Newsletter: Direktbanken.News 12/2008

Willkommen zu den monatlichen News von modern-banking.de


Themenüberblick
1. Mercedes-Benz Bank erhöht Anlagezinsen bei Fest- und Tagesgeld
2. comdirect reduziert Tagesgeldzins für Neu- und Bestandskunden
3. Kehrtwende: norisbank reduziert und lockt beim Tagesgeld
4. Lettlands Krisenbank auf Kundenfang
5. Kaupthing-Kunden erhalten Einlagen vollständig zurück
6. Erwerb der Dresdner wird für Commerzbank günstiger
7. Der monatliche Newsticker
8. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
9. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen




1. Mercedes-Benz Bank erhöht Anlagezinsen bei Fest- und Tagesgeld
Gegensätzlich zu vielen anderen Marktteilnehmern kündigt die Mercedes-Benz Bank für mehrere Anlageprodukte Zinserhöhungen an. Ab dem 15.12.08 lautet das Angebot für 12-monatiges Festgeld auf 5,40% (bisher: 5,20%), das für 6-monatiges Festgeld auf 5,00% (bisher: 4,90%). Eine Anlage ist ab EUR 2.500 möglich. Bei den Tagesgeldkonten steigt die Verzinsung zum 1.1.09. Bei Online-Kontoführung beträgt der Guthabenzins dann 4,50% (bisher: 4,30%), bei Standard-Kontoführung 4,30% (bisher: 4,20%). Und auch das Firmen-Tagesgeld gewinnt an Attraktivität: Business-Kunden erhalten hier ab dem ersten Euro bis unter EUR 100.000 4,30% (bisher: 4,20%), für Anlagen ab EUR 100.000 werden 4,50% auf die Gesamteinlage gezahlt (bisher: 4,40%). Die Bank verbindet gute Rendite mit Sicherheit, Kundeneinlagen sind über den Bundesverband deutscher Banken e. V. geschützt.

2. comdirect reduziert Tagesgeldzins für Neu- und Bestandskunden
Bei comdirect endete die 5,00%-Aktion zum "Tagesgeld PLUS". Bei Abschluss ab 1.12.08 beträgt die feste Sonderzinsverzinsung für Neukunden jetzt 4,50%, sie gilt für die ersten sechs Monate und Anlagebeträge bis EUR 30.000. Auch für Bestandskunden änderte sich die Verzinsung zum 1.12.08. Der Standardzins wurde für Guthabenteile bis EUR 100.000 von 4,00% auf 3,75% herabgesetzt. comdirect gehört zu den Anbietern mit den meisten Tagesgeldkunden, zuletzt wurden rund 760.000 "Tagesgeld PLUS"-Konten geführt.

3. Kehrtwende: norisbank reduziert und lockt beim Tagesgeld
Die norisbank verringerte die Tagesgeldverzinsung des Top3-Zinskontos zunächst von 4,50% auf 4,10%. Die Änderung erfolgte am 6.11.08 nach dem Zinsentscheid der EZB. Nur elf Tage später wurde dann ein Aktionsangebot eingeführt. Für neue Kontoeröffnungen und neue Gelder wird ein fester Sonderzins von 4,75% p. a. geboten, der bis 31.3.09 garantiert ist. Die Anlagesumme ist pro Person und pro Konto auf maximal EUR 50.000 begrenzt. Bestandskunden können das Angebot ebenfalls nutzen, sie müssen hierzu ein zusätzliches Top3-Zinskonto eröffnen. Beträge, die EUR 50.000 überschreiten oder bereits vor dem 14.11.08 auf einem Konto der norisbank angelegt waren, werden nicht angenommen, können aber zur Standardkondition von derzeit 4,10% auf einem zweiten Top3-Zinskonto eingezahlt werden. Die Standardkondition kommt auch nach Ende der Sonderzinsvereinbarung zum Tragen, hierbei gilt bis 30.6.09 eine neue Zinsgarantie. Wobei dieser kaum noch Bedeutung beigemessen werden kann, da sie sich jetzt auf die 10 nach Bilanzsumme größten deutschen Banken mit Tagesgeldangebot bezieht, zuvor waren es 30 Vergleichsinstitute. Außerdem wird jeweils für einen 12-Monats-Zeitraum der Durchschnittszins gebildet, zuvor war es ein 3-Monats-Zeitraum.

4. Lettlands Krisenbank auf Kundenfang
Die lettische Parex Bank hob zum 28.11.08 die Festgeldzinsen für Bindungsfristen ab sechs Monaten um 1,10%! Für eine 1- bis 5-jährige Festgeldanlage stellt Parex einen Zins von 5,60% statt bisher 4,50% in Aussicht. Anleger, die unlängst die Ereignisse in dem von der Krise mit voller Wucht getroffenen Lettland und der verstaatlichten Parex Bank verfolgt haben, dürften dankend ablehnen, sich überdies kaum binden wollen. Differenziert ist die Absicherung der Einlagen zu sehen. Parex Bank stellt auf der Internetseite zwar heraus, dass man Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds ist, und betont auch gerne, dass dieser Einlagen bis zu einer Summe von 1,5 Millionen Euro absichert. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Entschädigungsleistungen werden nach dem Statut des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. nur erbracht, soweit die Guthaben nicht durch die gesetzliche Einlagensicherung des Heimatlandes abgedeckt sind. Konkret heißt das, dass für Guthabenteile bis EUR 50.000 alleine die lettische Einlagensicherung haftet. Seit dem 18. Oktober sieht das lettische Einlagensicherungsgesetz eine auf EUR 50.000 je Anleger erhöhte Entschädigungssumme vor, zuvor waren es EUR 20.000. Die Kritik an mangelnder Aufklärung über die Einlagensicherung wird zurückgewiesen. "In Beiblatt 1 zu Termineinlagenverträgen steht eine Klausel, die besagt, dass alle Einlagen von der lettischen Einlagensicherung zu tragen sind und dass erst danach der deutsche Einlagensicherungsfonds zum Einsatz kommt", erklärte Parex-Deutschland-Chefin Kalnina gegenüber dem manager-magazin.
Um eine Insolvenz zu verhindern, übernahm die lettische Regierung Anfang November einen 51-prozentigen Anteil an der Parex Bank. Den bisherigen Haupteignern, den beiden aus Russland stammenden Gründern Valery Kargin und Vladimir Krasovitsky zahlte die Regierung für die Aktien einen symbolischen Betrag von jeweils einem Lat (EUR 1,41). Weitere 34 Prozent wurden der staatlichen Hypothekenbank als Sicherheit überschrieben. Kargin and Krasovitsky hatten die Lage ihrer Bank noch Ende Oktober als gesund bezeichnet und für die ersten drei Quartale des Jahres einen Gewinn von 12 Millionen Lats ausgewiesen. Die Parex Bank ist von den Instituten ohne westliche Eigentümer die größte Bank der 2,3 Millionen Einwohner zählende Volkswirtschaft. In Deutschland ist Parex mit Tages- und Festgeldkonditionen am Markt vertreten und führt Konten für rund 7.000 Kunden.
Lettland selbst befindet sich derzeit in der schwersten Rezession aller 27 EU-Länder, die Inflation ist mit rund 15 Prozent rekordverdächtig und das Leistungsbilanzdefizit hoch. Das Bruttoinlandsprodukt ging im dritten Quartal um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Die einstige Wachstumsregion verzeichnete in den Vorjahren jeweils ein Wachstum um 10 Prozent. "Der durch Fremdfinanzierung angeheizte Boom endete schon vor Ausbruch der Finanzkrise", stellte die EU-Kommission fest, die harte Landung zeichnete sich ab. Lettland hat den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Europäische Union um Finanzhilfen gebeten. Am Montag bezifferte Finanzminister Atis Slakteris die benötigte Summe in einem Reuters-Interview auf etwa fünf Milliarden Euro, in vorherigen Aussagen taxierte der Minister die Summe auf ein bis drei Milliarden. IWF und Europäische Union erklärten sich grundsätzlich zu Hilfen bereit.

5. Kaupthing-Kunden erhalten Einlagen vollständig zurück
Aufatmen konnten die deutschen Kunden der Kaupthing Bank, nachdem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bekannt gab, dass ihre Spareinlagen vollständig zurückgezahlt werden. Die Bundesrepublik stellt dem isländischen Einlagensicherungsfonds hierzu einen Kredit in Höhe der 308 Millionen Euro zur Verfügung. Dies entspricht der Anlagesumme der etwa 30.000 deutschen Kaupthing-Kunden. Der isländische Einlagensicherungsfonds werde mit deutscher Unterstützung das Geld an die Kunden auszahlen, sagte Steinbrück im Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag". Die Auszahlung der Gelder wird einige Zeit in Anspruch nehmen. "Die Details werden derzeit geregelt, in jedem Fall müssen sich die Kunden an die isländische Einlagensicherung wenden", erklärte ein Sprecher seines Ministeriums.
Wochenlang war befürchtet worden, dass zumindest ein Teil der Gelder verloren ist. Zwar gehört Kaupthing der isländischen Einlagensicherung an. Deren Sicherungsversprechen ist generell auf 20.887 Euro je Anleger begrenzt, die finanziellen Mittel durch die enormen Belastungen der Finanzkrise jedoch nicht ausreichend. Zuletzt war spekuliert worden, dass nur Isländer entschädigt werden. Gemeinsam mit den Niederlanden und Großbritannien fand man nun eine Sonderlösung. Die Regelung konnte erst im Zuge der internationalen Finanzhilfe für Island gelingen. Der IWF gewährt einen Kredit in Höhe von 2,1 Milliarden Dollar. Auch die skandinavischen Länder Finnland, Dänemark, Norwegen und Schweden wollen mit einem Kredit in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar stützen.
In der Öffentlichkeit wurde der Einsatz von Steuergeldern zugunsten einer einzelnen Anlagergruppe bisher kaum diskutiert. Jedoch wunderte sich ausgerechnet der Sprecher der Kaupthing Bank, Jónas Sigurgeirsson, warum Deutschland darauf bestand, die Entschädigung über den isländischen Einlagensicherungsfonds abzuwickeln. Es wäre doch eine Option gewesen, stattdessen die Mittel direkt und ohne zeitliche Verzögerung an die deutschen Anleger auszuzahlen und sich das Geld anschließend von Island zurückzuholen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband wies darauf hin, dass noch offen sei, ob die Rückzahlung durch den Einlagensicherungsfonds in Euro oder in isländischen Kronen erfolgen wird. Die Rückzahlung in Kronen würde ein erhebliches Wechselkursrisiko mit sich bringen.

6. Erwerb der Dresdner wird für Commerzbank günstiger
Die Komplettübernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank erfolgt früher und zu einem deutlich niedrigeren Preis als vor knapp drei Monaten vereinbart. Mit der Beschleunigung will man in den nach wie vor unruhigen Zeiten die uneingeschränkte Handlungsfähigkeit schnellstmöglich herstellen. Der Vorstand der Commerzbank kam mit der Allianz darin überein, den 40-prozentigen Restanteil an der Dresdner Bank bereits im Januar statt Ende 2009 zu übernehmen. Und statt der ursprünglich kalkulierten 9,8 Milliarden Euro beträgt der Kaufpreis nun wohl nur noch etwas mehr als die Hälfte. Die Commerzbank beziffert das Gesamtvolumen auf 5,1 Milliarden Euro, was dann ohne Kapitalerhöhung zu schultern wäre, bekanntlich nimmt die Commerzbank den Rettungsfonds der Bundesregierung in Anspruch. Der Deal war ohnehin nur auf dem Papier 9,8 Milliarden Euro wert. Commerzbank-Aktien wurden damals mit 20,80 Euro bewertet, beendeten heute den Börsenhandel bei 6,99 Euro. Die Kursverluste an den Wertpapierbörsen hatten den Transaktionswert also auch ohne Nachverhandeln schon gedrückt. Der Restanteil wird jetzt in bar und nicht in eigenen Aktien gezahlt. Dies bedeutet für die Allianz als bisherige Dresdner-Mutter, dass sie nur mit 18,4 Prozent und nicht mit 30 Prozent an dem fusionierten Bankhaus beteiligt sein wird. Dies stärkt die Zahlungsfähigkeit der Allianz. Verschiedene Gremien, wie beide Aufsichtsräte, müssen die Beschlüsse noch absegnen.

7. Der monatliche Newsticker
++ comdirect verlängerte die Startguthaben-Aktion für das Girokonto um einen Monat, bei Kontoeröffnungen bis zum 31.1.09 erhält man eine Gutschrift von EUR 75,00. Und der Dispozins wurde zum 1.12.08 auf 9,90% (vorher: 10,90%) gesenkt ++ bei der GLS Bank kamen zwei neue Girokonto-Modelle hinzu. Das kostenlose "Starterkonto" wird für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren angeboten. Beim Starterkonto kann die Kontoführung nur auf Guthabenbasis erfolgen und für die Eröffnung ist eine Einverständniserklärung der Eltern bzw. der Erziehungsberechtigten notwendig. Das Konto wird ausschließlich online geführt. Außerdem unterscheidet das Produktangebot für Geschäftskunden nun zwischen gewöhnlichem "Geschäftskonto" und einem Girokonto für gemeinnützige Organisationen, dem "gGeschäftskonto". Beim Geschäftskonto beträgt die Kontoführungsgebühr EUR 5,00 pro Monat, beim gGeschäftskonto hingegen - wie bei dem bisherigen Angebot der GLS Bank - nur EUR 2,00. Online-Überweisung und die Online-Einrichtung von Daueraufträgen wurden bei Ersterem nun mit EUR 0,15 je Auftrag kostenpflichtig ++ die Skatbank senkte am 17.11.08 nochmals die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto ++ beim Brokerage der Citibank ist es nun möglich, Exchange Traded Funds (ETFs) börslich zu handeln. Zuvor wurde dies über Jahre blockiert, um die Provisionen aus den gemanagten Investmentfonds nicht zu gefährden. Außer den ETFs können bei der Citibank keine weiteren Investmentfonds über die Börse gehandelt werden ++ der Depotpreis bei Cortal Consors entfällt ab 1.1.09 zusätzlich zu den bisherigen Freistellungsmöglichkeiten auch bei einem ununterbrochenen Depotbestand von EUR 50.000 im Quartal ++ wer sich bei der DAB bank für ein Zweitdepot entscheidet, muss ab 1.1.09 für dieses und jedes weitere Depot EUR 1,95 Depotpreis im Monat zahlen. Das Erstdepot wird kostenfrei geführt ++

8. Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die GLS-Bank schmälerte die Verzinsung am 12.11.08, abhängig von der Guthabenhöhe werden 2,50% bis 3,40% gezahlt (vorher: 2,70% bis 3,70%). 1822direkt straffte beim "CashAll" die Bonusverzinsung in Höhe und Dauer. Für Kontoeröffnungen ab dem 15.11.08 beträgt der Bonuszins 1,00% p. a. für Anlagebeträge bis EUR 30.000, befristet bis zum 28.2.09. Der variable Basiszins lautet für Beträge bis EUR 500.000 unverändert auf 3,50%. Beide Zinsbestandteile gelten nur für neue Gelder. Die Kontoeröffnung ist nur in Verbindung mit dem Girokonto "GiroAll" oder der Festzinsanlage "Anlagekonto PLUS" möglich. Steyler Bank senkte Anfang und Mitte November jeweils um 0,25%, die Zinstreppe beim Missions-Tagesgeld reicht nun von 1,00% bis 2,75%. Augsburger Aktienbank nahm Zinssenkungen bei Tagesgeld und Service-Konto am 17.11.08 vor, auf dem Tagesgeld werden Anlagebeträge beispielsweise bis EUR 500.000 mit 2,75% verzinst (vorher: 3,00%). norisbank reduzierte für bestehende Gelder, lockt neue Gelder (siehe Themenpunkt 3). Skatbank lässt die Tagesgeldverzinsung stürzen, reduzierte zum zweiten Mal im November um einen halben Prozentpunkt. Der Standardzins beträgt seit dem 17.11.08 nun 3,25%. Bei erstmaliger Kontoeröffnung eines Skatbank-Tagesgeldkontos kommt für Guthabenteile bis EUR 5.000 bis zum Ende des sechsten Kalendermonats nach Kontoeröffnung ein variabler Sonderzins von derzeit 4,25% statt zuvor 4,75% zur Anwendung (1,00% Zinsaufschlag gegenüber der Standardkondition). Im Gegensatz zum Standard-CashAss-Tagesgeldkonto wird Guthaben hier auch unter EUR 5.000 verzinst. Das HochZinskonto der SEB ist seit 20.11.08 niedrigverzinst. Den Sonderzins für neue Gelder liegt nun bei 2,90% statt 3,75%, er gilt bis 31.3.09. Die Standardkonditionen wurden je nach Einlagenhöhe um bis zu einen Prozentpunkt angepasst, bei einem Guthaben zwischen EUR 10.000 und EUR 24.999 erhält man beispielsweise 2,00% statt zuvor 3,00%. Sparda-Bank Münster bietet seit 21.11.08 einen Tagesgeldzins von 3,60% (vorher: 3,80%). Die Saarbrücker Bank 1 Saar direkt senkte am 24.11.08 von 3,75% auf 3,25%. dresdner bank direct24 senkte zum 27.11.08 von 4,00% auf 3,50%. Advanzia Bank zeigt sich weiter wechselhaft, benennt den zuvor allgemeingültigen Zinssatz von nominal 5,841% wieder als Neukundenzins. Er gilt für Kontoeröffnungen ab 29.11.08 und wird gerade mal bis Ende Dezember gewährt. Für Bestandskunden wurde die Verzinsung zum 29.11.08 von nominal 5,841% auf 5,271% gesenkt.
Bei comdirect lief die 5,00%-Aktion zum "Tagesgeld PLUS" aus und die Verzinsung für Bestandskunden änderte sich (siehe Themenpunkt 2). Auch bei der netbank endete das Neukundenangebot zum 30.11.08. Die 5,10%-Aktion wurde nicht durch eine weitere Aktion abgelöst, sondern durch das Standardangebot mit derzeit 4,00%. Die Mercedes-Benz Bank kündigte Zinserhöhungen an (siehe Themenpunkt 1).
zum Vergleich

9. Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
DKB nahm beim Festzins-Produkt die jährliche Rendite am 6.11.08 zurück, bei 12-monatiger Laufzeit auf 4,68% (vorher: 5,15%), Laufzeiten von 2 bis 5 Jahre haben mittlerweile die "3" vor dem Komma. Bei dem Termingeld-Produkt wurde die Kondition von 5,15% bei 12-monatiger Laufzeit noch bis 17.11.08 gehalten, dann sank sie auf 4,50%. comdirect stellte das Aktionsangebot mit 5,30% für 12 Monate nach dem Zinsentscheid der EZB offline. Debeka kürzte am 11.11.08 bei allen Laufzeiten um 0,40% bis 0,58%, die 10-jährige Laufzeit traf es am meisten, der Zins liegt hier bei 4,62% (vorher: 5,20%). Bei Bausparkasse Mainz verringerten sich am 13.11.08 die Prozente. Für 12 Monate sind es jetzt 5,00% (vorher: 5,15%), bei 2 Jahren 5,05% (vorher: 5,15%) und bei 3 Jahren 5,10% (vorher: 5,15%). Akbank gab die Spitzenposition bei den Festzinsanlagen ab, zum 14.11.08 wurde das Zinsangebot bei den kurzen Anlagelaufzeiten reduziert. Für 6 Monate liegt der neue Zins bei 5,40% (vorher: 5,60%), für 9 Monate bei 5,50% (vorher: 5,70%) und für 12 Monate bei 5,60% (vorher: 5,80%). Mit den vorherigen 5,80% bei der 12-monatigen Laufzeit stellte die Akbank über mehrere Wochen die beste Kondition bei den Festzinsanlagen. VON ESSEN Bank reduzierte am 17.11.08 zwar bei den Laufzeiten 6, 9 und 12 Monaten, bietet nun aber bei der 2-jährigen Laufzeit mit 5,35% (vorher: 5,00%) mehr als zuvor. Bei Tchibo sind seit 18.11.08 bei 12-monatiger Laufzeit nur noch 3,60% (vorher: 5,25%) möglich. ING-DiBa reduzierte die Anlagezinsen im November in mehreren Schritten, kündigte diese jeweils an. Zuletzt wurden die Konditionen am 20.11.08 gesenkt und gleichzeitig angekündigt, dass sie ab 5.12.08 noch tiefer liegen werden. Auch 1822direkt führte im November ihre Politik der Zinssenkung in vielen kleinen Schritten fort. Die bestmögliche Zinskondition ist mittlerweile bei 3,75% angekommen. Bei Anlagelaufzeiten, die länger als 12 Monate sind, werden nur noch 3,00% bis 3,30% erreicht. Die Deutsche Bank nahm ihr Aktionsangebot mit Zins von 5,25% vom Markt, bietet jetzt 4,50% für neue Gelder bei 12 Monaten Laufzeit. dresdner bank direct24 löste sich zum 27.11.08 von ihrem 5,25%-Angebot bei der 12-monatigen Laufzeit, stattdessen werden 4,00% für 2 und 3 Jahre sowie 4,70% für 4 Jahre angeboten. Bei SEB fiel das 5,25%-Aktionsangebot am 28.11.08, die neue Kondition für 12 Monate Anlagedauer lautet hier auf 4,10%.
Bei Volkswagen Bank direct endete die Zeit der hohen Zinsen am 1.12.08. Der "Plus Sparbrief" sichert nun maximal einen Festzins von 5,00% (bei Laufzeit von 12 Monaten), für eine Bindung von 4 Jahren werden statt 5,35% nur noch 4,50% gezahlt. Mercedes-Benz Bank kündigte eine Zinserhöhung zum 15.12.08 an (siehe Themenpunkt 1).
zum Vergleich

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