Information zur
ViTrade AG

Screenshot der Anbieterseite

Hausanschrift
E.-C.-Baumann-Straße 8a
D-95326 Kulmbach

Kontakt
Telefon: 0800/3332001
E-Mail: interessenten@vitrade.de
Internet: hier

weitere Daten
Bankleitzahl: Bankverbindung über biw Bank für Investments und Wertpapiere AG
Gruppe/Gesellschafter: biw Bank für Investments und Wertpapiere AG
Gründungsjahr: 1999 als "E*TRADE Germany", 2010 Namensänderung in "ViTrade AG"
Banktyp: Online-Broker
Einlagensicherung: Die biw Bank für Investments und Wertpapiere AG ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
Über die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland sind je Privatkunde und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen für je Privatkunde bis 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der biw Bank für Investments und Wertpapiere AG sind dies konkret EUR 3.193.000 je Privatkunde (Stand: 4.3.10). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter www.bdb.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2015 auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2020 auf 15 Prozent und zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

"ViTrade" soll eigentlich für "VIP-Trade" stehen. Da vip-trade.de und viptrade.de als Webadressen aber bereits vergeben waren, wählte man die kürzere Form. ViTrade ging aus E*TRADE Germany hervor. Im Dezember 2009 erwarb die im nordrhein-westfälischen Willich ansässige biw Bank für Investments und Wertpapiere AG diese Einheit des angeschlagenen, amerikanischen Brokers. Die biw Bank war ohnehin von Anfang an für die Kontoführung und die Abwicklung der Transaktionen zuständig. Sie ist eine sogenannte White-Label-Bank, die Back-Office-Tätigkeiten ausführt. E*TRADE Germany konnte so als Wertpapierhändler auftreten, ohne selbst den rechtlichen Bankenstatus zu haben. Auch bei ViTrade kümmert sich die biw Bank um Kontoführung und Abwicklung der Transaktionen, nicht aber um die Endkundenbeziehungen. Sie beauftragte damit ihren langjährigen Mandanten flatex. Diese Konstellation sieht flatex als Chance alle Brokerage-Bereiche abzudecken und so auch die anspruchsvollen, aktiven Trader im Kundenstamm von ViTrade anzusprechen.

Mit der Neuausrichtung fokussierte sich ViTrade ausschließlich auf sehr aktive Kunden. Diese sollen monatlich im Schnitt mehr als 20 Trades abwickeln und eine Ersteinlage von EUR 10.000 für das Verrechnungskonto mitbringen. Konten, bei denen von vornherein feststeht, dass diese Zielvorgaben nicht annähernd erfüllt werden, will man nicht mehr eröffnen. Mit dem mehrwährungsfähigen Depotkonto ist neben dem Handel an deutschen Börsenplätzen auch der Handel an amerikanischen Börsen möglich. In Sachen transatlantischem Handel ist ViTrade einer der preiswertesten Anbieter. Weiteres Schmankerl: Auch Privatanleger können intraday "short gehen", also Aktien verkaufen, die sie gar nicht besitzen. Neben der Ordermöglichkeit über die Internetseite werden kostenpflichtig mehrere Softwareprodukte angeboten, die auf die Bedürfnisse spezieller Kundengruppen zugeschnitten sind und sich im Leistungsumfang unterscheiden.