Information zur
ProCredit Bank AG

  • Rohmerplatz 33-37
  • D-60486 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/719129100
  • E-Mail: info@procreditbank.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: PRCBDEFF
  • Gruppe/Gesellschafter: ProCredit Holding AG & Co. KGaA
  • Gründungsjahr: 2013
  • Banktyp: Multi-Channel-Bank
  • Einlagensicherung: Ist der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (freiwillige Einlagensicherung) angeschlossen.
    Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH sind je Einleger und Kreditinstitut Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert. Über den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. sind darüber hinaus Einlagen von Privatpersonen jeweils bis 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank gesichert. Bei der ProCredit Bank AG sind dies konkret EUR 9.950.000 je Kunde (Stand: 29.6.16). Die individuelle Sicherungsgrenze kann auch im Internet unter einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden. Sie wird in den kommenden Jahren stufenweise abgesenkt: zum Januar 2020 auf 15 Prozent des haftenden Eigenkapitals, danach zum Januar 2025 auf 8,75 Prozent. Der Schutz des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. beginnt dort, wo die gesetzliche Sicherung aufhört. Er übernimmt im Falle der Insolvenz eines mitwirkenden Instituts die Einlagenteile, welche die gesetzliche Mindestabsicherung übersteigen, bis zur Sicherungsgrenze.

Die ProCredit Bank hat deutsche Wurzeln, ist aber erst seit März 2013 hierzulande aktiv. Sie bietet zunächst Tagesgeld und Festzinsanlagen an. Die sind eine spannende Anlagealternative, da die Bank Entwicklung fördert. Es gibt Konten für Privat- und Geschäftskunden. Als nächster Schritt ist die Einführung von Girokonten geplant, ein Feature davon, sollen schnelle und kostengünstige Auslandsüberweisungen in die Länder sein, in denen die ProCredit Bank tätig ist.

Die ProCredit-Bankengruppe ist auf Entwicklungs- und Schwellenländer ausgerichtet. Die einzelnen Banken der Gruppe sind in Osteuropa, Lateinamerika und Afrika aktiv. Sie arbeiten nach gleichen Grundsätzen, betreiben ein sozial verantwortliches Banking, das gleichzeitig auch profitabel sein will, um dauerhaft unabhängig von Zuschüssen zu sein. Sie finanzieren Klein- und Kleinstunternehmen. Kredite werden nicht nach einem standardisierten Scoring vergeben, sondern sehr personenbezogen, gestützt auf die Gespräche und einer Analyse von Situation und persönlicher Zuverlässigkeit des Unternehmers. Die ProCredit-Banken sind mehr als reine Finanzierer. Sie ermöglichen ebenso kostengünstigen Inlands- und Auslandszahlungsverkehr. Auch die privaten Kunden erhalten ein Konto und können sparen; in vielen Entwicklungsländern besteht ansonsten zu diesen Finanzdienstleistungen aufgrund niedriger Einkommen nur begrenzter Zugang. Jede Form von spekulativem Bankgeschäft soll vermieden werden. So ist es den einzelnen Banken verboten, mit Devisen und Wertpapieren zu handeln, soweit dies nicht für die Deckung von Kundenaufträgen, zur Liquiditätsbewirtschaftung oder zur Absicherung von Währungsrisiken erforderlich ist. Die Gruppe wird von der in Frankfurt ansässigen ProCredit Holding AG & Co. KGaA geführt, sie übernimmt zudem zentrale Aufgaben für die einzelnen Institute. An allen ProCredit-Banken ist die Holding entweder als alleiniger Aktionär oder als Mehrheitsaktionär beteiligt. Die Banken haben sich zusammengefasst unter die Aufsicht der deutschen BaFin und der Bundesbank gestellt. Dazu wurde das Berichtswesen vereinheitlicht und das Risikomanagement entsprechend der deutschen regulatorischen Anforderungen ausgebaut. Im Eigentümerkreis der Holding befinden sich private Eigner und öffentliche Förderinstitute. Eigentümer sind unter anderem die IPC (eine Beratungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt), die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau, die niederländische DOEN Stiftung und die International Finance Corporation. Die erste ProCredit Bank entstand nach dem Zerfall Jugoslawiens Ende der 90er Jahre in Bosnien. Der Bankensektor lag brach, in der Wirtschaftsstruktur waren die vielen kleinen Unternehmen der Region von enormer Bedeutung. Die Idee entstand, eine Bank für diese Zielgruppe zu gründen. Die öffentlichen Förderinstitute beauftragten die Beratungsgesellschaft IPC mit der Gründung und dem Management.

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