Information zur
HypoVereinsbank

  • Hausanschrift
  • UniCredit Bank AG
  • Arabellastraße 12
  • D-81925 München
  • Kontakt
  • Telefon: 0800/5040506
  • E-Mail: info@unicredit.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: unterschiedlich
  • Gruppe/Gesellschafter: UniCredit Group, Mailand
  • Gründungsjahr: 1998
  • Banktyp: Filialbank mit Online-Produkten
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der UniCredit Bank AG sind dies konkret EUR 3.966.000.000 je Kunde (Stand: 1.1.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die HypoVereinsbank ist mit mehr als 2,6 Millionen Kunden eine der großen privaten Banken in Deutschland. Sie gehört seit 2005 zur italienischen UniCredit Gruppe, zu deren Hauptmärkten Italien, Deutschland, Österreich und die Länder Zentral- und Osteuropas zählen. In die UniCredit Gruppe brachte die HypoVereinsbank Österreichs größte Bank ein, die Bank Austria. Ziel von UniCredit ist es, als erstes wirklich europäisches Geldinstitut wahrgenommen zu werden. Deshalb ist nun Rot statt Blau die Firmenfarbe der Münchner. Der Name "HypoVereinsbank" wird zumindest übergangsweise als Marke beibehalten, die Firmierung lautet seit Januar 2010 auf "UniCredit Bank AG".

Die HypoVereinsbank hat ab Sommer 2014 etliche Filialen geschlossen - von zuvor 850 auf 341 (Stand: 12/15) verringert. Die verbliebenen Filialen wurden modernisiert. Der grundlegende Umbau ist abgeschlossen. Mit der digitalen Revolution hat sich die Kundenerwartung geändert. Der Kunde von heute wolle alle Angebote einer modernen Bank nutzen, ohne eine Filiale aufzusuchen, deshalb die neue Strategie. Mit ihrer Online-Filiale hat die HypoVereinsbank eine Mischung aus Direktbank und Filialbank geschaffen. Neukunden, die über das Internet ein Produkt abschließen, werden automatisch der Online-Filiale zugeordnet. Bestandskunden können auf Wunsch den Wechsel zu ihr beantragen. Das bedeutet nicht der Verzicht auf individuelle Kundenbetreuung, man bekommt dort ebenfalls einen festen Ansprechpartner zugeteilt. Die Kontenmodelle und Preise unterscheiden sich zwischen virtueller und klassischer Filiale nicht. Die virtuelle Filiale setzt auf Servicevorteile wie moderne Kommunikationsmittel und längere Öffnungszeiten. Auch abseits dieses Konzepts hat die HypoVereinsbank die Videoberatung für sich entdeckt. Wobei dort vor der Kamera entweder ein auf das Themengebiet spezialisierter Call-Center-Agent sitzt oder ein Experte zur Immobilienfinanzierung, der im stationären Geschäft zugeschaltet wird.

Entstanden ist die HypoVereinsbank aus dem Zusammenschluss zweier Münchener Geldinstitute. Die Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank AG und die Bayerische Vereinsbank AG wurden 1998 zu Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG verschmolzen. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen das Privat- und Firmenkundengeschäft, Immobilienfinanzierungen, das Kapitalmarktgeschäft sowie die Vermögensverwaltung.