Information zu
justTrade

  • Hausanschrift
  • FinTech JT Technologies GmbH
  • Kaiserhofstr. 16
  • 60313 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: -
  • E-Mail: info@justtrade.com
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: kein Kreditinstitut
  • Gruppe/Gesellschafter: FinTech JT Technologies GmbH
  • Gründungsjahr: 2019
  • Banktyp: Online-Broker
  • Einlagensicherung: Neben der Pflichtmitgliedschaft der Max Heinr. Sutor oHG zur Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) besteht keine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung. Für jeden privaten Einleger sind Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

justTrade ist einer der neuen Low-Cost-Broker ohne direkte Orderentgelte. Im Oktober 2019 sind sie mit einer langen Beta-Phase mit kleinem Kundenkreis gestartet. Seit Ende Mai 2020 muss man sich nicht mehr in eine Warteliste eintragen. Der Antragsweg ist komplett digital und bis zum freigeschalteten Depot dauert es laut den Angaben nur ca. zehn Minuten.

Unter dem Logo von justTrade steht "Ein Service der Sutor Bank", wodurch man zunächst annehmen könnte, es handle sich um einen Geschäftszweig der Sutor Bank. justTrade ist allerdings ein Angebot eines Fintechs, der JT Technologies GmbH aus Frankfurt. Die Sutor Bank ist der Bankpartner, der die Depots und Verrechnungskonten der Kunden führt. Gegen diese Aufgabenteilung zum Realisieren des Angebots ist grundsätzlich nichts einzuwenden.

Ralf Oetting und Michael Busshaus sind das Gründerduo der JT Technologies GmbH. Sie haben viel Know-how im Online-Brokerage mitgebracht. Beide waren Geschäftsführer der onvista bank. Michael Busshaus verantwortete während der Integration von onvista bank in den comdirect-Konzern als Head of Brokerage das gesamte Wertpapiergeschäft der comdirect.

Die Sutor Bank ist eine der wenigen unabhängigen Privatbanken Deutschlands. Ihren Sitz hat sie in Hamburg, sie besteht seit 1921. Die Sutor Bank wird in der Rechtsform einer OHG (Offene Handelsgesellschaft) betrieben und von persönlich haftenden Privatbankiers geleitet – von Robert Freitag und Thomas Meier. Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Verwalten von Vermögen sowie im Planen und Einrichten von Stiftungen. Auch als Abwicklungspartner von Provisions- und Honorarfinanzberatern sowie Fintechs hat sich die Bank profiliert. So ist sie unter anderem bekannt durch die Kooperation mit der Zinsplattform Zinspilot und eben durch die mit justTrade. Die Liquidität auf den für die justTrade-Kunden bei der Sutor Bank geführten Verrechnungskonten ist entsprechend bis EUR 100.000 je Einleger über die gesetzliche Einlagenabsicherung geschützt, zudem ist die Sutor Bank freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Es lässt sich sowohl über eine App für iOS und Android handeln als auch über den Webbrowser. Im klassischen Wertpapierhandel erhebt justTrade weder ein Orderentgelt noch eine Fremdkostenpauschale oder ein Handelsplatzentgelt. Depot- und Kontoführung sind kostenlos. Eine Hürde ist das bei Käufen notwendige Mindestordervolumen von EUR 500,00. Und bereits ab dem ersten Euro Geldguthaben ist ein Negativzins von derzeit minus 0,50% zu zahlen. justTrade bietet mit Tradegate, Lang & Schwarz Exchange und Quotrix aber gleich drei Handelsplätze, über die Aktien und ETFs gehandelt werden können. In Bezug auf Tradegate - neben Xetra Frankfurt die umsatzstärkste deutsche Börse - ist justTrade der einzige Low-Cost-Broker mit EUR 0,00 Orderentgelt. Bislang werden zu Tradegate nur Quote-Request-Orders ermöglicht, noch keine Orders mit Limit. Über 1.000 ETFs sind bei justTrade für Einmalanlagen verfügbar. Sparpläne sucht der interessierte Anleger hingegen vergeblich. Und auch Anleihen und aktiv gemanagte Fonds fehlen noch im Sortiment.

Das Investieren in Kryptowährungen deckt justTrade ebenfalls ab. Als dies im Oktober 2020 eingeführt wurde, war justTrade der einzige deutsche Online-Broker, der den Handel mit Wertpapieren und Kryptowährungen über dasselbe Geldkonto heraus anbot. Acht Kryptowährungen stehen zur Verfügung: Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple (XRP), Bitcoin Cash, EOS, Stellar und Chainlink. Die Kryptowerte werden in einer Sammelwallet beim Bankhaus von der Heydt aus München verwahrt und zusammen mit den anderen Wertpapierpositionen in der normalen Depotübersicht angezeigt. Die Wallet ist entsprechend versichert und die Bestände werden getrennt von den Vermögenswerten der Bank verwahrt. Ein- oder Ausliefern von Kryptowerten an eine bzw. aus einer eigenen Wallet ist in dieser speziellen Lösung für das Investieren nicht vorgesehen. Als Zahlungsmittel sind sie somit nicht nutzbar. Dafür ist das Verwahren komplett kostenfrei. Der Kauf von Kryptowerten ist ab EUR 50,00 möglich, das maximale Volumen pro Order beträgt EUR 25.000. Es wird wiederum kein Orderentgelt erhoben, es besteht ausschließlich ein Spread, mindestens 0,30%, der anteilig im Kurs bei Kauf und Verkauf enthalten ist.