Information zur
Degussa Bank AG

  • Hausanschrift
  • Theodor-Heuss-Allee 74
  • D-60486 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/36005555
  • E-Mail: internetbanking@degussa-bank.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: DEGUDEFF
  • Gruppe/Gesellschafter: M.M.Warburg & CO KGaA und weitere
  • Gründungsjahr: 1980, 2014 Umfirmierung zur AG
  • Banktyp: Multi-Channel-Bank
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften jeweils 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Degussa Bank AG sind dies konkret EUR 41.505.000 je Kunde (Stand: 1.1.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

1873 wurde die Degussa (Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt) gegründet. Schon damals war die Degussa berechtigt, Bankgeschäfte zu betreiben, die "mit dem Handel und der Verarbeitung von gemünzten und ungemünzten Edelmetallen zusammenhängen". Die Anerkennung der Degussa als "Devisenbank" fand 1936 statt. Als Vorreiter der bargeldlosen Lohn- und Gehaltszahlung entwickelte sich die Bankabteilung auch zur Bank für die Mitarbeiter des Degussa-Konzerns. Schließlich führte das wachsende Dienstleistungsangebot zur Entwicklung eines Universalbankgeschäftes.

1980 wurde die Degussa Bank mit Hauptsitz in Frankfurt am Main aus der Degussa AG als GmbH ausgegründet. Von 2002 bis Ende 2006 gehörte das Institut als Tochtergesellschaft der ING-DiBa AG zum niederländischen ING-Konzern. Im November 2006 wurde der Verkauf an eine von der Hamburger Privatbank M.M. Warburg angeführte Investorengruppe vereinbart, der die Bank seit Januar 2007 gehört. Der Kauf sei für M.M. Warburg ein Finanzinvestment, eine Integration oder eine Vernetzung mit M.M. Warburg ist nicht vorgesehen. An einen mittelfristigen Ausstieg werde aber nicht gedacht. Im Dezember 2014 wurde die Rechtsform gewechselt, die Bank ist jetzt eine Aktiengesellschaft.

Die Degussa Bank hat sich als Privatbank für Mitarbeiter in Unternehmen spezialisiert. An rund 300 Firmenstandorten und Industrieparks von Partner-Unternehmen, als Worksites bezeichnet, ist die Bank heute präsent: z. B. bei Siemens AG, Shell Deutschland Oil, Henkel KGaA oder Industriepark Hoechst. Aufgrund dieser Ausrichtung nennt sich die Degussa selbst "WorksiteBank". Aber auch anderen Kundengruppen steht sie offen.