Information zur
MERKUR BANK KGaA

  • Hausanschrift
  • Bayerstraße 33
  • D-80335 München
  • Kontakt
  • Telefon: 089/599980
  • E-Mail: info@merkur-bank.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: GENODEF1M06
  • Gruppe/Gesellschafter: 10,85% Land Tirol, 89,15% Streubesitz Gründungsjahr: 1959 als "Merkur Bank Horowicz KG", 1986 Umbenennung in "Merkur Bank GmbH & Co. KG", 1998 Umbenennung in "MERKUR BANK KGaA"
  • Banktyp: Filialbank mit Online-Produkten
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der MERKUR BANK KGaA sind dies konkret EUR 11.093.000 je Kunde (Stand: 1.1.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Bei Gründung im Jahre 1959 hieß das Bankhaus "Merkur Bank Horowicz KG". "Horowicz" war der Name der Gründerfamilie. Hauptgeschäftsgegenstand war damals der Verkauf von Goldmünzen und Sorten. Mit dem Tod von Motek Horowicz traten eine Beteiligungsgesellschaft sowie fünf weitere Kommanditisten unter Führung von Siegfried Lingel als Gesellschafter ein. Die Firmierung wurde in "Merkur Bank GmbH & Co. KG" geändert. Seit 1999 ist das Unternehmen als Kommanditgesellschaft auf Aktien börsennotiert. Dr. Marcus Lingel, Sohn von Siegfried Lingel, wurde im Juni 2005 in die Geschäftsleitung berufen. Der Generationswechsel wurde 2008 abgeschlossen: Dr. Marcus Lingel übernahm den Vorsitz der Geschäftsleitung und Siegfried Lingel zog sich aus dem operativen Geschäft zurück.

Die MERKUR BANK ist nach wie vor eine inhabergeführte Privatbank, bei der die Kommanditisten mit ihrem gesamten Privatvermögen haften. Die Hauptgeschäftsfelder liegen heute jedoch in den Nischen Bauträgerzwischenfinanzierung und die Finanzierung mittelständischer Unternehmen. Strategie ist dabei, die Kredite nur in den angestammten Regionen anzubieten, um Risiken einzugrenzen. Angestammte Regionen sind der Großraum München, Sachsen und Thüringen.

Um das Einlagengeschäft voranzubringen, führte das traditionsreiche Bankhaus im August 2008 mit Tagesgeld ein Massenprodukt ein. Es wird bundesweit über das Internet angeboten. Die beim Tagesgeld angebotenen Kontenmodelle und Zinsstaffeln wurden häufig grundlegend geändert, man sollte deshalb die Verzinsung seiner Anlage hier im Blick behalten. Zurzeit gibt es das "Tagesgeld Classic" und das "Tagesgeld Plus", wobei Letzteres nur im EUR 149,00 teuren Produktbündel mit dem Depot zu bekommen ist, dort lässt es sich als gut verzinstes Depot-Verrechnungskonto nutzen. Das Depot ist das zweite Produkt, das die MERKUR BANK im bundesweiten Vertrieb hat. Bei den besagten EUR 149,00 pro Jahr ist die Depotführung und der außerbörsliche Handel inklusive und dazu nur auf diesem Weg die Option, ein Girokonto bei der MERKUR BANK zu eröffnen und eine Mastercard zu beantragen. Ab einem Depotvolumen von EUR 50.000 kosten die Kontoführung von Girokonto und Kreditkarte nichts extra.

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