Information zu
ViTrade

  • Hausanschrift
  • flatex Bank AG
  • Joachimsthaler Straße 12
  • 10719 Berlin
  • Kontakt
  • Telefon: 0800/3332001
  • E-Mail: interessenten@vitrade.de
  • Internet:
  • weitere Daten
  • BIC: BIWBDE33XXX
  • Gruppe/Gesellschafter: flatexDEGIRO AG
  • Gründungsjahr: 1999 als "E*TRADE Germany", 2010 Umfirmierung in "ViTrade AG", 2016 Umfirmierung in "ViTrade GmbH", 2018 Verschmelzung auf der damaligen "FinTech Group AG"
  • Banktyp: Online-Broker
  • Einlagensicherung: Neben der Pflichtmitgliedschaft der flatex Bank AG zur Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (gesetzliche Einlagensicherung) besteht keine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung. Für jeden privaten Einleger sind Einlagen bis EUR 100.000 abgesichert.

"ViTrade" soll für "VIP-Trade" stehen. Da vip-trade.de und viptrade.de als Webadressen aber bereits vergeben waren, wählte man die kürzere Form. ViTrade ging aus E*TRADE Germany hervor. Im Dezember 2009 erwarb die damalige biw Bank (später umbenannt in FinTech Group Bank und dann in flatex Bank) bzw. deren damaligen Muttergesellschaft XCOM Finanz GmbH diese Einheit des angeschlagenen, amerikanischen Brokers. Die biw Bank war als White-Label-Bank, die Backoffice-Tätigkeiten ausführt, ohnehin von Anfang an für die Depotführung und die Abwicklung der Transaktionen zuständig. E*TRADE Germany konnte so als Wertpapierhändler auftreten, ohne selbst den rechtlichen Bankenstatus zu haben.

Mit der nach der Übernahme von E*TRADE Germany erfolgten Neuausrichtung fokussierte sich ViTrade ausschließlich auf sehr aktive Kunden. Diese sollen monatlich im Schnitt mehr als 20 Trades abwickeln. Konten, bei denen von vornherein feststeht, dass diese Zielvorgabe nicht annähernd erfüllt wird, will man nicht mehr eröffnen. Mit dem mehrwährungsfähigen Depotkonto ist neben dem Handel an deutschen Börsenplätzen auch der Handel an amerikanischen Börsen möglich. In Sachen transatlantischem Handel ist ViTrade einer der preiswertesten Anbieter. Weiteres Schmankerl: Auch Privatanleger können intraday "short gehen", also Aktien verkaufen, die sie gar nicht besitzen. Neben der Ordermöglichkeit über die Internetseite werden kostenpflichtig mehrere Softwareprodukte angeboten, die auf die Bedürfnisse spezieller Kundengruppen zugeschnitten sind und sich im Leistungsumfang unterscheiden.

Auch bei ViTrade kümmerte sich die Bank um die Kontoführung und die Abwicklung der Transaktionen, nicht aber um die Endkundenbeziehungen. Beauftragt war damit ein Gemeinschaftsunternehmen, das der langjährige Mandant flatex für diesen Zweck mit der XCOM Finanz GmbH gründete. Diese Konstellation sah flatex damals als Chance alle Brokerage-Bereiche abzudecken, auch die anspruchsvollen, aktiven Trader im Kundenstamm von ViTrade anzusprechen. Ab Dezember 2013 war die XCOM Finanz GmbH jedoch alleiniger Eigentümer, übernahm die Anteile von flatex. Und zum März 2015 folgte die nächste Wendung, aber zugunsten der Seite von flatex: Deren Muttergesellschaft, die damalige FinTech Group AG, übernahm die Mehrheit an der XCOM AG, der Muttergesellschaft der XCOM Finanz GmbH, festigte durch diesen Coup ihre Stellung am deutschen Online-Brokerage-Markt und beseitigte gleichzeitig die durch die eingegangene Abhängigkeit zur biw Bank entstandenen Risiken. Die biw Bank wurde im Juni 2017 umbenannt in FinTech Group Bank, um die Zugehörigkeit zur Gruppe deutlich zu machen. Im März 2018 wurde die ViTrade GmbH und die flatex GmbH auf ihr verschmolzen, um die Strukturen innerhalb der Gruppe zu verschlanken. ViTrade und flatex sind somit nun Marke der Bank. Im März 2019 und im Arpil 2021 folgten weitere Umbenennungen der Bank, nun in flatexDEGIRO Bank.

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