Information zur
Bigbank AS

  • Hausanschrift
  • Riia 2
    51004 Tartu
    Estland
  • Kontakt
  • Telefon: 0800/0008382
  • E-Mail: kundenservice@bigbank.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: BIGKEE2TXXX
  • Gruppe/Gesellschafter: 50,00% Parvel Pruunsild, 50,00% Vahur Voll
  • Gründungsjahr: 2009
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Ist dem Tagatisfond (gesetzliche Einlagensicherung in Estland) angeschlossen. Je Einleger und Kreditinstitut sind hierüber Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

Der Name Bigbank steht für Balti Investeeringute Grupi Pank, bis 2008 verwendete die Bank die Kurzform BIG. Sitz des Unternehmens ist Tartu, Estlands zweitgrößte Stadt. Die Banklizenz erhielt die Bank im September 2005. In Estland hat sie nach Angaben der estnischen Finanzaufsicht einen Marktanteil von etwa einem Prozent bei den Verbraucherdarlehen (Stand: 12/19). Im Widerspruch zum Namen ist die Bank daher klein. In den baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen sowie in Finnland, Schweden und Spanien unterhält sie Filialen. Die Auslandsaktivitäten wurden ab 2007 aufgebaut.

Geografisch scheint es eine klare Aufteilung zu geben. Während in den Ländern mit Filialen der Fokus auf der Konsumfinanzierung liegt und dort bei kleinen Kreditsummen relativ hohe Zinsen verlangt werden können, sammelt Bigbank in Niedrigzinsländern verstärkt Einlagen ein. Die Bigbank bietet in Deutschland seit August 2009, in Österreich seit Februar 2010 und in den Niederlanden seit Januar 2012 Festzinsangebote an, ohne vor Ort ansässig zu sein. Dies ist aufgrund der Abkommen zum europäischen Binnenmarkt möglich. Kreditinstitute, die in einem EU-Mitgliedstaat zugelassen sind, benötigen in anderen EU-Mitgliedstaaten keine gesonderte Zulassung. Es steht ein deutschsprachiger Telefonservice zur Verfügung. Trotz Skepsis der Anleger, insbesondere gegenüber der Einlagensicherung, stieg das Einlagenvolumen durch das Mitteleuropa-Geschäft deutlich. Die Bank refinanziert mittlerweile größtenteils über diese Einlagen. Die Schuldverschreibungen, die an den Börsen in Stockholm und Tallinn notierten, konnte sie entsprechend reduzieren. Ein Jahrzehnt später führte sie auch Tagesgeld ein, im Arpil 2020 in Deutschland und Österreich und im Mai 2020 in den Niederlanden.

Estland liegt am nördlichsten von den drei baltischen Staaten, hat 1,3 Millionen Einwohner und seit Januar 2011 den Euro als Landeswährung.

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