Erfahrungsberichte zu
Brokerage-Anbietern

Neben Transaktionskosten und Depotgebühren können auch qualitative Faktoren wie Service, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit, Informationsangebot, Orderoptionen usw. für oder gegen einen Online-Broker sprechen.
Erfahrungsberichte von Bankkunden können Sie hier lesen.



Die Darstellung lässt sich auf die einzelnen Anbieter einschränken. Zu folgenden Anbietern sind bereits Erfahrungsberichte vorhanden: 1822direktAugsburger Aktienbank AGBMW Bank GmbHbrokerportcomdirect bank AGCommerzbank AGConsorsbankDAB Bank Deutsche Postbank AGDie AKTIONÄRSBANK Kulmbach GmbHDKB, Deutsche Kreditbank AGflatex GmbHING-DiBa AGmaxbluenetbankNIBC Directonvista bankS Broker AG & Co. KGTARGOBANK AG & Co. KGaAViTrade GmbHVolkswagen Bank GmbHWüstenrot Bank AG Pfandbriefbankalle anzeigen

02.04.2017 | flatex GmbH: Negativzinsen für Guthaben in einer Nacht- und Nebelaktion
Ich bin (war demnächst) seit ungefähr 10 Jahren flatex-Kunde, wegen des einfachen und günstigen Gebührenmodells, handele allerdings nicht so viel und habe/hatte oft einen größeren Betrag auf dem Cash-Konto. In der Vergangenheit erhielt ich dafür nie Zinsen, wie bei manchem anderen Broker. Jetzt ist flatex einer der ersten, der, obwohl es schon länger Negativzinsen gibt, diese am 3.3.17 ankündigte und zum 15.3.17 einführte. Kunden, die wie ich oft nur monatlich ihre Bankpost lesen, stellen dann überrascht fest, dass ihnen zu Ende März Negativzinsen berechnet wurden. Abgesehen von den Negativzinsen: Wieso diese Eile? Diese bescheidene Kommunikation? Offensichtlich will man Kunden wie mich los werden. Meine Damen und Herren bei flatex: Es ist Ihnen in meinem Fall gelungen!
Michael Lieser

05.03.2017 | flatex GmbH: Es reicht jetzt
Als langjähriger Kunde von flatex reicht es mir jetzt. Zwar ist flatex ein günstiger Online-Broker und man kann auch leicht mehrere Depots einrichten, um beispielsweise Fonds von Aktien oder steuerliche Altbestände von Nachkäufen der gleichen Gattung zu trennen, aber die Einführung der Negativzinsen mache ich nicht mehr mit. Viele kleine Nadelstiche habe ich mitgemacht, z. B. kleine Gebühren, die ich von Wettbewerbern nicht kannte, habe das miserable Online-Brokerage durchlitten, habe oft im Mail-/Online-Archiv Dokumente gesucht. Auch Investment- oder Wertpapierkredit-Angebote hingenommen, die eher aus der Büchse der Pandora schienen als mir Investmentvorteile zu bringen. Vielleicht sollten die Eigentümer es mal mit weniger Anbietern versuchen, ihr Geschäft klarer strukturieren und nicht "Peanuts" hinterherjagen. Wer dort auch mal höhere 5-stellige Beträge liegen hat, wird reagieren, und nicht nur die Anlagegelder kurz parken bzw. die Erlöse schnell abziehen. Wem es zu lästig ist, der wird - wie ich - gehen. Noch gibt es genug Alternativen.
anonym

01.12.2016 | flatex GmbH: In gewissen Fällen sogar teuer - Steuerunterlagen unbefriedigend
Im Falle des Besitzes von ausländischen Dividendenaktien scheint mir dieses Institut teuer und ungeeignet. Die Dividendenauszahlung der entsprechenden Firmen erfolgt vierteljährlich. Flatex teilt diese jedoch auf monatliche Eingänge auf und erhebt monatlich für jede Dividendenzahlung eine Gebühr von 5 Euro. Anscheinend will man damit den Eindruck erwecken, dass eine Bearbeitungsgebühr von 5 Euro angemessen erscheint, in Wirklichkeit beträgt diese Gebühr für die vierteljährliche Zahlung 15 Euro. Dieser Betrag scheint mir unangemessen hoch, funktioniert doch alles nur elektronisch. Mein Steuerberater hat die Jahresabschluss-Dokumente als unübersichtlich, kaum lesbar und kaum zusammengefasst beurteilt. Ich vermute, dass die Gründe solche sind, um das oben erwähnte zu verschleiern. Speziell aus dem ersten Grund wechsele ich die Bank.
E. R.

23.11.2016 | flatex GmbH: Sehr viele Baustellen
Ich bin schon seit Längerem Kunde bei flatex. Um es kurz zu machen, werde ich aufführen, was mir bisher gut und gar nicht gefällt. Was mir gefällt: Kundenhotline ist zufriedenstellend. Was mir nicht gefällt: Wertpapiere werden nicht zeitnah (nach Übernahme) umgestellt. Während andere Broker längst umgestellt haben, braucht flatex noch ewig. Abrechnungen sind nicht übersichtlich, kann ich öfters nicht nachvollziehen. Obwohl ich diesen Kredit, den flatex gewähren wollte (ohne eigene Anfrage), mehrfach als nicht erwünscht an flatex kommuniziert habe, sehe ich ihn immer noch im Online-Banking. Das ist verwirrend. Alles in allem, werde ich meine Aktien übertragen, da das Vertrauensverhältnis durch flatex gestört worden ist.
Alisen Tekeli

11.10.2016 | flatex GmbH: Schon besser, aber noch nicht gut
Ich handele alle paar Wochen hauptsächlich mit Aktien, Optionsscheine sehr selten. Im Schnitt sind meine Deals so um die 8.000 Euro. Und die Renditen einstellig. Bei den richtungslosen Börsen ist die Gebührensituation extrem wichtig. Da ist Flatex seit Jahren mit an der Spitze. Ca. 0,20% in Summe für Kauf und Verkauf - damit kann ich gut leben. Realtimekurse habe ich kostenlos, keine Limitgebühren, keine Teilausführungskosten, keine Depotkosten. Alles, was die Rendite verwässert, fehlt. Was allerdings stört - auch nach dem Update auf das neue Online-Brokerage - ist das Fehlen einer vernünftigen Suche im Postfach. Unterlagen, wie Einstandskurse, zu finden, ist ein Abenteuer. Auch die iTAN-Karte ist umständlich, den Sicherheitsgewinn durch das Verfahren erschließt sich mir nicht. Die Hotline wiederum kein Grund zur Klage. Man sieht, ein sehr durchwachsenes Bild. Folglich keine allgemeine Empfehlung, für mich allerdings meine Wahl.
Ramon

12.09.2016 | flatex GmbH: Handeln über das iPad
Seit der Umstellung auf das neue Erscheinungsbild der Masken bei flatex ist es oft nicht möglich, die eigenen Depotpositionen der Derivate zu erkennen, weil beim Aufruf des Depotbestandes nur die Emittenten und die Nummer des Derivates angezeigt werden. Um zu erfahren, hinter welcher Nummer welches Unternehmen steckt, muss man auf ein anderes Internetportal wechseln, dies ist sehr umständlich, da ich viel unterwegs bin, bin ich auf das iPad angewiesen und trage nicht ständig meinen Computer mit herum. Denn dieses Problem ergibt sich nur auf dem iPad, nicht auf dem Computer. Leider scheint dies bei flatex niemanden zu interessieren, weil man trotz mehrfachem Hinweis auf dieses Problem nicht einmal eine Antwort bekommt. Des Weiteren ist das neue Programm, finde ich, nicht benutzerfreundlich, viel zu unübersichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Programm jemand entworfen hat, der selbst am Aktienmarkt handelt.
R. Reichl

22.07.2016 | flatex GmbH: Für Rolling Discount konkurrenzlos
Jetzt im Rentenalter angekommen haben wir ca. 20 Jahresnettogehälter bei Flatex in Discountzertifikaten (DAX) stecken, die alle 1 bis 3 Monate gerollt werden müssen. Über mehrere Jahre betrachtet, erzielen wir damit ca. 7% Jahresrendite und können alleine davon gut leben (ohne Kapitalverzehr). Wir würden gerne das Geldvermögen auf mehrere Banken verteilen, aber es gibt zu Flatex keine einzige Alternative bzw. würden die Kosten die Rendite zu sehr belasten. Zugegeben ist unsere Situation und Inanspruchnahme der Dienstleistungen gleichbleibend. Demzufolge hatten wir auch noch nie irgendein Problem, welches kommuniziert werden müsste. Einmal war wegen dreimaliger Falscheingabe des Passworts eine neue Freigabe notwendig, das kostete nur ein Telefonat, ein Fax und voila ging es wieder. Bei den Umsätzen und Transaktionsdokumentationen blicke ich nicht durch, ich kann gut verstehen, dass man mit mehreren verschiedenen Anlageklassen bei Flatex verzweifelt und woanders hin umzieht. Aber mit unseren Discountzertifikaten läuft eine ganz primitive Buchhaltung parallel, und solange es keine Bar-Differenz gibt, stimmen die Abrechnungen von Flatex. Abweichungen lagen bisher ausschließlich an meinen eigenen Irrtümern, die Abrechnungen von Flatex waren ausnahmslos in Ordnung, auch wenn man sie nicht sofort versteht ... Von mir aus kann bei Flatex alles so bleiben, wie es ist, bis man uns mit den Füßen voraus aus dem Haus trägt. Die Kritik an der automatischen Kreditmöglichkeit verstehe ich nicht. Bei beiden Konten (meiner Frau und ich) haben wir Anschreiben per Briefpost bekommen. Ich hatte schon einen Kreditrahmen, meine Frau noch nicht. Bei unserer Anlagestrategie auf reiner Guthabenbasis gibt es keinen Cent Unterschied zwischen dem einen und anderen Konto. Probleme könnten nur Leute haben, welche die Funktionen eines Taschenrechners erlernen sollten.
Willi

03.05.2016 | flatex GmbH: Günstig, aber nicht immer gut
Ich habe seit mehreren Jahren ein Depot bei flatex. Über dieses wickele ich vor allem kleiner Xetra-Orders ab, bei denen die Mindestgebühr zum Tragen kommt. Die Transaktionskosten sind in Ordnung. Was nervt ist das Online-Brokerage, an dem seit Jahren wenig geändert wurde. Schlecht ist die Dokumentensuche im Archiv: kaum vernünftige Filter, aber mit den Jahren viele Dokumente, lassen die Suche nach Einstandskursen zur Schatzsuche geraten. Die Qualität der Kundenbetreuung hat auch nachgelassen. Lange Antwortzeiten, versprochene Bearbeitung und trotzdem immer wieder Warten auf einen simplen Depotübertrag in einer Zeit, wo man dies anderswo mit PIN und TAN in zwei, drei Tagen erledigen kann, das passt nicht. Urteil: mäßig, also neutral.
Karl S.

22.04.2016 | flatex GmbH: Kreditvergabe ohne Wissen
Mir ist es so ergangen wie meinem Vorredner, nur dass es bei mir 500 Euro sind und ich auch leider drauf hereingefallen bin. Mir ist das erst aufgefallen, als ich auf einmal ein Saldo auf der einen und ein Haben auf der anderen Seite hatte. Das hat zu einem Schriftwechsel mit flatex geführt, was jetzt zum Ergebnis hat, dass ich zu einem anderen Broker wechsle. Wer weiß, was man sonst in der Zukunft noch stillschweigend unter dem Deckmantel des Kundenservice, versucht unterzuschieben. Anscheinend verdient man nicht genug und sucht nach neuen Möglichkeiten.
Tobias Krellmann

06.04.2016 | flatex GmbH: Versucht einen Kreditvertrag unterzuschieben
Mit einer lapidaren Postfachmitteilung, die von mir nicht mal gelesen wurde, wurde die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Kreditrahmens angedeutet. Ich habe diese Mitteilung als Werbung angesehen und nicht gelesen. Gleichzeitig wurde im Depot ohne mein Wissen oder Zustimmung der Verfügungsrahmen auf mehreren meiner Konten um einen möglichen Kreditrahmen von 25.000 Euro pro Konto angehoben. Bei Ausschöpfung des künstlich erweiterten Verfügungsrahmens wäre stillschweigend der Kredit zur Ausführung gekommen. Diese Vorgehensweise entspricht sicherlich nicht der eines seriösen Bankhauses, bzw. da kann sich jeder seine eigene Meinung zur Vorgehensweise von flatex bilden. Erst auf mein Intervenieren wurde der unfreiwillige Kreditrahmen wieder aus den Konten entfernt.
Oliver Ehrler

11.03.2016 | flatex GmbH: Ungeeignet zum Traden, zu teuer bei ausländischen Dividendenaktien
Ich war vorher bei der Aktionärsbank. Dort hatte ich einen sehr übersichtlichen Depotauszug mit Kennzeichnung der Positionen, für die ich Orders erteilt hatte und der Möglichkeit, neben dem Depotauszug weitere Tabs zu öffnen, sodass ich parallel zum Depotauszug auch mein Konto oder den Kursverlauf einer Aktie und zahlreiche wichtige Daten zur Aktie einsehen konnte. Bei Wertpapierverkäufen wurde der Erlös sofort wieder als verfügbares Guthaben angezeigt. Bei flatex ist alles viel unübersichtlicher, schlechter aufbereitet und langsamer. Die fundamentalen Daten zu den Aktien und die Übersicht zum Kursverlauf, die von flatex zur Verfügung gestellt werden, sind ein schlechter Witz. Erlöse aus Wertpapierverkäufen werden erst ca. eine Stunde später wieder als verfügbar angezeigt. Käufe von Wertpapieren werden mit der gleichen Verzögerung vom Konto abgebucht, sodass zwischenzeitlich ein höherer Gesamtwert auf dem Konto angegeben wird, als tatsächlich zur Verfügung steht. Überweisungen werden i. d. R. erst nach einem Tag gutgeschrieben. Dividenden aus dem Ausland werden mit einer hohen Gebühr von 5 Euro belegt und erst mit großer Verzögerung verrechnet. Bei quartalsweise ausgezahlten ausländischen Dividenden kommen pro Jahr 20 Euro Gebühren plus gegebenenfalls Umrechnungsverluste zusammen. Zu viel für Kleinaktionäre. Kaum nachvollziehbar ist bei den Konto- und Depotauszügen für mich auch, zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Kurs die Umrechnung der Dividenden erfolgt ist. Bei der Aktionärsbank hatte ich alle relevanten Informationen zu einem Aktienverkauf klar und deutlich auf einem einzigen Auszug. Bei flatex muss ich mir alles selbst zusammensuchen. Der Versuch, mir eine ausländische Dividende statt in bar in Aktien auszahlen zu lassen war eine Katastrophe. Mir wurde zunächst die Dividende abzüglich 5 Euro Gebühren ausgezahlt, erst danach wurde durch flatex ein Aktienkauf durchgeführt in Höhe der Dividende VOR Abzug der Gebühren. Zwischen Ex-Dividenden-Tag und Neukauf aus der Dividende lagen mehrere Wochen. Als der Neukauf endlich erfolgt war, hatte ich das ursprüngliche Aktienpaket schon längst nicht mehr. Von den wenigen Aktien, die von flatex mit der Dividendengutschrift gekauft wurden, muss ich also jetzt noch 5,90 Euro abziehen für den Verkauf dieser Aktien. Damit belaufen sich die Gebühren an flatex für diese Transaktion auf 10,90 Euro für eine Dividende im Wert von rund 24 Euro. Dieses Depot ist aus meiner Sicht ungeeignet zum Traden oder den Kauf ausländischer Dividendenaktien. Positiv sind die geringen Ordergebühren, relativ viele Ordertypen und der gut erreichbare Kundensupport. Aber das Gesamtpaket überzeugt mich nicht.
anonym

16.12.2015 | flatex GmbH: Langsame Abwicklung
Ich bin als Kunde von Die Aktionärsbank zu flatex gewechselt. Obwohl beide Unternehmen zur Fintech AG gehören, scheint es bei der Abwicklung erhebliche Unterschiede zu geben. Dies ist sicherlich auch darin begründet, dass Die Aktionärsbank über eine eigene Banklizenz verfügte und flatex nur ein Subpartner der biw Bank ist. Jedenfalls stelle ich fest, dass z. B. Gutschriften von Zinsen erheblich später erfolgen als bei anderen Banken. Auch musste ich mich jetzt schon zum zweiten Mal darüber ärgern, dass eine Überweisung zwar schon vormittags elektronisch eingereicht wurde, diese aber erst am Folgetag die biw Bank verlassen hat. Die Belastung auf dem Konto erfolgte jedoch zum Tag der Auftragserteilung. Das ist etwas, dass ich keinesfalls akzeptieren kann. Auch Übertragungen auf das flatex-Depot bzw. vom flatex-Depot weg dauern erheblich länger als z. B. bei Consorsbank. Ich habe das bestimmte Gefühl, dass die biw Bank, was die Personalstärke angeht, hart an der Kante fährt. Anders sind die langen Bearbeitungszeiten nicht zu begründen. Sollte vor allem auch bei zeitlich wichtigen Überweisungen auch weiterhin keine Besserung erfolgen, werde ich wohl meine Kontoverbindung mit flatex schon nach einem kurzen Intermezzo beenden müssen. Noch ein Wort zur Handelsplattform: Ich finde es sehr schwach, dass z. B. Beträge aus Wertpapierverkäufen erst mit einer zeitlichen Verzögerung dem verfügbaren Rahmen zugerechnet werden. Überhaupt scheint mir die Handelsplattform nicht sonderlich solide zu sein. Da frage ich mich, wieso man nicht das entwickelte System von Die Aktionärsbank übernimmt, die ja zum gleichen Konzern gehört. Was ich wie auch andere sehr nervig finde ist, dass bestimmte Aufträge schriftlich (per Post) an flatex zu senden sind. Als im Ausland Lebender ist das eine Qual, zumal eine vollumfängliche Legitimation durch iTan etc. mehr als ausreichend sein sollte.
Kevin Steele

16.10.2015 | flatex GmbH: Gebühren für Dividenden-Gutschriften
Im Direkthandel sind die Gebühren mit Euro 5,90 günstig. Was aber ein ständiges Ärgernis ist, sind die Gebühren für Dividendengutschriften ausländischer Aktien; Dividenden für US-Aktien werden in der Regel quartalsweise gutgeschrieben, sodass z. B. für eine jährliche Dividende von 64,00 Euro Kosten von 20,00 Euro (4 x 5,00) belastet werden. Das ist happig und durch nichts gerechtfertigt. Folglich kaufe ich ausländische Aktien bei ING-DIBA, wo solche Gebühren nicht erhoben werden, auch wenn dort die Transaktionsgebühren geringfügig höher sind. Es rechnet sich! Rückfragen bzw. Hinweise auf diese außergewöhnlichen Kosten werden nicht kommentiert, es wird nur gesagt, "so steht es in unseren Preisangaben".
A. B.

24.09.2015 | flatex GmbH: Formularsammelwut
Zusätzlich zu den bereits genannten Problemen mit Flatex ist zu nennen, dass Formulare bei jeder Kleinigkeit auf dem Postweg eingereicht werden müssen. Das fängt schon mit einer Adressänderung an. Andere Institute erledigen das per TAN oder akzeptieren zumindest gefaxte oder gescannte Formulare. Mir geht es hierbei nicht um die Portokosten, sondern die Zeit, die ich aufwenden muss, um Briefe zur Post zu bringen (was mir nur am Wochenende möglich ist). Dazu kommen noch die Laufzeit der Briefe und die Bearbeitungszeit von Flatex (ich lebe im Ausland). In meinem Fall musste ich verschiedene Formulare einreichen, habe diese zusammen verschickt und Flatex teilte mir mit, eines dieser Formulare wäre nie eingegangen ... Zusammengefasst: Flatex bietet Onlinebrokerage kombiniert mit Formularen für alles abgesehen der Orders. Semi-Onlinebrokerage wäre hier treffender.
C. B.

20.07.2015 | flatex GmbH: Inlandsaktien ok, Auslandsaktien nicht
Ich bin seit ca. 2 Jahren bei flatex. Gewechselt bin ich damals von der ING-Diba weil 5,90 Euro weniger als 9,90 Euro Gebühren sind. Ich bin zeitlich sehr eingespannt und hatte erst jetzt Zeit, mir auch mal die Kontoauszüge anzusehen. Und als ich sah, dass bei allen Erträgen aus dem Ausland 5 Euro Bearbeitungsgebühr angefallen sind habe ich die Aktien/Fonds jetzt wieder zurückübertragen lassen. Die deutschen Aktien lasse ich erst mal hier. Und was dann noch nervt ist, dass die Gebühren immer separat abgebucht werden. Dies muss jetzt wirklich nicht sein. Es ist nämlich nicht einfach, die Gebühr dem Kauf/Verkauf zuzuordnen. Vor allem weil bei den Verkäufen auch noch steuerliche Belange berücksichtigt werden, sodass die Gebühr auf der Abrechnung nicht mit der Gebühr bei der Belastung übereinstimmt. Gut finde ich, dass man die TAN über die Matrix ermitteln kann. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn man viel handelt und ständig unterwegs ist. Ich finde, dass es sich bei dem 5,90-Euro-Angebot um ein Lockvogelangebot handelt.
Bernhard Schmidt

20.05.2015 | flatex GmbH: Ordergebühren werden erst nach Tagesschluss abgerechnet
FLatex ist billig, keine Frage, im Direkthandel kann man für 5,90 Euro ordern. Jedoch ein großes Manko ist, dass die Ordergebühren im Direkthandel erst nach Tagesschluss abgerechnet werden. Das heißt, um als Trader den Überblick zu behalten, welcher Betrag am Ende des Tages noch abgezogen wird, muss man die Orderanzahl in seinem Orderbuch nachzählen. Bei 30 Trades (15x mal Kauf und Verkauf) kommen da schnell mal 200 Euro pro Tag an Gebühren zusammen. Dass man das nicht hinbekommt in Realtime abzurechnen wie andere Broker, verstehe ich nicht. Der Support antwortet schnell, was ich wiederum als positiven Punkt zusammen mit den niedrigen Ordergebühren sehen würde. Trotzdem, die Abrechnung der Spesen im Direkthandel muss in Echtzeit erfolgen.
A. L.

26.02.2015 | flatex GmbH: Gebühren okay, aber schlechtes Online-Brokerage
Seit ca. vier Jahren bin ich bei dem Online-Broker flatex. Ich handele relativ viel Aktien und häufiger auch große Volumina, weswegen ich damals auch von meiner Bank zu einem Online-Broker wechselte um Transaktionsentgelte zu minimieren. Bei flatex sind die Gebühren okay, aber man bezahlt mit einem schlechten Online-Brokerage. Insbesondere die Postbox ist eine mittlere Katastrophe, wie oft habe ich dort schon Dokumente gesucht von Wertpapierabrechnungen bis hin zu Anschaffungsdaten. Diese Daten würde ich gerne im Depot selbst bei den einzelnen Wertpapieren sehen, wie bei anderen Banken möglich. Auch die Generierung der TAN ist zu umständlich. Gut, dass man leicht ein Zweit- oder Drittdepot anlegen kann, ich trenne damit steuerliche Altbestände von Nachkäufen des gleichen Wertpapiers, um so bei Verkauf die FiFo-Regelung diesbzüglich zu umgehen. Ich bleibe erstmal bei flatex, es sei denn ich finde bei vergleichbaren Kosten einen Anbieter mit besserem Online-Brokerage.
H. P. S.

30.01.2015 | flatex GmbH: Nicht empfehlenswert
Leider immer wieder fehlerhafte Steuerbuchungen, die dazu führten, dass unbemerkt zu viel Steuern an das Finanzamt abgeführt wurden. Diese wurden zwar teilweise korrigiert, allerdings ohne auf meine Mails zu antworten, trotz Aufforderung. Insbesondere, wenn solche Fehler häufiger auftreten, ist dies für den Kunden echt ärgerlich ... Da die Fehlerhäufigkeit in letzter Zeit steigend war und die Servicequalität stark abgenommen hat, würde ich mein Depot definitiv nicht noch mal bei Flatex einrichten und schaue mich aktuell nach Alternativen um. Insbesondere Leute, die häufiger traden, kann ich aufgrund dessen ein Flatex-Depot, trotz der verlockend niedrigen Trading-Gebühren, nicht empfehlen.
Tom K.

20.12.2014 | flatex GmbH: Mein favorisierter Broker für inländische Aktien und derivative Produkte
Diese Beurteilung bezieht sich auf Geschäfte mit Aktien, Zertifikaten und eventuell Unternehmensanleihen, da ich andere Gattungen nicht handele. Bei flatex bin ich schon seit über 2 Jahren und trade bevorzugt über diesen Broker, da die Ordergebühren im OTC-Bereich bei flat EUR 5,90 liegen und ich börslich selten Orders platziere. Keine versteckten Kosten. Man sollte nur nicht den Fehler begehen, ausländische Aktien zu kaufen, da hier im Falle einer Ausschüttung ärgerlicherweise Gebühren anfallen würden - eine Besonderheit von Brokern, die unter dem Dach der biw bank laufen (gemeint sind dabei Aktien, deren ISIN nicht mit DE beginnt). Bemerkenswert ist, dass bis auf Weiteres Produkte auserwählter Emittenten, wie Bonus- oder Faktorzertifikate der Commerzbank, außerbörslich ab einem Volumen von EUR 1.000 provisionsfrei handelbar sind, man hat dann eben nur den Spread als (indirekte) Kosten. Die Menüführung ist einfach, die Ordermaske schnell ausgefüllt und alles geht übersichtlich und zügig. Dazu trägt auch das spezielle TAN-Verfahren bei, wobei man hier nicht für jede Order erst mal eine Nummer eingeben oder SMS abwarten muss, einmal angemeldet und los gehts. Leider gibt es nicht die Möglichkeit von Unterdepots zur steuerlichen Trennung. Der Service ist gut, auf E-Mails wird schnell geantwortet, und wenn doch mal ein Problemchen auftreten sollte, wird es rasch behoben. Früher gab es bei flatex schlimme Serverausfälle. So kam es, dass regelmäßig vor allem an Crash-Tagen das System vermutlich durch die verstärkte Systemnutzung über Stunden komplett ausgefallen war, für so manchen Kunden wohl ein worst case. Das kam aber schon sehr lange nicht mehr vor, anscheinend hat man die Kapazitäten erhöht. Fazit: Durchdacht und günstig, für Intraday- oder Gelegenheitstrading.
Marcel S.

17.12.2014 | flatex GmbH: Gut, wenn alles läuft
Bin mit meinem Depot schon einige Jahre bei Flatex. Die Webseite ist übersichtlich, funktionell und von der Bedienung einfach. Kosten super bis auf die hohen Gebühren für Dividendenzahlungen bei ausländischen Aktien. Es gibt kein Tagesgeldkonto oder Cash-Konto mit Verzinsung zum Parken. Leider hat man immer mehr Freetradeaktionen abgeschafft. Probleme gibt es mit der Steuerabrechnung. Teilweise nicht nachvollziehbar. Richtig schlecht ist der Kundenservice am Telefon. Dort sind eigentlich nur Mitarbeiter, die kein Interesse haben einem zu helfen, sondern einen nur schnell wieder loswerden wollen. Dieses Problem besteht schon seit 5 Jahren, beim Management scheint das niemand zu kümmern.
Gerd

05.11.2014 | flatex GmbH: Ein Online-Broker, bei dem ich schon einige Jahre bin
Flatex ist ein Online-Broker, bei dem ich schon einigen Jahre bin und eigentlich ganz zufrieden. Für mich, der ein relativ großes Depot hat und auch ab und an mal handelt, so ca. 2 bis 4 Transaktionen pro Monat, sind die Kostenfreiheit des Depots und verlässlich gute Transaktions-Konditionen wichtig. Ich handele nicht mit Optionen, sondern nur mit Aktien, Fonds und Renten. Für dies sind die Informationen, die Flatex bereitstellt, ausreichend, auch wenn das Online-Brokerage nicht berauschend ist. Man kann mehrere Depots unter einer Kennung eröffnen, was ich auch nutze. Wirklich renovierungsbedürftig finde ich das Online Archiv/Postfach. Da habe ich schon die ein oder andere Weile mit Suchen nach bestimmten Dokumenten verbracht. Angenehm ist, dass ich auch die Depots meiner Kinder unter meiner Kennung sehe. Die TAN-Karte finde ich eher umständlich, weil man erst die TANs zur Laufzeit der Transaktion zusammenstellen muss, wenn man nicht eine Session TAN verwendet. Ich hatte noch keinen Ärger mit den Steuerdaten, z. B. Einstandskurse, Verlusttöpfe oder Jahressteuerbescheinigungen.
E. K.-B.

20.08.2014 | flatex GmbH: Günstiger Broker
Seit drei Jahren bin ich zufriedener Kunde bei Flatex/biw AG. Natürlich hat auch diese Bank ihre Schönheitsfehler, aber sowohl mit den Konditionen als auch mit der Telefonberatung bin ich sehr zufrieden. Ich tätige häufiger einfache Börsengeschäfte wie Aktienkäufe und -verkäufe von meist deutschen Standard- und Nebenwerten, seltener Anleihekäufe, auch hier ist der Emittent meistens in Deutschland und die Währung Euro. Hin und wieder handele ich eher kleinere Positionen im Bereich von offenen Immobilienfonds. Bei all diesen Geschäften profitiere ich von der günstigen Flatfee, fehlender Depot- sowie Limitgebühr. Die Wertpapierabrechnungen sind zwar nicht so übersichtlich, man findet im elektronischen Postfach auch nur mit etwas Erfahrung leicht das, was man sucht, aber in so gut wie allen Fällen, in denen ich etwas nicht wusste, fand oder verstand, hat mir die Telefon-Hotline schnell geholfen. Ich habe bestimmt über zehn Mal angerufen und musste nie in eine Warteschleife. Manche Sachen gehen ganz einfach, wie zum Beispiel die Einrichtung eines Zweitdepots um Altbestände von Wertpapieren zu trennen, die der Wertpapierertrags-Besteuerung nach 2008 unterliegen. Das Online-Banking, insbesondere die Ordermaske sollte mal überarbeitet werden, die TAN-Karte ist umständlich, aber davon geht die Welt nicht unter.
anonym

12.02.2014 | flatex GmbH: Solider Service, hohe Gebühren für Sonderleistungen
Die Eröffnung eines Depots verläuft reibungslos, der Depotübertrag von einer Genossenschaftsbank ging schnell und korrekt. Mittlerweile habe ich mich jedoch von flatex wieder verabschiedet, mehr aus persönlichen Gründen als aus Unzufriedenheit. Die Gebühren für spezielle Bescheinigungen (z .B. Finanzamt, BAFÖG, Kindergeld, usw.) sind hoch, wer diese nicht benötigt spart bei flatex tatsächlich Ordergebühren. Mich störte hauptsächlich, dass man Geld unverzinst und ohne schnellen Zugriff parken muss, wenn man kurzfristige Anlageentscheidungen treffen will. Der Telefon-Service ist schlecht erreichbar und kann auch kaum weiterhelfen, aber freundlich und hilfsbereit. Der Grundtenor ist: "Wenden Sie sich an die BIW Bank", sozusagen die depotführende Bank, flatex ist das Vermarktungsvehikel. Der Service funktioniert per Mail dagegen sehr gut(BIW und flatex). Selbst nach der Kündigung antwortete der Kundenservice schnell und konnte mir weiterhelfen, beim Depotübertrag machte meine neue Bank einen Fehler - ich hatte BIW/flatex zu Unrecht unter Verdacht. Fazit: Solider Broker, es fehlen klassische Bankleistungen.
Stephan Ertl

21.01.2014 | flatex GmbH: Günstiger und guter Broker für inländische Aktien
Ich bin jetzt schon mehr als 3 Jahre bei Flatex Kunde und kann trotz kleinerer Schönheitsfehler eben diesen auch empfehlen. Der Preis pro Trade ist einfach unschlagbar. Allerdings kann ich nur über meine Erfahrungen mit Aktien berichten. Handelt man außerbörslich, wird dies über Tradegate ausgeführt und kostet fix 5,90 Euro. Handelt man bspw. über Xetra kommen noch Börsengebühren hinzu. Man handelt ab 7 Euro aufwärts. Die Ausführung der Order geht schnell und wird nach mehrmaligen Klicken des Aktualisieren-Buttons korrekt angezeigt. Die zu zahlende Gebühr an Flatex wird allerdings erst über Nacht erfasst. Dies ist nicht weiter schlimm, man muss nur dran denken. Die Ordermaske finde ich übersichtlich und wird auch gut auf der Homepage beschrieben, falls man Hilfestellung benötigt. Bei Investitionen in ausländischen Aktien muss man aufpassen. Flatex erhebt eine Gebühr fürs Ausschütten der Dividende. Dies kann schon mal zur Folge haben, dass man mehr zahlt als man ausgeschüttet bekommt. Ansonsten ist der Support sehr freundlich und hilft mit präzisen Antworten weiter.
Florian D.

19.12.2013 | flatex GmbH: Preiswert aber individuell gestrickt
Wer einen reinen Online-Broker sucht (welcher Orders besonders kostengünstig abwickelt unter Verzicht auf Guthabenverzinsung), und wer den bürokratischen Aufwand auslandsgeführter Depots (z. B. Lynx, IB) vermeiden möchte, der landet unweigerlich bei Flatex. Denn eine ähnlich günstige Orderflatrate wie hier gibt es anderswo höchstens befristet für Neukunden (z. B. bei Cortal Consors, DAB, und anderen), bzw. dauerhaft nur für Heavy-Trader (z. B. Sino), oder ansonsten höchstens noch bei Onvista, dort allerdings mit dem manchmal teuren Nachteil, dass jede untertägige Teilausführung als eigenständige Order berechnet wird, was dort eine vorherige Gebührenabschätzung unmöglich macht. Somit bleibt nur Flatex, wo man allerdings einige Komforteinbußen in Kauf nehmen muss, die ich so von anderen (teureren) Anbietern nicht kannte: Beim Web-Trading sieht man zeitnah nach Orderausführung weder seinen neuen Kontostand, noch den aktuell verfügbaren Betrag, noch die aktuellen Änderungen der Verlusttöpfe. Dies dauert meist Stunden, sodass man untertags gezwungen ist, eine eigene laufende Buchführung zu erstellen, wenn man z. B. wissen will, in welcher genauen Höhe man nach einem Aktienverkauf neu ordern kann. Und ist dann nach einigen Stunden endlich was zu sehen, muss man wissen, dass die Provisionen und Orderspesen noch nicht in den abgerechneten Kontobuchungen enthalten sind, sondern jeweils erst einen Tag später separat gebucht werden. Ferner sind die im Depot angezeigten Einstandskurse steuerlich etwas zu niedrig, weil sie die Kaufspesen nicht enthalten. Beim späteren Verkauf werden die Kaufspesen zwar trotzdem steuerlich berücksichtigt, aber bis dahin hilft wieder nur eine eigene Buchführung. Lässt man hingegen Depotbestände zu Flatex umbuchen von anderen Banken, so werden die von dort mitgelieferten Einstandskurse auch bei Flatex korrekt angezeigt, also mit Kaufspesen. Das kann verwirren. Und ein Unterdepot zur gleichen Kontonummer anzulegen (zwecks steuerlicher Bestandstrennung) ist leider auch nicht möglich. Man braucht dann ein komplett neues zweites Konto mit Depot. Wer mit diesen Flatex-spezifischen Unzulänglichkeiten leben mag, der kann hier durchaus glücklich werden und einiges an Kosten sparen. Auch wenn hier, wiederum Flatex-spezifisch, auf Dividenden von ausländischen Aktien Gebühren berechnet werden.
M. Rose

06.11.2013 | flatex GmbH: Sechs Monate Erfahrung
Bislang habe ich keine der manchmal hier zu lesenden negativen Erfahrungen mit Flatex gemacht. Alles wurde eigentlich zu meiner Zufriedenheit ausgeführt. Günstige Kosten, Früh- und Späthandel sowie gute Übersichtlichkeit sprechen ebenfalls für dieses Depot. Ich führe schon seit Jahren ein weiteres Depot bei einer bekannten Filialbank und muss sagen, dass die Kosten bei Flatex wirklich nur Bruchteile der bei der Filialbank anfallenden Kosten betragen. Außerdem ist alles wesentlich unkomplizierter. Mit dem Flatex-Depot handele ich wirklich inzwischen viel öfter als früher, und nie gab es Probleme. Der An- und Verkauf (auch von ausländischen Aktien) kann problemlos an verschiedenen in- und ausländischen Börsen vorgenommen werden. Der Status ist quasi live verfolgbar. Stop-loss, oco und sonstige limitierte Trades können problemlos eingestellt werden, wenn der ausgewählte Handelsplatz das zulässt. Die Hotline habe ich bislang zwei Mal benötigt, sofort erreicht und live Hilfe erhalten (kostenlos). Ich habe bei den Preisen wirklich nichts auszusetzen.
R. H.

31.05.2013 | flatex GmbH: Flatex.at nicht empfehlenswert
An dieser Stelle möchte ich kurz meine Meinung zur österreichischen Filiale der Flatex GmbH mitteilen: Sehr erstaunt hat mich bei der ersten Dividendengutschrift die einbehaltene Gebühr. Es wird zwar immer von Null Euro Kontoführungsgebühr geredet, aber die versteckten Gebühren nirgends erwähnt. Diese fallen automatisch mit Dividendengutschrift von ausländischen Aktien an, bis 14,99 Euro Dividendenhöhe sind das 1,50 Euro, ab 15,00 Euro Dividendenhöhe sind das dann 5,00 Euro. Ebenso ärgerlich ist die Sache mit der Steuerbescheinigung. Seit Mitte März vertröstet mich Flatex.at wochenweise, dass diese Bescheinigung fertiggestellt und bereitgestellt wird. Auch die biw-Bank, die für die Konto- und Depotführung bei Flatex zuständig ist vertröstet auf Anrufe hin. Es ist jetzt jedenfalls Ende Mai und diese Erträgnisbescheinigung ist immer noch nicht bereitgestellt. Es gibt auch kein Kundenrundschreiben mit einer Erklärung dazu, nichts (Hinweis: Flatex.de hat seine Steuerbescheinigung schon längst verschickt). Was aber die Krönung des Ganzen ist, Flatex.at verlangt für diese Erträgnisaufstellung laut Preisliste 18,00 Euro (Flatex.de stellt die Steuerbescheinigung dagegen kostenlos bereit).
H. P.

22.05.2013 | flatex GmbH: Sehr guter und günstiger Online-Broker
In Vergleich zu anderen österreichischen Online-Brokern fallen bei flatex.at keine Grundgebühren an, was den Einstieg in diese Kategorie der Anlageverwaltung sehr vereinfacht. Und es existieren wirklich keine versteckten Kosten in dieser Richtung. Ich bin nun seit knapp 1,5 Jahren Kunde und sehr zufrieden. Handelsgebühren sind wirklich gering, Möglichkeiten (außerbörslich/börslich) sehr groß, Fonds-Angebot und Discounts über KAG sehr hoch (natürlich auch über Börsen möglich), etc. Die Übersichten zum Depot und die Dokumentenaufbereitung sind ebenso sehr zufriedenstellend. CFD-Handel funktioniert einwandfrei über Java-Browser-Tool. Hier gibt es umfangreiche und übersichtliche Möglichkeiten. Ich bin aber ausgestiegen, weil es zu einem gewissen Teil, für mich, nur Spielerei ist. Im Endeffekt kann man damit eher nur verlieren, aber am besten einfach selbst ausprobieren. Service/Kundenkontakt sind auch schnell und gut. Steuerliche Behandlung von Transaktionen und Dividenden fehlerfrei, wenn gleich es natürlich fachlichen Wissens bedarf, Steuerberichte komplett und richtig zu verstehen. Zwei teils negative Aspekte: Im Vergleich zu direktanlage.at wird z. B. keine umfangreiche Fonds-Analyse geboten, aber diese kann man sich ohne Probleme von anderen Seiten (wie eben bei direktanlage.at gratis verfügbar) holen. Und, zum aktuellen Stand ist es nicht möglich gratis einen unterjährigen Steuerbericht zu bekommen, sondern nur am Jahresende oder unterjährig mit Aufpreis - könnte aber bald behoben werden, weil dies auf flatex.de schon möglich ist. Uneingeschränkte Empfehlung!
Manuel

09.05.2013 | flatex GmbH: Alles in allem eine gute Wahl
Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr bei der flatex GmbH. Für mich war der Wechsel alles in allem eine gute Wahl. Konto und Depot wurden zügig nach dem üblichen Postident eingerichtet. Der eigentliche Antrag war schnell zu bearbeiten. Etwas gewöhnungsbedürftig war am Anfang die Tatsache, dass man sich die TAN mit Hilfe einer Code-Karte selbst erzeugen muss. Dies kostet etwas mehr Zeit als eine reine TAN- oder iTAN-Liste zu benutzen, aber wenn es der Sicherheit dient, wieso nicht, man kann doch eh eine Session-TAN setzen, die weitere Eingaben erspart. Ich wollte aus Übersichtsgründen mehrere Depots/Cashkonten, alles ging schnell und online. Der Online-Auftritt ist OK, die Navigation meist selbsterklärend. Nur einmal - als ich die Einstandskurse meiner Fonds und Aktien nachsehen wollte - brauchte ich die Hilfe der Hotline. Diese war schnell zu erreichen und in meinem Fall äußerst kompetent in der Behebung meiner Probleme. Verzinst werden die Cashkonten nicht - ein Nachteil, aber da die Zinsen generell so niedrig sind, fällt dies kaum ins Gewicht. Da sind fehlende Depot- und Limit-Gebühren schon wichtiger und ebenso die Flatfee, da ich häufig Orders von 10.000 Euro und mehr habe. Ich würde wieder zu Flatex wechseln.
P. D.

22.04.2013 | flatex GmbH: Dividendengutschriften
Der angeblich so preiswerte Broker flatex greift bei der Gutschrift von Dividenden zu und nimmt bis zu 5,00 Euro je Gutschrift bei ausländischen Aktien. Wer bei flatex ausländische Aktien/ETF im Depot hat (selbst wenn diese im Inland gelagert werden) wird bei jeder Dividende zur Kasse gebeten. Bei Dividendenzahlungen bis 15,00 Euro wird eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro erhoben. Bei höheren Dividendenzahlungen werden stets 5,00 Euro abgebucht. Da einige ausländische Unternehmen halbjährlich oder sogar quartalsweise Dividenden ausschütten, wird das Entgelt sogar mehrfach im Jahr erhoben. Wer z .B. 5 US-Unternehmen in seinem Depot hat (die quartalsweise Dividenden zahlen) zahlt also 100,00 Euro p. a. für nichts. Ich kenne keinen anderen Broker, der so dreist ist, für Dividendengutschriften eine Gebühr zu berechnen! Eine elektronische Gutschrift verursacht keine Kosten. Eine Beschwerde bei flatex läuft.
anonym

03.04.2013 | flatex GmbH: Unübersichtliches Archiv
Das Abrechnungssystem und Online-Archiv ist völlig unübersichtlich und schon bei mittlerer Anzahl von Trades (20-30/Monat) kaum oder nur noch mit ungeheurem Aufwand nachzuvollziehen. Kaum Klartext, dafür aber endlos Transaktionsnummern. Im Online-Archiv gibt es bis heute keinen Sammeldownload. Alle Transaktionsbelege müssen einzeln, Stück für Stück, heruntergeladen werden. Ein Zugriff auf das Online-Archiv ist nur maximal 2 Jahre möglich! Steuerabrechnungen werden nur grob aufgeschlüsselt, sind unzureichend dokumentiert und häufig (!) falsch. Selbst einfachste gesetzliche Vorgaben werden nicht richtig umgesetzt. Wenn Flatex diese Fehler selbst bemerkt, wird oft Monate später wild im Depot "rumkorrigiert" bis der Kunde endgültig jeglichen Überblick verloren hat. E-Mail-Anfragen werden häufig schleppend beantwortet oder es gibt Antworten auf Fragen, die keiner gestellt hat. Bei schwierigeren Sachverhalten laufen alle Anfragen erst zur BIW Bank und dann über Flatex zurück zum Kunden. Das dauert ... Fazit nach (leider) einigen Jahren bei Flatex: Einen Broker mit ordentlichem Abrechnungssystem suchen. Günstige Gebühren sind nicht alles!
Alexander

29.01.2013 | flatex GmbH: Sehr zufrieden
Ich habe vor ca. einem Jahr mein Depot von der Targobank zu flatex GmbH verlagert. Grund war die Umstellung der Transaktionsgebühren im Wertpapier-Bereich durch die Targobank. Hatte ich vorher eine günstige FlatFee von 9,99 Euro, so wurde dann auf ein Modell mit 0,25% Provision und börsenabhängigen Fixkosten umgestellt. Da ich ein relativ großes Depot habe und auch ab und an handele (nur Aktien und Bonds), hatte ich bei einer durchschnittlichen Ordergröße zwischen 5.000 und 10.000 Euro zwischen 0,6 und 0,8% Ordergebühren pro Kauf und Verkauf. Das geht günstiger, dachte ich mir, und wechselte nach einigem Studium des Brokerage-Vergleichs auf modern-banking zu flatex. Nach etwas mehr als einem Jahr kann ich ein positives Fazit ziehen. Die Konto- bzw. Depot-Eröffnung erfolgte zügig und unkompliziert. Die Übertragung der Wertpapiere war problemlos und transparent. Meine Ordergebühren haben sich fast gedrittelt, die Abwicklung war jeweils zuverlässig und transparent. Der Web-Auftritt von flatex ist alles in allem OK. Die Hotline war gut erreichbar und kompetent. Versprochene Rückrufe kamen zuverlässig zustande. Die Bearbeitungszeit war OK. Was fehlt ist eine Verzinsung des Gegenkontos zum Depot oder zumindest eine interne verzinste Anlegemöglichkeit, weil bei mir halt oft fünfstellige Beträge auch mal zwei Wochen stehen bleiben.
F. H.

11.05.2012 | flatex GmbH: Für Zertifikate-Kurzläufer-Strategie gibt es gar keine Alternative
Obwohl ich bei weitem kein Millionär bin, kommt es durch die risikoarme Kurzläufer-Strategie mit Discount- und Bonus- Zertifikaten zu mehreren Millionen Euro Umsatz im Jahr und das würde bei anderen Brokern "mindestens" 15.000 Euro an Gebühren kosten. Flatex ist nach meinem Wissen der einzige Broker EU-weit, bei dem ich Zertifikate bei einer breiten Palette von Emittenten OTC handeln kann, zu lediglich 5,90 Euro und Wave XXL der Deutschen Bank in ausreichendem Umfang sogar kostenlos. Wenn es Flatex nicht gäbe, dann müsste ich mehr Risiko eingehen, weil die Kosten die Zehntelprozent Rendite pro Haltedauer sonst komplett auffressen. Ich bin seit ca. 3 Jahren bei Flatex und sehr zufrieden. EDV-Engpässe gibt es immer wieder mal, wenn es an den Börsen rundgeht, aber da kann ich mich mit meiner Strategie locker fernhalten. Ja richtig: Für Sekundenhandel in volatilen Phasen wäre mir Flatex zu gefährlich, ob es mit CFD besser ist, weiß ich nicht. Kontakte per Telefon oder E-Mail hatte ich bisher nicht, bisher gab es keinen Anlass.
Willi Schröder

08.09.2011 | flatex GmbH: Plattform-Ausfälle, wenn es wichtig ist
Am 9.8. um ca. 9:19 Uhr ging mal wieder nichts bei Flatex. Ich gehe meist über meine Depotanzeige zu der jeweiligen Position und klicke "sell" an. Am Abend zuvor hatte ich mir den WaveXXL ausgesucht, der mich auf eine DAX-Erholung hebeln sollte. Dieser Schein ist bis kurz vor 22 Uhr handelbar. Am Morgen wollte ich ihn nun mit sattem Gewinn verkaufen und natürlich bricht die Plattform zusammen. Kurze Zeit später unterschritt der Wave seinen Knock-Out und wurde gestoppt. Glücklicherweise habe ich direkt als Beweis eine E-Mail mit Screenshot an Flatex geschickt. Summasummarum ist der Stand von Flatex, dass sie entgangene Gewinne nicht entschädigen. Ich hatte glücklicherweise den WaveXXL unter dem Knock-Out-Preis am Abend gekauft. Wahrscheinlich wird der Knock-Out nur zu einer bestimmten Zeit festgestellt. Am nächsten Morgen war dieser zumindest auf Flatex handelbar, was für mich wie vorsätzliche Täuschung aussieht, falls dieser Schein dann schon seinen Knock-Out erfahren haben soll, aber noch auf Flatex handelbar ist. Ich kann mich mit Flatex nicht einigen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als den Ombudsmann anzurufen. Die angeschlossene BIW Bank nimmt an diesem Verfahren teil - Flatex aber nicht. Mal sehen, was sich ergibt. Ich muss aber sagen, dass sich wegen diesem Stress, den es bei mir auch bei den CFDs gab, Flatex für Daytrading definitiv nicht zu empfehlen ist. Man muss auch aufpassen, dass Limite wegen seltsamen Kursstellungen abgefischt werden. Das war auch bei mir bei einer Position der Fall, die nach meiner Beschwerde zurückabgewickelt worden ist. Da sollte man lieber Stopps nur an den Börsenplätzen und nicht bei Flatex setzen, auch wenn es etwas billiger ist. Ich freue mich, wenn weitere Leute Erfahrungen mit Ombudsmann-Schlichtungen und Flatex bzw. BIW schildern.
anonym

27.06.2011 | flatex GmbH: Faire Konditionen mit annehmbaren Service
Ich bin im Februar dieses Jahres von der Sparkasse mit meinem Depot zu Flatex gegangen, da mir die stetigen steigenden Gebühren bei der Sparkasse zu teuer wurden. Die Eröffnung des Depots ging schnell und problemlos über die Bühne, das Depot sowie auch das zugehörige Unterkonto werden von der BIW Bank geführt. Ich habe direkt bei der Eröffnung einen Antrag auf Depotübertrag eingereicht und Flatex hat sich dann darum gekümmert, dass mein Depot von der Sparkasse zur Flatex übertragen wurde. Der Übertrag fand ca. 2 Wochen nach Eröffnung des Depots statt. Seitdem handele ich munter bei Flatex und bin von den Konditionen überzeugt. Diese sind transparent und fair, zumindest kenne ich keinen vergleichbaren Anbieter, wo man günstiger handeln kann. Die Probleme die andere mit dem Service haben, kann ich so nicht nachvollziehen. Wenn ich eine Frage hatte, bekam ich auch immer eine freundliche Antwort. Leider sind die Wartezeiten zwar manchmal etwas länger aber ich finde das macht flatex durch die guten Preise wieder weg. Alles in allem sicherlich kein Anbieter für Profi-Broker, aber für Privatleute meiner Meinung nach absolut empfehlenswert.
Patty Mende

28.02.2011 | flatex GmbH: Supergau
Tja, wenn dies ein einmaliger Vorfall wäre, aber es passiert halt immer wieder, dass die Flatex-Plattform ausfällt. Zitat Flatex zum Supergau am 16.02.2011: "Eine Verkettung unterschiedlicher technischer Probleme führte im Laufe des heutigen Vormittags vermehrt zu verschiedenen Schwierigkeiten beim Kunden-Login in der WebFiliale." Eigentlich war das Chaos dadurch schon perfekt. Damit aber leider nicht genug: Gegen Mittag kam auch noch eine Netzstörung der Telefonanlage dazu, was zu einem kurzfristigen Ausfall eben dieser Anlage führte. Es ist schon schlimm, wenn bei einer Trading-Plattform die Verbindung abreißt und es ist nicht verzeihbar, dass eine Trading-Plattform für mehrere Minuten ausfällt! Bei Flatex waren es geschlagene 4 Stunden. Ich bin der Meinung Broker, die durch Ihre schlampige Technik das Kapital Ihrer Nutzer aufs Spiel setzen, sollten am Markt nichts zu suchen haben. Vielleicht könnte die Konkurrenz eine garantierte Verfügbarkeit zu Handelszeiten einführen, damit wäre geholfen.
Bernd Cogos

16.02.2011 | flatex GmbH: Ständige Plattformausfälle
Immer wieder kommt es vor, das die Flatex-Depotseite nicht verfügbar ist. Auch telefonisch erreicht man niemanden. Auch wird auf der Startseite nicht mitgeteilt, dass überhaupt ein Fehler vorliegt und wie lange der dauert. Somit hat man keine Möglichkeit, eine Order aufzugeben bzw. zu ändern oder löschen. Dieses natürlich auch nicht telefonisch, weil die Leitung total überlastet ist. Man kann nur warten und hoffen. Für diese Fehler und eventuelle Verluste wird nicht gehaftet. Es wird sich entschuldigt und das war’s. Also muss man klagen. Dieses passiert mit einer kontinuierlichen Regelmäßigkeit und teilweise über Stunden. Positiv sind natürlich die günstigen Kosten, doch wenn man die ins Verhältnis zu den Verlusten stellt, sieht die Günstigkeit ganz anders aus und man ist bei einem anderen Anbieter besser gestellt ohne diesen Stress.
Rainer Eber

22.03.2010 | flatex GmbH: Günstig, guter Service und gemischte Konditionen
Ich bin ein normaler Durchschnittskunde. Ich handle mal viel, mal weniger bis gar nicht. Hauptsächlich Aktien (nur außerbörslich) und Optionsscheine, nichts anderes! Zum außerbörslichen Handel: Der Handel funktioniert top! Der Kurs wird gestellt, die Ausführung erfolgt umgehend (kommt mir wesentlich schneller als bei E*Trade vor). Ein Nachteil für mich ist, dass der Handel nur über Tradegate möglich ist! Der Preis ist einfach genial. 5,90 Euro sind unschlagbar für einen deutschen Broker! Sehr negativ zu nennen sind die Gebühren die flatex bei Auslandsdividenden erhebt! Statt fester Gebühren sollte man entweder gar keine erheben oder aber einen Prozentsatz! Meine Idee vom Prozentsatz beruht auf der quartalsweise anfallenden Dividende von US-Unternehmen. In meinem konkreten Fall zahle ich mehr Gebühren, als ich Dividende erhalte. Der Service ist aber super! E-Mails werden innerhalb von ein paar Stunden ganz individuell beantwortet - keine Baukasten-Antworten! Der Telefonservice ist auch positiv zu erwähnen. Keine Warteschleifen, nette Kundenbetreuer und das Wichtigste, sie haben Ahnung! Alles in allem ist flatex für den normalen Börseninteressierten vollkommen zu empfehlen! Bis auf die Kleinigkeiten (nur Handel über Tradegate und Gebühren bei Auslandsdividenden) finde ich flatex hervorragend!
Julius Klasien

17.06.2009 | flatex GmbH: Bis jetzt sehr zufrieden
Über einen Freund wurde ich auf flatex aufmerksam. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten mich immer die hohen Kosten vom Aktienkauf abgehalten. Anmeldung (PostIdent) und Zusendung der Unterlagen haben problemlos funktioniert. Etwas verwirrend waren am Anfang die zwei Passwörter, dafür hat man keine TANs (die Sicherheit diesbezüglich zu beurteilen, überlasse ich anderen). Gut empfinde ich, dass man sich selbst am Anfang in eine bestimmte Risikoklasse eingruppiert, wodurch z. B. hochriskante Produkte automatisch gesperrt bleiben. Bei flatex hat man die Möglichkeit, Standardaktien (DAX usw.) zum "All-inclusive-Preis" von 5,90 Euro im Direkthandel zu einem ständig aktualisierten, börsenähnlichen Preis zu kaufen. Limits kann man natürlich auch setzen, funktionierte alles einwandfrei. Zusammen mit der kostenlosen Depotführung ein attraktives Angebot. Xetra und Präsenzbörsen kosten mehr (5,00 Euro + Börsengebühr). Dies habe ich daher nicht getestet - spezielle Finanzprodukte genauso wenig, als Einsteiger bin ich aber sehr zufrieden.
Thomas Müller

24.10.2008 | flatex GmbH: Gut und günstig
Seit ein paar Monaten nutze ich nun Flatex zum Aktientrading. Zunächst war ich eher skeptisch, ob das vollmundige Versprechen, dass pro Trade nur 5 Euro + Börsengebühr anfallen, gehalten werden kann, zumal die Depotführung kostenlos ist. Auch der Festpreis für Auslandstrades (inklusive Börsengebühren) von 24,90 Euro ist sehr günstig. Die Depoteröffnung klappte problemlos und ich war überrascht, mit welch guter Bedienbarkeit Flatex für diesen niedrigen Preis aufwartete. Dass dieser Kampfpreis gegenüber anderen Anbietern in der Tat kein leeres Versprechen ist, zeigten meine ersten Trades. Die sehr schnelle Ausführung und die flotte Depotaktualisierung überzeugen genauso wie das Versprechen von Flatex, für Teilausführungen keine zusätzlichen Gebühren zu erheben. Alles in allem macht es sehr viel Spaß mit Flatex zu traden, da die Kosten wirklich extrem niedrig gehalten sind und dennoch die Leistung stimmt. Mit der außerdem angebotenen Option, außerbörslichen Handel zu 5,90 Euro pro Trade (Börsengebühren entfallen) habe ich bisher keine Erfahrungen gesammelt, da ich eher über die Börse handele. Das Abrufen von Realtimekursen klappt zwar recht ordentlich, ist aber meines Erachtens nicht optimal gelöst, da es kein Festpreiskontingent, sondern eine Einzelabrechnung pro Abruf gibt, die allerdings auch ein ausreichendes Gratiskontingent beinhaltet. In Anbetracht der niedrigen Kosten sei Flatex auch verziehen, dass das Cashkonto nicht, wie bei anderen Anbietern üblich, verzinst ist. Ein weiterer störender Aspekt ist die etwas unübersichtliche Auflistung der Kontobewegungen des Cashkontos, da nicht nach tatsächlichem Buchungsdatum, sondern nach Wertstellung sortiert wird und somit die Reihenfolge der Trades nur sehr schwer nachvollziehbar ist. Fazit: Flatex ist sowohl für Vieltrader, als auch Gelegenheitstrader erste Wahl, da keine laufenden Gebühren anfallen.
Tobias K.

04.07.2008 | flatex GmbH: Teurer 01805-Service
Was mir bei der flatex AG überhaupt nicht gefällt ist, dass man sie telefonisch nur über eine teure 01805-Servicerufnummer erreicht. Zwar kostet diese Rufnummer von einem Telekom-Festnetzanschluss 14 Cent/Minute - vom Mobiltelefon oder bei den neueren Festnetzanbietern sind das aber in aller Regel eben mal satte 70 Cent/Minute. Bei fast allen Anbietern einer 01805-Nummer kann man über das Internet auch die normale Telefonnummer herausfinden, nicht aber bei flatex. Auch E-Mail-Anfragen zu dem Thema sind zwecklos, "wir bitten um Ihr Verständnis" heißt es dann lapidar ohne irgendeine Begründung. Das kann nach meiner Einschätzung gerade bei den vielfach im Internet beschriebenen Reklamationen richtig teuer werden und die sonst günstigen Transaktionskosten kompensieren. Viele Betreiber solcher 01805-Servicerufnummern verdienen bei jedem Anruf mit. Sollte das der Grund sein, ist das eine wenig transparente Preispolitik von flatex!
G. Bassewitz

19.03.2008 | flatex GmbH: Sehr günstig und trotzdem guter Service
Aufgrund der sehr günstigen Order-Gebühren habe ich bei flatex ein Konto eröffnet, da comdirect ca. doppelt so viel verlangt. Die Eröffnung verlief reibungslos und auch E-Mail-Anfragen wurden teilweise im Minuten-Bereich beantwortet - auch jetzt wo ich Kunde bin und das bei kostenloser Depotführung! Der Übertrag meine Aktien vom comdirect verlief kostenlos und hat nach der Kontoeröffnung gerade einmal eine Woche gedauert. Wenn man weiß, was man will und keine große Beratung/Analysetools benötigt, ist man mit flatex wohl am besten bedient, da es einfach extrem günstig ist. Über die Aktien etc. welche man kauft muss man sich halt selbst informieren, da flatex bis auf "News" zu den Aktien praktisch keine weiteren Infos bietet, was beim comdirect-Depot sehr vorbildlich ist. Aber informieren kann man sich ja auch auf anderen Internetseiten. Bei langfristigen Investitionen in ausländische Aktien (auch über deutsche Börsen gekaufte!) weniger zu empfehlen, dort fallen Gebühren für Kapitaltransaktionen (z. B. Aktiensplit, Stockdividende, Spin-offs) an. Insgesamt finde ich das aber Depot empfehlenswert.
Matthias I.

05.01.2008 | flatex GmbH: Vorsicht bei Depotübertrag
Ich habe mein Depot von DAB zu flatex übertragen. Darunter war auch eine Aktie, die in Amerika gekauft wurde und mehrere Fonds. Ich hatte keinen Zweifel, dass diese alle bei flatex handelbar seien - es gab weder einen Hinweis beim Depotübertrag, noch sonst eine Auffälligkeit zu diesen Wertpapieren. Als ich dann verkaufen wollte, weil die Kurse runter gingen, kam die Ernüchterung. Irgendwelche unlesbaren Fehlermeldungen. Telefonisch erhielt ich die Auskunft, dass die Fonds nur per schriftlichem Auftrag an die biw Bank verkaufbar seien. Also nichts mit schnell mal eben verkaufen - auch ein Faxauftrag wird nicht akzeptiert. Das hat mir ein ordentliches Minus beschert. Ich habe dann gefragt, wie es denn mit der Handelbarkeit meiner anderen Wertpapiere bestellt sei - "ich möge das selbst prüfen" war die Antwort. Das habe ich mit der Eingabe einer Verkaufsorder, die ich dann aber nicht abgesendet habe, gemacht. Wochen später möchte ich dann eine Aktie verkaufen und siehe da - diese ist in Amerika gekauft und deshalb muss die Verwahrstelle gewechselt werden, ehe der Verkauf über flatex möglich ist. Wieder ein sattes Minus.
Christa Sibulka

16.11.2007 | flatex GmbH: Schnelle Ausführung und Spitzenpreis
Seit gut einem Jahr besitze ich ein Depot des Onlinebrokers Flatex. Die im Vergleich zu anderen Onlinebanken sehr günstigen Transaktionsgebühren hatten mich dazu veranlasst. Im Übrigen sind Depotverwaltung und das zugehörige Verrechnungskonto kostenlos. Auch in irgendwelchen Preisverzeichnissen versteckte Kosten konnte ich nicht entdecken. Allerdings muss man aufpassen, da hier noch "externe Kosten" der Börsen bei der Ausführung einer Order in Rechnung gestellt werden. Trotzdem sind dann die Gesamtgebühren immer noch günstiger als bei anderen Banken. Die Möglichkeit, Wertpapiere außerbörslich zu handeln, wird geboten und funktioniert sehr gut - hiermit lassen sich Zeitvorsprünge realisieren gegenüber dem normalen Börsenhandel. Das Setzen eines Limits - normalerweise im Börsenhandel dringend zu empfehlen - ist bei flatex kostenlos. Auch lassen sich Orders kostenlos ändern oder auch wieder streichen. Viele Vorteile, die andere Banken in dieser Zusammenstellung nur selten bieten. Leider lässt sich die Bank nur über eine 01805-Telefonnummer erreichen, was leider inzwischen weit verbreitet ist. Aber insgesamt ein empfehlenswertes Depot.
J. Reith

Zufriedenheitsrate: 50% basierend auf 44 Berichten
positive Wertungen17neutrale Wertungen10negative Wertungen17        

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