlichen Guthaben von EUR 1.500 im Quartal kostenfrei, ansonsten werden EUR 5,90 je Monat bzw. EUR 17,70 für das Quartal belastet. Beim Kontowechsel hilft der zuständige Berater in der Filiale, alle Lastschriftempfänger und der Arbeitgeber werden im Auftrag des Kunden per Brief informiert, die Bank erstellt die Briefe und übernimmt das Porto. Eine Bankkarte mit den Funktionen girocard/Maestro ist - wie man es erwarten würde - nicht enthalten, je Kartenversand sind EUR 5,00 zu zahlen. Überweisungen über die Filiale kosten EUR 0,90. Beim Telefon-Banking ist hier zwischen Aufträgen über einen Mitarbeiter (EUR 0,90) und Aufträgen über das automatische Sprachsystem (EUR 0,60) zu unterscheiden. Das Plus an Service hält sich insgesamt in Grenzen. Das Konto Komfort ist für Kunden gedacht, die Überweisungen gerne persönlich in der Filiale abgeben oder per Telefon-Banking ausführen, was mit der monatlichen Kontoführungspauschale von EUR 7,90 abgedeckt ist. Ebenso abgedeckt sind der Kontowechselservice, eine Bankkarte "exklusiv" und eine MasterCard-Kreditkarte. Die Bankkarte in "exklusiv"-Variante wird bei den anderen Modellen gegen Aufpreis angeboten, die Leistungsmerkmale sind jedoch absolut identisch mit denen zur Standard-Bankkarte, nur das Design ist anders. Das neue Jugendmodell heißt Konto Start. Es wird bis zum Alter von einschließlich 25 Jahren kostenfrei geführt. Nachweise zu Ausbildung oder Studium sind nicht vorzulegen. Die Leistungen entsprechen dem Konto Klassik - auch junge Kunden lenkt die HypoVereinsbank für den Zahlungsverkehr über den Preis auf den Online-Kanal. Zusätzliche Vorteile sind die Guthabenverzinsung von derzeit 1,00% für Guthabenteile bis EUR 1.500 und ein optionales Wertpapierdepot ohne Jahrespreis, das hinzueröffnet werden kann. Mit dem erhalten junge Kunden 50% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag zu ausgewählten Fonds beim Fondssparen und bei Orderaufgabe per Online- oder Telefon-Banking entfallen die Limitpreise und die Mindestprovision.

3. EUR 120,00 in Raten zum Giro plus der Postbank
Das Girokonto "Giro plus" ist erneut in der "Happy Hour". Es gibt aber Besonderheiten: Zum einen sind EUR 120,00 die höchste Barprämie, die die Postbank für dieses Kontomodell je auslobte. Sie wird, verteilt auf zwölf Monatsraten, beginnend ab März, dem neu eröffneten Konto gutgeschrieben. Zum anderen ist zur Gewährung der Prämie kein Gehaltseingang notwendig und die Neukundenregelung dieses Mal kompromisslos, als Neukunde gilt nur, wer noch nie ein Girokonto bei der Postbank hatte. Wer teilnehmen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Das Giro plus wird kostenlos geführt, wenn monatlich mindestens EUR 1.000 bargeldlos auf dem Konto eingehen. Für Auszubildende und Studenten ist die Kontoführung unabhängig vom Geldeingang kostenlos. Die Eröffnung muss über die Startseite der Postbank auf dem Antragsweg der Aktion erfolgen, der Antragsweg ist voraussichtlich nur noch wenige Tage, täglich von 19:00 bis 20:00 Uhr, erreichbar. Einsendeschluss für die erstellten Eröffnungsunterlagen ist der 8.2.12.

4. Akbank fasst deutsche Aktivitäten zusammen
Die Akbank N. V., Amsterdam, wird Mitte Juni auf die Akbank AG in Frankfurt am Main verschmolzen. Die aufnehmende Aktiengesellschaft in Frankfurt war bislang ihre Tochtergesellschaft und betreute ausschließlich Geschäftskunden. Die Akbank N. V. richtete sich mit Zinsprodukten an Privatkunden in den Niederlanden, in Deutschland und Großbritannien. Die Zweigniederlassung in London wurde bereits vor einem Jahr geschlossen. Die Zentrale in Amsterdam folgt nun zum 15.6.12. Den niederländischen Kunden kündigte die Bank, um die Konten abrechnen und auflösen zu können. Die Konten der deutschen Zweigniederlassung in Essen gehen auf die Aktiengesellschaft über und werden von Frankfurt aus weitergeführt. Aus einer Kundenmitteilung geht hervor, dass die Kontonummern und die Bankleitzahl bis auf Weiteres unverändert weiter gelten und die Einlagen ab der Verschmelzung höher abgesichert sind, da die Aktiengesellschaft Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH ist und darüber hinaus dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angehört. Aber nicht nur Bestehendes wird verwaltet, die Produkte für die deutschen Privatkunden sollen auch künftig zum Abschluss angeboten werden.
Die Aktiengesellschaft wird mit dieser Umstrukturierung direkt der Akbank T.A.S. in Istanbul unterstellt. Diese ist zusammen mit Garanti und İşbank eine der führenden privaten Banken der Türkei. Anteilseigner ist ein großer türkischer Industrie- und Finanzkonzern, die Sabanci Gruppe, und auch die amerikanische Citigroup hält einen Anteil von 20 Prozent.

5. OnVista Bank nimmt Ordergebühr statt Ausgabeaufschlag
Fondsaufträge über Fondsgesellschaften werden bei OnVista Bank ab sofort genauso wie Börsenorders abgerechnet - der Ausgabeaufschlag entfällt dabei komplett. Die Gebühr für eine Order errechnet sich beim "FreeBuy-Depot", und für diese Wertpapierart auch beim älteren Preismodell "Classic-Depot", aus einer Grundgebühr von EUR 5,99 zuzüglich 0,23 Prozent vom Kurswert. Diese Summe ist bei EUR 39,00 gedeckelt. Der Nachteil: Die üblicherweise kostenfreie Rückgabe von Fondsanteilen über die Fondsgesellschaft ist nun gebührenpflichtig, denn die Ordergebühr ist sowohl bei Kauf als auch bei Verkauf zu zahlen und Fremdspesen werden weiterbelastet. Auf ihrer Internetseite vergleicht OnVista Bank die Kosten für den Fondskauf, wo übrigens auch FreeBuys eingesetzt werden können, mit denen bei mehreren Wettwerbern, rechnet die Ersparnis vor. Vollständigerweise sollte aber erwähnt werden, dass ein Verkauf bei OnVista Bank die Ersparnis schmälert. Insgesamt ist der neue Abrechnungsmodus in vielen Fällen aber vorteilhaft, zumal zuvor nur ein schmales Angebot an rabattierten Fonds bestand. Nach Angaben der Bank sind nahezu alle in Deutschland zugelassenen Fonds verfügbar. Sparplan-Ausführungen sind erfreulicherweise kostenfrei (gegebenenfalls zuzüglich Fremdspesen), die Sparrate kann EUR 50,00 bis maximal EUR 1.000 betragen. Werden die angesparten Fondsanteile verkauft, fällt die Ordergebühr an. Seit einigen Jahren ist es generell möglich, viele der gemanagten Fonds alternativ über die Börse zu beziehen. Dabei spart der Kunde ebenso den Ausgabeaufschlag und trägt die normale Ordergebühr der Bank, wobei es hier durch den sogenannten Spread zwischen An- und Verkaufskurs einen zusätzlichen Kostenpunkt gibt. Bei OnVista Bank konnten Aufträge über die in diesem Segment starke Fondsbörse Hamburg bislang nur telefonisch platziert werden, erst jetzt ist dies auch online möglich.
OnVista Bank flankiert die Neuregelungen mit einer Übertragungsaktion: EUR 100,00 Prämie erhält, wer im Zeitraum vom 24.1.12 bis zum 29.2.12 das Formular "Sonderaktion Depotübertrag" einreicht und dadurch Fondsanteile im Volumen von mindestens EUR 8.000 zur OnVista Bank überträgt. Indexfonds werden dabei nicht berücksichtigt. Die Prämie wird um EUR 50,00 erhöht, wenn über das Formular auch die Schließung des Depots bei der Fremdbank beauftragt wird. Das Volumen von mindestens EUR 8.000 muss in Wertpapieren oder als Guthaben auf dem Verrechnungskonto zwölf Monate lang ununterbrochen bei OnVista Bank gehalten werden. Die Prämie wird dem Depot-Verrechnungskonto bereits im April gutgeschrieben, sie kann zurückgefordert werden, wenn die Haltefrist nicht eingehalten wird.

6. Postbank bringt kontaktloses Zahlen mit VISA voran
Ab Sommer werden alle neu ausgegebenen VISA Gold- und Platinum-Kreditkarten der Postbank mit der kontaktlosen Zahlfunktion payWave von VISA ausgestattet. In einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Unternehmen heißt es, die Postbank werde daraufhin entscheiden, ob und gegebenenfalls wann ihre anderen Kreditkarten und auch die Bankkarten diese Funktion erhalten werden. Die Postbank ist mit ihren 14 Millionen Kunden ein wichtiger Partner. payWave-Nutzer können bis zu einem Betrag von EUR 25,00 bezahlen, indem sie ihre Karte im Abstand von maximal vier Zentimetern vor das Händlerterminal halten. Liegt der Betrag darüber, legitimieren sich die Kunden mit ihrer Unterschrift oder durch die Eingabe einer PIN. VISA testete payWave in regionalen Projekten in der Schweiz, in Großbritannien und der Türkei, beginnt nun mit dem Rollout, auch die Umstellung im europäischen Handel ist erst angelaufen.
Parallel dazu führt die Deutsche Kreditwirtschaft die Technologie unter dem Markenzeichen "girogo" ein, zunächst ab April im Großraum Hannover, Braunschweig, Wolfsburg. Dabei setzt sie auf den GeldKarten-Chip der Bankkarten, in den sie die notwendige Funktechnik (NFC) integriert. Insbesondere die Sparkassen treiben das regionale Projekt voran, beteiligen sich mit 1,3 Millionen neu auszugebenden Bankkarten, die Volksbanken mit 150.000 Bankkarten. Die Sparkassen planen im gesamten Bundesgebiet ab August jede auslaufende Bankkarte, gegen eine mit dem neuen Chip auszutauschen. Die Volksbanken wollen zunächst abwarten, bevor sie über einen bundesweiten Einsatz entscheiden. Anders als bei den Kreditkartengesellschaften MasterCard (PayPass) und VISA (payWave) werden die Transaktionen im Kleingeldbereich bei girogo nicht im Kontoauszug ausgewiesen, sondern separat gegen ein zuvor geladenes Guthaben verrechnet. Diese Prepaid-Lösung könnte in der Einführung für die Akzeptanz bei den Kunden wichtig sein. Schon heute zeichnet sich jedoch ab, dass Aufladen auf Dauer zu umständlich ist und eher ein Hemmnis sein wird. Auf mittlere Sicht wird angestrebt, auch das an Supermarktkassen häufig eingesetzte electronic cash kontaktlos mit girogo zu realisieren.

7. Der monatliche NewsTicker
++ 1822direkt führt Überweisungsaufträge, die per Telefon-Banking veranlasst werden, seit 1.2.12 generell kostenlos aus, nicht nur bei Nutzung des automatischen Sprachsystems. Zuvor kosteten die Aufträge über Mitarbeiter jeweils EUR 1,00 ++ wird das Jugendkonto der Wüstenrot, das "Top Giro young", erstmalig in der Zeit vom 1.2.12 bis zum 30.4.12 eröffnet, winkt ein Startbonus von EUR 25,00. Abhängig vom Alter ist dabei ein monatlicher Geldeingang von EUR 20,00 oder EUR 150,00 erforderlich, außerdem eine aktive Kontonutzung ++ 1822direkt halbierte beim Brokerage zum 1.2.12 ihre Limitgebühr auf EUR 2,50. Sie fiel zuvor nicht bei Vormerkung an, aber bei Änderung und Löschung eines Limits. Nun fällt sie nur noch bei Löschung an, worunter auch der Ablauf einer limitierten Order zu verstehen ist ++ einen Weber-Holzkohlegrill (One-Touch Premium, 57cm) erhalten Neukunden der OnVista Bank, die im Zeitraum vom 1.2.12 bis zum 29.2.12 ein "FreeBuy-Depot" eröffnen und bis 30.4.12 mindestens 15 Wertpapiertransaktionen tätigen. Gewertet werden Käufe und Verkäufe ab einem Ordervolumen von EUR 500,00. Amazon.de listet das Gerät zu einem Preis von rund EUR 269,00 ++ Direkt-Anlage Österreich führt ihre Neukundenaktion zum Brokerage, das "Superzins-Depot", mit einem Zinsangebot von 3,75% (vorher: 4,60%) fort. Maximal können EUR 20.000 (vorher: EUR 10.000) zu diesem Zins für 12 Monate fest angelegt werden. Bedingung: Es müssen sich Wertpapiere im Gegenwert von mindestens EUR 10.000 (vorher: EUR 5.000) im Depot bei Direkt-Anlage Österreich befinden. Dies kann durch Übertragung oder Kauf erfolgen ++ die Prepaidkarte Kalixa wird im Februar drei Jahre alt. Um dies zu feiern, entfällt für Neukunden bei Beantragung in der Zeit vom 1.2.12 bis zum 14.2.12 die reguläre Kartenausstellungsgebühr von EUR 4,95. Bedingung hierfür ist eine Erstaufladung von mindestens EUR 50,00 ++ Barclaycard bietet das "Platinum Double" bei Beantragung bis 31.3.12 im ersten Jahr beitragsfrei an. Außerhalb der Aktion und in den Folgejahren beträgt der jährliche Kartenpreis EUR 95,00 ++ bei 1822direkt werden seit 1.2.12 für den Versand vom mTANs generell keine Gebühren mehr belastet, zuvor EUR 0,12 je mTAN bzw. EUR 0,50 für 5 mTANs ++ Bank of Scotland hat drei Jahre nach Markteintritt 500.000 Kunden in Deutschland, das durchschnittliche Anlagevermögen liegt bei EUR 10.000 je Kunde, vor einem Jahr waren es 250.000 Kunden ++ BIGBANK bietet nun auch in den Niederlanden Festzinsanlagen über das Internet an, wie bereits in Deutschland und Österreich. Filialen unterhält sie in Estland, Lettland, Litauen, Finnland und Spanien, vergibt dort vorrangig Kleinkredite ++ der geplante Zusammenschluss der Deutschen Börse und der NYSE Euronext wurde untersagt. Eine Fusion hätte nach Auffassung der EU-Kommission ein Monopol bei börsengehandelten Derivaten in Europa geschaffen ++

8. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
MERKUR BANK führte das "TagesgeldPlus" ein. Bei einer Einlage weniger als EUR 10.000 wurde zunächst mit 1,00% verzinst und bei einer Einlage von EUR 10.000 bis EUR 200.000 mit 1,70%. Kunden mit einem Depotvolumen von mindestens EUR 50.000 bei der MERKUR BANK, erhalten automatisch einen Zinsbonus von 0,75% p. a. auf den jeweils gültigen Tagesgeldzins. Bei einem Depotwert von mindestens EUR 100.000 beträgt der Zinsbonus stattdessen 1,00% p. a. Das bisherige Tagesgeldangebot, das "TagesgeldPremium", bietet die Bank im Neugeschäft nicht mehr an. Bestehende Kunden können sowohl ihr Kontomodell behalten, als auch auf das neue umstellen. 1822direkt änderte das Neukundenangebot beim "ZinsCash". Für Kontoeröffnungen ab 6.1.12 gilt der Sonderzins von 2,55% p. a. für Guthabenteile bis EUR 250.000 mit Zinsgarantie bis 12.7.12. Bei Eröffnung in der Zeit vom 19.12.11 bis zum 5.1.12 wurde er für Guthabenteile bis EUR 25.000 für die ersten drei Monate festgeschrieben. Der S Broker, der das "KontoPlus" nur eigenen Depotkunden anbietet, senkte zum 15.1.12 von 1,80% auf 1,50%. Auf den ersten Geldeingang bei von der DAB bank geführten Konten zum ADAC "Flex-Sparen" wird ein Sonderzins von 2,00% p. a. für 6 Monate angewendet. Bedingung ist, dass der erste Geldeingang mindestens EUR 2.500 und maximal EUR 100.000 beträgt, er im Zeitraum vom 15.1.12 bis 29.2.12 eingeht, und während der Sonderverzinsung keinerlei Verfügung erfolgt. Die Postbank nahm zum 16.1.12 um 0,25% zurück. Unterhalb von EUR 500.000 verzinst sie jetzt mit 1,25%. Das Tagesgeld bietet die Postbank ihren Girokunden an. finosdirect verzinst seit 16.1.12 mit 1,40% (vorher: 1,50%). MERKUR BANK strich am 18.1.12 bei ihrem neuen Produkt "TagesgeldPlus" die erste Zinsstufe: Bei einer Anlage unter EUR 10.000 beträgt der Basiszins dadurch nunmehr 1,70% (vorher: 1,00%). Ein paar Tage später folgte eine weitere Änderung: Der Basiszins gilt in dieser Höhe, wenn weniger als EUR 200.000 auf dem Konto angelegt ist, zuvor lautete die Angabe auf einschließlich EUR 200.000. IKB direkt zahlt seit 23.1.12 weniger - 1,80% statt zuvor 2,10%. VTB Direktbank ließ die Aktion mit EUR 40,00 Startguthaben auslaufen. Die Aktion wurde Ende Oktober letzten Jahres zur Feier eines Jubiläums aufgelegt. Die Bank habe viel positives Feedback hierzu erhalten und sich über diese langfristig unter den führenden Anbietern etabliert. Der Zinssatz von 2,70% gilt auch weiterhin. AgrarBank passte zum 25.1.12 auf 1,049% (vorher: 1,304%) an. Advanzia Bank senkte zum 28.1.12 den Standardzins auf nominal 2,306% (vorher: 2,618%). Mit Barclays Bank gibt es einen neuen Tagesgeldanbieter (siehe Themenpunkt 1).
GLS Bank reduzierte am 1.2.12 ihren Zins, der gezahlt wird, wenn mindestens EUR 10.000 angelegt sind, auf 0,80% (vorher: 1,05%). abcbank erhöhte am 1.2.12 für Privatkunden von 1,75 auf 2,00%.
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9. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Santander Bank senkte am 16.1.12 zwar bei 9 Monaten um 0,25% und bei 3 Jahren um 0,10%, gleichzeitig verbesserte sie aber an anderer Stelle deutlich: Für 4 Jahre gelten 3,50% (vorher: 3,20%) und für 5 Jahre 4,00% (vorher: 3,33%). Bank of Scotland nahm am 19.1.12 die 5-jährige Laufzeit, die sie in der Vorwoche noch unverändert ließ, von 4,50% auf 4,25% zurück. 4,50% sind jetzt nur noch mit sehr langer Bindung von 10 Jahren erhältlich, werden von NIBC Direct und Credit Europe Bank angeboten. GRENKE BANK verringerte am 19.1.12 um bis zu 0,80%, zum Beispiel bei 4 Jahren von 3,75% auf 3,00% und bei 5 Jahren von 4,00% auf 3,20%. IKB direkt bietet seit 23.1.12 bei 2 Jahren einen Zins von 3,40% (vorher: 3,20%). Die weiteren Konditionen lauten: 6 Monate - 2,20% (vorher: 2,50%), 9 Monate - 2,60% (vorher: 2,70%), 12 Monate - 3,00% (vorher: 3,10%), 3 Jahre - 3,80% (vorher: 4,00%), 4 Jahre - 3,90% (vorher: 4,10%), 5 Jahre - 4,00% (vorher: 4,20%), 7 Jahre - 4,00% (vorher: 4,20%) und 10 Jahre - 4,00% (vorher: 4,20%). GarantiBank, die bei 12 Monaten mit großem Abstand führte, reduzierte am 24.1.12 von 3,50% auf 3,30%. Bei 2 Jahren senkte sie von 3,55% auf 3,40%. Bei 6 Monaten hob sie von 2,30% auf 2,75% und bei 9 Monaten von 2,60% auf 3,00%. Debeka verringerte zum 27.1.12 ab der 6-jährigen Laufzeit um 0,05% bis 0,20%, das Angebot für 10 Jahre liegt bei 3,70% (vorher: 3,90%). BIGBANK aus Tartu, Estland, senkte zum 27.1.12 bei 3, 5 und 6 Jahren und jährlicher Zinsgutschrift um 0,05%. Bank of Scotland zog sich weiter zurück, verringerte am 31.1.12 bei 2 Jahren auf 3,20% (vorher: 3,25%), bei 3 Jahren auf 3,50% (vorher: 3,75%) und bei 4 Jahren auf 4,00% (vorher: 4,10%). Barclays Bank ist mit folgenden Sätzen gestartet: 12 Monate - 3,00%, 2 Jahre - 3,25%, 3 Jahre - 3,80%, 4 Jahre - 3,85% und 5 Jahre - 4,00%.
Die VTB Direktbank schenkt bei der 3-jährigen Festgeldanlage einmalig EUR 25,00 Startguthaben, wenn der Festgeldvertrag in der Zeit vom 1.2.12 bis zum 29.2.12 mit jährlicher Zinsgutschrift abgeschlossen wird. Der Zins liegt hier derzeit bei 4,00%. GarantiBank gibt die Führung bei 12 Monaten am 7.2.12 ab, reduziert nochmals, dann auf 3,10% (bisher: 3,30%). Außerdem wird sie bei 9 Monaten auf 2,90% (bisher: 3,00%) senken und bei 2 Jahren auf 3,25% (bisher: 3,40%).
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Noch einen schönen Monat Februar wünscht

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