Information zu
O2 Banking

  • Hausanschrift
  • Fidor Bank AG
  • Sandstr. 33
  • D-80335 München
  • Kontakt
  • Telefon: 089/189085502
  • E-Mail: service@o2banking.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: Bankverbindung über Fidor Bank
  • Gruppe/Gesellschafter: Telefónica Deutschland
  • Gründungsjahr: 2016
  • Banktyp: kein Kreditinstitut
  • Einlagensicherung: Neben der Pflichtmitgliedschaft der Fidor Bank AG zur Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) besteht keine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung. Für jeden Privatkunden sind Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

O2 ist im Juli 2016 mit frischen Ideen ins Girokontogeschäft eingestiegen - Konkurrenz für die Banken aus einer anderen Branche. Es handelt sich um ein komplett über das Smartphone zu verwaltendes Konto, auch der Eröffnungsantrag läuft über die herunterzuladende Smartphone-App. Zu den Glanzpunkten zählen die Belohnung mit Datenvolumen zum Surfen bei Anbindung an einen O2-Mobilfunktarif, eine kostenlose Debit-Mastercard und die Möglichkeit, Geld an eine Handynummer oder eine E-Mail-Adresse seiner Kontakte zu senden. Der Einstieg war von großem Medieninteresse begleitet, danach ist es eher ruhig um das Banking der Mobilfunker geworden.

Das Girokonto ist mit dem Partner Fidor Bank realisiert, da die O2-Mutter Telefónica keine Banklizenz besitzt. Daher sind die Girokontenangebote von O2 und Fidor Bank in der Funktionalität in vielen Bereichen gleich. Das Girokonto von O2 ist nicht nur für die eigenen Telefonkunden verfügbar, den Bonus mit dem Datenvolumen ist jedoch nur mit einem O2-Mobilfunktarif (Laufzeit- oder Prepaidvertrag) nutzbar. Ohne ihn dürfte für die meisten das von der Fidor Bank selbst angebotene Girokonto interessanter sein. Das unterscheidet sich darin, dass es auch über den Webbrowser verwaltet werden kann, der Gehaltseingang ab EUR 1.000 von der Fidor Bank im Folgemonat mit einer Geldgutschrift von EUR 1,00 belohnt wird und die ausgegebene Karte sich sowohl im Zahlungsnetz von Mastercard als auch von Maestro verwenden lässt. Außerdem sind dort Zusatzfunktionen von Fremdanbietern integriert.

Mobilfunkanbieter suchen nach neuen Einnahmequellen, nachdem Nachrichtendienste wie WhatsApp das früher lukrative Geschäft mit SMS-Kurznachrichten kaputtgemacht haben. Die Positionierung von Telefónica mit einem hochmodernen Girokonto für die Hosentasche ist stimmig und gut umgesetzt. Durch Übernahme des Konkurrenten E-Plus im Oktober 2014 verfügt Telefónica über eine riesige Kundenbasis in Deutschland.

Ein heikler Punkt ist, dass mit den Bankgeschäften und der Handynutzung sehr viele Daten bei ein und demselben Anbieter zusammenkommen. Den Bedenken wird versucht entgegenzuwirken, die vollständigen Daten aller Banking-Transaktionen lägen bei der Fidor Bank, das ist die Kernaussage. In der Datenschutzerklärung der Fidor Bank steht aber auch unmissverständlich, dass mit der Nutzung des Angebots unter anderem der Übermittlung von Transaktionsdaten an Telefónica eingewilligt wird. Transaktionsdaten sind demnach insbesondere IP-Adresse, Transaktionsart, Höhe der Transaktion und verwendetes Zahlmittel.

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