Information zu
Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG

  • Hausanschrift
  • Theodor-Heuss-Allee 72
  • D-60486 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/91010000
  • E-Mail: deutsche.bank@db.com
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: unterschiedlich
  • Gruppe/Gesellschafter: Deutsche Bank Gruppe
  • Gründungsjahr: 1870
  • Banktyp: Filialbank mit Online-Produkten
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden AG sind dies konkret EUR 549.920.000 je Kunde (Stand: 1.1.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Deutsche Bank mit Sitz in Frankfurt am Main ist auf dem Heimatmarkt größte Privatbank und weltweit eine führende Investmentbank.

Zum Konzern gehören auch die Postbank und die norisbank. Die Deutsche Bank erwarb die Postbank ab März 2009 in drei Stufen von der Post. Um den Postbank-Verkauf zu ermöglichen, beteiligte sich die Post vorübergehend mit acht Prozent an der Deutschen Bank. Im Gegenzug erhielt die Deutsche Bank 22,9% der Postbank-Anteile. Nach Ablauf einer Drei-Jahresfrist gingen weitere 27,4% durch eine Pflichtumtauschanleihe und die restlich bei der Post verbliebenen 12,1% durch eine Verkaufsoption in den Besitz der Deutschen Bank über. Parallel dazu kaufte die Deutsche Bank durch ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot Anteile an der Postbank zu. Die 14 Millionen Kunden zählende Postbank bleibt, obwohl nun nahezu vollständig eingegliedert, als eigenständige Marke erhalten. Die Beteiligung soll sich über Vertriebskooperationen und Synergien auszahlen. Bereits zuvor konnte die Deutsche Bank das Privatkundengeschäft vorantreiben. Die 2006 erworbene norisbank positionierte sie als Discount-Marke. Das eigene Premium-Image kann sie durch diese Mehrmarkenstrategie weiter pflegen.

In der Welt der Direktbanken war man mit Bank24 und maxblue frühzeitig vertreten. In der Außenwahrnehmung entstand zu der Zeit nach Aussagen des damaligen Vorstands der Eindruck, die Deutsche Bank schätze das Geschäft mit den Massen kaum und wolle die weniger betuchte Privatkundschaft loswerden. Es folgten viele Neuausrichtungen, heute ist maxblue eng mit den Filialen verbunden, Bank24 und Folgeinstitute wie moneyshelf bestehen nicht mehr.

Die Deutsche Bank ist in diverse Rechtsstreitigkeiten verwickelt: unter anderem durch die Geschäfte mit US-amerikanischen Hypotheken, den jahrelangen Prozess mit Leo Kirch, den Vorwurf der Manipulation des Libor-Zinssatzes und von Devisenkursen, die drohende Anklage gegen Vorstand Jürgen Fitschen wegen Betrugs. Dies führte dazu, dass die Bank teure Ausgleichszahlungen leisten und enorme Rückstellungen bilden musste.