Information zur
SberbankDirect

  • Hausanschrift
  • Sberbank Europe AG
  • Zweigniederlassung Deutschland
  • Gerbermühlstraße 9
  • D-60594 Frankfurt am Main
  • Kontakt
  • Telefon: 069/6677745777
  • E-Mail: kundenbetreuung@sberbankdirect.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: SEZDDEF1
  • Gruppe/Gesellschafter: Sberbank Europe AG, Wien
  • Gründungsjahr: 2014
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Ist der Banken & Bankiers GmbH (gesetzliche Einlagensicherung in Österreich) angeschlossen. Je Einleger und Kreditinstitut sind hierüber Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

Unter der Marke Sberbank Direct und mit österreichischer Bankkonzession ist die Frankfurter Zweigniederlassung der Sberbank Europe seit Juli 2014 aktiv. Sberbank Direct bietet ein online geführtes Tagesgeldkonto an, seit Oktober 2014 Festgelder und seit Februar 2018 auch einen Ratenkredit. Die Einlagensicherung übernimmt aufgrund der Konstellation die Banken & Bankiers GmbH in Österreich. Die Sberbank Europe hat nämlich in Wien ihr Hauptquartier. Sie ist Teil der Sberbank Russia und steuert die zentral- und osteuropäischen Aktivitäten der Gruppe. Sie ist in elf Ländern vertreten, betreibt ein Firmengeschäft für große und mittelständische Unternehmen und weitet ihr Privatkundengeschäft aus. An dem Moskauer Finanzkonzern ist mehrheitlich die russische Zentralbank beteiligt, rund 44 Prozent der Anteile halten ausländische Fonds. Das Institut übertrifft gemessen am Börsenwert die Deutsche Bank bei Weitem, zählt zu den größten Banken des Kontinents. Zuletzt war die Sberbank kräftig auf Expansionskurs. Im Februar 2012 erwarb sie die Osteuropaholding des ehemaligen österreichischen Volksbanken-Spitzeninstituts ÖVAG - die Basis für die heutige Sberbank Europe. Und im Oktober 2012 übernahm sie fast 100 Prozent der Anteile an der DenizBank von der angeschlagenen belgisch-französischen Dexia-Gruppe.

Die Europäische Union hat Ende Juli 2014 die fünf vom Staat geführten russischen Großbanken mit Sanktionen belegt. Den Geldhäusern Sberbank, VTB, Gazprombank, Vnesheconombank und Rosselkhozbank ist der Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten einstweilen beschnitten und damit die Refinanzierung erschwert. Präsident Putin soll so dazu gebracht werden, die Unterstützung und das Hochrüsten der Separatisten in der Ostukraine zu beenden. Die US-Regierung hat ähnliche Sanktionen erlassen. Die russischen Staatsbanken können dadurch keine neuen Anleihen mehr an den liquiden Finanzplätzen im Westen herausgeben. Da sie auf umfassenden Schuldtiteln und Krediten sitzen, die regelmäßig refinanziert werden müssen, würde das empfindlich treffen, in der Folge auch die gesamte Volkswirtschaft, so die Überlegungen. Für die russischen Staatsbanken haben ihre Österreich-Töchter dadurch an Bedeutung gewonnen, denn das klassische Einlagengeschäft ist nicht von den Sanktionen betroffen.

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