Information zu
O2 Banking

  • Hausanschrift
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Georg-Brauchle-Ring 50
  • 80992 München
  • Kontakt
  • Telefon: 04106/7082508
  • E-Mail: info@comdirect.de (comdirect)
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: Bankverbindung über comdirect
  • Gruppe/Gesellschafter: Telefónica Deutschland
  • Gründungsjahr: 2016
  • Banktyp: kein Kreditinstitut
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je privatem Einleger und zugeordnetem Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Commerzbank AG sind dies konkret EUR 3.862.950.000 je Kunde (Stand: 7.1.20). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird zum Januar 2025 von 15 Prozent auf 8,75 Prozent des haftenden Eigenkapitals abgesenkt. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

O2 ist im Juli 2016 mit frischen Ideen ins Girokontogeschäft eingestiegen - Konkurrenz für die Banken aus einer anderen Branche. Es handelte sich zunächst um ein komplett über das Smartphone zu verwaltendes Konto, das mit der Fidor Bank als Partner realisiert war, die O2-Mutter Telefónica besitzt keine Banklizenz. Zu den Glanzpunkten zählten die Belohnung mit Datenvolumen zum Surfen, eine kostenlose Debit-Mastercard und die Möglichkeit, Geld weltweit gebührenfrei abheben zu können. Das Girokonto von O2 ist nicht nur für die eigenen Telefonkunden verfügbar, der Bonus mit dem Datenvolumen war beim Angebot mit der Fidor Bank jedoch nur bei Anbindung an einen O2-Mobilfunktarif (Laufzeit- oder Prepaidvertrag) nutzbar. Der Einstieg war von großem Medieninteresse begleitet, danach ist es eher ruhig um das Banking der Mobilfunker geworden.

Zum Juni 2020 erhielten alle Kunden sehr kurzfristig die bankseitige Kündigung, weil O2 und Fidor Bank sich trennten. Die Konten wurden aufgelöst. Mit einem neuen Partner, der comdirect, legte O2 ein neues Girokontoangebot auf. Einen automatischen Wechsel auf dieses neue Konto gab es nicht. Wer es haben wollte, musste es neu beantragen. Wie das neue Angebot umgesetzt wurde, ist eher enttäuschend, da es nahezu identisch mit dem ist, was man direkt bei comdirect haben kann: Kernleistungen des Girokontos sind hier wie dort die bedingungslos kostenlose Kontoführung, beitragsfrei eine girocard und eine Visa Card, die Unterstützung des mobilen Bezahlens mittels Apple Pay und Google Pay und die Einzahlungsmöglichkeit an den Einzahlautomaten der Commerzbank. Mit der girocard kann im Inland gebührenfrei an den Geldautomaten der Cash Group abgehoben werden. Im Ausland besteht die bei comdirect praktizierte Unterteilung, dass in der Eurozone die girocard zu verwenden ist und außerhalb der Eurozone die Visa Card, damit das Abheben ihrerseits gebührenfrei ist. Zudem werden bequeme Überweisungsoptionen über Chat, Sprache oder Foto geboten. Das Bonusprogramm von O2, das neben dem Bonus für die Eröffnung den Unterschied ausmachen kann, soll voraussichtlich im Herbst 2020 kommen. Gegenüber dem O2 Banking mit der Fidor Bank ist auch Online-Banking per Browser verfügbar, dazu ist der Login auf der comdirect-Website zu verwenden. Die Möglichkeit des Ein- und Auszahlens bei Einzelhandelspartnern von Barzahlen.de ist nicht mehr gegeben. Das mit der Fidor Bank realisierte Konto hatten viele wegen der Schufa-Freiheit, comdirect tauscht hingegen Daten mit der Schufa aus.

Seit der Übernahme des Konkurrenten E-Plus im Oktober 2014 verfügt Telefónica über eine riesige Kundenbasis in Deutschland. Mobilfunkanbieter suchen nach neuen Einnahmequellen, nachdem Nachrichtendienste wie WhatsApp das früher lukrative Geschäft mit SMS-Kurznachrichten kaputtgemacht haben. Ein heikler Punkt ist, dass mit den Bankgeschäften und der Handynutzung sehr viele Daten bei ein und demselben Anbieter zusammenkommen. Den Bedenken wird versucht entgegenzuwirken, die vollständigen Daten aller Banking-Transaktionen lägen bei der Bank, das ist die Aussage. In der Datenschutzerklärung zum Produkt steht aber auch unmissverständlich, dass mit der Nutzung unter anderem der Übermittlung von Transaktionsdaten an Telefónica eingewilligt wird. Transaktionsdaten sind demnach insbesondere IP-Adresse, Transaktionsart, Höhe der Transaktion und verwendetes Zahlungsmittel.

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