Information zur
Deutschen Bank

  • Hausanschrift
  • DB Privat- und Firmenkundenbank AG
  • Theodor-Heuss-Allee 72
  • D-60486 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/91010000
  • E-Mail: deutsche.bank@db.com
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: unterschiedlich
  • Gruppe/Gesellschafter: Deutsche Bank Gruppe
  • Gründungsjahr: 1870
  • Banktyp: Filialbank mit Online-Produkten
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der DB Privat- und Firmenkundenbank AG sind dies konkret EUR 507.114.000 je Kunde (Stand: 20.6.18). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die Deutsche Bank mit Sitz in Frankfurt am Main ist auf dem Heimatmarkt größte Privatbank und weltweit eine führende Investmentbank.

Das Privatkundengeschäft wird seit Mai 2018 in der Rechtseinheit "DB Privat- und Firmenkundenbank AG" betrieben. Auf dieser Einheit wurde auch die Postbank verschmolzen. Die Deutsche Bank erwarb die Postbank ab März 2009 in drei Stufen von der Post. Die Postbank bleibt, obwohl nun vollständig eingegliedert, als eigenständige Marke erhalten. Die DB Privat- und Firmenkundenbank tritt nach außen mit beiden Marken parallel auf. Zum Konzern gehört ebenfalls die bereits 2006 erworbene norisbank, sie hat als GmbH eine eigene Rechtspersönlichkeit und ist als Discount-Marke positioniert. Das eigene Premium-Image kann die Deutsche Bank durch diese Mehrmarkenstrategie weiter pflegen.

Bei den Direktbanken war die Deutsche Bank mit Bank24 und maxblue frühzeitig vertreten. In der Außenwahrnehmung entstand zu jener Zeit durch Aussagen des damaligen Vorstands der Eindruck, die Deutsche Bank schätze das Geschäft mit den Massen kaum und wolle die weniger betuchte Privatkundschaft loswerden. Es folgten viele Neuausrichtungen, heute ist maxblue eng mit den Filialen verbunden, Bank24 und Folgeinstitute wie moneyshelf bestehen nicht mehr. Aber die Deutsche Bank ist auch ein Vorreiter bei den aktuellen Themen Digitalisierung und Mobile Banking, so ist eines ihrer Projekte beispielsweise der Zinsmarkt, eine Plattform, über die sie Zinsanlagen bei anderen Banken vermittelt.

Die Deutsche Bank war und ist in diverse Rechtsstreitigkeiten verwickelt, unter anderem durch die Geschäfte mit US-amerikanischen Hypotheken, dem jahrelangen Prozess mit Leo Kirch, den Vorwürfen der Manipulation des Libor-Zinssatzes und von Devisenkursen. Dies führte dazu, dass die Bank teure Ausgleichszahlungen leisten und enorme Rückstellungen bilden musste.

OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Website. Mit der weiteren Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. mehr dazu