Information zur
Barclays Bank Ireland PLC Hamburg Branch

  • Hausanschrift
  • Gasstraße 4c
  • 22761 Hamburg
  • Kontakt
  • Telefon: 0800/1133667
  • E-Mail: service@barclays.de
  • E-Mail:
  • weitere Daten
  • BIC: BARCDEHAXXX
  • Gruppe/Gesellschafter: Barclays Bank PLC, London
  • Gründungsjahr: 1991 unter der Marke "Barclaycard", 2021 Umbenennung in "Barclays"
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Ist der gesetzlichen Einlagensicherung in Irland und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.
    Über die gesetzliche Einlagensicherung in Irland, dem Deposit Guarantee Scheme, sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der Barclays Bank Ireland PLC sind dies konkret EUR 120.000.000 je Kunde (Stand: 7.1.20). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird zum Januar 2025 von 15 Prozent auf 8,75 Prozent des haftenden Eigenkapitals abgesenkt. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Filiale in Hamburg besteht seit 1991 und ist vor allem als Kreditkartenemittent bekannt, bis September 2021 unter der Marke Barclaycard. Die Kartenpalette reicht von diversen Karten für Geschäfts- und Privatleute, über die Barclaycard-typischen Kartendoppel bestehend aus Mastercard und Visa, bis zu den mit CoBranding-Partnern für bestimmte Zielgruppen herausgegebenen Karten. Im Mai 2008 erschloss Barclaycard mit den Ratenkrediten ein weiteres Geschäftsfeld. Die Ratenkredite richten sich auch an Selbständige - eine Kundengruppe, die von standardisierten Kreditangeboten in der Regel ausgeschlossen ist. Seit Januar 2012 wird von Hamburg aus ein Einlagengeschäft betrieben, die Besonderheit beim Tagesgeldangebot ist die Bindung an den EZB-Leitzins.

Seit Dezember 2018 ist die Filiale in Hamburg der irischen Niederlassung angegliedert, dadurch konnten die Geschäfte auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union fortgeführt werden. Im September 2021 ist das Auftreten in Deutschland auf den Namen Barclays vereinheitlicht worden. Der Internetauftritt zu den Kreditkarten unter der Marke Barclaycard und der bis dahin parallel bestehende Internetauftritt zum Einlagengeschäft unter dem Namen Barclays Bank wurden zusammengeführt. Mittlerweile biete man auch mehr als nur Kreditkarten an, den gesamten Prozess des Bezahlens und auch Finanzierungen, deshalb sei es Zeit für einen neuen Namen. So können beispielsweise einzelne Kartenumsätze in einen Ratenkauf gewandelt werden, und seit November 2020 ist das Unternehmen Bankpartner beim Angebotauf Amazon.de zur Ratenzahlung des Einkaufs.

In der Firmengeschichte der traditionsreichen britischen Barclays Bank lässt sich bis auf das Jahr 1690 zurückblicken, als John Freame und Thomas Gould in der Londoner Lombard Street als Goldschmied-Banker begannen. Das kommerzielle Bankwesen entstand in England mit den Goldschmieden, die dazu übergingen, Gold und Wertsachen von den Leuten zum Schutz aufzubewahren. Der Name "Barclay" tauchte erstmals 1736 im Zusammenhang mit dem Bankhaus auf, als James Barclay, John Freames Schwiegersohn, als Partner aufgenommen wurde. Seit 1902 ist das Unternehmen an der Londoner Börse gelistet und seit 1986 auch an den Börsen von New York und Tokio. Barclays Bank ist heute eine global tätige Großbank mit einem starken Investmentbanking, der Barclays Capital. Schwerpunkte liegen auch auf dem Privat- und Firmenkundengeschäft, bei den Kreditkarten und der Vermögensverwaltung. Im Gegensatz zu den heimischen Konkurrenten Royal Bank of Scotland (RBS) und Lloyds Banking Group musste Barclays Bank in der Finanzkrise ab 2008 keine Hilfen der Regierung in Anspruch nehmen. Sie polsterte ihre Kapitalbasis auf, indem sie mit dem Wüsten-Emirat Abu Dhabi einen zusätzlichen Investor aufnahm und ein Teilsegment der Vermögensverwaltung, die ETF-Sparte iShares, veräußerte.