Newsletter: Direktbanken.News 03/2014

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. DAB bank im Niedrigzinsumfeld wenig profitabel
2. ING-DiBa erzielt Rekordgewinn und streicht Überziehungszins
3. Übergeordnete Holding klont flatex
4. Postbank-Girokonto mit Smartwatch oder EUR 100,00 Startguthaben
5. Der monatliche Newsticker
6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. DAB bank im Niedrigzinsumfeld wenig profitabel
Am 26.2.14 legte die DAB bank ihre vorläufigen Jahreszahlen für 2013 vor. Die Münchner meldeten zwar deutliche Zuwächse bei vielen operativen Kennzahlen wie der Kundenzahl und den Wertpapiertransaktionen, dennoch brach der Vorsteuergewinn um ein Drittel ein. Die Bank erzielte 19,22 Millionen Euro bei einem Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag von 85,0 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es 28,03 Millionen Euro bei einem Verhältnis von 79,9 Prozent. Ein Grund ist der stark rückläufige Zinsüberschuss, er sank um 22 Prozent auf 38,64 Millionen Euro (Vorjahr: 49,80 Millionen Euro). Unter dem niedrigen Zinsumfeld leiden viele Banken. Das Teilergebnis wird bei der DAB bank zusätzlich durch die Akquise von Depotkunden mit subventionierten Tagesgeldzinsen belastet. Auch fehlen 9,09 Millionen Euro an Kursgewinnen, mit denen ein Jahr zuvor noch das Handels- und Finanzanlageergebnis aufgepeppt werden konnte. Die Zahl der Kunden wuchs um 4 Prozent auf 620.897. Und diese handelten, durch die steigenden Börsen motiviert, um 18,3 Prozent mehr mit Wertpapieren. Das verwaltete Kundenvermögen stieg netto um 14,5 Prozent. Zum 31.12. wurden 36.754 Girokonten geführt, die DAB bank befindet sich hier in den Kinderschuhen, das Girokonto war zuvor nur Ergänzungsprodukt zum Depot. Sie hielt lange an der Spezialisierung als Bank für Wertpapieranleger fest, stellte sich erst jüngst breiter auf. Andere vollzogen den Schwenk früher: Der Rivale comdirect überschritt wie ING-DiBa die Millionenschwelle bei den Girokonten. comdirect musste marktbedingt ebenso einen Rückgang des Zinsüberschusses hinnehmen, hier lag das Minus jedoch nur bei 6,4 Prozent im Vorjahresvergleich, bei einem Rückgang des Vorsteuergewinns um 14,4 Prozent auf 80,0 Millionen Euro. Die DAB bank, 1994 als erster Direktbroker in Deutschland von der damaligen Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank gegründet, feiert im Mai ihren 20. Geburtstag. Für die Kunden seien im Jubiläumsjahr neue Highlights bei Produkten und Services geplant. Auch Ratenkredite will sie ins Programm aufnehmen, indem sie an die darauf spezialisierte Süd-West-Kreditbank vermittelt.

2. ING-DiBa erzielt Rekordgewinn und streicht Überziehungszins
Die ING-DiBa AG, Frankfurt, veröffentlichte am 14.2.14 die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013. Sie erwirtschaftete trotz des widrigen Zinsumfelds einen Vorsteuergewinn von 691 Millionen Euro. Das ist mehr als jemals zuvor, im Vorjahr waren es 486 Millionen Euro. ING-DiBa konnte in allen Geschäftsbereichen Zuwächse erzielen. Die Kundenzahl stieg durch ein starkes Neukundengeschäft, die der österreichischen Niederlassung abgezogen, auf 7,58 Millionen (Vorjahr: 6,89 Millionen). Die meisten Kunden strömen weiterhin zu ihr wegen des sehr erfolgreichen Tagesgeldprodukts, derzeit mit Sonderzins von 1,50% p. a. für neue Kunden, und wegen des Girokontos. Die Zahl der Girokonten überschritt 2013 erstmals die Millionengrenze und lag zum Jahresende bei 1,1 Millionen (Vorjahr: 968.000). Roland Boekhout, Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa, sieht die Entwicklung als Bestätigung des schlanken Geschäftsmodells. Es zeige wieder einmal, dass es genau das sei, was die Kunden wollen - einfache Finanzprodukte und Top-Service.
Zusammen mit der Präsentation der Zahlen informierte ING-DiBa über eine außergewöhnliche Zinssenkung beim Dispokredit und über die Verfügbarkeit einer App, die es ermöglicht, Rechnungen zu bezahlen, ohne Überweisungsdaten selbst abtippen zu müssen. Den Sollzins der Girokonten senkte ING-DiBa zum 14.2.14 auf 7,95% p. a. und verzichtet künftig als erste größere Bank komplett auf den Zinsaufschlag, den Banken üblicherweise berechnen, wenn der Kontoinhaber über den eingeräumten Dispokredit hinaus überzieht. Sie will damit ein Zeichen für Fairness und Einfachheit setzen, wenngleich solche Überziehungen generell zu vermeiden sind, da sie höchstens kurzzeitig geduldet werden. Zuvor betrug der Sollzins von ING-DiBa für eingeräumte Dispokredite 8,50% p. a. und bei Überziehung des Dispokredits 12,00% p. a. Boekhout verstärkte den vom Handeln ausgehenden Druck auf die Wettbewerber durch Worte, die Branche müsse transparenter werden, um Vertrauen zurückzugewinnen. Man könne "heute niemandem mehr erklären, weshalb Kunden für die Kontoüberziehung selbst in der absoluten Niedrigzinsphase noch zweistellige Dispozinsen zahlen müssen". ING-DiBa kooperiert mit dem Münchner Startup Gini GmbH mit dem kommunizierten Ziel, innovative technologische Entwicklungen zukünftig gemeinsam voranzutreiben, um die Kunden mit effizienten Lösungen bei Bankgeschäften zu unterstützen. Mittels der propagierten App von Gini können Rechnungen einfach abfotografiert werden, um anschließend vom Girokonto zu überweisen. Die App steht für iOS-Smartphones bei Apple kostenlos zum Download bereit, eine Version für Android komme im Jahresverlauf. Die entwickelte Semantik-Software erkennt automatisch die überweisungsrelevanten Daten aus dem Foto. Grundsätzlich unterstützt die App alle Banken, die eine HBCI-Schnittstelle haben - sie ist nicht exklusiv für Kunden der ING-DiBa. Zwar bieten andere Anbieter oder Banken ähnliche Dienste, doch nur für vorausgefüllte Überweisungsformulare. Die Gini-App kann mit Überweisungsformularen derzeit noch nicht umgehen, gemäß einer Ankündigung aber bald. In den kommenden Tagen soll es zunächst eine andere Verbesserung geben, dann können beispielsweise auch E-Mail-Anhänge direkt in der App geöffnet bzw. allgemein Überweisungsdaten aus bereits digital vorliegenden Dateien erkannt werden. Die Vision von Gini reicht viel weiter: In Kooperation mit der Deutschen Post wird der E-Postscan angeboten. Der Service digitalisiert mithilfe der Gini-Technologie auf Wunsch die Eingangspost wie Briefe und Rechnungen. Das ist zum Beispiel bei längeren Auslandsaufenthalten oder Zweitwohnungen praktisch. Im Laufe des Jahres soll die Verfügbarkeit auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt werden.

3. Übergeordnete Holding klont flatex
Die flatex Holding AG startete am 4.2.14 mit der Tochtergesellschaft "Die AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbH" im Parallelbetrieb zu flatex eine weitere Plattform für Online-Brokerage. Der fränkische Ort Kulmbach ist Börseninteressierten ein Begriff, hier haben viele Gründungen des Unternehmers und Verlegers Bernd Förtsch ihren Sitz, wie etwa der Sender "DAF Deutsches Anleger Fernsehen" und das Anlegermagazin "Der Aktionär". Förtsch wurde in der Vergangenheit häufig kritisiert wegen seiner Kaufempfehlungen für Aktien mit geringer Börsenkapitalisierung zur Boomzeit des Neuen Marktes. Neben aktiven Tradern will die AKTIONÄRSBANK gerade auch Kunden erreichen, die bislang klassisch über ihre Filialbank gehandelt haben. Ziel sei es, innerhalb der nächsten fünf Jahre zu den führenden Online-Wertpapierhändlern im Land zu gehören. Die AKTIONÄRSBANK übernahm das günstige Preismodell, das flatex groß machte, nahezu deckungsgleich, wobei sie aber mit eigener Banklizenz und Technik ausgestattet ist. Die Erlaubnis, Bankgeschäfte zu betreiben, wurde im September 2013 erteilt, noch unter der Firmierung "flatex alpha GmbH". Da die Konten im eigenen Haus geführt werden, gilt die Einlagensicherung der AKTIONÄRSBANK, die der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH und als Neumitglied dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen ist. Die Holding erklärte, Interessenten können sich für das bewährte Produktangebot von flatex oder für das neue der AKTIONÄRSBANK entscheiden. Letzteres überzeuge durch extrem anwenderfreundliche Bedienbarkeit. Und das ist absolut zutreffend, der Kundenbereich ist durchdacht, Informations- und Ordermasken lassen sich an vielen Stellen individualisieren. Einen preislichen Nachteil zu flatex gibt es bei großen Orders an Auslandsbörsen, hier berechnet die AKTIONÄRSBANK einen prozentualen Satz. Die dabei angesetzte Mindestgebühr entspricht oftmals dem Flatpreis von flatex. Ob die 2-Marken-Politik tatsächlich dauerhaft beibehalten wird, ist fraglich. Die Kooperationsvereinbarung mit der bei flatex konten- und depotführenden biw Bank läuft zumindest noch bis Ende März des kommenden Jahres. Falls einer der beiden Parteien die Kündigungsmöglichkeit zu diesem Termin wahrnimmt, hat die Holding nun die Handlungsoption, den Kunden von flatex einen Wechsel innerhalb der Gruppe vorzuschlagen.

4. Postbank-Girokonto mit Smartwatch oder EUR 100,00 Startguthaben
Die Postbank lässt sich in rasanter Folge Aktionsideen einfallen, um neue Girokunden zu gewinnen. Das aktuelle Prämienangebot: wahlweise die "SONY SmartWatch 2" oder EUR 100,00 direkt auf das Konto. Im Mittelpunkt steht das Girokontomodell "Giro plus" bzw. eingeschränkt auch das "Giro start direkt". Wer sich für die SONY SmartWatch 2 entscheidet, bekommt die Armbanduhr mit Display in der Ausführung mit schwarzem Silikonarmband. Der Verkaufspreis lag bei Amazon zu Beginn der Aktion bei EUR 124,96. Die Smartwatch lässt sich drahtlos mit Android-Smartphones verbinden, informiert über eingehende E-Mails, Kalendereinträge, Facebook- und Twitter-Updates, Anrufe und Nachrichten. Mal sind die Angebote der Postbank in engen Zeitfenstern auf einem Marketingplatz der Postbank-Homepage platziert oder wie jetzt auf einer speziell dafür geschalteten Aktionsseite. Zur Teilnahme ist der Eröffnungsantrag in der Zeit vom 4.3.14 bis zum 31.3.14, 16:00 Uhr, über die Aktionsseite zu erstellen, sie ist in unserem Vergleich verlinkt. Die erstellten Unterlagen sollen bis 17.4.14 vollständig bei der Bank eingehen. Bei dem Kontomodell wird ein bargeldloser Geldeingang von mindestens EUR 1.000 im Monat erwartet, damit die Kontoführungsgebühr von EUR 5,90 im Monat entfällt. Für den Bezug der Prämie ist der Geldeingang nicht relevant. Beim Giro start direkt ist die Kontoführung kostenlos, Auszubildende und Studenten erhalten es ohne Altersbeschränkung. Das Aktionsangebot kann allerdings nur bei Volljährigkeit wahrgenommen werden. Wie der Neukundenbegriff definiert ist, legt die Postbank je nach Angebot unterschiedlich fest. Als Neukunde zählt dieses Mal gemäß den Bedingungen nur derjenige, der tatsächlich erstmalig ein Girokonto bei der Postbank eröffnet. Es werden maximal 20.000 Prämien ausgegeben. Die prämienberechtigten Kunden ermittelt die Bank anhand des Zeitpunkts, zu dem diese die Eröffnungsunterlagen ausgedruckt haben. Gezählt wird somit schon das Bereitstellen des PDF-Dokuments - lediglich zu einem Teil werden die Unterlagen zum PostIdent gebracht. Wenn die Limitierung erreicht ist, wird dies auf der Aktionsseite bekannt gegeben. Man muss daher nicht damit rechnen, im Nachhinein zu erfahren, aufgrund der Limitierung zu spät gewesen zu sein. Sind die Bedingungen erfüllt und das Girokonto zum Zeitpunkt der Prämienvergabe ungekündigt, wird in der zweiten Junihälfte die Sachprämie versendet bzw. das Startguthaben verbucht.

5. Der monatliche Newsticker
++ 1822direkt folgte am 27.2.14 dem Schritt von ING-DiBa und strich den Zinsaufschlag für Überziehungen über den eingeräumten Dispokredit hinaus. Der Sollzins beträgt bei 1822direkt jetzt einheitlich 7,74% p. a., zuvor wurden bei Überziehung des Dispokredits noch 12,99% p. a. berechnet ++ die Volkswagen Bank wechselt bei der Bankkarte von girocard/Maestro auf girocard/V PAY. Bestandskunden bekommen zum Ablauf ihrer Bankkarte die Folgekarte mit girocard/V PAY. Neukunden stellt die Bank seit Jahresbeginn die neue Bankkarte zum Girokonto aus. Das girocard-System wird in Deutschland beim Bezahlen verwendet, Maestro der Kartengesellschaft Mastercard weltweit im Ausland, V PAY der Kartengesellschaft Visa im europäischen Ausland ++die DKB bietet seit Kurzem mit dem "DKB-Cash u18" ihr Girokonto auch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an. Allerdings müssen die Eltern bereits ein Girokonto bei der DKB unterhalten. Das Konto für das Kind können die Eltern in ihrem Online-Banking beantragen. Die Leistungen sind dieselben wie beim "DKB-Cash". Es wird ebenfalls eine Visa-Card ausgestellt, die wegen der Minderjährigkeit aber nur Verfügungen aus Guthaben erlaubt ++ NIBC Direct verlängerte die Aktion zum Wertpapierübertrag von Fremdbankdepots. Bei Teilnahme im Zeitraum vom 1.3.14 bis zum 30.4.14 müssen die Wertpapiere bis zum 30.6.14 im Depot bei NIBC Direct eingehen. Sofern aufgrund des vorherigen Aktionszeitraums eine Prämienberechtigung besteht, ist es nicht möglich, die Geldprämie von EUR 50,00 bzw. EUR 100,00 nochmals zu erhalten ++ Cortal Consors ermöglicht vom 15.2.14 bis zum 30.4.14 auch Bestandskunden, an der nahezu pausenlos laufenden Aktion "3,00% Zinsen bei vollständigem Depotwechsel" teilzunehmen. Die Sonderverzinsung auf dem Tagesgeldkonto wird bei diesen in der Zeit vom 1.4.14 bis zum 31.3.15 eingerichtet. Abweichend zu den Regeln für Neukunden müssen die Wertpapiere bis spätestens 31.5.14 eingehen. Sie dürfen nicht schon einmal zu Cortal Consors übertragen worden sein und unabhängig von der Haltedauer nicht mehr von Cortal Consors extern wegübertragen werden. Sofern noch kein Tagesgeldkonto vorhanden ist, muss der Kunde es bis spätestens 31.5.14 eröffnen ++ die AKTIONÄRSBANK schenkt bei Depoteröffnung bis 31.3.14 den ersten 2.999 Neukunden eine Aktie der flatex Holding AG (ISIN DE0005249601). Viel ist das nicht, der Schlusskurs der Aktie lag am 4.3.14 auf Xetra bei EUR 4,88 ++ am 10.2.14 änderte 1822direkt das Brokerage-Neukundenangebot mitten in der Aktionszeit: Kurzzeitig war für die EUR 100,00 Geldprämie gefordert, dass der Neukunde innerhalb der ersten drei Monate ab Depoteröffnung mindestens drei Wertpapierkäufe mit einem Volumen von jeweils mindestens EUR 1.000 durchführt. Jetzt heißt es: Innerhalb der ersten vier Monate und ab einem Volumen von mindestens EUR 500,00 ++ die "Smart Prepaid Mastercard" der Fidor Bank, bislang für die Kartengültigkeit von zwei Jahren ohne Ausstellungsgebühr und ohne jährlichen Kartenpreis erhältlich, wird bei Beantragung ab 11.3.14 nur noch gegen eine Ausstellungsgebühr von EUR 24,00 zu bekommen sein. Die Gebühr lässt sich teilweise zurückverdienen: Sofern man auch das Girokonto bei der Fidor Bank führt und darauf Gehalt eingeht, wird für jeden Monat EUR 1,00 gutgeschrieben ++ die Hanseatic Bank passte zum 10.2.14 die Guthabenzinsen der Kreditkartenkonten auf ein marktübliches Niveau an. Zuvor wurden hier Guthabenteile größer EUR 10.000 bis EUR 25.000 noch mit 1,50% verzinst. Jetzt gelten 0,25% (vorher 0,50%) für die Guthabenteile größer EUR 500,00 bis EUR 2.500, 0,75% (vorher 1,00%) für die Guthabenteile größer EUR 2.500 bis EUR 10.000 und 1,25% (vorher 1,50%) für die Guthabenteile größer EUR 10.000 bis EUR 25.000. Gleichzeitig erhöhte sich der Beitrag für die optionale Restschuldversicherung, die Versicherung kostet monatlich 0,89% (vorher 0,79%) des Kreditkartensaldos ++ der ADAC, zurzeit im Imagetief wegen der Manipulationen beim Autopreis "Gelber Engel" und der wirtschaftlichen Macht trotz Vereinsstatus, bietet die ADAC Kreditkarten bei Abschluss bis 31.5.14 im ersten Jahr beitragsfrei an. Ab dem zweiten Jahr beträgt der jährliche Kartenpreis für eine Einzelkarte EUR 19,00 (ClubmobilKarte), EUR 44,00 (mobilKarte Silber) bzw. EUR 84,00 (mobilKarte Gold). Anlass der Aktion ist das 25-jährige Jubiläum im Vertrieb von Kreditkarten ++ ING-DiBa senkte am 14.2.14 beim "Rahmenkredit" den veränderlichen Sollzins auf 6,25% p. a. (vorher 6,50% p. a.), der effektive Jahreszins beträgt jetzt 6,50% p. a. (vorher 6,70% p. a.) ++

6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


Triodos Bank wird am 1.4.14 bei den privaten Konten von 0,60% auf 0,50% gehen.


pbb direkt wird am 12.3.14 um 0,20% senken - von 1,20% auf 1,00%.


Die Bank of Scotland setzte am 5.3.14 eine frühzeitig angekündigte Zinssenkung um, verzinst mit 1,10% (vorher 1,20%).


Volkswagen Bank erhöhte für Eröffnungen ab 3.3.14 einerseits den Neukundenzins auf hohe 1,40% p. a. (vorher 1,25% p. a.), unverändert für Guthabenteile bis EUR 50.000. Andererseits wurde der Zeitraum der Sonderverzinsung verkürzt: Es sind jetzt vier statt bislang sechs Monate ab Eröffnungsdatum.


Die abcbank verringerte am 3.3.14 den Tagesgeldzins der privaten Konten von 0,75% auf 0,50%.


Der S Broker senkte am 1.3.14 beim Tagesgeldkonto, das für Depotkunden mit vom S Broker geführten Verrechnungskonto erhältlich ist, von 0,65% auf 0,50%.


Die Postbank verringerte am 1.3.14 den Zins der "SparCard direkt" auf 0,40% (vorher 0,60%).


Advanzia Bank aus Luxemburg senkte am 1.3.14 von nominal 1,322% auf 1,203%.


ING-DiBa änderte am 1.3.14 an zwei Stellen: Bei der Standardverzinsung zog sie die im vergangenen September eingeführte Betragsgrenze auf EUR 250.000 herab (vorher eine Million Euro). Die darüberliegenden Guthabenteile werden nur mit 0,50% verzinst. Außerdem beträgt der Neukundenzins für Abschlüsse ab 1.3.14 nur noch 1,25% p. a. (vorher 1,50% p. a.), unverändert für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten vier Monaten ab Kontoeröffnung.


Cortal Consors verringerte in Reaktion auf die Marktsituation für Abschlüsse ab 28.2.14 den Neukundenzins auf 1,30% p. a. (vorher 1,40% p. a.). Das Angebot ist wegen der 12-monatigen Zinsgarantie beliebt, sichert es doch den Neukundenzins wesentlich länger als allgemein üblich. Es gilt für Guthabenteile bis EUR 50.000.


Die akf bank senkte am 27.2.14 von 1,30% auf 1,15%.


Die Akbank kürzte am 24.2.14 beim "AK-Online Tagesgeld" auf 1,10% (vorher 1,25%) und beim "AK-Tagesgeld" auf 1,00% (vorher 1,10%). Die genannten Sätze gelten jeweils bei jährlicher Zinsgutschrift.


COREALDIRECT senkte am 21.2.14 von 0,90% auf 0,75%.


Renault Bank direkt verringerte am 18.2.14 - ohne Vorankündigung wie sonst über die Startseite - von 1,30% auf 1,10%. Sie fiel dadurch um etliche Plätze zurück. Die Zinsanpassung traf jedoch nur Konten, die seit dem 18.2.14 angelegt werden, das Datum der Eröffnungsbestätigung durch die Bank ist maßgebend. Über die unterschiedliche Handhabe wurden Bestandskunden durch eine Nachricht im Online-Postfach informiert. Wie lange Bestandskunden noch den früheren Zins von 1,30% erhalten, ist offen.


EthikBank und Volksbank Eisenberg Direkt senkten am 17.2.14 bei den Guthabenteilen ab EUR 5.000 auf 0,10% (vorher 0,20%).


Santander Consumer Bank kürzte am 17.2.14 beim "Geld-Management-Konto" auf 0,75% (vorher 0,90%).


Santander Direkt Bank kürzte am 17.2.14 beim "SuperKonto" auf 0,90% (vorher 1,00%).


Die Amsterdam Trade Bank mit Sitz in den Niederlanden senkte zum 17.2.14 auf 1,05% (vorher 1,25%).


1822direkt passte beim Neukundenangebot ein weiteres Mal den Zeitraum der Sonderverzinsung an. Er endet für Eröffnungsanträge ab dem 17.2.14 am 2.7.14 (für Eröffnungsanträge in der Zeit vom 17.1.14 bis zum 16.2.14 am 2.6.14). Der Poststempel ist für das Datum des Antrags relevant.


GEFA BANK senkte am 13.2.14 deutlich - auf 1,00% (vorher 1,20%).


Die VTB Direktbank bot Neukunden in einer Aktionszeit vom 11.2.14 bis zum 3.3.14 die Möglichkeit, sich eine Tagesgeld-Sonderkondition von 1,50% p. a. zu sichern - garantiert für die ersten sechs Monate, ohne Betragsbegrenzung.

7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)


pbb direkt wird am 12.3.14 um 0,15% bis 0,20% senken. Insbesondere die 10-jährige Laufzeit zu 3,00% war zuletzt attraktiv. Die Bank weist darauf hin, dass aufgrund der Dauer des PostIdent-Verfahrens Neukunden die aktuellen Zinssätze nicht mehr garantiert werden können. Um fest anlegen zu können, muss nämlich zunächst das Tagesgeldkonto der pbb direkt als Verrechnungskonto eröffnet werden. Die neuen Konditionen lauten: 6 Monate - 1,10% (bisher 1,25%), 12 Monate - 1,35% (bisher 1,50%), 2 Jahre - 1,60% (bisher 1,75%), 3 Jahre - 1,80% (bisher 2,00%), 5 Jahre - 2,30% (bisher 2,40%) und 10 Jahre - 2,80% (bisher 3,00%)


Die DHB Bank erhöhte am 4.3.14 bei den Laufzeiten bis 3 Jahren um 0,10% bis 0,20% - beim "FestgeldONLINE" zum Beispiel für 9 Monate auf im Vergleich hervortretende 1,60% (vorher 1,40%) und für 12 Monate auf 1,70% (vorher 1,50%).


VTB Direktbank beendete die ausgerufenen Bonussparwochen planmäßig, sie liefen vom 11.2.14 bis zum 3.3.14, wurden nicht verlängert. Im besonders gefragten kurzen bis mittleren Laufzeitenbereich des "Festgeldkontos" bedeutete das eine Senkung um 0,20% bis 0,50% - es gelten wieder die vorangegangenen Sätze.


Die abcbank erhöhte am 3.3.14 ab 3 Jahren um 0,30% bis 0,45% - bei 3 Jahren gelten 2,00% (vorher 1,70%), bei 4 Jahren 2,15% (vorher 1,80%) und bei 5 sowie 6 Jahren 2,25% (vorher 1,80%).


GarantiBank erhöhte am 3.3.14 bei 12 Monaten auf 1,50% (vorher 1,40%) und bei 2 Jahren auf 1,55% (vorher 1,50%).


Eurocity Bank senkte am 3.3.14 bei den Laufzeiten bis 2 Jahren um 0,20% bis 0,35%, zum Beispiel bei 12 Monaten auf 1,15% (vorher 1,45%) und bei 2 Jahren auf 1,30% (vorher 1,65%). Vorangegangen waren am 17.2.14 und am 10.2.14 Anpassungen nach unten.


Die AutoBank senkte zum 3.3.14 bei 12 Monaten auf 1,37% (vorher 1,67%) und bei 2 Jahren auf 1,47% (vorher 1,77%).


Bank11 und Bank11direkt stellten am 1.3.14 das Produktangebot "Sparbriefkonto FLEX" ein. Dieses erlaubte dem Kunden, ab der Hälfte der vereinbarten Laufzeit den Gesamtbetrag vorzeitig zu kündigen, ohne dass sich der ursprünglich vereinbarte Zinssatz ändert.


NIBC Direct verlängerte die Aktionslaufzeit zur Feier ihres fünften Geburtstags. Die hohen Zinssätze ab der 5-jährigen Laufzeit des "Mehr.Kapital.Kontos" wird es dadurch noch mindestens bis 31.3.14 geben. Zunächst war der 26.2.14 als Enddatum des Angebots genannt.


Klarna aus Stockholm erhöhte am 21.2.14 bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 1,85%) und bei 4 Jahren auf 2,30% (vorher 1,95%).


Die IKB Deutsche Industriebank passte am 21.2.14 an. Sie senkte bei 12 Monaten bis 5 Jahren um 0,10% bis 0,20% und erhöhte bei 10 Jahren um 0,20%. Das führte zu den folgenden Konditionen: 12 Monate - 1,10% (vorher 1,20%), 2 Jahre - 1,40% (vorher 1,50%), 3 Jahre - 1,60% (vorher 1,80%), 4 Jahre - 1,80% (vorher 2,00%), 5 Jahre - 2,00% (vorher 2,10%) und 10 Jahre - 2,70% (vorher 2,50%)


CreditPlus Bank änderte zum 20.2.14: Bei 12 Monaten erhöhte sie auf 1,35% (vorher 1,10%), alle weiteren Laufzeiten senkte sie aber um 0,06% bis 0,31%, besonders stark bei 2 Jahren auf 1,55% (vorher 1,85%), bei 3 Jahren auf 1,70% (vorher 2,01%) und bei 4 Jahren auf 2,00% (vorher 2,21%).


Renault Bank direkt senkte am 18.2.14 bei 12 Monaten auf 1,35% (vorher 1,45%), bei 2 Jahren auf 1,60% (vorher 1,70%), bei 3 Jahren auf 1,85% (vorher 2,00%) und bei 4 Jahren auf 2,10% (vorher 2,20%).


Amsterdam Trade Bank aus den Niederlanden senkte zum 17.2.14 bei den Laufzeiten bis 9 Monaten um 0,15% und bei den Laufzeiten darüber um 0,20%. Sie bietet zum Beispiel für 12 Monate 1,30% (vorher 1,50%), für 3 Jahre 1,60% (vorher 1,80%) und für 5 Jahre 1,80% (vorher 2,00%).


Die mit hohen Zinsen gestartete Crédit Agricole Consumer Finance aus dem französischen Évry senkte am 7.2.14 teilweise um 0,05% bis 0,10%, und zwar bei 2 Jahren auf 1,90% (vorher 2,00%), bei 3 Jahren auf 2,15% (vorher 2,25%), bei 5 Jahren auf 2,55% (vorher 2,60%), bei 6 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%) und bei 7 Jahren auf 2,65% (vorher 2,75%).

Noch einen schönen Monat März wünscht

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