Newsletter: Direktbanken.News 03/2016

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. Günstig über TransferWise ins Ausland überweisen
2. Barclaycard beschleunigt zwischen Kreditantrag und Auszahlung
3. ING-DiBa: Rekordgewinne am laufenden Band
4. Der monatliche Newsticker
5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Günstig über TransferWise ins Ausland überweisen
Number26, Anbieter eines Smartphone-Girokontos, integrierte am 25.2.16 mit TransferWise einen Partner in die eigene Banking-App und das Online-Banking per Webbrowser. Für Kunden von Number26 ist es so nun naheliegend, Überweisungen in Länder außerhalb des Euroraums über TransferWise durchzuführen. Zunächst können Number26-Kunden die Leistungen für neun Fremdwährungen nutzen (US-Dollar, Britisches Pfund, Schwedische Krone, Indische Rupie, Australische Dollar, Kanadische Dollar, Ungarische Forinten, Schweizer Franken und Polnische Zloty). Weitere Währungen, verspricht Number26, kommen bald hinzu. Eine andere Ausführungsmöglichkeit für Auslandsüberweisung außerhalb des Euroraums wird nicht parallel dazu angeboten. Number26 will sich mit weiteren Partnerschaften wie angekündigt zu einer Plattform entwickeln und an den Margen mitverdienen.
TransferWise ist ein Online-Dienst, bei dem man sich natürlich auch ohne Number26-Girokonto registrieren kann. TransferWise hat auf dem Heimatmarkt Großbritannien eine hohe Bekanntheit und einen gewissen Hip-Faktor. Hierzulande hingegen entfällt ein großer Teil der Auslandsüberweisungen auf den Euroraum, wodurch solche Dienste seltener benötigt werden. Um die Reichweite in Deutschland zu erhöhen, verhandelt TransferWise zurzeit mit diversen traditionellen und modernen Anbietern über eine Integration. TransferWise kann Geldtransfers besonders günstig anbieten, weil das Unternehmen mit einem Peer-to-peer-System Bankgebühren und Kosten für den Währungstausch umgeht. Die zu überweisende Summe wird intern per Software mit Transfervolumen von anderen Nutzern im Zielland verrechnet. Damit solch ein Modell funktioniert, müssen die Geldflüsse von beiden Seiten etwa gleich groß sein, der Anbieter die Differenz durch Zukauf von Währungen gegebenenfalls ausgleichen. TransferWise führt für die Verrechnung der Geldströme eigene Girokonten in verschiedenen Ländern der Welt. Der Nutzer beauftragt den internationalen Transfer unter Angabe des Empfängerkontos. Er überweist jedoch von seinem Girokonto auf das ihm mitgeteilte nationale Girokonto des Unternehmens, was zu Inlandskonditionen möglich ist. Alternativ lässt er den Betrag per Lastschrift einziehen, oder zahlt mit Karte (Kartenzahlungen teilweise mit Aufpreis). TransferWise überweist anschließend aus dem Topf im Zielland an den eigentlichen Empfänger. So verlassen die Gelder nie wirklich die Währungszone. Meist ist der Vorgang innerhalb von drei Werktagen abgeschlossen. Die vom Nutzer zu zahlende Gebühr richtet sich nach den an der Überweisung beteiligten Währungen, und zwar nach der im jeweiligen Fall höheren Gebühr. Für viele der wichtigsten Währungen liegt sie bei 0,5 Prozent der transferierten Summe. Die Spanne reicht bis 2,5 Prozent, dieser Satz gilt für die Währungen einiger afrikanischer Länder. Bei kleinen Überweisungsbeträgen greift in der Regel eine Mindestgebühr. Vorteilhaft für den Nutzer ist ebenfalls, dass TransferWise beim Umtausch einen Devisenmittelkurs verwendet, nicht wie üblich Geld- und Briefkurse, mit denen Banken sonst zusätzlich verdienen. Für das jeweilige Währungspaar sollte man ermitteln, ob man tatsächlich mit TransferWise spart. Das ist häufig der Fall, aber nicht immer. Berücksichtigt werden muss dabei auch, dass der Empfänger einer gewöhnlichen Auslandsüberweisung per Bank in der Regel noch eine Gebühr für den Erhalt des Geldes bezahlt.

2. Barclaycard beschleunigt zwischen Kreditantrag und Auszahlung
Barclaycard führte am 17.2.16 den "Express-Kredit" ein. Dies ist ein neues Ratenkreditangebot, bei dem die Abläufe digital und schnell sind - und an einigen Stellen ungewohnt. Barclaycard ist vor allem für Kreditkarten bekannt, vergibt aber auch Ratenkredite, schon seit Mai 2008. Die Konditionen sind beim Express-Kredit für alle Interessenten gleich: ein gebundener Sollzins von 4,07% p. a., ein effektiver Jahreszins von 4,15% p. a., Nettodarlehensbeträge von EUR 1.000 bis EUR 35.000, bei Laufzeiten von 12 bis 84 Monaten. Die zur Kreditprüfung gewöhnlich benötigten Gehaltsnachweise und Kontoauszüge können in der Schublade bleiben, sind nicht einzusenden. Stattdessen wird Barclaycard online Einsicht gewährt in die Umsätze des bei der Hausbank geführten Girokontos, das, indem man die Zugangsdaten für das Online-Banking des Girokontos mitteilen muss. Ähnlich arbeiten die Webservices, mit denen zahlreiche Girokontoanbieter seit Kurzem zum Kontowechsel bewegen möchten. Sie werden von externen Dienstleistern wie fino und FinReach erbracht und werten die Umsätze des alten Kontos aus. Barclaycard gibt an, die Zugangsdaten ausschließlich durch das Computersystem und für die Aufstellung einer Einnahmen-/Ausgabenrechnung zu verwenden, dabei die Kontoumsätze der letzten sechs bzw. zwölf Monate zu kopieren und die Zugangsdaten nach dem einmaligen Gebrauch umgehend vom eigenen System zu löschen. Der Interessent kann nur ein Konto zur digitalen Prüfung angeben, es soll das Haupt-Girokonto sein, auf dem das Gehalt eingeht und von dem die Zahlungen wie Miete usw. abgebucht werden. Am Ende der Antragsstrecke erhält der Interessent unmittelbar eine Kreditentscheidung. Fällt sie positiv aus, ist der nächste Schritt die Legitimation, sie ist ausschließlich per VideoIdent vorgesehen. Während des VideoIdents bittet der Gesprächspartner darum, den Personalausweis in die Kamera zu halten und den ausgedruckten Kreditantrag vor seinen Augen zu unterschreiben. Dies wird dokumentiert, sodass kein postalisches Einsenden nötig ist. Je nachdem, wie früh am Tag der Vertrag so geschlossen wird, kann die Auszahlung sogar noch am selben Tag erfolgen, spätestens aber am Morgen des nächsten Bankarbeitstags.
Wer das Haupt-Girokonto aber bei Santander Consumer Bank oder Santander Bank hat, kann den Express-Kredit derzeit noch nicht beantragen. Barclaycard gibt technische Gründe an, jedenfalls liegt es an dem Kontozugriff über die Zugangsdaten, der zurzeit dort nicht genutzt werden kann. Parallel zum Express-Kredit hat Barclaycard weiterhin ihren bisherigen Ratenkredit im Programm, bei dem die Zinsen abhängig von der Bonität sind. Bei sehr guter Bonität ist er möglicherweise günstiger, bei mittlerer Bonität hat er dieselben Zinskonditionen wie der Express-Kredit. Hier lässt sich die Legitimation ebenfalls per VideoIdent durchführen, das ist aber nicht zwingend, alternativ ist PostIdent möglich.

3. ING-DiBa: Rekordgewinne am laufenden Band
Das abgelaufene Geschäftsjahr war das wirtschaftlich erfolgreichste in der Unternehmensgeschichte. Diese Kernaussage trifft auf ING-DiBa, eine 100-prozentige Tochter der niederländischen Großbank ING, zum dritten Mal in Folge zu. Das Besondere an den in Frankfurt bekannt gegebenen Ergebnissen von 2015: Der Gewinn vor Steuern liegt erstmals über einer Milliarde - es wurden 1,115 Milliarden Euro erwirtschaftet. 2014 waren es 888 Millionen Euro, 691 Millionen Euro in 2013. ING-DiBa arbeitete 2015 extrem effizient, mit einem Aufwand-Ertrag-Verhältnis von gerade mal 40 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent). Enthalten in den Zahlen ist auch das Österreich-Geschäft. Die Kundenzahl erhöhte sich in Deutschland und Österreich zusammen gegenüber dem Vorjahr um netto rund 200.000 auf 8,5 Millionen. Das Wachstum kam im Niedrigzinsumfeld über die Girokonten, das Brokerage und die Konsumentenkredite. Die Gesamtzahl der Girokonten stieg um 16 Prozent auf 1,4 Millionen. Beim Brokerage konnte ING-DiBa als erster Online-Broker in Deutschland die Marke von einer Million Depots feiern. Es wurden 22 Prozent mehr Orders ausgeführt, stark gefragt war das Angebot, 5.000 Fonds und ETFs im Direkthandel ohne Orderprovision kaufen zu können. Das Volumen der vergebenen Konsumentenkredite liegt 20 Prozent im Plus. Das vor drei Jahren aufgenommene Geschäft mit den Unternehmenskunden nimmt an Bedeutung zu, es konzentriert sich auf Finanzierungsprodukte für große Unternehmen, um die Liquidität anzulegen, die über Einlagen reinkommt. Diese Finanzierungen stiegen um 78 Prozent. Als nächste Neuerung plant ING-DiBa, für Unternehmenskunden eine digitale Banking-Anwendung einzuführen, genannt "Inside Business".
Spannend ist der Ausblick für Österreich. ING-DiBa Austria kam nicht mehr wesentlich voran, 525.000 Kunden gegenüber 524.000 im Vorjahr. Seit Jahren besteht die Produktpalette lediglich aus Tagesgeld, Festgeld, Konsumentenkrediten und einem Fondsdepot. Doch ING-DiBa Austria wird bald nicht mehr ausschließlich Zweitbank sein. Gemäß der Ankündigung von Luc Truyens, der im September die Leitung von ING-DiBa Austria übernahm, ist ein Girokonto in Vorbereitung. Es soll im ersten Halbjahr 2016 eingeführt werden und auf die Bedürfnisse von Smartphone-Nutzern zugeschnitten sein, sich durch einfache und clevere Lösungen auszeichnen. Es werde nicht zig verschiedene Apps geben, aber eine PushTAN-App zur Auftragsfreigabe. Truyens sieht viel Potenzial für sein Institut, da die Wechselbereitschaft bei den Girokonten laut Umfragen mittlerweile überaus hoch sei. Sicherlich ist es zum jetzigen Zeitpunkt auch sinnvoll, sich über das Banking für die Hosentasche zu positionieren. Aus Verbrauchersicht ist mehr Wettbewerb positiv, von österreichischen Direktbanken gab es lange Zeit wenig Angebot bei den Girokonten.

4. Der monatliche Newsticker
++ die Santander Consumer Bank erhöhte zum 22.2.16 bei den Girokonten zum einen den Preis der beleghaften Überweisungen auf EUR 1,50 (vorher EUR 0,95) und zum anderen den monatlichen Kontopreis der Konten, die nicht in der Produktkombination mit der 1plus Visa-Card kostenlos geführt werden. Der Kontopreis für diese ist nun zudem differenziert: ohne eingerichtete Dispolinie monatlich EUR 6,95 (vorher EUR 4,95), auf Guthabenbasis geführt sogar EUR 9,50 (vorher EUR 4,95) ++ 1822direkt bietet seit 12.2.16 eine spezielle App für Push-Nachrichten zu Kontobewegungen auf dem Girokonto. Der Nutzer kann dabei festlegen, wie oft er Benachrichtigungen erhält, über welche Umsätze er informiert werden möchte und welcher Betrag dabei für ihn relevant ist. Die App gibt es für das iPhone und die Apple Watch. Sie ist bei Download bis 15.4.16 frei erhältlich, danach soll sie 99 Cent kosten, was ungewöhnlich ist, denn für die Apps zu den eigenen Konten verlangen die Banken normalerweise keine Gebühr ++ am 16.3.16 ist wieder Tag der Aktie und 1822direkt, Augsburger Aktienbank, comdirect, Commerzbank, Consorsbank, DAB bank, ING-DiBa und maxblue verzichten bei Ausführung an diesem Handelstag auf Kaufgebühren zu allen DAX-30-Aktien sowie bei acht ETFs, die den DAX-30 abbilden. Sie verzichten dabei auch auf die Belastung von zusätzlichen eigenen oder fremden Entgelten. Das Angebot gilt ab einem Orderwert von EUR 1.000 über den Börsenplatz Frankfurt, ausdrücklich für Käufe. Um 9:00 Uhr werden Vertreter der beteiligten Banken die Eröffnungsglocke auf dem Parkett der Börse Frankfurt läuten. Den Aktionstag gab es im vergangenen Jahr zum ersten Mal, er ist Teil der Initiative "Aktion pro Aktie", mit der die Anbieter gemeinsam Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um eine stärkere Aktienkultur in Deutschland anzustoßen. Die Börse Frankfurt beteiligt sich daran finanziell. Bei den ausgewählten ETFs handelt es sich konkret um folgende Titel: ComStage DAX TR UCITS ETF (ISIN: LU0378438732), ComStage FR DAX UCITS ETF (ISIN: LU0488317024), db x-trackers DAX UCITS ETF (DR) (ISIN: LU0274211480), db x-trackers DAX UCITS ETF (DR) (ISIN: LU0838782315), Deka DAX (ausschüttend) UCITS ETF (ISIN: DE000ETFL060), Deka DAX UCITS ETF (ISIN: DE000ETFL011), iShares Core DAX® UCITS ETF (DE) (ISIN: DE0005933931), Lyxor ETF DAX (ISIN: LU0252633754) ++ die DKB kann seit 15.2.16 auch Intraday-Handel. Dadurch werden erworbene Wertpapierpositionen sofort nach der Bestätigung der Orderausführung im Depot angezeigt und sie lassen sich auch sofort wieder verkaufen. Daneben implementierte die DKB auch die Funktion der Session-TAN. Bei Aktivierung der Session-TAN lassen sich während der eingeloggten Zeit beim Online-Banking mehrere Wertpapieraufträge hintereinander beauftragen, ohne dass die weiteren Aufträge nochmals einzeln zu autorisieren sind ++ beim Depot der comdirect sind ab sofort auch Sparpläne in Aktien möglich. Zu Beginn kann aus 68 Aktien aus DAX, MDAX und TecDAX gewählt werden, Ende April sollen etwa 40 weitere Werte hinzukommen. Die Mindestsparrate beträgt EUR 25,00. Es können auch Aktien gekauft werden, die teurer sind als die Sparrate, es werden dann Anteilsbruchstücke erworben. Die Sparrate eines Sparplans lässt sich auf mehrere Aktienwerte verteilen sowie mit anderen Wertpapieren wie ETFs kombinieren - auf insgesamt bis zu zehn Wertpapiere. Die Ausführung eines Sparplans kostet bei comdirect 1,50% vom Kurswert, maximal EUR 4,90. In einer Aktion zum Abschluss eines Aktiensparplans in der Zeit vom 15.2.16 bis zum 31.3.16 schenkt comdirect einmalig EUR 25,00 in Form einer Gutschrift. Voraussetzungen sind, dass die erste Rate bis zum 30.4.16 investiert und der Aktiensparplan bis zum 30.9.16 mindestens dreimal ausgeführt wird. Die Prämie wird Ende Oktober dem Depot-Verrechnungskonto gutgeschrieben ++ beim "LBB-Kreditkarten-Doppel" und beim "LBB-Goldkarten-Doppel" der Landesbank Berlin entfällt per 1.7.16 die Guthabenverzinsung von bislang 0,25%. Gleichfalls entfällt dann die Gebühr für Rücküberweisungen aus Guthaben von bislang EUR 1,00 und einige Preise, die nach Gerichtsurteilen haltlos sind, wie der Preis für eine Ersatzkarte bei Verlust oder Diebstahl oder der Preis für die Zuteilung einer neuen PIN ++ die Mercedes-Benz Bank übergibt ihr Kreditkartengeschäft am 1.7.16 an die BW-Bank. Durch die Vereinbarung wird die BW-Bank sämtliche Serviceprozesse in diesem Segment übernehmen, mit Ausnahme des Bonusprogramms der Kreditkarten, das weiterhin von der Mercedes-Benz Bank betreut wird. Derzeit sind rund 190.000 "MercedesCard Silber" und 40.000 "MercedesCard Gold" in Kundenhand. Für die Kunden ändere sich lediglich die betreuende Bank, der Name und das Design der Karte blieben erhalten. Mercedes-Benz Bank und BW-Bank, eine Privatkundenbank der Landesbank Baden-Württemberg, sind beides Institute aus Stuttgart. Die Mercedes-Benz Bank reduziert durch die Vereinbarung ihren Aufwand, auch in Bezug auf neue Technologien, an die im Kartengeschäft fortlaufend angepasst werden muss. Die BW-Bank hat dabei bessere Skaleneffekte, sie stärkt mit dem Portfolio ihre Position als bundesweiter Kartenanbieter ++ die Kooperation zwischen Barclaycard und dem Mobilfunkunternehmen O2 endete. Die gemeinsam vertriebene Visa-Kreditkarte wird seit 1.3.16 nicht mehr zum Abschluss angeboten. Es war eine Karte zum Sammeln von Punkten im O2-Bonusprogramm, im ersten Jahr beitragsfrei, danach kostete sie EUR 12,00 pro Jahr. Karteninhaber können noch bis zum 31.5.16 Punkte mit der Kreditkarte sammeln und bis zum 30.11.16 im Prämienshop einlösen ++ die TARGOBANK hob per 24.2.16 die jährlichen Kartenpreise von "Gold-Karte", "Premium-Karte" und "Classic-Karte" an: Die Hauptkarte der Gold-Karte kostet nun EUR 59,00 (vorher EUR 50,00) und die der Premium-Karte EUR 97,00 (vorher EUR 88,00). Die Classic-Karte, im Online-Neugeschäft abgelöst durch die "Online-Classic-Karte", kostet EUR 39,00 (vorher EUR 30,00) ++ die "1plus Visa-Card" der Santander Consumer Bank wird im Neugeschäft nun dauerhaft beitragsfrei angeboten, sowohl die Haupt- als auch die Partnerkarte. Dies gilt seit dem Preis- und Leistungsverzeichnis vom 22.2.16 rückwirkend für die Abschlüsse ab 1.2.16. Zuvor war die Karte nur in Kombination mit dem Girokonto bei der Santander Consumer Bank beitragsfrei, als Einzelprodukt hatte die Hauptkarte einen Jahrespreis von EUR 19,90 und die Partnerkarte von EUR 9,90. Auch die weiteren Merkmale sind ideal: Das Geldabheben an Automaten ist weltweit kostenfrei und es fällt kein Auslandsentgelt an. Darüber hinaus erstattet die Santander Consumer Bank bei der 1plus Visa-Card auf Antrag die von einigen Geldautomatenaufstellern im Ausland erhobenen direkten Entgelte. Zudem erhält man einen Tankrabatt von 1,00% (bis max. EUR 400,00 Tankumsatz/Monat). In der Antragsstrecke im Internet lässt sich lediglich eine Teilzahlung von 5,00% der Monatsabrechnung vereinbaren. Im erstellten Antrag gibt es aber zurzeit noch ein Auswahlfeld mit der Möglichkeit der Vollzahlung per Lastschrifteinzug (100%). Dieses Feld kann manuell angekreuzt werden, oder die Rückzahlungsvereinbarung nachträglich telefonisch oder schriftlich geändert werden ++

5. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


Die MERKUR BANK gewährt den Sonderzins auf den Tagesgeldkonten, die als Depot-Verrechnungskonto geführt werden, ab 1.4.16 nur noch bei einem Depotvolumen ab EUR 50.000 (bisher EUR 25.000). Der Sonderzins wird dann zudem auf 0,65% (bisher 0,80%) gesenkt, er gilt für Guthabenteile bis EUR 200.000.


RaboDirect senkt am 14.3.16 beim "RaboTagesgeld" für Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,65% (bisher 0,80%) und für Guthabenteile darüber auf 0,05% (bisher 0,20%). Beim "RaboSpar30" senkt RaboDirect für Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,75% (bisher 0,90%), darüber auf 0,15% (bisher 0,30%), beim "RaboSpar90" für Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,85% (bisher 1,00%), darüber auf 0,25% (bisher 0,40%).


Die Akbank verringert am 7.3.16 beim "AK-Online Tagesgeld" auf 0,45% (bisher 0,55%) und beim "AK Tagesgeld" auf 0,35% (bisher 0,45%).


Die DHB Bank verringert am 4.3.16 beim Produkt "Tagesgeldkonto" auf 0,45% (bisher 0,50%). Der Zins für das "NetSp@r-Konto" bleibt hingegen unverändert.


Degussa Bank senkte am 2.3.16 beim "TopZins online" auf 0,05% (vorher 0,10%).


Die Augsburger Aktienbank senkte am 1.3.16 beim Produkt "Tagesgeld" und Anlagebeträgen ab EUR 1.000 auf 0,01% (vorher 0,05%).


ProCredit Bank senkte am 1.3.16 auf 0,40% (vorher 0,50%).


pbb direkt senkte am 26.2.16 für Guthabenteile bis eine Million Euro auf 0,60% (vorher 0,80%) und für Guthabenteile darüber auf 0,05% (vorher 0,25%).


Bank11direkt senkte am 22.2.16 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 0,40% (vorher 0,60%). Abweichend davon erhalten Bestandskunden, die am 30.6.15 bereits das PostIdent durchgeführt hatten, noch bis zum 31.3.16 die ihnen zugesicherten Zinskonditionen.


Bank11 senkte am 22.2.16 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 0,40% (vorher 0,50%).


Renault Bank direkt senkte für Abschlüsse ab 18.2.16 den Neukundenzins auf 0,95% p. a. (vorher 1,00% p. a.). Er wird weiterhin für die ersten drei Monate eingeräumt.


Die Commerzbank verzinst seit 15.2.16 gar nicht mehr auf dem "Topzins-Konto", zuvor mit 0,01%.


akf bank verringerte am 15.2.16 auf 0,50% (vorher 0,60%).


1822direkt bietet für Abschlüsse ab 15.2.16 den Neukundenzins nur noch für Guthabenteile bis EUR 20.000 (vorher EUR 50.000) an, weiterhin 1,00% p. a., garantiert bis zum 1.6.16 (vorher 1.5.16).


Varengold Bank halbierte am 15.2.16 auf 0,40% (vorher 0,80%). Der Zins gilt für die Guthabenteile bis EUR 50.000.

6. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)


Mercedes-Benz Bank wird am 9.3.16 im Bereich von 12 Monaten bis 5 Jahren um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte erhöhen, zum Beispiel bei 3 Jahren auf 1,10% (bisher 0,80%) und bei 4 Jahren auf 1,10% (bisher 1,00%).


Die DHB Bank verringert am 4.3.16 durchgängig um 0,10 Prozentpunkte. Es gelten dann beim "FestgeldONLINE" für 6 Monate 0,65% (bisher 0,75%), für 9 Monate 0,80% (bisher 0,90%), für 12 Monate 1,00% (bisher 1,10%), für 2 Jahre 1,15% (bisher 1,25%), für 3 Jahre 1,40% (bisher 1,50%), für 4 Jahre 1,50% (bisher 1,60%) und für 5 Jahre 1,65% (bisher 1,75%).


GarantiBank passte am 3.3.16 nochmals nach unten an, bei 12 und 18 Monaten um 0,05 Prozentpunkte und ab 2 Jahren um 0,10 Prozentpunkte. Es gelten zum Beispiel bei 4 Jahren 1,45% (vorher 1,55%) und bei 5 Jahren 1,55% (vorher 1,65%).


AutoBank verringerte am 1.3.16 bei 12 Monaten auf 1,00% (vorher 1,19%), bei 2 Jahren auf 1,10% (vorher 1,34%) und bei 3 Jahren auf 1,30% (vorher 1,47%).


Eurocity Bank passte am 29.2.16 geringfügig an: minus 0,10 Prozentpunkte bei 6 und 12 Monaten auf 0,90% bzw. 1,00%, plus 0,10 Prozentpunkte bei 10 Jahren auf 2,10%. Vorangegangen war am 15.2.16 eine Änderung bei 12 Monaten bis 3 Jahren um minus 0,05% bis 0,10 Prozentpunkte und eine bei den Laufzeiten ab 5 Jahren um plus 0,05 bis 0,25 Prozentpunkte.


FIMBank aus Malta verringerte am 29.2.16 den Zinssatz bei 12 Monaten auf 1,61% (vorher 1,70%). Es handelt sich dabei um das Angebot auf der Plattform von Zinspilot, der Anlagezeitraum beginnt nicht sofort, sondern je nach Einzahlungstag am 1. bzw. 15. eines Monats.


Bigbank aus Estland verringerte am 29.2.16 bei den Laufzeiten bis 6 Jahren um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 12 Monaten auf 1,10% (vorher 1,15%) und bei 2 Jahren auf 1,20% (vorher 1,35%).


Die IKB Deutsche Industriebank nahm am 29.2.16 ab 12 Monaten um 0,15 bis 0,35 Prozentpunkte zurück. Sie war in den letzten Monaten bei den langen Laufzeiten gut platziert, deshalb nachfolgend für diese die Änderungen: 5 Jahre - 1,25% (vorher 1,60%), 7 Jahre - 1,50% (vorher 1,80%), 10 Jahre - 1,85% (vorher 2,10%). Beim "Kombigeld", das Verfügungen bis zu 50% des ursprünglich angelegten Betrags erlaubt, nahm sie ab der 2-jährigen Laufzeit um 0,15 bis 0,25 Prozentpunkte zurück.


pbb direkt verringerte am 26.2.16 um bis zu 0,25 Prozentpunkte, und zwar bei 6 Monaten auf 0,80% (vorher 0,90%), bei 2 Jahren auf 1,15% (vorher 1,20%), bei 3 Jahren auf 1,35% (vorher 1,50%), bei 5 Jahren auf 1,50% (vorher 1,75%) und bei 10 Jahren auf 2,00% (vorher 2,10%). Ebenfalls senkte sie beim Produkt "FestgeldPLUS", das Verfügungen bis zu 20% des ursprünglich angelegten Betrags erlaubt, dort bei 2 Jahren auf 1,00% (vorher 1,05%) und bei 3 Jahren auf 1,20% (vorher 1,35%).


Novo Banco aus Portugal senkte am 25.2.16 bei 12 Monaten auf 1,25%, bei 2 Jahren auf 1,35% und bei 3 Jahren auf 1,45%. Zuvor wurden diese Laufzeiten zu 1,50% angeboten.


Banca Sistema aus Italien erhöhte am 24.2.16 bei 12 Monaten auf 1,50% (vorher 1,40%) und bei 2 Jahren auf 1,60% (vorher 1,50%).


Zwar senkte die Volkswagen Bank am 23.2.16 bei einigen der kurzen und mittleren Laufzeiten, gleichzeitig erhöhte sie aber stärker bei den Laufzeiten ab 6 Jahren. Für 6 Jahre gelten 1,40% (vorher 1,30%), für 7 Jahre 1,50% (vorher 1,35%), für 8 Jahre 1,60% (vorher 1,40%), für 9 Jahre 1,80% (vorher 1,45%) und für 10 Jahre 2,00% (vorher 1,50%).


Die akf bank verringerte am 18.2.16 ab 12 Monaten um 0,04 bis 0,30 Prozentpunkte. Die höchsten Abschläge trafen die Laufzeiten von 5 bis 9 Jahren, die nun zu 1,45% (vorher 1,75%) angeboten werden, und die Laufzeit von 10 Jahren, zu 1,75% (vorher 2,00%).


Hanseatic Bank erhöhte am 17.2.16 bei 4 Jahren, und zwar bei Anlagebeträgen ab EUR 25.000 bis unter EUR 50.000 auf 1,45% und bei Anlagebeträgen ab EUR 50.000 auf 1,60%. Die beiden Zinssätze sind als Sonderkondition deklariert. Zuvor galten betragsunabhängig 1,40% für diese Laufzeit, das ist weiterhin der Zinssatz bei Anlagebeträgen unter EUR 25.000.


Renault Bank direkt senkte am 16.2.16 um 0,15 bis 0,25 Prozentpunkte. Sie bietet bei 12 Monaten 1,00% (vorher 1,15%), bei 2 Jahren 1,15% (vorher 1,35%), bei 3 Jahren 1,25% (vorher 1,50%), bei 4 Jahren 1,35% (vorher 1,60%) und bei 5 Jahren 1,45% (vorher 1,70%).


Die HKB Bank senkte am 15.2.16 um 0,10 bis 0,50 Prozentpunkte. Das sind die neuen Zinssätze: 12 Monate - 1,05% (vorher 1,15%), 2 Jahre - 1,10% (vorher 1,35%), 3 Jahre - 1,25% (vorher 1,65%), 4 Jahre - 1,30% (vorher 1,70%), 5 Jahre - 1,30% (vorher 1,80%). Zuvor war die HKB Bank bei 4 und 5 Jahren führend.


de/einszueins_festzinsanlage.php?a=244">Die PSA Direktbank senkte am 12.2.16 bei 12 Monaten sowie 2 Jahren auf 0,90% (vorher 1,30%) und bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 1,30%).


Die Austrian Anadi Bank aus Österreich verringerte am 11.2.16 den für den nächsten Anlagetermin gültigen Zinssatz - bei 12 Monaten auf 1,33% (vorher 1,41%) und bei 3 Jahren auf 1,51% (vorher 1,66%).


Die Alior Bank aus Polen erhöhte am 11.2.16 bei 12 Monaten auf 1,60% (vorher 1,50%) und bei 2 Jahren auf 1,65% (vorher 1,60%). Sie führte zudem eine 6-monatige Laufzeit ein, zu 0,75%.


NIBC Direct verringerte am 10.2.16 ab der 2-jährigen Laufzeit um 0,10 bis 0,15 Prozentpunkte. Das sind ihre neuen Sätze: 2 Jahre - 1,30% (vorher 1,40%), 3 Jahre - 1,40% (vorher 1,50%), 4 Jahre - 1,45% (vorher 1,60%), 5 Jahre - 1,50% (vorher 1,65%), 6 Jahre - 1,55% (vorher 1,65%), 7 Jahre - 1,60% (vorher 1,70%), 8 Jahre - 1,65% (vorher 1,75%), 9 Jahre - 1,65% (vorher 1,80%), 10 Jahre - 1,70% (vorher 1,85%). Beim "Kombigeld", das Verfügungen bis 50% des ursprünglich angelegten Betrags erlaubt, verringerte NIBC Direct durchgängig um 0,05 Prozentpunkte.

Noch einen schönen Monat März wünscht

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