Newsletter: Direktbanken.News 07/2015

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. Sberbank Direct bei Auslandsüberweisungen eine Alternative
2. Gesetzlicher Einlagenschutz auch auf Konten in Fremdwährung
3. COREALDIRECT eingestellt
4. netbank bekommt ein Update
5. Der monatliche Newsticker
6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Sberbank Direct bei Auslandsüberweisungen eine Alternative
Die Sberbank Direct bietet neben Tagesgeld und Festzinsanlage seit 30.6.15 "Direct Pay" an. Das ist ein in Euro geführtes Konto für weltweite Geldtransfers durch Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften bis zum Betrag von EUR 12.000 je Auftrag. Es ist ein selbst erbrachter Service der Sberbank Direct. Ein- und ausgehende Zahlungen innerhalb Deutschlands und dem SEPA-Raum sind gebührenfrei. Für Zahlungen, die den SEPA-Raum verlassen oder von außerhalb kommen, berechnet Sberbank Direct bei Entgeltteilung (SHARE) eine Gebühr von EUR 9,99. Das ist einer von mehreren spezialisierten Geldtransfer-Diensten, auf die Verbraucher zurückgreifen können, die häufig in Nicht-EU/EWR-Staaten überweisen und deren eigene Bank in diesem Segment zu teuer ist. Ist der Auftrag mit SHARE angewiesen, tragen der Überweisende und der Begünstigte jeweils die Entgelte ihrer eigenen Bank. Bei eingehenden Zahlungen in Fremdwährung entstehen dem Direct-Pay-Kunden zusätzlich Konvertierungskosten durch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs und gegebenenfalls eingerechneten Aufschlägen. Der jeweilige Umrechnungskurs basiere auf den veröffentlichten Geld- und Briefkursen des Kursstellers WGZ Bank, teilte uns die Sberbank Direct auf Anfrage mit. In den Produktbedingungen und dem Preisverzeichnis ist zu den verwendeten Kursen bislang nichts aufgeführt. Die Kontoführung ist bei Direct Pay ausschließlich online möglich, das Konto verfügt über keine Karte und kann nur im Guthaben geführt werden.

2. Gesetzlicher Einlagenschutz auch auf Konten in Fremdwährung
Das deutsche Umsetzungsgesetz zur überarbeiteten EU-Einlagensicherungsrichtlinie ist heute in Kraft getreten. Die Änderungen sind für Verbraucher durchweg positiv. Die Währung, in der die Einlagen unterhalten werden, ist bei der gesetzlichen Einlagensicherung nicht mehr relevant. Darauf und auf weitere Auswirkungen an der Kontaktstelle mit den Kunden wies der Bundesverband deutscher Banken e. V. in einer Aussendung hin. Entschädigt wird in Euro. Zuvor traf der Schutz nur für Einlagen in Euro oder EU-Währung zu. In Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung kann somit das Warnschild abmontiert werden, wenn Tagesgeld- und Festgeldanlagen etwa in US-Dollar oder der norwegischen Krone angeboten werden. Auch wurden grenzüberschreitende Entschädigungen vereinfacht, und zwar in dem Fall, wenn Kunden bei einer inländischen Zweigstelle einer Bank anlegen, die ihren Hauptsitz in einem anderen Staat des Europäischen Wirtschaftsraums hat (EU plus Norwegen, Island, Liechtenstein) und die Zweigstelle der Einlagensicherung des Heimatlandes zugeordnet ist. Die Entschädigung wird dann mittels der deutschen Entschädigungseinrichtung abgewickelt - im Auftrag der ausländischen. So bleibt es den Anlegern erspart, im Ernstfall mit französischen, niederländischen oder estnischen Einrichtungen in fremder Sprache zu korrespondieren.
Seit dem Inkrafttreten gilt darüber hinaus unter besonderen Umständen ein erhöhter Schutzumfang von EUR 500.000 je Einleger (statt EUR 100.000), für eine Dauer von sechs Monaten ab Eingang des entsprechenden Geldbetrags. Unter den erhöhten Schutzumfang der gesetzlich geregelten deutschen Einlagensicherung sind Kontoguthaben aus dem Verkauf einer privat genutzten Wohnimmobilie gestellt und Kontoguthaben, die mit einem im Gesetz aufgeführten Lebensereignis des Einlegers verknüpft sind. Dazu zählen Heirat, Scheidung, Renteneintritt, Ruhestand, Entlassung, Geburt, Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Invalidität, Behinderung oder Tod. Viele Firmen sind überhaupt zum ersten Mal vor Bankinsolvenz geschützt. Lediglich Personengesellschaften und kleine Kapitalgesellschaften hatten zuvor Anspruch auf Entschädigung, alle anderen legten auf eigenes Risiko an. Der Ausschluss von mittleren und großen Kapitalgesellschaften entfiel. Ausgenommen bleiben aber weiterhin institutionelle Kunden wie beispielsweise Versicherungsunternehmen, Pensions- und Rentenfonds sowie Finanzinstitute und staatliche Stellen.
Das Entschädigungsverfahren wird generell unbürokratischer durchgeführt - automatisch, ohne dass der Einleger einen Antrag auf Entschädigung stellen muss. Und ab Juni nächsten Jahres greift die Verkürzung der Auszahlungsfrist im Leistungsfall von derzeit 20 auf 7 Arbeitstage.

3. COREALDIRECT eingestellt
Die COREALCREDIT BANK und ihre Direktbankmarke COREALDIRECT bieten keine Produkte mehr an. Hintergrund ist, dass das operative Geschäft komplett abgespalten und per 15.6.15 in die Muttergesellschaft überführt wurde, die Aareal Bank aus Wiesbaden. Die COREALCREDIT BANK ist in eine Filiale umgewandelt worden, die Änderungen dazu sind im Handelsregister eingetragen. Wer noch einen laufenden COREALDIRECT-Festgeldvertrag hat, ist bis Vertragsende jetzt Kunde der Aareal Bank. Diese ist auf die gewerbliche Immobilienfinanzierung spezialisiert. Sie hatte insofern von der Finanzkrise profitiert, dass sie zwei Wettbewerber übernehmen konnte. COREALCREDIT hatte sie zum März 2014 dem texanischen Finanzinvestor Lone Star abgekauft, so günstig, dass bei ihr ein außerordentlicher Gewinn in Höhe von 150 Millionen Euro anfiel. Zunächst hieß es, die COREALCREDIT solle eigenständig fortbestehen. Dann wurde die Tochter bei der Neukreditvergabe unter Vorwänden über Monate immens gebremst und nach und nach musste ein Großteil der Belegschaft gehen. Im April dieses Jahres kündigte die Aareal Bank an, COREALCREDIT zu integrieren und dass für den bisherigen Standort in Frankfurt eine Garantie bis März 2017 gilt. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Filiale nach Auslaufen der Standortgarantie geschlossen wird.

4. netbank bekommt ein Update
Ein runderneuerter Internetauftritt der netbank ist Mitte Juni live gegangen. Die Kreise, als Navigations- und Designelement im November 2011 eingeführt, sind weg. Es gibt keine für die meisten wohl als mühselig empfundene vorgeschaltete Auswahlseite mehr, um entweder zu den Produkten, zu den Informationen über die Bank oder zu den Services zu gelangen. Stattdessen ist das Menü nun oben, darunter sind bereits die Inhalte. Die neue Optik ist responsive, um auf vielen Bildschirmgrößen gut auszusehen und funktionell zu sein, was mittlerweile ein Standard in der Webgestaltung ist. Auch in weiteren Disziplinen passt sich die netbank an die vorausgeeilte technische Entwicklung und die Erwartungen der Kunden an. Um eine Vorreiterposition zu beanspruchen, ist das ziemlich spät, andere wie Consorsbank oder ING-DiBa haben gezeigt wie es geht. Der neue Banking-Bereich der netbank wird erst Ende Juli online gebracht, er ist dann ebenfalls responsive. Das gesonderte Banking für die Prepaidkarten wird dabei integriert, sodass sich Konten und Karten künftig an derselben Stelle verwalten lassen. Die Bank startete einen Blog, er findet sich unter dem Menüpunkt "Service" und soll regelmäßig mit lesenswerten Artikeln zum Thema Finanzen aufwarten. "Einfach schlau gedacht", ist der neue Slogan, der nicht nur Werbemaßnahmen begleiten, sondern Leitgedanke bei allen Aktivitäten der Bank sein soll. Sven Timm, Bereichsleiter Marketing, erläuterte, der Slogan fasse die Werte der netbank zusammen, als da wären "die Wertschätzung gegenüber den Kunden, die Verantwortung und der Respekt vor den anvertrauten Vermögenswerten, die Begeisterung der Mitarbeiter und der Online-Fokus, der den Pioniergeist, die Innovationsfähigkeit und die Kundenorientierung der Bank zum Ausdruck bringt". Der Slogan wird von Bildern flankiert, die den Kunden umgeben von Illustrationen zeigen, seine Gedankenwelt darstellen, beispielsweise ein mittels Ratenkredit erfüllbarer Konsumwunsch. Die netbank hat keine App, verwies stets darauf, dass die von Starmoney genutzt werden könne. Nun sollen noch in diesem Jahr eine App für das Banking mit mobilen Endgeräten und eine für die Auftragsfreigabe per PushTAN kommen. Auch wird eine von vielen Banken nicht bediente Zielgruppe - Selbständige und Freiberufler - mehr in den Fokus gerückt, im zweiten Halbjahr will die netbank weitere Produktneuheiten für diese in den Markt bringen. Worum es sich genau handelt, ließ sie auch auf Nachfrage noch offen.

5. Der monatliche Newsticker
++ ING-DiBa gibt Studenten, die in der Zeit vom 1.7.15 bis zum 30.9.15 erstmals ein Girokonto bei ihr eröffnen und die Bedingung für die EUR 75,00 Willkommensprämie erfüllen, zusätzlich ein Abo von DIE ZEIT dazu und jeden zweiten Monat DIE ZEIT CAMPUS. Die kostenfrei bereitgestellten Abos enden nach einem halben Jahr automatisch. Für Geldgutschrift und Abos sind von den Studenten gefordert, dass das Girokonto spätestens vier Monate nach Kontoeröffnung mindestens zwei aufeinanderfolgende monatliche Eingänge von mindestens EUR 300,00 (jeweils in einem Betrag) aufweist. Die Eingänge können zum Beispiel BAföG, Gehalt oder Stipendienzahlungen sein ++ Volkswagen Bank fasste am 1.7.15 zwei Girokontomodelle in einem zusammen: Das "Young Giro" ist im Neugeschäft weggefallen. Dafür wird nun das gewöhnliche Girokonto bis zum Alter von einschließlich 27 Jahren kostenlos geführt. Dies ist unabhängig davon, ob man Schüler, Auszubildender, Student oder einfach nur innerhalb der Altersgrenzen ist ++ die VTB Direktbank nahm am 16.6.15 beim "VTB Flex" den Festzins von 2,50% auf 2,00% zurück. Der überaus flexible Sparplan ist ideal, um sich das Zinsniveau langfristig zu sichern, ohne sich zur Besparung zu verpflichten. Es muss zunächst das Tagesgeld eröffnet werden, die Legitimation ist seit Mitte Mai auch bei der VTB Direktbank per VideoIdent-Verfahren möglich ++ das Depotangebot der netbank ist auf ihrem neuen Internetauftritt noch nicht aufgeführt, nach Auskunft des bisherigen Dienstleisters aus dem Sektor der Sparda-Banken befindet sich das Produkt in einer Migrationsphase zur Augsburger Aktienbank ++ in einer Aktion bei Wüstenrot ab 1.7.15 erhält jeder EUR 100,00 Geldprämie, der bis 30.9.15 zwei Wertpapierkäufe mit einem Volumen von mindestens jeweils EUR 500,00 tätigt und die Papiere bis mindestens 31.10.15 im Depot bei Wüstenrot hält. Umschichtungen in bestehenden Depots bzw. einen Kauf in diesem Zusammenhang berücksichtigt Wüstenrot nicht. Auch kann die Prämie verweigert werden, wenn die Teilnahme an der Aktion allein darauf zielt, eine Prämie zu gewinnen. Die Teilnahme erfolgt automatisch, jeder Kunde ist nur einmal teilnahmeberechtigt. Der Prämie wird bis 31.10.15 dem Depot-Verrechnungskonto gutgeschrieben. Daneben gibt es bei Wüstenrot noch die Wertpapierübertragsaktion ++ die Volkswagen Bank strich zum 1.7.15 beim Angebot der "Volkswagen Visa Card" den jährlichen Umsatzbonus von bis zu EUR 45,00 und den Tankrabatt von 1,00%. Eine schwache Kompensation ist, dass dafür nun im ersten Jahr der Kartenpreis von EUR 33,00 erlassen und 2,00% Rabatt auf Umsätze bei Volkswagen-Händlern gewährt werden. Letzteres aber nur bis maximal EUR 40,00 pro Jahr. Die Karte ist nach dem Wegfall der geldwerten Vorteile relativ nackt. Den Umsatzbonus und sogar 2,00% Rabatt auf das Tanken und andere Mobilitätsumsätze gibt es dagegen weiterhin bei der EUR 66,00 teuren "Volkswagen Visa Card mobil" ++ Barclaycard schenkt für den Abschluss einer "New Visa" EUR 25,00 - in einer Kampagne im Zeitraum vom 1.7.15 bis zum 31.8.15. Die Karte muss dazu innerhalb von vier Wochen nach Erhalt eingesetzt werden. Etwa acht Wochen nach dem ersten Karteneinsatz werden die EUR 25,00 dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben ++ zur beitragsfreien "GenialCard" der Hanseatic Bank gibt es im Zeitraum 29.6.15 bis 31.8.15 eine Aktion, die kurzzeitig schon mehrmals lief und jetzt über mehrere Wochen im Sommer gilt: Neukunden, die in diesem Zeitraum die Karte online beantragen und sie bis zum 30.9.15 erstmals einsetzen, dürfen sich auf EUR 30,00 Startguthaben freuen. Der Betrag wird daraufhin nämlich innerhalb von acht Wochen nach dem ersten Karteneinsatz dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben ++ zum beitragsfreien "cardNmore"-Kartendoppel von Netto erhält man bei Abschluss in der Zeit vom 15.6.15 bis zum 15.8.15 ein Startguthaben über EUR 30,00 statt zuvor EUR 20,00 und zusätzlich weiterhin 500 Bonuspunkte. Voraussetzung ist, die Karten werden innerhalb von vier Wochen nach Erhalt erstmals eingesetzt ++ die Einlagensicherungssysteme von Genossenschaftsbanken und Sparkassen nach Maßgabe des Einlagensicherungsgesetzes sind fristgerecht aufgestellt und amtlich anerkannt worden. Sie übernehmen für die jeweiligen Mitgliedsinstitute ab sofort die gesetzlich geregelte Einlagensicherung bis EUR 100.000 je Einleger und Institut (höherer Schutzumfang in Sonderfällen). So besteht nun die BVR Institutssicherung GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, und das Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe, das elf regionale Sparkassenstützungsfonds, die Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen sowie den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen zusammenschließt. Darüber hinaus stehen die Mitgliedsinstitute innerhalb ihrer Verbände weiterhin über den Institutsschutz der Einlagensicherung in unbegrenzter Höhe gegenseitig füreinander ein ++

6. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld


Volkswagen Bank wird am 15.7.15 beim "Sparkonto" auf 0,40% (bisher 0,50%) senken.


Bank11direkt senkte am 1.7.15 nach zwischenzeitlichem Zinssprung nach ganz oben auf genau die Zinssätze, die davor galten. Wer jetzt abschließt, erhält daher für Guthabenteile bis EUR 100.000 nur noch 0,60% und für Guthabenteile größer EUR 100.000 bis EUR 1.000.000 0,30%. Bestandskunden und Antragsteller, die am 30.6.15 bereits das PostIdent durchgeführt hatten, erhalten dagegen wegen der im Zinshoch ausgesprochenen Garantie noch bis zum 31.3.16 für Guthabenteile bis EUR 50.000 1,11% und für Guthabenteile größer EUR 50.000 bis EUR 1.000.000 0,30%.


Das Direktbanking der Volksbank Mittweida eG verlängerte ein Angebot mit 1,11% p. a. Neukundenzins. Es gilt jetzt bis 30.7.15, sofern das intern vorgesehene Kontingent nicht früher erreicht ist. Der Neukundenzins wird bis 31.12.15 für Guthabenteile bis EUR 25.000 garantiert. Er kommt aber nur zum Tragen, wenn mindestens EUR 2.500 angelegt sind. Liegt das Guthaben unterhalb dieser Schwelle, wird zurzeit mit 0,15% verzinst. Für Guthabenteile oberhalb von EUR 25.000 bis EUR 250.000 gelten ebenfalls zurzeit 0,15%. Um zum Neukundenzins abzuschließen, muss über die Aktionsseite eröffnet werden, im eigentlichen Internetauftritt des Anbieters ist sie nicht eingebunden, wohl damit sich bestehende Kunden nicht über die ungleiche Behandlung ärgern. In unserem Vergleich haben wir sie verlinkt, weil speziell das Aktionsangebot von Interesse ist.


Die Postbank senkte am 1.7.15 die Verzinsung der "SparCard Rendite plus direkt" bei Anlagebeträgen unter EUR 100.000 auf 0,50% (vorher 0,60%). Wenn EUR 100.000 oder mehr angelegt sind, fällt die Gesamtverzinsung aber auf 0,05% (vorher 0,10%) zusammen.


norisbank senkte zum 1.7.15 auf 0,30% (vorher 0,40%).


Renault Bank direkt räumt neuen Kunden, die ab 1.7.15 eröffnen, den Sonderzins von 1,10% p. a. für drei Monate ab Kontoeröffnung ein. Am Datum der Kontoeinrichtung stellt die Bank ein entsprechendes Bestätigungsschreiben ins Online-Postfach. Mit der individuell beginnenden dreimonatigen Garantie begünstigt Renault Bank direkt nun, nach einem Zwischenschritt dorthin, Neukunden stärker. Zuvor, ab 1.5.15, wurde der Sonderzins mit fixem Enddatum 30.6.15 angeboten - das war ein kurzes Vergnügen und insbesondere bei Kontoeröffnung in der zweiten Junihälfte belanglos.


VON ESSEN Bank senkte am 1.7.15, je nach Durchschnittsguthaben pro Monat auf dem Tagesgeldkonto wird der Gesamtbetrag mit 0,02% bis 0,15% verzinst, zuvor mit 0,05% bis 0,25%.


Die DAB bank verringerte beim "Relax-Tagesgeld" für Abschlüsse ab 1.7.15 den Neukundenzins auf 0,80% p. a. (vorher 1,00% p. a.). Der Standardzins beträgt für Guthabenteile bis EUR 20.000 seitdem 0,30%.


Advanzia Bank aus Luxemburg senkte zum 27.6.15 auf nominal 0,896% (vorher 1,005%).


Sberbank Direct reduzierte am 25.6.15 mit minus 0,20 Prozentpunkte wesentlich, ihr neuer Zinssatz lautet auf 0,90%.


Die Credit Europe Bank senkte am 24.6.15 auf 0,70% (vorher 0,80%).


1822direkt senkte den Neukundenzins für Eröffnungen, die ab dem 23.6.15 (Poststempel) eingehen, von 1,10% p. a. auf 1,00% p. a. Den Neukundenzins räumte sie zunächst unverändert für Guthabenteile bis EUR 50.000 bis 23.9.15 ein, passte später auch das Enddatum an.


Die Volkswagen Bank ist auf dem Weg zu einem ähnlich einseitigen Verhältnis zwischen Neukunden- und Standardzins wie Wüstenrot, sie senkte zum 23.6.15 den Standardzins auf nur noch 0,30% (vorher 0,40%).


VakifBank senkte zum 22.6.15 auf 0,875% (vorher 1,00%).


Die DHB Bank kürzte am 22.6.15 beim Produkt "Tagesgeldkonto" auf 0,60% (vorher 0,70%).


Bei Wüstenrot gilt für Eröffnungen in der Zeit von 19.6.15 bis 20.7.15 ein Neukundenzins von 1,11% p. a. Zuvor lag er bei 1,05% p. a. Die Anhebung ist nur geringfügig, Wüstenrot nahm sie mit Blick auf die Rankings vor, konnte damit eine führende Position einnehmen. Das Wüstenrot-Angebot gilt jedoch nur für Guthabenteile bis EUR 20.000 - in den ersten vier Monaten. Guthabenteile darüber würden mit dem Standardzins verzinst, der zurzeit bei mehr als dürftigen 0,20% liegt.


GarantiBank verringerte am 19.6.15 um 0,05 Prozentpunkte auf 0,65%.


Consorsbank senkte am 18.6.15 den Standardzins für Guthabenteile bis EUR 500.000 auf 0,40% (vorher 0,50%) und darüber auf 0,30% (vorher 0,40%).


Die DenizBank verringerte am 18.6.15 von 1,00% auf 0,90%.


IKB Deutsche Industriebank senkte am 17.6.15 auf 0,40% (vorher 0,50%).


Die VTB Direktbank verringerte beim "Tagesgeldkonto", nach mehr als zwei Jahren, in denen unverändert mit 1,00% verzinst wurde, am 16.6.15 auf 0,80%.


Die VTB Direktbank verringerte am 16.6.15 beim "VTB Sparbuch Online" von 1,25% auf 1,05%.


Die Santander Direkt Bank senkte am 15.6.15 beim "SuperKonto" für die Guthabenteile bis EUR 100.000 auf 0,60% (vorher 0,70%).


Die Santander Consumer Bank senkte am 15.6.15 beim "Geld-Management-Konto" für die Guthabenteile bis EUR 100.000 auf 0,40% (vorher 0,50%).

7. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)


Credit Europe Bank verringerte am 2.7.15 bei 10 Jahren auf 2,00% (vorher 2,10%).


Novo Banco, deren Zinsangebot für den deutschen Markt von der Niederlassung in Luxemburg kommt, senkte am 2.7.15 bei 12 Monaten auf 1,50% (vorher 2,00%). Kunden, die bereits das für die Abwicklung notwendige WeltSpar-Konto haben, bleibt noch bis 9.7.15 die Möglichkeit, zur Altkondition abzuschließen, sofern die erstellten Unterlagen bis 14.7.15 bei WeltSparen eintreffen.


Ziraat Bank passte am 1.7.15 nach unten an, bei 4 Jahren auf 1,65% (vorher 1,70%) und bei 5 Jahren auf 1,75% (vorher 1,90%).


Die SWK-Bank machte am 29.6.15 bei 4 Jahren einen Sprung auf 2,10% (vorher 1,30%) und bei 5 Jahren auf 2,15% (vorher 1,75%). Die Mindesteinlage beträgt EUR 10.000. 2,15% ist der zurzeit höchste Zinssatz im Vergleich der inländischen Angebote und ansonsten nur bei 10 Jahren von IKB Deutsche Industriebank und NIBC Direct zu bekommen.


Sberbank Direct, die zuvor über Wochen mit ihren vier angebotenen Laufzeiten für annehmbare Zinssätze sorgte, ging am 25.6.15 um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte runter. Es gelten für 12 Monate 1,30% (vorher 1,40%), für 2 Jahre 1,50% (vorher 1,70%), für 3 Jahre 1,90% (vorher 2,20%) und für 4 Jahre 2,00% (vorher 2,20%).


Fibank aus Bulgarien kürzte am 25.6.15 bei 12 Monaten erheblich - auf 1,10% (vorher 1,60%). Aber auch ihre weiteren Laufzeiten senkte sie, und zwar bei 2 Jahren auf 1,70% (vorher 1,90%), bei 3 Jahren auf 1,90% (vorher 2,25%) und bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,75%).


VakifBank senkte zum 22.6.15 überwiegend um 0,10 Prozentpunkte, zum Beispiel bei 2 Jahren auf 1,45% (vorher 1,55%), bei 3 Jahren auf 1,55% (vorher 1,65%) und bei 6 bis 10 Jahren auf 1,85% (vorher 1,95%).


DenizBank, sie gehört zur russischen Sberbank, kürzte am 18.6.15 durchgängig um 0,10 Prozentpunkte. Sie bietet nun für 6 Monate 1,05%, für 9 Monate 1,15%, für 12 Monate 1,25%, für 2 Jahre 1,55%, für 3 Jahre 1,75%, für 4 Jahre 1,80%, für 5 Jahre 1,85%, für 6 Jahre 1,90%, für 7 Jahre 1,95%, für 8 Jahre 2,00%, für 9 Jahre 2,05% und für 10 Jahre 2,10%.


IKB Deutsche Industriebank senkte am 17.6.15 zwar bei den Kurzläufern, viele längere Laufzeiten hob sie jedoch um 0,10 Prozentpunkte an. Beim Produkt "Festgeld" änderte sie bei 6 sowie 9 Monaten auf 0,60% (vorher 0,70%), bei 2 Jahren auf 1,10% (vorher 1,00%), bei 3 Jahren auf 1,20% (vorher 1,10%), bei 4 Jahren auf 1,40% (vorher 1,30%), bei 5 Jahren auf 1,60% (vorher 1,50%) und bei 7 Jahren auf 1,80% (vorher 1,70%). Beim Produkt "Kombigeld" erhöhte sie bei 2 Jahren auf 0,90% (vorher 0,80%), bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 0,90%), bei 4 Jahren auf 1,20% (vorher 1,10%), bei 5 Jahren auf 1,30% (vorher 1,20%), bei 7 Jahren auf 1,40% (vorher 1,30%) und bei 10 Jahren auf 1,60% (vorher 1,50%).


Russlands Banken bieten nicht mehr ganz so hoch, auch die VTB Direktbank senkte, und zwar am 16.6.15 beim "Festgeldkonto" die 12- sowie 18-monatige Laufzeit auf 1,25% (vorher 1,40%) und die 3-jährige auf 1,90% (vorher 2,10%). Zudem senkte sie beim "VTB Duo" bei 12 Monaten auf 1,10% (vorher 1,35%), bei 2 Jahren auf 1,30% (vorher 1,45%) und bei 3 Jahren auf 1,60% (vorher 2,00%).


Die J&T Banka aus der Slowakei setzte auf dem deutschen Markt die Zinssenkung um 10 bis 20 Prozentpunkte in zwei Etappen um, am 16.6.15 auf der WeltSparen-Plattform und am 24.6.15 auf der Savedo-Plattform. Es gelten bei 12 Monaten 1,60% (vorher 1,80%), bei 2 Jahren 1,80% (vorher 2,00%), bei 3 Jahren 2,00% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren 2,15% (vorher 2,30%), bei 5 Jahren 2,25% (vorher 2,40%) und bei 10 Jahren 2,50% (vorher 2,60%).

Noch einen schönen Monat Juli wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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