Information zur
Varengold Bank AG

  • Hausanschrift
  • Grosse Elbstrasse 27
  • D-22767 Hamburg
  • Kontakt
  • Telefon: 040/668649880
  • E-Mail: info@varengold.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: VGAGDEHHXXX
  • Gruppe/Gesellschafter: 13,27% Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, 7,31% Yasin Sebastian Qureshi, 5,70% BHFD Verwaltungsgesellschaft mbH, 4,86% Steffen Fix, 68,86% Streubesitz
  • Gründungsjahr: 1995 als "Varengold Vermittlungs- und Handelsgesellschaft mbH", 1999 Umbenennung in "Varengold Wertpapierhandelsbank AG", 2013 Umbenennung in "Varengold Bank AG"
  • Banktyp: Direktbank
  • Einlagensicherung: Neben der Pflichtmitgliedschaft zur Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) besteht keine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung. Für jeden Privatkunden sind Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

Das 1995 als "Varengold Vermittlungs- und Handelsgesellschaft mbH" gegründete und in Hamburg ansässige Unternehmen fokussierte sich in den ersten Unternehmensjahren auf die Entwicklung von Hedgefonds-Strategien. 1999 folgte die formwechselnde Umwandlung in die "Varengold Wertpapierhandelsbank AG", ein weiteres Geschäftsfeld als Spezialbroker für gehebelte Finanzprodukte (CFDs) und Währungen wurde etabliert. Der Vorstandsvorsitzende Yasin Sebastian Qureshi war 2003 im Alter von 29 Jahren der Jüngste, der je die Lizenz für eine Investmentbank erhielt. Seit 2007 ist Varengold im Entry-Standard der Frankfurter Börse notiert, ein Großteil der Anteile befindet sich im Besitz der Gründer und heutigen Vorstände. 2013 erhielt das Unternehmen die beantragte Lizenz als Einlagekreditinstitut und firmiert nun als "Varengold Bank AG". In dem jüngsten - dem dritten - Geschäftsfeld sollen zusätzliche Erträge aus Einlagen und Krediten erwirtschaftet werden.

Varengold hat abgesehen von den Einlagekunden eine sehr risikofreudige Kundschaft, ist im Grunde ein Spezialist für genau die Produkte, die Einlagekunden gewöhnlich meiden, weil sie komplex und hochriskant sind. Die Anbieter bzw. Kurssteller rechnen im Allgemeinen üppige Gewinnmargen bei solchen Geschäften ein. Der Handel mit gehebelten Produkten kommt einem Kasinobesuch gleich, bei dem tendenziell der Kasinobetreiber gewinnt. Wer nicht spekulieren will, sollte sich nicht durch Werbung oder durch Trading-Startkapital von Varengold dazu verleiten lassen, die Plattform Varengold Bank FX auszuprobieren.

Varengold ist in den Cum-Ex-Skandal verwickelt, bei dem einige Banken und Investoren jahrelang Grauzonen nutzten. Bei den Geschäften wurden in undurchsichtigen Konstruktionen kurzfristig große Aktienpakete hin- und hergeschoben, um sich vom Staat doppelt Steuern erstatten zu lassen.

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