Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB BankDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatexING-DiBa AGmaxblueMERKUR BANK KGaAnetbankNIBC Directonvista bank PostbankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AGViTradeVolkswagen Financial ServicesWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

23.02.2018 | brokerport: Zu viel Fintech und zu wenig Bank
Nach 3 Jahren Erfahrung bleibt mein Fazit: Fintech lieber nicht. Das Gebührenmodell ist seltsam: Falls 6 Monate kein Trade, dann EUR 23,80 Euro Strafgebühr. Guthaben wird jedoch stets mit Negativzins abgerechnet (-0,40%), ein Wertpapierkredit hingegen mit teuren 6,99% (Stand: Februar 2018). Dividendenzahlungen von ausländischen Aktien werden mit Gebühr belegt. Fast ohne Funktion in den 3 Jahren blieb der Service. Die Hotline-Mitarbeiter konnten fast nie telefonisch Auskunft geben, deshalb wird ein Rückruf für den gleichen Tag versprochen. Dieser erfolgte jedoch nie. Wer jetzt eine E-Mail zur Erinnerung schreibt, erhält ebenso keine Antwort. Nach zusätzlicher E-Mail-Erinnerung meinerseits nach 4 Wochen erfolgte eine Antwort, die erneut keine Auskunft zum Sachverhalt beinhaltet. Kein Service (durch Hotline und E-Mail) wäre also besser. Es erspart einem die Frustration. Leider beging/begeht brokerport zusätzlich immer wieder Fehler, weshalb ich den Kundenservice ja doch beauftragen muss. Z. B. wurden fehlerhaft 12,49 Euro zu meinen Lasten berechnet. Nach Anruf und mehreren E-Mail-Beschwerden erfolgte die versprochene Gutschrift auch nach einem Monat nicht. An Veränderung glaube ich nach den 3 Jahren nun nicht mehr. Auch nicht an zukünftige Versprechungen. Schade für brokerport von der FinTech Group Bank.
P. Seidel

01.08.2017 | brokerport: Günstig und nicht schlecht
Ich bin Vieltrader, komme auf zwei Transaktionen pro Woche, so um die hundert im Jahr bei einem Umsatz von knapp unter 200.000 Euro. Das heißt, im Durchschnitt macht ein Deal bei mir weniger als 2.000 Euro aus. Da muss man die Gebühren schon unter Kontrolle haben. Somit kommen nicht viele Online-Broker infrage und brokerport hat dazu ein vernünftiges Online-Brokerage. Allein das Konto immer nahe 0 Euro zu halten, erfordert Arbeit, für Schulden und Guthaben sind Zinsen fällig. Deswegen habe ich mir einen Lombardkredit einräumen lassen, kann also handeln ohne Deckung und gleiche aus, wenn meine Limits zogen und die Wertstellung erfolgt ist. Guthaben aus Verkäufen muss ich manuell abziehen, soweit nicht direkt wieder angelegt, um die Strafzinsen zu vermeiden. Durch meine Verhaltensänderung werde ich bei ein paar wenigen Euro Straf- und Überziehungszinsen pro Jahr bleiben. Trotzdem ist es eine lästige Angelegenheit. Bei Neuemissionen bleibt man bei brokerport in der Regel außen vor. Schade, früher habe ich einige gute Deals damit gemacht. Die Hotline hat Ahnung, keine Frage.
F. B.

13.04.2017 | brokerport: Preiswert mit Tücken
Ich handele viel, aber nichts Exotisches. Fünfstellige Transaktionen sind die Regel. Das Ganze bei einem hohen Depotvolumen. Da ist für mich ein gebührenfreies Depot wichtig. Sonst kommen ganz schnell dreistellige Kosten auf mich zu. Und bei mindestens 50 größeren Trades im Jahr habe ich mir einen Anbieter mit einer Flatfee ausgesucht. Gelandet bin ich bei brokerport. Die Kontoeröffnung war unkompliziert und schnell. Internetauftritt und Informationsmöglickeiten sind für meine Belange ausreichend. Die Hotline ist gut erreichbar. Allerdings gibt es ja neuerdings Strafzinsen. Bei 10.000 Euro Guthaben ca. 11 Cent pro Tag. Also lasse ich Transaktionszuflüsse und Dividenden nicht allzu lange stehen. Genauso stelle ich bei Käufen die Liquidität zeitnah zur Verfügung. Bestimmt lästig für Leute, die selten auf das Depot schauen, für mich auch zu lästig, aber machbar. Also ein Gut mit Einschränkungen.
M. G.

28.11.2016 | brokerport: Die hübschere Tochter der biw Bank
Die biw Bank ist auf mehreren Vertriebswegen am Markt, über flatex und brokerport (vormals benk) am Markt. Mit beiden Online-Brokern habe ich einige Erfahrungen. Letztendlich bin ich zurzeit bei brokerport. Wenn ich den Internetauftritt vergleiche, fühle ich mich bei brokerport wohler. Auch flatex hat das ein oder andere Update des Online-Brokerage in den letzten Jahren gemacht und die Mitarbeiter von flatex sind ohne Frage kompetent. Trotzdem bleibt bis heute eine gewisse Unordnung. Die Gebührenunterschiede sind gering und fallen auch beim Vieltrader (wie bei mir) kaum ins Gewicht. Für mein Geschäft, und das sind hauptsächlich europäische Aktien mit Schwerpunkt Deutschland, zur Diversifikation noch Immobilienfonds, sind die Informations- und Handelsmöglichkeiten bei brokerport voll ausreichend. Ärger oder Unstimmigkeiten (zuerst noch als benk) gab es in den letzten zwei Jahren nicht. Es gibt sicherlich gute All-Bank-Anbieter darüber hinaus. Aber in Summe liegen dort die Handelsgebühren um den Faktor 2 bis 3 höher, was kleine Deals schon in der Rentabilität beeinflusst. Zwei weitere Punkte, die für Interessenten relevant sein könnten: Die Kontoeröffnung erfolgte einfach und zügig. Und letztlich, die Karte zur TAN-Generierung ist immer noch lästig in der Anwendung, man kann ja eine Session-TAN setzen, so ist der Ärger nur einmal pro Anmeldung. Man kann - glaube ich - nachvollziehen, dass ich brokerport mit kleinen Einschränkungen empfehle.
Marc-Philipp

16.03.2016 | brokerport: Günstige Konditionen und passables Online-Brokerage
benk ist meiner Erfahrung nach ein Online-Broker mit günstigen Konditionen und passablem Online-Brokerage. Ein kostenfreies Depot ohne Zusatzbedingungen ist ja fast Standard und wird geboten. Sicher werden die Ordergebühren in ihrer Bedeutung überschätzt, aber objektiv ist das einer der wenigen Faktoren im Wertpapierhandel, den man selbst beeinflussen kann. Ich mache nur Standardgeschäfte, keine Optionen, keine IPOs, keine exotischen Wertpapiere, und das geht bei benk gut. Mehr als 10 bis 20 Transaktionen habe ich im Jahr nicht, aber die Volumina per Deal sind relativ hoch, weswegen die Flatfee für mich angenehm ist. Wieso 50 Euro zahlen, wenn es auch mit 8 Euro geht? Von den Billig-Onlinebrokern hat die benk noch den ansprechendsten Online-Auftritt. flatex war mir ein Graus. Die Hotline ist hilfreich, freundlich und gut. Ich hatte zum Beispiel meine iTAN-Karte verloren und bekam unproblematisch und schnell eine neue innerhalb ganz weniger Tage. Die iTAN-Karte selbst ist umständlich, weil man die TAN aus mehreren Feldern selbst generieren muss. benk ist nicht absolute Spitze, aber ganz solide, man kann benk empfehlen.
H. K.

07.01.2016 | brokerport: Undurchsichtig
Die biw Bank (großspurig Bank für Investments und Wertpapiere) firmiert unter einigen Marken im Online-Brokerage. Ich kenne sie, weil ich ganz früher flatex-Kunde war und letztes Jahr Kunde der Aktionärsbank. Letztere stellte dann überraschend Ende 2015 den Betrieb ein. Ich musste mir kurzfristig ein neues Depot suchen. Soweit so gut oder schlecht. Bei flatex hatte mir das Online-Brokerage nicht gefallen, bei der Aktionärsbank war es nicht viel besser. Die Konditionen waren für das wenige, was geboten wurde, ganz OK. Billig ist halt selten richtig gut, aber für meine Belange reichten die Handels- und Informationsmöglichkeiten aus. Mehr hatte mich da das Einstellen des Geschäfts gestört. Weil für mich als Vieltrader die Konditionen wichtig sind, landete ich bei benk und wieder bei der biw Bank. Das Online-Banking macht einen besseren Eindruck, als das von den anderen Ablegern gewohnte Bild. Allerdings konnte mich die Hotline nicht überzeugen, mein Eindruck, die kennen ihr eigenes Produkt nicht. Allerdings gab es wieder Freetrades, das kannte ich von flatex. Aber nicht ganz free, 2 bis 3 Euro Rest blieben bei einer XETRA-Order von Aktien. Durchwachsen sagt der Laie.
H. K.

13.12.2015 | brokerport: Bisher null problemo
Ich habe einen Online-Broker gesucht, mit dem man gut und preiswert die Börsen-Basisgeschäfte machen kann und bin dabei bei benk gelandet. Preiswerter Aktien- und Immobilienfonds-Handel sind für mich wichtig, Anleihen oder gar Aktienfonds weniger. Ich komme aus der Finanzwirtschaft, bin aber nicht mehr berufstätig. Wertpapierhandel ist mein Steckenpferd, Zeit und Gelegenheit sorgen dafür, dass ich im Schnitt mehrmals pro Woche handele, auch da hat benk passende Angebote für mich. Ein paar Worte zur Kontoeröffnung: Diese geht online, mit Ausdruck des Antrags inklusive Postident-Formular. Man eröffnet ein Zahlungsverkehrskonto, dass ähnlich handhabbar ist wie ein Girokonto und ein Depot, bekommt Online- und Telefon-PIN sowie TANs. Das ging nach kurzem Anlauf dann sehr schnell. An das Online-Brokerage sollte man nicht zu viel Erwartung haben, aber das Nötige geht. Natürlich sollte jeder selbst entscheiden und es gibt sicher Online-Broker mit ähnlichen Konditionen. Eins noch: Zurzeit werden ein paar Freetrades für Neukunden angeboten.
Tom D.

16.04.2015 | brokerport: Gute Flatfee, aber mageres Design
Ich habe fast jedes Jahr einen relativ großen Transaktionsumsatz und habe mich immer über die Preismodelle meiner Hausbank geärgert. Ich habe im Internet recherchiert und einfach mal die Nebenkosten meiner letzten 20 Trades nach den Preismodellen einiger Anbieter durchgerechnet. Mit Excel ging das ganz leicht. Ich hätte nicht gedacht, dass die Transaktionskosten so stark differieren. Am Schluss hatte ich noch vier Anbieter in der Auswahl, zuerst dachte ich flatex wäre die beste Wahl, allerdings gab es bei dem etwas teureren Online-Broker benk Transaktionspakete zu kaufen, die sich gerade für mich lohnten, bei durchschnittlich etwas über 100 Trades pro Jahr. Damit liege ich etwa bei 50% des Preises, den flatex bietet, die anderen Anbieter waren noch teurer. Aufpassen muss man aber schon, die Pakete verfallen nach 12 Monaten und man muss sie kündigen, wenn man sie nicht mehr will, sonst "Pech gehabt". Überrascht stellte ich dann später fest, dass benk dieselbe Eigentümerstruktur hat wie flatex. Ein Wort zum Internetbanking, nicht schön, schlicht, aber trotzdem sucht man oft. Hier sieht man, wo die Euros nicht hingingen. Aber traden kann man schon damit.
J. Br.

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