Newsletter: Direktbanken.News 10/2017

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick

1. ING-DiBa und Scalable Capital kooperieren
2. Bundesgerichtshof kippt abermals Bankgebühren
3. Der monatliche Newsticker
4. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
5. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


1. ING-DiBa und Scalable Capital kooperieren

Vermögen mithilfe von Algorithmen zu verwalten, ist ein Bereich der Finanzindustrie, dem mit Blick auf die so in den USA verwalteten Volumina großes Wachstumspotenzial zugeschrieben wird. ING-DiBa setzt anders als die Deutsche Bank oder die Commerzbank nicht auf die Eigenentwicklung eines Robo-Advisors, sondern bietet seit 15.9.17 die computergesteuerten ETF-Portfolios des Münchner Startups Scalable Capital an. Das Angebot ist für die Kunden in Deutschland verfügbar. Wenn es angenommen wird, will die ING es auf weitere europäische Länder ausweiten, in denen sie aktiv ist. Es ist die erste Kooperation dieser Art einer größeren deutschen Bank, ING-DiBa steht gemessen an der Kundenzahl an dritter Stelle. Breitflächig machte eine Stretchlimousine in den ersten beiden Wochen auf ihrer Startseite auf das neue Angebot der Online-Vermögensverwaltung aufmerksam. Auf der Produktseite wird der Kunde beim Klick auf "Jetzt investieren" zu einer Landingpage von Scalable Capital geleitet, wo seine finanzielle Situation und Risikobereitschaft erfragt werden. Für die Kunden der ING-DiBa ist die Registrierung verkürzt, denn die persönlichen Daten und die Legitimation kann Scalable Capital von der Bank übernehmen; der Vertrag lässt sich komplett online abschließen, ohne Unterschrift. Zwölf Monate haben mehrere Teams daran gearbeitet, die Online-Vermögensverwaltung in die technische Infrastruktur der ING-DiBa zu integrieren, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Partner. Für die von ING-DiBa akquirierten Kunden werden das speziell für die ETF-Portfolios notwendige Depot und das Depot-Verrechnungskonto direkt bei der ING-DiBa geführt, bezeichnet als Scalable-Depot und Scalable-Konto, gegebenenfalls zusätzlich zum bereits vorhandenen normalen Depot. Den aktuellen Stand und die Performance können die Kunden sowohl bei Scalable Capital als auch bei ING-DiBa in den jeweiligen Online-Portalen und Apps verfolgen. Bei den selbst akquirierten Kunden lässt Scalable Capital das Depot über die Baader Bank führen. Die Gebühr ist auf beiden Abschlusswegen identisch: Es fallen 0,75% des verwalteten Vermögens pro Jahr an (0,33% fließen an Scalable Capital und 0,42% an die Bank), anteilig in zwölf monatlichen Raten belastet. Damit sind auch die Depotführung und die Ausführung der ETF-Käufe und -Verkäufe abgegolten. Zusätzlich entstehen in den verschiedenen ETFs wie bei einer eigenen Zusammenstellung laufende Kosten, laut den Angaben betragen sie durchschnittlich 0,25% pro Jahr. Die Mindestanlage beträgt EUR 10.000, weitere Einmalzahlungen und monatliches Sparen sind nach getätigter Mindestanlage möglich.

Scalable Capital ist seit Januar 2016 aktiv und in der noch jungen Branche in Deutschland der Marktführer. Seit Juni 2017 ist BlackRock an dem Unternehmen beteiligt, der größte Vermögensverwalter der Welt und mit iShares ETF-Anbieter. Scalable Capital stellt ausgehend vom Risikoprofil des Kunden individuelle Portfolios aus bis zu 14 ETFs zusammen, global und in vielen Anlageklassen diversifiziert - in Aktien, Staats- und Unternehmensanleihen, Immobilienaktien und Rohstoffen. Das Besondere an Scalable Capital ist der Ansatz, für ein optimiertes Rendite-Risiko-Verhältnis fortlaufend die Schwankungsrisiken an den Finanzmärkten in verschiedenen Modellen zu prognostizieren. Die erstellten Portfolios werden automatisch umgeschichtet, um zum einen die Gewichtung gemäß dem Kundenprofil konstant zu halten und zum anderen bei einem sich abzeichnenden Wechsel von ruhigen und volatilen Marktphasen zu reagieren. In volatilen Phasen wäre man so theoretisch weniger in Aktien-ETFs investiert. Insgesamt wirken Aufmachung und Methode ausgeklügelt und professionell. Letztlich lassen sich aber auch aus einer großen Datenbasis, die zwangsläufig aus Daten der Vergangenheit besteht, und den programmierten Zusammenhängen, die zukünftige Börsenentwicklung oder die kursbewegenden Ereignisse nicht zuverlässig vorhersagen.

2. Bundesgerichtshof kippt abermals Bankgebühren

Gleich mehrere von der Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau für Nebenleistungen verlangte Gebühren erklärte der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil vom 12.9.17 für rechtswidrig. Im Einzelnen sind das: Jeweils EUR 5,00 für die Unterrichtung per Brief über eine aufgrund fehlender Kontodeckung abgelehnte SEPA-Lastschrift bzw. Überweisung. EUR 2,00, wenn der Kunde einen Dauerauftrag aussetzen oder löschen will. EUR 5,00, wenn der Kunde eine Wertpapierorder streichen will. Bereits in einem früheren Grundsatzurteil hatte der BGH entschieden, dass ein Pfändungsschutzkonto nicht mehr als ein gewöhnliches Konto kosten darf, auch dagegen hatte die beklagte Sparkasse bis Dezember 2012 verstoßen. Rechtswidrig sind die beanstandeten Gebühren nach Auffassung der BGH-Richter, weil sie sich teilweise nicht an den tatsächlichen Kosten orientieren oder teilweise für Arbeiten erhoben werden, zu denen die Bank von Gesetzes wegen verpflichtet ist. Soweit die Bank versuchte, die Gebühr für die Unterrichtung über die abgelehnte Lastschrift/Überweisung mit den Kostenpositionen für die vorgelagerte Prüfung zu rechtfertigen, entsprach der BGH dem nicht. Vielmehr dürfen hier nur die mit der Unterrichtung im Zusammenhang stehenden Kosten wie zum Beispiel Porto und Papier angesetzt werden. Daueraufträge auszusetzen oder zu löschen dürfe überhaupt nichts kosten, befand der BGH, diese Rechte sind nämlich Teil des im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Widerrufsrechts und müssen sich kostenfrei ausüben lassen. Das Einrichten oder Ändern darf hingegen bepreist sein. Beim Streichen einer Wertpapierorder ist es ähnlich, die Gebühr in dieser Höhe benachteiligt den Kunden unangemessen. Zahlreiche andere Banken verwenden inhaltsgleiche Klauseln. Verbraucherschützer raten Bankkunden dazu, gezahlte, jetzt für rechtswidrig erklärte Gebühren aus den Kontoauszügen herauszusuchen und mit Bezug auf das Urteil (Az.: XI ZR 590/15) zurückzuverlangen. Die Erstattungsforderung verjährt drei Jahre nach Ende des Jahres, in dem sie entstanden ist - bis Ende 2017 können somit ab 1.1.14 gezahlte Gebühren zurückgeholt werden. Die Stiftung Warentest stellt einen Musterbrief zur Verfügung. Die Schutzgemeinschaft für Bankkunden e. V., ein 1999 gegründeter Verbraucherschutzverein mit Sitz im bayrischen Büchenbach, der das Urteil erstritt, will nun weitere Banken mit ähnlicher Preisgestaltung ausfindig machen, diese abmahnen.

Das Urteil setzt eine Reihe von BGH-Entscheidungen gegen die freie Preisgestaltung fort: Bearbeitungsgebühren von Verbraucherkrediten wurden genauso gekippt wie Bearbeitungsgebühren von gewerblichen Krediten. Untersagt wurden zuletzt ebenfalls ausnahmslose Gebühren für mTANs und Gebühren für Ersatzkarten nach Kartensperrung aufgrund von Verlust oder Diebstahl einer Karte. Dennoch wird eine Bank Erträge erzielen müssen, notwendigerweise an anderer Stelle.

3. Der monatliche Newsticker

++ O2 änderte beim Girokonto sein Bonussystem. Den von den Kartenumsätzen im Vormonat abhängigen Bronze-, Silber- und Gold-Status, und davon abgeleitet der Datenbonus und das Freikontingent an Geldabhebungen, gibt es nicht mehr. Stattdessen kann man seit 1.10.17 jeweils einmalig 1.000 MB Datenbonus erhalten, für die vollständige Registrierung mit bestätigter Identität, für den ersten Einkauf mit der ausgestellten Mastercard und für den ersten Gehaltseingang. Fortlaufend gibt es zudem für jeden Euro Einkaufsumsatz mit der Mastercard nun 1 MB. Der Datenbonus lässt sich auf verschiedene Weise umwandeln, sodass auch Girokunden ohne O2-Mobilfunktarif von den Belohnungen profitieren. 500 MB lassen sich in eine zusätzliche kostenlose Bargeldabhebung umwandeln, 2.500 MB in einen Amazon.de-Gutschein über EUR 10,00. Die Vergütung mit 1 MB entspricht somit bei Einlösung in den Gutschein einem Cashback von 0,40%. Die Möglichkeit, in einen Amazon.de-Gutschein umzuwandeln, besteht einmal pro Monat und zumindest bis 31.12.17. Geldabheben am Automaten ist nun generell drei Mal im Monat kostenlos. Den Preis einer kostenpflichtigen Geldabhebung reduzierte O2 von EUR 3,99 auf EUR 2,99 und das Auslandsentgelt von 1,99% auf 1,75%. Den variablen Sollzins für eingeräumte Dispokredite senkte O2 von 9,50% p. a. auf 8,99% p. a.

++ 1822direkt stattete am 29.9.17 auch ihr kostenlos geführtes mobile-only-Girokonto "1822Mobile" mit einem Neukundenangebot aus: Wer noch nie ein Girokonto bei 1822direkt hatte, kann hier EUR 50,00 Geldprämie plus einen Bluetooth-Lautsprecher bekommen. Der Lautsprecher ist eine "JBL GO Musikbox", die bei Amazon EUR 24,00 kostet. Um die beiden Prämien zu erhalten, genügen zwei Geldeingänge über monatlich mindestens EUR 300,00 in den ersten vier Monaten nach Kontoeröffnung. Es müssen ganz bestimmte Geldeingänge sein, und zwar Lohn, Gehalt, BAföG, Stipendium oder Elternunterstützung. Letzteres - Überweisungseingänge von den Eltern mit dem entsprechenden Verwendungszweck - dürfte für viele kein Problem sein. Zudem ist unabhängig von den vorgenannten Bedingungen die optionale Kreditkarte beitragsfrei, wenn sie bis 31.10.17 über die App beantragt wird; man spart so jedes Jahr den Kartenpreis von EUR 29,90. Aktionsvorteile gab es bei 1822Mobile zuvor nur bei der Produkteinführung im vergangenen Juli, damals war die Kreditkarte im ersten Kartenjahr beitragsfrei

++ die Zinsplattform WeltSparen übernahm im September PBF Solutions aus Manchester. Dies soll helfen, den Einlagenmarkt in Großbritannien zu erobern, dem zweitgrößten in Europa. PBF Solutions stellt Banken und anderen Finanzunternehmen, die Einlagen hereinnehmen möchten, einen White-Label-Prozess bereit. Er beinhaltet das Erstellen von Produktseite und Antragsstrecke, kombiniert mit einem Tracking des Nutzerverhaltens auf der Webseite und mit der Vermarktung. Zudem betreibt PBF Solutions einige Vergleichsportale. Anders als bei WeltSparen gibt es bei PBF Solutions keine zentrale Online-Plattform, über die sich Sparer einmal anmelden können, um bei mehreren Banken anzulegen. Eine solche Plattform soll in den nächsten Monaten aufgebaut und das Unternehmen in Raisin UK umbenannt werden. Die hinter WeltSparen stehende Raisin GmbH betreibt bislang Länderportale in Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich sowie ein Portal für das restliche Europa unter raisin.com. Nicht zuletzt Größe und Dynamik des Finanzmarktes in Großbritannien habe die Raisin GmbH zur Übernahme bewogen, um nun mit einem Team vor Ort präsent zu sein. Aus Berlin könne der Markt nicht angemessen bedient werden, auch wegen des Brexits, sagte Dr. Tamaz Georgadze, Gründer und Geschäftsführer von WeltSparen, gegenüber dem Handelsblatt. Die Kaufsumme wurde nicht bekannt gegeben, zudem ging PBF Solutions nicht zu 100 Prozent an WeltSparen über, es gebe noch Mitarbeiter, die Anteile hielten

++ WeltSparen hat seit September auch Festgeldangebote für Geschäftskunden, zunächst jedoch nur für Geschäftsführer einer GmbH oder einer UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Deutschland; bei anderen Rechtsformen ist noch keine Kontoeröffnung möglich. Wie bei den Privatkunden genügen eine einmalige Registrierung und eine Identifizierung per PostIdent oder VideoIdent, um über WeltSparen bei mehreren Banken europaweit anlegen zu können. Die ersten verfügbaren Angebote kommen von Younited Credit aus Frankreich, Banco BNI Europa aus Portugal sowie Greensill Bank aus Deutschland. 0,70% für 3 Jahre ist dabei schon der höchste Zins

++ comdirect passt per 1.1.18 die ETF-Aktionskonditionen an, der Erwerb von ETFs von ComStage ist dann nicht mehr vergünstigt, weder per Einmalanlage noch per Sparplan. ComStage ist der ETF-Anbieter der Konzernmutter Commerzbank, daher überrascht es, dass er nicht mehr dabei sein wird

++ comdirect ist für Neukunden, die ab 4.10.17 das Depot eröffnen, viel interessanter geworden: Im Rahmen der Eröffnungsaktion können die Neukunden nun in den ersten zwölf Monaten für EUR 3,90 handeln, zuvor nur in den ersten sechs Monaten mit 50 Prozent auf die reguläre Ordergebühr, was in Euro ausgedrückt einen Preis von EUR 4,95 bis EUR 29,95 bedeuten konnte. Das Angebot bezieht sich weiterhin auf den inländischen und den außerbörslichen Handel (außer Eurex). Etwaige börsenplatzabhängige Entgelte oder die Aufschläge bei telefonischer oder schriftlicher Auftragserteilung werden zusätzlich berechnet. Weitere Zugaben sind die kostenlose Depotführung für drei Jahre und die Geldprämie bei Wertpapierübertrag

++ flatex erhöht/e den variablen Sollzins beim "flex-Kredit" - eine den Depotinhabern automatisch zur Verfügung gestellte Kreditlinie - von 3,90% p. a. auf 4,90% p. a. Im Neugeschäft gilt der erhöhte Zinssatz seit 27.9.17, im Bestandsgeschäft ab 1.12.17

++ 1822direkt stockte am 18.9.17 ihre Neukundenaktion um EUR 50,00 Übertragungsprämie und EUR 50,00 Schließungsprämie auf. Insgesamt sind nun drei Geldprämien in Höhe von addiert EUR 200,00 ausgeschrieben und die Rabattierung bei den Orderspesen in den ersten drei Monaten. Für die Übertragungsprämie ist Voraussetzung, bis 6.11.17 einen Wertpapierübertrag in das neu eröffnete Depot über die 1822direkt zu veranlassen, sodass Wertpapiere im Gegenwert von mindestens EUR 5.000 bis 31.12.17 eingehen. Eine Haltefrist von zwölf Monaten wird dabei auferlegt. Verbunden mit den Bedingungen der Prämie für den Wertpapierübertrag werden zusätzlich EUR 50,00 gutgeschrieben, wenn zusammen mit dem Übertrag über die 1822direkt auch beauftragt wird, das Fremdbankdepot zu schließen. Überträge von Depots, die bei 1822direkt oder der Frankfurter Sparkasse geführt werden, sind von der Prämierung ausgeschlossen

++ onvista bank erhöhte am 13.9.17 die Gebühr für das Eintragen von Namensaktien, sie beträgt nun sowohl beim "FreeBuy-Depot" als auch beim Depot mit Festpreis EUR 0,89 pauschal statt zuvor EUR 0,30 zuzüglich Fremdspesen

++ comdirect startete am 8.9.17 erneut ihre Wertpapierübertragungsaktion. Gegenüber den Bedingungen vom vergangenen Mai, in dem Monat lief sie zuletzt, sind Überträge aus Depots der mittlerweile integrierten onvista bank ausgeschlossen und eine Prämienstufe obendrauf gesetzt - EUR 1.000 Geldprämie ab EUR 250.000 Übertragungsvolumen. Dass sich comdirect mit so einer hohen Prämie um große Bestände bemüht, ist eine Reaktion auf die starke Übertragungsaktion des Wettbewerbers Consorsbank. Bei comdirect sind es jedenfalls nun vier Stufen, die erste mit EUR 100,00 Geldprämie erreicht man ab EUR 10.000 Übertragungsvolumen. Neue und bestehende Kunden können bis 15.10.17 teilnehmen, indem sie das Aktionsformular ausfüllen und einsenden. Wer in den letzten sechs Monaten kein comdirect-Kunde gewesen ist, erhält zusätzlich EUR 100,00 ab EUR 1.000 Übertragungsvolumen. Die Papiere müssen bis 15.12.17 eingehen und bis 15.5.18 im Depot oder als Gegenwert bei comdirect bleiben. Auch gegebenenfalls schon vorhandene Depotbestände dürfen im Zeitraum 8.9.17 bis 15.12.17 nicht von comdirect wegübertragen werden, dies mindert sonst das prämienberechtigte Übertragungsvolumen

++ bei comdirect können im Zeitraum 1.9.17 bis 30.11.17 einige US-Aktien am Börsenplatz Frankfurt zu einem Aktionspreis von EUR 7,90 gehandelt werden. Dies bezieht sich auf alle 30 Aktien des Dow Jones sowie mit Amazon, Facebook und Alphabet Inc. A. auf drei NASDAQ-Werte. An Kosten hinzu kommen die Handelsplatzgebühr, in diesem Fall 0,0025% vom Kurswert, aber mindestens EUR 2,50, und Maklercourtage. comdirect verbindet das mit einer Verlosung eines Reisegutscheins im Wert von EUR 7.900 und 300 Amazon Echo Dots, jeder Aktionstrade entspricht einem Los. Zum Vergleich der Orderpreis für den Auslandshandel: Er setzt sich bei comdirect aus EUR 7,90 Grundgebühr plus 0,25% vom Kurswert zusammen, mindestens EUR 12,90 und maximal EUR 62,90

++ Kunden mit Visa-Kreditkarte der Postbank können seit 20.9.17 auch mit ihrem Smartphone kontaktlos bezahlen, sofern es ein Android-Betriebssystem ab Version 4.4 hat und NFC-fähig ist. Eine entsprechende Bezahlfunktion wurde in die Banking-App für Android integriert und steht den Kunden nach einem Update der App zur Verfügung. Das Vorhandensein einer Visa-Kreditkarte der Postbank (Classic, Gold oder Platinum) prüft die App automatisch; wenn ein Kunde mehrere dieser Karten besitzt, kann er jeweils bestimmen, welche er verwenden möchte. Zahlungen ab EUR 25,00 müssen bestätigt werden – entweder mit PIN oder, wenn das Gerät dies ermöglicht, mit Fingerabdruck. Je nach Sicherheitsempfinden kann der Betrag, ab dem eine Freigabe verlangt wird, auch auf EUR 10,00 oder EUR 20,00 eingestellt werden

++ beim "Privatkredit direkt" der Postbank können Antrag und Abschluss nun vollständig online durchlaufen werden. Es ist ein papierloser Antragsprozess mit Identifizierung per VideoIdent. Die digitale Signatur und der Dokumentenupload schließen sich an: Zunächst ist ein Signaturvertrag durch Eingabe einer zuvor festgelegten PIN zu akzeptieren, der Kreditvertrag kann so durch Eingabe einer mTAN rechtsverbindlich unterschrieben werden. Alle für die Antragsprüfung notwendigen und aufsichtsrechtlich vorgeschriebenen Dokumente lassen sich per Upload übermitteln. Der Privatkredit direkt ist weiterhin für Nettodarlehensbeträge bis EUR 50.000 erhältlich. Eine niedrigere Obergrenze für digitale Kredite, wie sonst am Markt üblich, legte die Postbank nicht fest

4. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

RaboDirect wird ab 18.10.17 auf die Guthabenteile bis EUR 500.000 nur noch 0,30% (bisher 0,40%) zahlen und auf die Guthabenteile darüber 0,01% (bisher 0,05%). Entsprechend sinkt auch die Verzinsung der Sparkonten: Für "RaboSpar30" gelten dann 0,40% (bisher 0,50%) bis EUR 500.000 und darüber 0,11% (bisher 0,15%), für "RaboSpar90" 0,50% (bisher 0,60%) bzw. 0,21% (bisher 0,25%).

Zur FIMBank aus Malta ist für den 16.10.17 eine Zinsanhebung von 0,25% auf 0,75% angekündigt.

Zur Oney Bank aus Frankreich ist für den 16.10.17 eine Zinsanhebung von 0,55% auf 0,65% angekündigt.

Die Ikano Bank verringerte am 5.10.17 beim "Fleks Horten Tagesgeld" von 0,49% auf 0,34%.

Die Hanseatic Bank senkte am 4.10.17 auf 0,10% (vorher 0,15%).

Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden senkte am 2.10.17 von nominal 0,449% auf 0,349%.

Die akf bank senkte am 1.10.17 auf 0,10% (vorher 0,20%). Alle bestehenden Kunden, die bis 30.9.17 eröffnet haben, räumt die Bank die Altkondition von 0,20% p. a. noch bis zum 31.10.17 ein.

Triodos Bank verringerte am 1.10.17 auf 0,05% (vorher 0,10%) und zog die Stufe, ab der nicht mehr verzinst wird, von EUR 1.000.000 herunter auf EUR 100.000.

East West Direkt aus Luxemburg erhöhte am 21.9.17 von 0,35% auf 0,45%.

Die PSA Direktbank legte eine Aktion mit 0,15% p. a. Bonuszins auf, es geht dabei um Neueinzahlungen. Die Bedingungen sind ähnlich der von Moneyou im Juli/August, aber bei den Auszahlungen bleibt man flexibler. Zum Stichtag 18.9.17 wurde der Saldo des Tagesgeldkontos festgestellt. Bestandskunden und Neukunden, die bis zum 27.10.17 mindestens EUR 1.000 neu einzahlen, nehmen automatisch an der Aktion teil. Die Verzinsung mit dem Bonuszins beginnt daraufhin sofort, sie wird für den Zeitraum bis 15.1.18 gewährt, maximal für Guthabenteile bis EUR 100.000. Es kann in mehreren Beträgen eingezahlt werden. Abhebungen sind erlaubt, wobei bis 15.1.18 nicht gekündigt und der Mindestbetrag der Neueinzahlung von EUR 1.000 nicht unterschritten werden sollte, denn dann würde keinerlei Bonuszins gezahlt, auch nicht zeitanteilig. Zusammen mit dem Standardzins ergeben sich zurzeit 0,55% p. a. für den zusätzlich eingezahlten Betrag, der Standardzins kann sich jederzeit ändern. Interne Umbuchungen und Zinszahlungen werden nicht als Neueinzahlung berücksichtigt. Die PSA Direktbank wird den Bonuszins bis spätestens 31.1.18 gutschreiben, in einer Buchung separat vom Standardzins.

1822direkt senkte am 12.9.17 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 0,10% (vorher 0,20%).

Die FFS Bank senkte per 10.9.17 auf durchgängig 0,001%. Zuvor galten 0,30% für die Guthabenteile bis EUR 100.000 und 0,01% für die Guthabenteile darüber.

Die Deutsche Skatbank verringerte per 1.9.17 von 0,10% auf 0,01%.

5. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

(Auswahl an relevanten Änderungen)

Die pbb direkt wird am 9.10.17 die Zinssätze der Festzinsanlagen um überwiegend 0,20 Prozentpunkte verringern, zum Beispiel beim Produkt "Festgeld" bei 5 Jahren auf 1,00% (bisher 1,20%) und bei 10 Jahren auf 1,40% (bisher 1,60%).

Klarna Bank aus Schweden wird am 6.10.17 bei 12 Monaten auf 1,00% (bisher 1,05%) senken und die weiteren Zinsangebote auf 1,05% setzen, bislang galten bei 2 Jahren 1,00% und bei 4 Jahren 1,15%.

Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden erhöhte am 2.10.17 ab der 2-jährigen Laufzeit um 0,15 bis 0,25 Prozentpunkte. Es gelten bei 2 Jahren 1,15% (vorher 0,90%), bei 3 Jahren 1,30% (vorher 1,05%), bei 4 Jahren 1,45% (vorher 1,25%), bei 5 Jahren 1,55% (vorher 1,35%), bei 6 Jahren 1,55% (vorher 1,40%), bei 7 Jahren 1,60% (vorher 1,45%), bei 8 Jahren 1,65% (vorher 1,50%), bei 9 Jahren 1,70% (vorher 1,55%) und bei 10 Jahren 1,75% (vorher 1,60%).

Oney Bank aus Frankreich erhöhte am 29.9.17 bei 6 Monaten auf 0,90% (vorher 0,80%).

Die SWK-Bank senkte am 29.9.17 bei 12 Monaten auf 0,40% (vorher 0,60%) und bei 2 Jahren auf 0,50% (vorher 0,90%).

Die Eurocity Bank erhöhte am 27.9.17 bei 3 Jahren auf 1,15% (vorher 0,80%), bei 5 Jahren auf 1,35% (vorher 1,25%) und bei 6 Jahren auf 1,45% (vorher 1,35%). Vorangegangen war am 11.9.17 eine Erhöhung ab der 5-jährigen Laufzeit um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte.

BESV aus Frankreich, zuvor bei den Auslandsanlagen vorne, senkte am 26.9.17 bei 12 Monaten auf 0,80% (vorher 1,00%), bei 2 Jahren auf 1,00% (vorher 1,25%) und bei 3 Jahren auf 1,10% (vorher 1,30%).

East West Direkt aus Luxemburg senkte am 21.9.17 bei 6 Monaten auf 0,55% (vorher 0,60%), bei 12 Monaten auf 0,70% (vorher 0,85%), bei 2 Jahren auf 0,95% (vorher 1,10%), bei 3 Jahren auf 1,00% (vorher 1,15%) und bei 4 Jahren auf 1,05% (vorher 1,20%).

Addiko Bank aus Österreich verringerte am 19.9.17 bei 6 sowie 12 Monaten auf 0,73% (vorher 0,90% und 1,00%) und bei 2 bis 5 Jahren auf 0,80% (vorher 1,00%).

Die akf bank senkte am 13.9.17 um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte, nur die 12-monatige und die 10-jährige Laufzeit blieben unverändert. Es gelten beispielsweise bei 2 Jahren 0,90% (vorher 1,00%), bei 3 Jahren 1,10% (vorher 1,15%) und bei 5 Jahren 1,25% (vorher 1,30%).

Die Wyelands Bank aus Großbritannien senkte am 11.9.17 stark, für 6 Monate bietet sie nur noch 0,35% (vorher 0,75%), für 12 Monate 0,75% (vorher 1,15%) und für 2 Jahre 1,00% (vorher 1,25%).

Noch einen schönen Monat Oktober wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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