Information zu
Consorsbank

  • Hausanschrift
  • BNP Paribas S. A. Niederlassung Deutschland
  • Bahnhofstraße 55
  • 90402 Nürnberg
  • Kontakt
  • Telefon: 0911/3699000
  • E-Mail: info@consorsbank.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: CSDBDE71XXX
  • Gruppe/Gesellschafter: BNP Paribas S. A., Paris
  • Gründungsjahr: 1994 als "Consors Discount-Broker AG", 2002 Umbenennung in "Cortal Consors S. A.", 2014 Umbenennung in "Cortal Consors" (keine rechtliche Eigenständigkeit mehr) und kurz darauf in "Consorsbank"
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Ist dem Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (gesetzliche Einlagensicherung in Frankreich) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. angeschlossen.
    Über die gesetzliche Einlagensicherung in Frankreich, dem Fonds de Garantie des Dépôts, sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen gesichert, für private Einleger jeweils bis 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Zur BNP Paribas S. A. Niederlassung Deutschland sind es konkret EUR 90.000.000 je privatem Einleger (Stand: 7.1.20). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Zum Januar 2023 wird bei privaten Einlegern betreffend der Sicherungsgrenze eine Obergrenze von fünf Millionen Euro gezogen. Zum Januar 2025 sinkt die Sicherungsgrenze auf 8,75 Prozent des haftenden Eigenkapitals bei einer Obergrenze von dann maximal drei Millionen Euro. Zum Januar 2030 sinkt die Obergrenze auf eine Million Euro. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die damalige Consors Discount-Broker AG wurde im Juni 1994 als Niederlassung der Schmidt Bank KGaA gegründet und startete mit Telefon- und Faxorders. Im Oktober 1996 erfolgte die Einführung des Internet-Broking und im April 1999 ging Consors als erster deutscher Discountbroker an die Börse. Die Produktpalette wurde ausgeweitet und vom Online-Broker für den eigenverantwortlich handelnden Anleger entwickelte man sich zu einer Vollbank. Von dem zwischenzeitlich aufgebauten großflächigen Beratungsangebot vor Ort über die Select-Geschäftsstellen und die mobilen Berater trennte man sich hingegen wieder.

Heute ist das Institut vollständig in die französische Großbank BNP Paribas integriert: Consors wurde im Frühjahr 2002 verkauft - aus dem bayerischen Broker wurde ein französischer. Es folgte die Zusammenführung mit der BNP Paribas-Tochter Cortal S. A., Paris, zur Cortal Consors AG. Seit Ende 2014 besteht keine eigene Rechtspersönlichkeit mehr und der Markenname, der den Geschäftsbereich bezeichnet, wurde in Deutschland zu Consorsbank geändert. Consorsbank ist Teil des Hello-bank!-Konzepts der Mutter BNP Paribas. Mit diesem präsentiert sich das Angebot als Vollbank, bei der die Digitalisierung und das Einbinden sozialer Medien eine wichtige Rolle spielen. Die Unternehmensidentität wurde an dieses Konzept angeglichen, beispielsweise durch Farbanpassungen beim Logo. Auf dem deutschen Markt bestehen neben der abweichenden Marke weiterhin Eigenheiten gegenüber dem einheitlichen Auftreten von Hello bank! in Frankreich, Belgien, Italien und Österreich.