Information zur
HSH Nordbank AG (Zinspilot-Plattform)

  • Hausanschrift
  • Deposit Solutions GmbH
  • Zirkusweg 1
  • D-20359 Hamburg
  • Kontakt
  • Telefon: 040/21031373 (Zinspilot)
  • E-Mail: service@zinspilot.de (Zinspilot)
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: HSHNDEHH
  • Gruppe/Gesellschafter: 71,68% HSH Finanzfonds AöR, 11,91% Hansestadt Hamburg, 10,56% Land Schleswig-Holstein, 5,85% Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein, 5,10% J. C. Flowers
  • Gründungsjahr: 2003
  • Banktyp: Multi-Channel-Bank
  • Einlagensicherung: Ist dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe (gesetzliche Einlagensicherung) und der Institutshaftung im Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über das Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über die Institutshaftung im Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V. stehen die Mitgliedsinstitute zudem füreinander ein und sichern den Bestand der Institute in unbegrenzter Höhe, um den Insolvenzfall zu vermeiden.

Zinspilot ist eine Plattform, die Tagesgeld- und Festzinsanlagen unterschiedlicher Banken bündelt. Das Zinsangebot der HSH Nordbank ist darüber erhältlich. Der Ansatz von Zinspilot ist die Zeitersparnis nach dem Motto "ein Konto, viele Banken". Der Plattform stehen zwei Dienstleister mit Banklizenz zur Seite, die FinTech Group Bank AG aus Frankfurt am Main und das Bankhaus Max Heinr. Sutor oHG aus Hamburg. Die Geldtransfers laufen treuhänderisch über eines dieser beiden Bankinstitute, bei einem davon zunächst ein Verrechnungskonto mit PostIdent zu eröffnen ist. Die einmalige Legitimierung gilt dann für alle künftigen Anlagen bei den angeschlossenen Banken, die Konten lassen sich mit einem einzigen Online-Banking-Zugang verwalten und die standardisierten Kontodokumente werden dort alle in das persönliche Postfach gestellt. Zinspilot ist Vermittler, das Geschäftsmodell besteht darin, von den Anlagebanken, die ansonsten im direkten Vertrieb Marketing- und Verwaltungsaufwendungen aufbringen müssten, Provisionen zu erhalten.

Hamburg und Schleswig-Holstein verkaufen die gemeinsame Landesbank, die HSH Nordbank, an eine Gruppe von mehreren angelsächsischen Finanzinvestoren. Dies müssen die beiden Bundesländer auf Druck der EU-Kommission im Gegenzug für Milliardenhilfen aus ihren Haushalten. Die Vereinbarung zum Eigentümerwechsel wurde im Februar 2018 unterzeichnet. Sie steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Bankenaufsicht und die EU-Kommission, sodass sie voraussichtlich erst Ende 2018 wirksam wird. Weitere Informationen, wie sich die Ausgangslage darstellte, finden Sie in unserem Newsbeitrag unter www.modern-banking.de/n/1803011.htm.

Mit ausschließlich privaten Eigentümern kann die Bank nicht Mitglied in der Institutssicherung des Sparkassenverbands bleiben. Bei der Privatisierung der HSH Nordbank galt der Wechsel in die Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken lange als größtes Hindernis. Nach intensiven Verhandlungen in den vergangenen Wochen haben sich die Beteiligten offenbar geeinigt. Die Sparkassen haben den Verbleib der HSH Nordbank in der Institutssicherung um ein Jahr bis Ende 2021 verlängert. Und zum 1.1.22 wird es dann nach den Worten von Hans-Walter Peters, Präsident des Bankenverbandes deutscher Banken, einen nahtlosen Übergang in die Einlagensicherung des Bankenverbandes deutscher Banken geben, wobei er auch erklärte, dass die endgültige Entscheidung in dieser Sache erst am 5.11.18 fällt und die Vollmitgliedschaft von zu erfüllenden Kriterien abhängig sein wird. In Bezug auf die Grundabsicherung bis EUR 100.000 ist es bei einem nahtlosem Übergang für die privaten Einleger letztlich nicht relevant, ob sofort eine Vollmitgliedschaft besteht oder dies erst nach drei Jahren Zugehörigkeit erreicht wird.

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