Information zur
Commerzbank AG

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Hausanschrift
Kaiserplatz
D-60311 Frankfurt am Main

Kontakt
Telefon: 01803/171716
E-Mail: info@commerzbank.com
Internet: hier

weitere Daten
Bankleitzahl: unterschiedlich
Gruppe/Gesellschafter: 25,00% Bundesrepublik Deutschland, 9,48% Allianz SE, 4,97% Assicurazioni Generali S.p.A, 0,79% eigene Anteile und 59,76% Streubesitz
Gründungsjahr: 1870
Banktyp: Filialbank mit Online-Produkten
Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Privatkunde und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen je Privatkunde bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Commerzbank AG sind dies konkret EUR 3.884.063.000 je Privatkunde (Stand: 6.4.09). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter www.bdb.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2015 auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2020 auf 15 Prozent und zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Commerzbank mit Sitz in Frankfurt am Main hat im September 2008 den Wettbewerber Dresdner Bank erworben. Der geschäftliche Schwerpunkt der neuen Commerzbank liegt vor allem in Deutschland. Sie verfügt nun über das dichteste Filialnetz aller deutschen Privatbanken und ein starkes Privatkundengeschäft.

Die Übernahme des ehemaligen Konkurrenten belastete die Commerbank und zwang diese Gelder aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds Soffin in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der daraus resultierenden Beteiligung des Bundes zu 25% plus einer Aktie muss sie strenge Auflagen erfüllen. Die EU-Kommission in Brüssel billigte die Staatsbeteiligung, verlangt aber, dass Deutschlands zweitgrößte Bank wieder auf Normalmaß schrumpft. Die Commerzbank muss ihre Bilanzsumme bis 2014 um fast die Hälfte auf 600 Milliarden Euro verringern. Um dies zu erreichen, muss sie sich von einigen Tochtergesellschaften trennen. Im Juli 2009 wurden bereits das Schweiz-Geschäft der Commerzbank sowie das Bankhaus Reuschel veräußert. Auf der Verkaufsliste stehen insbesondere noch der Immobilienfinanzierer Eurohypo und die Allianz Dresdner Bauspar. An der Direktbank-Tochter comdirect will man festhalten. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, wurde der Commerzbank außerdem untersagt, Konditionen zu bieten, mit denen eine Preisführerschaft erreicht werden könnte.

Gegründet wurde die Bank 1870 als Commerz- und Diskonto-Bank in Hamburg. Im Jahr 1900 erfolgte der Umzug nach Berlin. Hier reifte sie zur Großbank. Seit 1940 firmiert das Kreditinstitut unter dem bis heute erhaltenden Namen Commerzbank AG.