Hausanschrift
Max-Brauer-Allee 62-64
D-22765 Hamburg
Kontakt
Telefon: 01805/638226
E-Mail: info@netbank.de
Internet: hier
weitere Daten
Bankleitzahl: 200 905 00
Gruppe/Gesellschafter: 74,99% Landesbank Berlin AG, 25,01% Sparda-Banken Baden-Württemberg, Hamburg, Nürnberg, Südwest und West
Gründungsjahr: 1999
Banktyp: Direktbank
Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Privatkunde und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen je Privatkunde bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der netbank AG sind dies konkret EUR 9.825.000 je Privatkunde (Stand: 6.4.09). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter www.bdb.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2015 auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2020 auf 15 Prozent und zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.
Als die netbank, von Sparda-Banken gegründet 1999 an den Start ging, war sie die erste reine Internet-Bank in Europa mit Vollbanklizenz. Im Unterschied zu anderen Direktbanken, die für die Kundenkontakte auch Call-Center und Beratungszentren nutzen, war die Bank bis Frühjahr 2007 praktisch ausschließlich online zugänglich. Das Geschäftsmodell basiert auf digitalisierten Prozessen und einer hohen Outsourcing-Quote. Man kommt mit knapp 30 Leuten Personal aus und bietet trotzdem ein umfangreiches Bankangebot. Die Sparda-Bank Hamburg betreibt als Outsourcer für die netbank das Back-Office im Einlage- und Dienstleistungsbereich. Bei Fonds-Shop und Baufinanzierungen sind Partnerunternehmen Produktgeber, sodass hierfür kein kostenintensiver Verwaltungsapparat unterhalten werden muss. Generell möchte man genauso schnell und flexibel sein, wie das Internet selbst. Bei Onlinegeschäften gibt die Bank eine "No-Risk"-Garantie. Das Unternehmen muss bei Transaktionen über dieses Medium die Ordnungsmäßigkeit beweisen. Als eine der ersten Banken führte man barrierefreies Internet-Banking ein, welches blinden oder sehbehinderten Menschen ermöglicht ihre Bankgeschäfte von ihrem Rechner aus selbstständig zu tätigen.
Die Landesbank Berlin erwarb im Mai 2007 eine strategische Beteiligung in Höhe von 75 Prozent minus eine Aktie an der netbank. Die Landesbank Berlin selbst gehört nach dem Anteilsverkauf durch das Land Berlin im Juni 2007 mehrheitlich zum Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Dieser verfügt mit der netbank nun über die eigene Direktbank, zu der sich die Sparkassen in den letzten Jahren nie gemeinsam entschließen konnten. Die verbleibenden Anteile an der netbank halten die Sparda-Banken Baden-Württemberg, Hamburg, Nürnberg, Südwest und West.
Aufgrund des starken Konditionswettbewerbs unter den Banken plant die netbank, ihre bereits umfangreiche Produktpalette vorerst nicht weiter auszubauen, vielmehr sollen bestehende Kundenverbindungen intensiviert werden, indem Kundentreue belohnt wird.