Information zu
Moneyou

  • Hausanschrift
  • ABN AMRO Bank N. V.
  • Frankfurt Branch
  • Ulmenstraße 23-25
  • D-60325 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/90732323
  • E-Mail: kundenservice@moneyou.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: FTSBDEFAMYO
  • Gruppe/Gesellschafter: ABN AMRO Bank N. V., Amsterdam
  • Gründungsjahr: 2011
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Ist dem Einlagensicherungssystem der Niederländischen Zentralbank (gesetzliche Einlagensicherung der Niederlande) angeschlossen. Je Einleger und Kreditinstitut sind hierüber Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

Moneyou ist eine Marke der ABN AMRO Bank N. V., Amsterdam. In den Niederlanden ist Moneyou seit 2001 aktiv, hat dort eine breite Produktpalette, die auch Ratenkredite und Baudarlehen umfasst. Das Geschäft in Deutschland wird über die Zweigniederlassung in Frankfurt geführt, hier werden seit Juli 2011 Tagesgeld und Festzinsanlage angeboten und seit April 2016 eine bewusst schmal gehaltene Auswahl an Fondsanlagen. In Belgien ist Moneyou seit September 2012 vertreten. Und seit September 2014 wird auch der österreichische Markt bedient, allerdings nahm man dort nicht den Aufwand einer Niederlassung im Land auf sich, sondern macht die Zinsangebote von der Zentrale in Amsterdam aus.

Moneyou wickelt nahezu alle Vorgänge papierlos ab. Der Kunde ist unmittelbar nach dem Antrag in der Lage sich einzuloggen. Er erfährt dort seine Kontonummer und kann auf Wunsch bereits einzahlen, obwohl das gesetzlich vorgeschriebene PostIdent-Verfahren zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführt ist. Dieses holt Moneyou entgegen der üblichen Praxis nachträglich ein. Der Kunde muss innerhalb von 60 Tagen nach dem erstmaligen Einloggen den PostIdent-Coupon ausdrucken und sich in einer Postfiliale legitimieren. Ohne Legitimation ist das Konto für Auszahlungen gesperrt. Wird das PostIdent nicht eingereicht, kommt der Vertrag nicht zustande. Die geleistete Einzahlung wird dann auf das Referenzkonto zurückgebucht und die Bank keine Zinsen zahlen. Eröffnungsunterlagen mit eigenhändigen Unterschriften sind nicht zu übermitteln. Der Kontoinhaber verzichtet auf den postalischen Versand aller Dokumente und Nachrichten. Auch für die jährliche Steuerbescheinigung sieht die Bank vor, diese zu Beginn eines Jahres in das Online-Postfach zu stellen. Trotz dieser Ausrichtung steht der Kundenservice der Bank auch telefonisch zur Verfügung.

Im Oktober 2007 wurde der Bankenbrocken ABN AMRO von einem Konsortium aus Royal Bank of Scotland, Banco Santander und Fortis übernommen. Diese teilten sich die Aktivitäten hauptsächlich nach geografischen Gesichtspunkten untereinander auf. Im Juni 2010 schuf der niederländische Staat aus Unternehmenseinheiten, die während der Finanzkrise in seinen Besitz übergegangen sind, ein neues Institut, die heutige ABN AMRO Bank N. V. Sie besteht aus den Teilen der ABN AMRO, die Fortis übernommen hat, und den niederländischen sowie Teilen der internationalen Bankaktivitäten von Fortis selbst. Ziel ist es, neben ING und Rabobank ein drittes großes Bankinstitut der Niederlande aufzubauen und später an die Börse zu bringen.