Hausanschrift
Niederlassung Berlin
Karl-Liebknecht-Straße 5
D-10178 Berlin
Kontakt
Telefon: 030/2804280
E-Mail: kundenservice@bankofscotland.de
Internet: hier
weitere Daten
Bankleitzahl: 502 205 00
Gruppe/Gesellschafter: Lloyds Banking Group, Großbritannien
Gründungsjahr: 2008
Banktyp: Direktbank
Einlagensicherung: Ist der gesetzlichen Einlagensicherung in Großbritannien angeschlossen. Für jeden Privatkunden sind Einlagen auf Bankkonten bis zu einem Gegenwert von insgesamt 50.000 britischen Pfund zu 100% abgesichert. Bei einem Wechselkurs von GBP 0,8937/EUR 1,00 (Stand: 30.3.10) sind dies EUR 55.947.
Die Bank of Scotland wurde 1695 vom schottischen Parlament gegründet. Sie erhielt bei der Gründung ein auf 21 Jahre befristetes Monopol für Bankgeschäfte in Schottland und war die erste europäische Bank, die Banknoten ausgab, welche bei Bedarf in Münzen eingetauscht werden konnten. Im Jahre 1727 bekam das Bankhaus Konkurrenz von der durch königliches Statut konstituierte Royal Bank of Scotland. Die Banken lieferten sich über Jahre einen heftigen Wettstreit, welchen aber keine für sich entscheiden konnte. Bereits 1959 widmete man sich den neuen Technologien und installierte ein System für zentrale Datenverarbeitung. Ab 1983 ermöglichte die Bank ihren Kunden durch die Einführung des Homebankings Bankgeschäfte per Telefon zu erledigen, indem sie sich über einen Zentralcomputer in ihre Konten einwählen und Bewegungen am Fernsehbildschirm abrufen konnten. Seit 1995 ist die Bank of Scotland im Internet präsent. Bis heute besitzt sie das Privileg der Banknotenausgabe in Abstimmung mit der Bank of England.
2001 fusionierte man mit Halifax zur HBOS-Gruppe. Im Zuge der Finanzkrise formierten sich HBOS und Lloyds TSB zur Lloyds Banking Group, die Bank of Scotland ist eine der Marken dieser überaus großen Bankengruppe. Mehrere britische Banken wurden im Oktober 2008 teilverstaatlicht, an der Lloyds Banking Group hält der Staat derzeit 43,4 Prozent der Anteile. Das Halbjahresergebnis lag 2009 tief in den roten Zahlen, das Minus summierte sich auf vier Milliarden britische Pfund. Grund waren Abschreibungen in Höhe von 13,4 Milliarden Pfund, davon stammten 80 Prozent von der HBOS-Seite. Dennoch hat das Unternehmen weniger schlecht abgeschnitten als erwartet, laut Lloyds entwickele sich das Kerngeschäft robust und in den kommenden Monaten sei mit deutlich geringeren Abschreibungen zu rechnen.
Den Grundstein für ihr deutsches Privatkundengeschäft legte die Bank of Scotland im Juli 2008 mit einer Niederlassung in Berlin. Es werden beständig gute Tagesgeldzinsen ohne Nebenbedingungen geboten und seit September 2009 auch Festgeld.