Information zur
Greensill Bank AG

  • Hausanschrift
  • Martinistraße 48
  • D-28195 Bremen
  • Kontakt
  • Telefon: 0421/30750
  • E-Mail: info@greensill-bank.com
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: NFHBDE21
  • Gruppe/Gesellschafter: Greensill Capital (UK) Limited, Manchester
  • Gründungsjahr: 1927 als "NordFinanz Bank AG", 2014 Umbenennung in "Greensill Bank AG"
  • Banktyp: Multi-Channel-Bank
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen, Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften jeweils 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Greensill Bank AG sind dies konkret EUR 5.422.000 je Kunde (Stand: 1.1.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Greensill Bank AG ist eine kleine Privatbank mit Sitz in Bremen. Es bestehen keine weiteren Standorte mehr. Anfang 2014 wurde die Bank mehrheitlich durch die Beteiligungsgesellschaft Greensill Capital aus Manchester übernommen. In der Folge firmierte die Bank um, sie hieß bis dahin NordFinanz Bank.

Die vorangegangenen Geschäftsjahre waren von einer starken Konsolidierung in ihrem Kreditgeschäft geprägt. Der Fortbestand der Bank war durch eine schwierige Eigenkapitalsituation gefährdet. Hintergrund dabei: Zweimal nacheinander musste der jeweilige Mehrheitseigentümer Insolvenz anmelden und deshalb verkaufen. Die Verbindung zur GARANT SCHUH + MODE AG begann ab dem Jahr 2000. Über diese wurde im Dezember 2004 das Insolvenzverfahren eröffnet. Dennoch plante die GARANT SCHUH + MODE AG ihren Anteilsumfang noch weiter auszubauen und die Bank 2007 in den Konzern zu integrieren. Durch den Insolvenzplan vom September 2007 wurde ihr dann der Verkauf der Anteile vorgeschrieben, sodass das eingeleitete Integrationsprojekt nicht umgesetzt werden konnte. Daraufhin übernahm E-Clear (UK) PLC aus London in zwei Schritten Anteile an der Bank. E-Clear hatte Services zur Abwicklung von Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten angeboten und strebte durch den Erwerb den eigenen Ausbau zu einer integrierten Banken- und Payment-Organisation an. E-Clear wurde im Januar 2010 insolvent, die BaFin ordnete den Verkauf der Bank an.

Von Oktober 2010 bis zum Einstieg von Greensill Capital hielten zwischenzeitlich mit Stefan Allesch-Taylor und Paul Hammett zwei private Investoren die größten Positionen, beide wiederum aus Großbritannien.