Newsletter: Direktbanken.News 08/2009

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. volksbanking-direkt.de startet mit 4,00% für Tagesgeld
2. OnVista Bank wickelt Käufe spesenfrei ab
3. Frankfurter Börse versorgt Privatanleger mit Realtime-Kursen
4. Cortal Consors stoppt mobilen Vertrieb
5. Accessio vor Lizenzentzug
6. Der monatliche Newsticker
7. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
8. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. volksbanking-direkt.de startet mit 4,00% für Tagesgeld
Seit Samstag gibt es eine neue bundesweit aktive Direktbank aus dem Volksbankensektor. volksbanking-direkt.de ist ein Geschäftsbereich der Volksbank eG Darmstadt. Das angebotene Tagesgeld lässt an bessere Zinszeiten erinnern. 4,00% p. a. garantiert bis 31.12.09 ist das Einstiegsangebot. Der Zinssatz gilt für Anlagebeträge bis EUR 30.000, es bedarf keiner Mindesteinlage.
Direktbanken von Volksbanken können ihre Vorteile bei der Einlagensicherung und durch das große Geldautomatennetz der Volks- und Raiffeisenbanken ausspielen. So gibt es auch bei volksbanking-direkt.de von Beginn an ein Girokonto. Es wird gebührenfrei per Telefon und Internet geführt. Die Bankkarte kann mit einem Foto versehen oder im individuellen Design gestaltet werden, bei Kontoeröffnung bis 31.10.09 ist dies kostenfrei. Die Karte behält für drei Jahre Gültigkeit, bei Folgekarten wird jeweils der Normalpreis von EUR 14,90 bei Ausstellung belastet. Die Kreditkarte ist optional und hat einen Jahrespreis von EUR 20,00, welcher umsatzabhängig rückerstattet wird. Kontoauszüge werden über das Online-Postfach bereitgestellt, bei Nichtabruf wird nach 180 Tagen ein EUR 10,00 teurer Sammelauszug zugesendet. Auch ein Wertpapierdepot ist im Programm von volksbanking-direkt.de, wobei hier das Angebot natürlich kaum mit den spezialisierten Online-Brokern mithalten kann.

2. OnVista Bank wickelt Käufe spesenfrei ab
Der Online-Broker OnVista Bank stellt neuen Kunden ab sofort bei Depoteröffnung zwei unterschiedliche Preismodelle zur Auswahl. Das bisherige Preismodell wird als "Classic-Depot" fortgeführt. Neu hinzugekommen ist das "FreeBuy-Depot", nachfolgend die Eckpunkte hierzu: Für Guthaben auf dem Verrechnungskonto wird ein bestimmtes Kontingent an sogenannten "FreeBuys" zugeteilt. Unter FreeBuys versteht Onvista Bank, das Wertpapierkäufe gebührenfrei abgewickelt werden, lediglich Fremdkosten werden belastet. Das Kontingent S enthält 2 FreeBuys, es wird ab einem durchschnittlichen Kontoguthaben von EUR 2.000 im Monat für den Folgemonat gutgeschrieben. Beträgt das durchschnittliche Kontoguthaben mindestens EUR 3.000 erhält man stattdessen das Kontingent M mit 5 FreeBuys. Kontingent L mit 10 FreeBuys wird ab EUR 5.000 erreicht, Kontingent XL mit 15 FreeBuys ab EUR 10.000 und Kontingent XXL mit 30 FreeBuys ab EUR 25.000. Nicht genutzte FreeBuys verfallen jeweils zum Monatsende. Mit Depoteröffnung werden einmalig und sofort 10 Starter-FreeBuys gutgeschrieben, diese können bis zum Ende des Folgemonats eingesetzt werden. Die FreeBuys gelten für alle angebundenen deutschen Börsenplätze sowie den außerbörslichen Handel. Ausgenommen sind Sparplanorders, Ausübung von Optionen und Fondsorders über Fondsgesellschaften.
Wird ein Wertpapierverkauf durchgeführt oder sind die FreeBuys aufgebraucht, berechnet die Bank den Orderpreis nach der Formel: EUR 4,99 Grundgebühr + 0,20% vom Kurswert + Fremdkosten (Grundgebühr und Orderprovision betragen zusammen mindestens EUR 5,99 und maximal EUR 39,00). Die Preisgestaltung unterscheidet sich somit vom Classic-Depot, wo beispielsweise der Xetra-Handel mit pauschal EUR 5,99 + Fremdkosten günstiger ist. Außerdem wird Guthaben auf dem Verrechnungskonto, das zum Erreichen der Kontingente ja möglichst hoch sein soll, beim neuen Preismodell nicht verzinst.

3. Frankfurter Börse versorgt Privatanleger mit Realtime-Kursen
Die Frankfurter Börse bietet mit einem neuen Serviceangebot Echtzeitdaten. Nutzer, die sich unter www.boerse-frankfurt.de/orderbuch kostenlos registrieren, erhalten Kurse von Fonds, Anleihen sowie Anlage- und Hebelprodukten in Realtime und können die indikativen Taxen der 160 Aktien in DAX, MDAX, TecDAX und SDAX in Realtime verfolgen. Zu den veröffentlichten Taxen können die Skontroführer im jeweiligen Moment einen Kauf oder Verkauf im Frankfurter Parketthandel ausführen. Die festgestellten Kurse für Aktien, ETFs (börsengehandelte Fonds) und Indexstände sind ohne ein kostenpflichtiges Abopaket jedoch weiterhin 15 Minuten zeitverzögert.
Es werden zwei Abopakete angeboten, welche umfassendere Informationen in Echtzeit bieten und monatlich kündbar sind. Bestandteil des Paketes "Deutsche Börse-Indizes und ETFs" sind für EUR 2,38 je Kalendermonat alle Kurse der von der Deutschen Börse berechneten Indizes. Dies sind momentan circa 2.600. Inbegriffen sind auch Kurse der ETFs.
Einzeltitel stehen mit dem Paket "Kassamarkt Deutschland Frankfurt/Xetra Level II" für EUR 23,80 je Kalendermonat zur Verfügung. Enthalten sind die zuvor genannten Leistungen und zusätzlich Kurse zu allen auf Xetra und dem Frankfurter Paket gehandelten Aktien, ausgenommen der internationalen Werte des Xetra Stars-Segmentes. Der Vorteil dabei ist das offene Xetra-Orderbuch, es werden die zehn besten Geld- und Briefkurse zu jedem Wert abgebildet. So sieht man, was andere Markteilnehmer bieten und kann gegebenenfalls die eigenen Aufträge geschickter platzieren.

4. Cortal Consors stoppt mobilen Vertrieb
Ein großflächiges Beratungsangebot vor Ort wird es bei Cortal Consors in der bisherigen Form bald nicht mehr geben. Der Vertriebskanal über die Select-Geschäftsstellen und die mobilen Berater soll Anfang 2010 eingestellt werden. Entsprechende Informationen bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber der "Financial Times Deutschland". Der Online-Broker aus Nürnberg baute das Geschäftsfeld ab Ende 2003 auf. Insgesamt ca. 120 als Selbständige arbeitende Berater sind von der Entscheidung, die im Management kurzfristig gefallen sei und strategische Gründe habe, betroffen. Cortal Consors will sie dabei unterstützen, gegebenenfalls unter eigenem Namen weiter zu arbeiten. Neben den Select-Geschäftsstellen führt Cortal Consors auch eigene Filialen, die sogenannten "Finance Lounges" in Nürnberg und Berlin, der Standort in Berlin muss nun ebenso schließen. Die damals eingeschlagene Richtung, persönliche Beratung anzubieten um weitere Zielgruppen zu erreichen, nahmen auch Konkurrenten wie comdirect und DAB bank.

5. Accessio vor Lizenzentzug
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) leitete, wie jetzt bekannt wurde, ein förmliches Anhörungsverfahren gegen die Accessio Wertpapierhandelshaus AG ein und untersagte ihr im weiteren Verlauf das Platzierungsgeschäft und die weitere Erbringung von Finanzdienstleistungen. Hiergegen legte das Unternehmen aus Itzehoe nach eigenen Angaben Widerspruch beim zuständigen Verwaltungsgericht ein. Sollte der Beschluss der BaFin bestand haben, dürfte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens haben. Der Sachverhalt geht aus dem im Juli veröffentlichten Geschäftsbericht der übergeordneten Holdinggesellschaft, der Driver & Bengsch AG, hervor. Mit einer Entscheidung wird in Kürze gerechnet. Aufgrund des laufenden Verfahrens gibt es vonseiten der BaFin noch keine Stellungnahme.
Das Geschäftsmodell von Accessio bestand in der Kundengewinnung über Tagesgeldkonten, die bei der DAB bank geführt und von Accessio im Zins aufgestockt wurden. Nach der Vermittlung eines solchen Tagesgeldkontos beriet Accessio die Kunden aktiv zu weiteren Anlageformen, insbesondere zu Beteiligungen sowie Anleihen von mittelständischen Unternehmen. Diese waren zum Teil mit erheblichen Risiken verbunden. Aufgrund von Kursverlusten und der Insolvenz von zumindest einem der Emittenten kam es zuletzt zu zahlreichen Schadensersatzklagen. Die Kunden warfen Accessio Fehler bei der Anlageberatung vor. Daraus resultierte ein größerer Imageschaden. Accessio steuerte gegen, plante auf unabhängige Honorarberatung umzustellen. Seit knapp fünf Wochen ist man nur noch mit einer abgespeckten Homepage im Internet vertreten, die nicht viel mehr als die Kontaktdaten nennt.

6. Der monatliche Newsticker
++ Santander Consumer Bank ermöglicht das kostenfreie Bargeldabheben jetzt an 1.000 zusätzlichen Geldautomaten. Diese sind an Autobahn-Raststätten, Tankstellen, Einkaufcentren und öffentlichen Plätzen aufgestellt und lassen sich über die Geldautomatensuche auf der Internetseite der Santander Consumer Bank durch Eingabe einer Postleitzahl oder eines Ortes anzeigen. Das Angebot ergänzt die Möglichkeit, an den 2.500 Geldautomaten des CashPools über Bargeld zu verfügen ++ die Postbank schenkt bei Eröffnung des "Giro plus" über die aktuelle Happy Hour, täglich von 18:00 bis 20:00 Uhr, die Finanzsoftware "WISO Mein Geld 2009 Professional". Die Software, die für Kontendurchblick sorgt und im Handel EUR 49,95 kostet, wird als Download zur Verfügung gestellt. Der hierfür benötigte Link wird den neuen Kontoinhabern im September in die Nachrichtenbox des Online-Bankings gestellt ++ beim Brokerage der comdirect beträgt die Limitgebühr im Aktien- und Anleihenhandel nicht EUR 5,00, wie es im letzten Newsletter stand, sondern weiterhin EUR 2,50. Die Gebühr von EUR 5,00 bezieht sich nur auf limitierte Aufträge im Eurex Terminhandel. Bitte entschuldigen Sie unser Versehen ++ der S Broker führt Wertpapieraufträge über Xetra in der Zeit vom 3.8.09 bis 28.8.09 zu EUR 4,95 pro Order aus. Dies gilt unabhängig von der Orderhöhe für alle Aktien und ETFs. Hinzuzurechnen sind EUR 0,95 Börsenplatzgebühr und etwaige Fremdspesen. Der Pauschalpreis kann durch die Kombination mit anderen Aktionen nicht weiter vergünstigt werden. Der S Broker behält sich vor, das Angebot vorzeitig zu beenden ++ Santander Consumer Bank erhöhte die Kreditzinsen der ehemaligen RBS-Karten. Deren Kreditzins berechnete sich zuvor gemäß dem Spitzenrefinanzierungssatz der Europäischen Zentralbank zuzüglich eines Aufschlags und wird nun unabhängig davon von der Bank festgelegt. Dies betrifft u. a. die Angebote Santander Classic Doppel, Santander Gold Doppel, Santander TravelCard, Visa Classic Karte, Visa Gold Karte und X-ite Card ++ auf der Internetseite von Kaupthing Edge ist jetzt ein Formular zur Geltendmachung der Zinsforderungen verlinkt. Die Betroffenen sind aufgerufen, ihre Ansprüche in schriftlicher Form bis 30.12.09 darzulegen. Das Formular ist in Deutsch, die Ausfüllanleitung in Englisch. U. a. geht aus der Anleitung nicht hervor, welcher Zinssatz für die Zinsforderungen anzusetzen ist. Daher dürfte es sinnvoll sein, erst abzuwarten, ob noch mehr Informationen veröffentlicht werden. Mit dem Formular werden Ansprüche im Rahmen des Liquidationsverfahrens geltend gemacht, nicht gegenüber der Einlagensicherung. Die erste Gläubigerversammlung soll am 29.1.10 in Reykjavik stattfinden. Dabei wird es insbesondere darum gehen, welche Ansprüche anerkannt werden und zwischen Gläubigern und Liquidationsausschuss der Kaupthing Bank eine Lösung zu finden, in welchem Maße eine Entschädigung der einzelnen eingereichten Forderungen erfolgen kann. Kommt es hier zu keiner Einigung, wird ein Gerichtsverfahren in Gang gesetzt ++

7. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
VakifBank ging am 3.7.09 erheblich runter, um 0,75% auf 2,00%. GarantiBank senkte am 7.7.09 von 2,75% auf 2,50%. Postbank nahm die Tagesgeldzinsen am 7.7.09 zurück. Die Bank ersetzte dabei die vier Zinsstufen bis zum Betrag von EUR 500.000 durch einen Einheitszins von 1,55% (vorher: bis unter EUR 25.000 2,00%, von EUR 25.000 bis unter EUR 250.000 2,10% und von EUR 250.000 bis unter EUR 500.000 2,20%). Eine Anlage von EUR 500.000 und mehr sollte weiterhin vermieden werden, denn dann wird der Gesamtbetrag nur mit 0,50% verzinst. NIBC Direct war am 7.7.09 mit einer größeren Zinssenkung um 0,50% dabei, verzinst jetzt mit 2,80%. Wüstenrot zahlt einen Bonus in Höhe von EUR 25,00 bei Ersteröffnung des "Top Tagesgelds", das Guthaben wird momentan mit 2,22% verzinst. Erforderlich für den Bonus ist eine Mindesteinlage von EUR 3.000 innerhalb von 30 Tagen nach Kontoeröffnung. Die Einlage muss außerdem mindestens drei Monate auf dem Konto verbleiben. Das Angebot ist befristet bis 31.8.09. Die Bankschwestern Volksbank Eisenberg Direkt und EthikBank senkten bei der Online-Variante ihres Tagesgeldkontos am 10.7.09 von 1,50% auf 1,40%. Sparda-Bank Münster verzinst auf dem "comfort-cash" seit dem 15.7.09 mit 1,30% (vorher: 1,50%). Indiens ICICI Bank bewegt sich im Mittelfeld. Seit 15.7.09 gelten im Deutschland-Geschäft 1,75% statt zuvor 2,00%. netbank senkte die Standardverzinsung beim Tagesgeldkonto zum 15.7.09 auf 1,75% (vorher: 2,00%). Bei CashSkyline-Eröffnung ab dem 16.7.09 zahlt 1822direkt auch für die Guthabenteile von über EUR 50.000 bis EUR 150.000 einen Bonuszins, und zwar 0,70% p. a. Richtig gut ist das Angebot aber nach wie vor bei Beträgen bis EUR 10.000. Hier beträgt der Bonuszins 1,45% p. a., zusammen mit dem derzeitigen Standardzins werden so 2,75% erreicht. Die Bonuszinsen werden für neue Gelder jetzt bis 31.10.09 zugesagt. BBBank staffelt beim "ExtraZins" seit 16.7.09 von 0,50% bis 1,30%, zuvor ließen sich 0,75% bis 1,40% erreichen, der Zins gilt für das jeweilige Gesamtguthaben. Ziraat Bank senkte den Guthabenzins auf dem "Ziraat@ctiveBanking" zum 20.7.09 von 2,50% auf 2,05%. DHB Bank zahlt seit 17.7.09 weniger, beim NetSp@r-Konto wurde von 2,60% auf 2,30% gesenkt und beim Tagesgeldkonto von 2,30% auf 2,20%. Amsterdam Trade Bank, die sich vor Kurzem noch über hohe Zinsen profilierte, liegt mittlerweile nur noch bei 2,25% (vorher: 2,75%). GLS Bank zahlt seit 20.7.09 1,20% statt zuvor 1,40%. Es ist eine Anlagesumme von EUR 10.000 erforderlich. Augsburger Aktienbank reduzierte bei "Tagesgeld" und "Service-Konto" am 20.7.09. Die höhere Verzinsung bietet Ersteres mit einem Zins von 0,75% (vorher: 1,25%) für Anlagebeträge unter EUR 150.000. DenizBank kürzte am 9.7.09, 21.7.09 und am 23.7.09, liegt nun bei 2,25%. mbs direkt aus Potsdam ändert häufig an den einzelnen Zinsstufen. Nach den Anpassungen am 8.7.09 und am 30.7.09 zahlt sie je nach Einlagenhöhe 1,50% bis 2,30% (vorher: 2,00% bis 2,80%). Die netbank beendete am 30.7.09 ihre Aktion, bei der sich Neukunden für 180 Tage einen Zins von 2,75% p. a. auf dem Tagesgeldkonto sichern konnten. Der Standardzins beträgt derzeit 1,75% und liegt somit unterhalb der Verzinsung, die netbank bei Gehaltseingang direkt auf dem Girokonto zahlt. Für die Produkte der Mercedes-Benz Bank gelten seit 31.7.09 um 0,20% niedrigere Zinskonditionen, beim Tagesgeldkonto mit Online-Kontoführung 1,30%, beim Tagesgeldkonto mit Standard-Kontoführung 1,10%.
Das Visa-Card-Konto der DKB bot in den letzten Wochen eine bessere Guthabenverzinsung als manches Tagesgeldangebot. Zum 1.8.09 wurde der Zins nun jedoch von 2,55% auf 2,05% abgesenkt. Obwohl die Kosten für den maximal einmonatigen Sonderzins kaum ins Gewicht fallen, näherte sich Advanzia Bank dem Marktniveau etwas an. Sie zahlt Neukunden, die in der Zeit vom 1.8.09 bis 31.8.09 eröffnen, bis zum 31.8.09 einen Zins von nominal 3,928% p. a., für die Neukunden im Juli waren es noch 4,889% p. a. SEB nennt ihr Produkt nicht mehr "HochZinskonto", sondern einfach "TagesGeldkonto". Seit 1.8.09 gelten je nach Einlagenhöhe 0,10% bis 0,40% (vorher: 0,25% bis 0,50%). Santander Consumer Bank ging beim Geld-Management-Konto zum 3.8.09 von 2,25% auf 2,10%. Bei der "SparCard 3000 plus direkt" der Postbank sank die Verzinsung zum 3.8.09 von 2,85% auf 2,65%. Oyak Anker Bank setzte die steile Talfahrt fort, kürzte am 9.7.09, 21.7.09 und am 4.8.09. Das Angebot liegt aktuell bei 2,00%. Eine weitere Zinssenkung ist bei DHB Bank zum 7.8.09 angekündigt. Beim NetSp@r-Konto lautet der Zins dann auf 2,10% (bisher: 2,30%) und beim Tagesgeldkonto auf 2,00% (bisher: 2,20%).
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8. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
NIBC Direct und Credit Europe Bank kippten die letzten "5er". Bei NIBC Direct wird die 10-jährige Laufzeit seit 7.7.09 zu 4,50% (vorher: 5,00%) angeboten. Bei den übrigen Laufzeiten senkte NIBC Direct um 0,20% bis 0,40%. Für 6 Monate liegt der neue Zins bei 2,80% (vorher: 3,00%), für 12 Monate bei 3,00% (vorher: 3,30%), für 2 Jahre bei 3,30% (vorher: 3,60%), für 3 Jahre bei 3,60% (vorher: 3,80%) und für 5 Jahre bei 4,10% (vorher: 4,50%). Credit Europe Bank senkte zum 14.7.09 bei 10-jähriger Laufzeit um einen vollen Prozentpunkt, von 5,50% auf 4,50%. Bei den weiteren Laufzeiten sind die Zinsverluste geringer: 6 und 9 Monate gingen auf 2,00% (vorher: 2,20%), 12 Monate auf 2,20% (vorher: 2,40%), 2 Jahre auf 2,75% (vorher: 3,25%), 3 Jahre auf 3,25% (vorher: 3,85%), 4 Jahre auf 3,50% (vorher: 4,00%) und 5 Jahre auf 3,75% (vorher: 4,25%). Bei Wüstenrot, bislang nur mit einem Festzinsangebot bei 12-jähriger Laufzeit vertreten, kamen zum 15.7.09 auch Angebote für 2 und 4 Jahre hinzu. Für 2 Jahre werden bei Anlagebeträgen bis unter EUR 25.000 1,88% gezahlt und bei Anlagebeträgen ab EUR 25.000 2,02%. Für 4 Jahre sind es bei gleicher Unterteilung 2,44% und 2,66%. Die Zinsen werden ohne Zinseszinseffekt am Laufzeitende gutgeschrieben. Debeka senkte zum 15.7.09 bei den Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,15% bis 0,30%, erhöhte aber bei den Laufzeiten darüber um 0,15% bis 0,33%. Für 5 Jahre liegt der neue Zins beispielsweise bei 3,70% (vorher: 3,42%), für 10 Jahre bei 4,20% (vorher: 4,05%). Das Zinsangebot der DenizBank fällt seit 23.7.09 für Anlagezeiträume bis 2 Jahre geringer aus. Für 6 und 12 Monate liegt es nun unabhängig von der Anlagehöhe bei 2,50% (vorher: 6 Monate 2,75%, 12 Monate bis unter EUR 5.000 2,75% und ab EUR 5.000 3,00%) und für 2 Jahre bei 3,00% (vorher: 3,125%). SWK-Bank senkte am 27.7.09 die 6-monatige Laufzeit von 2,50% auf 2,20% und die 12-monatige Laufzeit von 2,70% auf 2,40%. Gleichzeitig führte sie ein 2-jähriges Laufzeitangebot zu 2,50% ein. Auch die SWK-Bank schüttet wie mehrere andere Anbieter, die kürzlich das Angebot um mehrjährige Laufzeiten erweiterten, die Zinsen für den Kunden nachteilig erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt aus. Mercedes-Benz Bank nahm am 31.7.09 eine Zinssenkung bei allen Laufzeiten vor. Die Differenz zum vorherigen Angebot beträgt 0,10% bis 0,50%. Beispielsweise werden für 2 Jahre 2,50% (vorher: 3,00%) gezahlt, für 3 Jahre 3,00% (vorher: 3,25%), für 4 Jahre 3,30% (vorher: 3,60%), für 5 Jahre 3,40% (vorher: 3,60%) und für 6 Jahre 3,50% (vorher: 3,75%). Die Bank wies darauf hin, dass bei ihr der Zins zur Anwendung kommt, der zum Zeitpunkt des tatsächlichen Laufzeitbeginns aktuell ist.
Santander Consumer Bank und Santander Direkt Bank senkten am 3.8.09 bei den kurzen Laufzeiten, für 6 Monate ging es von 2,10% auf 2,00% und für 12 Monate von 2,25% auf 2,10%. comdirect hob bei der 3- und 5-jährigen Laufzeit kräftig an. Für 3 Jahre werden seit 3.8.09 2,80% statt zuvor 2,00% gezahlt und für 5 Jahre gar 3,80% statt 2,50%. Bei DHB Bank beträgt der Höchstzins ab 7.8.09 3,75% (bisher: 4,00%), was die Kondition für 4 und 5 Jahre ist. Die übrigen Laufzeiten sinken ebenfalls, um 0,25% bis 0,40%.
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Noch einen schönen Monat August wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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