Direktbanken und Online-Broker im Vergleich

Währungskonto: Fragen und Antworten

Wir helfen Ihnen weiter. Unsere FAQs gibt es zu den Themen Direktbank, Girokonto, Tagesgeld, Festzinsanlage, Sparplan, Brokerage, Währungskonto, Kreditkarte, Rahmenkredit, Ratenkredit und Baudarlehen. Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Ratenkredit. Falls Ihre Frage nicht beantwortet wurde, wenden Sie sich bitte per E-Mail an uns.



Was ist ein Währungskonto?
Wann bietet sich ein Währungskonto an?
Worin liegen die Risiken einer Fremdwährungsanlage?
Was sollte man bei der Verzinsung beachten?
Welche Punkte sind besonders wichtig, wenn man Währungskonten vergleicht?
Welche Kosten fallen bei Währungskonten an?
Ist Zahlungsverkehr über Währungskonten möglich?
Ist eine Mindesteinlage erforderlich?
Was versteht man unter Konvertierung?
Was versteht man unter Devisenkursen?
Wie bilden sich Wechselkurse?
Wieso sind viele Währungskonten an Wertpapierdepots gekoppelt?
Welche Währungen fallen unter die gesetzliche Einlagensicherung?
Wie ist die Steuerbelastung bei Währungskonten?

Was ist ein Währungskonto?
Unter einem Währungskonto versteht man ein Anlagekonto, das in einer Fremdwährung geführt wird. Das Kontoguthaben ist täglich verfügbar.

Wann bietet sich ein Währungskonto an?
Ein Währungskonto bietet sich für Anleger an, die Geld in Fremdwährung anlegen und hierfür Zinsen erhalten möchten, z. B. damit das Vermögen nicht ausschließlich von der Wertentwicklung des Euros abhängig ist. Des Weiteren kann die Anlage auf Währungskonten sinnvoll sein, wenn man erwartet, dass eine bestimmte Währung gegenüber dem Euro an Wert gewinnt oder man von einem höheren Zinsniveau eines Landes profitieren möchte. Die Wechselkursschwankungen sollte man bei einer Fremdwährungsanlage jedoch immer im Auge behalten.

Worin liegen die Risiken einer Fremdwährungsanlage?
Die Risiken eines Währungskontos liegen in den Wechselkursschwankungen und der Inflation bzw. der konjunkturellen Entwicklung eines Landes. Aufgrund der Inflation büßt der Euro so jährlich rund 3,00% an Kaufwert ein. Bei Fremdwährungen kann dieser Preisverfall noch deutlich höher sein. Pauschaliert lässt sich ableiten: je höher der Zinssatz desto höher das Risiko.

Was sollte man bei der Verzinsung beachten?
Wenn das Zinsniveau eines Landes hoch ist, weist dies häufig auf eine schwache Währung und eine höhere Inflation hin. Eine Anlage in einer solchen Währung birgt dann ein höheres Risiko, das den Zinsvorteil mehr als zunichte machen kann.

Welche Punkte sind besonders wichtig, wenn man Währungskonten vergleicht?
Entscheidend ist, dass man basierend auf fundierten Informationen in die richtige Währung investiert. Über den Vergleich erfahren Sie, welche Direktbank bzw. welcher Online-Broker für die gewählte Währung ein Fremdwährungskonto bereithält. Einige Konten werden nur in Verbindung mit einem Wertpapierdepot angeboten, für das zusätzliche Kosten anfallen können. Kosten entstehen insbesondere auch durch die Konvertierung, also den Währungswechsel in Fremdwährung und umgekehrt. Somit ist dieser Punkt ein wichtiges Kriterium für den Anbietervergleich. Überlegen Sie auch, ob Sie Fremdwährungsschecks auf dem Konto gutschreiben lassen möchten oder sonstigen Zahlungsverkehr in Fremdwährung ausüben möchten, denn dies ist nur bei wenigen der Konten möglich.

Welche Kosten fallen bei Währungskonten an?
Neben den Gebühren für die Kontoführung fallen insbesondere die Kosten für die Konvertierung, also den Währungswechsel in Fremdwährung und umgekehrt an. Einige Kreditinstitute verlangen hier einen bestimmten Prozentsatz auf den Devisengeld- bzw. Devisenbriefkurs, andere verlangen eine Pauschale pro Auftrag und bei manchen ist dies kostenfrei. Sofern Zahlungsverkehr in Fremdwährung (z. B. Überweisungen ins Ausland oder Scheckeinreichungen) über das Konto abgewickelt wird, fallen hierfür bankübliche Spesen an.

Ist Zahlungsverkehr über Währungskonten möglich?
In der Regel werden Währungskonten als reine Anlagekonten angeboten. Einige Anbieter ermöglichen aber auch Ein- und Auszahlungen mittels Scheck oder Überweisung. Hierbei ist zu beachten, dass für diesen Service bankübliche Gebühren erhoben werden.

Ist eine Mindesteinlage erforderlich?
Bei manchen Anbietern wird eine Mindesteinlage bei der Kontoeröffnung vorausgesetzt. Der Mindesteinlagebetrag muss auch danach stets auf dem Konto verbleiben, wenn das Konto weitergeführt werden soll. Er kann in Fremdwährung oder in Euro vorgegeben werden.

Was versteht man unter Konvertierung?
Unter Konvertierung versteht man den Währungswechsel in Fremdwährung oder umgekehrt. Der Wechsel erfolgt zum Devisengeld- bzw. Devisenbriefkurs. Die Differenz zwischen beiden Kursen wird Spread genannt. Der Spread bei den einzelnen Währungen ist unterschiedlich, und wesentlich geringer als bei Sortenkursen (ausländisches Bargeld).

Was versteht man unter Devisenkursen?
Devisen sind ausländische, unbare Zahlungsmittel, die sich im Besitz von Inländern befinden. Der Devisengeldkurs ist der Kaufpreis in inländischer Währung, der für eine Einheit einer Fremdwährung zu zahlen ist. Der Devisenbriefkurs ist der Verkaufspreis in inländischer Währung, den man für eine Einheit einer Fremdwährung erhält.

Wie bilden sich Wechselkurse?
Das Wertverhältnis zweier Währungen ändert sich fortlaufend. Aus Angebot und Nachfrage der jeweiligen Währung wird der Wechselkurs gebildet.

Wieso sind viele Währungskonten an Wertpapierdepots gekoppelt?
Mehrere Währungskonten im Vergleich werden von Online-Brokern angeboten, die diese hautsächlich für Kunden anbieten, die regelmäßig an Auslandsbörsen handeln und dabei Konvertierungskosten vermeiden möchten. Meistens wird von Online-Brokern ein Wertpapierdepot für die Führung eines Währungskontos vorausgesetzt. Dadurch können zusätzlich Depotkosten anfallen. In unserem Vergleich wird angegeben, ob das Währungskonto an ein Wertpapierdepot gebunden ist und ob die Depotführung kostenlos ist bzw. in welcher Höhe Gebühren anfallen.

Welche Währungen fallen unter die gesetzliche Einlagensicherung?
Lediglich Einlagen in Euro und der EU-Mitgliedsstaaten fallen unter die gesetzliche Einlagensicherung.

Wie ist die Steuerbelastung bei Währungskonten?
Seit 1.1.2009 gilt für Kursgewinne und Zinserträge einheitlich die Abgeltungssteuer. Die Steuerbelastung beträgt somit 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Kapitalerträge können im Rahmen des Sparer-Pauschbetrages von der Besteuerung freigestellt werden.


Über den Link "INFORMATION" gelangen Sie wieder zur Einstiegsseite im Bereich Währungskonto.